LIST website - Press review https://www.list.lu/ Press review from Luxembourg Institute of Science and Technology website. «Tech Day» avec plus de 300 participants <p>Autour de la scène dans la salle principale se trouvaient sept stands de technologies phares développées au LIST et présentées par les chercheurs impliqués dans le cadre du «Tech Village», dont un «méga» stand intitulé «Hydrogène: Un élément clé de la transition énergétique».&nbsp;</p> <p>Après un message de bienvenue, la directrice Hedda Pahlson-Moller, est montée sur la scène située au centre de la salle pour parler de l'accélération de l'impératif d'impact en visant le net positif.&nbsp;</p> <p>Dans sa présentation, le directeur général du LIST, Thomas Kallstenius, a passé en revue les statistiques du LIST et les réalisations de l'institut au cours de l'année, qui compte désormais 662 employés dont une communauté de doctorants, et qui mènent actuellement 432 projets. Il a abordé son sujet du jour, intitulé «Une histoire de triple transition».&nbsp;</p> <p>La journée ne s'est pas limitée aux discours, l'événement a été l'occasion de signer pas moins de trois nouveaux accords de partenariat entre le LIST et le secteur économique.&nbsp;</p> <p>Les autres partenariats signés l'ont été avec Schroeder &amp; Associés dans le domaine de l'eau, de la construction et de la mobilité, et avec Telindus, une marque de Proximus, afin de stimuler la croissance de la 5G au Luxembourg. Outre ces accords signés en direct sur scène, d'autres partenariats ont été présentés lors de «Partner Talk», à savoir ceux en cours ou à venir avec DuPont, Firis et Rotarex.&nbsp;</p> https://www.list.lu/media/press/tech-day-avec-plus-de-300-participants/ Mit 5G bis zum Mond <p>Wer die letzten Monate und Jahre im Home-Office verbracht und dort fast ausschließlich über Meeting-Plattformen wie Teams oder Zoom mit seinen Kollegen und Geschäftspartnern kommuniziert hat, kennt das Problem womöglich nur zu gut: Der Ton kommt verzögert, der Bildschirm friert ein oder aber die Verbindung bricht komplett ab. Während solche technischen Probleme im Arbeitsalltag durchaus nervig sein können, gewinnt die Problematik an Bedeutung, wenn man dasselbe Szenario auf den Mond überträgt. Dort nämlich kann man nicht einfach auf eine bessere Verbindung warten, wenn beispielsweise ein von der Erde aus gelenktes Mondfahrzeug auf eine Klippe zusteuert. Aktuell besteht diesbezüglich zwar keine Gefahr, doch stellt die Latenz, also die Zeitspanne zwischen dem Senden und dem Ankommen eines Signals, mit der wir auf der Erde derzeit leben müssen, durchaus eine Herausforderung für die Verwirklichung einer Infrastruktur auf dem Mond da.</p> <p><strong>Übertragung zum Mond simuliert</strong></p> <p>Die 5G-Technologie, an deren Ausbau eifrig gearbeitet wird, und die 6G-Technologie, zu der ebenfalls bereits geforscht wird, werden die Möglichkeiten, die sich durch die Geschwindigkeit und das Datenvolumen ergeben, überall verändern – sogar auf dem Mond. Aus Sicht der Forschung ist daher eine nahtlose Verbindung zwischen terrestrischer, satellitengestützter und weltraumgestützter Kommunikationsinfrastruktur unter Verwendung eines einheitlichen Standards wie 5G von entscheidender Bedeutung. Denn so kann sichergestellt werden, dass alles und jeder in Verbindung bleibt – und das überall.</p> <p>Ingenieure der Universität Luxemburg haben vor diesem Hintergrund kürzlich eine Reihe von Tests durchgeführt, um zu demonstrieren, wie man zwischen terrestrischen 5G-Verbindungen, Satelliten und einer simulierten Mondinfrastruktur umschalten kann. Dazu wurde von Forschern des SnT (Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust) eine durchgehende 5G-Datenkommunikationsverbindung zwischen ihrem 5G-SpaceLab und dem 5G/6G-Hub der ESA in Harwell (Großbritannien) aufgebaut. Simuliert wurde dabei auch eine Datenverbindung zwischen Erde und Mond, bei der die Ingenieure versuchten, einen Rover zu steuern, der über die Mondoberfläche rollt. Die durch diese Simulation ermittelte Übertragungsdauer zum Mond wurde dann noch zu der terrestrischen und satellitengestützten Latenz addiert, so dass die Forscher eine Verzögerung von drei bis vier Sekunden zwischen der Ausgabe des Befehls an das Mondfahrzeug und dessen Antwort feststellen konnten. Im ungünstigsten Fall hätte es für das Mondfahrzeug also tatsächlich zu spät sein können.</p> <p>Für Jorge Querol, der das 5G-SpaceLab an der Universität Luxemburg koordiniert, spielen 5G und 6G eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung komplexer Kommunikationssysteme im Weltraum. „Künftige Aktivitäten auf dem Mond, wie die Erschließung von Ressourcen und die Besiedlung durch Menschen, werden solche Kommunikationssysteme für ihren sicheren, zuverlässigen und effizienten Betrieb benötigen“, so Querol. Ähnlich sieht das auch Antonio Franchi, Leiter des 5G/6G-Strategieprogramms der ESA. „Unsere Demonstration der nahtlosen Umschaltung zwischen einem terrestrischen Netz und einem weltraumgestützten Netz zeigt das große Potenzial dieser Technologie“, so Franchi mit Verweis auf Prognosen, wonach die 5G- und 6G-Technologie in den kommenden zehn Jahren enorme Vorteile für die Volkswirtschaften weltweit bringen wird. Zu den Bereichen, die davon profitieren sollen, gehören etwa die Telemedizin, die industrielle &nbsp;Automatisierung und das autonome Fahren.</p> <p>Es geht in erster Linie also zunächst um Anwendungen auf der Erde, wo – im Gegensatz zum Mond – jeder neue Mobilfunkstandard nicht nur mit technischen Herausforderungen konfrontiert wird, sondern auch mit Fragen aus der Bevölkerung. Antworten darauf soll zukünftig unter anderem die am LIST (Luxembourg Institute for Science and Technology) entwickelte Plattform „5G-Planet“ liefern. Bei diesem Projekt geht es darum, eine digitale Kopie der bestehenden luxemburgischen 5G-Infrastruktur zu erstellen, um deren Nutzung und Fähigkeiten einem breiten Publikum zu demonstrieren. Konkret sollen also die Erfahrungen des LIST bei der Planung und Gestaltung neuer 5G-Netze am praktischen Beispiel Luxemburgs veranschaulicht werden. Im Fokus stehen dabei vor allem vernetzte Mobilitätsanwendungen und intelligente Verkehrssysteme, da diese zu den vielversprechendsten Anwendungen des 5G-Mobilfunkstandard gehören. 5G-Planet soll zum einen Entscheidungsträger bei der Planung von 5G-Netzen für vernetzte und Mobilitätsanwendungen unterstützen, darüber hinaus aber auch das öffentliche Interesse an dieser neuen Technologie verstärken. Zu diesem Zweck arbeitet die Plattform mit einem sogenannten digitalen Zwilling, bei dem die 5GInfrastruktur des Landes digital nachgebildet ist. Neben der Unkenntnis über die Möglichkeiten des neuen Mobilfunkstandards beschäftigt viele Menschen auch die elektromagnetische Strahlung, die mit jeder drahtlosen Kommunikationsanwendung einhergeht. Und auch wenn die neue Technik ein Stück weit auf die bereits vorhandene 4GNetzwerkinfrastruktur zugreifen kann, so ist die Errichtung weiterer Antennen unvermeidlich. Und genau hier setzt ein weiteres LISTProjekt an: 5G-EMIT. Auch bei diesem Projekt wird eine OnlinePlattform mit Informationen gefüllt.</p> <p><strong>Plattform mit Echtzeitdaten</strong></p> <p>So geht es zum einen darum, alle Daten bezüglich elektromagnetischer Strahlung in Luxemburg zu sammeln und über eine interaktive Karte der Öffentlichkeit frei zugänglich zu präsentieren. Ergänzend dazu installieren die Forscher Sensoren im Land, um vor Ort und in Echtzeit die elektromagnetische Strahlung zu messen, die von 4G-, 5G- oder sonstigen Antennen ausgeht. Mit diesen Echtzeitdaten wird dann die interaktive Karte gefüttert, die wiederum alle Antennenstandorte&nbsp;beinhaltet. Nicht zuletzt bietet die Plattform auch ein Tool für die Akteure des Netzausbaus. So können Betreiber simulieren, welche Auswirkungen Antennen mit bestimmten Leistungen an bestimmten Standorten unter Berücksichtigung aller Indikatoren haben.</p> <p><strong>UWE HENTSCHEL</strong></p> https://www.list.lu/media/press/mit-5g-bis-zum-mond/ Emilie Allaert: «Avançons tous ensemble!» <p><em><strong>Le Covid a «cueilli» les plans de développement du Luxembourg Blockchain Lab, formalisé fin 2019, quelques semaines avant le début de la pandémie. Et vous allez tirer un trait sur cinq années à la Lhoft? Qu’en garderez-vous?</strong></em></p> <p><strong>Emilie Allaert. </strong>– «Que du positif! J’ai vu le Luxembourg évoluer dans l’adoption de toutes ces technologies. Je suis venue de l’IT de KPMG, je suis devenue fiscaliste, puis project manager chez J.P. Morgan et en charge des US bonds au Mécanisme européen de stabilité (ESM)… Arriver là a été une expérience incroyable. Je crois qu’il reste encore beaucoup à faire, mais les choses évoluent. C’est difficile de faire comprendre aux institutions financières qu’elles doivent bouger, elles qui sont souvent convaincues qu’elles ont des clients qui sont très satisfaits de leurs produits.</p> <p><em><strong>Surtout que la Lhoft (Luxembourg House of Financial Technology) est là pour aider la place financière…</strong></em></p> <p>«Oui! Pour aider, avec une volonté de collaborer, d’avancer! Pouvoir échanger avec les entrepreneurs, les fintech, mais aussi avec les institutions et les autorités au sein de la Lhoft, c’est une opportunité que je n’aurais jamais eue nulle part ailleurs. Ces échanges permettent de comprendre pourquoi on ne peut pas avancer plus vite sur telle ou telle chose, dans un contexte européen et d’adaptations permanentes des réglementations et des législations. C’est une chose de voir ce qui avance ou pas de l’extérieur, et c’en est une autre de vivre ces contraintes de l’intérieur.</p> <p><em><strong>Le 15 juillet, vous prendrez la tête du Luxembourg Blockchain Lab (LBL), plus de deux ans après sa création. Ce n’est pas long, pour mettre ces choses en route, dans un univers qui bouge très vite?</strong></em></p> <p>«Le memorandum of understandig a été signé en décembre 2019. En mars 2022, nous avons été «qualifiés» comme pôle d’innovation technologique dédié à la blockchain, aux termes de la loi RDI (recherche-développement-innovation, ndlr). Ça nous permet d’accéder au financement du ministère de l’Économie. Entre les deux dates, il y a non seulement eu le Covid, mais nous avons aussi pris le temps de monter un dossier de candidature sérieux, avec un business plan sur 10 ans. Plus de 40 pages que nous avons préparées soigneusement.</p> <p><em><strong>Quelle est la vocation de ce nouveau Lab?</strong></em></p> <p>«Je dirais qu’il y en a quatre. D’abord, favoriser la formation à la blockchain. C’est pour cela que nous avons intégré le Digital Learning Hub avec une offre de formations. L’idée est non seulement de former, mais aussi d’attirer de nouveaux talents dont nous avons besoin dans ces activités. Ensuite, travailler de concert avec le SnT (Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust) de l’Université du Luxembourg et le Luxembourg Institute of Science and Technology (List) autour des thématiques de recherche et de développement. Puis, apporter de l’aide aux acteurs de l’industrie qui en manifesteraient le besoin. Et enfin, peut-être analyser les projets qui se développent au Luxembourg.</p> <p><em><strong>Car il y a des projets qui se développent au Luxembourg, que ce soit Tokeny ou Ibisa…</strong></em></p> <p>«Oui! Ce qui est dommage et problématique, en ce moment, c’est de voir des projets de cryptomonnaies s’effondrer et susciter des craintes pour tout l’écosystème blockchain. Ça rend les gens beaucoup plus prudents. D’un autre côté, les sujets sur le metaverse et les NFT alimentent une nouvelle curiosité. La blockchain a beaucoup d’impacts potentiels dans l’industrie, dans l’automobile, dans la santé ou dans l’économie circulaire. Oui, Tokeny est un projet à part, mais la tokénisation des assets est une des seules pistes où le Luxembourg est vraiment compétitif.</p> <p><em><strong>D’où vient ce que vous semblez décrire comme une inertie?</strong></em></p> <p>«Il ne faut pas être trop dur avec les mots. Cela fait cinq ans qu’on en parle, mais il est temps que le Luxembourg Blockchain Lab se lance vraiment. Pour l’instant, il y a des projets à droite ou à gauche, comme cette utilisation de la blockchain pour les prêts étudiants chez Spuerkeess, sans que l’on communique trop sur ces sujets. Il ne faut jamais perdre de vue que nous sommes dans une approche réglementaire. Je suis impatiente de voir l’impact des textes comme MiCa (la réglementation européenne sur les marchés de crypto-actifs, ndlr) ou les initiatives autour des blockchain pilots (fin 2020, la Commission européenne avait proposé un régime d’exception à certaines technologies de blockchain liées à l’industrie financière pour éviter qu’elles ne soient bloquées par la fragmentation réglementaire en Europe sur ce sujet, ndlr).</p> <p>Il faut aussi que le Luxembourg pense à sa compétitivité en faisant en sorte, par exemple, de faciliter l’accès au compte bancaire, au crédit ou aux investisseurs à des entrepreneurs de la blockchain. Cette approche prudente n’est pas que négative: elle permet de filtrer les projets et d’espérer n’attirer que ceux de qualité. Cela dit, je pense que l’écosystème va devoir se parler et s’entraider.</p> <p><em><strong>C’est vraiment là que vous allez devoir jouer votre rôle de chef d’orchestre!</strong></em></p> <p>«Oui. Au début, je pense que je vais m’appuyer sur Infrachain, l’association qui réunit déjà les sept acteurs de premier plan que sont le Service des médias, de la connectivité et de la politique numérique (SMC), le Centre des technologies de l’information de l’État (CTIE), InTech (la filiale technologique de Post), Luxtrust, Scorechain, Telindus et KYC3 (la dernière liste des membres de l’asbl compte 19 autres membres dont KPMG, PwC, Allen &amp; Overy, Elvinger Hoss Prussen, Spuerkeess, EBRC ou encore Nomadic Labs, The Blockchain Academy et The Blockhouse Technology, ndlr). Le Luxembourg Blockchain Lab est soutenu depuis le départ par la Lhoft, le SnT, LëtzBlock, Infrachain et le Luxembourg Institute of Science and Technology.</p> <p>L’idée est de devenir le point central de tous les intervenants de la Place pour répondre à leurs besoins particuliers, qu’ils soient des entreprises, des individuels ou une autorité, voire l’État. Mettons que vous ayez une entreprise qui veut étudier l’intérêt de la blockchain pour le développement durable. Nous pourrions l’aider à créer un appel à projets, en prenant en charge la partie logistique, avec un comité de revue, un format dédié au coaching, et finaliser une solution en 8 à 10 mois. Ça existe, et ça pourrait voir le jour. Allons-y! Avançons! Tous ensemble!»</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/emilie-allaer-avancons-tous-en</p> https://www.list.lu/media/press/emilie-allaert-avancons-tous-ensemble/ How is 5G good for business? LIST and TELINDUS join forces to stimulate benefits <p>The agreement was signed live on-stage during LIST’s Tech Day event on Wednesday 15 June.</p> <p>Within the framework of the agreement, the partnership will take on the initial form of a joint investment covering 5G awareness, with access to the 5G Innovation platform of Telindus linking to LIST labs, with the objective of generating innovative projects.</p> <p>Julien Baudouin, Innovation manager at Telindus said, “Foundations for digital disruption are based on connectivity enhancements. 5G is definitely more than just a new generation of mobile communication. It will be a key driver of the 4th industrial revolution by delivering a highly secure network that will support the digital transformation of many sectors. We are seeing a lot of interest of our customers for 5G and we realised that most of them do not know how to start their journey. We are happy to allow them to experience 5G in an accessible way through our innovation platform but also to collaborate with partners such as the LIST to demonstrate 5G value, while bringing to life transformative use cases that will benefit our local economy.”</p> <p>Workshops are currently in the pipeline to help identify companies for which 5G could generate significant business value. Both organisations bring a host of existing assets and knowledge to the table to show and explain to companies the business benefits of 5G and future evolution. LIST already has a 5G awareness project for the general public known as 5G-PLANET which can be easily expanded and adapted for B2B. Prototypes and showcases will be developed, as well as demonstrations and simulations that can be set-up to show and test at potential companies before any investment is made.</p> <p>Sébastien Faye, Technology and Innovation Line Manager at LIST and responsible for the operational management of the partnership said: “5G and its future developments are great opportunities for companies looking to develop new, resilient, autonomous and much more efficient services. However, many challenges remain to be solved before a mature network and innovative business cases can be developed. This partnership aims to stimulate the development of new cases, therefore benefiting the Luxembourg economy and using the country as a platform for experimentation. This exercise is a necessary basis to prepare the ground for future industrial developments. LIST is already working on the next generations, including 6G, and we need to ensure that the link with the local economy is maintained”.</p> <p>Several approaches are considered to support businesses, depending on their level of maturity with regards to 5G and connectivity in general. Within the framework of this collaboration, LIST and Telindus will make their infrastructure available for the purpose of designing, planning and testing new innovative services that can benefit from advanced connectivity. This will allow companies to benefit from cutting-edge expertise with 5G, while allowing them to anticipate the impacts and benefits for their business before investing. LIST will use its simulation and emulation environments, as well as its expertise in network planning and testing to support the emergence and calibration of business cases. Telindus will rely on its 5G innovation platform for companies to test their installation on 5G releases that are not yet commercially available.</p> <p>The ultimate goal for the collaborative agreement is a push for the creation of B2B 5G use cases in Luxembourg and help stimulate and improve company ecosystems making them more efficient thanks to 5G. This should then lead to further innovation projects including research into the future beyond 5G.</p> <p>Companies likely to be targeted are those in mobility, a sector where communication is paramount. Industry 4.0, logistics, healthcare and PME transformations are other types of businesses LIST and Telindus plan to focus on.</p> <p>https://itone.lu/news/how-is-5g-good-for-business-list-and-telindus-join-forces-to-stimulate-benefits</p> https://www.list.lu/media/press/how-is-5g-good-for-business-list-and-telindus-join-forces-to-stimulate-benefits/ TELINDUS & Le LIST : stimuler la 5G pour les entreprises <p>Les réseaux 5G sont en pleine et rapide expansion à travers le Luxembourg. Leur adoption par le grand-public s’accélère et la plupart des nouveaux smartphones sont maintenant compatibles. Alors pourquoi l’adoption par le secteur des entreprises est-elle relativement faible ? Le Luxembourg Institute of Science and technologies (LIST) et Telindus, une marque de Proximus Luxembourg, dans le cadre d’un nouvel accord de collaboration, entendent relever ce défi ensemble en promouvant et en stimulant le développement de nouveaux services B2B basés sur la 5G.</p> <p>Cet accord a été signé le mercredi 15 juin en direct sur la scène du Tech Day du LIST.</p> <p>Dans le cadre de cet accord et dans le but de générer des projets innovants, le partenariat prendra la forme initiale d’un investissement conjoint couvrant la sensibilisation à la 5G, avec un accès à la plateforme d’innovation 5G de Telindus reliée aux laboratoires du LIST.</p> <p>Julien Baudouin, Innovation Manager chez Telindus, a déclaré : « Les fondements de la rupture digitale reposent sur l’amélioration de la connectivité. La 5G est définitivement plus qu’une nouvelle génération de communication mobile. Elle sera un moteur essentiel de la 4ème révolution industrielle en offrant un réseau hautement sécurisé qui soutiendra la transformation digitale de nombreux secteurs. Nous constatons un grand intérêt de nos clients pour la 5G et nous avons réalisé que la plupart d’entre eux ne savent pas comment débuter leur voyage. Nous sommes heureux de leur permettre de faire l’expérience de la 5G de manière accessible grâce à notre plateforme d’innovation, mais aussi de collaborer avec des partenaires tels que le LIST pour démontrer la valeur de la 5G, tout en donnant vie à des cas d’utilisation transformateurs qui bénéficieront à notre économie locale. »</p> <p>Des ateliers sont actuellement en préparation pour faciliter l’identification des entreprises pour lesquelles la 5G pourrait générer une valeur commerciale importante.</p> <p>Les deux organisations apportent une foule d’atouts et de connaissances existantes pour montrer et expliquer aux entreprises les avantages commerciaux de la 5G et de son évolution future. Le LIST dispose déjà d’un projet de sensibilisation à la 5G destiné au grand public, connu sous le nom de 5G-PLANET, qui peut être facilement étendu et adapté aux entreprises. Des prototypes et des exemples d’application seront développés, ainsi que des démonstrations et des simulations qui peuvent être mises en place pour montrer et tester dans des entreprises potentielles avant tout investissement.</p> <p>Sébastien Faye, Technology and Innovation Line Manager au LIST et chargé de la gestion opérationnelle du partenariat a déclaré : « La 5G et ses développements futurs sont de formidables opportunités pour les entreprises qui cherchent à développer de nouveaux services résilients, autonomes et beaucoup plus efficaces. Cependant, de nombreux défis doivent être relevés avant de pouvoir développer un réseau mature et des business cases innovants. Ce partenariat vise à stimuler le développement de nouveaux cas, bénéficiant ainsi à l’économie luxembourgeoise et utilisant le pays comme une plateforme d’expérimentation. Cet exercice est une base nécessaire pour préparer le terrain aux futurs développements industriels. Le LIST travaille déjà sur les prochaines générations, notamment la 6G, et nous devons veiller à ce que le lien avec l’économie locale soit maintenu ».</p> <p>Plusieurs approches sont envisagées pour accompagner les entreprises, en fonction de leur niveau de maturité vis-à-vis de la 5G et de la connectivité en général. Dans le cadre de cette collaboration, le LIST et Telindus mettront à disposition leurs infrastructures afin de concevoir, planifier et tester de nouveaux services innovants pouvant bénéficier d’une connectivité avancée. Les entreprises pourront ainsi bénéficier d’une expertise de pointe en matière de 5G, tout en leur permettant d’anticiper les impacts et les avantages pour leur activité avant d’investir. Le LIST utilisera ses environnements de&nbsp;simulation et d’émulation, ainsi que son expertise en matière de planification et de test de réseaux pour soutenir l’émergence et le calibrage de business cases. Telindus s’appuiera sur sa plateforme d’innovation 5G pour permettre aux entreprises de tester leur installation sur des versions 5G qui ne sont pas encore disponibles commercialement.</p> <p>Le principal objectif de cet accord de collaboration est de favoriser la création de cas d’utilisation B2B de la 5G au Luxembourg et de contribuer à stimuler ainsi qu’améliorer les écosystèmes des entreprises en les rendant plus efficaces grâce à la 5G. Cela devrait &nbsp;ensuite conduire à d’autres projets d’innovation, notamment des recherches sur l’avenir au-delà de la 5G.</p> <p>Les entreprises susceptibles d’être ciblées sont celles de la mobilité, un secteur où la communication est primordiale. L’industrie 4.0, la logistique, les soins de santé et les transformations des PME sont d’autres types d’entreprises sur lesquelles le LIST et Telindus prévoient de se concentrer.</p> <p>https://itnation.lu/news/telindus-le-list-stimuler-la-5g-pour-les-entreprises-ensemble/</p> https://www.list.lu/media/press/telindus-le-list-stimuler-la-5g-pour-les-entreprises/ Le LIST Tech Day a été un beau succès <p>Sortez des sentiers battus et donnez vie à vos ambitions!» Telle était la devise de la quatrième édition du Tech Day organisé par le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) mercredi qui a réuni un peu plus de 300 participants à la Maison des arts et des étudiants à Belval, ainsi que de nombreux autres en ligne. Environ 200 entreprises au total ont été recensées sur la journée.</p> <p>Autour de la scène dans la salle principale se trouvaient sept stands de technologies phares développées au LIST et présentées par les chercheurs impliqués dans le cadre du «Tech Village», dont un «méga» stand intitulé «Hydrogène : un élément clé de la transition énergétique».</p> <p>Dans sa présentation, le CEO du LIST, Thomas Kallstenius, a passé en revue les statistiques du LIST et les réalisations de l'institut au cours de l'année, qui compte désormais 662 employés dont une communauté dynamique de doctorants, et qui mènent actuellement 432 projets. Il a ensuite abordé son sujet du jour, intitulé «Une histoire de triple transition». «Lorsque nous développons des technologies, nous ne regardons pas seulement la durabilité, mais aussi la distance qui nous sépare du marché», a-t-il déclaré.</p> <p>La journée ne s'est pas limitée aux discours, l'évènement a été l'occasion de signer pas moins de trois nouveaux accords de partenariat entre le LIST et le secteur privé. Un nouveau Memorandum of Understanding a été signé avec Goodyear. Les autres partenariats signés l'ont été avec Schroeder &amp; Associés dans le domaine de l'eau, de la construction et de la mobilité, et avec Telindus, une marque de Proximus, afin de stimuler la croissance de la 5G au Luxembourg dans le secteur des entreprises.</p> <p>Outre ces accords signés en direct sur scène, d'autres partenariats ont été présentés lors de «Partner Talk», à savoir ceux en cours ou à venir avec DuPont, Firis et Rotarex. La scène du Tech Day a également été le théâtre d'une série de présentations, dont celles de Kaspar Wansleben, executive director of investing for development Sicav for Forestry and Climate Change Fund, et Vladimir Vorotovic director of innovation and deployment chez Ertico ITS Europe.</p> https://www.list.lu/media/press/le-list-tech-day-a-ete-un-beau-succes/ Pourquoi Invitrolize va changer nos vies <p>Arno Gutleb est un peu gêné. Si le CEO du Luxembourg Institute of science and technology, Thomas Kallestenius, lui avait demandé d’être présent, le mercredi 15 juin, pour la sixième édition du Tech Day, sorte de démonstration de force annuelle des 662 chercheurs du centre de recherche, il ne semble pas avoir prévenu le CEO d’Invitrolize qu’il allait annoncer sur scène la naissance de cette dizième spin-off!</p> <p>Dans la grande salle qui sert de cafétéria de l’événement, à la pause, entre deux salves de conférences de haut niveau, le chercheur en passe de devenir entrepreneur récupère très vite de sa surprise de se retrouver au centre de l’attention avec un grand classique de l’entrepreneuriat: parler du projet dans lequel on met tout son enthousiasme.</p> <p>Revenu d’Olso, où il était chef de projet à l’Institut national vétérinaire norvégien, pour se rapprocher du centre de l’Europe, le chercheur prend la tête du département de toxicologie du Centre de recherche public Gabriel Lippmann en avril 2008. «Quand j’ai postulé, j’ai passé mon entretien d’embauche puis je suis allé déjeuner avec celui qui est toujours mon chef aujourd’hui. Il m’a demandé de quel matériel j’avais besoin pour être dans les meilleures conditions de travail», se souvient-il. «Je lui ai dit qu’en 20 ans, je n’avais jamais utilisé d’appareils qui ne soient pas déjà dans ce bâtiment. C’est comme si le Luxembourg m’offrait une Ferrari alors que je n’avais conduit que des Golf! Des infrastructures de classe mondiale!»</p> <p>«J’ai été chercheur toute ma vie depuis 1989», raconte M. Gutleb. Université de Vienne, de Waguelingue aux Pays-Bas, Université libre d’Amsterdam, Olso, professeur invité à l’Université Andrés Bello de Santiago du Chili et professeur émérite à celle de médecine et de pharmacie «Iuliu Hatieganu» de Cluj-Napoca, il se concentre sur le développement de modèles 3D complexes in vitro d’irritation, d’inflammation et de sensibilisation respiratoire de la région alvéolaire du poumon.</p> <p>«Quand vous lancez des produits chimiques, vous ne savez pas vraiment s’ils vont créer un problème dans la société avant que vous les produisiez, avant que vous en fassiez de la publicité ni même avant qu’ils soient dans un supermarché», indique-t-il quand on lui demande d’expliquer simplement à quoi sert cette sorte de yaoutière derrière lui. Les modèles ont été appliqués à une large gamme de produits chimiques modèles (produits chimiques industriels, produits pharmaceutiques, produits de consommation, allergènes naturels, etc.) et, ce qui est loin d’être négligeable, s’affranchissent des tests sur des animaux et n’ont pas besoin d’organes d’humains qui seraient décédés récemment, ils sont testés sur des cellules de culture de victimes de cancers du sang des années 1980.</p> <p><strong>Trois gros clients et d’autres dans les tubes</strong></p> <p>«Nous avons travaillé très tôt avec des industriels, pour comprendre les besoins et aussi pour comprendre les normes et la réglementation à laquelle ils sont confrontés. Nous savions que c’était très bon parce que l’industrie voulait acheter notre technologie», dit-il. C’était il y a dix ans, il reconnaît ne pas avoir alors pensé à en faire une entreprise. «Non, en fait, l’idée est venue en décembre 2020. Je revenais d’une conférence et le collègue qui partage mon bureau m’a demandé si j’avais déjà rencontré Asier, le business developper du List. J’ai dit non. “Tu veux le rencontrer?”, a-t-il insisté. J’ai dit que j’étais un scientifique et pas un entrepreneur. Il m’a dit “Tu as raison, ne parle pas avec Asier [Asier Sesma, responsable de List Ventures, ndlr.]!” Je l’ai rencontré. Et quand je suis rentré chez moi, j’ai dit à ma femme que j’allais peut-être devenir entrepreneur.»</p> <p>«C’est le moment où j’ai été infecté! Pas par le Covid!», lâche-t-il dans un grand éclat de rire. «Mais par la fièvre entrepreneuriale!» Aujourd’hui, à peine née, la start-up est déjà sold-out pour au moins un an. Outre Philipps Morris, elle a deux clients qui attendent sur elle, une grande ONG américaine et un groupement professionnel européen. Des discussions sérieuses sont aussi bien engagées avec le groupe allemand Evoniq et d’autres groupes pharmaceutiques ou chimiques, mais le chercheur-entrepreneur ne veut pas trop en dire encore.</p> <p><strong>Recruter et former, priorité absolue</strong></p> <p>«J’ai déjà un pipeline pour un an et je ne peux pas prendre de client supplémentaire sans avoir formé trois à quatre personnes pour travailler sur cette technologie. C’est le premier véritable challenge auquel je sois déjà confronté», sachant que l’accord avec le List Ventures prévoit une phase transitoire au cours de laquelle la jeune entreprise peut utiliser le laboratoire du List.</p> <p>Bienvenue au club des start-up en recherche de talents, M. Gutleb, il y a urgence: selon l’Organisation mondiale de la santé , l’exposition aux produits chimiques a de nombreuses conséquences sur la santé, dont deux millions de morts par an et 2% à 8% des cas de cancers; «bien que la toxicité chimique ne soit pas nouvelle, c’est l’augmentation phénoménale de la production de produits chimiques et de l’extraction des ressources au cours des 100 dernières années – multipliées par 40 – qui pose désormais un risque sérieux pour l’humanité», notent des chercheurs dans des études encore beaucoup plus pessimistes .</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/pourquoi-invitrolize-va-change</p> https://www.list.lu/media/press/pourquoi-invitrolize-va-changer-nos-vies/ Von 5G und Geräten für sicheres Trinkwasser <p>„5G steht für viele beispielsweise für die Möglichkeit, schnell Videos herunterzuladen. Dabei ist 5G mehr als das. Es kann von vielen Firmen dazu genutzt werden, um neue Dienste anzubieten“, stellt Sébastien Faye fest. Als Mitarbeiter des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) ist er am Mittwochmorgen nach Esch-Belval gekommen, um auf dem Universitätscampus in der „Maison des arts et des étudiants“ zu zeigen, an was er und seine Kolleginnen sowie Kollegen tagtäglich arbeiten. Insgesamt sieben Projekte vom LIST und dessen Partnerorganisationen werden während der vierten Ausgabe des sogenannten „Tech Day“ präsentiert.&nbsp;</p> <p>Am Stand von Sébastien Faye ziehen an diesem Morgen vier bunte Nachbildungen von VWBussen die Aufmerksamkeit der Vorbeigehenden in dem abgedunkelten Raum auf dem Tech Day auf sich. Dank Tablet werden die kleinen Fahrzeuge ferngesteuert fortbewegt. „Diese bewegen sich dann sofort in die vorgegebene Richtung – ohne zeitliche Verzögerung. Über die 5G-Verbindung hier in Belval ist das möglich“, erklärt Sébastien Faye und fährt fort: „Bei einer Nutzung von 4G kommt es zu&nbsp;Verzögerungen und dadurch zu Unfällen.“ Auf spielerische Art und Weise sollen so die Vorteile von 5G demonstriert werden.&nbsp;</p> <p><strong>Über Neues informieren</strong></p> <p>Laut dem LIST-Mitarbeiter geht es aber auch um die Sensibilisierung. Und darum, über diese technologische Entwicklung aufzuklären, die von manchen sehr skeptisch verfolgt wird. Denn einige fürchten sich vor der elektromagnetischen Strahlung und sind gegen den Ausbau der Netze. „Wir informieren darüber, dass Mobilfunkanbieter nicht einfach so ein Antenne an einem Ort installieren können. Das ist alles reguliert, da kann man nicht einfach machen, was man will“, erklärt Sébastien Faye, der über Technologien aufklären will, die es vorher nicht gab.&nbsp;</p> <p>Etwas später an diesem Morgen stehen Harold Linke und Mohamed Djedai interessiert vor der Installation mit den ferngesteuerten Fahrzeugen. Sie arbeiten für eine Firma in Luxemburg, die unter anderem Lösungen zur Garantie der öffentlichen&nbsp;Sicherheit zur Verfügung stellt, und beschäftigen sich in dem Zusammenhang auch mit Katastrophenszenarien. „Wir fragen uns, wie 5G verwendet werden kann, um zur öffentlichen Sicherheit beizutragen. Als Beispiel die Überflutungen vom vergangenen Jahr: In solch einer Situation kann die Technologie zur Verbesserung der Kommunikationsmöglichkeiten beitragen“, erklärt Harold Linke.&nbsp;</p> <p>Kollege Mohamed Djedai beschäftigt sich im Berufsalltag mehr mit dem Management von Verkehr. „Ich interessiere mich für Projekte mit autonomen Fahrzeugen. Diese können dank 5G miteinander verbunden werden.“ Er sieht in der neuen Technologie einen Weg, Städte vor allem grüner, aber auch sicherer zu gestalten. Harold Linke und Mohamed Djedai wollen sich beim Tech Day über die aktuellen Projekte vom LIST informieren, Bekannte treffen, aber auch neue Menschen kennenlernen, mit denen man vielleicht zusammenarbeiten könnte.&nbsp;</p> <p><strong>Wichtige Daten sammeln</strong></p> <p>Vor einem anderen Stand steht an diesem Mittwochmorgen Franck-Alexandre Sallebant-Bessone. Als Manager für „Business Development“ arbeitet er bei einer Firma, die Akteuren aus verschiedenen Bereichen dabei hilft, auf Basis von gesammelten Daten Entscheidungen zu treffen. „Ich bin gerade angekommen und werde mich etwas umsehen. Aber dahinten habe ich ein interessantes Projekt gesehen: Da kann man nachvollziehen, wie ein Roboter Entscheidungen trifft“, erzählt Sallebant-Bessone. Er erhofft sich von seinem Besuch den Austausch über neue Technologien, aber auch das Knüpfen möglicher Kontakte für eine Zusammenarbeit.</p> <p>Hinter ihm ist am Stand mit dem Titel „Water Watch“ eine Installation mit einem durchsichtigen Kanalisationsrohr zu sehen, unter dem ein hellgraues sowie ein dunkelgraues Gerät stehen. Auf einem Bildschirm auf der dunklen Maschine ist&nbsp;eine rote Linie zu sehen. An manchen Tagen geht diese etwas in die Höhe, an anderen hingegen sinkt sie. „Wir zeigen die rezente Technologie, dank der heute Daten zu unserem Trinkwassernetzwerk gesammelt werden. In Echtzeit können diese&nbsp;beispielsweise online oder übers Handy abgelesen werden“, erklärt Jean-Baptiste Burnet vom LIST.</p> <p>So können wertvolle Informationen zum Abwasser- sowie Trinkwasser erhoben werden. Spätestens seit der Pandemie dürfte den meisten klar sein, wie wichtig das ist – erlaubt die Analyse des kühlen Nasses doch Rückschlüsse auf die Verbreitung von Bakterien und Viren. Und: Eventuelle Verunreinigungen durch Krankheitserreger im Trinkwasser können durch solche Untersuchungen offengelegt werden. „Die Qualität des Wassers kann also bewertet werden, bevor es genutzt wird“, erklärt LIST-Mitarbeiterin Leslie Ogorzaly. „Wir kümmern uns darum, dazu die entsprechenden Methoden oder Tools zu entwickeln sowie diese zu validieren“, präzisiert dann noch Henry-Michel Cauchie. Sodass die Technologie letztlich dazu beiträgt, dass Menschen bedenkenlos Wasser aus dem Hahn trinken können.&nbsp;</p> <p><strong>Sandra Schmit</strong></p> https://www.list.lu/media/press/von-5g-und-geraeten-fuer-sicheres-trinkwasser/ Eva Kremer, nouvelle présidente du LIST <p>Claude Meisch, ministre de la Recherche dans le secteur public, a proposé au gouvernement de nommer Eva Kremer à la présidence du Conseil d’administration du LIST (Luxembourg Institute of Science and Technology). Une proposition qui a été acceptée.</p> <p>/Madame Kremer occupait, depuis le 1er janvier 2020, le poste de directrice adjointe de la Société nationale de crédit et d’investissement et était Vice-présidente du LIST. Elle remplacera prochainement Jacques Lanners et sera secondée par Etienne Jacqué, nommé Vice-président du conseil.</p> <p>Par ailleurs, Steve Kremer, Directeur de Recherche 1re classe à l’Institut national de recherche en sciences et technologies numérique (INRIA) de Nancy, est nommé membre du Conseil d’administration du LIST.</p> <p>Il remplace Jacques Lanners dont il termine le mandat, soit jusqu’au 31 décembre 2024.</p> <p>Ces différentes nominations ont été publiées au Journal officiel du Grand-Duché de Luxembourg (Mémorial).</p> <p>https://www.infogreen.lu/eva-kremer-nouvelle-presidente-du-list.html</p> https://www.list.lu/media/press/eva-kremer-nouvelle-presidente-du-list/ Développer les pneus du futur <p>Au cours des six dernières années, le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) et Goodyear ont collaboré pour parvenir à des résultats significatifs dans les domaines de la recherche sur les matériaux, de la compréhension des relations structure-propriété et de la science des données.</p> <p>Le deuxième Memorandum of Understanding signé récemment s’inscrit dans le prolongement de ce qui est la plus grande collaboration public-privé en matière de recherche à ce jour au Luxembourg, avec une valeur d’environ 50 millions d’euros. Le LIST et Goodyear ont atteint une multitude d’objectifs impressionnants : 13 réalisations dans le domaine de la science des données, 15 développements de nouveaux matériaux, 91 capacités analytiques innovantes menant à 94 publications, 17 secrets de fabrication et 13 brevets. Ces réalisations ont été mises en œuvre dans les opérations quotidiennes de Goodyear ainsi que du LIST dans divers domaines de leur travail. Au-delà de ces résultats scientifiques, le LIST et Goodyear ont tous deux recruté quatre chercheurs permanents pour soutenir ce travail.</p> <p>Les deux parties ont confirmé leur volonté de travailler davantage ensemble avec la signature d’un nouveau Memorandum of Understanding passionnant. L’annonce a été faite lors de l’événement Tech Day du LIST.</p> <p>Le second accord couvre deux piliers principaux : la science des données et le développement de matériaux. Le développement de produits virtuels, la numérisation des processus et l’intelligence des pneus seront des domaines de recherche spécifiques dans la catégorie de la science des données. La prochaine génération de pneus pneumatiques et non pneumatiques ainsi que leur recyclage en fin de vie seront les domaines principaux du développement des matériaux et de la caractérisation.</p> <p>Thomas Kallstenius, Directeur général du LIST, a déclaré : « Ayant construit une relation de travail excellente et productive avec Goodyear pendant de nombreuses années, je suis ravi qu’avec ce nouvel accord et l’orientation de notre partenariat, nous poursuivions nos recherches ensemble dans de nouveaux domaines d’innovation révolutionnaire. »</p> <p>Dans le cadre de ce deuxième partenariat orienté vers l’avenir et tenant compte des priorités socio-économiques du pays, le LIST et Goodyear ont l’objectif ambitieux de faire du Luxembourg un centre d’innovation de rupture pour la mobilité en mettant l’accent sur les pneus et la technologie liée aux pneus.</p> <p>« Le LIST a vraiment rendu Goodyear meilleur et je suis ravi de voir comment nous continuons à grandir ensemble et à innover de manière responsable », a déclaré Chris Helsel, Senior Vice President Global Operations and Chief Technology Officer chez Goodyear.</p> <p>https://www.infogreen.lu/developper-les-pneus-du-futur.html</p> https://www.list.lu/media/press/developper-les-pneus-du-futur/ Pneu, spin-off, metaverse et prix: le List s’emballe <p>La scène centrale a tout d’un ring. Sauf les cordes. Le CEO du Luxembourg Institute of science and technology, Thomas Kallstenius , avait poussé la sixième édition du Tech Day jusqu’à ce détail, histoire de s’assurer que tout le monde penserait «out of the box», le leitmotiv du jour.</p> <p>Mais à part un uppercut – amical – pour Maison Moderne, qui organise ce jeudi soir son événement sur la Sextech , pas de boxeurs, pas de sang, pas de K.-O., ni même de jeunes femmes peu vêtues pour annoncer les rounds. Non, le Tech Day n’a même pas besoin de camphre pour soigner les esprits étroits.</p> <p>Ici, la science est reine et sous les yeux de la fraîchement élue nouvelle présidente du conseil d’administration, Eva Kremer – la première femme à ce poste dans un institut de recherche luxembourgeois – c’est la cofondatrice et CEO de Tiime, Hedda Pahlson-Moller , qui attaque, sabre laser en main, en appelant à prendre de la hauteur dans notre défense quotidienne de l’environnement et notre lutte contre la crise climatique.</p> <p><strong>La stratégie du «Jedi»</strong></p> <p>Ce qu’elle appelle la stratégie du «Jedi», pour justice, equity, diversity and inclusion. «Nous ne pouvons pas changer ce que nous ne reconnaissons pas», dit-elle virevoltante comme un célèbre papillon, Mohamed Ali, qui piquait lui comme une abeille. Ou encore «la Terre n’est pas plate, nous devons penser ‘circulaire’» avec la représentation d’un beignet habituellement totalement interdit dans ce genre d’enceinte.</p> <p>M. Kallstenius quitte lui aussi le monde du sport pour sa métaphore de l’orchestre, lui qui fut autrefois joueur émérite de flûte. «2021 a été une bonne année. Nous sommes tous les musiciens d’un orchestre symphonique. La règle est d’écouter les autres et cela vaut aussi pour moi. Car nous ne jouons pas seuls, mais avec nos partenaires. C’est avec eux que nous cocréons de la musique, grâce à notre belle infrastructure et nos instruments de premier plan.»</p> <p>Après avoir rappelé quelques chiffres clés comme le nombre de musiciens (662 dont 34% de femmes et de 52 nationalités, 95 nouveaux en 2021 et 108 PhD) réunis autour de 106 «partitions» qui ont débouché sur 205 brevets (le deuxième meilleur score européen), M. Kallstenius a présenté la nouvelle et dixième spin-off du centre de recherche, Invitrolize, capable de se passer des animaux et de cellules humaines récentes pour mieux tester des produits, que ce soit pour l’industrie de la cosmétique, pharmaceutique ou du tabac.</p> <p><strong>Goodyear montre son pneu creux</strong></p> <p>À l’instar de Mme Pahlson-Moller, il invitait lui aussi à passer de la lutte contre la dérive du climat à la création de technologies qui intègrent par design le coût que leur utilisation va générer. Si Bertrand Piccard et sa fondation Solar Impulse ont dans leur catalogue plus de 1.000 technologies vertueuses, le CEO du List appelle à s’intéresser dès le début à la question du coût de l’adoption, sans quoi ce serait le frein ultime à une véritable transition.</p> <p>Dans les sept stands pour montrer la technologie développée au List, celui sur la 6 G, qui va complètement bouleverser ce que nous connaissons de la connectivité, celles sur l’hydrogène vert et sa distribution décentralisée ou encore les pneus creux, présentés il y a un mois par un partenaire de poids du List, Goodyear, qui pour le coup avait déplacé une BMW 430 équipée de ses pneus qui avait obtenu une autorisation exceptionnelle de venir par la route depuis Colmarberg (elle est repartie sur un plateau).</p> <p>Et le dirigeant de l’institut de recherche, que l’on a souvent entendu parler des digital twins, a avancé d’un cran en annonçant le premier metaverse du Luxembourg, le Luxemverse, qui doit permettre de prendre toutes les bonnes décisions dans beaucoup de problématiques. Une réponse intelligente à tous ceux qui se demandaient à quoi bon aller perdre du temps et de l’argent dans ces 150 univers virtuels…</p> <p>Avant d’entrer dans le dur de cette journée et son cycle de conférences de haut niveau, le List a remis par son ancien directeur, Fernand Reinig, son premier «Life Cycle Award» à Georges Thielen, destiné à honorer toute la carrière de ce jeune préretraité qui dirigeait le centre d’innovation de Goodyear à Colmarberg et qui fut un des premiers membres du conseil d’administration à la fusion des deux Centres de recherche publics (CRP Henri Tudor et CRP Gabriel Lippmann) en List, président du cluster des matériaux de Luxinnovation (jusqu’à 2019) ou encore membre du conseil scientifique du Fonds national de la recherche (depuis 2020).</p> <p>Sexy, le List? Oui, pour tous ceux qui voient plus loin que le bout de leur nez.</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/pneu-spinoff-metaverse-et-prix</p> https://www.list.lu/media/press/pneu-spin-off-metaverse-et-prix-le-list-semballe/ Developing tyres of the future with LIST-Goodyear partnership agreement <p>Today’s signed second Memorandum of Understanding builds on what is the biggest public-private research collaboration to date in Luxembourg with a value of about €50 million. LIST and Goodyear have delivered a host of impressive goals: 13 achievements in data science, 15 new material developments, 91 innovative analytical capabilities leading to 94 publications, 17 trade secrets, and 13 patents. These achievements were implemented in the daily operations at Goodyear, as well as LIST in various areas of their day-to-day work. Beyond these scientific results, both LIST and Goodyear hired four permanent researchers to support the work.</p> <p>Now, the two parties have confirmed an exciting new memorandum of understanding with a different emphasis signed during the LIST Tech Day event on Wednesday.</p> <p>Now, the two parties have confirmed their will to continue to work together with the signature of an exciting new memorandum of understanding. The announcement was made during the LIST Tech Day event on Wednesday.</p> <p>The second agreement is meant to cover two main pillars: data science and material development. Virtual product development, process digitalisation and tyre intelligence will be specific research areas in the data science category. The next generation of pneumatic tyres, non-pneumatic tyres, as well as end of life tyre recycling will be focus areas of material and characterisation development.</p> <p>Thomas Kallstenius, CEO of LIST stated: “Having built an excellent and productive working relationship with Goodyear over many years, I am delighted that with this new agreement and focus of our partnership, we will continue our research together in new fields of ground-breaking innovation."</p> <p>LIST and Goodyear have the ambitious goal of making Luxembourg a centre for disruptive innovation for mobility with a focus on tyres and tyre-related technology taking into account the country’s social-economic priorities within this second, future-oriented partnership.</p> <p>“LIST truly has made Goodyear better and I am excited to see how we continue to grow together and responsibly innovate,” said Chris Helsel, Senior Vice President Global Operations and Chief Technology Officer at Goodyear.</p> <p>https://itone.lu/news/developing-tyres-of-the-future-with-list-goodyear-partnership-agreement</p> https://www.list.lu/media/press/developing-tyres-of-the-future-with-list-goodyear-partnership-agreement/ Eva Kremer, nouvelle présidente du CA du List <p>La proposition du ministre Claude Meisch (DP), ayant la Recherche dans ses attributions, de confier à Eva Kremer la présidence du conseil d’administration du List (Luxembourg institute of science and technology) a été avalisée par le conseil de gouvernement. La nomination est effective depuis le 24 mai et sa parution au Journal officiel.</p> <p>Eva Kremer, directrice adjointe de la Société nationale de crédit et d’investissement, était vice-présidente du conseil d’administration du List depuis janvier 2020. Elle succède à Jacques Lanners à la présidence, tandis qu’Etienne Jacqué est nommé vice-président.</p> <p>Steve Kremer, directeur de Recherche 1ère classe à l’Institut national de recherche en informatique et en automatique (INRIA) de Nancy, est nommé membre du conseil d’administration en remplacement de Jacques Lanners dont il termine le mandat, soit jusqu’au 31 décembre 2024.</p> <p><strong>Nicolas Léonard</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/eva-kremer-nouvelle-presidente</p> https://www.list.lu/media/press/eva-kremer-nouvelle-presidente-du-ca-du-list/ EVA KREMER, NEW CHAIR OF LIST <p>Following the proposal by Mr Claude Meisch, the Minister responsible for Research in the public sector, the government in council appointed Mrs Eva Kremer as LIST Chair of the Board of Directors on 12 May, replacing Mr Jacques Lanners. The Deputy Director of the Société Nationale de Crédit et d'Investissement has held the position of Vice-Chair since 1 January 2020. Mr Etienne Jacqué is appointed Vice-Chairman of the board, replacing Mrs Kremer.</p> <p>In addition, Mr Steve Kremer, 1st class Research Director at the National Institute for Research in Digital Science and Technology (INRIA) in Nancy (F), has been appointed member of the LIST Board of Directors to replace Jacques Lanners for the remainder of his mandate, which runs until 31 December 2024.</p> <p>Officially announced on Tuesday, 24 May via their publication in the Official Journal of the Grand Duchy of Luxembourg (Mémorial), these decisions were taken in accordance with the provisions of the law of 3 December 2014 regarding the organisation of public research centres (CRP), as well as the decree of the government in council of 9 December 2019 appointing the members of the board of directors’ administration of LIST.</p> <p>https://www.hrone.lu/actualites/eva-kremer-new-chair-list</p> https://www.list.lu/media/press/eva-kremer-new-chair-of-list/ Eva Kremer has been nominated as the new head of the board of director of the Luxembourg Institute of Science and Technology <p>The Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) appointed Eva Kremer as the new head of its board of directors.&nbsp;</p> <p>Kremer was appointed by Education Minister, Claude Meisch and will be replacing Jacques Lanners. Kremer was previously vice-chairman of the board and Etienne Jacqué will be taking over that role.</p> <p>Steve Kremer, who works as the research director at the National Institute for Research in Digital Science and Technology has been appointed a member of the LIST board of directors.</p> <p>https://www.luxtimes.lu/en/business-finance/science-and-technology-institute-appoints-new-chair-62a8598fde135b92363e95b0</p> https://www.list.lu/media/press/eva-kremer-has-been-nominated-as-the-new-head-of-the-board-of-director-of-the-luxembourg-institute-o/ Anzahl der Neuinfektionen ist um 36 Prozent gesunken <p>Die in Luxemburg registrierten Corona-Neuinfektionen sind in der vergangenen Woche von 1.879 auf 1.174 und somit um 36 Prozent gesunken. Das geht aus dem wöchentlichen Rückblick des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch hervor. Die Anzahl der durchgeführten PCR-Tests sank in der Woche vom 23. bis 29. Mai jedoch auch: von 9.178 auf 6.301 Tests. In der beobachteten Woche seien zudem zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 erfasst worden. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen betrug 63 Jahre.</p> <p><strong>Höchste Inzidenz bei den 30- bis 44-Jährigen</strong></p> <p>Bis zum 29. Mai sank laut „Santé“ die Zahl der aktiven Infektionen auf 3.302 – am 15. Mai waren es noch 4.849. Die Anzahl der geheilten Personen stieg von 240.836 auf 243.555. Das Durchschnittsalter der Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, betrug 42,4 Jahre. In den Krankenhäusern des Großherzogtums erfolgten sechs Neuaufnahmen von bestätigten Covid-19-Patienten auf der Normalstation, zwölf waren es noch in der Vorwoche. Auf der Intensivstation sank die Zahl der belegten Betten von zwei auf eins. Das Durchschnittsalter der stationären Patienten betrug laut dem Bericht des Ministeriums 63 Jahre.</p> <p>Im Berichtszeitraum stieg die Reproduktionszahl – also die Anzahl der Menschen, die ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt – auf 0,79 im Vergleich zu 0,65 in der Vorwoche. Die Positivrate bei den insgesamt vorgenommenen Tests sank von 20,47 Prozent auf 18,63 Prozent. Die Sieben-TageInzidenz lag bei &nbsp;182 Fällen pro 100.000 Einwohner über sieben Tage. Reinfektionen sowie zertifizierte Selbsttests wurden laut „Santé“ in die Berechnung der Inzidenzraten einbezogen.</p> <p>Die Inzidenz ging in der Woche vom 23. bis 29. Mai insgesamt in allen Altersgruppen zurück. Der größte Rückgang war in der Altersgruppe bis 14 Jahre (55 Prozent weniger) zu verzeichnen, gefolgt von der Kategorie 15 bis 29 Jahre (43 Prozent weniger). Die niedrigste Inzidenz der Woche wurde in der Altersgruppe 60 bis 74 Jahre (180 Fälle pro 100.000 Einwohner) verzeichnet, während die höchste Inzidenz bei den 30- bis 44-Jährigen (282 Fälle pro 100.000 Einwohner) zu verzeichnen war.&nbsp;</p> <p><strong>Meistens im Familienkreis angesteckt</strong></p> <p>Von den 1.174 Neuinfektionen, die in der untersuchten Woche registriert wurden, wurden laut dem Ministerium 1.271 erneut besprochen und die Quelle bestimmt. Der Familienkreis ist darunter mit 28 Prozent die häufigste Quelle, gefolgt von Reisen ins Ausland mit 17 Prozent, Arbeit bei 10 Prozent, Freizeit mit 7 Prozent und Bildung mit 6 Prozent. Der Anteil der unbestimmten Quellen nahm mit 26 Prozent leicht zu.</p> <p>In Sachen Impfungen wurden in der vergangenen Woche 1.721 Dosen in Luxemburg verabreicht: „67 Personen erhielten eine erste Dosis, 69 Personen eine zweite Dosis, 424 Personen erhielten eine zusätzliche erste Dosis im Vergleich zu einem vollständigen Schema, 1.159 eine zusätzliche zweite Dosis im Vergleich zu einem vollständigen Schema und zwei eine zusätzliche dritte Dosis im Vergleich zu einem vollständigen Schema, wodurch die Gesamtzahl der verabreichten Impfstoffe bis zum 31. Mai auf 1.282.424 anstieg“, so die „Santé“.</p> <p>Laut den Abwasseruntersuchungen des Teams vom „Luxembourg Institute of Science and Technology“ (LIST) war das Virus in der Kalenderwoche 21 auch in den Kläranlagen nach wie vor auf nationaler Ebene weit verbreitet – und das, obwohl sich der leicht rückläufige Trend aus den Wochen 19 und 20 bestätigt habe. Die sogenannten „Coronastep“-Berichte der LIST-Forscher können online unter der Adresse www.list.lu/en/covid-19/coronastep abgerufen werden.&nbsp;</p> <p><strong>(Red.)</strong></p> https://www.list.lu/media/press/anzahl-der-neuinfektionen-ist-um-36-prozent-gesunken/ La pénurie de matériaux pousse la construction vers des alternatives <p>Depuis deux ans, d’une crise à l’autre, les prix des matériaux de construction flambent et les délais d’achèvement s’allongent. Ce qui ne fait pas les affaires des entreprises du secteur qui craignent les pénalités en plus d’une réputation ternie par des projets qui tirent en longueur. Les raisons sont connues. Dans un premier temps, la pandémie a perturbé l’organisation de travail avec un taux d’absentéisme important. Résultat, les chaînes de production de matériaux et les réseaux logistiques ont longtemps tourné au ralenti, créant même des pénuries. La reprise postpandémie a créé des goulots d’étranglement dans les chaînes de production. Puis la guerre en Ukraine n’a rien arrangé puisque dans un monde globalisé, un grand nombre de matériaux est fabriqué en Ukraine et en Russie.</p> <p>Réunis lors d’un Breakfast Talk du Paperjam + Delano Club , trois intervenants ont débattu sur les alternatives «durables» que le secteur devrait adopter pour assurer un avenir à un secteur économique important pour un pays comme le Luxembourg promis à un développement démographie ambitieux.</p> <p><strong>L’optimisation des matériaux</strong></p> <p>Pour Laurent Keser, directeur études et projets chez Soludec, il est nécessaire de «revenir aux fondamentaux» tout en faisant preuve de pragmatisme. «En France, on utilise 80 à 90 kilos de ferraille par mètre cube de béton. Au Luxembourg, les normes imposent 120 à 130 kilos de ferraille par mètre cube de béton. Nous sommes clairement dans de la surconsommation de matériaux et je ne crois pas que les constructions en France soient de mauvaise qualité», a-t-il assuré lors du débat sur le sujet organisé par Paperjam.</p> <p>Laurent Keser plaide également pour un certain pragmatisme sur les normes et la philosophie de construction au Luxembourg. «Je ne comprends pas pourquoi lors d’un terrassement sur de la roche perméable, nous devons encore mettre deux couches d’étanchéité comme si chaque construction devait accueillir une piscine. Ni pourquoi nous ne pouvons pas construire en hauteur, ce qui optimiserait l’utilisation des matériaux», a expliqué le directeur d’études de Soludec.</p> <p><strong>L’ingénierie technologique</strong></p> <p>Pour Damien Lenoble, physicien des matériaux à la tête d’une équipe de 100 chercheurs au département Matériaux du LIST, l’une des alternatives se trouvera dans les matériaux de demain comme les nanomatériaux ou encore les matériaux composites. «Dans le secteur de l’aéronautique, les matériaux composites sont utilisés pour justement réduire les poids. Ils seraient tout à fait possibles d’utiliser les mêmes procéder dans la construction, mais pour le moment cela n’est pas possible pour des raisons de normes», souligne le scientifique. Ce dernier plaide également pour l’utilisation de matériaux d’avenir comme les nanomatériaux. Sur ce point, le Luxembourg pourrait tirer un avantage certain puisque la société Ocsial , producteur de nanotubes de carbone, a de fortes ambitions après avoir ouvert un centre de recherche et développement (R&amp;D) et d’assistance de pointe de 350m² à Foetz.</p> <p>Seul inconvénient, si la technologie existe, il faut encore lui donner des normes pour pouvoir l’appliquer sur le terrain.</p> <p><strong>Recourir au bois et à l’argile luxembourgeois</strong></p> <p>Martine Schummer , Ingénieur-associée chez Schroeder&amp;Associés et directrice du service regroupant les unités sur la construction en bois et le conseil en construction durable, plaide pour des solutions peut-être moins technologiques, mais plus «locale». Le bois luxembourgeois pourrait être une alternative à condition de se donner les moyens de l’exploiter de façon durable. «C’est déjà un travail que nous avons commencé avec le ministre Turmes afin de voir comment mieux utiliser le potentiel de nos forêts dans la Grande Région et développer une chaîne de production pour nos besoins», a souligné Martine Schummer.</p> <p>Autre piste, l’argile. «Nous construisons actuellement un projet pilote avec des blocs en terre crue, donc en argile. Une terre que nous avons en grande quantité sur nos terrains», assure encore l’Ingénieur-associée. L’argile qui peut aussi s’intégrer dans des processus de construction à l’aide d’imprimantes 3D dédiées à la construction. «Je pense que l’argile a un grand potentiel par rapport aux matériaux composites et aux nanotechnologies, car il existe déjà des normes sur les constructions en argile», a encore argumenté Martine Schummer.</p> <p><strong>Ne pas négliger le coût de l’alternative</strong></p> <p>Les alternatives existent et les promesses de la technologie sont ambitieuses. Mais la réalité est souvent rattrapée par le coût. «Le bois est un très bon exemple, mais il ne faut pas négliger le coût et le temps nécessaire pour mettre en place une filière bois complète au Luxembourg ou dans la Grande Région», a nuancé Laurent Keser. Ce dernier s’inquiète également d’une autre crise à venir, celui de la transition énergétique à venir qui va impacter les entreprises dans les années à venir. «Il ne faut jamais négliger le coût des solutions alternatives et se demander si l’on est prêt à en payer le coût», a souligné Laurent Keser.</p> <p><strong>Jeremy Zabatta</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/penurie-materiaux-pousse-const</p> https://www.list.lu/media/press/la-penurie-de-materiaux-pousse-la-construction-vers-des-alternatives/ 3 QUESTIONS À DAMIEN LENOBLE : «La pénurie des matériaux devrait durer encore quelques mois» <p><em><strong>Les conséquences de la pandémie de Covid-19 ont créé des problèmes d’approvisionnement, comment voyez-vous l’évolution de cette pénurie des matériaux?</strong></em></p> <p>Damien Lenoble. – «La pandémie et la guerre en Ukraine démontrent surtout l’interdépendance de l’économie globalisée. Elles mettent en exergue les fragilités d’un système qui ne prend pas en compte les facteurs exogènes peu ou pas prévisibles. Une crise est aussi souvent une opportunité de repenser les systèmes pour les rendre plus robustes; mais il faut savoir aussi lui donner du sens et en accepter les possibles conséquences. Les leçons de ces crises frontales doivent surtout nous permettre d’accélérer les transitions nécessaires à l’évitement d’une crise climatique plus insidieuse, mais aux impacts bien plus majeurs. À court terme, la pénurie des matériaux devrait durer encore quelques mois, et à l’image de la crise des semi-conducteurs, une restabilisation des filières prendra au moins 12 mois, si la crise énergétique actuelle trouve une solution pérenne, notamment pour l’hiver 2022.</p> <p><em><strong>Quelles alternatives voyez-vous au remplacement du béton?</strong></em></p> <p>«Le List travaille sur des structures composites basées sur des matériaux polymères et hybrides (métal/polymère). Ils présentent des propriétés structurales de très grande performance et trouvent leur intérêt dans le remplacement des barres de renforcement en acier. Sont également développés par d’autres instituts des bétons renforcés avec des fibres carbone ou des fibres naturelles alors que l’utilisation de mousse isolante naturelle à changement de phase est en phase de validation expérimentale. Le Luxembourg détient un leadership mondial en matière de panneaux de structure en nid d’abeille pour l’aéronautique, une structure stable et légère particulièrement performante qui pourrait convenir pour les revêtements externes des bâtiments… autant de nouveaux matériaux permettant de contribuer à pallier la pénurie actuelle dans la construction tout en améliorant l’empreinte carbone de la filière dans son ensemble. Cela demande néanmoins du temps concernant leur qualification via les tests normatifs du secteur.</p> <p><em><strong>Quels matériaux pour réduire l’empreinte écologique de la construction, pour participer à l’économie circulaire?</strong></em></p> <p>«Certains matériaux existent déjà, comme le bois dont l’empreinte carbone en cycle fermé est quasi nulle (si les bois utilisés sont issus de filières de proximité), ou le verre qui a l’énorme avantage d’être recyclable quasi à l’infini, mais via un procédé énergivore. Il convient d’ailleurs de se poser la question de la cohérence de la stratégie industrielle en Europe. Je vois ici au Luxembourg ou dans la Belgique voisine, des usines de l’industrie du verre fermées. Il faut se poser les bonnes questions quand les professionnels du bâtiment pâtissent de délais de livraison typiquement d’un semestre. Il me paraît intéressant de réfléchir à des filières complètes et de proximité de matériaux à très fort potentiel de circularité… Quitte à payer un prix un peu plus élevé!»</p> <p>https://paperjam.lu/article/a-court-terme-penurie-materiau</p> https://www.list.lu/media/press/3-questions-a-damien-lenoble-la-penurie-des-materiaux-devrait-durer-encore-quelques-mois/ LIST & Daher will develop a welding technology for the assembly of aircraft substructures produced with thermoplastic composites <p>Signed at last week’s JEC World trade show in Paris, the three-year bilateral agreement will focus on an infrared welding technology suitable for thick parts with large dimensions, to be used in high volume manufacturing and providing high reproducibility as well as excellent quality.</p> <p>“Bringing together the new welding technology with automated assembly of aircraft substructures is an enabler that will open the full potential of thermoplastic composites for aviation,” explained Cedric Eloy, the Deputy Chief Technology Officer at Daher.</p> <p>Thermoplastic composites are increasingly used in the aerospace industry because of their lightweight properties, strength and resistance, and the capability to be welded. In addition to enhancing aviation sustainability by lowering an aircraft’s weight for reduced fuel consumption, thermoplastic composites also require less energy to produce and they can be recycled.</p> <p>Applying this technology will expand the welding solutions for thermoplastic composites offered by Daher and KVE Composites - a Dutch company specializing in the design, manufacture and assembly of high-performance thermoplastic composites. KVE Composites was acquired by Daher in 2019, and it currently has a qualified induction welding solution for aerospace applications.</p> <p>The newly signed partnership will benefit from the expertise of Daher as a designer and manufacturer of aircraft aerostructures, as well as LIST’s know-how in material science and process development.</p> <p>"This project further demonstrates the applicability of our research-based technologies and our capacity to solve forefront research challenges that will increase the utilization of high-performance composites in the aeronautics market,” said Damien Lenoble, the Director of Materials Research and Technology department at LIST. “We are pleased to bring LIST’s capabilities together with Daher as a recognized aircraft manufacturer, jointly contributing to lower-weight, sustainable aerostructures of the future without compromising safety standards."</p> <p>https://itone.lu/news/list-x-daher-will-develop-a-welding-technology-for-the-assembly-of-aircraft-substructures-produced-with-thermoplastic-composites</p> https://www.list.lu/media/press/list-daher-will-develop-a-welding-technology-for-the-assembly-of-aircraft-substructures-produced-w/ Robot dog on the way to the moon <p>The south polar region of the moon is believed to contain many resources that would be useful for lunar base operations, such as metals, water in the form of ice, and oxygen stored in rocks. But to find them, an explorer robot that can withstand the extreme conditions of this part of the moon is needed. Numerous craters make moving around difficult, while the low angle of the sunlight and thick layers of dust impede the use of light-​based measuring instruments. Strong fluctuations in temperature pose a further challenge.</p> <p>The European Space Agency (ESA) and the European Space Resources Innovation Center ESRIC called on European and Canadian engineering teams to develop robots and tools capable of mapping and prospecting the shadowy south polar region of the moon, between the Shoemaker and the Faustini craters. To do this, the researchers had to adapt terrestrial exploration technologies for the harsh conditions on the moon.</p> <p><strong>Semi-​autonomous off road</strong></p> <p>One of the thirteen lunar rovers taking part in the competition comes from Zurich and is called GLIMPSE (Geological Lunar In-​Situ Mapper and Prospector for Surface Exploration). The robot, which looks a bit like a dog, can move across terrain semi-​autonomously on its four legs, and is fully equipped with a variety of spectrometers to recognize rock types.</p> <p>Florian Kehl of the Spacehub at the University of Zurich (UZH) is leading the GLIMPSE project together with Hendrik Kolvenbach from the Robotic Systems Lab at ETH Zurich. Kehl, who previously spent five years at NASA’s Jet Propulsion Laboratory at the California Institute of Technology searching for extraterrestrial life, is scientific director of the project, while Kolvenbach is overall project manager and responsible for robotics. As well as the two main stakeholders UZH Space Hub and ETH Robotic Systems Lab, researchers and engineers from Lucerne University of Applied Sciences and Arts, the University of Basel and the companies Maxon, ANYbotics and Metrohm are also involved.</p> <p>The robotics behind GLIMPSE are based on the ANYmal robot type developed by ETH spin-​off ANYbotics. The GLIMPSE robot has instruments for petrographic and chemical rock analysis, including a Raman spectrometer, a microscope and a camera with zoom lens for overview and close-​up images.</p> <p><strong>Test run in artificial lunar landscape</strong></p> <p>GLIMPSE has already successfully passed its first test. Along with 13 other robot explorers, it showed its skills in navigating an artificial lunar landscape set up specially for the competition in a hangar in the Netherlands.</p> <p>GLIMPSE had two and a half hours to find its way through the unfamiliar lunar landscape to a specific crater, where it then had to analyze rocks. “Afterwards, we had another hour and a half to analyze the data,” says Kehl. “It was a very tight time frame.”</p> <p>The teams did not have a direct view of the lunar landscape – navigation was based on the robots’ camera recordings and on location data made to resemble satellite images. One of the difficulties was that control signals reached the rovers with a time delay. In order to simulate real conditions, the connection with the robots was sometimes even lost altogether. “Robots with mature autonomous control technology had an advantage under these circumstances,” says Kehl.</p> <p><strong>Five teams in the final</strong></p> <p>The competition revealed the robots’ strengths as well as their weaknesses: Some did not have sufficient lighting, others had problems with the batteries or struggled with the artificial signal delay. Not all of the 13 participating rovers made it all the way to the crater.</p> <p>“We also encountered various difficulties,” says Kehl. Nevertheless, compared to its competitors, most of which had wheels or tracks, the four-legged GLIMPSE proved to be particularly capable and agile on rough terrain. The dog-like robot successfully passed the first round of the competition, winning 75,000 euros for the team.</p> <p>The researchers are now working round the clock to optimize GLIMPSE for the final round, which will take place in Luxembourg later this year. Five teams have made it to the final. The winners stand to gain 550,000 euros to use for the further development of their robot designs. It’s conceivable that GLIMPSE could be used in a real ESA mission to the south pole of the moon sometime in the next decade. We’ve got our fingers crossed for GLIMPSE and its team!</p> <p><strong>David Werner</strong></p> <p>https://www.news.uzh.ch/en/articles/2022/lunar-rover.html</p> https://www.list.lu/media/press/robot-dog-on-the-way-to-the-moon/ Daher s’associe au List pour sa fabrication d’avions <p>Un «important partenariat» pour le Luxembourg Institute of Science and Technology (List). C’est en plein salon international des matériaux composites, le JEC World à Paris, qui se tenait du 3 au 5 mai, qu’il a été signé avec l’entreprise française Daher. Ensemble, ils vont «développer une technologie de soudage pour l’assemblage de sous-structures d’avions produites avec des composites thermoplastiques». Ce sont des matériaux plus légers, qui diminuent donc le poids et l’empreinte carbone de l’avion, que le constructeur aéronautique aux 1,1 milliard d’euros de chiffre d’affaires a déjà adopté depuis plusieurs années.</p> <p>Jusqu’ici, il se basait sur les technologies de soudage par induction de la société néerlandaise KVE Composites, acquise en 2019, pour l’assemblage. En s’associant au List, il veut «développer, tester et breveter dans les trois prochaines années une technologie de soudage par infrarouge adaptée aux pièces épaisses de grandes dimensions, à utiliser dans la fabrication en grande série et offrant une reproductibilité élevée ainsi qu’une excellente qualité». L’application de cette nouvelle technologie doit «élargir les solutions de soudage pour les composites thermoplastiques proposées par Daher et KVE Composites».</p> <p>Qu’est-ce que cela changera concrètement, au niveau de l’efficacité? Et de quelles pièces de l’avion parle-t-on? Mystère. «Les enjeux sont grands et il y a beaucoup de confidentialité autour des pièces et des techniques utilisées», explique le List. Pas de détails financiers non plus sur le contrat. On sait seulement qu’il est fixé pour trois ans. Le partenariat bénéficiera de l’expertise de Daher comme fabricant et de celle du List en matière de «science des matériaux et de développement de procédés».</p> <p><strong>Mathilde Obert</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/daher-s-associe-au-list-sa-fab</p> https://www.list.lu/media/press/daher-sassocie-au-list-pour-sa-fabrication-davions/ Une empreinte carbone marquée par le pouvoir d’achat <p>Résoudre l’équation impérieuse de la neutralité carbone en 2050 passe par une indispensable compréhension des données de base. C’est justement l’objet du travail mené par une équipe multidisciplinaire encadrée par le professeur Florian Hertweck, de l’Université du Luxembourg, impliquant les scientifiques du Luxembourg Institute of Science and Technology (List). Un travail qui prend la forme d’un scénario holistique, englobant tous les secteurs et comportements, de la mobilité au bâtiment en passant par l’urbanisme, le régime alimentaire, l’agriculture ou encore la consommation de biens.&nbsp;</p> <p>Une série d’indicateurs qui doivent aussi permettre d’atteindre les objectifs de l’accord de Paris, à savoir limiter le réchauffement climatique à un niveau inférieur à 2 °C, voire à 1,5 °C, par rapport aux niveaux préindustriels. Le Luxembourg y contribue à travers sa loi climat, adoptée en décembre 2020, qui vise 55% de réduction des émissions de gaz à effet de serre d’ici 2030 et l’objectif de neutralité carbone en 2050.&nbsp;</p> <p>Or l’établissement de l’état des lieux ne fut pas une mince affaire: «Il y a plus de travail au Luxembourg que pour n’importe quel autre pays», estime Thomas Gibon, chercheur au List en charge, avec Claudia Hitaj, de calculer l’empreinte carbone de chaque mesure visant à réduire les émissions de CO2, et de coordonner l’ensemble. La difficulté étant que «le Luxembourg est un petit pays très connecté à ses voisins, ce qui provoque beaucoup d’effets de bord». On comprend le phénomène à la lecture des études internationales qui situent toujours le Grand-­Duché, avec le Qatar et quelques pays du Moyen-Orient, parmi les pays où les émissions par personne sont les plus élevées au monde.</p> <p>Pour bien prendre en compte les spécificités locales, il s’agit donc de distinguer les émissions dues aux résidents de celles provenant du tourisme à la pompe ou de l’activité des frontaliers, qui travaillent et consomment la journée et repartent le soir. «Au lieu d’avoir les 20 tonnes de CO2 par personne et par an des statistiques internationales, on en obtient environ 15,5 – ce qui est déjà beaucoup», constate Thomas Gibon. En comparaison, la France est à 10 tonnes, ­l’Allemagne à 13 et la Belgique à près de 15.</p> <p>Ce niveau élevé est lié à de nombreux facteurs, mais ils convergent vers un dénominateur commun: la richesse du pays. «Si l’on doit trouver un coupable à notre empreinte si élevée, c’est notre pouvoir d’achat, pointe Thomas Gibon. La corrélation entre niveau de vie et empreinte carbone a été prouvée maintes et maintes fois: de fait, plus on est riche, plus on a une grande maison, un grand nombre de voitures, une alimentation carbonée, plus on achète de produits de consommation, de voyages en avion, de meubles, de vêtements ou d’articles de sport.»</p> <p>Ce que l’on retrouve de la même façon au niveau des services publics: «La défense, l’école, la santé, la police, les pompiers, toute l’infrastructure de l’urbanisme public, cela implique un coût carbone à allouer à chaque résident. Or c’est aussi le fruit d’une société riche, qui prend soin de ses citoyens», constate le chercheur.</p> <p><strong>Un scénario démographique à préciser</strong></p> <p>Il s’agissait, pour les scientifiques du List, d’identifier les postes d’émissions de gaz à effet de serre les plus importants, pour pouvoir par la suite proposer les solutions adéquates. Ces dernières ont été présentées sous forme de trois rapports publiés entre 2021 et 2022, le tout en réponse à la consultation Luxembourg in Transition initiée par les ministères de l’Énergie et de l’Aménagement du territoire, pilotés par le ministre Claude Turmes (déi Gréng), pour imaginer le futur du pays.</p> <p>Pour réduire l’empreinte du pays de 15,5 tonnes de CO2 par personne par an à 1,6 – soit une diminution d’environ 90% –, le rapport présente, outre une panoplie de solutions, un scénario d’ensemble cohérent, qui implique de manière générale une refonte de l’aménagement du territoire et des modes de vie. Avec un préalable: aucune artificialisation des sols supplémentaire pour construire des logements. Autre condition sine qua non: revoir la démographie à la baisse par rapport aux projections officielles. Si le Statec prévoit plus de 920.000 résidents en 2050, le scénario du List limite la hausse de la population à 750.000 habitants – avec un transfert des 170.000 personnes restantes vers les pays voisins, en particulier la France.</p> <p>Le rapport du List confirme que la mobilité représente le premier poste d’émissions de gaz à effet de serre du pays, avec près de trois tonnes de CO2 par personne et par an pour la seule partie automobile, auxquelles s’ajoutent les émissions de l’aviation et des transports publics. Un tel niveau s’explique par quelques «records»: «700 voitures pour 1.000 habitants, cela représente le taux de possession de voitures le plus élevé en Europe. Et nous achetons des voitures neuves plus grosses que la moyenne, qui émettent le plus de CO2 par kilomètre», explique Thomas Gibon. Sans compter un taux d’occupation bas, de 1,2 personne par voiture. «C’est ce qu’on appelle l’autosolisme: si vous observez l’A3 à 7h du matin, les voitures ne sont remplies que d’une seule personne», constate le chercheur.</p> <p>Concernant ce premier poste d’émissions, dont la décarbonation a par ailleurs été engagée – l’empreinte est passée de 7,2 millions de tonnes de CO2 en 2005 à 4,8 en 2020 –, il convient de redoubler d’efforts pour réduire ce «point noir». Différents objectifs se combinent pour les voitures: diminuer de moitié la taille du parc automobile national; augmenter le taux d’occupation de 1,2 à 1,6, notamment grâce à un recours accru au covoiturage; favoriser les transports publics et la mobilité douce; et faire aboutir l’électrification presque complète du parc automobile d’ici 2050. À cela s’ajoute une réduction du recours aux trajets aériens de 90%: si une alternative de moins de cinq heures existe, le train serait à privilégier, et il s’agirait de se limiter à un trajet en avion tous les deux ans. Enfin, un effort plus conséquent du gouvernement est nécessaire en vue d’aligner le niveau des taxes sur les carburants par rapport à celui de ses voisins.</p> <p><strong>Focus sur le chauffage des logements</strong></p> <p>Deuxième poste d’émissions: le bâtiment (3 tonnes de CO2 par personne par an). Avec, là aussi, quelques spécificités qui expliquent une empreinte carbone plus lourde: les logements luxembourgeois se classent parmi les plus grandes surfaces en Europe. Et l’énergie pour chauffer ces dernières est constituée de la part la plus importante en hydrocarbures (près de 80% de mazout ou de gaz pour 20% d’électricité).</p> <p>La décarbonation de ce secteur devra quant à lui suivre trois chemins. Tout d’abord, la décarbonation rapide du chauffage. «La priorité est de baisser le fioul, qui émet le plus de CO2, précise Thomas Gibon. Le gaz peut rester une énergie de transition. Mais, en 2050, il faut absolument s’en débarrasser et installer des pompes à chaleur et du chauffage électrique.»</p> <p>Il faudra aussi diminuer la surface des logements, avec l’objectif de passer de 53 m² par personne à 35 m² – ce qui rend mécaniquement le chauffage plus efficace. «Le modèle actuel, c’est le pavillon unifamilial, la maison avec jardin, rappelle Thomas Gibon. Or, il faut être honnête: s’il y a 600.000 habitants avec deux ou trois personnes par foyer, on ne peut pas avoir une maison de ce type par foyer. Il faut donc privilégier les bâtiments multifamiliaux.» Reste à améliorer l’efficacité énergétique des bâtiments – ce qui est en cours. «C’est quelque chose qui est très poussé au Luxembourg. Depuis 2021, les bâtiments doivent consommer moins de 20 kWh par m² par an, ce qui rend les nouvelles constructions très efficaces énergétiquement», assure le chercheur.</p> <p><strong>La «ville du quart d’heure»</strong></p> <p>Des mesures transversales combinant à la fois mobilité et logement, et impliquant une nouvelle vision de l’urbanisme, émergent en parallèle. C’est le cas du concept de la «ville du quart d’heure», où commerces, bureaux et logements sont concentrés dans une zone où tout est accessible dans ce laps de temps. «L’idée est de faire l’inverse de ce qui se passe aujourd’hui. Car que ce soit à pied, à vélo ou en transport, ce quart d’heure, on ne l’a pas, explique Thomas Gibon. Regardez la rue de l’Alzette à Esch-sur-Alzette: elle se vide au bénéfice de la zone commerciale de Foetz. Il faut freiner ce phénomène et même revenir en arrière, afin de retrouver des commerces de proximité, des centres-villes piétonnisés, quelque chose qui ressemble à ce qu’on avait il y a 50 ans, avec un kilomètre à pied maximum pour aller faire ses courses. La ville du quart d’heure, on l’avait par le passé, et c’est cela qu’il faut retrouver.»</p> <p>Dans cette perspective, pour rendre commerces et transports publics plus efficaces, l’intensification du logement est aussi nécessaire, avec réduction des surfaces habitables et surélévation des bâtiments afin de densifier les villes.</p> <p>Les entreprises ont aussi leur rôle à jouer pour réduire l’empreinte des trajets domicile-­travail. Le télétravail partiel est la première et la plus efficace de ces mesures. Et si celui-ci est impossible à adopter, en cas de réelle nécessité de se déplacer, une panoplie de solutions déjà mentionnées existent: transports en commun, électromobilité, covoiturage. Ainsi que la multiplication des espaces de coworking à la frontière. «Cela permettrait à des gens qui habitent Metz de se rendre à Bettembourg plutôt que d’aller jusqu’à Luxembourg-ville», explique Thomas Gibon. Certains s’y sont d’ailleurs déjà mis: en plus d’un seul jour de présentiel par semaine exigé, PwC fait ainsi office d’exemple en passant à sept bureaux satellites d’ici à la fin 2022, tous situés à proximité de la frontière, ce qui permettra à plus de 10% du personnel de travailler à distance du site principal de la Cloche d’Or (voir l’édition d’avril 2022 de notre magazine, ndlr).</p> <p><strong>Vers un changement dans les assiettes</strong></p> <p>Vient ensuite la consommation de produits alimentaires (2,4 tonnes), caractérisée par une consommation de viande de bœuf très élevée, à raison de 26 kg par personne par an. Et, du fait d’un secteur agricole concentré sur la production de viande et de lait (2% des surfaces sont réservées aux légumes), le pays recourt à une importation massive des autres produits alimentaires, comme les fruits et légumes. Restent la consommation de biens en tout genre (1,8 tonne) ainsi que les émissions issues des services publics (2,3 tonnes).</p> <p>Pour diminuer l’impact de notre assiette, un changement de régime est nécessaire. «Nous ne demandons à personne de devenir végan du jour au lendemain, assure cependant Thomas Gibon. Mais le Luxembourg part d’assez haut, donc même le fait de ne manger de la viande qu’un ou deux jours par semaine est un très bon début pour ceux qui en mangent tous les jours. Pour les gens qui en mangent moins, il faudrait réduire cela à un jour par semaine. Le tout en achetant de la viande locale de qualité.» Pour atteindre la neutralité carbone, le rapport propose un régime «flexitarien» – végétarien six jours par semaine et omnivore une journée. En complétant cela par un effort drastique pour éviter le gaspillage alimentaire, afin de le diminuer d’un taux actuel de 25% à seulement 5%.</p> <p>L’avantage de ces mesures dites «comportementales» est qu’elles ne nécessitent pas d’infrastructures ou de réglementations, mais qu’elles font seulement appel à la bonne volonté du citoyen, et qu’elles peuvent ainsi être efficaces immédiatement. Le schéma est le même pour la consommation de biens qui doit, selon le rapport du List, diminuer de 88%. Ce qui implique déjà de doubler la durée de vie des produits, en incitant le consommateur à réparer plutôt qu’à acheter. Mais aussi d’encourager les entreprises à modifier leur approche. Des garanties plus longues pourraient être très efficaces: «Il faut que les entreprises proposent des garanties qui ne soient plus de deux ans, mais de trois, voire quatre ou cinq ans. C’est quelque chose que la loi peut imposer très facilement», assure Thomas Gibon. Le marché de l’occasion ou le modèle de la location plutôt que celui de la propriété sont aussi des options pour augmenter la durée de vie utile d’un produit.</p> <p>«Après, cela touche à des choses très personnelles: le matérialisme est à notre époque un indicateur social fort, reconnaît Thomas Gibon. Deux gros­ses voitures, une grande maison, une belle cuisine, c’est ce que les gens veulent parce que sont des marqueurs sociaux. Il faut aussi changer cela: que cela devienne plus cool d’avoir un vélo cargo plutôt qu’un SUV, de savoir réparer des objets plutôt que d’en acheter de nouveaux. Mais ce sont des phénomènes de mode qui risquent de prendre du temps à faire évoluer.»</p> <p><strong>Puits vs gisements de carbone</strong></p> <p>À toutes ces mesures de réduction des émissions s’ajoute la nécessité d’augmenter la capacité du pays à stocker le carbone, indispensable pour éradiquer la tonne et demie de CO2 par habitant et par an qui subsistera à l’échéance de 2050. «À l’heure actuelle, pour séquestrer tout le carbone du Luxembourg, il faudrait que la forêt couvre l’équivalent de huit fois l’étendue du pays, prévient Thomas Gibon. Mais beaucoup de choses peuvent être faites en réhabilitant les haies et en reboisant l’espace en bordure de rivière», précise-t-il. En outre, «il est nécessaire de ne plus empiéter sur les espaces arables et naturels. Et de faire en sorte que les pâturages deviennent des puits de carbone plutôt que des gisements de carbone. Cela va de pair avec la réforme de l’agriculture. Avec tout cela, il serait possible de séquestrer notre tonne et demie de dioxyde de carbone par habitant.»</p> <p>L’ensemble de ces mesures de décarbonation a l’avantage de présenter un scénario cohérent menant vers l’objectif souhaité. Mais, devant l’ampleur des moyens à mettre en œuvre, une question demeure: cette ambition reste-t-elle réalisable dans le temps imparti?</p> <p>«Cela relève peut-être plus de l’expérience de pensée que du plan réaliste», admet Thomas Gibon, qui reste très sceptique sur notre capacité à limiter le réchauffement à 1,5 °C du fait d’une forte inertie au niveau mondial. Mais cela ne doit pas être décourageant pour autant: «Pour l’instant, nos trajectoires s’alignent sur un réchauffement allant de 2,7 à 3 degrés. Donc chaque tonne de CO2 non émise est bonne à prendre», estime-t-il. Et le problème reste graduel: «1,5 degré, c’est ce qu’il faut faire si nous voulons réduire au maximum les risques de catastrophes, ce n’est pas une limite au-delà de laquelle tout bascule, assure Thomas Gibon. Pendant le chemin qui reste à parcourir, si nous mettons en place la moitié de ces mesures, il y aura déjà de quoi être satisfait. Et si davantage sont adoptées, ce sera encore mieux.»&nbsp;</p> <p>Face à la crise climatique, le pessimisme démobilisateur n’est pas de rigueur. Chaque acteur – gouvernement, entreprise, citoyen – devra garder cela à l’esprit afin de trouver les ressources pour se mobiliser.</p> <p><strong>Pierre Pailler</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/empreinte-carbone-marquee-par-</p> https://www.list.lu/media/press/une-empreinte-carbone-marquee-par-le-pouvoir-dachat/ New research: energy systems powered by AI <p>The transition to sustainable energy is firmly underway, both in terms of technological ability and societal willpower. Greener versions of cars, heaters and generators are increasingly seen not only as a trend but an existential imperative.</p> <p>Hardware and willpower are crucial, but the transition requires more—it requires the energy sector to ramp up its supply of electricity to meet demands that are expected to skyrocket.</p> <p>Indeed, there were about 1.3m electric vehicles in Europe in 2019, according to data from Virta, a number that is on track to hit 14m in 2025. Five years after that, as many as 40m electric cars are foreseen, and by 2035 all new cars sold in Europe will be electric. Heat pumps, which transfer thermal energy indoors or outdoors for heating/cooling purposes, are another example of a burgeoning green technology: installing its predecessor, the gas heater, isn’t even permitted in Luxembourg anymore.</p> <p>Further complicating energy grids are new sources of electricity generation, namely solar panels and wind turbines, whose outputs are highly variable as they depend (respectively) on sunlight and wind.</p> <p>And finally, on top of all that, comes the digitalisation of energy systems. This translates into huge volumes of data that need to be parsed, understood and used, for example the readouts of the smart meters that are increasingly deployed to monitor energy usage in buildings.</p> <p>During a recent event hosted by the Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), researcher Jun Cao catalogued these factors—new eco-friendly designs, new energy-generation technologies, exponentially larger volumes of data—before adding a fourth one: user behaviour. Average energy consumers are turning into prosumers, he said, or nonspecialists who are using professional-grade electronics. Individuals will be able to buy, sell or store energy, meaning that their decisions will affect supply and demand.</p> <p>“Users will play an essential role in the future energy transition,” Cao commented, “from design to operation to consumption. With traditional model-based methods, it is hard to predict or model this user behaviour, so we need a new algorithm.”</p> <p><strong>Artificial intelligence</strong></p> <p>All of these factors require, Cao pointed out, a paradigm shift. His research at LIST is geared towards enabling this shift using artificial intelligence and machine learning.</p> <p>“My dream of future energy systems,” he told Delano in an interview, “is for every household, building or renewable energy community in the future to have their own AI-powered energy management toolbox (I call it a ‘personal energy assistant’). Just like your TV box, it will learn your behaviour and manage the energy generation and consumption in a more intelligent, efficient and environmentally friendly way.”</p> <p>Before such a dream can be realised, however, a few obstacles must be overcome. From a research standpoint, Cao said, data poses some problems: it isn’t always available for research purposes, the worlds of industry and academia don’t always collaborate (effectively), privacy questions need answering.</p> <p>Another stumbling block surrounds the issue of trustworthiness. “AI in the energy field shouldn’t be a black box,” the researcher said. “It should be transparent, explainable, robust and safe.”</p> <p>These challenges relate to the main risks of AI-powered or autonomous energy systems, which also involve data. “If there is data attack or the input data is manipulated,” Cao explained, “the decision made from the bad data will be wrong, which will threaten the operation of the energy system.” Detecting AI cyberattacks is its own research field, he added, which is tackling just this problem.</p> <p><strong>Timeline</strong></p> <p>In all, Cao estimated that his vision of an AI-powered energy grid isn’t exactly around the corner. “I would say there is a long journey to reach the destination,” he commented, citing the necessity for absolute certainty regarding safety issues.</p> <p>“But,” he added, “we are starting to see changes on the user/community side, with more and more renewable energy (like rooftop solar panels) and electric vehicles. The AI-powered personal energy assistant will become reality.”</p> <p><strong>Jeff Palms</strong></p> <p>https://delano.lu/article/new-research-energy-systems-po</p> https://www.list.lu/media/press/new-research-energy-systems-powered-by-ai/ Luxexpo, station spatiale internationale <p>Pendant quelques jours, Luxexpo est le centre gravitationnel des ressources spatiales. Jusqu'au 5 mai se tient en effet la quatrième édition de la Semaine des ressources spatiales («Space resources week»). C'est la plus grande conférence mondiale exclusivement consacrée à l'exploration et à l'utilisation des ressources de l'espace. L'évènement, inauguré hier, est organisé par le Centre européen d'innovation en matière de ressources spatiales (Esric), en partenariat avec l'Agence spatiale européenne (ESA), l'Agence spatiale luxembourgeoise (LSA) et le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST).</p> <p>Une centaine d'intervenants internationaux sont présents pour l'occasion et plus de 1 000 personnes originaires des quatre coins du monde se sont inscrites pour participer à la pléiade de séminaires programmée : utilisation concrète des ressources spatiales, cadre légal international, modes de financement pour la recherche et le développement des technologies, problématique de durabilité et de traitement des déchets, etc.</p> <p>«Cet évènement, reconnu dans le monde entier, est essentiel pour rassembler la communauté internationale. Il souligne le rôle central du Luxembourg dans ce domaine», a déclaré le ministre de l'Économie, Franz Fayot, dans son discours d'ouverture.</p> <p>Un rôle d'ailleurs vivement salué par le directeur général de l'Agence spatiale européenne, Josef Aschbacher, venu au Grand-Duché spécialement pour l'occasion : «Je suis très impressionné par la manière dont le secteur spatial est organisé et tourné vers l'avenir au Luxembourg : il y a une vision très claire, soutenue par les politiques et suivie par des investissements», a-t-il répété au cours de la conférence de presse organisée hier.</p> <p>«Le Luxembourg est un petit pays, mais c'est une puissance spatiale en termes d'investissements. Il a le plus fort taux d'investissement spatial en Europe : 118 euros par tête, ce qui est bien plus que la plupart des autres pays européens. Comme l'investissement dans les télécommunications paie, l'investissement dans les ressources spatiales paiera avec certitude dans le futur. Nous nous attendons à une importante croissance de l'économie spatiale : elle vaut aujourd'hui 350 milliards de dollars, elle devrait atteindre 1 000 milliards d'ici les dix prochaines années, soit une croissance de 10 % par an. C'est un secteur très solide», a ajouté Josef Aschbacher.</p> <p>Le Luxembourg soutient en effet des start-up prêtes à se lancer dans le secteur des ressources spatiales, notamment par le biais du «Start-up support programm» (SSP) de l'Esric (voir notre édition du 27 octobre 2021). Mais la participation très active du secteur privé dans l'aventure n'est pas sans poser question, au vu des écueils (et le terme est faible) qui ont vu le jour sur Terre avec l'exploitation minière.</p> <p><strong>Plateforme de partage de connaissances</strong></p> <p>«Il est indéniable qu'il faut établir un cadre légal, pour éviter que l'exploitation des ressources spatiales se transforme en eldorado, avec l'idée de "premier arrivé, premier servi". Il faut apprendre de l'histoire. Le traité actuel est obsolète, nous travaillons actuellement à l'établissement d'un nouveau cadre. Mais il faut un équilibre entre public et privé», a répondu Franz Fayot.</p> <p>La journée d'hier a aussi marqué le lancement par l'Esric d'une plateforme de partage des connaissances à destination de la communauté des ressources spatiales. Cette base de données regroupe déjà plusieurs centaines de publications scientifiques accessibles gratuitement sur inscription, qui seront complétées au fur et à mesure par d'autres informations, des brevets, des livres, des articles de presse, des documents législatifs ou encore des posts de réseaux sociaux.</p> <p>«L'une des principales attentes de la communauté des ressources spatiales est d'avoir accès à une base documentaire centralisée et facilement exploitable pour générer du savoir. La plateforme de partage des connaissances de l'Esric présente un intérêt certain pour les chercheurs, mais peut également mettre en lumière des opportunités commerciales», a commenté la nouvelle directrice de l'Esric, Kathryn Hadler.</p> <p><strong>L'impact de la guerre</strong></p> <p>La guerre en Ukraine a inévitablement eu un impact «significatif» sur le secteur spatial, a confirmé le patron de l'ESA : «Nous avons rapidement cessé nos activités avec la Russie, nous avons suspendu la coopération sur le projet ExoMars. Il y a aussi eu des répercussions sur nos lancements : nous ne pouvons lancer la fusée Soyouz à Kourou ou le lanceur Vega, dont le moteur est produit en Ukraine.»</p> <p><strong>Tatiana Salvan</strong></p> https://www.list.lu/media/press/luxexpo-station-spatiale-internationale/ Every Drop Count <p><em><strong>Your work at LIST revolves around ensuring a constant and high quality of water supply. Why is this an important research topic?</strong></em></p> <p>Currently, all our water needs are covered by surface water and groundwater reservoirs. However, besides a growing opulation, there are additional stressors that make it important to keep a close eye on the situation.</p> <p>A major threat we are facing is high eutrophication levels (i.e., the gradual increase in the concentration of phosphorus, nitrogen, and other plant nutrients in the water system). This is mainly caused by the runoff of fertiliser used in agriculture, but also by incomplete nutrient removal in some wastewater treatment plants.</p> <p>Another threat is the presence of microbes from manure in our water supply. With daily consumption levels reaching 120K cubic metres it is impossible to keep an overview of every single drop of water. This is why we are working on&nbsp;implementing new sensors which allow us to remotely monitor the water quality.</p> <p><em><strong>You’ve worked at LIST for over a decade. What are some of the changes you’ve witnessed in your areas of research?</strong></em></p> <p>One of the biggest changes has been the increase of digitalisation in the sector. The possibility to make better risk assessments has increased exponentially because of the increase of data we now have. We have managed to identify the areas in which sensors were missing and increased their capabilities. We now possess sensors that can detect bacteria almost in real-time. Our research has advanced so far that we are now even working on sensors able to detect viruses.</p> <p><em><strong>What would happen if your sensors detected the presence of a virus in our drinking water?</strong></em></p> <p>First of all, we have to say that due to the many barriers and treatments in place this would be very unlikely. However, if we did find any microbial contamination, security plans in place prevent the contaminated water to reach the consumers. Consumers can also be notified to use bottled water or to boil tap water. In Luxembourg, we also have groundwater resources that can be used in case of such contamination emergencies. So there are different levels of detection that in the future we will be able to automate with the help of advanced sensors and digital interfaces.</p> <p><em><strong>How are you making our current wastewater treatment practices more sustainable?</strong></em></p> <p>When it comes to wastewater treatment LIST doesn’t work so much on developing large scale solutions but we focus more on specific use cases. In the last case, we worked on wastewater from hospitals that have high levels of pharmaceutical drugs. We are currently working with several private companies to develop modules for wastewater treatment that are more energy-efficient and less wasteful.</p> <p>Furthermore, we are not only working on using more sustainable methods of wastewater treatment but also on finding secondary purposes for wastewater. So rather than just treating it and letting it go in the river, we are trying to recycle it. It is also important to mention that LIST puts a lot of emphasis on Sustainability by Design. Any new technology we use will be evaluated in terms of energy efficiency and water usage to minimise its environmental impact.</p> https://www.list.lu/media/press/every-drop-count/ Partnership commits to sustainable wood industry and decarbonisation <p>The partnership framework agreement places sustainability and the environment at the forefront, in particular for research and development, as well as PhD collaborative training activities related to the production of wood-based panels.</p> <p>Alex Gambroudes, Kronospan Commercial Director stated, ‘Kronospan is working towards a more sustainable wood-based panel industry. We only purchase timber from the legal harvesting of sustainably managed forests in line with our own strict Kronospan forestry standards and the regulations of forest certification systems. I look forward to the partnership signed with LIST in order to assist with the further development of our sustainability strategy’.</p> <p>The main areas of focus for the agreement are: sustainability assessments using environmental and social life cycle assessment (LCA); monitoring and controlling of air emissions; water and forestry management; optimising material streams; and the reduction of waste.</p> <p>One of the first projects looks at monitoring and studying ways of improving the Kronospan decarbonisation strategy with an environmental impact analysis of the site in Sanem. To this end, LIST will collaborate with Kronospan to work on the sustainability assessment of its products, and to a larger extent their industrial value chain as a whole, in order to strengthen the company’s strategy aimed at significantly contributing to the decarbonisation of these activities at a local and European level.</p> <p>Following the partnership agreement signing, LIST CEO Thomas Kallstenius said, ‘LIST is a centre of excellence in environmental sustainability, and we are happy to support the Luxembourg economy and in particular Kronospan, in its&nbsp;ambition towards reducing its environmental footprint while providing positive contributions to society, using science-based life cycle assessments’.</p> <p>Kronospan is one of the world’s leading manufacturers and distributors of wood-based panel products with more than 40 sites and a presence in many more countries around the world, while LIST is specialised in applied scientific research with ‘sustainability by design’ at the forefront of all its projects. Together, the two complement each other in advancing the Kronospan decarbonisation strategy.</p> https://www.list.lu/media/press/partnership-commits-to-sustainable-wood-industry-and-decarbonisation/ Nouvel accord-cadre entre le List et LuxProvide <p>Le Luxembourg Institute of Science and Technology (List) et LuxProvide ont signé un nouvel accord-cadre dans le domaine de la recherche et de l’innovation.<br /> <br /> Concrètement, cet accord va permettre à la nouvelle plateforme d’intelligence artificielle et d’analyse de données du List, nommée Aida, d’utiliser <a href="https://paperjam.lu/article/luxembourg-lance-son-supercalc" target="_blank">la puissance de calcul du supercalculateur Meluxina</a>, hébergé par LuxProvide. Ce rapprochement permettra également de travailler sur des projets communs de recherche et d’innovation tout en partageant leur expertise spécialisée, d’autant plus que, si le List pourra utiliser le supercalculateur national Meluxina, LuxProvide pourra également accéder à la plateforme Aida.<br /> <br /> «Le rapprochement des plateformes du List et de LuxProvide renforcera l’écosystème luxembourgeois de la recherche, du développement et de l’innovation (RDI), offrant des opportunités uniques aux secteurs public et privé», a souligné Roger Lampach, directeur général de LuxProvide, dans un communiqué de presse.<br /> <br /> Projet lancé en juin 2021 avec un investissement de 30,4 millions d’euros, Meluxina a une capacité de 10 pétaflops et se classe parmi les 30 premiers ordinateurs au monde en termes de puissance de calcul.<br /> <br /> Thomas Kallstenius, directeur général du List, a indiqué que la «plateforme Aida, qui comprend notre mur de visualisation, est conçue pour donner aux partenaires externes et aux chercheurs internes les moyens de tester des projets relatifs à l’intelligence artificielle. Couplé à la puissance de calcul du superordinateur Meluxina, cela nous donne maintenant la possibilité d’offrir un outil de classe mondiale pour un service à guichet unique au Luxembourg.»<br /> <br /> L’accord-cadre court jusqu’en 2025 inclus, après quoi il pourra être renouvelé.<br /> <br /> <strong>Jeremy Zabatta</strong><br /> <br /> <a href="https://paperjam.lu/article/nouvel-accord-cadre-entre-list" target="_blank">https://paperjam.lu/article/nouvel-accord-cadre-entre-list</a></p> https://www.list.lu/media/press/nouvel-accord-cadre-entre-le-list-et-luxprovide/ Un accord pour un supercalculateur unique au Luxembourg <p>LuxProvide héberge le supercalculateur luxembourgeois MeluXina et offre un HPC (High Performance Computing), une connectivité de pointe et des solutions avancées sur-mesure qui permettent de soutenir et d'accélérer le travail des scientifiques et des ingénieurs face aux défis posés dans de nombreux domaines : des matériaux et sciences de la vie &amp; de la Terre à l'espace, l’industrie et la finance. Le LIST dispose désormais d’une nouvelle plateforme d'intelligence artificielle et d'analyse de données, connue sous l’acronyme AIDA. Cette plateforme est capable d'accéder – le cas échéant - à des équipements HPC améliorés, répondant ainsi à un besoin toujours croissant d'analyse de données haute performance. A travers cet accord de partenariat, la plateforme AIDA accède au supercalculateur MeluXina, permettant au LIST et à LuxProvide de travailler sur des projets communs de recherche et d'innovation tout en partageant leur&nbsp;expertise spécialisée. Ce partenariat permettra aussi de partager l'accès et le développement de la formation professionnelle. Cette collaboration est une étape logique car, si le LIST a tout intérêt à utiliser le supercalculateur national MeluXina, LuxProvide pourra également accéder à la plateforme AIDA dans le cadre de cet accord. Dans le cadre de ce plan, l'accent sera mis sur l'innovation ainsi que sur la mise en place et l'exécution de recherches communes. De plus, le LIST et LuxProvide sont tous deux engagés dans le développement de programmes de formation communs liés à leurs domaines d'expertise spécifiques.</p> https://www.list.lu/media/press/un-accord-pour-un-supercalculateur-unique-au-luxembourg/ Der Digitale Zwilling der Gewerbezone <p>2016 brachte der damalige Wirtschaftsminister Etienne Schneider von einer Wirtschaftsmission nach Kalifornien die frohe Kunde mit, dass der Internetgigant Google bald ein Datenzentrum in Luxemburg errichten würde. Das ist jetzt bald sechs Jahre her und noch immer ist nicht abzusehen, wann das Projekt endlich die letzte administrative Hürde nehmen könnte. Gegen das Vorhaben wurden etwa 170 Einsprüche eingelegt. Zu viele Fragen waren offen: Wie viel Strom verbraucht ein solches Datenzentrum? Wie viel Wasser benötigt es zur Kühlung? Sind die Abflusskanäle für solche Wassermengen ausgelegt? Reichen dann die Rückhaltebecken oder besteht bei Starkregen die Gefahr von Hochwasser? Wie ist die&nbsp;Geräuschbelastung für die Anwohner?</p> <p>Mit jedem Monat, der vergeht, um diese Fragen zu beantworten, steigt die Gefahr, dass der Investor die Nerven verliert und abspringt. So geschehen beim griechischen Joghurt-Produzenten Fage, der sein Vorhaben, eine Fabrik im Süden Luxemburgs aufzubauen, 2020 beerdigt hat. Dass diese Schwierigkeit bei industriellen Ansiedlungsprojekten keine Luxemburger Spezialität ist, zeigt sich gerade beim Tesla-Werk in Ostdeutschland, wo aktuell Klagen von Umweltverbänden aufgrund des vermuteten Wasserverbrauchs laufen.</p> <p><strong>In der Industrie weit verbreitet</strong></p> <p>Wenn solche Großprojekte scheitern, gehen häufig nicht nur viel Zeit und Geld, sondern auch Ansehen verloren. Um das zu vermeiden, könnte die „Digital Twin“-Technologie helfen. Diese komplexen Computersimulationen kommen in der&nbsp;Industrie bereits flächendeckend zum Einsatz. Zum Beispiel erstellen Ingenieure einen solchen digitalen Zwilling einer Turbine, um errechnen zu können, welchen Belastungen sie standhält oder wann bestimmte Komponenten ausgetauscht werden&nbsp;müssen. Von vielen Fabriken existieren Digital Twins, damit der Werkleiter am Bildschirm erkennen kann, wo noch Optimierungspotenzial ist.</p> <p>„Dabei geht es darum, alle wichtigen Informationen und alle relevanten Variablen zusammenzubringen, um ein Gesamtbild zu erhalten. Ein digitaler Zwilling kann aber auch dabei helfen, etwas zu visualisieren. Um alle relevanten Aspekte eines Sachverhalts vollständig zu erfassen und die richtigen Entscheidungen zu treffen, hilft so ein digitales Modell oft besser als Akten oder Gutachten zu studieren“, sagt Thomas Kallstenius, der Direktor des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST). Schon vor zwei Jahren schlug der Physiker als langfristige Vision vor, einen digitalen Zwilling Luxemburgs zu schaffen, um politische und wirtschaftliche Entscheidungen verbessern zu helfen, indem deren Folgewirkungen digital simuliert werden. Ein idealer Startpunkt für ein solches Großvorhaben wären für Kallstenius Industriezonen. „Anstatt zu versuchen, das gleich für das ganze Land zu machen, sollten wir mit bestimmten Bereichen anfangen, wo man einen sofortigen Mehrwert erzielen könnte und bei denen man die Komplexität leichter erfassen und im Detail analysieren könnte“, so Thomas Kallstenius. Derzeit sei man unter anderem mit dem Wirtschaftsministerium auf der Suche nach geeigneten Standorten für ein solches Projekt. Steht erstmal der digitale Zwilling einer solchen Industriezone, kann modelliert werden, wie sich zum Beispiel eine Neuansiedlung auf das Stromnetz und den Stromverbrauch, den Wasserverbrauch und das lokale Verkehrsaufkommen auswirken wird. „Ein Digital Twin kann auch dabei helfen, solche Industriezonen nachhaltiger zu gestalten, zum Beispiel, indem man modelliert, wie man sie anlegen müsste, um einen Materialkreislauf im Sinne der Circular Economy aufzubauen“, so Kallstenius. „Der Krieg in der Ukraine hat gezeigt, wie komplex es ist, ein sauberes, sicheres und widerstandsfähiges Energiesystem zu schaffen, das in Zukunft stärker&nbsp;auf erneuerbare Energiequellen angewiesen ist“, fährt er fort.</p> <p><strong>Pilotprojekt in Belval</strong></p> <p>Um eine Vorstellung zu bekommen, wie ein solches Projekt aussehen könnte, hat das LIST einen Digitalen Zwilling vom Campus Belval erstellt. Dabei hatten die Wissenschaftler Unterstützung von dem schweizerisch-luxemburgischen Start-up&nbsp;Nomoko, das auf die Erstellung digitaler Zwillinge spezialisiert ist. Mithilfe von Drohnen erzeugte das Unternehmen ein dreidimensionales Modell von Belval mit einer Auflösung von zwei Zentimetern, das dann mit anderen Daten angereichert&nbsp;wurde. „Wir können zum Beispiel die Geräuschentwicklung simulieren oder wie der Schatten zu jeder Tageszeit fällt. Dadurch sehen wir, was die besten Stellen für Solaranlagen sind. Wir können aber auch in die Zukunft blicken und visualisieren, wie sich bestimmte Bauvorhaben auf das Gesamtbild auswirken“, so Kallstenius.</p> <p>Nomoko hat bereits im Auftrag einer Schweizer Gemeinde einen digitalen Zwilling aufgebaut, erklärt Vincent Pedrini, einer der Gründer des Start-ups. „Die Bürger konnten so im Vorfeld sehen, welche Auswirkungen neue Bauprojekte auf die&nbsp;Umgebung haben werden. Man kann den Lärm simulieren, zeigen, wie der Schatten fällt oder auch, wohin man zum Beispiel vom fünften Stock eines neuen Gebäudes schauen kann“, so der Luxemburger. Das sei auch wichtig, um die Akzeptanz der&nbsp;Anwohner für solche Vorhaben zu erhöhen.</p> <p>Als Kunden für sein Unternehmen sieht er daher vor allem zunächst Projektentwickler im Immobilienbereich, Architekten und Gemeinden; die Technologie sei aber auch interessant für Anbieter von selbstfahrenden Autos oder Telekomanbieter, die simulieren wollen, wie zum Beispiel die Verfügbarkeit von 5G-Signalen in Wohngebieten ist. Der digitale Zwilling von Belval war das erste Vorhaben, das das Start-up in Luxemburg gemacht hat. Weitere sollen folgen. Die Niederlassung im Großherzogtum soll der Ausgangspunkt für die EU-Expansion des Unternehmens sein.</p> <p><strong>THOMAS KLEIN</strong></p> https://www.list.lu/media/press/der-digitale-zwilling-der-gewerbezone/ Climobil, le comparateur de voitures qu’on va s’arracher <p>À deux euros le litre, la voiture est devenue trop chère pour la majorité de ses propriétaires. Sauf ceux qui roulent au minimum avec une hybride, voire une électrique? Pas si sûr, si l’on prend en compte la totalité du coût environnemental d’une voiture. Mais comment faire dans un dédale de caractéristiques pas toujours correctes?</p> <p>Essayez <a href="https://climobil.connecting-project.lu/?batteryLifetime=240000&amp;batteryCapacity=32.3&amp;greenhouseGas=65&amp;electricCarRange=200&amp;carbonElectricityMix=513&amp;greenhouseBattery=30&amp;greenhouseWTT=25&amp;greenhouseTTW=144&amp;batteryPenalty=0.9&amp;annualMileage=20000&amp;ICECurb=1215&amp;ECurb=1160&amp;NEDCpenalty=0.39&amp;decarbonization=0">Climobil</a>.</p> <p>L’application lancée par le département Énergie du Luxembourg Institute of science and technology (List) en 2019 permet de mettre deux véhicules sur la même ligne de départ et de vérifier lequel des deux est le plus «écolo»… pour autant qu’une voiture soit écolo. Les résultats auront bientôt beaucoup changé, non seulement à cause du prix des carburants, mais aussi de la mise sur le marché de nombreux nouveaux modèles plus vertueux, assurent les constructeurs.</p> <p>Ce n’est pas nous qui le disons, mais les chercheurs, qui ont intégré toute une série d’informations d’origine pour pouvoir obtenir des résultats tangibles, qui vont des émissions réelles et non constructeurs à l’autonomie réelle des véhicules électriques.</p> <p>Une Gold 6 1.4 TSI 122 (2011) émet ainsi deux fois plus d’équivalents grammes de CO2 dans l’atmosphère qu’une Golf e-Up! (2020) pour 240.000 kilomètres et au Luxembourg.</p> <p>Car, c’est aussi l’intérêt de l’exercice, tout le monde ne fait pas le même nombre de kilomètres par an et l’efficacité des modèles n’est pas la même. Tout le monde ne vit pas et ne recharge pas ou ne remplit pas son réservoir au Luxembourg, il est donc possible de choisir son pays.</p> <p>Dans le match totalement arbitraire imaginé à titre d’exemple, l’électrique ne devient «rentable» pour l’environnement qu’à partir du 16.065e kilomètre.</p> <p>Thomas Gibon, chercheur et créateur de l’application, et ses collègues ont commencé à actualiser la liste des véhicules disponibles à la comparaison et devraient intégrer aussi de nouveaux carburants et de nouveaux matériaux rares qui entrent dans la composition d’une voiture, comme le cuivre, le lithium ou le cobalt.</p> <p>«Notre volonté est d’être transparents», explique le chercheur.</p> <p>Et la solution est peut-être amusante ou utile pour le consommateur lambda, mais elle peut avoir un véritable impact sur les flottes d’entreprises où chaque choix compte, où chaque cent compte.</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/climobil-comparateur-voitures-</p> https://www.list.lu/media/press/climobil-le-comparateur-de-voitures-quon-va-sarracher/ Voici les cinq premières start-up du programme de l’Esric <p>Le jeune Centre européen d’innovation en ressources spatiales (Esric) vient de sélectionner les start-up qui participeront à son tout premier programme de soutien.</p> <p>Créé en 2020&nbsp;&nbsp;par l’Agence spatiale luxembourgeoise (LSA), le Luxembourg Institute of Science and Technology (List) et l’Agence spatiale européenne (ESA) en tant que partenaire stratégique, le centre qui veut devenir «internationalement reconnu» dans l’innovation spatiale,&nbsp;avait lancé l’appel à projets en novembre dernier.</p> <p>Il a reçu 33&nbsp;candidatures de 17&nbsp;pays – deux venant du Grand-Duché. Pour en retenir cinq, dont une luxembourgeoise:</p> <p>–&nbsp;<strong>Astroport Space&nbsp;Technologies</strong>. La jeune pousse texane transforme la poussière lunaire en briques et matériaux pour l’impression en 3D d’infrastructures lunaires.</p> <p>—&nbsp;<strong>Anisoprint</strong>, basée à Esch-sur-Alzette, travaille sur le développement d’équipements permettant l’impression 3D d’outils, de composants, de pièces de réparation et d’éléments structurels en matériaux composites en conditions d’apesanteur et de faible gravité. «Leur projet permettra de soutenir le développement, l’extraction et l’utilisation des ressources spatiales», écrit la LSA dans son communiqué.</p> <p>—&nbsp;<strong>Adventus Interstellar</strong>, qui vient de Suisse, construit des systèmes d’atterrisseur-rover basés sur la tenségrité, c’est-à-dire «l’équilibre interne» d’une structure, dû au jeu des forces de tension et de compression qui s’y répartissent. Grâce à celles-ci, elle veut mettre en place des «services de déploiement spatial à très faible coût».</p> <p>—&nbsp;La Polonaise,&nbsp;<strong>Four Point</strong>. Par ses innovations dans la surveillance, l’analyse de big data et de machines autonomes pour l’extraction et le transport, elle veut «réduire l’impact environnemental des mines à ciel ouvert».</p> <p>—&nbsp;La start-up allemande&nbsp;<strong>Orbit recycling</strong>&nbsp;veut quant à elle retirer les débris spatiaux de l’orbite terrestre et les transporter sur la Lune pour les recycler.</p> <p>Le comité de sélection, composé de membres de l’Esric, du Technoport, de la LSA, du List et de l’ESA, a évalué les candidatures selon «la pertinence des projets, leur lien avec le marché ou encore l’activité des ressources spatiales, la technologie, les objectifs commerciaux, la planification, l’exécution, et enfin l’équipe du projet».</p> <h2>Deuxième appel à projets en juin</h2> <p>Ces cinq start-up vont bénéficier de trois mois de préincubation à partir d’avril&nbsp;2022. Le but étant de valider leurs concepts techniques et de les aligner avec les opportunités du marché. Elles seront accompagnées sur les aspects techniques et juridiques. À la fin, le meilleur projet sera sélectionné pour une phase d’incubation de deux ans. La start-up choisie pourra recevoir jusqu’à 200.000 euros, non remboursables, pour confirmer sa proposition de valeur technique et développer son modèle commercial. Elle aura aussi droit à une troisième phase de résidence de 36&nbsp;mois au maximum pour assurer le suivi de son développement.</p> <p>L’Esric prévoit deux appels à projets par an. Le prochain sera donc lancé en juin&nbsp;2022 et annoncé publiquement lors de la Space Resources week, qui se tiendra du 3 au 5&nbsp;mai.</p> <p><strong>Mathilde&nbsp;Obert</strong></p> https://www.list.lu/media/press/voici-les-cinq-premieres-start-up-du-programme-de-lesric/ L’IA se déploie dans l’industrie <p>Comment l’intelligence artificielle contribue-t-elle à révolutionner l’industrie ? Comment les acteurs luxembourgeois s’en saisissent ? Nous sommes partis à la rencontre de plusieurs d’entre eux pour mieux rendre compte de la transformation qui s’opère vers une industrie 4.0. Bastien Caspani, Digital Transformation Leader au sein du centre de recherche ArcelorMittal à Esch, évoque avec nous la manière avec laquelle le leader mondial de la production d’acier intègre les possibilités offertes par le machine learning.</p> <p>L’industrie 4.0 n’est pas un concept nouveau. ArcelorMittal met en œuvre ses principes depuis plusieurs années pour améliorer ses processus de production et la qualité de ses produits, optimiser l’utilisation des ressources ou réduire l’incidence environnementale tout au long du processus de production. « Une réelle numérisation de nos usines s’est opérée, avec une automatisation avancée de nos processus, explique Bastien Caspani, Digital Transformation Leader au sein de la Recherche et Développement d’ArcelorMittal, sur le site d’Esch-sur-Alzette. L’intégration des technologies avancées nous permet de mieux appréhender les diverses étapes de production, d’assurer un meilleur suivi, d’améliorer la qualité de l’acier proposé à nos clients. Toutefois, si l’on évoque plus particulièrement l’intelligence artificielle, son intégration au cœur de nos processus est beaucoup plus récente. »</p> <p><strong>L’IA, mieux suivre la production pour une qualité optimisée</strong></p> <p>Avec la numérisation, un acteur comme ArcelorMittal a progressivement intégré une diversité de capteurs aux diverses étapes des processus, pour monitorer les machines et suivre la production. À ce niveau, l’intelligence artificielle permet d’abord de mieux évaluer la qualité des produits à la sortie de la chaîne de production ou des étapes clés de celle-ci. « Le traitement d’image grâce à l’intelligence artificielle permet d’évaluer plus précisément la qualité du produit, de détecter des défauts sur la surface de l’acier ou au niveau du façonnage de chaque pièce », explique Bastien Caspani.</p> <p><strong>Appréhender la complexité</strong></p> <p>Tous les capteurs déployés, qu’ils s’appuient ou non sur l’IA, produisent de nombreuses données de diverses natures. Leur exploitation constitue un autre défi pour les industriels qui, comme ArcelorMittal, ont la volonté permanente d’améliorer la qualité de leurs produits et leurs procédés de fabrication. « L’analyse est essentielle pour mieux comprendre comment chaque étape, chaque variable affecte les processus et la qualité du produit, en bien ou en mal, poursuit l’expert. Si l’humain est en capacité d’analyser ces données jusqu’à un certain niveau, l’intelligence artificielle nous permet d’aller plus loin, et notamment de mieux appréhender un processus dans sa globalité et dans toute sa complexité. De la mitraille au produit fini, de nombreuses variables peuvent être prises en compte. Et plus encore si l’on souhaite suivre ses propriétés mécaniques tout au long du cycle de vie de chaque pièce. Une meilleure compréhension de tous ces éléments doit nous permettre d’envisager de nouveaux leviers d’efficience. »</p> <p><strong>Intégrer les données pour mieux modéliser</strong></p> <p>L’intégration de toutes les données permet de modéliser l’ensemble des processus, de constituer ce que l’on appelle un jumeau numérique de la ligne de production. À partir de là, il est possible de jouer sur les variables, de mieux comprendre comment elles interagissent, de prédire la qualité et d’assurer une meilleure traçabilité de la production. « Au-delà, une meilleure exploitation des données grâce à l’intelligence artificielle permet aussi d’améliorer l’efficacité énergétique de nos sites de production, d’utiliser les ressources de manière responsable. ArcelorMittal poursuit l’objectif de réduire ses émissions de CO2 de 35% d’ici 2030 en Europe. La volonté est aussi de nous inscrire dans une approche circulaire, poursuit Bastien Caspani. Ce sont principalement autour de ces enjeux que nous avons établi un partenariat avec le LIST. Le déploiement de l’intelligence artificielle, au-delà, s’inscrit dans une démarche d’innovation globale. Elle contribue à améliorer le cycle de développement des produits, à en réduire le temps, à offrir de meilleures garanties à nos clients. »</p> <p><strong>Des sites de production modèles</strong></p> <p>ArcelorMittal investit particulièrement au Luxembourg sur ces sujets, dans une démarche de R&amp;D faisant des sites de production locaux des modèles d’efficience et d’innovation, avec, en ligne de mire, une amélioration de la compétitivité des installations. «Aujourd’hui, nos sites de production se distinguent par leur capacité à produire des pièces de haute qualité, aux propriétés exceptionnelles, poursuit Bastien Caspani. Nous contribuons à transformer l’industrie, à révolutionner l’image que l’on en a. S’il s’agit d’une industrie, elle est aujourd’hui largement digitalisée. » La technologie mise en œuvre par ArcelorMittal et le savoir-faire acquis en la matière ont vocation à servir les sites du monde entier, pour une production d’acier toujours plus efficiente.</p> <p><strong>Un accompagnement personnalisé</strong></p> <p>Ces deux exemples illustrent, parmi d’autres, le formidable potentiel du digital au service de l’industrie. Les besoins sont là, même s’ils ne sont pas toujours identifiés spontanément. «Les industriels prennent conscience de l’importance de mieux exploiter la donnée, mais ils ne savent pas toujours par quel bout commencer ni comment vraiment s’y prendre», confirme Nicolas Sanitas, Senior Advisor au sein de Luxinnovation.</p> <p>La mission du Luxembourg Digital Innovation Hub est, depuis 2019 au sein de Luxinnovation, d’informer et de de guider vers les bons partenaires les acteurs industriels vers les opportunités nouvelles qui s’offrent à eux. Cela leur permet ensuite de pouvoir se lancer dans des projets de transformation digitale, qui leur permettront de maintenir ou de développer leur compétitivité.</p> <p>Entre les webinaires DIH Talks et le « DIH On Tour » au cœur des zones industrielles, l’information est à la portée de tous. Il n’y a plus qu’à l’accueillir et la cueillir.</p> <p>https://itnation.lu/news/lia-se-deploie-dans-lindustrie/</p> https://www.list.lu/media/press/lia-se-deploie-dans-lindustrie/ The European Space economy: between challenges and opportunities <p>The space economy is expanding and becoming increasingly global. Today it represents €300 billion per year globally. And the projections indicate €1000 billion per year in the next ten years. 10% of those current 300 billion, i.e. 30 billion, are dedicated to space manufacturing: building satellites, rockets, etc.…The other 90% represents the "so-called downstream applications and services type of industries, who sell services and applications based on the data that flows from the space infrastructure". Europe became a massive player in this global context, representing one-quarter of this global economy. Consequently, how to develop a European competitive space industry capable of competing successfully worldwide on the market?</p> <p><strong>The European Space Agency (ESA), Europe's gateway to space</strong></p> <p>Created in 1975, ESA is an intergovernmental organisation with the mission to “shape the development of Europe's space capability and ensure that investment in space continues to support the competitiveness of European industry and deliver benefits to the citizens of Europe and the world". ESA has 22 Member States, including Luxembourg, measuring the impact of its activities and programmes and gathering best practices from the experience of its Member States. To do that, ESA is creating a sustainable ecosystem and an interconnected set of actors. Historically, space investment has been driven by geopolitical considerations, but the international space context is changing fast. Global competition is fierce. Digitalisation, miniaturisation, artificial intelligence and other technological developments have disrupted traditional business models in the space sector, reducing the cost of accessing and using space. To keep its leadership and strategic autonomy in space, Europe, with the support of ESA, needs to adapt, expanding notably the funding landscape.</p> <p><strong>Expanding the space funding landscape in Europe.</strong></p> <p>Europe has a significant base on which to build, with the second-largest space industry in the world, employing over 231,000 people, estimated to be worth up to €62 billion. For the last five years, the growth of the space economy has attracted private investors. The private investment represents today worldwide 12,2 billion euros. But, according to Luca del Monte, Head of Commercialisation Department European Space Agency, the private investments at European level represent only 5% of the European government spending per year. The "New Space" revolution is changing this as the convergence of the space industry with the digital economy has introduced new business models. The investment landscape for entry-stage investment in Europe for space is relatively strong. But the problem is on the scaling part in Europe. That is why ESA is partnering with the EU and European Investment Fund to contact the “big ticket investors” to attract them and explain the "New Space opportunities." Space is an enabler for several industry verticals; it needs to be translated much more often into a commercial advantage.</p> <p><strong>Luxembourg, at the centre of space business.</strong></p> <p>Building on its successful experience since the 1980s of investing in near-space, orbital satellite networks, Luxembourg has since multiplied the efforts to position the country as an attractive location for new space ventures, launching several initiatives. In 2016, the government launched the Space Resources Initiative to provide a unique legal, regulatory and business environment, enabling private investors and companies to explore and use space resources. As stated in an article by the Conversation “More than US$200m was earmarked for investment in start-ups working toward space mining." In late 2020, Luxembourg entered a strategic partnership with ESA to create a "European Space Resources Innovation Centre" (ESRIC) to partner with public and private international players in this field to develop a hub of excellence for space resources in Europe. Just the beginning of the story…</p> <p>https://itone.lu/news/the-european-space-economy-between-challenges-and-opportunities</p> https://www.list.lu/media/press/the-european-space-economy-between-challenges-and-opportunities/ L’intelligence artificielle au service de la construction <p>La construction d’un nouveau bâtiment génère énormément de déchets. En effet, le secteur de la construction engendre quatre fois plus de déchets que les autres secteurs industriels combinés (source : ADEME 2020). De nombreux déchets ne sont pas recyclés ou réutilisés car ils sont triés trop tard, souvent dans des centres dédiés. En effet, les déchets sont rarement, voir jamais, triés par les ouvriers une fois qu’ils ont fini leurs tâches.</p> <p>Lorsque les déchets arrivent au centre de tri, ils sont trop souvent mélangés à de nombreux autres déchets. A partir du moment où trois types de déchets sont mélangés, le tri n’est quasiment plus effectué. Ainsi, 28% des déchets générés sur chantier sont tout simplement perdus pour le recyclage et finissent purement et simplement détruits.</p> <p>L’objectif du projet IRMA porté par le LIST est de proposer une solution de tri des déchets de construction dès le poste de travail, lorsque les ouvriers ont fini leurs tâches afin d’augmenter le taux de recyclage des matériaux directement sur le chantier.</p> <p>Pour ce faire, le LIST travaille sur une solution de tri qui soit la plus efficace possible. Dans cette optique, il développe actuellement un algorithme de reconnaissance visuelle des déchets de construction qui sera capable d’identifier si un déchet est placé dans la bonne benne, et, en cas d’erreur, de déclencher une alerte. Cette assistance basée sur l’Intelligence Artificielle et le Machine Learning permettra d’aider les ouvriers à mieux trier les déchets.</p> <p>Il s’agit d’un véritable défi technologique », explique Pierre Guernaccini, ingénieur R&amp;D au LIST. « Si le bois est relativement facile à reconnaître pour une intelligence artificielle, la différence entre le plâtre et le carrelage est plus compliquée à cause de leur ressemblance sous certains angles. Les contraintes environnementales très fortes d’un chantier ajoutent un niveau de complexité supplémentaire. Par exemple, la poussière, la différence de luminosité ou même les conditions météo comme la pluie ou la neige peuvent perturber la précision de la détection. »</p> <p>La solution de tri en cours de développement au LIST devrait aider les entreprises de construction à se conformer aux nouvelles réglementations en matière d’économie circulaire, actuellement en discussion au sein du gouvernement luxembourgeois. Le changement de paradigme actuel et les nouvelles lois prévues vont en effet obliger les entreprises de construction à assurer le tri des déchets sur chantier de plusieurs typologies de matériaux (bois, minéraux inertes, métal, verre, carton, plastique, plâtre, déchets dangereux) afin d’en augmenter la recyclabilité et la réutilisation. C’est dans cette optique que ce projet vise à aider les entreprises et le Luxembourg à atteindre leurs objectifs en matière d’économie circulaire, ce qui conforte la mission sociétale du LIST visant à développer des technologies à fort impact environnemental, afin de créer une société et une économie plus durables.</p> <p>https://www.infogreen.lu/l-intelligence-artificielle-au-service-de-la-construction.html</p> https://www.list.lu/media/press/lintelligence-artificielle-au-service-de-la-construction/ «Nous aimerions avoir une EnergyVille au Luxembourg» <p><em><strong>Lucien Hoffmann, vous êtes à la tête d’un département du List qui compte 210 personnes, de 25 nationalités différentes. Est-ce que le fait que seuls moins de 5% de vos chercheurs soient luxembourgeois est un problème?</strong></em></p> <p>«Parfois oui! Notre mission est de travailler avec l’économie nationale. Dans certains secteurs, comme l’agriculture avec laquelle nous travaillons beaucoup, être luxembourgeois est important, pour bien comprendre les enjeux. Au minimum, nous essayons de trouver des chercheurs qui parlent bien allemand. Il y a 30 ans, pour la recherche, il n’y avait rien au Luxembourg, donc les gens comme moi étaient presque obligés d’aller ailleurs. Avec les centres de recherche et l’Université, des gens sont revenus, mais ça reste assez faible. Le secteur public est un compétiteur important puisque même si nous sommes un établissement public, nous ne sommes pas fonctionnaires. Même des gens qui ont un doctorat préfèrent parfois enseigner dans un lycée.</p> <p><em><strong>En ce moment, si le sujet de la préservation de l’environnement est dans beaucoup de discussions, on peut lire à peu près tout et son contraire. Pas évident de parler au commun des mortels, n’est-ce pas?</strong></em></p> <p>«Ce qui nous intéresse, nous, est de parler sur des bases scientifiques. C’est important aussi dans nos conversations avec les administrations et les ministères de s’appuyer sur la science et rien d’autre. La science, la science, la science. Avoir des données scientifiques.</p> <p><strong><em>Pour changer la vie des gens de quelle manière?</em></strong></p> <p>«Nous sommes des innovateurs. Nous voulons devenir de plus en plus des entrepreneurs pour amener nos technologies sur le marché. Nos technologies, nous évaluons aussi leur impact environnemental, pour ne pas causer davantage de problèmes.</p> <p><strong>De consommateur à «prosumer»</strong></p> <p><em><strong>L’institution elle-même doit être exemplaire!</strong></em></p> <p>«Oui, nous évaluons tout, nous avons une approche d’écodesign dès le début. Nous allons adapter ces nouvelles technologies, qu’on amène sur le marché via des spin-off ou des collaborations avec d’autres entreprises. La technologie, ce n’est pas tout, il y a aussi le comportement humain. Vous pouvez avoir la meilleure technologie, mais si le comportement humain ne change pas, l’impact sera nul. Ce n’est pas notre job, nous n’avons de sociologue, mais cette question devient de plus en plus importante pour favoriser l’adoption de ces nouvelles technologies.</p> <p><em><strong>J’imagine, oui. Nous parlions de la possibilité, pour le consommateur lambda, de modifier son chauffage, par exemple, tous les quarts d’heure. Il faut bien pouvoir comprendre ces enjeux...</strong></em></p> <p>«Dans les nouveaux business models que nous développons ou aidons à développer, la notion de ‘prosumer’ devient centrale.</p> <p><em><strong>On a parfois un peu de mal à y aller, à se dire «Ok, je vais aller m’équiper en panneaux solaires». Qu’est-ce que vous diriez au consommateur moyen?</strong></em></p> <p>«Nous sommes déjà très loin [dans le développement de ces technologies, ndlr.]. Ça a fortement augmenté, en termes d’efficacité. Le problème qui vient maintenant est celui du recyclage. Ces panneaux ont une durée de vie limitée et ces aspects deviennent de plus en plus importants. Sur la mobilité, nous travaillons à des panneaux solaires sur le toit des bus pour les charger, par exemple, et en utilisant notre modélisation d’une ville ou d’un écosystème, de mesurer l’efficacité ou l’intérêt de favoriser de tels développements. Nous discutons par exemple avec Volvo pour ce genre de sujets. Il y en a beaucoup.</p> <p><em><strong>Vous parliez des panneaux solaires sur les façades. Quel est l’horizon de cette technologie?</strong></em></p> <p>«Il y a déjà un bâtiment au Luxembourg qui en est doté. La technologie est prête. Il existe des technologies similaires où ce sont les tuiles qui sont transformées directement en panneaux solaires.</p> <p><em><strong>Sur tous ces sujets, vos développements doivent alimenter la réflexion des politiques pour qu’ils mettent en place des mécanismes incitatifs…</strong></em></p> <p>«C’est déjà le cas aussi. Ces mécanismes ont eu des impacts importants. Au niveau de l’électricité, l’habitant deviendra lui-même un producteur. Il faut complètement repenser le business model où il n’est pas uniquement un consommateur qui s’appuie sur un fournisseur unique. On verra émerger des communautés, peut-être dans des quartiers, qui partagent différentes formes d’énergie, pour obtenir de la flexibilité. Il faut aussi repenser l’intégration dans le réseau global et la gestion. De nouveaux modèles doivent aussi être inventés. Et cela va bien plus loin que le seul Luxembourg. Quand vous voyez que 80% de l’électricité consommée au pays est importée…</p> <p><em><strong>Jusqu’à voir les idées luxembourgeoises peser sur le futur européen?</strong></em></p> <p>«Le Luxembourg est peut-être un petit pays, mais cela lui permet de tester de manière réaliste des choses qui pourraient ensuite être dupliquées ailleurs à plus grande échelle. C’est toute l’importance du digital twin. Nous pouvons être un test-bed. Dans le domaine énergétique, le Luxembourg a une carte à jouer. Cette année, nous devrions lancer un premier cas d’usage en fin d’année. Rien n’empêcherait que des gens qui construisent des batteries viennent les tester ici dans des conditions réelles.</p> <p><em><strong>Est-ce possible de s’affranchir des règles?</strong></em></p> <p>«Nous commençons les discussions. Nous avons visité récemment EnergyVille, près de Genk, sur le terrain des anciennes mines. Ce site est en dehors de la régulation. Ils peuvent tout tester avec des maisons, des entreprises, des petites zones industrielles. Nous aimerions avoir une EnergyVille au Luxembourg, sur des zones franches. C’est important pour tout ce que nous développons et qui n’est pas permis par le régulateur. Ça pourrait être un quartier.»</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/nous-aimerions-avoir-energyvil</p> https://www.list.lu/media/press/nous-aimerions-avoir-une-energyville-au-luxembourg/ Comment le consommateur sera au centre du jeu <p>Plus rien ne sera comme avant. D’ici dix ans, si les hommes politiques luxembourgeois et européens comprennent l’importance de la régulation à mettre en œuvre, plus rien ne sera comme avant… dans la consommation d’énergie, ni même dans son organisation, loin du processus fournisseur d’électricité-consommateur classique que nous connaissons encore très largement aujourd’hui.</p> <p>Poussés par des impératifs de décarbonisation, de stockage, de privation d’électricité pour un milliard de personnes, par une hausse de l’électricité produite par des particuliers, par une consommation différente, par le renouvellement de l’habitat, par l’importation de 80% de l’électricité consommée au Luxembourg et la poussée des véhicules électriques, les 210 chercheurs du département «Energie» du Luxembourg institute of science and technology (List), finalisent le monde de demain.</p> <p>Finalisent, parce qu’ils avancent à grands pas. De demain, parce qu’ils annoncent que leurs technologies seront prêtes pour 2030. Ils n’ont pas le choix. Si tous ceux qui ont acheté ou se préparent à acheter un véhicule électrique branchaient leur voiture en même temps, le réseau risquerait le black-out.</p> <p>Le «grid du futur», explique le directeur du département énergie du List, Lucien Hoffmann, sera intelligent, digitalisé, décarbonisé, décentralisé, granulaire et orienté par les marchés. Avec des challenges opérationnels, liés à l’incertitude liée à la production d’énergie renouvelable et à la complexité de coordonner des ressources énergétiques centralisées et décentralisée. Et des challenges scientifiques dans le développement de modèles assez flexibles pour embrasser tous les développements du secteur.</p> <p><strong>Esch en 3D, ses toits et ses façades au potentiel solaire</strong></p> <p>Pas de soleil, mais une pluie aussi fine que désagréable, ce matin-là. Dans les bâtiments de Belval, la visite commence chez «Déborah». Le logiciel du Viswall et le mur de visualisation continuent de livrer de précieux résultats au service du pays et de son économie, depuis la visite organisée par le gouvernement de cet outil de modélisation incroyable, au début de la pandémie de Covid, pour montrer aux journalistes non seulement tous les indicateurs à prendre en compte pour parvenir à une décision politique, mais aussi pour organiser la logistique.</p> <p>À partir de l’observation d’un avion doté d’un lidar, les chercheurs ont modélisé la ville d’Esch-sur-Alzette, qui apparaît d’abord en 3D sur les huit écrans. En mars, l’administration du cadastre devrait dévoiler la modélisation de tout le pays. Cette observation, qui a nécessité trois milliards de calculs pour la seule Métropole du fer, a permis de mettre en place un modèle capable de calculer l’ensoleillement non seulement de chaque toit, mais aussi de chaque façade de la ville, en prenant en compte non seulement l’ensoleillement, mais aussi l’exposition de chacune de ces parties au soleil.</p> <p>L’intérêt est de pouvoir dire précisément, mètre carré par mètre carré, à chaque habitant, si installer des panneaux solaires sur son toit ou sur sa façade – dans ce cas dans le cadre du projet «Secure» avec la Fondation Enovos – fait du sens, voire orienter, du coup, les politiques publiques d’accompagnement de cette inévitable transformation. Est-ce que c’est rentable d’un point de vue coût de l’électricité? Coût de l’installation? Durée de vie de cette installation? Rien ne s’y oppose pour les bâtiments en vert sur les écrans.</p> <p>Les chercheurs ont dû agréger des données qui manquent à une vision intégrée du problème: l’année de construction, la surface, la qualité des matériaux. Au moment où d’un côté arrivent sur le marché de nouvelles technologies comme les fenêtres solaires, comprenez qui ont un film spécial pour stocker la lumière, et où l’isolation des bâtiments est un élément clé, tout savoir est un atout indéniable.</p> <p>Il n’a fallu qu’une journée, au HPC, ce supercalculateur, pour effectuer toutes les opérations, mais les chercheurs doivent pour l’instant se contenter de ce passage de l’avion, qui ne devrait pas revenir avant deux ou trois ans pour actualiser les données.</p> <p><strong>Le consommateur incité à changer de comportement</strong></p> <p>Mais forcément, si la production d’électricité se décentralise, comment contrôler la production d’électricité, comment anticiper les besoins, comment donner de la souplesse au système? C’est l’autre pan de la problématique à laquelle s’attache le professeur Pedro Rodriguez. Avec une idée derrière la tête, facile à comprendre: comment intégrer tout cela dans un seul modèle qui permette d’avoir une analyse toutes les 15 minutes et d’alerter le consommateur sur ce qu’il pourrait faire. «La solution sera dans votre smartphone. La connaissance du réseau permettra d’inciter le consommateur à changer de comportement, tous les quarts d’heure», assure-t-il en montrant son smartphone.&nbsp;</p> <p>La France en avait fait l’expérience il y a quelques années en proposant des abonnements à tarif différencié, l’électricité était moins chère en heures creuses. «Voilà, mais là, on parle de créer des communautés de consommateurs, de créer de la flexibilité et de voir comment les consommateurs réagissent.»</p> <p>Une autre salle est l’application concrète de cette idée. Une table en formica blanche sur laquelle trois écrans proposent des données hermétiques au commun des mortels. Tout autour, des armoires comme celles des centres de données, qui regroupent toutes les données de batteries… à Chypre et en Grèce, dans le cadre d’une opération-test, qui permet de voir comment la consommation électrique évolue, de tester le grid au risque de problème, de modéliser et d’optimiser.</p> <p><strong>À quand une «EnergyVille» à Luxembourg?</strong></p> <p>Si cela ne se passe pas encore à Luxembourg, c’est que le List a entamé des négociations avec les autorités et le régulateur de l’énergie pour pouvoir, à l’instar de l’EneryVille du ThorPark à Genk , pouvoir devenir un «testbed» grandeur nature au Luxembourg. «Nous sommes un petit pays qui a toutes les fonctionnalités d’un État classique ou plus grand. Si nous pouvions faire de certains quartiers ou de zones industrielles des lieux de tests de nos technologies, nous pourrions démontrer nos prototypes», assure d’ailleurs le directeur du département, qui évoque des contacts avancés avec Beckerich.</p> <p>Forcément, entre le Covid et l’invasion de l’Ukraine par la Russie, les travaux ont pris un peu de retard, mais les chercheurs entendent bien restés calés sur la date de 2030, avec la difficulté de devoir préparer une réglementation qui n’existe pas et des normes autour de ces nouvelles technologies brevetées avant d’être publiées pour ne pas se faire piller les découvertes des chercheurs.</p> <p>Et comme le List a décidé de montrer que ses équipes ne travaillent pas dans une tour d’ivoire, mais bien au service des entreprises, de la population et des autorités, M. Hoffmann emmène vers le laboratoire des bioénergies. Une maquette d’une ferme rend très concret l’intérêt de travailler sur les déchets agricoles, de l’agroalimentaire ou les eaux usées, pour produire de l’énergie. Du méthane ou des biométhanes qui s’inscrivent dans une logique d’économie circulaire, selon trois axes, l’optimisation des bactéries, le suivi des traces de nickel, de cobalt ou de zinc et la méthanisation.</p> <p>Anecdotiques ces technologies? Non, répond M. Hoffmann, selon qui le List prépare une nouvelle spin-off pour répondre aux besoins du marché.</p> <p><strong>Climobil et les vrais chiffres de l’impact d’un véhicule</strong></p> <p>La visite repart dans la salle où elle avait commencé, pour y découvrir deux autres projets: une plate-forme de calcul de l’impact environnemental d’un véhicule sur sa durée de vie et un projet sur lequel se cassent les dents beaucoup de chercheurs, la réutilisation de la chaleur excédentaire.</p> <p>Avec Climobil , Thomas Gibon a mis en place une plateforme capable de calculer l’impact d’un véhicule en allant beaucoup plus loin que ce qui existe, non seulement en intégrant tous les paramètres de sa création à sa destruction, mais aussi en offrant une approche multicritère. «Notre volonté est d’être complètement transparents», explique-t-il. Voire de lancer la plateforme en API, comme elle a déjà été testée avec Engie et l’Agence française de l’environnement et de l’administration de l’énergie (Ademe) pour orienter le choix des flottes de véhicules d’une administration, par exemple, comme une commune.</p> <p>Il faut aimer jouer avec ces outils informatiques pour les apprivoiser un peu, mais le résultat peut être très intéressant, d’autant que les chercheurs sont en permanence en train d’ajouter de nouveaux modèles, pour montrer quand une voiture électrique est plus intéressante qu’une voiture à moteur thermique.</p> <p>En collaboration avec ArcelorMittal, Alexandre Bertrand travaille lui à une autre plate-forme liée à la récupération de chaleur et à sa réintégration, «que ce soit ces tentes d’hôpitaux qui ont été montées au début de la pandémie de Covid, les structures provisoires pour les réfugiés ou… les marchés de Noël», suggère-t-il.</p> <p>Si la production est relativement bien connue, les chercheurs sont confrontés à des calculs pour évaluer l’intérêt de son utilisation. Jusqu’à quel point charger un camion de cette chaleur, même transformée pour être transportée? Sur quelle distance au maximum? Pour quelle utilisation? Quid du déchargement et du reconditionnement? «Chacun de ces choix a un effet sur le résultat et dicte les choix industriels. Nous essayons de construire un algorithme pour les optimiser», explique le chercheur, tandis que sa technologie sera testée chez LuxEnergie .</p> <p>Les datacenters, notamment ceux à venir de Google, pourraient-ils trouver un intérêt à cette technologie? Pas sûr, répond en substance le chercheur, parce que la température, 30 à 40 degrés, est trop basse. Il faudrait donc pouvoir chauffer… la chaleur avec une pompe à chaleur avant de décider quoi en faire. «Or augmenter la température de la chaleur qu’ils émettent implique une vraie analyse de ce qu’ils font et de l’utilité finale», dit M. Bertrand.</p> <p>«Ce qui est sûr, c’est que maintenant que l’énergie est plus chère, de plus en plus de gens nous contactent pour nous dire leur intérêt.»</p> <p>Tous les chercheurs et leur directeur s’accordent sur le phénomène. L’Intelligent Clean Energy Systems (ICES), mise sur pied par M. Rodrigues se retrouve au cœur des problématiques de demain. Avec un enjeu majeur: aider le politique à mettre en place la bonne régulation. «Car de nombreux services vont émerger, comme le confort (thermique) as a service», prédit-il. «L’intelligence artificielle ne pense pas, mais sera très précieuse pour calculer très rapidement» et permettre d’économiser de l’argent et de l’électricité dans une lutte collective au service d’un monde meilleur. Moins mauvais en tout cas.</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/comment-consommateur-sera-au-c</p> https://www.list.lu/media/press/comment-le-consommateur-sera-au-centre-du-jeu/ Le plan du List pour un Luxembourg plus écolo <p>Le Luxembourg peut-il respecter les accords de Paris? Est-il possible de devenir climatiquement neutre d'ici 2050? Comment construire un pays plus écologique sans perdre sa force économique, sa justice sociale?</p> <p>Ce sont quelques-unes des questions auxquelles le List et d'autres équipes pluridisciplinaires ont tenté de répondre dans une étude baptisée "Luxembourg in Transition". L'objectif: trouver les mesures qui permettront de limiter le réchauffement climatique bien en-dessous des 2°C et atteindre la neutralité carbone. Vaste programme donc, surtout compte tenu de la difficulté du défi.</p> <p>Compilées et étudiées sous la tutelle du professeur Florian Hertweck, professeur à l'Uni, les mesures rassemblées permettraient de réduire les émissions de CO2 de 90% d'ici 2050. Soit un total d'environ 1,6 tonne de CO2 par an et par personne, contre environ 15 aujourd'hui en Grande Région. "C'est un plan très, très ambitieux" confie Thomas Gibon, chercheur au List. "Mais il l'est moins que celui d'autres équipes de chercheurs" plaisante-t-il, conscient que ce programme nécessite de se retrousser les manches.</p> <p>N'en doutez pas, tous les secteurs de l'économie et de la vie quotidienne sont mentionnés dans cette étude qui requiert la participation de tous. "Il ne s'agit pas de choisir ses préférences, il faudrait vraiment changer toutes les habitudes pour que cela marche" prévient Thomas Gibon. Certaines dépendent de l'action de l'État, d'autres de la bonne volonté de chacun. "Les individus et le gouvernement sont les acteurs de ce changement."</p> <p>Pas de panique toutefois, les chercheurs ne veulent pas ramener le Luxembourg à l'âge de pierre. Ils ont d'ailleurs limité leur sélection à des évolutions techniquement faisables.</p> <p><strong>DES LOGEMENTS PLUS PETITS</strong></p> <p>En matière de logement, les chercheurs ont conclu qu'il fallait densifier les nouveaux espaces de vie et limiter l'étalement urbain. Une conception à appliquer également aux nouvelles habitations, plus petites (de 53 à 35 m2 par personne) donc plus économes. Une transformation incontournable car le chauffage représente un des principaux postes de rejet de CO2. À condition bien sûr de mieux isoler les habitations et de réduire l'usage des énergies fossiles pour se chauffer.</p> <p>Mais le Luxembourg est aujourd'hui dépendant - et un peu victime - de sa démographie. Les chercheurs du List l'ont compris et estiment que la population devra grandir un peu moins vite.</p> <p>Pour respecter leurs critères urbanistiques et environnementaux, certaines communes ne devront pas accueillir davantage d'habitants. Ceci afin de limiter la population du pays à 745.000 résidents en 2050, contre 924.000 selon les projections officielles. Ils espèrent donc que certains préfèreront vivre dans le reste de la Grande Région, principalement en France, où la démographie augmente moins vite.</p> <p><strong>HALTE AU MOTEUR THERMIQUE</strong></p> <p>Dans les transports, pas de surprise: leurs calculs placent la voiture individuelle comme la principale source de CO2. Très loin devant l'aviation et les transports en commun. Il faudra donc relever les taxes appliquées sur les carburants pour combattre le tourisme à la pompe.</p> <p>Selon la méthode employée par les chercheurs, l'État devra, bien entendu, encourager le passage à une motorisation électrique via des aides (qu'il faudra ouvrir aux véhicules d'occasion) et multiplier les bornes de recharge. Le tout, jusqu'à faire disparaître le moteur thermique à l'horizon 2050. Un plus grand recours au covoiturage est également jugé indispensable (en passant de 1,2 à 1,6 passager par voiture).</p> <p>Pour les transports en commun, leur projet envisage d'étendre le réseau de tram... jusqu'aux frontières voire au-delà. "Nous imaginons des transports en commun renforcés jusqu'à Arlon en Belgique, Thionville en France..." fait savoir Claudia Hitaj. Certains projets sont d'ailleurs déjà dans les cartons: tram rapide Esch-Luxembourg, nouvelle ligne de tram dans la capitale... "Il s'agit d'empêcher la future population luxembourgeoise d'être trop dépendante de la voiture" ajoute Thomas Gibon.</p> <p>Sans oublier les cyclistes, qui seront plus nombreux à condition de développer un réseau cyclable plus sûr. Paradoxalement, les émissions dues aux déplacements à vélo augmenteraient légèrement à cause d'une probable électrification des deux-roues.</p> <p>Enfin, le List conseille de ne prendre l'avion qu'une fois tous les deux ans et de le remplacer par le train tant que le trajet dure moins de 5h.</p> <p><strong>DU VERT DANS NOS ASSIETTES</strong></p> <p>Dans nos assiettes, la viande et le poisson accumulent les mauvais points environnementaux. "Avec un régime flexitarien, à raison d'un jour de viande et six jours de repas végétariens, cela permettrait de réduire les émissions du secteur de 40%" annonce Claudia Hitaj, chercheuse au List. Bien que les régimes végétariens et végétaliens soient plus efficaces, le choix d'un régime flexitarien a été fait car plus acceptable et facile à mettre en place.</p> <p>À l'échelle de la Grande Région, cela se traduit aussi par un maintien des terres dédiées à l'alimentation, mais en misant davantage sur l'alimentation humaine et moins sur celle des troupeaux.</p> <p>En termes de consommation de biens, privilégiez des objets avec "une durée de vie plus longue" dit le List. Si possible, c'est aussi vers le marché de l'occasion qu'il faudra se tourner.</p> <p><strong>DÉVELOPPER DES PIÈGES À CO2</strong></p> <p>Réduire ses émissions de gaz à effet de serre, c'est une chose. Mais impossible d'être 100% neutre. Il faut donc développer des mesures de compensation.</p> <p>En ville, le List s'attend à un développement des toitures végétalisées capables de stocker un peu de CO2. Et envisage également une plus grande place aux arbres: sylvopastoralisme (pâturage en forêt, ndlr), capture de CO2 par les terres arables, plantations en bordures de champs, végétalisation des rives des cours d'eau...</p> <p>Un programme long, dense, mais à quel coût? Le List confesse ne pas avoir chiffré son plan "Luxembourg in Transition". Infaisable donc? "Ça coûtera moins cher que de ne rien faire" assure Thomas Gibon. Un message qui résonne avec les catastrophes climatiques vécues ces dernières années: une tornade, de multiples inondations... "Plus on traîne, plus il faudra agir vite et fort plus tard."</p> <p>https://5minutes.rtl.lu/actu/luxembourg/a/1878704.html</p> <p><strong>Thomas Toussaint</strong></p> https://www.list.lu/media/press/le-plan-du-list-pour-un-luxembourg-plus-ecolo/ Suivre une goutte d’eau pour comprendre l’impact du changement climatique <p><strong>Vous travaillez au sein du LIST sur les questions d’hydrologie. Pouvez-vous nous expliquer votre parcours, et les grandes lignes de vos travaux, qui ont par ailleurs été récompensés par un FNR Award. En quoi consistent-ils ?</strong></p> <p>Je travaille sur de multiples questions liées à l’hydrologie depuis plus de 20 ans maintenant. Tout a commencé avec les grandes inondations de 1993 et 1995, lorsque d’innombrables rivières ont atteint des niveaux d’eau inégalés depuis plusieurs générations à travers une large part de l’Europe et notamment au Luxembourg. A l’époque, ces événements étaient perçus par certains comme les prémisses d’un changement climatique. Il s’est trouvé que le gouvernement &nbsp;luxembourgeois a alors lancé un appel à idées pour essayer d’apporter des éléments de réponse à ces interrogations. Grâce à des bourses de formation-recherche que le gouvernement a octroyé suite à cet appel, j’ai pu bénéficier d’un financement pour réaliser ma thèse de doctorat en hydrologie. À cette époque, j’étais le seul à travailler sur la thématique des inondations au sein de ce qui était l’ancêtre du LIST (le LIST est issu de la fusion du Centre de recherche public Henri-Tudor et du Centre de recherche public Gabriel-Lippmann, ndlr). Au fil des années, nous avons réussi à décrocher des contrats, par exemple avec la Protection civile, des administrations ou des ministères, pour financer la poursuite de nos travaux et étoffer progressivement les domaines d’études. Une dynamique a ainsi été lancée, avec des projets de plus en plus diversifiés et complexes. Nous avons pu commencer à travailler avec des images satellites, ce&nbsp;qui nous a permis d’accéder à des données hydrologiques et hydrauliques aux résolutions spatiales et temporelles inégalées. En parallèle, nous avons suivi une stratégie de déploiement d’un réseau d’observation de variables hydro-météorologiques – réseau qui atteint aujourd’hui une densité rare en Europe et au-delà. Ce dernier a d’ailleurs été à l’origine de multiples partenariats de recherche internationaux, ciblant le fonctionnement des hydrosystèmes et leur réponse face au changement climatique. A noter qu’aujourd’hui, près de 60 collaborateurs sont à l’oeuvre afin de faire avancer la recherche, d’une part, et d’aider nos partenaires publics et privés dans leur quête de solutions innovantes pour une gestion plus durable des ressources naturelles, d’autre part.</p> <p><strong>Ressource indispensable pour l’environnement et tout être-vivant, l’eau parcourt des chemins souvent méconnus. Comment et pourquoi ces connaissances peuvent-elles être utiles ?</strong></p> <p>Pour décrire nos travaux de recherche, nous pouvons recourir à deux concepts fondamentaux qui ont trait à l’origine spatiale et temporelle de l’eau. Ainsi, toute l’eau qui s’écoule dans une rivière a un historique plus ou moins long et complexe. Comprendre cet historique revient à étudier l’origine géographique, les chemins parcourus, ainsi que l’âge de cette eau – ce dernier correspondant au temps qui s’est écoulé entre un épisode de pluie et l’arrivée de cette eau dans une rivière. Plus l’endroit où la pluie a atteint le sol est éloigné de la rivière, plus les chemins parcourus par l’eau de pluie seront longs et par conséquent plus cette eau sera ‘ancienne’ ou ‘vieille’ à son arrivée dans le cours d’eau. Dans certains cas, l’âge des eaux souterraines peut atteindre des décennies, des siècles, voire des millénaires – ce qui rend ces ressources d’autant plus vulnérables face à toute surexploitation ou contamination accidentelle par des activités humaines. Par ailleurs, une meilleure connaissance de l’origine spatiale et temporelle de l’eau permet de mieux quantifier les ressources en eau et donc d’évaluer leur sensibilité par rapport à des périodes de sécheresse prolongées ou à répétition, notamment dans l’optique du changement climatique.</p> <p><strong>Y-a-t-il d’éventuelles relations entre les parties prenantes du pays (gouvernement / assurances / entreprises ?) et vos travaux ?</strong></p> <p>Au fil des années, nous avons pu conclure de nombreux partenariats avec divers acteurs, publics ou privés. Les différents interlocuteurs avec lesquels nous collaborons ont des demandes variées en fonction de leurs besoins, qui vont de la simple demande de données et de mesures de débit d’un cours d’eau – qui peuvent par exemple être utiles en vue de la renaturation d’une plaine alluviale – jusqu’à des demandes plus ciblées ou exploratoires. Par exemple, afin de mieux estimer les quantités de pluie tombées – une variable clé encore difficile à appréhender notamment lors d’événements particulièrement intenses et très localisés – nous avons exploré avec l’Administration de la gestion de l’eau le potentiel des technologies IoT (Internet of Things) pour mieux adapter les réseaux de mesure pluviométriques aux défis posés par les phénomènes de pluies intenses pouvant occasionner localement des crues subites au potentiel dévastateur considérable. Sur un autre registre, nous collaborons depuis plus de 15 ans avec la Ville de Luxembourg sur la surveillance quantitative et qualitative des sources du grès de Luxembourg – une ressource fournissant pas loin de 50% de la production en eau potable. L’exploitation des archives hydro-météorologiques du pays, en combinaison avec la modélisation de scénarios d’évolution future du climat, fournit des données précieuses en vue de la mise en place d’outils d’aide à la décision à différents acteurs impliqués dans la gestion des ressources en eau, de la production agricole, ou encore de la biodiversité.&nbsp;</p> <p><strong>Vos travaux permettront-ils de prévoir des événements soudains comme ceux de l’été dernier (tempêtes, inondations…) et leurs évolutions ?</strong></p> <p>Grâce à l’exploitation d’archives historiques couvrant près de 150 années d’observations météorologiques et hydrologiques réalisées au Luxembourg, nous avons pu identifier – outre une variabilité naturelle quelque fois considérable – une tendance nette vers l’augmentation de la température de l’air, qui ne va pas de pair avec une augmentation sensible des apports pluviométriques. Par contre, une redistribution de ces derniers semble se dessiner depuis quelques décennies,&nbsp;avec l’occurrence répétée de périodes sèches alternant avec des périodes particulièrement arrosées. Cette tendance se ferait donc au détriment d’une répartition auparavant plus homogène des apports pluviométriques. En hydrologie, un changement de paradigme s’est ainsi opéré – considérant aujourd’hui les systèmes environnementaux comme non-stationnaires, c’est-à-dire enclins à subir des événements plus extrêmes plus fréquemment (sècheresses, inondations). Cette nouvelle exige des efforts de recherche et développement considérables sur de nouveaux outils de surveillance et de prévision – capables de fonctionner à des échelles spatiales et temporelles de plus en plus fines, opérant à un niveau de précision inatteignable par les outils existants.</p> <p><strong>Y-a-t-il des leviers sur lesquels on pourrait agir ?</strong></p> <p>Évidemment, il y en a beaucoup ! Mais la piste sur laquelle il y a le plus de potentiel mobilisable est la sensibilisation du grand public et particulièrement des plus jeunes. C’est l’Humanité toute entière qui détient le levier pour agir contre le changement climatique – notamment en reconsidérant les modèles de consommation et d’exploitation des ressources naturelles. En fin de compte, la gestion des ressources et leur exploitation plus durable restent les principaux moyens de `combattre` le changement climatique et cela se jouera sur des dizaines d’années, avec des effets positifs qui ne pourront véritablement être ressentis que par les générations futures en raison de la très grande&nbsp;inertie des systèmes environnementaux.</p> <p><strong>Développement économique du pays et défis liés au changement climatique sont-ils compatibles ?</strong></p> <p>C’est aussi l’objet et l’enjeu de nos travaux : maintenir le développement économique tout en gérant et en exploitant au mieux les ressources naturelles sans les détruire. Tout ceci n’est possible qu’en ayant une compréhension détaillée du fonctionnement des systèmes environnementaux. Ces connaissances et ce savoir-faire ne peuvent être développés qu’avec des programmes d’observation environnementaux de très longue haleine. Ces derniers sont en effet indispensables pour observer en détail la genèse d’événements exceptionnels – événements qui sont par définition très rares et difficiles à étudier. Ces observations fourniront en fin de compte les éléments indispensables au développement des outils requis&nbsp;pour anticiper par exemple la réponse des hydrosystèmes aux conditions climatiques du futur. Autre exemple, les mesures de protection des ressources en eau souterraines, qui dans certains cas mettront des années, voire des décennies, à produire des effets positifs – raison pour laquelle des outils de simulation précis et efficaces sont un préalable à toute définition et mise en place de mesures de gestion et de protection de ces ressources.</p> <p><strong>Selon vous quels sont les grands défis qui se poseront à l’avenir ?</strong></p> <p>Les défis pour l’avenir sont nombreux, nous avons beaucoup de travaux en cours pour essayer d’y répondre et nous sommes pionniers dans pas mal de domaines de recherche.</p> <p>A ce jour, les séries d’observations météorologiques et hydrologiques couvrent au mieux 150 ans, ce qui est certes très long à l’échelle d’une vie humaine, mais en fin de compte pas grand-chose à l’échelle du climat. Il est donc important d’explorer de nouvelles pistes pour améliorer nos connaissances sur le fonctionnement des hydrosystèmes et leur sensibilité aux fluctuations du climat dans le passé. Dans ce contexte, nous collaborons avec l’Université de Mayence et la station d’élevage de moules perlières du Moulin de Kalborn, afin d’améliorer nos connaissances au sujet du fonctionnement des rivières à l’ère pré-industrielle, lorsqu’aucune mesure hydro-météorologique n’avait encore été&nbsp;réalisée dans notre pays. Ce défi repose sur l’exploitation d’une faculté peu connue des moules perlières, autrefois très répandues et aujourd’hui menacées d’extinction. Au travers de leur faculté naturelle à filtrer l’eau, ces mollusques enregistrent en effet dans leur coquille les conditions du milieu naturel dans lequel ils évoluent. Ainsi, au fil du temps ils deviennent de véritables archives de la température de l’eau, de la qualité de l’eau, ou encore du débit de la rivière au fil des décennies, voire des siècles – tout ceci en raison de leur longévité exceptionnelle qui peut dépasser 100 ans. L’exploitation de ces archives via l’utilisation de technologies de pointe issues de l’analyse des matériaux, permet ainsi de reconstituer l’historique de l’influence de l’industrialisation, de l’urbanisation, ou encore de l’évolution des pratiques agricoles et forestières sur les milieux aquatiques.</p> <p>Un autre exemple de défi technologique que nous avons récemment pris à bras-le-corps concerne l'exohydrologie (étude des processus hydrologiques sur d'autres planètes que la Terre, ndlr). Au cours des deux dernières années, nous avons ainsi entamé – avec le soutien de l’Agence spatiale du Luxembourg et du Fonds National de la Recherche – des collaborations avec les agences spatiales européenne et américaine, avec l’objectif commun de mieux comprendre le cycle de&nbsp;l’eau sur la lune. Un défi pour lequel notre expertise et nos plateformes en transformation et caractérisation avancée des matériaux du LIST, ainsi que nos connaissances en hydrologie, s’avèrent particulièrement complémentaires et utiles. Cela nous permettra dans un futur plus ou moins proche de comprendre comment se comportent les molécules d’eau dans un milieu très extrême et de poser ainsi les fondements pour une exploitation future de ces ressources, notamment dans le cadre de futures missions habitées vers la lune.</p> <p><strong>Corinne Briault</strong></p> https://www.list.lu/media/press/suivre-une-goutte-deau-pour-comprendre-limpact-du-changement-climatique/ Le LIST et Kronospan : Un accord sur une stratégie de décarbonisation <p>Les principaux domaines d'intérêt de l'accord sont les suivants: évaluations de la durabilité à l'aide de l'Analyse du Cycle de Vie (ACV) environnementale et sociale, surveillance et contrôle des émissions atmosphériques, gestion de l'eau et des forêts, optimisation des flux de matériaux et réduction des déchets.&nbsp;</p> <p>L'un des premiers projets porte sur le suivi et l'étude des moyens d'améliorer la stratégie de décarbonisation de Kronospan, avec une analyse de l'impact environnemental du site de Sanem. À cette fin, le LIST collaborera avec Kronospan pour travailler sur l'évaluation de la durabilité de ses produits, et dans une plus large mesure de sa chaîne de valeur industrielle dans son ensemble, afin de renforcer la stratégie de l'entreprise visant à contribuer de manière significative à la décarbonisation de ses activités au niveau local et européen. &nbsp;</p> <p>www.list.lu, www.kronospan.lu&nbsp;</p> https://www.list.lu/media/press/le-list-et-kronospan-un-accord-sur-une-strategie-de-decarbonisation/ Améliorer le réemploi des matériaux grâce au digital <p>Le marché de la construction fait aujourd’hui face à de nombreux défis aussi bien liés à la pénurie de matériaux qu’à la limitation des quantités de déchets mis en décharge pour éviter la saturation de ces dernières. « Au Luxembourg, ce problème est particulièrement présent. S’interroger sur la réutilisation des matériaux comme solution pour y remédier est donc important », explique Guillaume Dubois, Ingénieur cadre dirigeant chez Schroeder &amp; Associés. &nbsp;</p> <p>La déconstruction, consistant à identifier les matériaux pouvant être réutilisés constitue dès lors une alternative à privilégier. Elle permet d’utiliser les bâtiments existants comme source de matière première pour la construction de nouveaux projets. Malgré certains freins comme le manque de place disponible pour stocker les matériaux ou les législations entourant le transport de déchets, les ambitions du pays sont élevées.</p> <p><strong>Privilégier les ressources existantes</strong></p> <p>Le bureau d’études Schroeder &amp; Associés a quant à lui pour objectif de mettre en pratique l’économie circulaire dans le secteur de la construction en activant son réseau. « Lors du projet de déconstruction du Jean Monnet au Kirchberg nous avions identifié plusieurs sources de matériaux : le béton (recyclé/concassé), l’aluminium et le verre. Le tri sélectif et le recyclage de ces matériaux avaient pu être mis en pratique et nous savons maintenant ce qui fonctionne bien (le béton, l’aluminium, l’acier) et ce qui est plus compliqué (le verre) ». Pour la gare d’Ettelbrück nous retrouvons ces mêmes matériaux ainsi que d’autres : les pierres de taille. Ce sont des matériaux présentant un fort intérêt à être récupérés lors de démolitions pour rénover des maisons. « Il existe deux sortes de pierres que nous ne trouvons plus ici, le grès rouge et le schiste traditionnel, car les carrières se font plus rares. Or, pour restaurer des linteaux par exemple, nous avons besoin de matériaux semblables. Nous devons donc nous rendre en Allemagne », déclare Jo Goergen, Architecte urbaniste au sein de l’entreprise familiale Mola.</p> <p><strong>Créer des réseaux avec de bonnes habitudes</strong></p> <p>Pour encourager cette réutilisation, le projet de recherche Interreg « Digital DeConstruction » vise à développer un logiciel permettant de créer une base de données des matériaux potentiellement réutilisables. « Ce logiciel consiste à créer un scan 3D d’un bâtiment devant être démoli puis d’en créer un modèle BIM grâce en partie à l’IA. Le logiciel identifie alors les éléments démontables et stocke ces informations dans une base de données permettant ainsi aux intéressés d’acheter ou de vendre », commente Guillaume Dubois. C’est une application concrète du concept d’urban mining. Les objectifs que le consortium s’est fixé sont très ambitieux : atteindre un taux de 25% de réemploi sur les chantiers grâce à cette technologie est en effet espéré.</p> <p>Contacté par le LIST qui faisait partie de l’équipe porteuse du projet, le bureau d’études a décidé de rejoindre ce consortium réunissant le Luxembourg, les Pays-Bas, la Belgique et la France pour créer le lien entre les développeurs informatiques et les acteurs de terrain. « Notre rôle a été de proposer un projet pilote au Grand-Duché pour tester ce logiciel en lien avec le terrain et de communiquer nos retours afin d’améliorer et calibrer les modèles de fonctionnement. Nous avons choisi la gare d’Ettelbruck et allons confronter la manière dont cet outil conçoit la déconstruction de la gare et la réalité. Nous devons comprendre comment le logiciel va estimer la réutilisabilité des pierres par exemple ».</p> <p>Grâce à l’automatisation de la collecte des données, cet outil devrait permettre de gagner du temps et pourrait intéresser différentes entreprises comme Mola, partie prenante du projet de déconstruction de la gare. « Ce logiciel peut nous aider à concevoir une base de données et définir le nombre d’encadrements que nous pourrions restaurer. Il pourrait en outre constituer une plateforme de communication et d’échanges nous permettant d’être informés sur les matériaux à notre disposition. Il existe en effet d’anciennes pierres en très bon état qui risquent toutefois d’être concassées. Il est donc possible de valoriser ces éléments et de leur donner une nouvelle vie », conclut Jo Goergen.</p> <p>https://paperjam.lu/article/ameliorer-reemploi-materiaux-g</p> https://www.list.lu/media/press/ameliorer-le-reemploi-des-materiaux-grace-au-digital/ A new metric for measuring soil health <p>“It’s very hard to unpollute soil,” says Dr Carlos Wetzel, researcher at the LIST.</p> <p>For nonspecialists, it might be surprising to learn that the legal frameworks for protecting soil are not as mature as those for air and water. In fact, it was only last year that the European Commission announced the creation of the soil health law, slated to come into effect in 2023. This law will legally protect soil in Europe the way air and water already are.</p> <p>Far less surprising, of course, is that we depend on soil for the health of our ecosystems, planet and lives. Nor that it has been suffering, with the European Commission reporting that between 60% and 70% of European soils are “unhealthy”. Besides longer-term existential implications, soil degradation has an immediate economic impact too: at a soil sustainability workshop hosted by the LIST in December, it was suggested that costs related to soil degradation might be as high as several millions of euros per year in the grand duchy.</p> <p>In this context comes Dr Wetzel’s research, which is taken up wholly with something called a diatom. The big picture of his project is to map the current health of the soil in Luxembourg, so as to subsequently create a biological quality index against which future degradation and improvements can be measured, monitored and better understood.</p> <p>“It takes around 1,000 years to form a centimetre of soil,” says Wetzel. “You shouldn’t just… throw it away.”</p> <p><strong>The community</strong></p> <p>When it comes to looking at the health of microscopic communities in water or soil environments, Wetzel comments: “It’s about who is there and how many of them. There will always be someone.”</p> <p>By “who” he is referring to diatoms, single-celled organisms made of silica. They live everywhere in the world and in great abundance and diversity, with about 70,000 different species so far described. They are also photosynthetic, meaning that they capture carbon.</p> <p>Diatoms are prevalent in water, where they have been studied extensively for decades. “You know the biofilm that covers the rocks when it’s slippery inside a river?” asks the researcher. “Well, you’re stepping on diatom communities.” Wetzel is actually not a soil specialist but rather a diatom expert whose studies focused on aquatic environments. A native of southern Brazil, he did his PhD on diatom communities in the Amazon basin.</p> <p>Diatoms have long been an important bioindicator for monitoring aquatic environments, but it wasn’t until recently that their presence in soil became of interest. Wetzel was working on a project aimed at identifying the diatoms that were coming into streams from outside sources, i.e. from terrestrial environments. “And we realised that we didn’t know much about what was outside the stream,” he says. “We knew that diatoms could live in soil, but most of the research done on it was really in the past.”</p> <p>“And so we realised that we must start sampling outside streams.”</p> <p>Wetzel managed to get two PhD students to start these investigations, and then in 2017, hearing that the European Commission was beginning to discuss a framework for soil health, he proposed—in collaboration with the Administration of Technological Agriculture Services (ASTA)—his current project to the Luxembourg National Research Fund (FNR). The project is known as DISCO: Diatoms as Indicators of Soil Conditions.</p> <p><strong>Into the wild (briefly)</strong></p> <p>Funding secured, the biologist then began collecting samples from Luxembourg, which despite its size is (he reports) geologically diverse. He sampled 288 sites, careful to maintain a balance of terrain types (arable lands, grasslands, forests), and has been examining and classifying his discoveries ever since.</p> <p>“We are basically taxonomists,” he says. The work involves looking at which diatoms are present where, which sounds easy enough but, by all means, is not. It requires blending two methods of observation, powerful microscopical techniques and large amounts of data gathered with high-throughput molecular sequencing, to be sure of what’s really in the sample. One of these methods consists of a visual analysis while the other involves gene sequencing. “This is the biggest challenge,” he says, “because what I see here [under the microscope] is not always the same information we get from the molecules. They’re two different worlds.”</p> <p>“Sometimes even the species concept is difficult,” he continues. “For example, it’s a matter of thresholds.” Classifications are subjective but must also be reproducible, meaning that researchers anywhere in the world should be able to follow them.</p> <p>He then makes ecological profiles of the region where the sample was taken, from which the quality index can eventually be created.</p> <p>It sounds arduous and (as a pastime) a bit granular, but for Wetzel it is positively energising. “Each sample is a new world… this is what I want to do for the rest of my life. But it’s not possible.” He laughs. “Deadlines are coming, you know.”</p> <p>Thanks to the work of Wetzel and his colleagues at the Observatory for Climate, Environment and Biodiversity (OCEB), and their frequent publication rate, the LIST has become the world’s foremost centre for research of this type. People from around Europe come to the institute to get help with their own samples.</p> <p><strong>Jeff Palms</strong></p> <p>https://delano.lu/article/a-new-metric-for-measuring-soi</p> https://www.list.lu/media/press/a-new-metric-for-measuring-soil-health/ Dr Alexandros Gerakis awarded FNR ATTRACT Fellowship <p>The project is known as FRAGOLA, an acronym of its full title “FRequency AGile Optical Lattices” and the funding was awarded to Dr Alexandros Gerakis as part of FNR’s ATTRACT programme designed for researchers not yet established in Luxembourg, able to demonstrate potential in becoming leaders in their field of research.</p> <p>“It aims to deliver by the end of its duration, a complete laser diagnostic solution for neutral and plasma flows. This will not only be the first-of-its-kind demonstration of such capabilities, involving a deep understanding of light-matter interaction, but also develop state-of-the-art laser instrumentation to be able to tackle the task”. -Dr Gerakis, LIST’s Principal Investigator of FRAGOLA on the goal the project.</p> <p>Laser based diagnostic techniques are promising replacements for mechanical probes offering numerous advantages such as non-intrusive, non-perturbative and non-destructive capabilities, fast acquisition times, and more precise measurements of quantities of interest such as temperature, density, flow velocity etc.</p> <p>Dr Gerakis explained that this project will enable LIST to “jumpstart its activities into advanced laser-based diagnostics used for neutrals, plasmas and nanoparticles, and develop unique expertise, knowledge, tools and know-how, placing LIST and Luxembourg at the centre of relevant research activities on a world-wide scale”.</p> <p>Dr Gerakis and the FRAGOLA project were awarded an FNR ATTRACT Consolidator Fellowship, funded with €2 million euros by FNR for a period of five years. Three PhD students and two PostDoc researchers will work on the project.</p> <p>An important task to be achieved with FRAGOLA is, not only to establish a fruitful and sustainable research programme in laser diagnostic development and photonics applications within LIST, but also educate and train researchers in the field, and therefore create a highly skilled and diverse core of laser diagnostics researchers in Luxembourg.</p> <p>“This ATTRACT funding really enables us to carry out an ambitious and exciting research plan,” said Dr Gerakis.</p> <p>“I am very pleased that we are able to support Dr Gerakis launch his ambitious research project with an ATTRACT Fellowship from the FNR. The FRAGOLA project will enable advanced research on laser-based technology to be conducted in Luxembourg.” – Marc Schiltz, FNR Secretary General</p> <p><strong>About Dr Alexandros Gerakis</strong><br /> Alexandros Gerakis is currently a Senior Research &amp; Technology Associate at LIST. He obtained his BSc from the School of Applied Mathematical and Physical Sciences, National Technical University of Athens, Greece and his Master’s degree from St Andrews and Herriot-Watt Universities, in “Photonic and Optoelectronic Devices”. He holds a PhD in Physics from University College London, UK. Prior to joining LIST, he had a PostDoc at Harvard University, was an Associate Research Physicist at the Princeton Plasma Physics Laboratory and an Assistant Professor (currently an Adjunct Professor) at the Department, Texas A&amp;M University, leading the “Optical Probing &amp; Manipulation” Group.</p> <p><strong>About the FNR ATTRACT Programme</strong><br /> The ATTRACT programme is designed for researchers not yet established in Luxembourg, who demonstrate the potential to become leaders in their field of research. The scheme offers promising junior researchers the opportunity to set up their own research team within one of the country’s research institutions. ATTRACT grants are between 1.5 MEUR and 2 MEUR over five years.</p> <p>https://www.fnr.lu/dr-alexandros-gerakis-awarded-fnr-attract-fellowship/</p> https://www.list.lu/media/press/dr-alexandros-gerakis-awarded-fnr-attract-fellowship/ Ils innovent au Luxembourg ! <p><strong>New Way Mobility repense la micro-mobilité</strong></p> <p>Depuis le 1er janvier 2021, la législation luxembourgeoise reconnaît et définit les « engins de déplacement personnel » (skateboards, trottinettes, patins à roulettes, hoverboards, voitures d’enfant) et les « micro-véhicules électriques (MVE) » (mono-roues, gyropodes, trottinettes électriques). Pour New Way Mobility, la trottinette électrique est appelée à occuper une place de plus en plus grande dans l’espace public. Et la start-up entend bien accompagner cette évolution. Son projet est de développer une solution sous forme de « boxes » permettant à la fois le stationnement et la recharge de ces trottinettes. L’idée est de pouvoir associer ces boxes à une app’ permettant de s’abonner, de réserver des emplacements, d’être informé du niveau de charge de l’engin, afin de faciliter la multimodalité.</p> <p><strong>L’innovation s’exprime aussi dans les pneus</strong></p> <p>Goodyear est à l’avant-garde de l’innovation en matière de pneumatiques depuis plus d’un siècle. Et c’est notamment au départ du Luxembourg que la société innove. La démarche se traduit dans une multitude de projets et notamment dans un partenariat d’envergure avec le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST). Ce dernier a pour objet de contribuer à relever les défis sociétaux actuels et de stimuler l’innovation dans le domaine de la mobilité future. Ensemble avec le LIST, les ingénieurs de Goodyear se concentrent sur le développement de pneus plus respectueux de l’environnement en termes de matériaux utilisés, de performance et de processus de fabrication. La digitalisation et une meilleure utilisation des données doivent permettre à Goodyear de livrer des pneus de la plus haute qualité avec des cycles de développement raccourcis et de satisfaire ainsi aux besoins évolutifs des partenaires et des consommateurs finaux. L’idée est aussi de mettre au point des matériaux innovants pour réduire la résistance au roulement et le poids des pneus. Ceci aura un impact positif sur l’environnement et sur la consommation en améliorant l’efficacité énergétique et en réduisant ainsi les émissions.</p> <p><strong>Vers la création d’un ingrédient cosmétique durable</strong></p> <p>Le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) et la Société de Recherche Cosmétique (SRC), du Groupe NUXE, ont établi un partenariat visant la création d’un ingrédient cosmétique naturel innovant. Le projet BIOMICO a pour objectif de développer un nouveau vecteur de principes actifs biosourcés innovant, sûr et efficace pour des produits cosmétiques naturels, en alternative aux vectorisations classiques telles que les liposomes. Autour de l’approche « Sustainability by design », cette technologie biosourcée ne sera pas seulement vertueuse dans sa composition mais aussi dans son procédé de fabrication, en appliquant les principes de la chimie verte. Si le projet est un succès, cette collaboration permettra de délivrer un ingrédient cosmétique durable, d’origine naturelle et doté de propriétés exceptionnelles de protection et de régénération de la peau. Le LIST et SRC espèrent générer un nouveau portefeuille de brevets et contribuer à la prochaine génération d‘actifs d’origine naturelle du Groupe NUXE.</p> <p><strong>Le COVID, moteur d’innovation</strong></p> <p>Au printemps 2020, un appel à projet a été lancé par le ministère de l’Economie et a permis de sélectionner des solutions innovantes proposées par des start-up dans le cadre de la lutte contre les effets de la crise liée à la pandémie de Covid-19. Voici quelques-uns des projets retenus :</p> <p><strong>Coco World</strong> : Plateforme d’étude en ligne partagée pour les élèves de l’enseignement secondaire au Luxembourg (11-19 ans) qui permet d’organiser des sessions d’étude, en individuel ou en groupe, mais aussi de partager des connaissances et des ressources éducatives.</p> <p><strong>GlobeEye</strong> : Cartographie des niveaux des gaz polluants dans l’atmosphère, qui sont des facteurs d’aggravation de la mortalité pour les personnes touchées par le Covid-19, grâce à l’utilisation des données des satellites et d’autres moyens de télédétection.</p> <p><strong>Keymitt</strong> : Application mobile qui permet de vérifier à distance le respect des mesures de protection contre le Covid-19 dans un bâtiment, notamment concernant le nombre maximum de personnes autorisées, mais aussi de contrôler l’allumage et l’extinction des lumières ou des appareils électriques.</p> <p><strong>Mu Design</strong> : Intégration d’un système d’irradiation aux ultraviolets dans les poignées de portes pour permettre un assainissement automatique et germicide de ces objets qui sont un vecteur de contamination.</p> <p><strong>Softbrik</strong> : Assistant digital qui permet aux médecins d’avoir un contact fréquent avec leurs patients, notamment concernant les symptômes précoces du Covid-19, grâce à un système de messagerie vocal associé à de l’intelligence artificielle.</p> <p><strong>Sovi </strong>: Application pour améliorer la communication entre les malades du Covid-19 intubés en soins intensifs et le personnel soignant, grâce à une technologie mélangeant voix artificielle et système de pictogrammes.</p> <p><strong>Vagalum </strong>: Outil d’apprentissage en ligne personnalisé et adapté au programme scolaire pour soutenir les écoles dans le suivi de la scolarité à distance des élèves durant les périodes de confinement.</p> <p><strong>Virtual Rangers </strong>: Formation aux gestes de soin en réalité virtuelle destinée au personnel de santé qui traite les malades du Covid-19. Celle-ci combine théorie et pratique et se concentre sur les particularités que présente chaque patient.</p> <p><strong>Des poutres mêlant les vertus du bois et du béton</strong></p> <p>L’entreprise de construction générale Steffen Holzbau est spécialisée dans les matériaux de construction innovants et les bâtiments durables et éco-énergétiques. Dans le cadre d’un projet de R&amp;D « Holz-Beton-Verbundträger », la société a développé des poutres composites combinant les vertus du bois et du béton. En combinant les avantages du bois et du béton, les poutres peuvent être plus longues et porter plus de poids que les structures en bois pur. Elles répondent également à tous les critères de protection contre le feu, d’isolation acoustique et de déflexion, sans rien perdre de leur flexibilité.</p> <p><strong>Un revêtement de sol connecté pour maisons de soins</strong></p> <p>Basé au Luxembourg, le centre de recherche et d’innovation de Tarkett, leader mondial des revêtements de sol innovants et durables, a créé un nouveau service dédié à la protection et à l’assistance des patients, des personnes âgées et de leurs accompagnateurs. Tarkett FloorInMotion est un concept innovant qui relie le sol à son environnement et crée un espace de vie intelligent. Les aidants reçoivent jour et nuit des informations en temps réel par rapport à ce qui se passe dans les chambres et peuvent intervenir rapidement et avec précision. Si un résident tombe dans sa chambre, les infirmiers sont immédiatement prévenus. Dès qu’un résident se lève, le système active l’éclairage des plinthes pour le guider à travers la pièce. Le personnel peut consulter les événements, comme le nombre de chutes, sur une période donnée.</p> <p>https://www.itnation.lu/ils-innovent-au-luxembourg/</p> https://www.list.lu/media/press/ils-innovent-au-luxembourg/ Launch of world’s first startup programme for space resources <p>The SSP will support the specific needs of early stage ventures/startups to prove their technological value proposals and enable the development of near-term sustainable business models targeting terrestrial/space applications and space&nbsp;resources utilisation. The programme will be run together with ESA and Technoport, the leading technology incubator in Luxembourg. Two application calls will be implemented on a yearly basis. ESRIC, powered by the LSA, LIST, and the ESA as a strategic partner, was established in Luxembourg in August 2020. Besides developing research activities along the value chain of space resources, the centre will support commercial initiatives from established players and startups, enable technology transfer between space and non-space industries, and encourage public-private partnerships and new initiatives in the field of space resources.</p> <p>The ESRIC SSP is one of the four pillars of ESRIC and will support early-stage startups in the space resources sector to refine their business plan, attract their first customers and secure their first investments.</p> <p>It will also pave the way to the consolidation of an ecosystem of technical and business players, and contribute to promoting effective collaboration models with early-stage ventures with the aim of investigating the new technology developments that are the most relevant for future space resources applications.</p> https://www.list.lu/media/press/launch-of-worlds-first-startup-programme-for-space-resources/ Neue Direktorin für Weltraumforschungszentrum <p>Die Chemikerin Kathryn Hadler übernimmt ab 1. April die Leitung des European Space Resources Innovation Centre (ESRIC). Das gaben die Luxembourg Space Agency (LSA) und der Fonds national de la recherche (FNR) gestern in einer Pressemitteilung bekannt. Bisher stand das ESRIC unter der Leitung des Interimsdirektors Mathias Link. Ziel der Einrichtung ist es, Forschungsaktivitäten rund um das Thema Weltraumressourcen durchzuführen und zu koordinieren. Angesiedelt ist das Forschungszentrum seit seiner Gründung 2020 am Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST).</p> <p>Die Europäische Weltraumagentur ESA ist ein strategischer Partner, auch Industriepartner wie Airbus und Air Liquide sind an Bord. Inzwischen sind zwölf Personen am ESRIC beschäftigt. Im vergangenen Jahr wurde ein Programm ins Leben gerufen, das junge Start-ups im Bereich der Weltraumressourcen unterstützen soll.</p> <p><strong>ESRIC soll schnell wachsen</strong></p> <p>Kathryn Hadler, eine Spezialistin in der Aufbereitung von Mineralien, war bisher Dozentin am Imperial College London. Sie kommt jetzt im Rahmen des „PEARL Chair“-Programms des FNR nach Luxemburg. Der Forschungsfonds gewährt ihr 3,7 Millionen Euro über fünf Jahre zur Unterstützung ihrer Forschung, die neue Wege in der Nutzung von Weltraumressourcen aufzeigen soll. Mit den zusätzlichen Mitteln soll ESRIC innerhalb der nächsten beiden Jahre auf mehr als 30 Forscher anwachsen. „Eine neue Ära der menschlichen und robotischen Erforschung des Weltraums jenseits der erdnahen Umlaufbahn beginnt“, sagt Hadler. „Damit Menschen weiter reisen und länger im Weltraum bleiben können, müssen Methoden entwickelt werden, die vor Ort gefundenen Ressourcen nutzen, um Lebenserhaltungssysteme zu betreiben und Raumfahrzeuge zu betanken.“ Die Nominierung von Kathryn Hadler werde dazu beitragen, dass Luxemburg sich als Vorreiter auf diesem Gebiet etabliert, kommentierte Wirtschaftsminister Franz Fayot.&nbsp;</p> https://www.list.lu/media/press/neue-direktorin-fuer-weltraumforschungszentrum/ Une nouvelle directrice pour le Centre de recherche spatiale <p>La chimiste Kathryn Hadler prendra la direction de l'European Space Resources Innovation Centre (ESRIC) à partir du 1er avril prochain. L'Agence spatiale luxembourgeoise (LSA) et le Fonds national de la recherche (FNR) l'ont annoncé lundi dans un communiqué de presse. «Kathryn Hadler rejoindra l'ESRIC pour diriger le développement futur du Centre, faire progresser les découvertes scientifiques et le développement technologique dans le domaine de l'utilisation des ressources in situ (ISRU) et affirmer la position de l'ESRIC et du Luxembourg dans le domaine des ressources spatiales», a expliqué la Luxembourg Space Agency (LSA) ce lundi. Jusqu'à présent, l'ESRIC était placé sous la direction de Mathias Link, directeur par intérim.&nbsp;</p> <p>Depuis sa création en 2020, le centre de recherche est situé au Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST). L'Agence spatiale européenne (ESA) est un partenaire stratégique et des partenaires industriels comme Airbus et Air Liquide font également partie de l'aventure. L'année dernière, un programme a été mis en place pour soutenir les jeunes start-up dans le domaine des ressources spatiales et les convaincre de s'installer au Luxembourg.</p> <p><strong>Bientôt 30 employés</strong></p> <p>L'ESRIC, qui emploie actuellement 12 personnes, devrait passer à 30 employés. Kathryn Hadler, une spécialiste du traitement des minéraux, était jusqu'à présent chargée de cours à l'Imperial College de Londres. Elle vient maintenant au Luxembourg dans le cadre du programme «PEARL Chair» du FNR. Le fonds de recherche a annoncé lui avoir accordé 3,7 millions d'euros sur cinq ans pour soutenir ses recherches. «Nous sommes à l’aube d’une nouvelle ère en ce qui concerne l’exploration spatiale humaine et robotique au-delà des orbites terrestres basses», explique Kathryn Hadler.&nbsp;</p> <p>«Pour que les hommes puissent voyager plus loin et rester plus longtemps dans l'espace, il faut développer des systèmes permettant la vie humaine et le ravitaillement des engins spatiaux en utilisant des ressources trouvées localement. C’est pour ces raisons que l'ISRU est désormais un élément clé de la stratégie des agences spatiales dans le cadre de l'exploration spatiale. En tant que nouveau système d'utilisation des ressources, il est essentiel que l'ISRU soit exemplaire en termes de pratiques dans l'extraction des ressources, basée sur les concepts d'optimisation des processus de bout en bout, de circularité des matériaux, de zéro déchet et de restauration des environnements vierges.»</p> <p><strong>Simon Laurent MARTIN</strong></p> <p>https://www.wort.lu/fr/luxembourg/une-nouvelle-directrice-pour-le-centre-de-recherche-spatiale-61f7e591de135b9236454d04</p> https://www.list.lu/media/press/une-nouvelle-directrice-pour-le-centre-de-recherche-spatiale/ Dr Kathryn Hadler Appointed ESRIC Director <p>Backed by a PEARL Chair from FNR with an endowment of €3.7 million over five years, Dr Kathryn Hadler will join the Luxembourg-based ESRIC to lead its further development, advancing scientific discovery and technology development in in situ resources utilisation (ISRU) and asserting the position of ESRIC and the Grand Duchy in space resources. The PEARL programme, funded by FNR, provides competitive funding to attract top researchers in strategic research areas for Luxembourg.</p> <p>Led by Dr Mathias Link as ad-interim Director since its creation, ESRIC's activities revolve around space resources research and development, support for economic activities, knowledge management and community management. Launched in 2020, ESRIC is powered by LSA, the Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) and the European Space Agency (ESA) as strategic partner.</p> <p>The centre, which has grown to a core team of a dozen people, has made fast progress over the past fifteen months in cooperation with its partners. 2021 saw the launch of the world's first startup programme dedicated to space resources, the build-up of the first laboratories and the start of the centre's first research projects, as well as the organisation of the Space Resources Week 2021, a major international event in the field of space resources. ESRIC has also initiated partnerships with industrial partners such as Airbus and Air Liquide and launched a space resources prospecting challenge together with ESA.</p> <p>Dr Kathryn Hadler's nomination is expected to build ESRIC's expertise in mineral processing and beneficiation and allow the creation of an internationally recognised research group that will advance scientific discovery and technology development in ISRU.</p> <p>"A new era of human and robotic exploration of space beyond low Earth orbit is underway", explained Dr Hadler. "For humans to travel further and stay longer in space, the development of systems to support human life and refuel spacecraft using resources found locally is required. As a consequence, ISRU is now a key element in space agency strategy for space exploration. As a new resource use system, it is essential that ISRU is used as an exemplar of best practice in resource extraction, based on the concepts of end-to-end process optimisation, circularity of materials, zero-waste and restoration of pristine environments".</p> <p>The €3.7 million FNR PEARL funding complements resources from ESRIC and will serve to build up a world-leading research team working on a programme dedicated to "Solutions for the Sustainable and Responsible use of Space Resources" (SolSR). The strategic objectives of the SolSR programme include developing technologies that provide solutions to the technical challenges presented by ISRU, producing technologies, tools and roadmaps that demonstrate sustainable and responsible approaches to resource use in space and creating tangible opportunities for collaboration with space and terrestrial industries, including mining and recycling. With these additional researchers, ESRIC is planned to grow to more than 30 researchers within the next two years.</p> <p>While Dr Kathryn Hadler will be entrusted with the mission of further building up ESRIC, Dr Mathias Link will remain involved in the centre's activities as Chair of the ESRIC steering committee.</p> <p>"After this first launch phase, LSA is looking forward to continuing powering ESRIC as one of its founding members", stated Dr Link. As part of his Director mandate at LSA, he will also continue coordinating the SpaceResources.lu initiative launched in 2016, of which ESRIC is a key element.</p> <p>Luxembourg's Minister of the Economy, Franz Fayot, commented: "Luxembourg has been a frontrunner in launching the SpaceResources.lu initiative a few years ago. It is now acknowledged as a strategic topic for the future of space exploration by key partners such as ESA, with which we were able to create ESRIC. Luxembourg was again at the forefront, with the launch of the ESRIC Startup Support Programme (SSP), the first programme worldwide dedicated to commercial initiatives in the field of space resources utilization (SRU). The nomination of Dr Hadler will allow to further advance SRU research and continue positioning Luxembourg as a trailblazer in the field, while putting sustainability at its core".</p> <p>https://chronicle.lu/category/research-r-d/39374-dr-kathryn-hadler-appointed-esric-director</p> https://www.list.lu/media/press/dr-kathryn-hadler-appointed-esric-director/ Accord important pour une stratégie de décarbonisation <p>Le développement durable et l’environnement sont placés au premier plan de cet accord-cadre de partenariat dans les domaines de la recherche et du développement, ainsi que dans les activités de formation doctorale liées à la production de panneaux à base de bois.</p> <p>Kronospan œuvre en faveur d’une industrie des panneaux à base de bois plus durable, a souligné Alex Gambroudes, Directeur commercial de Kronospan. Nous n’achetons que du bois provenant de l’exploitation légale de forêts gérées de manière durable, conformément à nos propres normes strictes de sylviculture et aux réglementations des systèmes de certification forestière. Je me réjouis du partenariat signé avec le LIST afin de contribuer à la poursuite du développement de notre stratégie de durabilité.</p> <p>Les principaux domaines d’intérêt de l’accord sont les suivants : évaluations de la durabilité à l’aide de l’analyse du cycle de vie (ACV) environnementale et sociale, surveillance et contrôle des émissions atmosphériques, gestion de l’eau et des forêts, optimisation des flux de matériaux et réduction des déchets.</p> <p>L’un des premiers projets porte sur le suivi et l’étude des moyens d’améliorer la stratégie de décarbonisation de Kronospan, avec une analyse de l’impact environnemental du site de Sanem. À cette fin, le LIST collaborera avec Kronospan pour travailler sur l’évaluation de la durabilité de ses produits, et dans une plus large mesure de sa chaîne de valeur industrielle dans son ensemble, afin de renforcer la stratégie de l’entreprise visant à contribuer de manière significative à la décarbonisation de ces activités au niveau local et européen.</p> <p>Le LIST est un centre d’excellence en matière de durabilité environnementale, et nous sommes heureux de soutenir l’économie luxembourgeoise, a déclaré Thomas Kallstenius, CEO du LIST, après la signature de l’accord de partenariat. Et en particulier Kronospan, dans son ambition de réduire son empreinte environnementale tout en apportant des contributions positives à la société, en utilisant des analyses de cycle de vie basées sur la science.</p> <p>Kronospan est l’un des principaux fabricants et distributeurs mondiaux de panneaux à base de bois, avec plus de 40 sites et une présence dans de nombreux autres pays du monde, tandis que le LIST est spécialisé dans la recherche scientifique appliquée, avec le concept de durabilité par la conception au premier plan de tous ses projets. Ensemble, les deux entreprises se complètent pour faire avancer la stratégie de décarbonisation de Kronospan.</p> <p>https://www.infogreen.lu/accord-important-pour-une-strategie-de-decarbonisation.html</p> https://www.list.lu/media/press/accord-important-pour-une-strategie-de-decarbonisation/ Kronospan et le LIST s'associent <p>Les intérêts des établissements publics et des entreprises privées peuvent parfois converger, surtout lorsqu'il s'agit d'œuvrer pour l'environnement. La preuve? Le partenariat qui vient d'être signé entre le LIST et Kronospan, un fabricant et distributeur de panneaux à base de bois. Ce dernier, depuis 2017, investit à coup de millions d'euros pour créer une ligne de production en accord avec les principes de l'économie circulaire.</p> <p>Si le bois en tant que matériau l'emporte haut la main d'un point de vue environnemental sur le plastique, par exemple, sa transformation et son utilisation peuvent toujours être améliorées. D'ailleurs, l'un des premiers projets entre le LIST et Kronospan portera sur le suivi et l'étude des moyens pour améliorer la stratégie de décarbonisation de l'entreprise, avec une analyse de l'impact environnemental du site de Sanem. Il s'agira d'évaluer la durabilité de ses produits et, dans une plus large mesure, de sa chaîne de valeur industrielle dans son ensemble afin de renforcer la stratégie de l'entreprise visant à contribuer de manière significative à la décarbonisation de ces activités aux niveaux local et européen. Le développement durable et l'environnement sont placés au premier plan de cet accord-cadre de partenariat dans les domaines de la recherche et du développement, ainsi que dans les activités de formation doctorale liées à la production de panneaux à base de bois, explique le LIST. Les principaux domaines d'intérêt de l'accord portent sur les évaluations de la durabilité à l'aide de l'analyse du cycle de vie environnementale et sociale, la surveillance et le contrôle des émissions atmosphériques, la gestion de l'eau et des forêts, l'optimisation des flux de matériaux et la réduction des déchets.</p> <p>Un accord qui a réjoui Thomas Kallstenius, le CEO du LIST, heureux «de soutenir l'économie luxembourgeoise, et en particulier Kronospan, dans son ambition de réduire son empreinte environnementale tout en apportant des contributions positives à la société, en utilisant des analyses de cycle de vie basées sur la science».</p> https://www.list.lu/media/press/kronospan-et-le-list-sassocient/ List signs sustainability partnership with wood panel manufacturer <p>One of the projects, to be initiated as part of the agreement, will have List monitor and study ways in which Kronospan’s decarbonisation strategy can be improved. This will include an environmental impact analysis of the manufacturer’s site in Sanem.</p> <p>The framework agreement will also include work on the sustainability assessment of Kronospan’s products and their industrial value chain. This should lead to strengthening the company’s strategy, aiming at contributing to the decarbonisation of manufacturing activities at local and European level.</p> <p>“Kronospan is working towards a more sustainable wood-based panel industry. We only purchase timber from the legal harvesting of sustainably managed forests in line with our own strict Kronospan Forestry Standards and the regulations of forest certification systems. I look forward to the partnership signed with LIST in order to assist with the further development of our sustainability strategy,” said Alex Gambroudes, Kronospan’s Commercial Director.</p> <p>The science institute will monitor Kronospan’s air emissions, water and forestry management while looking to optimise material streams and the reduction of waste. In doing so List will carry out an environmental and social Life Cycle Assessment (LCA).</p> <p>“List is a centre of excellence in environmental sustainability, and we are happy to support the Luxembourg economy and in particular Kronospan, in its ambition towards reducing its environmental footprint while providing positive contributions to society, using science-based life cycle assessments,” said Thomas Kallstenius, CEO of List.</p> <p>https://delano.lu/article/list-signs-sustainability-part</p> https://www.list.lu/media/press/list-signs-sustainability-partnership-with-wood-panel-manufacturer/ Das Vertrauen in den Code <p>Am 22. Mai 2010 zahlte Laszlo Hanyecz für zwei Pizzen 10 000 Bitcoins. Dies gilt als erste offizielle Transaktion von Bitcoins an ein Unternehmen und war, mit Blick auf den aktuellen Kurs, eine teure Mahlzeit!&nbsp;</p> <p>Der Grundstein für Kryptowährungen wurde bereits am 31. Oktober 2008, im Jahr der letzten großen Finanzkrise, gelegt. An dem Tag veröffentlichte Satoshi Nakamoto, ein Pseudonym, hinter dem sich eine oder mehrere heute noch unbekannte Personen verbergen, auf knapp neun Seiten die Grundlagen des Bitcoins. Dieses Papier begründete zugleich die Blockchain-Technologie, auf der alle Kryptowährungen basieren.&nbsp;</p> <p>"So etwas wie ,die' Blockchain gibt es nicht", erklärt Francesco Ferrero, Direktor des "IT for Innovative Services Department" beim Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST). Vielmehr gebe es viele verschiedene Blockchain- Lösungen und jede von ihnen habe ganz bestimmte Eigenschaften. Einiges ist ihnen jedoch allen gemein: "Eine Blockchain ist im Grunde eine Art Datenbank, die von einer Gruppe Gleichberechtigter verwaltet wird; wobei jeder von ihnen ein Duplikat der gesamten Datenbank besitzt", sagt Uwe Roth, Senior Researcher beim LIST.&nbsp;</p> <p>Dabei werden die Kopien immer wieder abgeglichen, also synchronisiert. "Dies geschieht durch einen sogenannten ,Konsensmechanismus', bei dem sich mindestens eine Mehrheit der Gruppe auf eine neue Version der Datenbank einigt", erläutert Ferrero. Dieser Mechanismus stelle sicher, dass niemand in der Lage ist, die Datenbank einseitig zu manipulieren, um etwa Werte aus der Vergangenheit zu ändern oder Datensätze zu löschen. Dies mache die Blockchain-basierte Datenbank zur "einzigen Quelle der Wahrheit."&nbsp;</p> <p>Auf Kryptowährungen bezogen, bedeutet das, dass sowohl die Krypto-Coins als auch deren Besitzer in der Blockchain gespeichert werden. Alle Änderungen der Eigentumsverhältnisse werden von jeder Münze registriert. "Nur der Besitzer einer Krypta-Münze kann diese auch ausgeben, und zwar nur genau einmal. Der Konsensmechanismus stellt sicher, dass niemand betrügen kann", unterstreicht Roth.&nbsp;</p> <p>Da sich die Datenbank eben nicht zentral auf einem Rechner, sondern auf vielen hunderttausenden befindet, ist der Verlust der Daten durch etwa einen großflächigen Stromausfall ausgeschlossen.&nbsp;</p> <p>Zugleich entfernt die Blockchain alle Mittelsmänner wie etwa Banken. Somit sind Kryptowährungen ein radikaler Gegenentwurf zur Funktionsweise der bisherigen Geldwirtschaft, die zu einem Großteil auf Vertrauen in Finanzinstitute basiert und bei der die Staaten ein Machtmonopol haben, weil sie durch die Zentralbanken Geld drucken können.&nbsp;</p> <p><strong>Digitales Gold und Silber&nbsp;</strong></p> <p>Seit 2008 ist die Zahl an Kryptowährungen explodiert und beträgt mittlerweile mehr als 10 000. Sie heißen Ethereum, Solana, Cardano oder Ripple. Aber warum gibt es so viele und was ist ihr Nutzen? "Kryptowährungen sind an ihre jeweilige Blockchain-Plattform gebunden. Seit der Einführung des Bitcoins wurden mehrere Vorschläge zur Verbesserung der Funktionsweise von Blockchain-Plattformen sowie zur Hinzufügung neuer Funktionen gemacht. In den meisten Fällen können diese Vorschläge nicht in der bereits bestehenden Plattform umgesetzt werden, was die Schaffung einer neuen Plattform mit einer neuen Kryptowährung erfordert", begründet Ferrero die enorme Anzahl neuer Kryptowährungen.&nbsp;</p> <p>Nasir Zubairi, CEO des Luxembourg House of Financial Technology (LHoFT), zieht bei den verschiedenen Kryptowährungen den Vergleich zu Rohstoffen. Demnach sei Bitcoin wie Gold und Ethereum wie Silber. Gold habe wenig praktischen Nutzen und seine Reserven seien - ähnlich wie bei Bitcoins, von denen es maximal 21 Millionen Münzen geben wird - begrenzt, was zu dessen Wertstabilität beiträgt. "Silber wird jedoch unter anderem in der Industrie verwendet, etwa so wie Ethereum, das eine Vielzahl von Blockchain-Anwendungen antreibt", erläutert er. Ethereum sowie einige andere Coins werden von Plattformen verwendet, um für die Ausführung sogenannter "intelligenter Verträge" zu bezahlen, bei denen es sich um kleine Programme handelt, die innerhalb des Blockchain-Ökosystems laufen. "So gibt es Blockchain-Plattformen, die beispielsweise Kryptowährung verwenden, um Mikrozahlungen zwischen Maschinen zu ermöglichen. Damit können diese automatisch Dienste anderer Maschinen in Anspruch nehmen und bezahlen. In solchen Fällen ist die Verwendung von Kryptowährungen nützlich und sinnvoll, und sollte auch in Zukunft legal bleiben", erklärt Uwe Roth vom LIST.&nbsp;</p> <p>Allerdings werden Kryptowährungen zurzeit oft nicht für ihren eigentlichen Verwendungszweck genutzt, sondern als Anlage. Angesichts der hohen Spekulation, die den Wert der Kryptowährung beeinflusst, ist eine Nutzung wie das Kaufen oder Verkaufen von Dingen sehr schwierig und es ist fast unmöglich, einen Preis für ein Produkt in einer diese Währungen festzulegen.&nbsp;</p> <p>Erhielt man im Oktober 2009 für einen Uß-Dollar 1309,03 Bitcoins, musste man am 9. November 2021, als die digitale Währung ihr bisheriges Allzeithoch erreichte, 68 530,43 US-Dollar für einen Bitcoin zahlen. Ein enormer Wertanstieg. "Was wir momentan sehen, ist, dass Kryptowährungen zum Mainstream werden. Immer mehr Verbraucher beziehen digitale Währungen in ihre langfristige Anlagestrategie ein, und immer mehr große Institutionen beginnen, Kryptowährungen in ihre Portfolios aufzunehmen", so lautet die Einschätzung von Barbara Daliri, Chief Growth Officer bei Bitstamp, eine Börse für Kryptowährungen mit Sitz in Luxemburg.&nbsp;</p> <p><strong>Mondpreise lassen träumen&nbsp;</strong></p> <p>Der Hype um die Kryptowährungen lässt jedoch auch Befürchtungen aufkommen, der Markt sei derart aufgebläht, dass er kollabieren könnte. Laut Daliri wird der Wert des Kryptomarktes unter anderem durch große Online-Akteure und Influencer beeinflusst, die "durch ihre Aktionen leicht eine große Anzahl von Verbrauchern dazu bewegen, in bestimmte Münzen zu investieren, ohne sich ausreichend über das Risikoniveau oder deren Konzept zu informieren."&nbsp;</p> <p>Zu diesen Influencern zählt sicherlich auch Tesla- und SpaceX-Gründer Elon Musk, der mit seinen Twitter-Aktivitäten regelmäßig für größere Bewegungen an den Kryptobörsen sorgt. "Solche extremen Wertschwankungen der Kryptowährungen zeigen deutlich, dass das Vertrauen in das System auf dünnem Eis steht und sind ein Hinweis auf das hohe Potenzial einer Blase", unterstreicht Francesco Ferrerovorn LIST.&nbsp;</p> <p>Entsprechend sollte man beim Investieren in Kryptowährungen versuchen, sich nicht von Emotionen leiten zu lassen und das Geschäftsmotto des US-amerikanischen Großinvestors Wanen Buffett beherzigen: "Investiere niemals in ein Geschäftsmodell, das du nicht verstehst". Sich gründlich mit der Materie befassen tun. Jedoch befassen sich nur die wenigsten gründlich mit der Materie, sie lassen sich von der Euphorie rund um die digitalen Währungen und dem Versprechen von großen Gewinnen mitreißen.&nbsp;</p> <p><strong>Risiko und Chance&nbsp;</strong></p> <p>Aber was bedeutet der Aufstieg der Kryptowährungen für den luxemburgischen Finanzmarkt? "Wir sind gerade dabei, das herauszufinden", erklärt Nasir Zubairi, CEO des LHoFT, das in Zusammenarbeit mit der Association of the Luxembourg Fundindustry (ALFI) und PricewaterhouseCoopers (PwC) eine Umfrage in der Fondsbranche durchgeführt hat, deren Ergebnisse Anfang 2022 veröffentlicht werden. "Die ersten Anzeichen deuten darauf hin, dass die Branche gemischte Ansichten vertritt: Mahnende Vorsicht bei gleichzeitigem Wunsch, eine möglicherweise taktische Chance zu ergreifen", so Zubairi.&nbsp;</p> <p>"Digitale Münzen bieten auch für Luxemburg Potenzial. Darüber hinaus hat die Einbettung digitaler Vermögenswerte in den luxemburgischen Finanzmarkt bereits begonnen", erklärt Barbara Daliri. Die Haltung der Regierung sei gegenüber Kryptowährungen bislang im Allgemeinen progressiv, wobei der frühere Finanzminister Pierre Gramegna vorschlug, dass Kryptowährungen angesichts ihrer weit verbreiteten Nutzung als Zahlungsmittel für Waren und Dienstleistungen akzeptiert werden sollten.&nbsp;</p> <p>Dennoch ist nicht ausgeschlossen , dass der gesamte Markt in der EU verboten wird. "Es könnte sein, dass Entscheidungsträger beschließen, die ganze Sache zu beenden, bevor Kryptowährungen zu einem systemisehen Risiko für die Finanzmärkte werden. Es wäre traurig, wenn die Politik bereit wäre, unser individuelles Vermögen zu beeinträchtigen, um die Makrofinanzmaschine am Laufen zu halten", stellt Nasir Zubairi fest. Finanzaufsichtsbehörden verschiedener Länder drängen darauf, den Kryptomarkt zum Teil recht stark zu beschränken oder gar zu unterbinden. "Solange es einen rechtlichen Rahmen gibt, der den einfachen Umtausch von Kryptowährungen in Papierwährungen wie Euro oder Dollar ermöglicht, werden sich Kryptowährungen halten. Sollten die Regulierungsbehörden diesen Umtausch nahezu unmöglich machen, könnte es schwierig werden", betont seinerseits Francesco Ferrero.&nbsp;</p> <p>Ein Grund für die zum Teil massiven Bemühungen der Regulierung der Kryptowährungen ist deren Nutzung für kriminelle Aktivitäten. "Wenn beispielsweise Dateien auf Computern von Angreifern mit einem Ransomware-Programm verschlüsselt werden, wollen die Kriminellen mit Bitcoins bezahlt werden. Es ist jedoch unklar, wie viele der bestehenden Bitcoins tatsächlich zu kriminellen Zwecken genutzt werden. Einige Studien deuten darauf hin, dass die Zahl niedriger sein könnte, als wir denken", erläutert Uwe Roth vom LIST.</p> <p>Dabei sind Kryptowährungen nicht anonym, sondern pseudonym, da alle Transaktionen von der Blockchain erfasst werden. "Ironischerweise ist die Rückverfolgbarkeit bei Kryptowährungen besser als bei allen anderen Vermögenswerten", betont Zubairi. Es ist daher möglich, eine Transaktionsspur bis zum Beginn des Blockchain-Netzwerks zurückzuverfolgen.&nbsp;</p> <p>Um für eine bessere Nachverfolgbarkeit und somit Transparenz zu sorgen, müssen bei immer mehr Kryptobörsen Nutzer ihre Identität belegen. "Da immer mehr Menschen und Institutionen in Kryptowährungen investieren, müssen die Regierungen zusammenarbeiten, um eine bessere Regulierung zu schaffen, die die Verbraucher vor Akteuren mit schlechten Absichten schützt", meint Barbara Daliri von Bitstamp.&nbsp;</p> <p><strong>Verschwenderischer "Goldrush"&nbsp;</strong></p> <p>In der Kritik steht auch der hohe Energieverbrauch von Kryptowährungen. Schließlich basiert die Blockchain auf einem weltweiten Netzwerk von zahl-losen Rechnern, die alle Transaktionen aufzeichnen, verifizieren und verbuchen. Dies bedeutet eine hohe Rechenleistung. Diese Datenverarbeitung wird als Krypto-Mining bezeichnet, also das digitale Schürfen nach Kryptowährungen. Personen, die sich am Krypta-Mining und somit der Blockchain beteiligen, werden bei erfolgreicher Verarbeitung der Daten wiederum mit digitalem Geld vergütet. Entsprechend betreiben weltweit viele Menschen Krypto-Mining.&nbsp;</p> <p>Dass das Schürfen nachhaltiger werden muss, meint auch Roth: "Laut dem Magazin ,The Economist' verbraucht Bitcoins in Zeiten hoher Aktivität, wie sie im Jahr 2021 zu beobachten war, mehr Energie als ganz Argentinien in einem Jahr." Doch Krypto-Mining sei nicht in jedem Land gleich, betont Daliri. "Paraguay zum Beispiel hat eine Energieversorgung, die fast zu 100 Prozent auf Wasserkraft basiert, was bedeutet, dass Bitcoins, die dort geschürft werden, einen geringeren COrFußabdruck haben als Bitcoins, die in Ländern geschürft werden, die von fossilen Brennstoffen abhängig sind."&nbsp;</p> <p>Für Nasir Zubairi ist die Frage nach dem Energieverbrauch ein stumpfes Argument. Er stellt dem entgegen: "Wie viel Energie wird benötigt, um die Beleuchtung in den Bürogebäuden der Finanzinstitute, die Computer, Server und Datenzentren der Industrie zu betreiben?" Außerdem gebe es effiziente Möglichkeiten, die an der Kryptowirtschaft beteiligten Computer mit nachhaltigem Strom zu versorgen.&nbsp;</p> <p>Andere Fachleute werfen den Gedanken auf, die genutzte Energie als eine Investition in ein dezentralisiertes System zu betrachten, in dem einem die eigenen Daten gehören und das jedem Nutzer Autonomie verleiht.&nbsp;</p> <p><strong>Jeff Karier</strong></p> https://www.list.lu/media/press/das-vertrauen-in-den-code/ Mieux maîtriser les machines CNC <p>D’un côté, le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST). De l’autre, la société No-Nail Boxes (NNB), basée à Wiltz. Elle produit des boîtes pliantes en contreplaqué pour une grande variété d’industries.</p> <p>Les deux parties viennent de signer un partenariat afin de lancer une solution de formation in-situ qui vise à soutenir et développer les compétences des utilisateurs de machines à commande numérique par ordinateur, aussi appelées machines CNC. Ce projet innovant donne une nouvelle dimension au concept d’Industrie 4.0 avec la mise sur pied d’un assistant d’apprentissage in-situ pour les machines CNC.</p> <p>La collaboration entre le LIST et NNB a vu le jour en 2020 lors de la signature d’un accord expérimental. Avec ses fraiseuses à bois CNC, la société NNB s’est avérée être le candidat idéal pour le LIST, alors en quête de conditions réelles pour développer son démonstrateur.</p> <p>« Nous voulions développer quelque chose pour l’industrie - un assistant - mais avions besoin d’accéder à une entreprise ayant de l’expérience dans ce domaine », explique Marie Gallais, cheffe de projet au LIST. « C’est pourquoi nous avons commencé à expérimenter avec NNB, qui nous a fourni une machine, une fraiseuse à bois de leur usine, pour créer un prototype. »</p> <p>Mais qu’apporte un tel prototype à l’industrie ? « Imaginez que vous ayez une machine CNC, mais que vous ne sachiez pas l’utiliser. Nous développons un assistant dans un logiciel qui fournit des tâches que vous devez effectuer sur la machine CNC. Lorsque vous terminez ces tâches, le logiciel vous indique si elles ont été effectuées correctement ou non. Il vous guide vers une utilisation correcte des matériaux et des procédures afin que vous appreniez in-situ. »</p> <p>L’augmentation de la production est un point majeur dans le monde de l’industrie. Lorsqu’elle est plus forte, il faut en effet plus de personnel, dont par exemple des employés externes qui ne connaissent pas nécessairement les machines sur lesquelles ils doivent travailler. Par conséquent, ils doivent être formés très rapidement. Cette problématique phare peut être résolue avec le prototype, et ce, sans perturber l’agenda de production.</p> <p>Les principaux avantages sont que les utilisateurs gagnent en confiance directement sur leur poste de travail et que les erreurs comme les dangers peuvent être évités grâce au retour d’information du système.</p> <p>L’assistant pourrait également s’avérer utile pour les petites machines CNC, telles que les machines d’impression 3D utilisées dans les écoles par exemple. « Ou, nous pourrions aussi développer cet assistant pour d’autres machines CNC utilisées dans les usines », ajoute Marie Gallais.</p> <p>Le LIST a désormais la capacité de proposer un prototype à l’échelle TRL4 et 5 (de l’anglais : Technology Readiness Level - système de mesure employé pour évaluer le niveau de maturité d’une technologie). En d’autres termes, cela signifie que les fonctions clés sont validées en environnement laboratoire.</p> <p>La fin des tests avec les utilisateurs de No-Nail Boxes est imminente et des résultats prometteurs ont été obtenus pour de futures adaptations dans d’autres contextes de production et d’autres industries.</p> <p>https://www.infogreen.lu/mieux-maitriser-les-machines-cnc.html</p> https://www.list.lu/media/press/mieux-maitriser-les-machines-cnc/ "Unravelling SG technology for next-generation industry" <p><em><strong>What added value does 5G offer compared to older technologies?&nbsp;</strong></em></p> <p>5G is a service-oriented architecture. [In comparison], three main targets--the improvement of the [connection] speed, lower latency, and the ability to connect more devices, beyond what was possible with 4G--[stand out]. Today most connected devices are smartphones, but this will increase with several use cases that will benefit from this technology.&nbsp;</p> <p>While previous technologies had a uniform beam for all users within a given coverage, 5G adopts an active antenna system with multiple and very precise beams directly connected to 5G devices. Another technology behind 5G is network slicing. The objective here is to create--in addition to the physical network--a set of virtual networks [slices] for low latency, output or connectivity [to support specific business needs]. Of course, it depends on the operators' commercial offers, but technically speaking, it is possible [with 5G].&nbsp;</p> <p><em><strong>Could you briefly summarise some List 5G projects?&nbsp;</strong></em></p> <p>5G-Planet is an awareness-raising platform for 5G [using] a digital replica of the country--which the public can interact with in a simulation environment--to see the impact in several scenarios. Ensuring data is managed in a&nbsp;secure way is an area that the 5G-Insight project targets. The 5G-Emit project, which ends in 2023, assesses electromagnetic field (EMF) exposure. As a network operator, you cannot deploy an antenna anywhere as rules [including EMF exposure limits] apply. But the compliance assessment methods in place today are not necessarily compatible with 5G.&nbsp;</p> <p><em><strong>What 5G regulations do service providers comply with?&nbsp;</strong></em></p> <p>[Well], the 4G regulations are used for 5G. But just to be clear, it's very conservative and applies the precautionary principle. [Some may think that] because the regulations are not well adapted to 5G, then the validated deployments for 5G are more dangerous. This is not the case. It's just that if we apply this same methodology to 5G, then some antennas won't be able to transmit because they are not compatible, so it's going to slow down the deployment of this technology.&nbsp;</p> <p><em><strong>Is it too late to catch up with countries like China?&nbsp;</strong></em></p> <p>I wouldn't say so. It may have taken a bit longer than in Asia, or even in the US, but today, we have the 5G infrastructure (base stations, antennas, etc.) deployed in Luxembourg and in Europe, and several funded projects at national and EU level. I think the development of new services and applications that might benefit from this infrastructure is critical. There are tons of possible applications, but not all are developed yet.&nbsp;</p> <p><em><strong>Can we estimate a timeframe for full 5G deployment, considering ongoing 6G discussions?&nbsp;</strong></em></p> <p>Probably in the next few years, but the development of applications would be very progressive. With higher frequencies, new possibilities for developing applications will open. At EU [level], one goal is to cover major roads and highways by 2025. By 2030, it will be time for 6G. In terms of business applications, I think we'd already see a lot of interesting applications and services in about five years.&nbsp;</p> <p><em><strong>What's next for businesses?&nbsp;</strong></em></p> <p>Investing [in 5G] is key for companies. List supports companies through different projects and offers them a means to test, plan and design applications [while considering crossborder deployments]. Companies should think of ways to optimise their business. I think all sectors have a lot to gain from real-time data.&nbsp;</p> <p><strong>ABIGAIL OKORODUS&nbsp;</strong></p> https://www.list.lu/media/press/unravelling-sg-technology-for-next-generation-industry/ Cesar Pascual García, nouvel ambassadeur EIC ! <p>L’EIC a été créé dans le cadre du programme européen Horizon Europe afin de soutenir « les innovations qui changent la donne tout au long de leur cycle de vie, de la recherche initiale à la validation du concept, au transfert de technologie, au financement et à la mise à l’échelle des start-ups et des PME », peut-on lire sur son site web.</p> <p>Le projet que l’EIC a suivi sous la direction de Cesar est connu sous le nom d’ElectroMed (Electrochemically-enabled high-throughput peptidomics for next-generation precision medicine) et rassemble des scientifiques de toute l’Europe. Son objectif est de construire et de valider un prototype de preuve de concept d’une technologie programmable de microréseaux de peptides à haut débit. Ce projet financé par l’Europe vise à intégrer la synthèse électrochimique de biorécepteurs peptidiques avec des transistors à effet de champ (FET) sensibles afin de permettre une détection programmable in situ des protéines.</p> <p>« Le fait d’avoir un excellent projet et d’être en contact avec la Commission européenne en ce qui concerne les questions relatives au Covid-19, et de leur fournir un retour d’information, nous a permis d’être considérés comme de bons représentants des chercheurs pour l’ambassadeur européen », explique César. « Pour l’instant, le projet est encore dans un processus où nous obtenons une très bonne preuve de concept. Il s’agit d’une technologie émergente, donc d’un projet à haut risque, mais qui offre de nombreuses possibilités ».</p> <p>Cesar est évidemment fier de ce titre d’ambassadeur, mais il y voit aussi une victoire pour son équipe, le LIST et le Luxembourg. « Je n’ai pas l’impression que c’est quelque chose de personnel. Il n’y a pas exactement un représentant par pays, certains sont plus représentés, d’autres non, c’est plutôt une représentation de toutes les étapes de l’innovation dans la communauté EIC, les chercheurs, mais aussi les sociétés de financement et les acteurs qui promeuvent l’innovation », poursuit-il. « C’est très large, mais dans notre cas, nous représentons la recherche, et ce n’est pas seulement pour moi, mais pour notre équipe et notre projet. Dans ce sens, le Luxembourg est représenté parce que le pays a un écosystème unique, et je pense que nous représentons aussi cela, pas seulement en tant que pays, mais ce que le Luxembourg représente ».</p> <p>Cesar rejoindra une foule d’autres ambassadeurs de toute l’Europe. L’EIC coordonne et assure la liaison avec tous les ambassadeurs. Le rôle est bidirectionnel, avec non seulement un flux d’informations de l’EIC vers l’extérieur, mais aussi un flux en sens inverse de la part des ambassadeurs qui envoient des informations sur l’innovation, qu’elles soient bonnes ou mauvaises, sur le type de limitations auxquelles ils sont confrontés et sur ce qu’ils recherchent actuellement. « En ce sens, je pense qu’il est utile d’avoir un projet luxembourgeois capable d’apporter notre expérience directement à l’EIC. C’est donc une bonne chose pour le Luxembourg. »</p> <p>À la suite d’un récent appel téléphonique d’un représentant de l’EIC, Cesar a expliqué : « Mon profil a été recommandé par des personnes travaillant avec d’autres programmes comme un exemple de projet issu d’une idée qui a progressé et qui est financée. »</p> <p>Mais le rôle d’ambassadeur ne s’arrête pas là et l’EIC cherchera également à connaître l’avis des personnes sur la manière dont le projet soutient la recherche. « Ils aiment aussi que notre profil comprenne le paysage de la recherche dans différentes localisations géographiques, donc dans mon cas, le Luxembourg. Le programme est en grande partie ad hoc. Comme il s’agit d’un poste entièrement bénévole, il n’y a pas de tâches spécifiques, si ce n’est plusieurs engagements pour faire connaître les possibilités du programme à partir de notre position et de notre perspective actuelles. C’est un bon exemple de l’influence luxembourgeoise qui se développe dans l’écosystème européen grâce à des projets innovants », a ponctué Cesar.</p> <p><em><strong>Plus d’informations :<br /> ElectroMed site web : https://www.electromed.eu/<br /> European Innovation Council site web : https://eic.ec.europa.eu</strong></em></p> <p>https://www.infogreen.lu/cesar-pascual-garcia-nouvel-ambassadeur-eic.html</p> https://www.list.lu/media/press/cesar-pascual-garcia-nouvel-ambassadeur-eic/ LIST-Forscher wird Innovations-Botschafter <p>Césars Projekt trägt den Namen ElectoMed, was abgekürzt für „Electrochemically-enabled highthroughput peptidomics for next-generation precision medicine“ steht. Forscher aus ganz Europa seien an dem Projekt beteiligt. „Es handelt sich um eine Zukunftstechnologie, also ein Projekt mit hohem Risiko, das aber viele Möglichkeiten bietet“, sagt César laut der Mitteilung. „Ein ausgezeichnetes Projekt zu haben und mit der Europäischen Kommission in Bezug auf Covid-19-Angelegenheiten in Kontakt zu stehen und der Europäischen Kommission Feedback zu geben, bedeutet, dass sie uns als gute Vertreter der Forscher für den europäischen Botschafter angesehen hat“, sagt er.</p> <p>Der Forscher sehe die Ernennung nicht nur als eine persönliche Errungenschaft, sondern als Gewinn für sein Team und für Luxemburg. Das sei „ein gutes Beispiel für den wachsenden luxemburgischen Einfluss im europäischen Ökosystem dank innovativer Projekte“.&nbsp;</p> <p><strong>(WiR)</strong></p> https://www.list.lu/media/press/list-forscher-wird-innovations-botschafter/ Der „Digitale Zwilling“ der Erde <p>Die Überflutungen in Mitteleuropa im vergangenen Sommer kosteten über 200 Menschen das Leben. Die Schäden werden auf etwa 30 Milliarden Euro geschätzt. Etwa zur gleichen Zeit wüteten im Mittelmeerraum infolge von Dürren Waldbrände von gewaltigem Ausmaß. Ob jedes einzelne dieser Ereignisse in direktem Zusammenhang zum Klimawandel steht, kann niemand zweifelsfrei sagen. Was aber als sicher gilt, ist, dass die Gefahr solcher Extremwetterlagen mit jedem zehntel Grad&nbsp;zunehmen wird, um das der Planet wärmer wird. Umso wichtiger wird es zum einen werden, solche Katastrophen frühzeitig vorauszusagen, die betroffenen Menschen zu warnen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Um die richtigen politischen Rezepte im Kampf gegen die Erhitzung der Erde zu identifizieren, ist es zum anderen notwendig, das globale Klimasystem besser zu verstehen.</p> <p><strong>Digitale Entscheidungshilfe</strong></p> <p>Bei beidem kann die Weltraumtechnik helfen, sagte Joseph Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumagentur ESA, gestern auf der Konferenz „New Space Europe“ in Esch/Alzette. „Wir machen aktuell schon eine ganze Menge in&nbsp;diesem Bereich, zum Beispiel durch satellitengestützte Erdbeobachtung. Aber in Zukunft werden wir eine ganze Menge mehr machen“, sagt er. Eine Idee, an der die ESA arbeitet, ist das Konzept eines „digitalen Zwillings“ der Erde. Damit ist eine gewaltige Computersimulation des gesamten Ökosystems der Erde gemeint. Dieses Modell soll beständig gefüttert werden mit Daten aus verschiedenen Quellen wie Satelliten, Sensoren oder Drohnen.</p> <p>Künstliche Intelligenz soll zum Beispiel helfen vorauszusagen, welche Folgen bestimmte Maßnahmen auf globaler und lokaler Ebene haben werden oder welche Regionen besonders durch Extremwetterlagen gefährdet sind. „Die Regierungen der&nbsp;Welt müssen in den nächsten Jahren zahlreiche wichtige Entscheidungen fällen. Viele Länder wollen bis 2050 kohlenstoffneutral sein. Dazu müssen sie ihre Energieversorgung umstellen, das Transportsystem, die Land- und die Forstwirtschaft“, sagt Aschbacher. „Darum müssen wir verstehen, was die intelligentesten Entscheidungen sind, um eine klimaneutrale Wirtschaft aufzubauen, aber auch was deren gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen sind.“ Das alles soll mit dem Digitalen Zwilling simuliert werden können. Die Idee hat als „Destination Earth“ inzwischen auch Einzug in den Green Deal der Europäischen Kommission gehalten.</p> <p>Mit diesem Herbst hat die ESA nun den Auftrag der Kommission erhalten, die Initiative zusammen mit Partnern in den nächsten sieben bis zehn Jahren umzusetzen. Die Wissenschaftler der ESA haben unter anderem bereits eine Simulation der Eisdecke in der Antarktis umgesetzt, die berechnet, wie sich verschiedene Erwärmungsszenarien auf den Anstieg des Meeresspiegels auswirken. Weitere Modelle existieren zu den Ozeanen, Wäldern, der Wasserwirtschaft oder der globalen Landwirtschaft. Sie sollen zum Beispiel Informationen dazu liefern, wie sich extreme Trockenheit oder Niederschläge auf die Ernten auswirken oder wo vermehrt Überschwemmungen und Erdrutsche drohen. Diese Digitalen Zwillinge werden&nbsp;ständig aktualisiert mit Daten aus der Erdbeobachtung. „Man kann daraus natürlich auch Schlüsse für einzelne Länder ziehen. Was bedeutet der Anstieg des Meeresspiegels für die Küsten Deutschlands oder Hollands? Welche Menschen und&nbsp;Regionen sind in Gefahr? Was bedeutet das für die Landwirtschaft? Kommen bestimmte Anbaukulturen besser mit den neuen Bedingungen zurecht?“, sagte Aschbacher dem „Luxemburger Wort.“</p> <p><strong>Chancen für Luxemburger Firmen</strong></p> <p>Zunächst stützt sich das Programm vor allem auf eigene Erdbeobachtungsdaten der ESA. „Wir werden aber sicher auch kommerzielle Daten von Diensten einzubeziehen“, so der ESA-Chef. Daher könnte auch die Luxemburger Weltraumindustrie einen&nbsp;wichtigen Beitrag zu diesem Projekt leisten, ist Thomas Kallstenius, der CEO des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), überzeugt. „In Luxemburg gibt es in diesem Bereich nicht nur SES als etabliertes Unternehmen, sondern auch eine ganze Menge Start-ups und Scale-Ups, die davon profitieren könnten“, sagt er. „Als datengetriebene Gesellschaft kann das Land in so einem Projekt seine Stärken ausspielen.“</p> <p>So ging im Dezember 2020 das Start-up Wasdi aus einem Forschungsprojekt des LIST hervor. Die Technologie der Firma erlaubt es, aus Satellitendaten präzise Karten von Flutgebieten zu erstellen. Das junge Unternehmen arbeitet unter anderem mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen und der Weltbank zusammen. Das Start-up Databourg aus Belval hat eine Technologie entwickelt, die anhand der Übertragungsqualität von Satellitenverbindungen Hochwasser vorhersehen kann.</p> <p><strong>THOMAS KLEIN</strong></p> https://www.list.lu/media/press/der-digitale-zwilling-der-erde/ Stetig, aber nicht exponentiell <p>Nach einer ungewöhnlich langen Pause von rund zwei Wochen hat das LIST wieder einen Coronastep-Bericht vorgelegt, der darstellt, wie viele Spuren des Coronavirus sich in den Abwässern von (normalerweise) 13 Kläranlagen in Luxemburg finden lassen.</p> <p>Während das vorige Mal ein kleiner, aber meist seit langer Zeit erstmaliger Rückgang der Werte festgestellt wurde, heißt es im Bericht, der auf den 12. November datiert (aber erst am 19. November veröffentlicht wurde):</p> <p>„Der in dieser Woche in den Kläranlagen gemessene SARS-CoV-2-RNA-Fluss zeigt weiterhin eine hohe nationale Prävalenz des Virus.“ Die Konzentration beträgt zwischen 8 und 10x1011 RNA-Kopien pro Tag, gerechnet auf 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: Im vorhergehenden Report wurden noch Werte zwischen 3 und 6x1011 festgestellt. Das heißt: Der vorherige landesweite Maximalwert wurde eine Woche später sogar an den Orten erreicht, die noch am geringsten betroffen sind. Das LIST ordnet das so ein: „Die Ergebnisse dieser Woche zeigen einen leichten Anstieg des SARS-CoV-2-Flusses und eine Rückkehr auf ein ähnliches Niveau wie vor zwei Wochen“. Der allgemeine Trend über mehrere Wochen oder sogar Monate hinweg sei „eindeutig steigend“ – allerdings sei dieser im Vergleich zu früheren Wellen eher langsam und allmählich.</p> <p>Ein allgemeiner Aufwärtstrend sei jedenfalls „auf regionaler Ebene für die meisten der untersuchten Kläranlagen zu beobachten“.</p> <p><strong>Frank Goebel</strong></p> https://www.list.lu/media/press/stetig-aber-nicht-exponentiell/ Die Kühlgeräte der Zukunft <p><em><strong>Emmanuel Defay, worum genau ging es in Ihrem Projekt?</strong></em></p> <p>Wir versuchen, die Kühlgeräte der Zukunft herzustellen. Dazu entwickeln wir neue Materialien und Technologien, die auf diesen Materialien basieren. In unseren Küchen nutzen wir normalerweise Kompressionskältemaschinen, die Flüssigkeiten&nbsp;beinhalten, die nicht unbedingt gut für die Umwelt sind. Unsere Idee ist es, feste Materialien zu benutzen, bei denen das Material eine Veränderung durchläuft, Phasenwechsel genannt, wenn eine Spannung angelegt wird. Mit den richtigen&nbsp;Materialien kann der Prozess sehr effizient sein. Man braucht dann wenig Energie, um die Kühlkraft in den Materialien zu aktivieren. So können wir effizientere Kühlschränke und Klimaanlagen herstellen, die weniger Energie brauchen.</p> <p><em><strong>Warum hat noch nie jemand mit dem von Ihnen genutzten Material gearbeitet?</strong></em></p> <p>Manchmal ist man an den Grenzen der Forschung. Es wurde ein Material entdeckt, das diese Temperaturveränderung mitmachen könnte. Unser Beitrag zur Wissenschaft ist nun, dass wir das Material in eine realistische Anwendung eingebracht haben. Jeder einzelne Schritt ist extrem schwierig. Bis man zu konkreten Anwendungen kommt, dauert es Jahre, manchmal Jahrzehnte. Wir haben ein bestimmtes keramisches Material genutzt und waren in der Lage, es mit einer Flüssigkeit zu verbinden und damit die Temperaturdifferenz, die wir herstellen können, zu vergrößern. Vorher war diese auf einige Grad begrenzt. Damit haben wir eine gewisse Hürde genommen, die bisher bei zehn Grad lag, denn wir konnten diese Zahl übersteigen. Es war das erste Mal, dass ein Team das geschafft hat. Wir sind zwar immer noch weit davon entfernt, alle Kühlschränke der Welt damit zu verbessern – aber das Material wird dadurch überzeugender.</p> <p><em><strong>Wann könnte es wirklich in die Massenproduktion gehen und was braucht man dazu?</strong></em></p> <p>Wir brauchen natürlich Geld und Kooperationspartner. Mit unserem Projekt haben wir auch das Interesse potenzieller Partner geweckt. Jetzt, wo wir unsere Forschung in der Zeitschrift „Science“ veröffentlicht haben, konnten wir bereits zwei neue Partner gewinnen. Mit ihnen versuchen wir die Qualität des Materials und des Wärmetauschers weiterzuentwickeln. Unsere Partner denken über die Industrialisierung nach. Also wie man das Material so günstig wie möglich&nbsp;produzieren kann. Und wir denken natürlich auch über das Recycling nach, darüber, was mit den Geräten passiert, wenn sie alt oder kaputt sind. Wenn alles gut läuft, könnte es die ersten realistischen Anwendungen in etwa fünf bis zehn Jahren geben.</p> <p><em><strong>Also forschen Sie auch zukünftig an der Thematik?</strong></em></p> <p>Ja, ich würde sogar sagen, dass das jetzt erst wirklich der Anfang ist. Wenn man in bestimmten Zeitschriften Studien veröffentlicht hat, wird man glaubwürdiger. Mit den neuen Partnern und den Geldern, die wir gewinnen konnten, können wir jetzt wirklich erstklassige Forschung auf Weltniveau betreiben.</p> <p><em><strong>In welchen Bereichen könnte man die Technik noch anwenden?</strong></em></p> <p>Wir haben ein keramisches Material oder ein Polymer, die beide den gleichen Effekt produzieren, den elektrokalorischen Effekt. Wir legen an das Material ein elektrisches Feld an und generieren Kälte. Wir müssen dann einen &nbsp;thermodynamischen Kreisprozess nutzen, um die Kälte zu sammeln und an einen bestimmten Ort zu leiten. So können wir einen Kühlschrank herstellen. Da das System thermodynamisch ist, kann man den Weg aber auch umgekehrt gehen. Anstatt Kälte zu produzieren, können wir die Materialtemperatur verändern und dadurch Elektrizität erzeugen. Das wollen wir auch erforschen. Man könnte Hitze sammeln, etwa solche, die in Abfallprodukten entsteht, beispielsweise in der Stahlproduktion. An Produktionsstellen, an denen der Stahl sehr heiß ist und man die Hitze loswerden will, könnte man sie mit dem Material sammeln und in Elektrizität umwandeln. Das Ganze wird pyroelektrischer Effekt genannt. Neu ist nicht der Effekt, aber der Umfang des Ergebnisses, wenn man unser Material nutzt.</p> <p><em><strong>Was bedeutet der Award für Sie?</strong></em></p> <p>Es ist eine großartige Anerkennung. Ich bin froh und stolz auf das Team, denn es war eine echte Teamarbeit. Ich bin Franzose, ich kam vor sieben Jahren nach Luxemburg. Auch in Frankreich habe ich geforscht. Aber seit ich hier bin, habe ich viel mehr Möglichkeiten. Ich kann meine Ideen wirklich voranbringen, so wie ich es möchte. Und ich bin stolz, dass ich das hier so machen kann. Ich habe den Preis auch wegen der Forschungsumgebung bekommen, dafür bin ich Luxemburg wirklich dankbar. Der Award bedeutet mir also sehr viel.</p> <p><strong>INTERVIEW: SARAH SCHÖTT</strong></p> https://www.list.lu/media/press/die-kuehlgeraete-der-zukunft/ BIMLUX 2021 : on entre dans le concret ! <p>L’intérêt pour le BIM grandit. La preuve par le nombre exponentiel de personnes formées : 640 au total depuis 2018, dont la moitié cette année.</p> <p>Le CRTI-B, portail luxembourgeois de la construction qui pilote la stratégie nationale BIM, poursuit donc sa roadmap établie il y a 2 ans avec, au programme, de nouveaux modules de formation, la mise en ligne d’un portail dédié et l’implication de nouveaux acteurs : maîtres d’ouvrage, facility managers, bureaux de contrôle ou administrations publiques, l’idée étant de créer un écosystème national.</p> <p>Cet engouement s’est ressenti également lors de la grand-messe du BIM, organisée chaque année par le CRTI-B, l’OAI, le LIST et Neobuild. Pour sa 5e édition, BIMLUX, a accueilli plus de 500 personnes sur 2 jours au Centre de congrès européen.</p> <p><strong>L’accent sur la pratique</strong></p> <p>Des conférences et workshops animés par des experts locaux et internationaux étaient organisés autour de thématiques comme le BIM en pratique, ses enjeux dans les années à venir, ses potentialités en termes d’innovation, de communication et de réduction des coûts ou encore ses avancées en matière de développement et d’applications (scan 3D, 4D, réalité augmentée…).</p> <p>En complément, une zone dédiée à la démonstration des logiciels avait été aménagée et une quarantaine d’exposants étaient venus présenter leurs solutions.</p> <p>Dans les stands, l’accent était porté sur la pratique, avec des écrans, des tablettes voire des tables tactiles, des casques de réalité virtuelle, des outils à manipuler et des solutions à tester… et une technologie phare : la réalité augmentée.</p> <p><strong>Moins de gaspillage</strong></p> <p>Utilisée dans des applications mobiles « embarquables » sur chantier, celle-ci permet de comparer ce qui a été planifié et ce qui a été réalisé, de « voir à travers les murs », et même de remonter dans le temps. À la clé, plus de transparence, donc plus de qualité dans l’exécution, mais aussi moins de gaspillage de matériaux, de temps et d’argent : en détectant très tôt dans le processus les clashes ou non-conformités, on peut y remédier sans avoir à déconstruire pour reconstruire.</p> <p>Le gain est donc éminemment écologique aussi.</p> <p>Pour les participants, BIMLUX était aussi et surtout l’occasion de mesurer la digitalisation du secteur et la maturité d’un marché qui entre désormais, malgré quelques freins et réticences qui subsistent, dans une phase plus concrète, pour pouvoir déployer les solutions adaptées.</p> <p>L’édition BIMLUX 2021 en quelques chiffres :</p> <ul> <li>17 conférences</li> <li>36 intervenants</li> <li>250 m2 d’exposition</li> <li>31 exposants</li> <li>17 démos logicielles</li> </ul> <p><strong>Mélanie Trélat</strong></p> <p>https://www.infogreen.lu/bimlux-2021-maturation-lente-et-interet-grandissant.html</p> https://www.list.lu/media/press/bimlux-2021-on-entre-dans-le-concret/ A l'écoute de la signature audio du covid <p>«Quand l'épidémie covid a débuté, l'équipe s'est demandée ce qu'elle pouvait faire à son niveau.» Le Dr Muhannad Ismael et une partie du département IT for Innovative Services du LIST ont alors vite trouvé un moyen de se rendre utiles. «Ce n'était pas nous qui allions trouver le médicament, sourit le scientifique. Mais nous pouvions certainement aider en découvrant une façon de déterminer qui avait été infecté et qui ne l'était pas.» Et leur truc à eux a consisté à tenter de faire le lien entre l'infection et les sons sortant de la gorge de tout un chacun. Maintenant, l'heure du bilan a sonné.</p> <p><em><strong>Le virus se détecte par tests salivaires, par prise de sang. Comment vous est venue l'idée que la présence du covid pouvait aussi se révéler par la voix?</strong></em></p> <p><em><strong>Dr Muhannad Ismael</strong></em> : «A dire vrai, étudier cette relation n'est pas une piste nouvelle. Elle l'était pour le SARS-Cov2 mais déjà des laboratoires avaient mené des recherches pour détecter par ce biais d'autres maladies respiratoires (comme l'asthme). Mais via l'intelligence artificielle, certains travaux portaient aussi sur le dépistage de troubles mentaux ou de cas Alzheimer, Parkinson et autres par l'analyse de la parole ou du souffle humain.</p> <p>L'avantage avec la voix c'est qu'elle est unique à chacun. Comme une empreinte digitale. Dans le cas de l'infection qui nous préoccupait, il était clair qu'un des symptômes reconnus de la maladie était l'émission d'une toux particulièrement sèche. Peut-être quand écoutant et décryptant ce son il était possible de faciliter la détection des covid+.</p> <p><em><strong>Quelle ligne a suivie l'étude?</strong></em></p> <p>«Au départ, nous avons mis en ligne une plateforme. Un support en six langues permettant à des volontaires de s'enregistrer. Nous leur demandions quelques informations sur leur état physique, sur leur éventuelle contamination et de se prêter à cinq petits exercices : parler, tousser, compter, respirer et répéter la voyelle A. C'est ainsi que de novembre 2020 à mars 2021, nous avons pu rassembler des informations audio issues de 1.103 personnes au total. 42% de ces volontaires étaient Luxembourgeois, mais il y avait aussi des Serbes, des Français, des Allemands, etc.</p> <p>Cela faisait donc des milliers de sons à analyser, ce qui dans le laps de temps qui était imparti à ce projet s'est révélé colossal. L'équipe s'est donc focalisée uniquement sur l’échantillonnage des toux.&nbsp;</p> <p><em><strong>Alors, votre mode d'analyse est-il pertinent?</strong></em></p> <p>«Il faut être modeste. Nous avons fait un premier pas, mais pas LA découverte ultime. Effectivement, il semble que les sons émis par les personnes covidées aient bien certaines spécificités. Là, on a déjà pu noter des différences avec les 84 patients positifs qui ont participé à nos tests.</p> <p>Il y a des pistes qui se dégagent. Mais le LIST ou les autres laboratoires de recherches publiques ou privés qui travaillent dans ce domaine ont encore beaucoup de travail avant de finaliser un outil fiable. Pourtant, il est envisageable qu'un jour chacun pourra avoir avec lui (sous forme d'appli sur son téléphone par exemple), un moyen de s'auto-évaluer par rapport à une possible infection. Un auto-test ultra simple qui rendra bien des services pour voyager, se rendre auprès d'un parent vulnérable, entrer à l’hôpital sans risquer de contaminer les autres...</p> <p><em><strong>Mais votre voix semble trahir une hésitation...</strong></em></p> <p>"Oui car cet outil merveilleux, je vous l'ai dit, n'existe pas encore. Et nos recherches et l'ensemble des travaux (de l'Université de Cambridge, du MIT, etc) sur ce que la voix peut détenir comme informations de santé n'ont pas encore totalement abouti.</p> <p>Rien qu'au cours de ce projet, au fil de l'évolution de l'épidémie, nous en sommes venus à nous interroger sur beaucoup de questions. Est-ce que tel ou tel variant pouvait faire changer la signature audio du covid-19? Est-ce que notre détection repérait précisément les cas atteints ou non par le coronavirus ou aussi de toute autre sorte d'infection respiratoire? Le son de la grippe est-il si différent de celui du covid ou d'une bronchiolite? Bref de quoi encore pousser plus loin des recherches.</p> <p><em><strong>Maintenant, le projet est arrivé à son terme. Tout cela est donc abandonné?</strong></em></p> <p>«Les premières conclusions des travaux de l'équipe du LIST ont été publiées. Cela veut dire qu'ils participent à leur échelle à une suite de la réflexion scientifique. Nous avions pu obtenir un financement pour six mois d'abord et nous avons obtenu une rallonge de quatre mois de plus. Avec l'équipe, nous allons donc voir comment relancer ces recherches passionnantes.</p> <p>Il faut bien avoir en tête qu'avec certains des outils que nous avons employés pour déchiffrer les sons il était parfois possible de distinguer jusqu'à 6.700 critères distinctifs. Si cela se trouve, c'est le plus petit d'entre eux qui détient la vérité sur le meilleur moyen pour une oreille électronique de distinguer la présence de ce virus ou d'un autre micro-organisme. L'avenir le dira.»</p> <p><strong>Patrick Jacquemot</strong></p> <p>https://www.wort.lu/fr/luxembourg/a-l-ecoute-de-la-signature-audio-du-covid-618553cede135b92368120cb</p> https://www.list.lu/media/press/a-lecoute-de-la-signature-audio-du-covid/ L’expertise du LIST au service de la politique climatique luxembourgeoise <p>Adopté à l’unanimité en 2015, l’accord de Paris a mis en lumière l’urgence climatique face à laquelle la société est désormais confrontée et a encouragé une mobilisation mondiale des acteurs scientifiques, politiques comme des citoyens. Son objectif : mitiger les effets du changement climatique et atteindre une neutralité carbone d’ici 2050.</p> <p>Comment contribuer à de tels résultats avec des actions à l’échelle nationale ? C’est l’une des problématiques auxquelles Enrico Benetto, chercheur et chef d’unité au sein du LIST, souhaite apporter des éléments de réponse au sein de l’Observatoire de la politique climatique. Nommé par le Conseil du Gouvernement sur proposition du Ministère de l’Environnement, du Climat et du Développement durable (MECDD), il a rejoint en octobre 2021 cet organe tant consultatif qu’opérationnel aux côtés de 6 autres experts pour un mandat renouvelable de cinq ans.</p> <p>Depuis décembre 2020, la loi climat offre un cadre légal qui soutient les efforts initiés par le gouvernement dans son Plan National Energie Climat pour une réduction des gaz à effet de serre au niveau national de 55 % d’ici à 2030 par rapport au niveau de 2005 et une neutralité climatique d’ici 2050 au plus tard. L’Observatoire de la politique climatique est une instance qui découle directement de cette loi et travaille aux côtés du Comité de coordination interministériel pour l’action climat ainsi que de la Plateforme action climat et transition énergétique.</p> <p><strong>L’observatoire de la politique climatique : du conseil à l’action</strong></p> <p>« Dans ce cadre, la mission principale de l’Observatoire est d’identifier quelles trajectoires suivre, et à l’aide de quelles actions, pour respecter les engagements climatiques du Luxembourg. Nous sommes en étroit lien avec les autres instances, pour qui nous faisons acte de conseils et dont nous obtenons des retours sur la réalité du terrain », explique Enrico Benetto. Tandis que le C<br /> Comment contribuer à de tels résultats avec des actions à l’échelle nationale ? C’est l’une des problématiques auxquelles Enrico Benetto, chercheur et chef d’unité au sein du LIST, souhaite apporter des éléments de réponse au sein de l’Observatoire de la politique climatique. Nommé par le Conseil du Gouvernement sur proposition du Ministère de l’Environnement, du Climat et du Développement durable (MECDD), il a rejoint en octobre 2021 cet organe tant consultatif qu’opérationne fait le pont entre l’ensemble des ministères, la plateforme a pour vocation de rassembler l’ensemble des parties prenantes pour relever les défis et résistances auxquels elles sont confrontées, du monde de la finance à l’industrie en passant par les organisations associatives.</p> <p>Au-delà d’une action de conseil en matière de projets à mettre en œuvre dans les prochaines années, l’Observatoire a également pour mission d’évaluer scientifiquement les mesures adoptées. Les membres de cet organe mettent à profit leur expertise complémentaire pour quantifier la réduction des émissions de gaz à effet de serre et s’assurer de l’absence d’effets collatéraux sur d’autres dimensions environnementales, sociales et économiques.</p> <p>Aux côtés de climatologues et de chercheurs s’intéressant aux volets socio-économiques comme participatif de la thématique, Enrico Benetto et le LIST mettent à profit leur expertise pour relier l’évaluation environnementale aux différents secteurs économiques ainsi qu’aux technologies, et ce, dans des secteurs clefs tels que la mobilité et la construction durables ou encore la finance verte.</p> <p>L’Observatoire est plus qu’un organe consultatif. « Face à une trajectoire de décarbonisation qui mérite d’être approfondie, ou encore l’identification de certains problèmes qui requièrent des connaissances scientifiques plus pointues, nous aurons la possibilité d’initier des recherches et études. Et, c’est par ce biais que nous pourrons identifier et promouvoir les changements prioritaires au niveau sociétal et économique qui seront nécessaires à l’échelle nationale pour atteindre les objectifs climatiques », détaille Enrico.</p> <p><strong>Comprendre les scénarios de transformation du pays à l’horizon 2050</strong></p> <p>Forts de son expertise en Analyse du Cycle de Vie (ACV) et éco-conception, le LIST travaille d’ores et déjà à des scénarios de décarbonisation dans le cadre de la consultation internationale « Luxembourg in Transition 2050 ». En collaboration avec l’Université du Luxembourg et le Centre for Ecological Learning Luxembourg, Enrico et son équipe mènent une étude pour comprendre comment le Luxembourg peut atteindre ses objectifs climatiques à l’horizon 2050 à travers plusieurs scénarios de transformation du pays.</p> <p>« Cette étude s’intéresse aux actions et changements intégrés à opérer dans divers secteurs, tels que l’agriculture, la mobilité ou encore l’habitat, pour contribuer à atteindre la neutralité carbone. Nous avons pu en discuter lors de nos premiers échanges au salon KlimaExpo, et elle pourrait constituer une base importante pour les travaux de l’Observatoire », ajoute Enrico.</p> <p><strong>Des leviers d’actions technologiques et comportementaux</strong></p> <p>Afin de pouvoir agir et réduire significativement les émissions de gaz à effet de serre du pays, deux aspects clefs sont à considérer : l’un technologique et l’autre comportemental. Il est possible et important d’adopter des technologies plus propres, et notamment moins émettrices de gaz à effet de serre, pour améliorer le bilan global. « Un exemple classique est de remplacer un véhicule thermique pour un véhicule électrique. En considérant l’ensemble du cycle de vie des véhicules, les émissions ne sont certes pas nulles mais diminuées d’environ 60% (70% d’ici 2030), en prenant en compte le mix énergétique moyen européen et la fin de vie des batteries », illustre Enrico, tout en soulignant que ce premier levier d’action n’est pas suffisant.</p> <p>En vue d’atteindre les objectifs sur la durée, le volet comportemental est aussi à prendre en compte. « Une transition vers une certaine sobriété énergétique, et des habitudes de consommation en règle générale, est en effet requise. Pour parvenir à un changement pérenne - et les différents confinements pendant la pandémie l’ont bien montré - il semble important que cette transition puisse aller de pair avec le bien-être de chacun, qui ne doit pas pour autant être une entrave », précise Enrico.</p> <p>Le lien entre bien-être et développement durable, encore très peu exploré du fait sa complexité en termes de quantification et d’évaluation, est une piste de recherche au LIST et pourrait également être intégrée dans les réflexions futures de l’Observatoire.</p> <p>https://www.infogreen.lu/l-expertise-du-list-au-service-de-la-politique-climatique-luxembourgeoise.html</p> https://www.list.lu/media/press/lexpertise-du-list-au-service-de-la-politique-climatique-luxembourgeoise/ Un projet pédagogique de sensibilisation à la 5G initié par le LIST <p>C’est face à ce constat que le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), en collaboration avec le Service des médias et des communications (SMC) du Luxembourg, a décidé de mettre sur pieds une plateforme de sensibilisation unique pour à la fois présenter et expliquer les technologies qui se cachent derrière la 5G, mais aussi rendre le monde complexe des concepts liés à la mobilité 5G accessible au plus grand nombre.</p> <p>Sous l’acronyme 5G-PLANET (de l’anglais : 5G Network Digital Twin for Connected Mobility in Luxembourg), le projet a pour but de créer une copie numérique de l'infrastructure 5G luxembourgeoise existante afin de démontrer son utilisation, ses capacités, ses limites, et bien d’autres aspects au grand public.</p> <p>L’objectif principal de 5G-PLANET est de partager l'expérience du LIST en matière de planification et de conception de nouveaux réseaux 5G en prenant le Luxembourg comme exemple pratique. Les applications de mobilité connectée et les systèmes de transport intelligents - qui font partie des utilisations les plus prometteuses de la 5G d’un point de vue socio-économique mais qui nécessitent encore quelques années avant une mise en oeuvre avancée - seront plus particulièrement ciblés.</p> <p>« La plupart des cas d'utilisation qui bénéficient de la 4G ont mis plusieurs années à être réellement mis en oeuvre. Il en sera de même pour la 5G, tout comme pour la 6G et au-delà dans plusieurs années. Le déploiement de nouvelles technologies réseau est immensément complexe. Exploiter pleinement leur potentiel est un défi de taille, mais qui peut, à terme, générer des avantages économiques conséquents. La mobilité est un excellent exemple pour illustrer ce point et expliquer au grand public l'intérêt d'utiliser de nouveaux moyens de communication à faible latence », a déclaré Sébastien Faye, du département IT for Information Services (ITIS) du LIST et chef de projet.</p> <p>De multiples applications peuvent bénéficier de la 5G, telles que la gestion des feux de circulation, la prévention des incidents routiers, la coopération entre véhicules ou le développement de fonctions autonomes, ce qui est d’un grand&nbsp;intérêt pour les écosystèmes luxembourgeois et européen.</p> <p>5G-PLANET prévoit de s’appuyer sur l'expertise du LIST pour proposer un système d'aide à la décision permettant la planification et conception de réseaux 5G pour des applications de mobilité coopérative, connectée et automatisée (CCAM). Ce système fera également l'objet de démonstrations visant la sensibilisation du public à l'intérêt de ces technologies. Pour ce faire, le LIST s'appuiera sur une approche de « Digital Twin » et créera ainsi une copie numérique de l'infrastructure 5G du Luxembourg. L'un des objectifs est d'offrir une vitrine visuelle et attractive pour sensibiliser le public à ces technologies.</p> <p>Comment les réseaux 5G peuvent-ils être utilisés et déployés pour des applications de mobilité, et plus particulièrement pour les communications véhiculaires ? Par rapport aux autres technologies de communication, quel est l'impact de&nbsp;la 5G sur les performances de mobilité : est-elle meilleure que les autres technologies ? Quel est son coût ? Quel serait l'intérêt de développer un jumeau numérique du réseau 5G pour le Luxembourg ? Ce ne sont ici que quelques-unes des questions importantes auxquelles le projet 5G-PLANET souhaite répondre en s’appuyant sur le plus grand nombre possible de cas d'utilisation et en informant le public de ses conclusions.</p> <p>Le développement d’une copie comprend également la construction d'une antenne 5G ouverte développée en laboratoire au LIST et permettant à toute personne équipée d'un téléphone 5G d'expérimenter les capacités réelles d'un réseau 5G ainsi que d'interagir avec les solutions logicielles du LIST.</p> https://www.list.lu/media/press/un-projet-pedagogique-de-sensibilisation-a-la-5g-initie-par-le-list/ LIST Tech Day : Une troisième édition réussie <p>Avant de dévoiler et présenter pas moins de 8 innovations technologiques phares, plusieurs orateurs nationaux et internationaux sont montés sur scène.</p> <p>Claude Meisch, Ministre de l'Enseignement Supérieur et de la Recherche, a inauguré l’évènement : « Je suis particulièrement heureux d'ouvrir le Tech Day 2021 ici à Belval après près de 18 mois d'immersion dans un monde virtuel avec Zoom, Webex, Teams ou autres applications pour la tenue de réunions et de conférences ». Il s'est réjoui que le LIST Tech Day mette en avant cette passion pour l'impact, « car cela rejoint la stratégie nationale de recherche et d'innovation ».</p> <p>Claude Meisch a poursuivi en déclarant que le Tech Day, qui réunit des chercheurs, des entreprises et la société, « offre une occasion idéale pour relever les nombreux défis de l'environnement et de l'économie, notamment dans les&nbsp;domaines d'expertise du LIST que sont la digitalisation et la durabilité ».</p> <p>Dans son discours de bienvenue, Thomas Kallstenius, Directeur général du LIST, a souligné que les programmes et les perspectives ont beaucoup changé depuis la précédente édition du Tech Day, qui a eu lieu deux ans auparavant. « Le LIST compte aujourd'hui près de 650 employés et une communauté dynamique d'étudiants. Nous menons des centaines de projets, dont 110 projets nationaux, avons déposé de nombreux brevets, écrit beaucoup d'articles mais nous n'aurions pas pu le faire sans nos partenaires », a-t-il déclaré. Il a ensuite pris le temps d'aborder le sujet de la biodiversité avant d'analyser le statut du Luxembourg. « Dans le monde qui nous entoure, 25% des espèces animales et végétales sont aujourd'hui en voie d'extinction. La question que nous nous posons est donc de savoir comment continuer à stimuler la croissance économique tout en ne violant pas la durabilité de l'environnement. » L'approche du LIST consiste en « la résolution de problèmes à travers la technologie et en adoptant le concept de Sustainability by design ».</p> <p>Dans son discours, Marcus Weldon, ancien président de Bell Labs et Corporate Technology Officer chez Nokia, a commencé par dire : « En reliant les commentaires du Ministre Meisch et ceux de Thomas, nous obtenons une vue d'ensemble de la&nbsp;manière dont nous envisageons l'avenir et dont la technologie va contribuer à faire de la durabilité un critère essentiel. Ce que le LIST est censé faire, c'est de poursuivre la prochaine phase de l'évolution humaine. Et, le Luxembourg - en tant que pays - se trouve dans une position privilégiée pour le faire ».</p> <p>Se projetant dans l'avenir, Marcus Weldon a conclu que « les humains et les machines coexisteront et effectueront les tâches pour lesquelles ils sont bons, ce qui a toujours été le cas. Ne pensez pas que les machines vont nous rattraper de sitôt, il est trop difficile d'apprendre les règles du monde physique sans assistance humaine. »</p> <p>Lors de son intervention, Marc Serres, Directeur général de l'Agence spatiale luxembourgeoise (LSA), a montré ce que son agence a réalisé au cours des dernières années en collaboration avec le LIST et comment cela s'inscrit dans des objectifs globaux : « Le Luxembourg a été actif dans le domaine de l'espace avant même que nous ayons pensé à créer une agence, dès les années 80, pour fournir la télévision aux consommateurs européens. » En ce qui concerne le présent,&nbsp;Marc Serres a expliqué comment la LSA, lors de sa création, « ne voulait pas partir de zéro et tout faire par elle-même. Elle s'est associée à des acteurs établis au Luxembourg, et le LIST est bien sûr l'un de nos partenaires pour l'éducation et le développement économique ». Il a ensuite présenté le European Space Resources Innovation Centre (ESRIC), un département du LIST, « mais nous lui avons immédiatement donné une dimension internationale, avec un objectif assez ambitieux. Nous voulons faire d’ESRIC un centre d'expertise internationalement reconnu dans le domaine des ressources spatiales ».</p> <p>La journée s'est ensuite poursuivie par des démonstrations des technologies du LIST et par de nombreux autres discours d'experts dans leurs domaines.</p> https://www.list.lu/media/press/list-tech-day-une-troisieme-edition-reussie/ La coopération autour de l'espace renforcée <p>Fin de la mission économique axée sur le secteur spatial à Dubai hier. Cette mission, dirigée par le ministre Franz Fayot, s'est conclue par la signature de deux protocoles d'accord (memorandums of understanding, MoU), l'un avec l'Agence spatiale italienne (ASI), l'autre avec Airbus, ainsi que par la signature d'un accord-cadre avec le Centre national d'études spatiales (CNES) français, renforçant davantage la coopération du Luxembourg avec ses voisins dans le domaine du spatial.<br /> <br /> <strong>MoU avec l'ASI</strong><br /> <br /> Signé par le directeur général de l'Agence spatiale luxembourgeoise (LSA), Marc Serres, et le président de l'ASI, Giorgio Sacoccia, ce MoU permet l'établissement d'un cadre pour la coopération dans le domaine de l'exploration et l'utilisation des ressources spatiales à des fins pacifiques. Le MoU servira de véhicule pour établir un cadre de partage d'expertise et d'échange d'informations entre les deux agences et facilitera davantage la recherche, l'exploration, le développement et l'utilisation de l'espace, non seulement par les deux pays, mais également par les instituts universitaires et de recherche ainsi que par les entreprises spatiales du secteur privé.<br /> <br /> «L'Italie et le Luxembourg ont déjà collaboré avec succès sur un certain nombre de projets spatiaux. L'accord entre nos deux agences spatiales est une nouvelle étape importante dans le renforcement de la coopération internationale », a commenté le ministre Franz Fayot.<br /> <br /> <strong>MoU avec Airbus</strong><br /> <br /> Signé entre le Centre européen d'innovation pour les ressources spatiales (ESRIC) et le constructeur aéronautique européen Airbus, ce MoU est destiné à renforcer la collaboration au niveau des technologies d'extraction des ressources lunaires. Cela conduira au développement de technologies clés d'utilisation des ressources in situ (ISRU), dans les domaines du traitement des ressources et du recyclage des matériaux.<br /> <br /> <strong>Accord-cadre avec le CNES</strong><br /> <br /> Signé par le directeur général du LSA, Marc Serres, et le président-directeur général du CNES, Philippe Baptiste, ce nouvel accord-cadre permet de mettre à jour des termes de l'accord en vigueur depuis 2009 et de renforcer encore la coopération entre les agences spatiales française et luxembourgeoise en favorisant davantage le partage d'expérience et l'échange d'informations. Il vise également à développer des actions concrètes de coopération liées à la formation des étudiants et des chercheurs par exemple, à la communication auprès de publics non professionnels, ou encore à l'organisation conjointe de séminaires, d'ateliers et de colloques. Cet accord va accroître la collaboration dans les domaines de l'exploration spatiale et de l'utilisation durable des ressources spatiales.</p> <table style="width:100%"> <tbody> <tr> <td><span><span><strong>Soutien aux start-up</strong></span></span> <p><span><span>Le Centre européen d'innovation pour les ressources spatiales (ESRIC), basé à Luxembourg, a présenté hier au Dubai World Trade Center le premier programme mondial de soutien aux startup dédié aux ressources spatiales : le Startup Support Program (SSP). Situé également au Luxembourg, le SSP est le premier programme au monde à être dédié aux initiatives commerciales dans le domaine de l'utilisation des ressources spatiales.<br /> <br /> Ce programme sera mené conjointement avec l'Agence spatiale européenne et le Technoport, premier incubateur technologique au Luxembourg. Deux appels à candidatures seront mis en oeuvre chaque année. Le premier appel est attendu en novembre 2021. Grâce à ce programme, organisé en trois phases, les start-up pourront bénéficier d'un «accompagnement sur-mesure jusqu'à 5 ans», fait savoir l'ESRIC. La phase de préincubation, d'une durée de trois mois, permettra à cinq entreprises sélectionnées de valider des concepts techniques et de les aligner sur les opportunités du marché. Elles bénéficieront d'un soutien en nature, pour les aspects tant techniques que commerciaux de leur projet, qui sera fourni par l'ESRIC et ses partenaires.<br /> <br /> Le meilleur projet sera ensuite sélectionné pour une phase d'incubation de deux ans, durant laquelle une présence géographique au Luxembourg sera obligatoire. Au cours de cette phase, l'entreprise développera davantage son modèle commercial. Un soutien technique et commercial supplémentaire sera fourni et un financement de 200 000 euros sans prise de participation et non remboursable sera alloué à la start-up.<br /> <br /> Enfin, une troisième phase de résidence de 36 mois maximum sera possible, afin d'assurer le suivi des évolutions techniques et la poursuite de la croissance du vivier commercial/client. «Le Luxembourg se positionne une nouvelle fois en précurseur [avec le SSP]. Cette initiative était, après la création de l'ESRIC en 2020, la prochaine étape logique pour le développement des ressources spatiales au Luxembourg, en Europe et au-delà», a commenté le ministre de l'Économie, Franz Fayot, au cours de la présentation du programme. </span></span></p> </td> </tr> </tbody> </table> <p><strong>Tatiana Salvan</strong></p> https://www.list.lu/media/press/la-cooperation-autour-de-lespace-renforcee/ Du «made in Luxembourg» dans les cosmétiques Nuxe <p>Et si l’on mettait une touche de Luxembourg dans les produits Nuxe? C’est en tout cas le pari du List (Luxembourg Institute of Science and Technology) et du géant français des cosmétiques d’origines naturelles Nuxe qui ont signé ce jeudi un partenariat inédit à bien des niveaux.<br /> <br /> «C’est la première collaboration dans le domaine des cosmétiques pour le List», a expliqué le directeur du département Materials Research &amp; Technology (MRT), Damien Lenoble. Pour la marque, cette alliance avec un laboratoire étranger est également une première puisque jusqu’à présent, ses 40 brevets ont été développés en interne, au sein de son laboratoire situé en région parisienne.<br /> <br /> «Il y a une expertise complémentaire entre la science des matériaux du List et la connaissance de Nuxe dans les produits naturels et leurs applications cutanées», a résumé Eve Merinville, directrice Recherche et Prospective au sein de la Société de Recherche Cosmétique, une filiale du Groupe Nuxe établie depuis 2012 au Luxembourg.<br /> <br /> Celle-ci emploie actuellement quatre salariés et est en charge de la propriété intellectuelle du fabricant de la célèbre huile prodigieuse. Son dernier exercice fait état, pour 2019, d’un bénéfice de 4,47 millions d’euros, après une perte de 775.860 euros publiée un an plus tôt.<br /> <br /> <strong>La chimie verte en avant</strong><br /> <br /> Le projet de collaboration baptisé Biomico représente un investissement total de 834.000 euros, selon le CEO du List Thomas Kallstenius. «Ce projet témoigne de l’attractivité du Luxembourg comme hub de recherche et innovation», a-t-il surenchéri.<br /> <br /> Les deux partenaires ambitionnent de développer un nouveau vecteur de principes d’actifs biosourcé innovant, sûr et efficace pour des produits cosmétiques naturels et comme alternative aux vectorisations classiques et existantes comme les liposomes. En laboratoire, cela se traduit par l’absence de solvants et de nanoparticules, a démontré Jean-Sébastien Thomann, Senior Researcher &amp; Technology Associate. Le scientifique se prépare, avec son équipe, à développer des solutions qui pourront, d’ici quatre à six ans, mener à un ingrédient cosmétique durable qui figurera dans la gamme du groupe français.<br /> <br /> «Ce type d’innovation peut amener de nouveaux produits», selon Muriel Koch, directrice générale du Groupe Nuxe. Si elle a reconnu que son entreprise avait jusqu’à présent été attachée à sa propre infrastructure de recherche, elle a salué l’expertise du List dont «les chercheurs peuvent aider notre équipe parisienne face aux aspects délicats du développement de produit, cela est très stimulant pour elle».<br /> <br /> Le département Materials Research and Technology (MRT) du List centralise 125 projets de recherche et innovation avec plus de 200 collaborateurs. De son côté, Nuxe officie depuis plus de 30 ans dans la cosmétologie d’origine naturelle. Son produit le plus connu est l’Huile Prodigieuse, leader des huiles vendues en pharmacies. La marque affirme qu’un flacon de ce produit se vend toutes les 11 secondes dans le monde.<br /> <br /> <strong>Catherine Kurzawa</strong></p> <p><a href="https://paperjam.lu/article/made-in-luxembourg-dans-cosmet" title="paperjam.lu/article/made-in-luxembourg-dans-cosmet">paperjam.lu/article/made-in-luxembourg-dans-cosmet</a></p> https://www.list.lu/media/press/du-made-in-luxembourg-dans-les-cosmetiques-nuxe/ Behind The Scenes Of The Luxembourg Institute Of Science And Technology’s 5G Research Projects <p>When Dr Djamel Khadraoui was a child, he remembers feeling a rush of excitement after he first saw an airplane fly across the sky. It was a pivotal moment as he began to understand the power of technology. For Dr Sébastien Faye, he vividly remembers technology playing a key part of his childhood, from playing the original Nintendo NES to opening up Windows 95 for the first time.</p> <p>With both having a lifelong fascination and passion for technology, it’s no surprise that these two are now experts in their field, and are working in some of the country’s most innovative roles in the tech industry today. We’re going behind the scenes with LIST’s Dr Djamel Khadraoui, Head of Research Unit, and Dr Sébastien Faye, Senior Research &amp; Technology Associate, to uncover what it’s like working in such a complex industry as they explore new frontiers relating to 5G.</p> <p><strong>Current initiatives</strong></p> <p>From the deployment of 5G, to already looking into 6G, the IT for Innovative Services (ITIS) department at LIST is never short of work. Whether it’s planning, designing, or optimizing the technology, or working with various tech operators, service and application providers, regulators and ensuring its security.</p> <p>One project they’re working on is called ‘<a href="https://www.list.lu/en/research/project/5g-insight/">5G-INSIGHT</a>’, an initiative that focuses on securing 5G communications and networks used by vehicles. Dr Faye says, “What makes this of specific interest for Luxembourg is that we focus on cross-border areas, where a significant number of issues can arise”. The project looks at specific characteristics of 5G vehicle communications in the France-Luxembourg cross-border area but will also develop synergies with other 5G cross-border projects across Europe, when possible. This long-term project involves five different partners; three universities in France, and two entities in Luxembourg; the University of Luxembourg and LIST, and is funded by the FNR and the ANR.</p> <p>When it comes to resources and timelines, the team is comprised of more than 15 other specialists who support the various 5G research projects. “Each team member brings a unique set of skills, whether it be telecommunications or optimization, that helps bring solutions to market” says Dr Khadraoui. “Our first project which investigated an advanced and concrete use of 5G started three years ago, and most projects last between two to three years, depending on the topic and its maturity.”</p> <p>“Thanks to 5G, we will be able to manage the exchange of not only information but plenty of data that will allow us to make decisions in real time” says Dr Khadraoui. He believes this technology will bring new products and services into the hands of consumers, along with a new paradigm to the way we think.</p> <p>When asked about the potential impact of 5G on our health, Dr Faye says “we always ensure we are compliant with the regulations that are implemented”. Two projects in particular are under development and can help facilitate the deployment of 5G and future communication technologies. ‘<a href="https://www.list.lu/fr/recherche/projet/5g-emit/">5G-EMIT</a>’ aims to optimise the deployment of 5G infrastructure while considering the applicable limits for exposure to electromagnetic waves. To help build awareness of 5G for the general public, LIST has launched ‘5G-PLANET’ in collaboration with the Department of Media, Telecommunications and Digital Policy of the Luxembourg Government. This awareness-raising initiative makes complex 5G-mobility concepts accessible to all, and is set to be developed by February 2022. “The new wireless communication technologies are increasingly complex to understand for the general public and explaining the ins and outs is of paramount importance”, says Faye. 5G-PLANET will propose a pedagogical platform based on a promising application for Luxembourg: connected mobility.</p> <p><strong>‘Connecting Tomorrow’: a spotlight for Luxembourg tech</strong></p> <p><a href="https://www.connecting-tomorrow.lu/">Connecting Tomorrow</a>, an upcoming 3-day conference is an exciting and unique forum as it “brings researchers, service providers, adopters, and the general public – all together in one place” says Faye. This event gives an opportunity for different sectors to learn about 5G and discuss the future of this technology.</p> <p>To learn more about the various research projects at LIST, click <a href="https://www.list.lu/en/research/projects/">here</a>.</p> <p><strong>Jaclyn Majarich</strong></p> <p>https://www.siliconluxembourg.lu/behind-the-scenes-of-the-luxembourg-institute-of-science-and-technology-5g-research-projects/</p> https://www.list.lu/media/press/behind-the-scenes-of-the-luxembourg-institute-of-science-and-technologys-5g-research-projects/ Innovation with impact: the human key to success <p>Over 400 participants attended the hybrid Tech Day that showcased flagship LIST technologies and featured national and international speakers including Minister of Higher Education and Research Claude Meisch, LIST CEO Thomas Kallstenius and Luxembourg Space Agency CEO Marc Serres. Sasha Baillie, CEO of Luxinnovation, was also among the keynote speakers and reflected on the evolution of the Luxembourg research and innovation landscape and its achievements.</p> <p><strong>Cooperation and agility</strong></p> <p>Luxinnovation CEO Sasha Baillie speaks at LIST Tech Day“Thirty years ago, it was difficult to imagine that we would succeed in building a research ecosystem with scientific institutions addressing the societal, economic and environmental challenges we are facing, the work of which would be recognised worldwide,” Ms Baillie said. “It is quite remarkable how this was achieved within such a short time span.”</p> <p>While this would not have been possible without a political vision and tremendous investments in research infrastructure and programmes, she highlighted the proximity and simplicity of interaction between people and organisations from different fields as an important success factor. “This is a key enabler to identify opportunities, exchange ideas, come up with solutions and turn them into reality, in a time span quite unimaginable elsewhere in the world,” she said, using as an example the design and implementation of the large-scale COVID-19 testing that was put in place at record speed by the Research Luxembourg COVID-19 task force.</p> <p>“This capacity to connect, combine different factors and dimensions and move beyond one’s comfort zone is a key enabler of innovation,” the CEO of the national innovation agency pointed out.</p> <p><strong>Connecting the dots</strong></p> <p>Although technology has an incredible capacity to make complex connections between vast amounts of information and develop astounding solutions, it lacks something that only human beings have: instinct, values, energy and inspiration. “Technology addresses the ‘how’, but the human mind addresses the ‘why’,” said Ms Baillie. “As human beings, we need a sense of purpose that comes from interaction that stimulates us and give us a sense of contributing to something greater. Connecting the dots between us all gives greater meaning to what we do – and it is a driving force of innovation.”</p> <p>Luxinnovation acts as a facilitator and a bridge between the private sector and research. The innovation agency is an enabler of innovation within all types of companies and helps them get access to the relevant expertise, funding and connections that can help them tackle the challenges of the future. “We work with the research community in Luxembourg to set up platforms that enable joint calls for projects such as the one recently launched in the field of health technologies. The objective here is to stimulate collaborative public-private R&amp;D projects that bring forth innovative digital health solutions that meet the needs of public health and are market-proof at the same time.”</p> <p><strong>The human dimension</strong></p> <p>To fulfil this mission of connecting stakeholders, Ms Baillie underlined the importance of fully appreciating the human dimension. “Making the digital connections is not sufficient,” she said. “The driving force will always be the human being.”</p> <p>In her opinion, Luxembourg’s small, human-scale size is an advantage. “Let’s be fully aware of that and nurture that quality and particularity of ours, as we move forward and our opportunities expand with the brilliant digital and scientific technologies that we develop and embrace.”</p> <p>https://www.luxinnovation.lu/fr/news/innovation-with-impact-the-human-key-to-success/</p> https://www.list.lu/media/press/innovation-with-impact-the-human-key-to-success/ Mäßige Virusverbreitung mit Abwärtstrend <p>Forscher des „Luxembourg Institute of Science and Technology“ (LIST) entnehmen dreimal wöchentlich Abwasserproben aus Luxemburgs Kläranlagen. Diese untersuchen sie dann nach Überresten des Coronavirus, die dort mitsamt der Exkremente der Bevölkerung landen. Anhand der Konzentration der Viren-RNA im Abwasser sollen Hinweise auf die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung gesammelt werden.</p> <p>Die Corona-RNA-Werte in den Kläranlagen waren in der 38. Woche des Jahres 2021, also der vergangenen Woche ab dem 20. September, laut den Wissenschaftlern eher mäßig. „Ein deutlicher Rückgang der Viruszirkulation wurde zu Beginn der&nbsp;Woche und auch am Ende der Woche beobachtet“, schreibt das LIST-Team in dem Bericht. „Die Ergebnisse der nächsten Woche werden zeigen, ob dieser Trend anhält.“</p> <p>Bei den untersuchten Kläranlagen sei insgesamt ein ähnliches Muster zu beobachten, wobei bei den meisten untersuchten Kläranlagen ein Rückgang zu verzeichnen sei, erklären die Forscher. Ausnahmen seien Echternach und Übersyren – dort sei die Virenlast im Vergleich zur Vorwoche konstant geblieben.&nbsp;</p> <p><strong>(Red.)</strong></p> https://www.list.lu/media/press/maessige-virusverbreitung-mit-abwaertstrend/ «Avec la 5G, on peut tout imaginer» <p>Le déploiement du réseau 5G au Luxembourg depuis 2020 suscite de nombreuses questions et les possibilités offertes par cette nouvelle technologie sont encore floues pour le grand public. Pour y voir plus clair, le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) planche depuis cet été sur une plateforme pédagogique qui présente tout le potentiel de la 5G.</p> <p>Alors que ce projet, en cours d'élaboration, sera présenté à Luxexpo du 5 au 7 octobre lors de la conférence «Connecting tomorrow», un expert du LIST lève le voile et évoque ce à quoi pourrait ressembler notre futur grâce à cette nouvelle génération de communication cellulaire : «La 5G consiste à exploiter des bandes de fréquences plus larges via des antennes actives, capables d'émettre des faisceaux précis, avec moins de perte», explique Sébastien Faye, chercheur au sein du département IT for Innovative Services du LIST.</p> <p>«À la clé, trois avancées majeures : une plus grande vitesse de téléchargement, un délai de transmission de l'information quasiment instantané et le fait de pouvoir connecter un très grand nombre d'objets à une seule antenne.» Loin de se limiter à la téléphonie, cette connectivité décuplée ouvre la voie à un champ illimité d'applications, dont la communication entre machines à grande échelle, sans intervention humaine.</p> <p>«Avec la 5G, on peut tout imaginer. Les domaines les plus prometteurs sont la mobilité connectée, avec des véhicules qui communiquent entre eux, la gestion énergétique, pour mieux distribuer la charge sur le réseau, ou encore la santé, avec des opérations chirurgicales à distance. L'industrie aussi, avec des capteurs installés dans les usines qui dialoguent ensemble pour automatiser certains processus. La réalité virtuelle : aujourd'hui, l'intelligence est contenue dans le casque mais avec la 5G, on peut imaginer de simples écrans et des calculs effectués à distance», poursuit le jeune homme dont le domaine de prédilection est précisément la mobilité connectée.</p> <p><strong>Une infrastructure encore loin d'être opérationnelle</strong></p> <p>Il travaille ainsi sur la capacité des voitures, des trains ou des bus, à échanger avec leur environnement extérieur – le principe des véhicules autonomes – mais pas seulement : «On explore les possibilités de connectivité dans une file de véhicules par exemple : un seul conducteur dans le premier, les autres étant autorégulés en temps réel par rapport à l'attitude du chef de file», ajoute-t-il.</p> <p>La régulation de trafic, quant à elle, pourrait bien mettre fin au cauchemar des embouteillages aux heures de pointe : «On peut imaginer les routes du Luxembourg équipées de caméras de comptage de véhicules aux différentes intersections, qui envoient un flux vidéo 5G à un centre de contrôle capable de prendre des décisions pour activer ou non tel ou tel feu de circulation.»</p> <p>Mais ce doux rêve n'est pas pour demain. Si le déploiement de la 5G est en cours au Luxembourg par les différents opérateurs de téléphonie mobile, il ne concerne encore que les antennes – la partie visible du réseau. L'infrastructure complexe sur laquelle s'appuie la 5G et qui permettra toutes ces innovations est, elle, encore loin d'être opérationnelle. «Dans les prochaines années, on assistera à une densification des antennes 5G pour parvenir à une couverture optimale du territoire et l'infrastructure sera compatible 5G elle aussi. La recherche essaye justement d'accélérer le déploiement de cette technologie», commente le chercheur, qui travaille chaque jour à la conception et l'optimisation de nouveaux réseaux 5G.</p> <p>Pour cela, Sébastien Faye dispose de reproductions fidèles du pays et de ses infrastructures en 3D sur ordinateur qui permettent de tester différentes configurations et de prendre les meilleures décisions. Une réplique appelée «jumeau numérique». «Ce qui est intéressant, c'est qu'on peut simuler la mise en service d'une antenne à un endroit précis et mesurer quelle zone exacte elle va couvrir et avec quelles performances en fonction des arbres et des bâtiments à proximité.» C'est l'un des outils innovants que le LIST veut mettre à profit auprès du grand public au sein de sa future plateforme pédagogique. Un autre consistant à créer une antenne 5G en mode «laboratoire» permettant à toute personne équipée d'un téléphone 5G d'expérimenter par elle-même les capacités du réseau.</p> <p>Après Luxexpo, les équipes du LIST, qui travaillent d'ores et déjà sur la 6G, présenteront leur projet à Barcelone en novembre lors du congrès Smart City Expo et dans des conférences scientifiques en Europe. Enfin, en février 2022, un atelier rassemblera dans la capitale une trentaine de participants issus de l'écosystème luxembourgeois qui travaille sur la 5G et un premier concept de jumeau numérique de réseau 5G pour le Luxembourg sera dévoilé.</p> <p><strong>Christelle Brucker</strong></p> https://www.list.lu/media/press/avec-la-5g-on-peut-tout-imaginer/ LIST hosts successful third Tech Day <p>Before live technology demonstrations and pitches from no less than eight flagship LIST technologies could take place, several national and international speakers took to the stage.</p> <p>Claude Meisch, Luxembourg’s Minister of Higher Education and Research, opened the floor by stating, “I am particularly pleased to open the 2021 Tech Day here in Belval after nearly 18 months of immersion in a virtual world with Zoom Webex Teams and the like, for meeting and conferences,” and was pleased that LIST Tech Day highlights passion for impact, “as this joins the national research and innovation strategy”.</p> <p>Mr Meisch went on to say that the Tech Day gathering researchers, companies and civil society “offers a perfect opportunity to address the many challenges of the environment and economy especially in the LIST domains of expertise, digitalisation and sustainability”.</p> <p>In his opening speech, LIST CEO Thomas Kallstenius pointed out that since the previous Tech Day two years ago there have been a lot of changes in programmes and perspectives. “LIST today has close to 650 employees and a vibrant community of students. There are 130 projects, with 110 national projects, and we filed a lot of patents and we wrote a lot of papers,” he stated, “but we couldn’t have done it without our partners”. Mr Kallstenius then took the time to address the subject of biodiversity. “In the world around us today 25% of species, animals and plants, are on the verge of extinction,” before analysing the status of Luxembourg. “So the question we have is how can we continue to stimulate economic growth while not violating the environment’s sustainability?” LIST’s approach is to find “problem solving in technology with sustainability by design”.</p> <p>In his keynote speech, Marcus Weldon, former president of Bell Labs and Corporate Technology Officer for Nokia began, “connecting together Minister Meisch’s comments and Thomas’s comments, there is a bigger picture here regarding how we see the future and how technology is going to help with sustainability as a key criteria,” before stating; “What LIST is set up to do, and what Luxembourg as a country is in a prime position to do, is go after the next phase of human evolution”.</p> <p>Looking into the future Mr Weldon said that “humans and machines will co-exist and perform tasks that they are good for which has always been the case” and concluded by saying, “don’t think that machines are going to catch us any time soon, it’s too hard to learn the rules of the physical world without human assistance”.</p> <p>CEO of Luxembourg Space Agency (LSA) Marc Serres in his keynote speech showed what LSA in collaboration with LIST, has achieved over the past few years how it fits into global objectives. “Luxembourg has been active in space even before we thought about creating an agency going back to the 80s delivering TV to consumers in Europe”.</p> <p>Looking at the present Mr Serres explained how LSA when it was set up “did not want to start from scratch and do everything by ourselves so we partnered with established players in Luxembourg, and LIST of course is one of our partners for education and economic development”. Mr Serres then highlighted European Space Resources Innovation Centre (ESRIC) a department of LIST, “but we immediately gave it an international dimension, with quite an ambitious goal. We want to make ESRIC an internationally recognised centre of expertise in space resources”.</p> <p>The day then continued with LIST technology demonstrations and a host of other keynote speeches for experts in their fields.</p> <p>https://itone.lu/news/list-hosts-successful-third-tech-day</p> https://www.list.lu/media/press/list-hosts-successful-third-tech-day/ Le List prépare un «démonstrateur 5G» <p>À part pouvoir télécharger un film plus rapidement ou jouer en ligne depuis son smartphone, dans les endroits de Luxembourg où le petit logo apparaît, la 5G reste encore un nouveau standard de télécommunication très théorique, avec ses passionnés et ceux qui la rejettent au nom de considérations de santé ou d’environnement.</p> <p>À la demande du Service des médias et des communications, sous la responsabilité du Premier ministre, Xavier Bettel (DP), le Luxembourg Institute of Science and Technology (List) s’est lancé, cette semaine, dans la construction d’un «démonstrateur 5G», qui, à partir de février prochain, doit pouvoir être utilisé dans les lycées, dans des foires ou des événements, afin de montrer les impacts, l’intérêt et les limites de cette technologie sur autant d’aspects que possibles, mais pas la santé, qui n’est pas dans les attributions du centre de recherche.</p> <p>«Aujourd’hui, dans le cadre de notre travail quotidien», explique Sébastien Faye du département IT for Information Services (ITIS) du List et chef de projet, «nous utilisons des algorithmes, des modèles, des simulateurs, toute une série de technologies et d’interfaces complexes. L’idée est de pouvoir aller vers le concret et le simple pour montrer aux gens ce qui se cache derrière l’acronyme.»</p> <p>Par exemple, le campus de Belval pourrait être modélisé en 2D, en 3D, et on pourrait y installer virtuellement une antenne 5G pour montrer quelles conséquences cela va avoir ou pas.</p> <p>«La plupart des cas d’utilisation qui bénéficient de la 4G ont mis plusieurs années à être réellement mis en œuvre. Il en sera de même pour la 5G, tout comme pour la 6G et au-delà, dans plusieurs années. Le déploiement de nouvelles technologies réseau est immensément complexe. Exploiter pleinement leur potentiel est un défi de taille, mais qui peut, à terme, générer des avantages économiques conséquents. La mobilité est un excellent exemple pour illustrer ce point et expliquer au grand public l’intérêt d’utiliser de nouveaux moyens de communication à faible latence», explique M. Faye.</p> <p>5G-Planet &nbsp;– c’est le nom de ce projet – permettra de partager des expériences menées par les chercheurs sur la gestion des feux de circulation, la prévention des incidents routiers, la coopération entre véhicules ou le développement de fonctions autonomes. Le laboratoire de recherche doit aussi mettre au point une antenne 5G «de laboratoire» qui permettra à tout un chacun de tester les solutions logicielles du List.</p> <p>La première partie de ce projet consiste à aller expliquer ses ambitions lors de plusieurs événements, notamment au Luxembourg lors du List Tech Day le 22 septembre, lors du 5G Network Digital Twin for Connected Mobility Luxembourg en février 2022 et à la conférence Connecting Tomorrow – 5G Broadband and Beyond à Luxexpo the Box, au Kirchberg, du 5 au 7 octobre 2021. Le List sera aussi présent au congrès mondial Smart City Expo, du 16 au 18 novembre à Barcelone, et dans toute l’Europe pour des conférences scientifiques à différentes dates.</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/list-prepare-demonstrateur-5g</p> https://www.list.lu/media/press/le-list-prepare-un-demonstrateur-5g/ Digitalisation de la construction, un rendez-vous unique en Europe <p><strong>Les digital twins au centre de cette édition</strong></p> <p>La conception, la construction et l’exploitation des bâtiments sont de plus en plus influencées par les technologies numériques, comme le BIM. Plus largement, les données sont au cœur de ces processus : monitoring des données issues de réseaux de capteurs, gestion de ces données dans des systèmes de stockage sécurisés et résilients sous-tendus par des modèles sémantiques ou encore simulation et optimisation de systèmes basés sur l’utilisation accrue de l’intelligence artificielle.</p> <p>De tels processus impliquent évidemment des aspects humains et sociaux à prendre en compte dans une démarche de conception centrée sur les utilisateurs. De plus, ces phénomènes étant fortement interconnectés et nécessitant une compréhension holistique, les nouvelles méthodologies requièrent une approche à plusieurs niveaux, de l’échelle des matériaux aux bâtiments, quartiers et villes.</p> <p>La conférence CIB W78 &amp; LDAC 2021 couvrira ces sujets et également les domaines de recherche habituels et les défis industriels associés à la diffusion des technologies numériques, parmi lesquels : digital twins, modélisation et simulation, robotique, énergie, environnement et économie circulaire, modélisation 4D/nD, villes intelligentes, systèmes cyber-physiques, IoT, big data, ou encore blockchain.</p> <p>Du 11 au 15 octobre, 108 articles scientifiques, sélectionnés par un comité international, seront présentés oralement par leurs auteurs.</p> <p><strong>L’analyse structurelle et la modélisation dans un workflow BIM</strong></p> <p>Organisé par Modena Group, cet atelier abordera les workflows BIM permettant la collaboration entre architectes et ingénieurs stabilité. En particulier, l’utilisation du format SAF (Structural Analysis Format) sera présentée, avec l’appui de démonstrations.</p> <p>L’état des lieux des projets d’innovation européens sur le BIM pour la rénovation, et les modèles de données pour les digital twins<br /> Des workshops de projets européens H2020 sont organisés pour permettre aux équipes d’échanger sur leurs avancées autour des usages du BIM, et de l’implémentation de digital twins, mais aussi de disséminer leurs travaux auprès de professionnels et chercheurs.</p> <p><strong>La vérification de modèles pour les processus d’autorisation</strong></p> <p>Ce workshop, s’étalant sur deux journées, fera le point sur les travaux scientifiques, les opportunités et freins à l’utilisation de modèles BIM pour les vérifications de conformités et le contrôle des projets dans les processus d’autorisation.</p> <p><strong>Des intervenants invités de haut niveau</strong></p> <p><strong>Dr. Renate Fruchter</strong></p> <p>Directrice fondatrice du Project Based Learning Laboratory (PBL Lab) du département de génie civil et environnemental de l’Université de Stanford, elle travaille sur les technologies collaboratives, conçoit des espaces de travail et d’apprentissage interactifs aussi bien physiques que virtuels, et étudie la relation entre technologie, personnes, lieu et processus. Elle a développé le cursus Architecture, Ingénierie, Construction (AEC) Global Teamwork, lancé en 1993 et impliquant des partenaires universitaires et industriels du monde entier. Ses derniers travaux se concentrent sur la visualisation et l’analyse des mégadonnées pour favoriser le bien-être des occupants et construire des performances durables, et sur l’augmentation de la créativité et l’engagement dans le travail d’équipe grâce à l’optimisation de l’IA, à la réalité virtuelle et à la modélisation paramétrique.</p> <p>Sa présentation, intitulée « Quand les technologies du XXIe siècle rencontrent la plus ancienne discipline d’ingénierie », portera sur le rôle des nouvelles technologies en tant que catalyseurs d’un futur environnement bâti plus durable sur les plans écologique, économique et social.</p> <p><strong>Mark Enzer</strong></p> <p>Fervent défenseur de l’innovation dans le contexte des modèles de construction collaboratifs, il s’intéresse particulièrement à la transformation de l’industrie des infrastructures, et notamment à la pensée systémique, la transformation numérique, les jumeaux numériques connectés, l’infrastructure de données, les solutions durables à faible émission de carbone et l’économie circulaire dans l’environnement bâti. En tant que responsable du programme National Digital Twin au sein du Center for Digital Built Britain dont il présentera un aperçu des avancées, il contribue à la direction de cet ambitieux programme. En tant que directeur technique de Mott MacDonald, il est responsable devant le conseil d’administration de l’excellence technique de l’ensemble du groupe. En outre, il copréside le réseau numérique du conseil de direction de la construction et est responsable du flux de travail de transformation numérique pour l’Infrastructure Client Group, qui représente les principales organisations d’infrastructures du Royaume-Uni. Il est l’auteur principal de l’Infrastructure Carbon Review, publiée par HM Treasury.</p> <p><strong>Dr. Edward Curry</strong></p> <p>Professeur d’informatique au Hamilton Institute de l’Université Maynooth, chercheur principal au Insight Center for Data Analytics et chercheur financé au LERO The Irish Software Research Center, ses recherches portent sur les systèmes distribués ouverts dans la gestion de données incrémentielles, l’approximation et les types d’événements non structurés, avec un intérêt particulier pour les applications pour les environnements intelligents et les écosystèmes de données. Ses travaux actuels sont axés sur l’ingénierie des systèmes adaptatifs à la base des environnements informatiques intelligents. Il a publié plus de 200 articles scientifiques, présenté de nombreux événements et donné des conférences à Berkeley, Harvard, MIT et Stanford. Il a conseillé l’industrie et le gouvernement sur les modèles d’adoption, les aspects pratiques et les avantages des nouvelles technologies. Il est vice-président de la Big Data Value Association, organisation à but non lucratif dont l’objectif est d’accroître la compétitivité des entreprises européennes grâce à l’innovation basée sur les données.</p> <p><strong>Dr. Tamer El-Diraby</strong></p> <p>Professeur au département de génie civil et minéral de l’Université de Toronto, il coordonne le centre pour les systèmes d’information dans les infrastructures et la construction, et dirige les travaux sur le jumeau numérique des bâtiments intelligents. Il utilise des outils d’analyse de réseaux sociaux et sémantiques, d’apprentissage automatique et de gestion de données pour explorer de nouveaux horizons dans la gestion de projet.</p> <p>Sa présentation, « L’IFC peut-il être la base des jumeaux numériques ? Non. », proposera des études de cas sur l’utilisation de données non structurées analytiques pour soutenir les services de business intelligence dans l’objectif de découvrir des connaissances et de soutenir l’échange d’informations, de développer des analyses prédictives et de supporter la prise de décision.</p> <p><strong>Prof. Dr. Abdul Samad Kazi</strong></p> <p>Leader d’une équipe de recherche pour les villes et bâtiments intelligents au VTT, le Centre de Recherche Technique Finlandais, il est également Professeur associé à l’École d’Économie Hanken et Professeur associé à l’Institut Asiatique de Technologie.</p> <p>Sami a une longue expérience de collaborations industrielles au travers de son activité de recherche. Il a été impliqué dans plus de 50 projets de recherche et innovation, ainsi que sur des démarches de roadmaping et d’implémentation dans les domaines des smart cities, bâtiments intelligents, digitalisation de la construction, ICT pour l’efficacité énergétique et autres.</p> <p>Sa présentation développera les principaux challenges et barrières de la transformation industrielle et sociétale vers un environnement bâti digitalisé, notamment capitalisées au travers des réflexions du Comité « Digital Built Environment » de l’ECTP, la Plateforme Européenne pour les Technologies de la Construction. En particulier, Sami développera les thématiques prioritaires dans l’application des technologies en s’appuyant sur les résultats de projets européens contribuant à cette transition numérique. Il mettra en évidence leurs impacts disruptifs et leur rôle pour contribuer aux challenges environnementaux actuels.</p> <p><em><strong>Pour en savoir plus : www.cibw78-ldac-2021.lu</strong></em></p> <p>https://www.infogreen.lu/digitalisation-de-la-construction-un-rendez-vous-unique-en-europe.html</p> https://www.list.lu/media/press/digitalisation-de-la-construction-un-rendez-vous-unique-en-europe/ Chancen und Grenzen aufzeigen <p>Mit Hilfe eines pädagogischen Projektes will das „Luxembourg Institute of Science and Technology“ (LIST) eine Sensibilisierungskampagne starten, um über die 5G-Technik aufzuklären. Die Einführung von 5G-Netzen in Luxemburg und weltweit bringe einige Fragen hervor, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Technik, die das bisherige 4G ablöst, führe bisweilen auch zu Verwirrung. Daher habe man gemeinsam mit dem „Service des médias et des communications“ (SMC) beschlossen, eine Plattform einzurichten, um die Technologie zu erklären, die hinter 5G steckt und die komplexen Konzepte dahinter einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen.</p> <p><strong>Fokus auf Mobilität</strong></p> <p>Dazu werde unter dem Namen „5G-PLANET“ eine digitale Kopie der 5G-Infrastruktur Luxemburgs erstellt, um deren Nutzen, ihre Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen.</p> <p>Der Fokus wird dabei unter anderem auf der Anwendung von 5G im Bereich der Mobilität und des intelligenten Transportes liegen, da dies nach Angaben des LIST die Bereiche sind, in denen die Nutzung von 5G aus sozioökonomischer Sicht am vielversprechendsten sei – auch wenn es noch einige Jahre dauern werde, bis solche Projekte umgesetzt würden.</p> <p>„Für die Mehrzahl der Bereiche, in denen 4G genutzt wird, hat es Jahre gedauert, die Projekte umzusetzen. So wird es auch für 5G sein, ebenso wie irgendwann für 6G und mehr in einigen Jahren“, erklärt Sébastien Faye vom Department IT for Information Services (ITIS) des LIST und Projektleiter in der Mitteilung.</p> <p>Die Ausbreitung neuer Netztechnologien sei sehr komplex. „Ihr Potenzial voll auszuschöpfen, ist eine große Herausforderung, kann aber auf lange Sicht ökonomische Vorteile bringen.“ Mobilität sei ein wunderbares Beispiel, um den Menschen die Technologie und ihren Nutzen näherzubringen.</p> <p><strong>Mehrere Veranstaltungen</strong></p> <p>Wie in der Mitteilung weiter erklärt wird, könnten viele Anwendungen und Bereiche von 5G profitieren, so etwa die Verwaltung der Ampeln, die Unfallprävention, die Kooperation zwischen Fahrzeugen oder die Entwicklung autonomer Funktionen.</p> <p>Im Rahmen der Initiative „5G-PLANET“ wird das LIST mit dem Projekt auch auf mehreren Veranstaltungen in Luxemburg und Europa präsent sein, unter anderem beim „LIST Tech Day“ am 22. September, bei der Konferenz „Connecting Tomorrow: 5G Broadband and Beyond“ in der LuxExpo the Box auf dem Kirchberg vom 5. bis 7. Oktober sowie bei der Veranstaltung „5G Network Digital Twin for Luxembourg“ im Februar 2022.</p> <p><strong>LW</strong></p> https://www.list.lu/media/press/chancen-und-grenzen-aufzeigen/ LIST Launches Luxembourg's 1st 5G Educational Awareness Project <p>The introduction of 5G networks both in Luxembourg and worldwide is an upgrade to existing 4G technology, but its introduction has raised many questions. This new educational awareness project in Luxembourg thus aims to make the complex world of 5G-mobility concepts accessible to as many people as possible.</p> <p>The main objective of this project, entitled "5G Network Digital Twin for Connected Mobility in Luxembourg", or simply "5G-PLANET", is to create a copy of Luxembourg’s existing 5G infrastructure in order to demonstrate its use, capabilities and limits to a wide audience.</p> <p>5G-PLANET primarily intends to share LIST's experience on the planning and design of new 5G networks, by taking Luxembourg as a practical example. It will specifically target connected mobility applications and intelligent transport systems, which are among the most promising uses of 5G on a socio-economic level but still require a few years before advanced implementation.</p> <p>Project leader Sébastien Faye from LIST’s IT for Information Services (ITIS) department stated: "Most of the use cases that benefit from 4G took several years to be really implemented. The same will apply to 5G, as it will for 6G and beyond in several years’ time. Deploying new network technologies is immensely complex and exploiting their full potential is also a challenge, but one that can generate massive economic benefits down the road. Mobility is an excellent example to illustrate this point and explain to the general public the interest of using new, low latency communication means”.</p> <p>As part of this awareness-raising project, 5G-PLANET is set to be present at several events, including LIST Tech Day on 22 September 2021, the "Connecting Tomorrow: 5G Broadband and Beyond" conference at LuxExpo the Box from 5 to 7 October 2021 and the 5G Network Digital Twin for Luxembourg event in February 2022. Beyond Luxembourg, LIST will be present at the Smart City Expo World Congress in Barcelona, Spain, from 16 to 18 November 2021, and at other scientific conferences across Europe on various dates.</p> <p><em><strong>For further information about 5G-PLANET, visit the dedicated project webpage at https://www.list.lu/en/research/project/5g-planet/.</strong></em></p> <p>https://chronicle.lu/category/research-r-d/37707-list-launches-luxembourgs-1st-5g-educational-awareness-project</p> https://www.list.lu/media/press/list-launches-luxembourgs-1st-5g-educational-awareness-project/ LIST launches educational 5G awareness project for Luxembourg <p>With that and several other reasons in mind, the Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) in collaboration with Luxembourg’s Department of Media, Telecommunications and Digital Policy (SMC), is launching a special awareness-raising platform to showcase and explain the technologies behind 5G, and specifically to make the complex world of 5G-mobility concepts, accessible to the greatest number of people possible.</p> <p>Entitled 5G-PLANET, or 5G Network Digital Twin for Connected Mobility in Luxembourg to give it its full name, the project’s aim is creating a copy of Luxembourg’s existing 5G infrastructure in order to demonstrate its use, capabilities, limits etc, to a wide audience.</p> <p>5G-PLANET primarily intends to share LIST's experience on the planning and design of new 5G networks, by taking Luxembourg as a practical example. It will specifically target connected mobility applications and intelligent transport systems, which are among the most promising uses of 5G on a socio-economic level - but still requiring a few years before advanced implementation.</p> <p>Sébastien Faye from LIST’s IT for Information Services (ITIS) department and project leader, stated : Most of the use cases that benefit from 4G took several years to be really implemented. The same will apply to 5G, as it will for 6G and beyond in several years’ time. Deploying new network technologies is immensely complex and exploiting their full potential is also a challenge, but one that can generate massive economic benefits down the road. Mobility is an excellent example to illustrate this point and explain to the general public the interest of using new, low latency communication means”.</p> <p>Traffic light management, prevention of road incidents, cooperation between vehicles and the development of autonomous functions are all applications that can benefit from 5G, which is of tremendous interest to the Luxembourg and European ecosystems.</p> <p>5G-PLANET plans to build on LIST’s expertise to propose a decision support system to plan and design 5G networks for cooperative, connected, and automated (CCAM) mobility applications. This system will be the subject of demonstrations to raise public awareness about the interest of these technologies. To do so, LIST will rely on a Digital Twin approach, by creating a digital replica of Luxembourg’s 5G infrastructure. One of the objectives is to offer a visual and attractive showcase to raise the public awareness.</p> <p>How can 5G networks be used and deployed for connections to mobility applications, with a focus on vehicular communications? What is the impact of 5G on mobility performance compared to other communication technologies? Is it better than other technology? How much does is cost? What would be the interest of developing a 5G network digital twin for Luxembourg? These are just some of the important questions 5G-PLANET project aims to tackle while using as many use-cases as possible and informing the public of its findings.</p> <p>Building a replica also includes constructing an open 5G antenna, developed in Laboratory mode at LIST, allowing anyone equipped with a 5G phone to experiment the real capabilities of a 5G network, and interact with LIST’ software solutions.</p> <p><em><strong>Visit the 5G-Planet project webpage: https://www.list.lu/en/research/project/5g-planet</strong></em></p> <p>https://itone.lu/index.php/news/list-launches-educational-5g-awareness-project-for-luxembourg</p> https://www.list.lu/media/press/list-launches-educational-5g-awareness-project-for-luxembourg/ Accompagner pour plus d'égalité <p>L'égalité entre femmes et hommes au travail, c'est assurer au sein de l'entreprise une véritable égalité dans le traitement, la prise de décision ainsi que la conciliation entre vie professionnelle et vie privée. Cette égalité contribue à créer de la valeur ajoutée au niveau économique et assure le bien-être des collaboratrices et collaborateurs, rappelle le ministère dans un communiqué. Pour le ministère de l'Égalité entre les femmes et les hommes, il est important d'avoir des partenaires qui s'engagent à faire vivre et progresser l'égalité dans leurs équipes. La ministre de l'Égalité entre les femmes et les hommes, Taina Bofferding, et le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) ont donc signé une convention de collaboration pour le programme «actions positives» du ministère. La signature marque le lancement du programme qui mènera à la mise en place d'un plan d'action du LIST pour l'égalité.</p> <p>À travers le programme des «actions positives» du ministère, le LIST va se donner une stratégie pour favoriser l'égalité entre femmes et hommes notamment dans le recrutement et dans la prise de décision. Concrètement, le projet d'«actions positives» se basera sur une enquête interne pour comprendre la situation professionnelle actuelle des femmes et des hommes. Puis, le ministère de l'Égalité entre les femmes et les hommes accompagnera le processus pour établir des actions qui favorisent l'égalité entre les sexes. Le programme «actions positives» s'inscrit sur une durée de deux ans. Le label «actions positives» vient couronner les démarches réalisées pour récompenser les actions concrètes et moyens mis en œuvre.</p> https://www.list.lu/media/press/accompagner-pour-plus-degalite/ SemanticLCA : et si l’on couplait environnement et bien-être ? <p>Pourtant, selon une étude récemment publiée par l’ONU, les efforts déployés jusqu’ici ne seraient pas suffisants, notamment dans le secteur du bâtiment qui représente à lui seul près de 40% des émissions de CO2 mondiales !</p> <p>Mais alors comment atténuer l’empreinte carbone de nos bâtiments ?</p> <p>Telle est la question que se sont posés nos chercheurs et leurs homologues de l’Université de Cardiff. Lancé en 2020, le projet SemanticLCA a reçu le soutien du Fonds National de la Recherche (FNR) au Luxembourg et de l’Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) au Royaume-Uni.</p> <p><strong>Un compromis optimisant santé, énergie et confort</strong></p> <p>« La notion de compromis ici est importante : au vu des avancées ces dernières années en matière de performance énergétique, nous souhaitions développer une méthode capable de réduire l’impact environnemental de nos bâtiments, tout en préservant la santé et le bien-être de ses occupants. » explique Sylvain Kubicki, chercheur au LIST.</p> <p>Si la phase de conception d’un bâtiment nous donne généralement beaucoup de latitude, une fois certains choix opérés (sur le type de chauffage à utiliser ou le choix des menuiseries par exemple), difficile de revenir en arrière…</p> <p>L’équipe multidisciplinaire de Sylvain s’est donc penchée sur l’analyse de cycle de vie dynamique (de l’anglais « Dynamic Life Cycle Assessment ») afin d’optimiser nos bâtiments tout au long de leur cycle de vie et ainsi allier « santé, énergie et confort ».</p> <p>En reliant les informations fournies en amont par les cabinets d’architectes et les constructeurs, sous la forme de maquettes numériques (BIM), et en temps réel par les capteurs déployés dans le bâtiment (sur l’occupation, la qualité de l’air intérieur et extérieur, les systèmes domotiques etc.), nos chercheurs tentent de fournir des recommandations personnalisées aux occupants, comme par exemple « ouvrir les fenêtres » ou encore « baisser les stores ».</p> <p><strong>Quels développements envisager dans les mois à venir ?</strong></p> <p>Un prototype d’outil d’aide à la gestion du bâtiment devrait bientôt voir le jour, démontrant ainsi les capacités d’interactions entre un bâtiment et ses utilisateurs. « Un point essentiel pour développer le concept de smart building dans les années à venir ! » nous confie Sylvain.</p> <p>Par ailleurs, les perspectives scientifiques ne manquent pas. Pour remédier à l’incomplétude et à l’incertitude des données et ainsi affiner l’analyse du cycle de vie de nos bâtiments et de nos quartiers, l’équipe de Sylvain aura recours à l’apprentissage automatique (de l’anglais « Machine Learning »).</p> <p>L’analyse de cycle de vie est donc un outil formidable en matière de politique urbaine et de gestion immobilière : son utilisation permet non seulement d’évaluer la performance énergétique d’un projet de construction ou de rénovation mais présente également un grand intérêt pour la gestion durable des bâtiments et des quartiers !</p> <p>https://www.infogreen.lu/semanticlca-et-si-l-on-couplait-environnement-et-bien-etre.html</p> https://www.list.lu/media/press/semanticlca-et-si-lon-couplait-environnement-et-bien-etre/ Observierung aus dem All <p>Es ist eine Art Frühwarnsystem, das die Wissenschaftler etablieren möchten. Unter Zuhilfenahme von flugzeug- und satellitengestützter Fernerkundung wollen sie das Aufkommen des Borkenkäfers, auch Buchdrucker genannt, bereits in einem&nbsp;möglichst frühen Stadium erkennen.</p> <p>Dazu kooperieren nicht nur die Universität Trier und das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), auch das Nationalparkamt des Nationalparks Hunsrück-Hochwald ist mit an Bord. Dort hat der Borkenkäfer bereits Teile der&nbsp;Fichtenwälder in Kahlflächen verwandelt. Während im Kerngebiet des Nationalparks eine ungestörte Ausbreitung des Käfers toleriert werde, solle in den Randbereichen verhindert werden, dass er auf angrenzende Wälder übergreife, wie es in einer Mitteilung der Universität heißt. Das Kooperationsprojekt ist Teil einer europaweiten Kampagne der Weltraumagenturen NASA und ESA.</p> <p><strong>Spezialflugzeug der NASA</strong></p> <p>„Der Buchdrucker befällt fast ausschließlich Fichten, die darauf unter anderem durch Veränderungen in den Nadeln reagieren. Diese Reaktion wollen wir nutzen und herausfinden, ob sich aus dem Reflexionssignal, das von Fichtennadeln aufgezeichnet werden kann, Informationen über das Stadium und über die Verbreitung des Borkenkäfers erfassen lassen“, erläutert Johannes Stoffels von der Universität Trier.</p> <p>Das Spezialflugzeug mit hochauflösenden Instrumenten, das für die Beobachtung der nur zwei bis drei Millimeter großen Tiere notwendig ist, wurde von NASA und ESA zur Verfügung gestellt – allerdings stand es den Forschern lediglich für zwei Tage zur Verfügung, weshalb das Projekt mehrfach erst an schlechtem Wetter, später an einem Flugverbot zu scheitern drohte. Letzten Endes konnte aber zumindest ein Streifen des ursprünglich vorgesehenen Gebiets überflogen werden.</p> <p><strong>Kontrolle der Käferausbreitung</strong></p> <p>Auf Basis der übermittelten Daten nahmen die zeitgleich auf dem Boden operierenden Forscher und Nationalpark-Ranger Proben aus Bäumen in unterschiedlichen Befallsstadien. Diese werden nun in Laboren analysiert, parallel dazu bereitet die&nbsp;NASA die beim Flug erhobenen Daten auf. Die wissenschaftliche Auswertung übernimmt ein Forschungsteam des LIST um Martin Schlerf.</p> <p>Sollte es mit Mitteln der Fernerkundung gelingen, sowohl die Ausbreitung des Borkenkäfers als auch das jeweilige Stadium des Befalls großflächig zu erkennen, wäre dies für das Monitoring und die Kontrolle der Käferausbreitung ein großer Schritt vorwärts.</p> <p>Europaweit ist der Borkenkäfer zu einem Problem geworden. Um die Verbreitung einzudämmen, ist es notwendig, einen Befall möglichst früh zu erkennen und betroffene Bäume zu entfernen. Die Forscher erhoffen sich mit der Fernerkundung präzisere und umfassendere Analysen, als dies mit der derzeitigen aufwendigen und lückenhaften Beobachtung vom Boden aus möglich ist.&nbsp;</p> <p><strong>LW</strong></p> https://www.list.lu/media/press/observierung-aus-dem-all/ La recherche, une partenaire pour les entreprises <p>Circuit Foil et le List ont signé, le 11 juin dernier, à Wiltz, un partenariat à 18 millions d’euros sur quatre ans pour inventer le cuivre de demain, qui se retrouvera dans les smartphones, les voitures électriques, les satellites ou les avions. Pour le List, il s’agit du deuxième plus grand partenariat public-privé après celui signé fin 2016 avec Goodyear, d’un montant de près de 50 millions d’euros. Soutenu par le ministère de l’Économie, celui de l’Enseignement supérieur et de la Recherche et le Fonds national de la recherche, ce partenariat devrait attirer au Luxembourg une main-d’œuvre hautement qualifiée au service de produits à haute valeur ajoutée. Le CEO du List, Thomas Kallstenius, se réjouissait, lors de la conférence de presse organisée avec Circuit Foil, d’attirer au Luxembourg toujours plus de chercheurs de haut niveau, la recherche étant l’un des axes prioritaires suivis par les autorités pour préparer le pays de demain. Un constat partagé par Benoit Duez, external exploration concept leader au sein de l’usine Goodyear de Colmar-Berg. « C’est vraiment très impressionnant de voir les moyens que met le gouvernement dans la recherche. Quand on discute avec des pays voisins, ils sont souvent admiratifs du Luxembourg, qui est l’une des plus petites nations d’Europe, mais qui investit avec de grands moyens dans ce domaine. » En février 2020, le ministre de l’Éducation, Claude Meisch (DP), avait d’ailleurs annoncé l’objectif d’y investir l’équivalent de 1 % du PIB d’ici 2023. Les cinq centres de recherche et l’Université du Luxembourg se sont ainsi vu attribuer près de 1,5 milliard d’euros sur la période 2018-2021.&nbsp;</p> <p>Le partenariat entre Goodyear et le List porte, de son côté, sur 16 projets (et plus de 30 sous-projets) déclinés en 5 programmes de recherche, et va durer jusqu’à fin 2022. « Le List est notre plus gros partenaire public au Luxembourg, mais nous collaborons aussi avec l’Université du Luxembourg », confirme Benoit Duez. « Ces différents partenariats couvrent des domaines comme la science des matériaux, la data science, l’ingénierie des procédés ou l’évaluation de la performance des pneus. » Et, au regard d’une multinationale comme Goodyear, qu’apporte un chercheur par rapport à un ingénieur ? « Un chercheur en thèse ou post-doctorant aborde une problématique scientifique d’une manière un peu différente d’un ingénieur. Les ingénieurs ont plutôt une vision applicative sur le produit, alors que le chercheur travaille sur le développement fondamental ou la compréhension du phénomène. Chercheurs et ingénieurs sont très complémentaires. » Au sein du centre d’innovation, Goodyear compte d’ailleurs 10 à 15 % de personnes qui ont un PhD.</p> <p><strong>Des équipements de pointe</strong></p> <p>Dans le cadre de son partenariat avec le List, le fabricant de pneus peut accéder à des équipements qu’il ne possède pas. « Par exemple, quand on parle de l’optimisation des modèles pour prédire la performance des pneus, le List a un visual wall afin de pouvoir visualiser à grande échelle les modèles créés de manière virtuelle, ce qui est vraiment exceptionnel. Le List dispose également d’une batterie de machines qui permettent de caractériser les matériaux, de leur plus petite taille à une taille plus macroscopique, et ils ont les spécialistes qui vont avec, se réjouit Benoit Duez. Nous n’aurions pas un taux d’utilisation assez grand pour rentabiliser l’investissement dans de telles machines, alors que le List peut les proposer à différentes entreprises. »</p> <p>L’équipement des instituts de recherche est en effet un argument de poids pour favoriser les échanges entre le privé et le public, comme le confirme Nicoleta Popa, head of global R&amp;D construction chez ArcelorMittal. Le groupe sidérurgique a en effet fêté cette année les 10 ans de la chaire qui le lie à l’Uni et qu’il finance à hauteur de 1,6 million d’euros. « Il faut savoir que, dans notre centre de recherche, on n’a pas tous les équipements nécessaires pour réaliser les essais, par contre l’Uni a un super laboratoire, avec les bons outillages pour faire les tests, démontrer les nouvelles règles de calcul, la résistance ou la durabilité de nouvelles solutions. Il y a aussi à l’Uni un centre HPC, avec des serveurs très puissants sur lesquels nous pouvons faire des simulations numériques. »&nbsp;</p> <p>Depuis le début de la chaire, près d’une douzaine de projets ont déjà été menés, et plus d’une vingtaine d’articles publiés dans des revues. « Beaucoup de doctorants ont reçu des prix aussi, ce qui prouve la qualité de la collaboration, et c’est très motivant », complète Nicoleta Popa. De nombreuses entreprises n’hésitent également pas à embaucher des thésards ou des post-doctorants avec lesquels ils ont collaboré. « L’avantage est qu’ils ont eu un accès direct à notre entreprise pendant toute leur thèse et ils &nbsp;connaissent donc très bien notre fonctionnement, nos produits, et ils sont force de proposition pour poursuivre leurs travaux », précise Ralph Useldinger, head of group analytics and fundamental R&amp;D au sein de Ceratizit, à Mamer. Le groupe spécialisé dans les solutions d’outillages de coupe et de matériaux durs pour la protection contre l’usure travaille à la fois avec le List, les départements de physique et d’ingénierie de l’Uni et le SnT. « Chacun apporte quelque chose de différent. Le List est notamment très bien équipé pour l’analyse des matériaux et le dépôt de couches minces dures, avec le département d’ingénierie de l’Uni, on regarde des techniques d’assemblage, par exemple avec le laser, ou de la modélisation pour optimiser nos processus. Avec le SnT, on travaille en autres sur le machine learning. » Pour Ralph Useldinger, « c’est un atout de travailler avec des acteurs locaux spécialisés car les distances sont très courtes, ce qui facilite la communication et l’esprit d’équipe, et nous pouvons ainsi contribuer au développement de la communauté scientifique du Luxembourg. D’autant plus que nous avons la chance, en l’occurrence, d’avoir beaucoup d’instituts spécialisés dans le domaine des matériaux. » &nbsp;</p> <p><strong>IOANNA SCHIMIZZI</strong></p> https://www.list.lu/media/press/la-recherche-une-partenaire-pour-les-entreprises/ LIST Report Confirms "Exceptional" Nature of Recent Floods <p>This first analysis confirms the exceptional nature of the climatic events that occurred on 14 and 15 July 2021 in Luxembourg. Note that this analysis is provisional and will be updated and supplemented in the coming weeks.</p> <p><strong>Precipitation: accumulations observed and return periods</strong></p> <p>Researchers used a series of rainfall observations based on combined readings obtained at the historic stations of Belvaux and Oberkorn. Geographically very close, these two stations, operated by the Administration of Technical Agricultural Services (Administration des services techniques de l´agriculture - ASTA), provide 67 years of daily rainfall records. Statistical analysis of this series largely confirmed the exceptional nature of the recent flooding.</p> <p>The cumulative precipitation of 68.1 mm observed in Oberkorn on 14 July would thus have a return period (i.e. an estimated average time between such events) of nearly 90 years in the summer period (April to September). Considering the summer and winter seasons (therefore a complete hydrological year of twelve months), such high levels of precipitation remain exceptional, with an estimated return period of 43 years.</p> <p>The analysis of the cumulative rainfall over seven days confirmed the exceptional nature of the events observed. For a summer semester, the total of 134 mm of rain observed on the Belvaux-Oberkorn series would be equivalent to a return period of well over 100 years. Annually (summer and winter included), this seven-day accumulation would only have a return period of thirteen years. LIST noted that the rainfall sequences that led to the 1995 floods were 60 mm greater than those recorded in July 2021.</p> <p><strong>Analysis of the conditions leading up to the recent floods</strong></p> <p>Due to rather gloomy weather conditions during the previous days and weeks (as evidenced by the cumulative rainfall of 109.7 mm, recorded between 14 June and 13 July for the Belvaux-Oberkorn series), the general saturation level of the Bibeschbach catchment area (Livange) was well above the 2004-2021 average. As of 13 July, the basin's water reserves were almost twice the inter-annual average (reaching ~ 50% of maximum capacity) - close to values rather characteristic of a typical November or March.<br /> &nbsp;<br /> <strong>Examples of flood hydrographs</strong><br /> &nbsp;<br /> Depending on the accumulation and intensity of rainfall observed in other parts of the country, hydrological responses varied. A first analysis of the watershed yields is based on flow metric data from Bibeschbach, Weierbach, Attert (Useldange) and Wiltz (Winseler).<br /> &nbsp;<br /> Expressed in specific flow rates (l s -1 km -2), these data reveal an almost instantaneous and violent response from the Bibeschbach on the night of 14 to 15 July. Reaching a specific flow rate of over 1,300 l s -1 km -2, this stood out clearly from the other basins analysed. Due to the previous high saturation level, the precipitation of 14 July (reaching nearly 122 mm at Roeser) generated an elapsed slide of 91 mm. Thus, 75% of rain that fell between 03:00 on 13 July and 15:00 on 15 July would have contributed to the Bibeschbach flood wave. The Wiltz, Weierbach and Attert watersheds achieved high specific peak flows, but only between 250 and 350 l s -1 km -2. Their corresponding flow coefficients would have reached nearly 45% (to be confirmed depending on the recession).<br /> &nbsp;<br /> <strong>Statistical analysis</strong><br /> &nbsp;<br /> The statistical analysis of the peak flows observed in the hydrometric network of Luxembourg is limited here to the watersheds of Bibeschbach, Weierbach, Attert, Eisch (Hagen), Roudbach (Platen), Wiltz and Huewelerbach (Hovelange). Small to medium in size, these basins are representative of the diversity of the physiographic characteristics of Luxembourg, just as they correspond to the sectors that typically generate the flows that ultimately produce flooding in the alluvial plains of larger streams. &nbsp;LIST noted that, with series of flow metrics reaching just 20 years, statistical analyses of peak flows as high as those observed between 14 and 15 July remain very uncertain in most cases.<br /> &nbsp;<br /> At Weierbach, the peak flow observed on 15 July was significant with 0.162 m3 / s, but did not exceed the previous maximum of 0.188 m3 / s observed in 2011. For the summer semester, the return period of the peak flow of 0.162 m3 / s is estimated at 55 years (compared to 33 years for the full hydrological year).<br /> &nbsp;<br /> At Huewelerbach, the peak flow (1.05 m3 / s) observed on 15 July was much higher than all the maximum flows observed over a period of hydrometric observations of 20 years. The return period corresponding to this peak flow would a priori be very much greater than 50 years for the summer period (as for a complete hydrological year).<br /> &nbsp;<br /> The peak flow of 14.2 m3 / s observed at Bibeschbach on 15 July was more than twice the maximum flow observed until then (6.6 m3 / s recorded in 2013 and 2016). Both for the summer period (April to September) and for a complete hydrological year, such a peak flow is largely exceptional (estimated return period very much greater than 50 years).<br /> &nbsp;<br /> For the peak flow observed at Roudbach on 15 July, the corresponding return period would be nineteen years for the summer period and only seven years for the full hydrological year. According to LIST, these return periods bear witness to the exceptional nature of the episode, without, however, falling within a context as catastrophic as that observed in other watersheds.<br /> &nbsp;<br /> The peak flow of 21 m3 / s observed at Eisch was exceptional, as evidenced by the return period of over 50 years Even considering the peak flows over a complete hydrological year, the return time of 26 years remains considerable for this episode.<br /> &nbsp;<br /> At Wiltz, the peak flow observed in July 2021 was 26 m3 / s - nearly 10m3 / s higher than the second summer peak flow measured in 2016 (14 m3 / s). For a summer semester, this value would have a return period much greater than 50 years. Considered over a full hydrological year, this peak flow would have a return period of 23 years.<br /> &nbsp;<br /> At Attert, the observed peak flow (73 m3 / s) was slightly higher than that observed during the winter of 1999 (72 m3 / s). On the other hand, for a summer semester, this value was much higher than the previous maximum peak flow observed (40 m3 / s in 2008). The corresponding return period is well over 50 years.<br /> &nbsp;<br /> <strong>Preliminary conclusions</strong><br /> &nbsp;<br /> According to LIST, this first analysis confirms the exceptional nature of the recent flooding in Luxembourg, with daily rainfall accumulations with a return period locally greater than 100 years. The response of the hydrosystems was just as substantial, with peak flows at return periods (largely) greater than 50 years in most of the watersheds studied. In the weeks and months to come, a more detailed analysis will give an even clearer overview of the hydrological processes which prevailed during this exceptional episode.&nbsp;</p> <p>https://chronicle.lu/category/surveys-reports/37283-list-report-confirms-floods-of-14-15-july-were-exceptional</p> https://www.list.lu/media/press/list-report-confirms-exceptional-nature-of-recent-floods/ Des cumuls de pluie plus observés «depuis 100 ans» <p>Des cumuls de pluie journalière qui n'avaient certainement pas été enregistrés au Luxembourg depuis plus de 100 ans. Les précipitations qui ont provoqué les inondations au Grand-Duché le 14 et le 15 juillet étaient bien «un épisode exceptionnel», note le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) dans un rapport rendu public ce mercredi.</p> <p>«La réponse des hydrosystèmes (NDLR: un hydrosystème est composé d'eau et de tous les milieux aquatiques associés dans un secteur géographique délimité, notamment un bassin versant) a été tout aussi conséquente, avec des débits de pointe aux temps de retour* (largement) supérieurs à 50 ans (probablement au-delà de 100 ans dans certains bassins versants) dans la plupart des bassins versants étudiés», ajoute le LIST.</p> <p>Dans le détail, c'est aux stations d'observations de Belvaux et d'Oberkorn que les relevés de pluie journalière maximale ont été les plus importants. «Le cumul de précipitations de 68,1 mm observé à Oberkorn le 14 juillet 2021 aurait ainsi un temps de retour de près de 90 ans en période estivale (avril - septembre)», souligne le LIST. En outre, l’analyse du cumul de pluie sur 7 jours pour ces même stations indique un total de 134 mm, ce qui équivaudrait à un temps de retour «largement supérieur à 100 ans», note l'Institut.</p> <p>Dans les semaines et mois à venir, une analyse plus fine - reposant également sur des données obtenues au moyen de traceurs hydro-géochimiques et isotopiques - va donner un aperçu encore plus détaillé sur les processus hydrologiques qui ont prévalu durant cet épisode exceptionnel, précise le LIST.</p> <p>*La période de retour, ou temps de retour, est la durée moyenne au cours de laquelle, statistiquement, un événement d’une même intensité se reproduit.</p> <p><strong>ol</strong></p> <p>http://www.lessentiel.lu/fr/luxembourg/story/des-cumuls-de-pluie-plus-observes-depuis-100-ans-21501504</p> https://www.list.lu/media/press/des-cumuls-de-pluie-plus-observes-depuis-100-ans/ Katastrophe oder Klimawandel? <p><em><strong>Tageblatt: Wie entsteht überhaupt ein Hochwasser?</strong></em></p> <p><strong>Laurent Pfister: </strong>Hochwasser in großen Flüssen oder Gewässern entsteht tatsächlich eigentlich in den „kleinen“ Einzugsgebieten. Verschiedene Prozesse führen dazu, dass viel Oberflächenabfluss generiert wird. Und das passiert hauptsächlich in den höher gelegenen Einzugsgebieten.&nbsp;</p> <p>Ein Einzugsgebiet wird am einfachsten mithilfe der Topografie definiert: Erhebungen, die ein Tal limitieren – das ist ein Einzugsgebiet. Auch die Geologie spielt eine große Rolle, sie kann eine ganz andere Form haben als die Topografie. Aber wir wissen darüber in Luxemburg ziemlich genau Bescheid.&nbsp;</p> <p><em><strong>Welche Rolle spielt denn die Geologie dabei?&nbsp;</strong></em></p> <p>Was wir in den vergangenen Jahren gelernt haben, ist, dass es in Luxemburg auf kleinem Raum sehr viele Gesteinstypen gibt. Die einen sind sehr wasserdurchlässig, die anderen weniger. Es gibt Einzugsgebiete mit verschiedenen &nbsp;Gesteinssorten. Das führt dazu, dass das System sehr heterogen ist.&nbsp;</p> <p>Ein anderes Element ist die Auffangkapazität des Untergrunds. Bei manchen ist das Ende schnell erreicht, andere wirken wie ein gigantischer Schwamm. Irgendwann kommt jeder Untergrund an sein Limit, aber das wird nicht überall zur gleichen Zeit erreicht.&nbsp;</p> <p><em><strong>Wie genau kann man vorhersagen, wie die Pegel in Flüssen und Bächen ansteigen?&nbsp;</strong></em></p> <p>Dafür sind die Vorhersagemodelle da, die das Wasserwirtschaftsamt betreibt. Dort hat man schon relativ früh erkannt, dass die Situation kritisch ist und dass es zu Überschwemmungen kommen kann. Das Schwierige ist immer: Man weiß nie genau, wo die stärksten Regenintensitäten herunterkommen. Es geht ja darum, zu wissen, wo der stärkste Niederschlag runterkommt und wie es um die Auffangkapazität in diesem Gebiet beschaffen ist.&nbsp;</p> <p><em><strong>Was genau hat zu den Überschwemmungen in Luxemburg geführt?</strong></em></p> <p>Das Kritische bei einem Ereignis wie am Mittwoch und Donnerstag: Es hatte einfach über einen längeren Zeitraum nicht unbedingt sehr intensiv, aber doch über Stunden von der Regenmenge her sehr viel geregnet. &nbsp;Das hat dazu geführt, dass flächendeckend ganz große Gebiete gesättigt wurden und quasi keine Auffangkapazitäten mehr bestanden haben. Und wenn darauf auch nur ein Niederschlag mittlerer Intensität fällt, fließt das Wasser in kurzer Zeit in die Flüsse und Bäche – und das führt zu massiven Überschwemmungen.&nbsp;</p> <p><em><strong>Der Regen vorher hat also auch eine Rolle gespielt?&nbsp;</strong></em></p> <p>Absolut, das spielt definitiv eine Rolle, weil einfach die Auffangkapazität für dieses Jahr viel geringer war, als es normalerweise der Fall ist.&nbsp;</p> <p><em><strong>In einigen Orten gab es massive Schäden, in anderen gar keine. Woran liegt das?&nbsp;</strong></em></p> <p>Wir sind noch dabei, die Daten zu sammeln und eine detaillierte Analyse zu erstellen, welche Prozesse wo passiert sind. Es sind gibt viele Faktoren, der Niederschlag ist einer, aber er alleine führt nicht zu Hochwasser. Es kommen andere Faktoren dazu: Topografie, Geologie, auch die Form des Einzugsgebiets ist sehr ausschlaggebend.&nbsp;</p> <p><em><strong>Wie lange dauert es, bis das Wasser abgelaufen ist?&nbsp;</strong></em></p> <p>Das hängt von der Größe des jeweiligen Einzugsgebiets ab. Wir haben verschiedene kleinere Einzugsgebiete, in denen die Pegel jetzt schon fast wieder im Normalzustand sind. Bei anderen wird es noch ein paar Tage bis zu einer Woche dauern.&nbsp;</p> <p><em><strong>War das Unwetter dem Klimawandel geschuldet?&nbsp;</strong></em></p> <p>Das ist eine Frage, die man nicht direkt mit ja oder nein beantworten kann. Ein einzelnes Ereignis macht an sich noch keinen Klimawandel aus. Aber es gibt eine Anhäufung von Extremereignissen, allein wenn wir nur auf Luxemburg schauen: 2016 und 2018 Sturzfluten, auch in den anderen Teilen des Landes starke Niederschläge mit Sachschäden. Und auch vor ein paar Wochen hatten wir Starkregen mit erheblichen Schäden. Es ist einfach diese Anhäufung von Extremereignissen, die eigentlich dafür spricht, dass es sich hier um einen vom Klimawandel mitgetragenen Wandel handelt.&nbsp;</p> <p>Ich sage nicht, dass es das früher nicht gegeben hat, da gab es auch Sommer, in denen es viel geregnet hat. Aber die Intensität und die Häufigkeit der Ereignisse nimmt zu – und das ist doch besorgniserregend.&nbsp;</p> <p><em><strong>Kommt der Klimawandel also schneller, als wir dachten?&nbsp;</strong></em></p> <p>Es muss nicht sein, dass wir jedes Jahr die nächste Katastrophe haben. Es können durchaus wieder Phasen kommen, in denen sich die Lage beruhigt. Es ist ein sehr komplexes System mit sehr vielen Feedback-Mechanismen. Aber es ist nicht das einzelne Ereignis, sondern die Anhäufung. Momentan ist es so, dass alles darauf hindeutet, dass der Klimawandel wirklich da ist. Aber das heißt umgekehrt nicht, dass jedes Hochwasser oder jede Sturzflut dem Klimawandel zu schulden ist. Nehmen wir an, es hätte keine menschengemachten Treibhausgas-Emissionen gegeben – dann hätte es durchaus sein können, dass wir dieses Jahr dennoch ein Hochwasser gehabt hätten.&nbsp;</p> <p><em><strong>Wie können wir uns auf solche Ereignisse vorbereiten?</strong></em></p> <p>Man darf jetzt nicht in den Katastrophismus verfallen und sagen: Wir werden das jedes Jahr haben. In den 90ern gab es dreimal hintereinander große Überschwemmungen, auch damals wurde schon befürchtet, dass der Klimawandel dafür der Grund sein könnte. Und dann war es ganz lange ruhig, es begann erneut, dann war es wieder fünf bis sechs Jahre ruhig. Und jetzt, seit ein paar Jahren, passiert wieder eher viel. &nbsp;</p> <p><em><strong>Wird es in der Zukunft öfter zu diesen Ereignissen kommen?&nbsp;</strong></em></p> <p>Ja, aber ich bleibe dabei: Das Hochwasser der vergangenen Woche war wirklich ein außergewöhnliches Ereignis und ich hoffe nicht, dass es dazu kommt, dass wir das alle paar Jahre haben. Aber wir müssen uns einfach darauf einstellen, dass Ereignisse, bei denen früher gesagt wurde, dass sie alle 100 Jahre stattfinden, höchstwahrscheinlich etwas öfter kommen. Wie oft genau kann niemand sagen – das sind statistische Größen.&nbsp;</p> <p><em><strong>Wenn das erst der Anfang ist – wie sieht es in 50 Jahren aus?&nbsp;</strong></em></p> <p>Es gibt verschiedene Szenarien, die von „alles geht so weiter wie jetzt“ reichen bis dahin, dass wir es schaffen, die Erderwärmung zu stoppen – und alles dazwischen. Es ist schwer vorauszusehen, wohin es in den nächsten 50 Jahren geht,&nbsp;ich kann nur sagen: Wir müssen weiter daran arbeiten, es so gut zu verstehen wie möglich.&nbsp;</p> <p><strong>Tobias Senzig</strong></p> https://www.list.lu/media/press/katastrophe-oder-klimawandel/ Luxembourg to produce oxygen on the moon <p>The commitment was formalised in a letter of intent signed between the Luxembourg Space Agency, French government agency Centre national d’Études spatiales, European Space Resource Innovation Centre and gas specialists Air Liquide on Tuesday.</p> <p>During the coming months, the partners will discuss solutions for the challenges of space exploration, focusing on in situ production and storage of oxygen and hydrogen, production and storage of hydrogen energy in space and on the lunar surface, technologies for life support, and the refuelling of satellites and launchers in orbit.</p> <p>“Space resources will be key for future space exploration. Being able to exploit them is a crucial stepping-stone to build a permanent human presence in space. It will also open up new avenues in terms of business models and in-space products and services,” Luxembourg Space Agency CEO Marc Serres said.</p> <p>Luxembourg unveiled its SpacesResources.lu programme in 2016 aimed at developing a commercial space ecosystem in Luxembourg for the exploration and exploitation of space resources. In 2018, it launched the Luxembourg Space Agency and in 2020 announced the creation of the ESRIC innovation centre within the Luxembourg Institute of Science and Technology. The latter will by 2022 install a range of dedicated labs and testing facilities which, among other things, will include a dirty thermal vacuum chamber and demonstrators for processing moon rock or regolith to produce oxygen on the moon.</p> <p><strong>Jess Bauldry</strong></p> <p>https://delano.lu/article/luxembourg-to-produce-oxygen-o</p> https://www.list.lu/media/press/luxembourg-to-produce-oxygen-on-the-moon/ Launch of the EBSILUX Blockchain Project and the Diplomas Use Case in Luxembourg <p>Co-funded by the European Union, the EBSILUX Project integrates Luxembourg into the European &nbsp;Blockchain Services Infrastructure (EBSI) and implements a European EBSI use case at national level. &nbsp;This improves the internal market’s functions and supports the competitiveness of the European &nbsp;economy.</p> <p>EBSI uses blockchain to build cross-border services that will allow public administrations and their &nbsp;ecosystems to verify information and make services more trustworthy. EBSI deployed a network of &nbsp;distributed blockchain nodes across Europe, supporting applications focused on selected use cases. The &nbsp;EBSILUX project contributes to the overall robustness and security of the EBSI by hosting one of these &nbsp;nodes.</p> <p>Luxembourg prioritises student mobility, multilingualism and international cooperation. EBSILUX is &nbsp;implementing the Diplomas use case of EBSI. The use case provides digital academic certificate records &nbsp;in Luxembourg for the sake of transparency and trust between schools/universities, students and &nbsp;employers. It is a fully interoperable and cross-border solution. The use case will leverage digital identity, &nbsp;distributed ledger and mechanism for digital verifiable credentials/presentations.</p> <p>To support the Diplomas use case, a digital identity based on the European Self-Sovereign Identity &nbsp;(ESSIF) framework will also be implemented. ESSIF will allow citizens to create, control, and use their &nbsp;own digital identity without having to rely on a single, centralised authority. The framework follows the European Commission announcement of a trusted and secure Digital Identity for all Europeans.</p> <p>EBSILUX will result in improved access to trans-European services. More specifically, citizens, &nbsp;businesses and administrations from Luxembourg and other EU Members States will get access to &nbsp;services based in Luxembourg and other EU Member States that are accessible via EBSI.</p> <p>Fabrice Croiseaux, Chairman of Infrachain said, “Infrachain is delighted to be part of the team of this &nbsp;strategic project. EBSILUX lays the foundation for what will be an important tool for successful interaction &nbsp;of private and public players in the European Blockchain space. With EBSILUX, public and private sector &nbsp;work together as a community to push the adoption curve of blockchain and make blockchain operational &nbsp;in Europe - that’s what Infrachain stands for.”</p> <p>Prof. Dr. Gilbert Fridgen, Delegate to the European Blockchain Partnership and PayPal-FNR PEARL &nbsp;Chair in Digital Financial Services of the Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust &nbsp;(SnT) stated, “At first sight, digital identities and diploma credentials are eGovernment topics, yet they will &nbsp;also have a massive impact on business process, business models, and the ways we handle all kinds of &nbsp;personal data. EBSILUX is a major step forward for Luxembourg.”</p> <p>Dr. Djamel Khadraoui, Head of the Trusted Service System Research Unit of the Luxembourg &nbsp;Institute of Science and Technology (LIST) added: "EBSILUX is an important step for a broader use of &nbsp;Blockchain based cross-border services in Europe. The development of real-life use cases that proof the &nbsp;feasibility of the Blockchain technology in reality will help to investigate into new services and markets. &nbsp;We are happy to support this very important project on every level.”</p> <p>More information on the EBSILUX project is available at https://www.ebsilux.lu. &nbsp;</p> <p>https://itone.lu/news/launch-of-the-ebsilux-blockchain-project-and-the-diplomas-use-case-in-luxembourg</p> https://www.list.lu/media/press/launch-of-the-ebsilux-blockchain-project-and-the-diplomas-use-case-in-luxembourg/ «Le List est un investisseur patient» <p>Il était venu pour doper la recherche, il a dû faire de la gestion de crise. Mais Thomas Kallstenius ne s’en plaint pas. À la tête du Luxembourg Institute of Science and Technology (List) depuis deux ans et demi, il est aux premières loges de l’innovation de demain.</p> <p><em><strong>Ça fait un peu plus de deux ans que vous êtes à la tête du List maintenant. Racontez-moi comment vous avez vécu cela.</strong></em></p> <p><strong>Thomas Kallstenius.</strong> – «C’est une magnifique expérience. J’ai eu la chance de venir… de revenir au Luxembourg, puisque j’y ai déjà passé un moment en 2003-2004! La première chose que je me suis dite en revenant est: ‘Waouh, cet écosystème d’innovation a tellement évolué!’.</p> <p>Il y avait quelque chose à faire pour emmener le List à un niveau supérieur. C’est un rêve de pouvoir mettre en place une organisation un peu plus professionnelle pour pouvoir mener des recherches qui ont davantage d’impact… Ces deux années et demie ont été intenses: avec 650 personnes, vous devez mettre en place de solides modèles d’organisation, avec des processus clairs, une stratégie claire et lisible à tous les échelons. Il faut que les chercheurs puissent comprendre en quoi leur travail contribue à la stratégie du List et est important.</p> <p>Si les gens comprennent l’idée générale et quand ils sont performants ou moins performants, tout se passe bien. C’est quand ils ne comprennent pas et ne sont pas jugés sur leurs performances que les choses se passent mal. C’était très important pour moi de mettre tout cela en place. Ce que l’on voit à l’extérieur et qui relève de notre stratégie ne représente que 5% de mon travail. J’aimerais que les gens adhèrent à nos valeurs: nous faisons une recherche responsable et indépendante.</p> <p><em><strong>«Impact» est un mot que l’on retrouve de plus en plus souvent, surtout autour des sujets sur la responsabilité sociale et environnementale. Mais ça veut dire quoi, impact, dans votre cas?</strong></em></p> <p>«Ce sont deux choses. Il y a celles que nous pouvons mesurer, comme les PhD que nous avons, les articles que nous publions, les revenus que nous générons, ce que nous pouvons faire sur une base annuelle et qui peut nous aider à évaluer l’organisation. Le vrai impact est dans le nombre d’emplois que nous créons, dans le nombre d’investissements, dans le nombre de nouveaux chercheurs, dans les sociétés que nous pouvons créer ou aider à créer. Ça prend des années à mettre en place. L’impact prend plus de temps à se matérialiser, surtout sur la société, sur nos partenaires publics et privés.</p> <p><em><strong>Quand le List lance une spin-off, généralement, c’est que les recherches menées en amont ont fait apparaître un besoin de marché, une attente. Ça augmente les chances de réussite?</strong></em></p> <p>«Nous nous appelons nous-mêmes une ‘deep tech venture builder’. Il doit y avoir une brique particulièrement importante et difficile à répliquer pour que nous y allions. Cette année, nous allons lancer deux autres spin-off et nous aidons les chercheurs et des entrepreneurs à prendre ces deep tech et à bâtir des sociétés et des projets entrepreneuriaux. Nous sommes assez patients. Notre mission n’est pas de faire de l’argent, mais de créer de l’impact dans la société. Nous sommes des investisseurs patients. L’espace-temps est variable selon les domaines. Pour l’IT, c’est relativement court. Pour les matériaux, le cycle est beaucoup plus long. Nous voulons nous assurer que nos spin-off survivent et qu’elles deviennent des success-stories!</p> <p><em><strong>C’est une compétition mondiale de chercheurs qui rêvent tous du même succès. Comment détecte-t-on une technologie qui a un potentiel?</strong></em></p> <p>«Nous évaluons chaque technologie pour voir laquelle ou lesquelles ont un potentiel qui va au-delà de la technologie elle-même. Nous avons une idée très tôt. Nous avons beaucoup d’entrepreneurs au List ou qui viennent nous voir avec un projet, et nous essayons de les encourager à développer. Il y a cette période de transition avant qu’on leur demande de voler de leurs propres ailes.</p> <p><em><strong>Il y a quelques années, le Luxembourg était un peu en retard en termes d’investissements par rapport au PIB au niveau européen. Où en sommes-nous?</strong></em></p> <p>«De ma perspective, le Luxembourg est un pays très généreux. L’écosystème de la recherche et de l’innovation est bien financé. Le plus important est le soutien du gouvernement pour que nous puissions atteindre ses objectifs. Pour la plupart des centres de recherche, la question numéro 1 est d’attirer les bons talents. Avec les bons talents, vous pouvez faire de bonnes choses.</p> <p>Ce n’est pas seulement une question de finance. Bien sûr, il faut pouvoir payer pour recruter les meilleurs. Il faut être reconnu à l’étranger, avoir une stratégie de recrutement, etc. Nous avons trois assets stratégiques: nos chercheurs, notre infrastructure, nos partenaires. Avec de généreux partenaires, nous pouvons recruter les meilleurs chercheurs et leur offrir des conditions très compétitives. Nous avons de bonnes infrastructures.</p> <p><em><strong>Dans un pays de petite taille comme le Luxembourg, nouer ces partenariats avec des industriels est-il plus compliqué? Sont-ils limités en nombre par nature?</strong></em></p> <p>«Pas forcément. Notre mission est aussi d’amener d’autres entreprises à s’installer au Luxembourg. Nous voulons mettre le Luxembourg sur la carte. Le Luxembourg est un pays particulièrement attractif. Une fois que vous venez ici, vous et votre famille, vous réalisez que la qualité de vie est très élevée. Il y a de bonnes infrastructures, de bonnes écoles, etc. Le truc est juste d’amener les gens à découvrir le Luxembourg. Bâtir l’image d’un pays qui accueille favorablement les développements autour de l’innovation prend un peu de temps. C’est un super pays pour la recherche, mais vous devez le découvrir!</p> <p><em><strong>Parmi les gros événements de l’année dernière, il y a votre participation à la création du centre de recherche sur l’espace?</strong></em></p> <p>«L’ESRIC est une joint-venture entre l’ESA et l’Agence spatiale luxembourgeoise. C’est vraiment autour des ressources de l’espace. La lune sera une étape vers Mars, mais il faudra construire sur la lune et utiliser les ressources qu’on y trouvera. Nous pourrons mener ici des recherches, dans une infrastructure spéciale et vide d’air, sur ces matériaux. Il y a beaucoup de similitudes avec nos recherches sur les matériaux. La question centrale est le minage: où trouverez-vous ces matériaux sur la lune? Nous avons beaucoup de connaissances sur Terre, mais nous devrons transposer les technologies pour trouver les bonnes ressources. Ma vision pour l’espace est que c’est vraiment challengeant, beaucoup de technologies développées pour l’espace ont eu des usages très importants sur Terre.»</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/list-est-investisseur-patient</p> https://www.list.lu/media/press/le-list-est-un-investisseur-patient/ Un moteur de changement malgré un contexte difficile <p>2020 a entraîné des changements sans précédent. La pandémie nous a contraint à épouser les contours d’une nouvelle réalité. Dans ce contexte de bouleversements, les activités de recherche et d’innovation du LIST n’ont jamais été aussi importantes.</p> <p>En s’appuyant sur l’informatique, les technologies environnementales et spatiales, et les matériaux avancés, le LIST contribue à répondre aux enjeux majeurs auxquels sont confrontées les entités publiques et privées au Luxembourg et au-delà, dans le but de créer une société numérisée, résiliente et durable.</p> <p>Le LIST a tenu ses engagements tout au long de l’année, en travaillant notamment sur des projets bénéficiant à l’ensemble de la société et contribuant à de nombreux changements sur le plan mondial.</p> <p>Membre de la Task Force, le LIST a mené pas moins de huit projets dans le cadre de la lutte contre la COVID-19. CORONASTEP en est l’un des plus connus : il permet de surveiller la présence du virus dans les eaux usées du pays et fournit les résultats au Gouvernement et à la presse, deux fois par semaine.</p> <p>Le dénommé Visualisation Wall sur grand écran du LIST a permis de collecter et d’analyser les données provenant de nombreuses sources.</p> <p>La création du European Space Resources Innovation Centre (ESRIC), en collaboration avec l’Agence spatiale européenne (ESA) et l’Agence spatiale luxembourgeoise (LSA), a véritablement marqué l’année 2020. L’ESRIC, actuellement dirigé par Mathias Link (directeur ad interim) entend bien devenir un centre d’expertise en ressources spatiales reconnu dans le monde entier.</p> <p>Le LIST et le Gouvernement se sont unis pour créer le Luxembourg Media and Digital Design Centre (LMDDC), afin de soutenir les activités nationales de e-learning et la création d’une plateforme centrale de services et d’innovation, représenté par le Ministère de l’éducation, de l’enfance et de la jeunesse, et le Ministère de l’enseignement supérieur et de la recherche.</p> <p><strong>Des innovations à fort impact</strong></p> <p>Le LIST a tenu ses engagements auprès de ses partenaires et a ainsi continué à repousser les limites de la recherche pour une innovation à fort impact.</p> <p>En 2020, la mobilité durable et les matériaux du futur ont été au cœur de la collaboration entre le LIST et Goodyear, qui est amenée à se prolonger avec de nombreux projets.</p> <p>Le LIST s’est également associé à la société française 3D-Oxides pour créer un laboratoire commun sur l’un des sites du LIST, à Belvaux, où développer des matériaux destinés à la production d’hydrogène.</p> <p>Le LIST et l’Université du Luxembourg ont créé le tout premier groupe de recherche interinstitutionnel sur les matériaux ferroïques multifonctionnels.</p> <p><strong>Vers des lignes pilotes plus importantes</strong></p> <p>Dans le cadre de la stratégie globale du LIST, un nombre croissant de laboratoires partagés ont été créés. L’extension du bâtiment Aile Nord Aile Sud (ANAS) et la mise en place du futur « Laboratoire des ingénieurs » à Belval viendront répondre à certains besoins internes du LIST et à ceux de ses partenaires.</p> <p>Le LIST s’agrandit également à Hautcharage pour accueillir des lignes pilotes et des laboratoires plus importants. Cette nouvelle infrastructure permettra notamment aux partenaires industriels du LIST de tester leurs technologies innovantes, avant la phase de commercialisation.</p> <p><strong>Chiffres clés</strong></p> <p>L’excellence scientifique est restée la pierre angulaire de l’année 2020, comme en témoignent les 110 projets nationaux, les 37 projets internationaux, les 128 projets collaboratifs, les 132 publications scientifiques, classées dans les 10% meilleures publications de leurs catégories, sans oublier les 12 thèses de doctorat défendues avec brio.</p> <p>De tels résultats n’auraient pas été possibles sans l’investissement sans faille de chacun des collaborateurs du LIST : ils sont au cœur de l’entreprise et sont les architectes de la société, de l’économie et de l’industrie durables, numériques et résilientes que le LIST souhaite construire avec ses partenaires.</p> <p>Nous vous invitons à consulter le rapport annuel du LIST de 2020, en français et en anglais :</p> <p>Français : https://www.list.lu/fr/espace-media/rapports-annuels-financiers</p> <p>Anglais : https://www.list.lu/en/media-centre/annual-financial-reports</p> <p>https://www.infogreen.lu/un-moteur-de-changement-malgre-un-contexte-difficile.html</p> https://www.list.lu/media/press/un-moteur-de-changement-malgre-un-contexte-difficile/ Le List, cette machine de guerre de l’innovation <p>«Ils sont au cœur de l’entreprise et sont les architectes de la société, de l’économie et de l’industrie durables, numériques et résilientes que le List souhaite construire avec ses partenaires.»&nbsp;</p> <p>«Ils», dans le communiqué de presse, ce sont ces 646 collaborateurs de l’institut de recherche – soit 83 recrutés l’an dernier – de 54 nationalités, et qui ont été au cœur de tous les développements de la société de demain.</p> <p>«Le List», rappelle le communiqué de presse à l’occasion de la publication de son rapport annuel , «a tenu ses engagements tout au long de l’année, en travaillant notamment sur des projets bénéficiant à l’ensemble de la société et contribuant à de nombreux changements sur le plan mondial. Membre de la Task Force, le List a mené pas moins de huit projets dans le cadre de la lutte contre le Covid-19. Coronastep en est un des plus connus: il permet de surveiller la présence du virus dans les eaux usées du pays et fournit les résultats au gouvernement et à la presse, deux fois par semaine.»</p> <p>L’an dernier, à Belval, a aussi eu lieu la présentation et la mise en service du Visualisation Wall, cette technologie de visualisation, sur grand écran, des données provenant de nombreuses sources, qui permet une meilleure prise de décision.</p> <p>2020 a vu aussi la création de l’European Space Resources Innovation Centre (Esric), en collaboration avec l’Agence spatiale européenne (ESA) et l’Agence spatiale luxembourgeoise (LSA), dirigé provisoirement par Mathias Link.</p> <p>Le List et le gouvernement se sont unis pour créer le Luxembourg Media and Digital Design Centre (LMDDC), afin de soutenir les activités nationales d’e-learning et la création d’une plateforme centrale de services et d’innovation, représenté par le ministère de l’Éducation.</p> <p><strong>94 doctorats obtenus</strong></p> <p>Parmi les autres projets, citons le partenariat avec Goodyear sur la mobilité du futur et les matériaux durables, avec la société française 3D-Oxides pour créer un laboratoire commun sur un des sites du List, à Belvaux, où développer des matériaux destinés à la production d’hydrogène, ou encore avec l’Université du Luxembourg autour des «matériaux ferroïques multifonctionnels».</p> <p>Wasdi, une nouvelle spin-off spécialisée dans l’établissement de cartes d’inondation, a vu le jour fin décembre. Wasdi – pour «Web Advanced Space Developer Interface» – a prouvé son utilité lors d’inondations liées à un cyclone au Mozambique en mars 2019 ou en Birmanie en mai 2019. Ses cartes ont également été utilisées à travers le programme de la Nasa sur les catastrophes en sciences de la Terre, le Programme alimentaire mondial des Nations Unies, et par différents membres du Global Flood Partnership. Le consortium, composé de la société italienne FadeOut, de RSS Hydro et du List, va développer et mettre à disposition un plus grand nombre d’applications, telles que la cartographie des feux de forêt, la surveillance des mouvements des navires et la cartographie des changements urbains.</p> <p>Les forces vives de l’institution ont aussi obtenu 94 doctorats, participent à près de 150 projets nationaux, européens ou mondiaux, ont déposé 30 brevets et ont publié 205 articles scientifiques, dont 138 ont été classées dans les 10% des meilleurs articles.</p> <p>Sur le plan financier, l’institution dotée de 91,4 millions d’euros a réalisé un chiffre d’affaires en baisse à 6,88 millions d’euros (8,5 millions en 2019) pour un bénéfice stable à plus de 5 millions d’euros.</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/list-cette-machine-guerre-inno</p> https://www.list.lu/media/press/le-list-cette-machine-de-guerre-de-linnovation/ Pourquoi l’accord Circuit Foil-List est si important <p>Le cadre est bucolique, l’ambiance champêtre, les discours détendus… mais les enjeux sont loin d’être anecdotiques: en signant un partenariat de quatre ans avec le Luxembourg Institute of Science and Technology (List) pour 18 millions d’euros, Circuit Foil, le dernier fabricant de feuilles de cuivre en Europe, écrit l’introduction d’un nouveau chapitre de son histoire. Peut-être aussi un nouveau chapitre de l’histoire de l’industrie européenne.<br /> <br /> Sept ans après que la société américaine ait été rachetée par le Sud-Coréen Doosan, qui a investi plus de 50 millions d’euros sur le site luxembourgeois, la spécialiste du cuivre entend devenir le centre de recherche mondial de référence sur le cuivre, assure sa CEO, <a href="https://paperjam.lu/guide/biography/01613697404/fabienne-bozet" target="_blank">Fabienne Bozet</a>. Le deuxième plus gros chèque du List <a href="https://paperjam.lu/article/news-le-list-roule-avec-goodyear-pour-des-pneus-durables" target="_blank">après celui signé pour Goodyear</a> sera consacré à élaborer le cuivre de demain, qui se retrouvera dans les avions à l’hydrogène, les smartphones, les véhicules électriques et les objets connectés. «L’or de la technologie» devra permettre une meilleure transmission des signaux électriques et assurer, par exemple, une plus grande autonomie et un chargement plus facile des véhicules propres.<br /> <br /> «Si l’on regarde les données de marché, les faits, il y a aujourd’hui 10 millions de véhicules électriques en circulation dans le monde. Il y en aura 150 à 225 millions en 2030. Il y a 20 à 25 millions d’objets connectés aujourd’hui et il y en aura 125 milliards en 2030», dessine le directeur du département sur la recherche sur les matériaux et les technologies, Damien Lenoble.<br /> <br /> <strong>La relocalisation, un vœu pieux?</strong><br /> <br /> Or, les matériaux essentiels à ces développements sont très largement produits et consommés en Asie: Circuit Foil produit «seulement» 2% de la demande du marché, les États-Unis 2% et le reste est asiatique. La pandémie a montré aux Européens combien ils étaient dépendants, notamment de la Chine. Ils ont d’autant plus redécouvert les vertus d’une production industrielle européenne au moins sur certains secteurs-clés que l’<a href="https://paperjam.lu/article/canal-suez-enfin-debloque" target="_blank">Even Given a bloqué le Canal de Suez</a> pendant près de dix jours, mettant à l’arrêt 422 autres navires qui transportaient 26 millions de tonnes de marchandises. Les pertes sont estimées à 6 à 10 milliards de dollars, selon l’assureur Allianz.<br /> <br /> L’unique porte de sortie pour l’Union européenne sera de fabriquer localement des produits à haute valeur ajoutée, en ayant au préalable jeté un œil sur son accès aux matériaux bruts, extrêmement concentrés, là encore, entre les mains de la Chine.<br /> <br /> C’est déjà ce que disait Eurofond, la Fondation européenne pour l’amélioration des conditions de vie et de travail, dans <a href="https://www.eurofound.europa.eu/sites/default/files/ef_publication/field_ef_document/fomeef18002en.pdf" target="_blank">son rapport spécifique dédié à la relocalisation de la production en Europe</a>, «The future of manufacturing in Europe» : derrière les raisons purement d’organisation à l’échelle du globe, ceux qui relocalisent des activités le font pour réduire les délais de livraison, pour tirer profit de l’automatisation des processus de production, pour ne plus être dépendants d’une production offshore de qualité médiocre, pour se rapprocher de leurs clients ou pour profiter de l’effet «made in».<br /> <br /> Beaucoup de bénéfices auxquels il faut ajouter le know-how, les stratégies basées sur l’innovation et le support d’un gouvernement, par exemple, qui figurent juste après dans ce classement. Ils sont particulièrement importants pour Circuit Foil car la société est aussi fermement engagée dans les enjeux environnementaux: les 15.000 tonnes de cuivre qu’elle entend produire d’ici 2025 (+30%) sont à 100% recycables.<br /> <br /> <strong>Le prix de l’électricité, métrique à surveiller</strong><br /> <br /> «Alors que l’environnement est une préoccupation mondiale, Circuit Foil est à la pointe de l’économie circulaire en utilisant 100% du cuivre recyclé comme matière première. En tant que filiale de Solus Advanced Materials, la société participe à la réduction des émissions de CO² avec une feuille destinée aux batteries des véhicules électriques et aux applications de stockage d’énergie», détaille Mme Bozet, devant les émissaires du gouvernement, beaucoup plus nombreux que les journalistes à avoir fait le déplacement dans le nord du pays, un vendredi ensoleillé à 15 heures. Juste avant de rappeler que le coût de l’électricité sera un facteur-clé pour l’avenir, évoquant une hausse récente de 15%.<br /> <br /> Ce partenariat public-privé soutenu par le ministère de l’Economie, celui de l’Enseignement supérieur et de la Recherche et le Fonds national pour la recherche attire au Luxembourg une main d’œuvre hautement qualifiée au service de produits à haute valeur ajoutée. Une main d’œuvre chère, «mais les Européens devront admettre payer un peu plus cher pour des produits de bien meilleure qualité», pronostique M. Lenoble, tandis que son CEO, <a href="https://paperjam.lu/guide/biography/84806668/thomas-kallstenius" target="_blank">Thomas Kallstenius</a>, se réjouit d’attirer au Luxembourg toujours plus de chercheurs de haut niveau, la recherche étant un des axes prioritaires suivis par les autorités pour préparer le pays de demain. Voire d’après-demain.<br /> <br /> Il reste une fenêtre de quatre ou cinq ans, la durée de ce partenariat, pour préparer les produits dont l’industrie aura besoin en 2030 et après. C’est cette course contre la montre qui a commencé à Wiltz depuis des années mais qui va s’accélérer grâce à ce partenariat inédit.<br /> <br /> <strong>Thierry Labro</strong><br /> <br /> <a href="https://paperjam.lu/article/pourquoi-accord-circuit-foil-l" target="_blank">https://paperjam.lu/article/pourquoi-accord-circuit-foil-l</a></p> https://www.list.lu/media/press/pourquoi-laccord-circuit-foil-list-est-si-important/ Forschungskooperation über 18 Millionen Euro vereinbart <p>Der Kupferfolienhersteller Circuit Foil aus Wiltz und das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) haben am Freitag ein Partnerschaftsabkommen mit einem Volumen von insgesamt 18 Millionen Euro über vier Jahre unterzeichnet. Das schrieben die beiden Vertragspartner in einer Pressemitteilung.&nbsp;&nbsp;<br /> <br /> Das Ziel der Forschungskooperation besteht unter anderem darin, die “nächste Generation von Kupferfolien” zu entwickeln. Mögliche Anwendungsgebiete sind 5G- und 6G-Kommunikation oder Kupfer-Verbundwerkstoffe für Flugzeuge und Elektrofahrzeuge.<br /> <br /> Nicht zuletzt durch die angestrebte Energiewende und die zunehmende Elektrifizierung der Automobilindustrie, wird die Bedeutung von Kupfer als Industrierohstoff wachsen. „Bis 2030 wird die Nachfrage um den Faktor 2,5 zunehmen, was deutlich macht, wie stark der Druck auf die Ressource Kupfer sein wird. Große Forschungsinvestitionen in fortschrittliche Kupferfolientechnologien und -herstellung sind von entscheidender Bedeutung, um unserem strategischen Partner Circuit Foil dabei zu helfen, fantastische Marktperspektiven im Dienste der Digitalisierung und der nachhaltigen Transformation unserer Gesellschaft zu gewinnen“, sagte <a href="http://www.wort.lu/de/business/der-wunderstoff-einstieg-ins-wasserstoffzeitalter-5f07220fda2cc1784e361385" target="_blank">Damien Lenoble</a>, Direktor der Abteilung Materialforschung und Technologie von LIST.<br /> <br /> So ist eines der Ziele der Kooperation, die Verarbeitungstechnologien zu verbessern, um so den Materialeinsatz effizienter zu gestalten. Das Projekt wird auch vom Wirtschaftsministerium, dem Nationalen Forschungsfonds FNR und dem Ministerium für Hochschulbildung und Forschung finanziell unterstützt.<br /> <br /> <strong>Thomas Klein</strong><br /> <br /> <a href="https://www.wort.lu/de/business/circuit-foil-und-list-forschungskooperation-ueber-18-millionen-euro-vereinbart-60c37e5ede135b9236b14821" target="_blank">https://www.wort.lu/de/business/circuit-foil-und-list-forschungskooperation-ueber-18-millionen-euro-vereinbart-60c37e5ede135b9236b14821</a></p> https://www.list.lu/media/press/forschungskooperation-ueber-18-millionen-euro-vereinbart/ Research, industry sign €18m copper foil partnership <p>The four-year research and development project is supported by the economy ministry and Luxembourg’s National Research Fund (FNR). It is the largest public-private partnership signed between a Luxembourg SME and a public research centre, List said in a press statement.</p> <p>Copper foil is used in 5G and next generation 6G technology as well as electric vehicles and aircraft. The research will focus on the use of copper materials for electronics and emerging applications, with a second branch dedicated to energy, transport and advanced materials.</p> <p>List will support Circuit Foil in developing advanced processing technologies. “From now to 2030 demand [for copper, editor’s note] will increase in volume by 2.5,” said Damien Lenoble, director of the materials research and technology department at List.</p> <p>“Large research investment on advanced copper foil technologies and manufacturing is instrumental to help our strategic partner, Circuit Foil, to capture fantastic market perspectives serving the digitalisation and the sustainable transformation of our society,” he said.</p> <p>“Our copper foil is a key component in a wide range of applications such as smartphones, 5G devices, IoT, smart cards, autonomous vehicles, airplanes or satellites! While environment is a global concern, Circuit Foil is at the forefront of circular economy while using 100% of recycled copper as raw material,” said Circuit Foil CEO Fabienne Bozet.</p> <p>The partners expect the project will “help place Luxembourg as a high-tech country into a domain becoming more and more strategic for the European strength,” both partners said in a statement.</p> <p><strong>Cordula Schnuer</strong></p> <p><a href="https://delano.lu/d/detail/news/research-industry-sign-eu18m-copper-foil-partnership/215019">https://delano.lu/d/detail/news/research-industry-sign-eu18m-copper-foil-partnership/215019</a></p> https://www.list.lu/media/press/research-industry-sign-eur18m-copper-foil-partnership/ Nicht ganz sauber <p>Über die Abwasseruntersuchung am Eingang von 13 Kläranlagen in Luxemburg liegt inzwischen der 76. Bericht vor. Diesem zufolge erkennen die Forscher vom LIST darin eine „moderate nationale Prävalenz des Virus“ und einen „seit mehreren Wochen anhaltenden, rückläufigen Trend“.</p> <p>Der lässt sich auch wieder besonders gut in der Überblickgrafik erkennen, die die Werte jeder Kläranlage für jede Ausgabe eines Reports über ein Farbfeld wiedergibt. Bei den aktuellen Werten, die ganz rechts liegen, taucht wieder vermehrt ein leichtes oder sogar sattes Grün auf. Aktuell ist das bei Grevenmacher und Übersyren der Fall – dort sind die Spuren im Wasser nämlich inzwischen nahe der Nachweisgrenze – was also nicht gleichbedeutend damit wäre, dass die Abwässer dort völlig frei von Sars-CoV-2 wären.</p> <p>In einigen Orten, zum Beispiel in Petingen und Beggen, haben sich die Werte sogar wieder leicht erhöht – beziehungsweise liegen sie sowieso auf einem noch recht hohen Niveau. So untermauert auch das Abwasser in Luxemburg, was die Experten und Wissenschaftler derzeit feststellen: Es geht in die richtige Richtung, aber die Pandemie ist noch längst nicht vorbei.</p> <p>In der Übersichtsgrafik für ganz Luxemburg macht die Linie, die die Belastung des Abwassers darstellt, jedenfalls sogar einen (zweiten) kleinen Schritt nach oben: Das ist, hoffentlich, nur ein kleiner Ausreißer, aber kein Einstieg in einen neuen Trend. Die Ergebnisse der AbwasserStudie haben auch VorhersageCharakter, weil Menschen das Virus bereits ausscheiden können, bevor sie Symptome entwickeln.</p> <p><strong>Frank Goebel</strong></p> https://www.list.lu/media/press/nicht-ganz-sauber/ Le virus coule, y compris dans l'étude Coronastep <p>Depuis le printemps 2020, les laborantins du Luxembourg institute of Science &amp; Technology (LIST) ont mesuré les concentrations de SARS-CoV2 à l'entrée des stations d'épuration. Un drôle de job basé sur des prélèvements réguliers et des analyses dans la foulée. De quoi faire virer les indicateurs du vert pâle au rouge vif, au(x) pire(s) moments de l'épidémie. Mais aujourd'hui, Leslie Ogorzaly - virologue - peut affirmer que «plusieurs stations de traitement présentent un flux covid proche du seuil de détection de notre test, voire négatif».</p> <p><em><strong>Cette conclusion du 75e rapport du LIST sonne comme une bonne nouvelle. Est-ce bien ainsi qu'il faut la traduire?&nbsp;</strong></em></p> <p>Dr Ogorzaly : «Effectivement. Pour certains dépistages, nous arrivons à la limite la plus basse de notre capacité de repérage du virus. Cela signifie donc que sa présence résiduelle est vraiment infime. Comme cela fait maintenant plusieurs semaines que la tendance à la baisse des charges virales est notée dans notre suivi, on peut réellement dire que le covid régresse. Mais on a parfois été surpris par les flambées qui pouvaient être enregistrées. Ce fut notamment le cas en octobre où, de semaine en semaine, l'équipe du LIST voyait les valeurs doubler, tripler...»</p> <p><em><strong>L'étude Coronastep va-t-elle perdurer maintenant que l'épidémie semble s'être considérablement affaiblie?</strong></em></p> <p>«Oui, au moins jusqu'à fin 2021. La vigilance s'impose toujours d'autant que ce virus a déjà surpris par ses remontées. Et s'il y a un intérêt pour nous, scientifiques, à étudier l'évolution des teneurs covid, il ne faut pas oublier que les mesures ont été et restent un des indicateurs particulièrement suivi par le gouvernement pour faire ses choix sanitaires. On pourrait croire que le dépistage massif du Large Scale Testing peut suffire à donner une image précise de l'évolution de la contamination, mais en fait nos mesures ont une antériorité de quelques jours pour signaler toute évolution de l'infection. Quelques jours qui comptent énormément quand il s'agit de sauver des vies.</p> <p>A l'avenir, nous aimerions aussi essayer de déterminer quel variant peut être distingué ici plutôt que là. Cela peut compter beaucoup dans l'évaluation des risques de voir l'épidémie regagner en intensité.</p> <p>Sans oublier que l'ensemble des échantillons prélevés restent stockés dans notre laboratoire de Belvaux, nous pourrons donc procéder à d'autres recherches de pathogènes que nous avons un peu mis de côté. Il serait par exemple intéressant de constater comment d'autres virus (gastro-entérite, hépatite, grippe) se sont comportés alors que le SARS-CoV2 dominait. Il faut capitaliser sur ce que nous avons collecté.</p> <p><em><strong>Quelles conclusions tirez-vous de ces mois d'analyses?</strong></em></p> <p>«Au fil du temps, les chercheurs du LIST engagés dans ce suivi ont pu noter que les courbes des relevés en station d'épuration et ceux du nombre de nouveaux cas de covid+ correspondaient en forme et ampleur. Il y avait donc bien une parfaite adéquation des deux mesures, humaines via le LST et techniques avec nos relevés.</p> <p>Nous notons aussi que les stations où le virus a été le plus densément repéré sont souvent les plus grandes : Beggen, Schifflange, Pétange ou Bettembourg. A ce stade, il est difficile de dire si le covid était plutôt actif en milieu urbain ou en campagne. Car dans des stations plus rurales et petites, les données ont parfois été surprenantes : il suffisait de quelques personnes contaminées dans le secteur du réseau d'assainissement pour faire remonter les niveaux relevés. Je pense à des cas enregistrés à Wiltz ou Trois-Vierges qui ont pu nous surprendre.</p> <p><em><strong>Le modèle Coronastep luxembourgeois a-t-il été copié à l'étranger?</strong></em></p> <p>«On ne peut pas dire cela. Mais d'autres pays ont eux aussi mis en place ce mode de surveillance épidémiologique du covid via les eaux sales des ménages. Je pense à la France avec le réseau Obépine. Mais l'avantage d'être un petit pays nous a offert un niveau de précision que les grands Etats ne peuvent pas atteindre.&nbsp;</p> <p>Nous avions 13 stations à analyser contre 160 étudiées dans l'Hexagone mais pour une population 100 fois plus importante. Cela donnait forcément un degré de suivi géographique de la présence du virus bien plus élevé ici qu'ailleurs.»</p> <p><strong>Patrick JACQUEMOT</strong></p> <p>https://www.wort.lu/fr/luxembourg/le-virus-coule-y-compris-dans-l-etude-coronastep-60b913d6de135b92360775e3</p> https://www.list.lu/media/press/le-virus-coule-y-compris-dans-letude-coronastep/ Comment l'IA peut nous aider à mieux décider <p>DAP ou Data Analytic Platform. Ce nom n'évoquera sans doute pas grand-chose à la majorité d'entre vous. Pourtant, il cache un projet ambitieux, développé main dans la main par Fujitsu et le LIST (Luxembourg Institute of Science and Technology). Le point de départ de cette initiative née en 2016 était en effet de développer un outil de traitement de la donnée qui offrirait une puissance de calcul encore inédite au Luxembourg. Couplé à ce superordinateur, un écran géant de 7 mètres de long devait permettre de visualiser les données traitées en un clin d'œil et de voir comment elles évoluent lorsqu'on modifie certaines variables.&nbsp;</p> <p><strong>Une aide précieuse dans le cadre du COVID&nbsp;</strong></p> <p>Après plusieurs années de travail, la DAP et son écran géant sont aujourd'hui fonctionnels. Installé dans les locaux du LIST, à Belvaux, cet outil à la pointe de la technologie constitue une aide précieuse à la décision, notamment pour les pouvoirs publics. Ainsi, dans le cadre de la lutte contre le COVID-19, il est par exemple possible, grâce à la DAP, d'évaluer instantanément la façon dont évoluerait la situation dans le cas où les restaurants seraient rouverts à 50 ou à 100 %. La gestion de l'énergie et du renouvellement des infrastructures de distribution d'énergie à l'échelle d'un quartier pourrait aussi être améliorée par l'utilisation de cette plateforme. De quoi intéresser les grands opérateurs comme Enovos ou Creos.&nbsp;</p> <p>Les différents exemples sur lesquels travaille déjà le LIST permettent surtout de se rendre compte, de façon très concrète, de l'importance que peut avoir la donnée lorsqu'elle est traitée par des outils suffisamment puissants. Les chercheurs du LIST mènent d'ailleurs un projet visant, grâce à la DAP, à créer une « réplique numérique » du Luxembourg qui représenterait tous les aspects du pays (espaces naturels, infrastructures, biens produits, comportements humains, etc.). Un objectif impossible à réaliser sans une solution technologique à la hauteur.&nbsp;</p> <p><strong>Une question de souveraineté&nbsp;</strong></p> <p>Si des solutions de traitement de la donnée et d'intelligence artificielle de très haut niveau existent déjà, elles sont plutôt mises à disposition par des sociétés privées, souvent situées de l'autre côté de l'Atlantique. Pour le Luxembourg et l'Europe, l'élaboration de la DAP est donc une bonne nouvelle en matière de souveraineté. Elle permettra aux acteurs publics et privés de disposer d'un outil à la puissance inégalée, sans dépendre d'acteurs situés très loin de notre territoire et dont les intérêts peuvent diverger.&nbsp;</p> <p>Par ailleurs, le LIST et Fujitsu ont la volonté de mettre la DAP à disposition des sociétés luxembourgeoises afin de tester à moindres frais le développement d'une solution utilisant l'IA. L'absence d'une telle solution joue en effet énormément dans la réticence des entreprises à se lancer véritablement dans l'intelligence artificielle. Le coût à assumer pour tester par soi-même de telles technologies est trop important, considérant en outre qu'il est impossible de savoir à l'avance quels seront les résultats. Pourtant, l'intelligence artificielle appliquée au traitement de la donnée est une technologie qui peut s'avérer cruciale dans certains secteurs.&nbsp;</p> <p>Grâce au projet DAP, le Luxembourg se dote donc d'un nouveau levier pour accélérer la transition digitale de ses entreprises, tout en offrant à chacun une plus grande sécurité en ce qui concerne le traitement des données. &nbsp;</p> <p><strong>Quentin Deuxant&nbsp;</strong></p> https://www.list.lu/media/press/comment-lia-peut-nous-aider-a-mieux-decider/ Zutaten aus der Hexenküche <p>Er tritt unvermittelt auf, betrifft meist nur ein kleines Gebiet und kann in einer Viertelstunde große Verwüstungen anrichten: Starkregen bleibt trotz intensiver Erforschung in Luxemburg und anderen Ländern ein Phänomen mit vielen&nbsp;Fragezeichen.</p> <p>Trotz moderner Techniken wie Regenradar und einem im Luxemburg äußerst dicht ausgebauten Netz von Messgeräten lassen sich sintflutartige Regenfälle, wie sie im Juli 2016 im Gebiet der Weißen Ernz und im Juni 2018 an der Schwarzen Ernz&nbsp;niedergingen, nur schlecht voraussagen. „Wir erkennen zwar schon im Voraus, wenn Gewitterzellen eine große Regenmenge mit sich bringen. Aber den Zeitpunkt und den genauen Ort können wir nach dem heutigen Kenntnisstand nicht vorhersagen“,&nbsp;erklärt Claude Meisch, Projektleiter beim Wasserwirtschaftsamt und Spezialist für Starkregen. Er trug die neuesten Erkenntnisse der Luxemburger Starkregenforschung auf einer Online-Konferenz des Natur- und Geoparks Mëllerdall vor.</p> <p><strong>Eine Frist von 40 Minuten</strong></p> <p>Während man Hochwasser bei großen Flüssen wie etwa der Mosel mit heutigen Mitteln etwa 24 Stunden im Voraus prognostizieren kann, beträgt die Vorwarnzeit bei kleinen Bächen, die bei Starkregen schnell anschwellen, im besten Fall 40 Minuten, sagte Meisch.</p> <p>Als Reaktion auf die Überflutungen im Luxemburger Osten hat das Wasserwirtschaftsamt in Zusammenarbeit mit der Luxemburger Post zum Beispiel ein Netz von Messgeräten im Tal der Weißen Ernz installiert. Sie können ihre Daten zu&nbsp;Regenmengen, Temperatur und Bodenfeuchte auch bei Stromausfall per Funk senden.</p> <p>Außerdem hat das Wasserwirtschaftsamt eine Starkregen-Simulation für das ganze Land erstellt. Anhand eines Geländemodells wird dort klar, welche Flächen bei Starkregen überschwemmt werden und in welche Richtung das Wasser abfließt. Die&nbsp;Starkregenkarten sind auf Geoportail.lu für alle Bürger einsehbar.</p> <p>Der Hydrologe Laurent Pfister vom Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) hat die beiden Sturzfluten von 2016 und 2018 genau unter die Lupe genommen. Seiner Einordnung nach waren die beiden Überschwemmungskatastrophen auch&nbsp;deshalb ungewöhnlich, weil Bäche und kleine Rinnsale im Sommer für gewöhnlich nicht so stark anschwellen.</p> <p>„Im Sommer saugt der Boden mehr Regenwasser auf, außerdem puffert die Vegetation einen Teil der Niederschläge ab, so dass die Reaktion der Bäche im Sommer nicht so stark ausfällt“, sagte Laurent Pfister. Im Fall der Weißen und Schwarzen Ernz waren die Niederschläge aber derart massiv, dass die Oberfläche des Bodens bereits nach einigen Minuten vollgesogen war und kein weiteres Wasser mehr aufnehmen konnte. Die Folge: Das Wasser suchte sich in Form von Sturzbächen seinen Weg, überschwemmte Straßen und Keller und drückte Hauswände ein.</p> <p><strong>Gefahr bei sanftem Wind</strong></p> <p>Die Hydrologin Judith Meyer forscht am LIST über die Entstehung von Sturzfluten. Die „Zutaten“ für ein Starkregenereignis sind ihren Ergebnissen zufolge eine instabile Atmosphäre, hohe Luftfeuchtigkeit und vor allem niedrige Windgeschwindigkeiten. Nämlich nur, wenn sich die Gewitterzellen kaum bewegen, gehen die enormen Regenmengen auf kleinem Raum nieder. Bei stärkerem Wind oder Sturm würde sich der Regen auf viel größerer Fläche verteilen – ein einzelner Ort bekäme dann weniger ab.</p> <p>Nach Judith Meyers Erkenntnissen ist mit fortschreitendem Klimawandel auch in Luxemburg häufiger mit Starkregen zu rechnen: „Die Veränderung der Atmosphäre begünstigt Gewitterzellen. Trotzdem gibt es auch weitere Faktoren, wie zum Beispiel die Bodenversiegelung.“</p> <p><strong>VOLKER BINGENHEIMER</strong></p> https://www.list.lu/media/press/zutaten-aus-der-hexenkueche/ Monitoring a pandemic on a national scale <p>In the framework of the Research Luxembourg task force and an associated FNR COVID-19 call, the various medical and microbiological research teams of Luxembourg quickly joined forces and put in place concrete actions to manage the unfolding health crisis: The CORONASTEP+ project is a true ‘Research Luxembourg’ effort, bringing together researchers from the Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), the Luxembourg Institute of Health (LIH), the LCSB at the University of Luxembourg, as well as the Laboratoire National de Santé (LNS).</p> <p>“LIST has been working for several years with the LNS in the framework of different FNR-funded research projects dedicated to microbial pathogens, both viral and bacterial. Collaboration with LIH had already been planned about one year before the health crisis, but it was the CORONASTEP+ project that finally brought this collaboration to fruition,” Principal Investigator Dr Ogorzaly, in charge of the LIST side of the project, together with Dr Henry Cauchie.</p> <p><strong>Quick action thanks to existing expertise</strong></p> <p>Detecting pathogenic viruses in wastewater is not new to Luxembourg – Dr Ogorzaly explains that LIST with its expertise in environmental virology has been active in this research topic for a decade already. The focus of her own research is for example on methods for the detection of virus particles in water, with a particular interest in characterising the infectious state of viruses. This LIST expertise, combined with the expertise of scientists from LIH, LNS and the LCSB quickly translated to a high-impact project providing valuable information for the management of a health crisis.</p> <p>In collaboration with the Administration de la gestion de l’Eau (Water Management Administration) and Aluseau (Luxembourg association of Water and Wastewater operators), LIST researchers collect ssewage amples from 13 wastewater treatment plants in Luxembourg. The samples are essentially given a RT-PCR test, identical to the process used for the large-scale testing programme which runs alongside, enabling the virus to be quickly detected. The close to real-time results are delivered bi-weekly to the government to assist in making informed decisions.</p> <p><strong>75% of Luxembourg’s wastewater being monitored</strong></p> <p>The team of Luxembourg scientists have also been in touch with other Benelux scientists since the beginning of the health crisis, with exchanges on implementation of monitoring, protocols or feedback on data processing. Dr Ogorzaly also explains that the small size of Luxembourg has given the team the possibility to get a near complete overview of the country:</p> <p>“The Luxembourg data are however quite unique in comparison to others, as they cover about three quarters (75%) of the Luxembourg population and territory, by analysing 13 wastewater treatment plants. The small size of the country is an advantage for us! We were also amongst the first monitoring SARS-CoV-2 in sewers with the aim of using these data for the management of the sanitary crisis at the governmental level.”</p> <p><strong>An indispensable tool to manage a health crisis</strong></p> <p>The impact of the CORONASTEP+ project has been twofold, and much greater than one might have initially thought: “The results of the SARS-CoV-2 surveillance in wastewater and the corresponding bi-weekly reports proved to be an indispensable tool for the management of the health crisis by the Luxembourg authorities.”</p> <p>“Moreover, it allowed us to make our research activities known to the general public, which is not always easy to do. The data generated was made public to inform the population of the situation. The impact was great, also thanks to the press, for whom our work also aroused great interest in the national and international media”</p> <p>The project not only continues to have an impact on the management of the pandemic in Luxembourg, it has also kicked open doors to promising future inter-institutional collaboration:</p> <p>“This project has allowed me to meet new people and colleagues, some of them only virtually for the moment, unfortunately. These meetings have had a positive impact on future cross-institutional collaborations and new ideas for joint projects are already being discussed, some of which have already resulted in new project submissions,” Dr Ogorzaly concludes.</p> <p>https://www.fnr.lu/research-with-impact-fnr-highlight/monitoring-national-scale/</p> https://www.list.lu/media/press/monitoring-a-pandemic-on-a-national-scale/ La nanochimie sur une puce pour le traitement du cancer de prochaine génération <p>Ces dernières années, nous avons assisté à une accélération des progrès de la médecine personnalisée. L'objectif final est de proposer à chaque patient un traitement adapté aux caractéristiques individuelles de son organisme et de sa maladie. Des éléments de la médecine personnalisée jouent déjà un rôle dans le traitement des patients atteints d’un cancer et transforment les résultats cliniques de certains d'entre eux. Cependant, le développement de traitements personnalisés est ralenti par plusieurs défis technologiques.</p> <p>L'un de ces défis est la capacité de cribler un grand nombre de molécules thérapeutiques afin d'identifier le candidat idéal pour un traitement du cancer. Divya Balakrishnan et ses collègues du Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) ont mis au point un dispositif électrochimique à l'échelle nanométrique qui pourrait faciliter ce processus. Le dispositif contrôle automatiquement l'acidité dans les microréacteurs (en très petits volumes sur une puce), ce qui permet aux scientifiques de fabriquer et de cribler rapidement un grand nombre de candidats thérapeutiques à petite échelle. Il pourrait s’agir d’une solution à l'un des obstacles à la mise au point de thérapies personnalisées abordables pour les patients atteints d’un cancer.</p> <p>Les travaux de Divya sont décrits dans sa thèse de doctorat intitulée « Acidity control in miniaturized volumes: engineered microreactors for high throughput chemical reactions », qui a été retenue dans la sélection finale du FNR Award 2020 dans la catégorie « Thèse de doctorat exceptionnelle ». (https://research.utwente.nl/en/publications/acidity-control-in-miniaturized-volumes-engineered-microreactors-)</p> <p><strong>Comment mettre au point une thérapie personnalisée contre le cancer en utilisant la nanochimie sur une puce?</strong></p> <p>Un vaccin thérapeutique contre le cancer est un type de thérapie contre le cancer qui pourrait être développé à l’aide de la nanochimie sur une puce. Différent d'un vaccin prophylactique qui protège un individu contre une maladie infectieuse, ce traitement pourrait inciter le système immunitaire du patient à attaquer et éliminer les cellules cancéreuses. Étant donné que les cellules cancéreuses sont des versions mutées de nos cellules saines, elles peuvent fabriquer d'autres protéines que les cellules saines. Les protéines sont de grandes molécules complexes qui ont de nombreuses fonctions essentielles dans notre organisme et sont constituées d'unités plus petites appelées peptides. L'analyse de ces peptides dans les cellules cancéreuses de chaque patient pourrait aider les médecins à sélectionner les meilleurs candidats pour un vaccin thérapeutique.</p> <p>Les méthodes actuellement utilisées pour choisir les peptides qui pourraient avoir un effet thérapeutique sont laborieuses, coûteuses et peu efficaces. La technologie inventée par Divya rend ce processus plus rapide, plus fiable et moins coûteux, car il peut être mis en œuvre à un débit élevé et à petite échelle. À l'aide du dispositif électrochimique qui adapte automatiquement l'acidité, les peptides sont fabriqués à partir de la matière protéique isolée du patient. Les peptides sont criblés par un biocapteur qui sélectionne les meilleurs candidats pour un vaccin, qui peut ensuite servir de traitement pour les patients.&nbsp;</p> <p><strong>Pourquoi est-il important de contrôler l'acidité lors de la fabrication de molécules ?</strong></p> <p>La fabrication de molécules, telles que l'ADN, les protéines ou les peptides, se fait à une acidité (pH) spécifique. Plus les adaptations de l'acidité sont rapides et précises, plus la fabrication des molécules est efficace. C'est pourquoi le contrôle de l'acidité est essentiel en chimie combinatoire, qui consiste à fabriquer rapidement un grand nombre de composés chimiques à petite échelle et en un seul processus. Dans une expérience simple, l'acidité peut être contrôlée dans un verre d'eau en ajoutant alternativement des gouttes d'acide (par exemple du jus de citron ou du vinaigre) pour diminuer le pH et des gouttes de base (par exemple du chlore) pour l’augmenter. Étant donné que la génération d'une molécule compte plusieurs étapes et que chacune d’entre elles peut nécessiter un pH différent, l'adaptation de l'acidité lors de la fabrication de molécules à grande échelle devient laborieuse. Elle devient aussi de plus en plus difficile dans les petits volumes réactionnels. C'est précisément ce qui rend la technologie du contrôle automatisé de l'acidité dans les microréacteurs (dont la taille est inférieure à un demi-millimètre) si novatrice. Comme Divya l’explique : « Nous avons prouvé que plusieurs de ces microréacteurs peuvent travailler simultanément sur une puce d’une taille inférieure à une pièce de cinq centimes pour offrir la plus grande plage d'acidité des dispositifs électrochimiques actuellement disponibles. »</p> <p><strong>Quelles sont les utilisations futures possibles du contrôle automatisé de l'acidité ?</strong></p> <p>Divya Balakrishnan fait désormais partie d'une équipe de spécialistes en sciences des matériaux, de chimistes, d'immunologistes et d'informaticiens qui collaborent avec des collègues d'autres instituts de recherche européens dans le cadre d'un réseau bénéficiant d'un soutien de l'UE appelé Electromed. L'objectif de cette vaste collaboration est de développer une technologie de nouvelle génération qui ferait progresser la médecine personnalisée. Comme Divya l’a expliqué : « Selon un article sur la biopharmacie, au cours des dix dernières années, les coûts de mise au point d'un nouveau médicament s’élevaient à environ 1 milliard de dollars, les coûts les plus élevés étant associés aux médicaments contre le cancer et ceux utilisés en immunologie. La chimie combinatoire a été introduite il y a près de 30 ans. Il ne fait aucun doute qu’il faut trouver de nouvelles solutions innovantes capables de répondre aux demandes actuelles. Je suis convaincue que l'une d'entre elles sera notre nanochimie sur une puce, qui offre des traitements personnalisés fiables, peu coûteux et rapides développés ici au Luxembourg. »&nbsp;</p> <p>L'atout supplémentaire de cette technologie est que, si elle s'avère aussi efficace et fiable que les chercheurs l’escomptent, elle pourrait aussi devenir intéressante dans d’autres domaines, tels que l'industrie alimentaire et les études environnementales.</p> <p><strong>Anna Keller</strong></p> <p>https://www.science.lu/fr/electrochimie/nanochimie-une-puce-pour-le-traitement-du-cancer-prochaine-generation</p> https://www.list.lu/media/press/la-nanochimie-sur-une-puce-pour-le-traitement-du-cancer-de-prochaine-generation/ Cross-Europe nano-pharmaceutical project Phoenix <p>This project will all be coordinated in the Grand Duchy by the Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST). Phoenix is an innovation project funded by the EU’s Horizon2020 Framework Programme and it aims to provide services for the development, characterisation, testing, safety assessment, scale-up, GMP production and commercialisation of nano-pharmaceuticals to the market, making them available to SMEs, startups, research laboratories and interested users. The project is coordinated by LIST and supported by MyBiotech, near Saarbrücken, for scientific coordination. Phoenix will have a duration of 48 months starting on March 2021 with a total budget of EUR 14,450 million and a requested EU contribution of EUR 11.1 million.</p> https://www.list.lu/media/press/cross-europe-nano-pharmaceutical-project-phoenix/ Qu'est-ce qu’une eau « vieille » ? Et qu'apprennent les chercheurs sur l'âge de l'eau ? <p>Une entreprise luxembourgeoise a mis au point une stratégie publicitaire inhabituelle pour un produit ordinaire. La brasserie extrait l'eau du sous-sol à une profondeur de 317 mètres, en puisant dans un réservoir où elle a été déposée il y a 34 000 ans. L'« eau minérale de l'ère glaciaire » est prête. L'entreprise connaît l'âge exact de l'eau grâce à Laurent Pfister, hydrologue auprès du Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST).</p> <p>Son équipe a analysé l'eau et peut également confirmer : Comme l'eau n'a pas été exposée à l'influence humaine depuis son dépôt, elle est exempte de polluants tels que le nitrate, contrairement à certaines eaux de surface. Sinon, il reste probablement le marketing pour faire la publicité de l'eau sur son âge avancé : à savoir, la dernière fois qu'elle a été en échange avec l'atmosphère.</p> <p><strong>Pourquoi les chercheurs datent l'eau</strong></p> <p>Mais ce que la société utilise ici comme stratégie marketing – la datation de l'eau – est en fait extrêmement important pour des chercheurs comme Laurent Pfister, qui étudient le cycle de l'eau, autrement pour répondre à un large éventail de questions. « Par exemple, si des pesticides s'infiltrent dans le sol et continuent ensuite à s'infiltrer dans les eaux souterraines, vous voulez savoir combien de temps ils y restent et quand les aquifères ont été remplacés par de l'eau nouvelle. »</p> <p>De plus, pour mieux comprendre les inondations, vous devez connaître l'âge de l'eau qui les provoque : « Une partie importante des vagues d'inondation lors de fortes pluies est souvent constituée de vieilles eaux. Celle-ci a souvent pénétré dans le sol et contribue à la vague lorsque de l'eau nouvelle y pénètre. C'est un processus qui n'est pas encore bien compris, mais qui peut être déterminé en datant l'eau ».</p> <p><strong>Méthodes de datation</strong></p> <p>Les hydrologues comme Laurent Pfister utilisent deux méthodes pour déterminer l'âge de l'eau : D'abord, ils mesurent la « lourdeur » de l'eau. L'eau est constituée d'hydrogène (H) et d'oxygène (O). Mais il existe différentes sortes de H et O (par exemple 16O ou 18O, qui sont appelés isotopes. Les différents isotopes ont des masses atomiques différentes. Les chercheurs peuvent les mesurer et ainsi déterminer si l'eau est « lourde » ou « légère ».</p> <p>Selon la période de l'année où l'eau est arrivée sous terre, elle est un peu plus lourde ou plus légère. En effet, en été, lorsque les températures sont plus élevées, une plus grande quantité d'eau légère s'évapore à la surface et l'eau lourde sur le plan isotopique reste et finit par percoler. À partir de là, les chercheurs peuvent reconstituer de courtes périodes de temps et la saisonnalité.</p> <p>Pendant de plus longues périodes, ils mesurent les produits de désintégration radioactifs dans l'eau. En utilisant la méthode du 14C (datation au radiocarbone) et le CO2 dissous dans l'eau sous forme d'acide carbonique, l'eau de la brasserie, par exemple, peut être datée de l'ère glaciaire. Un autre « marqueur » pour des périodes moyennes à longues est, par exemple, le tritium (3H, hydrogène « super lourd »), qui a été libéré lors des essais d'armes nucléaires dans les années 1950.</p> <p><strong>Ouverture sur le passé</strong></p> <p>Le travail avec les isotopes fournit également aux chercheurs des aperçus passionnants sur les processus du passé, comme le rapporte Laurent Pfister : Il y a plusieurs centaines d'années, lorsqu'aucun hydrologue n'observait le débit des rivières, il y avait déjà des témoins silencieux : les mollusques du lit de la rivière &nbsp;fabriquaient différents isotopes dans leur coquille, selon la quantité et la composition de l'eau. Avec leur aide, M. Pfister et ses collègues tentent maintenant de reconstituer les inondations et les sécheresses du passé – la manière dont cela s'est passé devient de plus en plus pertinente car le débit des rivières devient chaque année plus imprévisible en raison du changement climatique.</p> <p><strong>Tim Haarmann</strong></p> <p>https://www.science.lu/fr/hydrologie/quest-ce-quune-eau-vieille-quapprennent-les-chercheurs-lage-leau</p> https://www.list.lu/media/press/quest-ce-quune-eau-vieille-et-quapprennent-les-chercheurs-sur-lage-de-leau/ Leichte Abnahme der Viruslast in Kläranlagen <p>Forscher des „Luxembourg Institute of Science and Technology“ (LIST) entnehmen dreimal wöchentlich Abwasserproben aus Luxemburgs Kläranlagen. Diese untersuchen sie dann nach Überresten des Coronavirus, die dort mitsamt der Exkremente der Bevölkerung landen. Anhand der Konzentration der Viren-RNA im Abwasser sollen Hinweise auf die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung gesammelt werden. Die Corona-RNA-Werte in den Kläranlagen sind zu Beginn der 17. Woche des Jahres 2021 laut den Coronastep-Forschern nach wie vor weit verbreitet – „mit einem abnehmenden Trend im Vergleich zur Vorwoche“. Die beobachteten Werte seien ähnlich wie die in Woche 15. Den konstanten oder auch abnehmenden Trend habe das Team bei allen Kläranlagen beobachtet, mit einer Ausnahme in Petingen, wo der Wert sehr nahe an der Nachweisgrenze liege.</p> <table style="width:100%"> <tbody> <tr> <td><strong>So funktioniert die Coronastep-Untersuchung</strong> <p>Das Forschungsinstitut entnimmt Proben an 13 Luxemburger Kläranlagen: Beggen, Bettemburg, Schifflingen, Bleesbrück, Mersch, Petingen, Hesperingen, Echternach, Übersyren, Grevenmacher, Ulflingen, Böwingen/Attert und Wiltz. Insgesamt wird somit ein Einzugsgebiet mit 445.302 Menschen abgedeckt. Dafür wird über 24 Stunden Wasser am Zufluss der jeweiligen Kläranlage gesammelt. Die Virus-RNA ist in menschlichen Exkrementen nachweisbar und kann deshalb in Kläranlagen gefunden werden. Die Forschungseinrichtung LIST beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Abwässern und den Viren, die sich darin befinden. Normalerweise gehen die Forscher Viren nach, die Magen-Darm-Entzündungen oder andere Infektionen des Verdauungstrakts auslösen können. Für die Auswertung benutzen die Wissenschaftler im Grunde die gleiche PCR-Methode, wie sie auch bei Rachenabstrichen angewandt wird. Sie erlaubt es, die RNA – also den genetischen Bauplan des Virus – aufzuspüren</p> </td> </tr> </tbody> </table> <p><strong>Marlene Bucher</strong></p> https://www.list.lu/media/press/leichte-abnahme-der-viruslast-in-klaeranlagen/ Ecostress : le lancement de 30 téraoctets de données sur les écosystèmes <p>Pour bien comprendre la pertinence de cette nouvelle, nous devons faire un pas en arrière et expliquer les tenants et aboutissants d’Ecostress. Le chef du projet au LIST, Kaniska Mallick, explique : Il s’agit d’une mission scientifique lancée par la NASA qui utilise les stations spatiales internationales pour comprendre certaines des propriétés importantes de l’écosystème terrestre. Plus précisément, il s’agit de comprendre comment l’écosystème réagit à différents niveaux de stress hydrique, à la disponibilité de l’eau, à la façon dont les plantes photosynthétisent, dont les plantes modulent leur perte d’eau et dont elles établissent des stratégies de capture et d’utilisation des ressources pendant différentes périodes de sécheresse.</p> <p>La température de surface est très sensible au refroidissement par évaporation. Par conséquent, si un refroidissement ou un réchauffement par évaporation se produit en raison des variations de l’humidité du sol, cela se reflète dans la signature thermique. Il s’agit de l’une des conditions préalables pouvant être utilisées ultérieurement pour la modélisation diagnostique de la manière dont les plantes se transmettent entre elles, de la manière dont les écosystèmes s’évaporent, ou des modèles d’utilisation de l’eau par les écosystèmes au cours de différentes amplitudes de disponibilité de l’eau.</p> <p>Nous avons ce projet avec l’Agence spatiale européenne appelé European Ecostress Hub. L’ESA voulait que nous établissions des cartes mondiales de la température et de l’évaporation de la surface terrestre en Afrique et en Europe, car la NASA s’intéresse surtout aux secteurs nord et sud de l’Amérique, a déclaré M. Kaniska. Il s’agissait d’un accord majeur entre l’ESA et la NASA, et c’est ainsi que nous avons obtenu cette proposition. L’un des plus grands défis dans ce type de projet est l’énorme volume de données, et donc comment gérer de multiples algorithmes avec un tel volume de données. L’une des exigences de l’ESA est que tout soit fait sur une plateforme cloud centralisée, mais bien sûr, pour ce faire, nous avons besoin de toutes les données sur un serveur cloud.</p> <p>L’ESA souhaitait que le projet soit réalisé en deux phases. Dans la première phase, toutes les données devaient être transformées en un format consultable sur la plateforme cloud TEP afin que tout le monde puisse y accéder, ce que l’équipe d’Ecostress vient d’accomplir.</p> <p>Dans la phase 1, nous avons produit toutes les données d’une année pour tous les secteurs africains et européens et elles sont maintenant déjà consultables dans un service de catalogue d’accès rapide aux données dans une plateforme d’exploitation thématique de sécurité totale, car c’est l’une des exigences de la future mission LSTM (Land Surface Temperature Monitoring) de l’ESA, a expliqué M. Kaniska. Il y a des groupes consultatifs de mission de l’Agence spatiale européenne et ils aimeraient voir si oui ou non pour les futures missions, ils pourraient obtenir les données dans un tel format consultable, c’était donc l’objectif de la phase 1.</p> <p>Les données sont désormais disponibles en libre accès et peuvent être modifiées pour répondre aux besoins des utilisateurs. Au lieu de produire des informations à partir d’un modèle particulier et de demander leur utilisation, l’utilisateur a la liberté d’appliquer une analyse scientifique complète de différents algorithmes et de nous aider à déterminer quels algorithmes fonctionnent de manière optimale dans un certain ensemble de conditions environnementales, a expliqué M. Kaniska.</p> <p>Avec environ 30 téraoctets de données pour une seule année et la mission Ecostress qui durera un peu plus de trois ans, M. Kaniska estime que les données d’entrée atteindront environ 100 téraoctets, puis nous traiterons cet énorme volume dans le serveur cloud.</p> <p>La mission Ecostress est déjà passée à la deuxième phase, dans laquelle le projet injecte ses propres algorithmes et les exécute sur le serveur cloud.</p> <p>Nous avons commencé la phase 2, nous testons déjà des algorithmes, l’algorithme de codage des données de température de surface est déjà fait, et maintenant nous testons sa mise en œuvre sur la plateforme, notamment la quantité de mémoire dont il a besoin ! conclut Kaniska.</p> <p>https://www.infogreen.lu/ecostress-le-lancement-de-30-teraoctets-de-donnees-sur-les-ecosystemes.html</p> https://www.list.lu/media/press/ecostress-le-lancement-de-30-teraoctets-de-donnees-sur-les-ecosystemes/ Coronavirus weniger präsent im Abwasser <p>Die Zahl der Covid-19-Infizierten in Luxemburg ist in der vergangenen Woche deutlich zurückgegangen. Dieser Rückgang sei vermutlich durch die Urlaubszeit zurückzuführen und deshalb auch nur von kurzer Dauer, sagt die Covid-19-Taskforce in ihrem Bericht vom 8. April. Die Experten gehen davon aus, dass die Zahlen in den nächsten Wochen wieder ansteigen. Die Reproduktionszahl sei im Vergleich zur vorherigen Woche, am Donnerstag, dem 8. April, von 0,97 auf 0,93 gefallen. Auch die Gesamtzahl der geschätzten aktiven Fälle sei leicht gesunken – von 3.900 in der vorherigen Woche auf 3.500. Laut „Santé“ befinden sich derzeit 33 CoronaPatienten auf der Intensivstation – einer davon stammt aus der&nbsp;französischen Region Grand Est. Aufgrund der höheren Ansteckungsfähigkeit der britischen Virusvariante (B.1.1.7) und der südafrikanischen Variante (B.1.351) halten die Experten der Taskforce es für möglich, dass das Pandemiegeschehen in Luxemburg wieder anziehen könnte. Derzeit mache die britische 74,1 Prozent und die südafrikanische Variante 18,1 Prozent der Infektionen aus. Laut Taskforce deute die weiterhin hohe Zahl an täglichen Ansteckungen „auf ein volatiles&nbsp;Niveau der epidemischen Situation hin“. Daher hält sie es für wichtig und auch für wirksam, die sanitären Sicherheitsmaßnahmen weiter zu befolgen: Das würde dazu beitragen, dass sich das Pandemiegeschehen nach dem Ende der Ferienzeit weiter stabilisiert.</p> <p>Die Forscher des „Luxembourg Institute of Science and Technology“ (LIST) haben diese Woche vergleichbare Tendenzen in Luxemburgs Abwasser feststellen können: Die Konzentration der Viren-RNA „zeigt eine durchschnittliche Prävalenz des Virus im Abwasser landesweit, mit einem offensichtlich abnehmenden Trend im Vergleich zur Vorwoche“. Und weiter: „Auf der Ebene der einzelnen Kläranlagen ist ebenfalls bei allen ein leicht abnehmender beziehungsweise konstanter Trend zu beobachten.“</p> <p><strong>Raffael Wilmes</strong></p> https://www.list.lu/media/press/coronavirus-weniger-praesent-im-abwasser/ La planification urbaine à portée de main <p><strong>Planification urbaine et approche participative</strong></p> <p>Le projet MUST puise ses origines dans le projet doctoral d'Elie Daher (LIST/KU Leuven). Intitulée « Enabling Participation in Performance-Driven Architectural Design in the Early Design Stage», la thèse explore les moyens qui permettraient de soutenir une participation citoyenne accrue dans les processus de planification urbaine axés sur la définition des besoins et l'évaluation des indicateurs de performance des solutions proposées. «Le développement&nbsp;technologique favorise une démarche «top-down» alors que les processus participatifs, très plébiscités aujourd'hui, relèvent plutôt d'une approche «bottom-up». L'idée de ce projet est donc de réconcilier ces deux approches aux apparences contradictoires en mêlant conception urbaine basée sur des technologies innovantes et participation citoyenne», explique Elie Daher.&nbsp;</p> <p><strong>Une plateforme intuitive</strong></p> <p>Pour ce faire, le département environnemental du LIST (ERIN) a développé la plateforme MUST, basée sur l'intégration de différents critères et indicateurs de performance dans des environnements numériques 2D et 3D, permettant des explorations interactives et proposant des simulations de différentes solutions urbanistiques. «Pour l'instant, nous n'avons expérimenté que trois démonstrateurs. Ces applications ont été conçues pour fonctionner sur des tables tangibles qui permettent de réunir de petits groupes de citoyens autour d'elles. Equipées de 32 caméras, ces tables reconnaissent la position et l'orientation d'objets munis de QR codes qui permettent aux utilisateurs d'interagir très simplement avec l'application», développe Nico Mack.</p> <p>Les premiers modules développés correspondent à différents stades de la conception. Dans un premier temps, les participants sont invités à se pencher sur la cartographie du site et à définir leurs besoins sur base d'indicateurs de performance liés, par exemple, au confort visuel (vue dégagée vers le ciel ou les espaces verts, ensoleillement, vis-à-vis, etc.), au bien-être (absence de nuisance sonore, qualité de l'air, etc.) et à l'intégration de différentes fonctions dans le tissu urbain (structures d'accueil, établissements scolaires, hôpitaux, transports, espaces verts ou récréatifs, etc.). «Pour chacun de ces indicateurs, les sondés encodent une fourchette de valeurs (exprimées en pourcentage) reflétant l'importance qu'ils y accordent. Toutes ces données sont ensuite intégrées dans un algorithme. Les critères et les opinions sont tellement nombreux que nous ne pouvons pas aboutir à une solution urbaine qui réponde à tous les besoins mais nous obtenons plusieurs scénarios qui seront discutés et affinés lors de la deuxième étape du processus, jusqu'à ce que l'on trouve la solution qui représente une forme de consensus», poursuit Nico Mack.</p> <p>Au cours de la deuxième phase, les utilisateurs sont invités à établir un diagnostic du site, à l'explorer et à étudier l'organigramme des fonctions proposé par la plateforme. «Arrivé à cette étape, l'application propose des simulations&nbsp;de performance pour chaque indicateur.&nbsp;</p> <p>Les citoyens peuvent ensuite identifier les fonctions (résidentielle, commerciale, industrielle, mixte, etc.) qui s'inséreront au mieux en différents lieux du site dans le respect des critères définis précédemment», précise Elie Daher. «Dans un troisième temps, les participants se munissent d'objets 3D représentant chacun une fonction et les placent sur la carte interactive pour explorer différents organigrammes et déterminer les adjacences entre les différentes fonctions et les superficies y relatives. A terme, nous développerons un système d'alertes pour avertir les citoyens en cas de non-adéquation de la solution envisagée aux exigences établies au préalable», poursuit Nico Mack. «Ces rappels des critères fixés en amont garantissent la transparence du processus et permettent aux citoyens de prendre leurs décisions en toute connaissance de cause. C'est ainsi que la plateforme réconcilie les approches «top-down» et «bottom-up» et favorise l'acceptation du grand public», affirme Elie Daher.</p> <p><strong>Développements</strong></p> <p>Prometteur, le projet MUST a obtenu le soutien du Fonds National de la Recherche, via le programme «Jump», et est entré dans une nouvelle phase de développement. «Grâce à ce financement, nous pourrons entamer l'étude de marché visant à commercialiser notre technologie. Pour ce faire, nous devons préalablement affiner les profils des utilisateurs potentiels de la plateforme, les critères et indicateurs de performance ainsi que le processus de planification», déclare Elie Daher. «Du point de vue technologique, il nous faut désormais intégrer nos trois démonstrateurs dans un seul et unique outil qui permettra de représenter l'ensemble du processus de planification, de la collecte des besoins à la représentation de la solution urbanistique finale en passant par l'exploration des différents scénarios proposés par l'algorithme», développe Nico Mack.</p> <p>Une chose est sûre: les bénéfices de la future plateforme seront multiples et profiteront à de nombreux secteurs. Les pouvoirs publics bénéficieront grâce à elle d'une solution numérique intuitive permettant d'engager les citoyens dans le processus décisionnel. Les architectes et urbanistes du secteur privé accèderont facilement aux informations collectées et disposeront d'un outillage innovant pour l'ensemble du processus de conception. Quant aux citoyens, ils seront intégrés dans le processus de planification urbaine de façon transparente et démocratique.</p> https://www.list.lu/media/press/la-planification-urbaine-a-portee-de-main/ LIST-Forscher melden steigende Viruslast in Kläranlagen <p>Dreimal wöchentlich entnehmen Forscher des „Luxembourg Institute of Science and Technology“ (LIST) Abwasserproben aus Luxemburgs Kläranlagen. Diese untersuchen sie dann nach Überresten des Coronavirus, die dort mitsamt der Exkremente der Bevölkerung landen. Anhand der Konzentration der Viren-RNA im Abwasser sollen Hinweise auf die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung gesammelt werden.</p> <p>Die Corona-RNA-Werte in den Kläranlagen zeigen laut der Analyse der Forscher vom 24. März weiterhin eine hohe Verbreitung des Virus im Land – „mit steigender Tendenz“. Das Team präzisiert außerdem, dass der Anstieg der Werte auf nationaler Ebene offenbar unter anderem auf steigende Werte in drei Kläranlagen zurückzuführen sei – Wiltz, Ulflingen und Schifflingen.</p> <p>Auch die Corona-Taskforce Luxemburgs hatte kürzlich bereits einen steigenden Trend der Infektionszahlen gemeldet. Das Team stellte in seinem Bericht die These auf, dass die Bevölkerung derzeit möglicherweise nachlässiger werde, was die Kontaktbeschränkungen oder sonstige gemeinschaftliche Anstrengungen gegen die Verbreitung des Coronavirus angehe.&nbsp;</p> <p><strong>Marlene Bucher</strong></p> https://www.list.lu/media/press/list-forscher-melden-steigende-viruslast-in-klaeranlagen/ Viruslast in Kläranlagen weist immer noch auf weite Verbreitung hin <p>Dreimal wöchentlich entnehmen Forscher des „Luxembourg Institute of Science and Technology“ (LIST) Abwasserproben aus Luxemburgs Kläranlagen. Diese untersuchen sie dann nach Überresten des Coronavirus, die dort mitsamt der Exkremente der Bevölkerung landen. Anhand der Konzentration der Viren-RNA im Abwasser sollen Hinweise auf die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung gesammelt werden.</p> <p>Die Corona-RNA-Werte in den Kläranlagen sind in der elften Woche des Jahres 2021 laut den Coronastep-Forschern nach wie vor hoch – „mit einem konstanten Trend seit Beginn der letzten Woche“. Das deute auf eine immer noch große Verbreitung des Virus auf nationaler Ebene hin. In der kommenden Woche werde sich bestätigen, ob sich der aktuelle Trend fortsetzen wird oder nicht, heißt es in der Analyse der Forscher.</p> <p>Unterdessen meldet die Taskforce des Großherzogtums eine steigende Tendenz bei den Corona-Fallzahlen. Nach der stabilisierenden Tendenz in den vorigen Wochen zeige die Entwicklung in der vergangenen Woche „einen zunehmenden Trend der epidemischen Dynamik“, heißt es in dem jüngsten Bericht der Taskforce. Die geschätzte Verbreitung der ansteckenderen Virusvarianten sei zwar nicht gestiegen, allerdings seien die täglichen Fallzahlen in letzter Zeit generell gestiegen.</p> <p>Die durchschnittliche Reproduktionszahl der vergangenen Woche habe laut der Analyse bei 1,05 gelegen. Zum Vergleich: In der Vorwoche betrug diese 0,98. „Die Gesamtzahl der geschätzten aktiven Fälle ist auf etwa 3.000 Fälle gestiegen“, meldet die Taskforce weiter. Auch die Voraussagen für die mittelfristige Entwicklung der täglichen Fälle sähen mit den aktuellen Zahlen pessimistischer aus als noch in der Woche zuvor. Ein &nbsp;epidemischer „Rebound“ („Rückfall“) sei ebenfalls im Bereich des Möglichen.</p> <p><strong>Werden die Menschen wieder nachlässiger?</strong></p> <p>Nach aktuellen Schätzungen der Taskforce sei derzeit bei der britischen Virusvariante B.1.1.7 eine Verbreitung von 58,2 Prozent und bei der südafrikanischen Variante B.1.351 eine Verbreitung von 19,8 Prozent für die erste Märzwoche zu erkennen. Sie weist allerdings ebenfalls darauf hin, dass die Prävalenzdaten der ansteckenderen Virusvarianten nach wie vor noch nicht vollständig repräsentativ seien.</p> <p>Die Taskforce zieht aus den aktuellen Zahlen ihre Schlüsse – in einem kürzlich veröffentlichten Bericht sprach das Team noch von wirkungsvollen Anstrengungen der Bevölkerung, die vor allem das Einschränken von sozialen Kontakten beinhaltet hätten. Nun schreibt die Taskforce: „Die jüngste Entwicklung könnte darauf hindeuten, dass die positive Wirkung der gemeinsamen gesellschaftlichen Anstrengungen zur Verringerung körperlicher Interaktionen, zur Einhaltung von Hygienemaßnahmen und zur aktiven Teilnahme an groß angelegten Tests bei der Senkung der Kurve etwas nachgelassen hat.“</p> <p><strong>Marlene Bucher</strong></p> https://www.list.lu/media/press/viruslast-in-klaeranlagen-weist-immer-noch-auf-weite-verbreitung-hin/ Produire de l’hydrogène à l’aide du soleil <p>Prenez de l’eau, utilisez l’électricité pour la décomposer en ses composants, l’oxygène et l’hydrogène, et voilà. C’est, brièvement expliqué, le principe de l’électrolyse, une des nombreuses méthodes de production de l’hydrogène. Le nœud du problème est le suivant : la production d’hydrogène est extrêmement gourmande en énergie. Et la majeure partie de l’énergie actuellement utilisée pour cette production provient de ressources non renouvelables comme le pétrole, le gaz ou le charbon. Par conséquent, si l’hydrogène doit nous aider à nous affranchir de ces combustibles fossiles, sa production doit être durable. C’est précisément le but de la coopération que le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) a établi avec l’entreprise française 3D-Oxides.</p> <p><strong>La plus grande installation du monde de ce type</strong></p> <p>« Au LIST, nous travaillons déjà sur de nouvelles familles de matériaux qui devraient nous permettre de produire de l’hydrogène uniquement à l’aide de l’énergie solaire » explique Damien Lenoble, responsable du département Recherche et technologie des matériaux. « Nous sommes également capables d’affiner la sélection de ces familles de matériaux. Mais pour déterminer la composition exacte, il faut faire beaucoup d’essais » explique le chercheur du LIST, qui fait référence aux quelque 70 éléments chimiques présents dans la nature et aux milliards de combinaisons possibles qui en résultent.</p> <p>Un élément essentiel du partenariat entre le LIST et 3D-Oxides est, outre les travaux de recherche menés conjointement sur place, une installation développée par 3D-Oxides. Celle-ci a été mise en place au LIST et vise à accélérer l’usage de l’énergie solaire pour la production d’hydrogène par craquage photocatalytique (c’est-à-dire en utilisant l’énergie solaire) de l’eau. Il s’agit de la plus grande installation de ce type au monde. Et même si la taille ne fait pas toujours la différence, ici c’est pourtant bien le cas. En effet, de par ses dimensions, « Sybilla 450 » accélère considérablement la recherche de matériaux appropriés pour la production d’hydrogène par l’énergie solaire.</p> <p><strong>Un film extrêmement fin composé de photo-électrodes</strong></p> <p>Selon D. Lenoble, en l’état actuel des connaissances scientifiques, on estime qu’un nouveau matériau peut être étudié chaque jour. Il y a donc un écart notable entre les possibilités et les capacités. « La nouvelle technologie nous permet maintenant de tester 50 à 100 nouveaux matériaux par jour » dit-il. « La recherche de matériaux appropriés va donc nettement plus vite ».</p> <p>On utilise le procédé de dépôt chimique en phase vapeur dit CBVD (Chemical Beam Vapor Deposition). Dans ce procédé d’impression 3D, un film (couche) extrêmement fin, de l’ordre du micromètre, et composé de photo-électrodes, est produit, film qui à son tour est constitué de diverses combinaisons de matériaux aux propriétés différentes. Cette technologie de dépôt de couches minces permet un traitement simultané de plusieurs matériaux grâce à une approche combinée. L’une des particularités de la machine Sybilla 450 est la taille de cette couche (qui lui a donné son nom). Elle affiche un diamètre de 450 millimètres, ce qui correspond approximativement à la taille d’une jante de 18 pouces.</p> <p><strong>La méthode permet de réaliser de nombreuses expériences simultanément</strong></p> <p>« Quand j’ai commencé ici il y a huit ans, les couches étaient de cette taille » affirme la chercheuse Bianca Rita Pistillo, en montrant une couche à peine plus grande qu’une petite assiette à dessert. « Cette nouvelle installation me facilite grandement la tâche » poursuit B. R. Pistillo, qui dirige l’un des deux projets de recherche issus de ce partenariat. « Nous pouvons réaliser plein d’expériences en même temps sur une couche et gagner ainsi beaucoup de temps ».</p> <p>« Le soleil et l’eau ne suffisent pas à eux seuls pour produire de l’hydrogène » résume Emanuele Barborini, chercheur au LIST. « Nous avons besoin d’un troisième acteur capable de capter l’énergie solaire, de la convertir en charge électrique et ce faisant de scinder la molécule ». Dans ce contexte, les composés chimiques tantalate de sodium et titanate de strontium, utilisés dans les deux projets, sont prometteurs.</p> <p><strong>Modifier un peu le mélange pour chaque essai</strong></p> <p>E. Barborini compare les possibilités offertes par la nouvelle machine et la grande couche à la recherche de la meilleure recette de gâteau au chocolat. « Jusqu’à présent, on rassemblait les ingrédients, on les mélangeait, on faisait cuire le gâteau et on le goûtait. Ensuite, on modifiait un peu le mélange des ingrédients et on réalisait un nouveau gâteau. Et ainsi de suite » explique E. Barborini. A contrario, la grande couche est comme un énorme gâteau où les ingrédients sont mélangés de manière variée. Le goût du gâteau varie en fonction de l’endroit où l’on croque.</p> <p><strong>Uwe Hentschel</strong></p> <p>https://www.science.lu/fr/production-durable/produire-lhydrogene-laide-du-soleil</p> https://www.list.lu/media/press/produire-de-lhydrogene-a-laide-du-soleil/ Du mieux du côté des stations d'épuration <p>Alors qu'il y a un an, le pays était à deux doigts de vivre son premier confinement, le covid est toujours présent. Mais les chercheurs du Luxembourg Institute of Science &amp; Technology (LIST) ont adressé une bonne nouvelle dans leur dernier rapport Coronastep en date. Selon leurs analyses, semaine 10, la présence du virus dans les eaux de stations d'épuration s'est faite plus discrète. Restant toutefois à des «toujours détectable en grande quantité». Mais la tendance baissière est une première en un mois.</p> <p>Ainsi, le LIST note que la «prévalence diminue légèrement», et cela dans l'ensemble de la douzaine de points de prélèvement répartis sur le pays. Alors que l'épidémie compte désormais 663 victimes, les chercheurs modèrent toutefois les enthousiasmes : «Il n’est pas encore possible de dire s’il s’agit d’un renversement de tendance».&nbsp;</p> <p>Le résultat de la semaine prochaine est donc particulièrement attendu. D'autant plus que le gouvernement vient de signaler qu'il pourrait alléger les restrictions sanitaires dès le 2 avril prochain. Si les données Coronastep venaient encore à diminuer, cela pourrait inciter les autorités sanitaires à se montrer plus souples. A voir donc.</p> <p><strong>Malgré les variants</strong></p> <p>La baisse pourrait aussi traduire les premiers signes de l'efficacité de la campagne vaccinale anti-covid engagée depuis le 28 décembre dernier. Le pays a, depuis, déjà administré 46.709 doses (et 14.118 personnes ont reçu les deux doses recommandées). Cela traduirait également le faible impact sanitaire des nouveaux variants. Vendredi, la ministre de la Santé se satisfaisait d'ailleurs de constater que, malgré la présence de plus en plus significative de la souche britannique, le nombre de nouveaux cas positifs n'explosait pas.&nbsp;</p> <p>Sur ces sept derniers jours, le Luxembourg a toutefois dépisté 1.166 résidents positifs au virus, et 4.957 en un mois.</p> <p><strong>Patrick JACQUEMOT</strong></p> <p>https://www.wort.lu/fr/luxembourg/du-mieux-du-cote-des-stations-d-epuration-60479117de135b9236f58388</p> https://www.list.lu/media/press/du-mieux-du-cote-des-stations-depuration/ Vom Labor in die Industrie <p>„Phoenix“ ist ein Innovationsprojekt, das Dienstleistungen rund um Nano-Pharmazeutika, deren Prüfung, Sicherheitsbewertung und auch Herstellung ermöglichen soll, so dass Start-ups, Forschungslabore oder andere Anwender davon profitieren können. Das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) koordiniert einen Teil dieses Projekts.</p> <p>Aber was sind Nano-Pharmazeutika eigentlich? Tommaso Serchi vom LIST erklärt: „Eigentlich sind Nano-Arzneimittel nicht anders als normale Medikamente“, nur viel, viel kleiner. Etwa 80 000 Mal dünner als ein menschliches Haar. Durch die Größe veränderten sich auch die Eigenschaften der Medikamente, was man wiederum in der Therapie, beispielsweise von Krankheiten wie Krebs, nutzen könne.</p> <p><strong>Frei von Nebenwirkungen</strong></p> <p>„Eine Chemotherapie betrifft den ganzen Körper“, erklärt Serchi. Nano-Pharmazeutika würden allerdings nur die Krebszellen angreifen. Ihnen wäre quasi ein Navigationsgerät mitgegeben, das sie direkt zum Tumor führt, wo sie wirken können. Mit dem Resultat, dass – zumindest in der Theorie – eine Krebstherapie mit Nano-Medikation nahezu frei von Nebenwirkungen sei.</p> <p>Und das sind nicht die einzigen Vorteile, die sich die Forscher von der Nano-Medizin erhoffen: „Die Stabilität der Medikamente wird durch die Nano-Medizin erhöht.“ Wie lange besteht ein Medikament, ohne sich zu verändern? „Wenn es für einige Produkte nur eine Haltbarkeit von sechs Monaten gibt, kann man über die Nanotechnologie diese auf bis zu zwei Jahre verlängern“, sagt Serchis Kollegin Nazende Günday-Türeli von der saarländischen Firma My- Biotech, die die wissenschaftliche Koordinatorin des Projekts ist, welches in den nächsten vier Jahren mit 14,45 Millionen Euro gefördert wird. „Es ist also nicht nur für die Patienten von Vorteil, sondern auch sehr nützlich für das Gesundheitssystem.“</p> <p>Allerdings nützen diese Vorteile niemandem etwas, wenn sie nur in der Theorie existieren. Es gibt noch Probleme bei der Herstellung der Medikamente. Die Infrastruktur ist noch nicht so ausgereift, als dass man sie auf den Weltmarkt bringen könnte. „Was im Labor gut funktioniert, muss in der Industrie noch lange nicht funktionieren“, sagt Serchi. Hier setzt „Phoenix“ an: Es ist die Aufgabe des LIST und zehn europäischer Partnerfirmen (unter anderem aus Deutschland, Spanien und Kroatien), diese Lücke zwischen den Laboren und der Industrie zu schließen.</p> <p>Nazende Günday-Türeli erklärt, dass es zwei verschiedene Ansätze zur Herstellung dieser Medikamente gibt. Ansatz Nummer eins: Man mahlt die Medikamente mit speziellen und sehr teuren Maschinen, so dass sie irgendwann die Größe von Nano-Partikeln haben. Ansatz Nummer zwei: Man hat eine Lösung mit dem Wirkstoff und dann baut man es von Atom zu Atom, Molekül zu Molekül zusammen, bis man zu dem gewünschten Ergebnis gelangt.</p> <p>Für jede Art von Nano-Pharmazeutik brauche es zudem unterschiedliche Ausrüstungen und Methoden. „Die Entwicklung von Medikamenten ist immer sehr teuer“, ergänzt Serchi. „Deshalb ist das Projekt ‚Phoenix’ so wichtig“, betont Günday-Türeli. Es gebe viele verschiedene Institute und Unternehmen mit guten Ideen, es fehle dort aber oft am Wissen zur industriellen Umsetzung.</p> <p><strong>Experten zusammenführen</strong></p> <p>„Man braucht verschiedene Experten, die zusammenarbeiten“, sagt Günday-Türeli. Jemanden, der synthetisieren kann, jemanden der produzieren kann, jemanden der den Papierkram erledigt. In der Pharmaindustrie seien die Standards sehr hoch gesetzt. Günday-Türeli und Serchi arbeiten schon lange in der nanomedizinischen Forschung und haben sich ein Expertennetzwerk aufgebaut, von dem sie bei der Bewerbung zur Projektförderung profitierten.</p> <p>Sie brachten ihre Partner zusammen, um ein Konzept zu erstellen, das auf die Ausschreibung der EU passt. Diese fordert, mit einem „Open Innovation Test Bed“ die Produktion für nanopharmazeutische Medikamente zu entwickeln und bereitzustellen. Sie werden die Charakterisierung, Herstellungs-, Verpackungs-, Verarbeitungs- und Lagerungsverfahren von nanopharmazeutischen Medikamenten nach pharmazeutischen Standards etablieren. Dieses Regelwerk nennt sich GMP&nbsp;(Good Manufacturing Practice) und muss weltweit eingehalten werden.</p> <p>„Phoenix“ hat sich vorgenommen, innerhalb der nächsten vier Jahre GMP-zertifizierte Chargen von Nano-Medizin bereitzustellen, die für klinische Tests geeignet sind und den europäischen Arzneimittel-Vorschriften entsprechen. Es ist geplant, dass im Anschluss an das Forschungsprojekt eine Firma die Errungenschaften von „Phoenix“ weiter verfolgt.</p> <p>Eine Vorgabe aus dem EU-Projekt ist außerdem, dass die Firma, die durch die Förderung entsteht, das Potenzial hat, den vierfachen Umsatz der Fördersumme innerhalb von fünf Jahren nach Bezuschussung durch die EU zu erreichen. Das wären in diesem Fall also knapp 60 Millionen Euro bis 2029. „Wenn alles so läuft, wie wir uns das vorstellen, dann wird es nach dem Ende des Projekts, hier in der Großregion auch noch mehr Arbeitsplätze geben“, so Serchi. Normalerweise werden auf eine Ausschreibung dieser Art mehrere Projekte gefördert, erklärt Günday- Türeli. Doch in diesem Fall sei lediglich ihr Projekt gefördert worden, was sie sehr stolz gemacht habe. Der nächste Schritt sei die Kick-off-Veranstaltung am 25. März. Dann wird die Webseite eingerichtet und ein Katalog erstellt mit den Dienstleistungen, die „Phoenix“ anbietet.</p> <p><strong>Clemens Sarholz</strong></p> https://www.list.lu/media/press/vom-labor-in-die-industrie/ Le jumeau numérique: digitaliser pour mieux anticiper <p>À l’heure actuelle, la technologie permet de créer des systèmes complexes, renseignés par une grande quantité d’informations qui peuvent être délivrées, y compris en temps réel. Le Luxembourg Institute of Science and Technology (List) travaille à la réalisation de jumeaux numériques au Luxembourg, qui recouvrent différentes échelles, celle d’un bâtiment, d’un quartier ou même du pays.</p> <p>Un jumeau numérique, mais de quoi parle-t-on? Il s’agit d’une représentation virtuelle des systèmes (trafic, eau, air…) et biens (bâtiments, ressources…) qui permet de réaliser des simulations d’actions, de modifications, et d’en voir les impacts à différents niveaux. Cette simulation virtuelle permet d’obtenir les informations liées à une modification avant que celle-ci ne soit réalisée dans le monde réel. Cette recherche vise à améliorer la visibilité des processus et à soutenir la planification.</p> <p>Les jumeaux numériques existent déjà dans d’autres domaines, comme dans l’industrie, où des systèmes de production sont éprouvés à l’occasion de la construction d’une nouvelle usine, par exemple. Le jumeau agit comme une réplique virtuelle de l’environnement physique. Pour cela, il collecte un grand nombre de données, utilise les algorithmes et l’intelligence artificielle pour modéliser un système qui peut être modifié.</p> <p><strong>À l’échelle du bâtiment</strong></p> <p>Le jumeau numérique peut être utilisé à l’échelle du bâtiment. Et cela commence dès la phase de conception, avec, par exemple, le permis de construire numérique ou le cadastre vertical digitalisé. Afin de récolter des données numériques à l’échelle du bâtiment, il est aussi possible de s’appuyer sur les acteurs qui produisent de l’information pour les bâti­ments, à savoir les architectes et les ingénieurs. «Aujourd’hui, les maquettes numériques réalisées en BIM ne sont pas encore destinées à être partagées pour créer un jumeau numérique, mais elles visent plutôt un usage à des fins architecturales et techniques, éventuellement de chantier, ou à l’usage du client, explique Sylvain Kubicki, chercheur au List. Mais il est aussi possible d’augmenter ce modèle numérique avec des données fournies en temps réel par des outils techniques, ou toute autre source de captation de données, et de les traiter avec des approches d’intelligence artificielle. Grâce à ce système, il est possible d’analyser et traiter des phénomènes de natures très diverses, comme l’amélioration de la gestion du chantier, la sécurité sur ce dernier, la planification, tout ce qui concerne le tracking du matériel…»</p> <p>D’autres applications peuvent aussi être développées dans la phase de gestion du bâtiment, comme l’amélioration de l’empreinte environnementale de ce dernier à travers sa consommation énergétique. Dans ces smart buildings, une partie des informations du digital twin proviennent aussi des systèmes techniques installés dans le bâtiment. Mais encore faut-il que les équipements puissent échanger les informations entre eux pour être efficaces. C’est pour cela que le List est impliqué dans le projet «Smart Readiness Indicator for Buildings», une initiative européenne qui détermine le niveau de capacité du bâtiment à s’autogérer et à interagir avec ses occupants et la grille énergétique du quartier. «À terme, cet indicateur va faire partie du pack gouvernemental sur la directive énergétique des bâtiments, au même titre que l’Energiepass actuel», informe Sylvain Kubicki.</p> <p><strong>Des obstacles à surmonter</strong></p> <p>Toutefois, il existe encore des freins à lever, notamment sur la souveraineté et le partage des données. «Il faut encore définir quelles données peuvent être partagées, et avec qui. Par rapport aux sources, les modèles BIM constituent un point de départ, mais ils doivent être complétés par des données extérieures, comme celles issues de la gestion du bâtiment, ou les données qui concernent, par exemple, les produits mis en œuvre dans le cadre de la construction circulaire.»</p> <p>À cela s’ajoute le frein de l’interopérabilité des différentes bases de données, qui ne sont pas encore compatibles entre elles. Une piste de réponse est en cours, avec l’élaboration de nouveaux standards. «Le List est impliqué dans le projet européen DigiPlace, qui s’intéresse à la standardisation des plateformes destinées à la conception-construction, avec des plateformes qui hébergent les informations sur les produits et des plateformes qui sont utilisées pour évaluer les impacts environnementaux ou énergétiques d’une construction. Ce projet vise à définir une architecture commune, une base de référence, pour que ces outils de développement s’appuient sur des principes communs.»</p> <p><strong>Aussi pour la planification urbaine</strong></p> <p>Le digital twin peut aussi être utilisé à l’échelle du quartier. Ce modèle numérique, avec sa capacité de simulation et d’optimisation, peut se révéler très utile dans le travail de planification urbaine. Le jumeau numérique peut être mis à profit, par exemple, dans le cadre d’une consultation citoyenne. «Grâce à ce ju­meau numérique, il est possible d’aller beaucoup plus loin avec les citoyens que la simple transmission d’informations ou la réception d’idées sur un formulaire, en travaillant avec ces derniers sur des modèles structurés, avec des outils qui permettent de s’exprimer et de mettre en œuvre virtuellement des propositions», explique Sylvain Kubicki.</p> <p>Par ailleurs, les jumeaux numériques à l’échelle d’un quartier sont aussi intéressants pour la gestion énergétique. «Nous réalisons actuellement un jumeau numérique de Belval, car il s’agit d’un quartier relativement homogène, avec des bâtiments construits selon le même concept énergétique low tech. À partir de l’étude de la Maison de l’innovation, nous déployons un digital twin basé sur le BIM et agrémenté d’informations issues de capteurs. On ajoute à cela des analyses de cycles de vie, tant pour limiter les impacts environnementaux et énergétiques du bâtiment que pour limiter ceux sur la santé des occupants. Dans l’immédiat, cela permet d’optimiser la phase de monitoring et, à terme, de formuler des recommandations d’utilisation. Le projet a pour objectif d’extrapoler cette analyse à l’échelle du quartier, en y intégrant d’autres paramètres qui ne sont pas considérés à la simple échelle du bâtiment», conclut Sylvain Kubicki.</p> <p><strong>Céline Coubray</strong></p> https://www.list.lu/media/press/le-jumeau-numerique-digitaliser-pour-mieux-anticiper/ In Luxemburgs Abwasser werden immer mehr Coronaviren gefunden <p>Die Virenmenge steigt – zu diesem Schluss kommen die Forscher des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), die mit ihrem Coronastep-Programm die Luxemburger Abwässer unter die Lupe nehmen. „Die in der achten Kalenderwoche in Kläranlagen vorliegenden SARS-CoV-2-RNA-Flüsse deuten auf eine hohe Prävalenz des Virus im Abwasser auf nationaler Ebene hin“, schreiben die LISTWissenschaftler im aktuellsten Report Nummer 52. Wie in den beiden Vorwochen sei auch während der achten Jahreswoche ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen.</p> <p>Im Vergleich der einzelnen Kläranlagen zeigen sich laut LIST auch wieder regionale Unterschiede: Das Institut habe insbesondere in den Kläranlagen von Petingen, Beggen, Schifflingen und Bettemburg in den vergangenen zwei Wochen einen&nbsp;Aufwärtstrend beobachtet. Die Konzentration der Coronaviren bei den anderen Kläranlagen sei mehr oder weniger konstant geblieben.</p> <p>Die LIST-Forscher entnehmen Proben an 13 luxemburgischen Kläranlagen. Insgesamt wird somit ein Einzugsgebiet mit 445.302 Menschen abgedeckt. Dafür wird über 24 Stunden Wasser am Zufluss der jeweiligen Kläranlage gesammelt. Die Virus-RNA ist in menschlichen Exkrementen nachweisbar und kann deshalb in Kläranlagen gefunden werden. Das LIST beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Abwässern und den Viren, die sich darin befinden. Normalerweise gehen die Forscher&nbsp;Viren nach, die Magen-Darm-Entzündungen oder andere Infektionen des Verdauungstrakts auslösen können. Für die Auswertung benutzen die Forscher im Grunde die gleiche PCR-Methode, wie sie auch bei Rachenabstrichen angewandt wird. Sie erlaubt es, die RNA – also den genetischen Bauplan des Virus – aufzuspüren.&nbsp;</p> <p><strong>(red.)</strong></p> https://www.list.lu/media/press/in-luxemburgs-abwasser-werden-immer-mehr-coronaviren-gefunden/ Des médicaments du futur à l’essai au Luxembourg <p>L’Europe du médicament de demain a rendez-vous à Luxembourg. Au Luxembourg institute of science and technology (List) exactement, où le professeur Nazende Günday-Türeli, de MyBiotech (Sarrebruck), coordonnera les développements scientifiques et industriels de onze partenaires.</p> <p>Phoenix, le nom de ce projet à 14,45 millions d’euros dont 11,1 millions de l’Union européenne, doit développer un banc d’essai d’innovation ouverte pour les nanopharmaceutiques, qui doit permettre de passer des études aux essais cliniques sur une base facile, transparente et abordable.</p> <p>Ces très petits composants, de l’ordre de la molécule, pourraient devenir les médicaments de demain, grâce à des niveaux d’efficacité et de ciblage largement supérieurs aux médicaments que nous connaissons aujourd’hui.</p> <p>Les 11 partenaires formant le consortium du projet sont:</p> <p>- Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) – Organisation de Recherche et de Technologie (RTO), Luxembourg – Coordinateur du projet.</p> <p>- &nbsp;MyBiotech – PME, Allemagne – Coordinateur scientifique du projet.</p> <p>– Nanomol Technologies SL, PME, Espagne.</p> <p>- LeanBio SL, PME, Espagne.</p> <p>- BioNanoNet Forschungsgesellschaft mbH (BNN) – RTO, Autriche.</p> <p>- Agencia Estatal Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC – deux Instituts différents prennent part au projet: CSIC-INMA and CSIC-ICMAB) – RTO, Espagne.</p> <p>- Institute for Medical Research and Occupational Health (IMROH) – RTO, Croatie.</p> <p>- Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH (RCPE) – RTO, Autriche.</p> <p>- Cenya Imaging B.V. – PME, Pays-Bas.</p> <p>- Topas Therapeutics GmbH – Industrie, Allemagne.</p> <p>- Grace Bio SL – PME, Espagne.</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/medicaments-futur-a-essai-au-l</p> https://www.list.lu/media/press/des-medicaments-du-futur-a-lessai-au-luxembourg/ Mise au point et essais de nouvelles structures pour les composants aéronautiques et aérospatiaux <p>Le lancement d’une Golf diesel neuve dans l’espace coûterait une bonne dizaine de millions d’euros. Et si le réservoir était plein, il faudrait ajouter encore facilement 400 000 euros. Les données du LIST (Luxembourg Institute of Science and Technology), selon lesquelles il faudrait débourser entre 5000 et 10 000 euros pour chaque kilo de poids, ne sont peut-être fondées que sur des estimations approximatives, mais même sans données précises, l’équation se résume très simplement. Plus la pièce est lourde, plus le transport est coûteux.</p> <p><strong>Structure en 3D robuste à partir d’un filament tissé avec revêtement polymère</strong></p> <p>« En particulier pour le transport, les besoins en énergie sont étroitement liés au poids » explique Damien Lenoble, Directeur du département de recherche et de technologie des matériaux du LIST. C’est une autre raison pour laquelle le LIST travaille depuis déjà un certain temps sur la recherche de composants légers pour l’industrie aéronautique et aérospatiale, explique D. Lenoble. Pour lui, la coopération désormais lancée avec l’entreprise luxembourgeoise Gradel marque une autre étape importante sur cette voie. Bien sûr, cette coopération ne concerne pas le transport de voitures dans l’espace, mais par exemple de satellites (qui sont plus légers). Cependant, à l’avenir cette nouvelle technologie pourrait également être utilisée dans les industries aéronautique et automobile.</p> <p>Dans un laboratoire de recherche commun sur le site du LIST à Hautcharage, les chercheurs du LIST et Gradel souhaitent se consacrer à la recherche et aux essais de structures ultra-légères mais très robustes. Des fibres de carbone sont à cet effet revêtues d’un polymère qui durcit l’ensemble de l’objet et le rend extrêmement solide et résistant. Les fibres de carbone imprégnées sont enroulées sous forme de filament pour produire une structure en maille 3D optimisée qui confère à la pièce ses propriétés mécaniques particulières.</p> <p><strong>Fabrication entièrement automatisée de composants à l’aide d’un bras robotisé</strong></p> <p>Un procédé appelé « xFKin3D » est mis en œuvre afin de créer les pièces par tissage du filament. Il n’est toutefois pas nécessaire que le support du revêtement polymère soit toujours de la fibre de carbone. Comme l’explique Claude Maack, Directeur général de Gradel, d’autres matériaux naturels peuvent également être employés, comme le lin, le basalte ou le verre.</p> <p>La collaboration entre le LIST et Gradel porte sur deux projets. Le premier vise à appliquer la technologie xFKin3D à l’espace. L’objectif est de poursuivre le développement de cette technologie afin qu’elle puisse aussi être utilisée et surtout approuvée pour la production de composants destinés à des applications spatiales.</p> <p>Le second projet vise à concevoir une machine à enrouler robotisée qui permette ensuite la fabrication entièrement automatique de pièces. Un bras robotisé de Gradel déjà installé au LIST sera utilisé à cette fin. Ainsi, alors que le premier projet est plutôt de nature artisanale, l’emploi du bras robotisé doit quant à lui permettre une fabrication industrielle à plus grande échelle. Il existe déjà des clients pour cela : Thales Alenia Space et Airbus Defence and Space en France, ainsi que OHB en Allemagne, toutes trois des entreprises renommées dans le secteur des satellites.</p> <p><strong>Réduction du poids jusqu’à 75 %</strong></p> <p>Les composants produits sont destinés à servir comme supports d’antenne ou pour la fixation d’appareils dans les satellites. Actuellement, beaucoup de ces pièces sont en métal et donc relativement lourdes. Selon C. Maack, une réduction de poids allant jusqu’à 75 % est envisageable grâce à l’emploi de cette nouvelle technologie. « L’objectif est très simple » déclare le Directeur général de Gradel : « Seulement le matériel nécessaire, complété par le facteur sécurité, et rien d’autre ».</p> <p>Gradel s’occupera entre autres de la commercialisation des produits, tandis que le LIST apportera son savoir-faire dans la composition des matériaux et mènera des recherches sur les aspects essentiels à la qualité des composants. Il s’agit par exemple de la vitesse d’enroulement, de la pression ou encore de la température.</p> <p>Les deux projets sont soutenus par le programme spatial national luxembourgeois LuxIMPULSE, qui vise à fournir des fonds pour aider les entreprises basées au Luxembourg à commercialiser des idées innovantes. Le programme est géré par l’Agence spatiale luxembourgeoise (LSA) en collaboration avec l’Agence spatiale européenne (ESA).</p> <p><strong>Uwe Hentschel</strong></p> <p>https://science.lu/fr/ultra-legeres-extremement-resistantes/mise-point-essais-nouvelles-structures-pour-les-composants-aeronautiques-aerospatiaux</p> https://www.list.lu/media/press/mise-au-point-et-essais-de-nouvelles-structures-pour-les-composants-aeronautiques-et-aerospatiaux/ „E-Autos alleine werden uns nicht retten“ <p><em><strong>Thomas Gibon, worum geht es bei Climobil?</strong></em></p> <p>Der Ursprung liegt in der häufig auftretenden Frage, ob E-Autos besser sind als Benziner und Diesel-Fahrzeuge. Menschen fokussieren sich dabei auf zwei Dinge: Bei Diesel- und Benzinautos sind es die Emissionen beim Fahren. Bei E-Autos ist es die Batterieproduktion oder die Energie, die genutzt wird. Aber um einen fairen Vergleich zu bekommen, muss der komplette Lebenszyklus des Autos mitbeachtet werden – die Produktion des Autos, die Herstellung einer Batterie für ein E-Auto, die Elektrizität, die wir nutzen, wenn wir das E-Auto laden, die Lieferung und Verbrennung des Benzins im Verbrennermotor. Nur wenn man alle CO 2 -Emissionen dieser Vorgänge addiert, hat man einen fairen Vergleich.</p> <p><em><strong>Beziehen Sie die Daten für den Vergleich von den Herstellern?</strong></em></p> <p>Ja. Was Batteriegröße und Gewicht angeht, wissen wir auch, dass sie stimmen, das ist einfach nachzuvollziehen. Was den Verbrauch angeht, wissen wir, dass es nicht unbedingt so ist. Es ist bekannt, dass Diesel- und Benzinfahrzeuge mit geringerem CO 2 -Ausstoß geworben haben, als sie hatten. Aber auch bei den E-Autos ist der Verbrauch oft höher als angegeben. Im Vergleich zur offiziellen NEFZ-Angabe (Neuer Europäischer Fahrzyklus, Anm. d. Red.) haben wir rund 30 Prozent aufgeschlagen und halten uns damit an Rechnungen vom International Council on Clean Transportation (ICCT).</p> <p><em><strong>Was können die Anwender in der App lernen?</strong></em></p> <p>Wir spielen mit verschiedenen Parametern. Nutzer sollen verstehen, dass Resultate sich sehr einfach verändern können. Die Lebensdauer des Autos etwa verändert die Emissionen pro Kilometer. Oder die Batteriegröße. Wir wollen den Menschen verstehen helfen, dass Resultate oft nicht in Stein gemeißelt sind. Es muss nicht immer sein, dass ein E-Auto automatisch besser ist als anders angetriebene Fahrzeuge. Auch wenn es das oft ist.</p> <p><em><strong>Wie entstand die Idee zur App?</strong></em></p> <p>Die Abgeordnetenkammer hatte uns gebeten, Informationen auf eine Anfrage zusammenzutragen. Wir sollten erklären, warum E-Autos normalerweise besser als Diesel sind. Der Transportminister hatte eine Anfrage bekommen, weil in der Presse stand, dass acht Jahre Golf fahren der Produktion einer Batterie entspricht – ob er sich sicher sei, dass er mit dem Ausbau der Elektromobilität weitermachen wolle. Am Ende fanden wir heraus, dass es verschiedene Parameter gibt, die für die Antwort eine Rolle spielen. Daher haben wir den Rechner entwickelt und die Daten eingepflegt, die wir schon hatten.</p> <p><em><strong>Kann man sagen, ab wann ein Auto wirklich „grün“ ist?</strong></em></p> <p>Ein Auto ist niemals „grün“, das wollen wir zeigen. Solange man Autos produziert und nutzt und Energie braucht, um sie zu nutzen, steckt man Energie hinein, was bedeutet, dass es zu Emissionen kommt. Bei „sauber“ denken die meisten an CO 2 - Emissionen. Aber es gibt noch andere Aspekte. Allgemein kann man aber sagen, dass E-Autos immer besser werden. Der Vorteil ist, dass das Diesel-Fahrzeug in zehn Jahren genauso „schmutzig“ sein wird wie heute, während das E-Auto besser sein wird, weil die Elektrizität, die verwendet wird, „grüner“ wird.</p> <p><em><strong>Wie ist es mit Wasserstoff-autos?</strong></em></p> <p>Das haben wir nicht in Betracht gezogen, denn diese Autos waren 2018 nicht in Luxemburg erhältlich. Daneben gibt es nur einen Ort, an dem man sie hier laden kann. Was Wasserstoff angeht, so ist es auch nicht wirklich vorgesehen, diesen Antrieb für den privaten Transport zu nutzen. Ich denke, er wird eher für Langstreckentransporte genutzt. Ein Grund dafür ist, dass man damit weitere Strecken zurücklegen kann. Aber wenn wir die Energie betrachten, die es braucht, um Wasserstoff herzustellen, dann ist er auch nicht wirklich sauber. Und normalerweise fährt man täglich nicht mehr als 200 Kilometer, daher braucht man nicht unbedingt ein Fahrzeug, das weitere Strecken zurücklegen kann.</p> <p><em><strong>Wie sieht es mit Hybrid-Fahrzeugen aus?</strong></em></p> <p>Das ist auf dem Papier eine sehr gute Idee, denn man scheint von beidem das Beste zu bekommen. Für lange Strecken nutzt man Diesel oder Benzin, für kurze fährt man elektrisch. Es wurde aber nachgewiesen, dass Menschen Hybrid-Fahrzeuge so nicht nutzen. Die effizienteste Variante ist die, die man aufladen kann: Plug-in-Hybrid. Es gibt eine ICCT-Studie, die zeigt, dass die meisten Leute das Plug-in-Fahrzeug nicht so oft aufladen, wie sie sollten, so dass sie oft eine leere Batterie und einen ungenutzten Elektromotor mit sich herumschleppen, was manchmal eine noch schlechtere Umweltbilanz als ein reines Benzinfahrzeug hinterlässt.</p> <p><em><strong>In der App muss man auch das Land wählen, in dem man das Auto lädt – warum?</strong></em></p> <p>Jedes Land hat seinen eigenen Energiemix bei der Stromproduktion. Belgien versucht aus der Atomenergie auszusteigen und diese durch Gas zu ersetzen. Deutschland nutzt noch Kohle und versucht auch, aus der Atomenergie auszusteigen und auf erneuerbare Energien zu setzen. Frankreich wird vermutlich auch weiterhin Nuklearenergie nutzen. Drei verschiedene Fälle rund um Luxemburg, die verschiedene CO 2 -Emissionen pro Kilowattstunde nach sich ziehen. Diese Unterschiede werden mit der Wahl des Landes deutlich. Luxemburg produziert nur etwa 15 Prozent seiner eigenen Elektrizität, hauptsächlich über Windenergie und Biomasse, was gut ist. Aber das heißt, wir müssen 85 Prozent aus Deutschland, Frankreich und Belgien importieren. Wir haben also ein bisschen den Durchschnitt der drei Länder.</p> <p><em><strong>Was muss ich tun, wenn ich ein „green traveler“ sein will?</strong></em></p> <p>Zuerst einmal nur dann ein Auto kaufen, wenn man wirklich eins braucht. Ist das der Fall, sollte man etwas Kleines, Robustes kaufen, was nicht viel verbraucht. Und vielleicht Carsharing betreiben oder sich daran beteiligen. Zudem sollte man schon zum E-Auto greifen. Dennoch werden uns elektrische Fahrzeuge alleine nicht retten. Wir müssen auch über unser Verhalten nachdenken. Wir sind unseren Autos sehr stark verbunden, aber es gibt hier einen kostenlosen ÖPNV, die Tram und immer mehr Radwege, daran sollten wir auch denken. Klar macht es Spaß, über das alles zu sprechen und zu vergleichen, ob E-Autos besser sind. Aber wir müssen realisieren, dass Autos insgesamt weniger wichtig werden sollten. Wir sollten versuchen, den Stellenwert des Autos zu reduzieren. Manchmal verdeckt die Debatte über E-Autos den Fakt, dass wir generell über andere Arten von Mobilität nachdenken sollten – wir sind noch zu sehr auf Autos fokussiert.</p> <p>Zur App: https://t1p.de/widc</p> <p><strong>INTERVIEW: SARAH SCHÖTT</strong></p> https://www.list.lu/media/press/e-autos-alleine-werden-uns-nicht-retten/ Encevo Group Joins Forces with LIST, SnT to Accelerate Sustainable Energy Transition <p>By strengthening the ties between the leading national energy player and the Luxembourg research community, the three parties aim to launch the development of a long-term innovation programme and identify resources to execute joint projects in the context of the energy transition and Encevo’s group strategy. Encevo can thereby profit from scientific resources at both institutes while researchers can profit from Encevos’ experience and practical knowledge of the energy landscape. The collaboration will target notably smarter and more intelligent energy grids, electricity and flexibility markets, renewable energies as well as data-driven business models in the energy sector.</p> <p>The partners also intend to rely intensely on Luxinnovation, a trusted partner for companies launching innovative activities, to help facilitate planned cooperation.</p> <p>“In a rapidly changing energy landscape, innovation plays an increasingly important role. We want to intensify our efforts in this area”, explained Claude Seywert, CEO of Encevo S.A.</p> <p>Thomas Kallstenius, CEO of LIST, added: “Climate change requires new energy management. Today, a lot of investment in Luxembourg and worldwide is focused on clean-energy technologies, such as solar arrays, wind turbines and electric cars. At LIST, we are working on such solutions that are ‘sustainable by design’, to reduce negative environmental impact as far as possible through the intelligent design of products, services and technologies. We have highly specialised researchers working on sustainable energy systems, and sustainable urban and built environments. Together with Encevo and SnT, we will be able to accelerate our innovation capacities in these domains for the country's benefit”.&nbsp;</p> <p>Prof. Björn Ottersten, Director of SnT, concluded: “The transition to sustainable energy is one of the strategic priorities for the University and we are pleased to be extending our long-lasting work with the entities of the Encevo Group. This latest collaboration builds on our success working with Creos, the grid operator within Encevo Group, on the smart grid, which has played a key part of the digitalisation of the energy sector in Luxembourg. We have a proven track record of mastering digital transformation through collaborative research projects with companies, and look forward to driving this cooperation with Encevo and LIST”.&nbsp;</p> <p>https://chronicle.lu/category/energy/35572-encevo-group-joins-forces-with-list-snt-to-accelerate-sustainable-energy-transition</p> https://www.list.lu/media/press/encevo-group-joins-forces-with-list-snt-to-accelerate-sustainable-energy-transition/ Sehr kurze Grünphase ist vorbei <p>Aus der Traum: Die Konzentration der Coronaviren im Luxemburger Abwasser nimmt derzeit wohl wieder zu. Die Werte, die auch als Indikator für den weiteren Verlauf des Infektionsgeschehens in den jeweils nächsten Tagen dienen können, waren in letzter Zeit so niedrig, dass die entsprechende Farbkodierung in der Übersichtstabelle ein sattes Grün war. Das bedeutet übrigens noch nicht, dass keinerlei Viren mehr im Abwasser zu finden sind, sondern dass die Konzentration die derzeitige Nachweisgrenze unterschritten hat.&nbsp;</p> <p>Solche Kennzahlen erreicht im aktuellen Report (hier als PDF) jedenfalls keine der teilnehmenden Kläranlagen mehr – wobei man allerdings dazu sagen muss, dass im Report nur acht Anlagen überhaupt Werte geliefert haben, während fünf andere Anlagen aussetzen.</p> <p>Verschlimmert sich das Geschehen in Luxemburg also wieder? So klar wollen die Forscher des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) noch keinen Trend ausmachen: Es zeige sich „eine durchschnittliche Prävalenz des Virus im Abwasser auf nationaler und regionaler Ebene“ und es sei auch „ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen“. Allerdings müsse man bei der Interpretation vorsichtig bleiben und erst die nächsten Analysen abwarten.</p> <p>Im Vergleich der einzelnen Kläranlagen zeigen sich auch wieder regionale Unterschiede: Während an der Anlage in Schifflingen eine Aufwärtsdynamik beobachtet werde, liege das abgefragte „Signal“ bei den anderen Kläranlagen weiterhin nahe&nbsp;an der Bestimmungsgrenze der Tests.</p> <p><strong>Frank Goebel</strong></p> https://www.list.lu/media/press/sehr-kurze-gruenphase-ist-vorbei/ Computerprogramm aus Luxemburg erkennt Überschwemmungen weltweit <p>An Satelliten, die die Erde beobachten, mangelt es nicht. Ganze Schwärme von ihnen umkreisen den Globus und machen hochauflösende Aufnahmen. „Das Problem ist, dass es oft lange dauert, bis diese Bilder ausgewertet werden und denen zur Verfügung stehen, die etwa im Falle einer Naturkatastrophe schnell Entscheidungen treffen müssen“, sagt Patrick Matgen. Er ist Wissenschaftler am Forschungsinstitut LIST. Ein neues Programm, das er und sein Team entwickelt haben,&nbsp;schafft Abhilfe. „Wir haben in den letzten Jahren am LIST eine Software entwickelt, die es erlaubt, diese Daten ganz schnell auszuwerten und Überschwemmungskarten zu erstellen“, so Matgen weiter.</p> <p>Die Satelliten-Daten liefern zum Beispiel die Sentinel-1-Satelliten der europäischen Weltraumagentur ESA. Dabei handelt es sich um Radarbilder. Die Sentinel-Satelliten sind Teil der Copernicus-Mission der Europäischen Kommission und der ESA. Ihre Bilder sind frei verfügbar. „Radarsatelliten haben den Vorteil, dass sie unabhängig von der Bewölkung und der Tageszeit Aufnahmen von der Erdoberfläche machen können“, sagt Matgen. „Damit sind sie eine zuverlässige Datenquelle, anders als optische Satelliten, die nur Fotos liefern können, wenn keine Wolken vorhanden sind, was gerade im Falle von Hochwasser eher selten der Fall ist.“</p> <p>Die Satelliten kartieren mit ihren Radaren die Erde im Schnitt alle zwei bis drei Tage komplett. „Mit unserem Programm identifizieren wir ganz schnell, wo sich seit der letzten Aufnahme etwas auf der Erdoberfläche verändert hat.“ Der Forscher zeigt Bilder, die während der Monsunzeit von einer Region in Myanmar gemacht worden sind. Darauf ist deutlich ein dunkel dargestelltes Gebiet zu erkennen, das von einer Aufnahme zur nächsten angewachsen ist.</p> <p><strong>Ein Novum</strong></p> <p>Vor wenigen Jahren noch war es nicht möglich, die Erde so systematisch nach Überflutungen abzusuchen. Mithilfe des neuen Programmes ist es jetzt möglich, alle Satellitenbilder systematisch zu durchsuchen. „Das bedeutet, dass wir nicht mehr darauf warten müssen, dass der Zivilschutz eine Notsituation erkennt, Satellitenbilder anfragt und diese dann ausgewertet werden“, erklärt Matgen die Vorteile des Programmes. Noch vor ein paar Jahren hätte es Tage gedauert, bis auf diese Weise eine Karte zustande gekommen wäre. In einem Notfall viel zu lang. „Auf diese Art und Weise können wir nun alle paar Tage ein Update über die Überschwemmungen machen – und zwar global.“ Ein Novum.</p> <p>Warum aber braucht es dafür Satelliten? Hochwasser ist schließlich auch von der Erde aus beobachtbar. Die Analyse der Satellitenbilder sei dennoch nützlich, sagt Matgen. Die Informationen, die die Forscher daraus ziehen, werden in Modelle zur Vorhersage von Hochwasser eingespeist. So können dann zum Beispiel Bilder der Vogesen dazu beitragen, eine Überschwemmung an der Mosel in Luxemburg besser vorherzusagen.&nbsp;</p> <p>„In Südostasien gibt es Gegenden, in denen es fünf bis sechs Monate lang Überschwemmungen gibt. Dort verändert sich die Ausdehnung der Überschwemmung tagtäglich“. Satelliten erlauben es besser als Messungen auf der Erdoberfläche, sich alle zwei Tage einen Überblick über das wahre Ausmaß solcher Überschwemmungen zu machen, so Matgen weiter.</p> <p>Um das Programm in der Praxis anwenden zu können, hat LIST sich Partner gesucht. Zusammen mit FadeOut Software aus Italien und RSS-Hydro aus Düdelingen haben sie das Unternehmen WASDI gegründet. „LIST trägt seine neue Software zu der neuen Firma bei“, so Matgen. Die privaten Partner des LIST beschaffen die Satelliten-Daten und stellen die enormen Rechenkapazitäten zur Verfügung, die gebraucht werden, um die vielen Satellitenbilder, die jeden Tag gemacht werden, auszuwerten. „Als LIST geht es uns darum, die Technologie zu entwickeln. Für die operationelle Anwendung suchen wir uns Partner, wie in diesem Fall FadeOut Software und RSS-Hydro, um eine Dienstleistung oder ein Produkt daraus zu entwickeln.“ Derzeit arbeiten LIST und WASDI noch eng zusammen, um das Produkt zu optimieren und weiterzuentwickeln. Langfristig soll die Firma auf eigenen Füßen stehen, was laut Matgen eine punktuelle Zusammenarbeit allerdings nicht ausschließen soll. Matgen sind keine anderen Projekte bekannt, die momentan eine globale Überwachung von Überschwemmungen anbieten. Die Konkurrenz allerdings schläft nicht. „Deshalb ist es wichtig, dass wir auch in Zukunft mit der Spin-off zusammenarbeiten, um anderen immer einen Schritt voraus zu sein.“ Eine Herausforderung seien Städte. Auf Radarbildern ist Wasser in den Straßen zwischen hohen Gebäuden nicht gut erkennbar, erklärt Matgen. „Hierfür brauchen wir einen anspruchsvolleren Algorithmus.“ Die Arbeiten an einem derart verbesserten Algorithmus seien vor Kurzem abgeschlossen worden. An seiner Vermarktung wird noch gearbeitet.</p> <p><strong>Katastrophenmanagement</strong></p> <p>Die neue Firma hat bereits zwei große Kunden: die Weltbank und das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen. Die Weltbank wollte den Versicherungssektor in Südostasien ein Mittel an die Hand geben, um besser mit Naturkatastrophen umgehen zu können. Dazu werden die Überschwemmungskarten mit Karten gekoppelt, die die Bevölkerungsdichte anzeigen. Dieser Auftrag war die Initialzündung für die Gründung eines Spin-offs. Das Welternährungsprogramm hingegen nutzt die Dienstleistung aus Luxemburg für ihr Katastrophenmanagement. Mit den Überschwemmungskarten kann zum Beispiel festgestellt werden, wo die landwirtschaftliche Produktion über einen längeren Zeitraum beeinträchtigt war. Dort kann dann mit Nahrungsmitteln ausgeholfen werden.</p> <p>Nicht immer sind die Projekte von Matgen und seinem Team derart global. In einem anderen Projekt kollaboriert das Team mit dem „Institut viti-vinicole“ aus Remich. Bei dieser Zusammenarbeit absolvieren Drohnen Flüge in den Weinbergen, um die Rebstöcke zu untersuchen. So können erste Anzeichen von Krankheiten festgestellt und den Winzern mitgeteilt werden, damit diese reagieren können. Auch Wälder ließen sich mit Drohnen und Satelliten überwachen.&nbsp;</p> <p>Das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) ist eine öffentliche Einrichtung, die im Bereich der Naturwissenschaften und Technik forscht. Öffentliche Aufmerksamkeit erhielt das LIST im letzten Jahr dadurch, dass es Rückstände des Coronavirus in Luxemburgs Kläranlagen aufspürt und überwacht.&nbsp;</p> <p><strong>Yves Greis</strong></p> https://www.list.lu/media/press/computerprogramm-aus-luxemburg-erkennt-ueberschwemmungen-weltweit/ Analyser nos déjections pour suivre le Covid-​​19 <p>14 février 2020, jour de Saint-Valentin mais surtout date à laquelle, officiellement, le Covid-19 est apparu pour la première fois dans l’analyse des eaux usées au Luxembourg. Un détail qui n'en est pas un. Collecter des échantillons de déjections, provenant du réseau d’égouts ou du lessivage des surfaces, le pays le fait depuis 2005 pour suivre l’évolution des virus saisonniers, de la gastro-entérite, mais aussi du VIH et plus largement de la consommation de drogue. L’adapter à la nouvelle pandémie mondiale n’a donc été qu’une formalité ou presque.</p> <p>Dès le 31 mars 2020, au début de la première vague, le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) avait déjà adapté son process pour appliquer en laboratoire la même technique PCR que les tests réalisés sur l'Homme. Depuis un an, l'analyse des eaux usées permet d'obtenir une photographie quasi permanente sur la circulation du coronavirus à travers le pays. «Grâce à l'échantillonnage dans les stations d'épuration, on couvre 75% de la population. L'eau usée ne ment pas, nous avons prouvé que c'était utile», assure Henry-Michel Cauchie, chef du projet Coronastep pour le LIST. Selon lui, les données des eaux usées couplées au testing à grande échelle et à la situation hospitalière ont permis d'impulser les prises de décisions du gouvernement depuis le début de la crise.</p> <p><strong>Nouvelle organisation face aux variants</strong></p> <p>La longueur d'avance prise par le Grand-Duché depuis 2005 intéresse d'autres pays qui n'en étaient pas là. Avec quelques-uns, le Luxembourg est devenu l'un des référents européens. L'OMS semblerait même vouloir que l'analyse des eaux usées se développe plus largement. Concrètement, deux fois par semaine des experts du LIST ou de l'Administration de la gestion de l'eau font le tour des stations d'épuration pour collecter un condensé d'un litre d'eaux usées, prélevées sur les dernières 24 heures. Le tout est ensuite analysé en laboratoire à Belvaux, où une petite dizaine de personnes est dédiée à la tâche. Les infos brutes remontent en direct aux autorités, une partie de l'eau est ensuite congelée pour d'autres analyses ultérieures.</p> <p>Depuis février 2020, les révélations des eaux usées sur le Covid ont toujours suivi les courbes d'infections communiquées chaque jour, selon Henry-Michel Cauchy. Avec les pics et les phases de recul. À la station d'épuration de Schifflange, l'une des plus grandes du pays, les employés sont un maillon crucial dans la chaîne. Au contact avec les eaux usées, l'un d'eux rassure, d'ailleurs: «Nous n'avons eu aucun cas de Covid dans l'équipe!». «Le virus n'est plus infectieux dans les eaux usées, son enveloppe se détruit assez vite dans l'environnement», relève Henry-Michel Cauchie.</p> <p>Avec le Covid, l'étude des autres virus a été mise entre parenthèses. Mais là aussi des échantillons sont congelés à Belvaux pour être au cœur d'autres analyses plus tard. «Depuis un an, c'est riche en enseignements!», lâche M. Cauchie, dont l'organisation commence aussi à être animée par l'apparition des différents variants. En réaction ces dernières semaines, avec le Laboratoire national de Santé, une nouvelle PCR a été développée et le Luxembourg est en mesure d'extraire le virus pour en faire un séquençage total. Un partenariat de financement de ces études des eaux usées, entre le LIST et le Fonds national de la recherche, court jusqu'en mars 2021 mais devrait trouver une suite. L'enjeu est grand sur plusieurs années à venir, dit-on au LIST.</p> <p><strong>Nicolas Chauty</strong></p> <p>http://www.lessentiel.lu/fr/luxembourg/story/analyser-nos-dejections-pour-suivre-le-covid-19-24745998</p> https://www.list.lu/media/press/analyser-nos-dejections-pour-suivre-le-covid-19/ „Das Abwasser lügt nicht“ <p>In einer Glasflasche befinden sich die Informationen über das Infektionsgeschehen. Das Behältnis, das Henry-Michel Cauchie, einer der beiden Leiter der Coronastep-Studie des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), in seinen Händen hält, enthält eine Probe des Zuflusses der Kläranlage in Schifflingen. Über 24 Stunden wurde das Wasser gesammelt, nun soll es Hinweise dazu liefern, wie verbreitet das Corona-Virus unter den rund 68 000 Einwohnern ist,&nbsp;die an die Anlage angeschlossen sind.</p> <p>Seit Ende des vergangenen März entnehmen die Forscher des LIST mindestens einmal wöchentlich solche Proben an mehreren Kläranlagen des Landes, um sie auf Die Virologin Leslie Ogorzaly ist eine der beiden Leiter der Corona-Step-Studie.&nbsp;Rückstände des Virus zu untersuchen. Zwar handelt es sich bei Covid-19 um eine Krankheit, die hauptsächlich die Atemwege betrifft. Die Viren verbreiten sich allerdings bei einer Infektion im gesamten Körper – ein Teil von ihnen wird dann&nbsp;auch wieder über den Darm ausgeschieden und landet so schließlich im Abwasser.</p> <p>Die Auswertung der Zuflüsse der Kläranlagen kann somit neben der großflächigen Anwendung von herkömmlichen Corona-Tests zusätzliche Informationen über die Verbreitung des Virus liefern. Die Studie übernimmt dabei eine komplementäre Rolle. Die ausgewerteten Daten sollen Infektionstrends bereits frühzeitig erkennen können. Sie erfassen nämlich unter anderem auch Rückstände von Virus-Trägern, die aus verschiedenen Gründen noch kein positives Testresultat haben – zum Beispiel, weil sie trotz einer Infektion noch keine Symptome zeigen. Zwischen der Dynamik der festgestellten Viruslast und der registrierten Neuinfektionen durch reguläre Tests bestehe denn auch eine Korrelation, unterstreicht Henry-Michel Cauchie. Auch verschiedene Corona-Varianten könnten über das Abwasser identifiziert werden.</p> <p><strong>Die Einwohner im Blick</strong></p> <p>„Das Abwasser lügt nicht“, betont der Wissenschaftler. Die Studie liefert vor allem Hinweise auf die Situation bei den Einwohnern des Landes. Die zahlreichen Grenzgänger, die Tag für Tag nach Luxemburg kommen, würden nur wenige&nbsp;relevanten Spuren im Abwasser hinterlassen. Diese werden nämlich über den Darm und nicht über den Urin ausgeschieden.</p> <p>Dass die Studie vor allem die Einwohner erfasst, habe sich unter anderem auch während der Urlaubsperioden, wie etwa im Sommer oder über die Weihnachtsfeiertage, gezeigt. Obwohl in dieser Zeit weitaus weniger Grenzgänger in Luxemburg zugegen waren, seien keine bedeutenden Schwankungen bei den Resultaten festgestellt worden.</p> <p>Derzeit nehmen die Forscher die Zuflüsse von 13 Kläranlagen mindestens einmal die Woche unter die Lupe. Dies erlaubt es den Wissenschaftlern, die Abwässer von rund 445 300 Einwohnern des Großherzogtums – also mehr als 70 Prozent der&nbsp;Gesamtbevölkerung – zu untersuchen. Eine bedeutende Infektionsgefahr geht von den Virusrückständen im Abwasser im Grunde nicht aus, erklärt Henry-Michel Cauchie.</p> <p>Denn bis das Wasser aus den Haushalten in die Kläranlagen gelangt, habe der Zersetzungsprozess des Virus bereits eingesetzt – auch, wenn es zu diesem Zeitpunkt immer noch nachweisbar sei. Nachdem die Behandlung in der Anlage abgeschlossen sei, seien des Weiteren überhaupt gar keine Rückstände mehr feststellbar. Um dem Virus auf die Spur zu kommen, müssen die Abwasserproben in die Labore des LIST in Beles gebracht werden. Dort kommen dann erprobte Labortechniken zum Einsatz, wie Projektleiterin Leslie Ogorzaly erklärt.</p> <p>Durch Zentrifugation wird das Wasser zunächst von störenden Rückständen bereinigt. Daraufhin wird die Probe einem weiteren Filtrationsverfahren unterzogen, der sogenannten Ultrafiltration. Das Wasservolumen der Probe wird dabei deutlich&nbsp;reduziert, während die Viruslast unverändert bleibt. Somit erhalten die Forscher eine hochkonzentrierte Probe, die Viren lassen sich in der Folge leichter nachweisen.</p> <p>Abschließend folgt ein Verfahren, das unter anderem auch bei Mund-RachenAbstrichproben im Zuge des Large Scale Testing zum Einsatz kommt. Die sogenannte Polymerase-Kettenreaktion (PCR) erlaubt es den Forschern, charakteristische Gene des Corona-Virus innerhalb der Probe zu identifizieren. So lässt sich die Konzentration der Viren im Abwasser sehr genau bestimmen.</p> <p>Die Ergebnisse der Analysen der einzelnen Proben werden schließlich verarbeitet. Dabei werden auch mögliche Störfaktoren wie starke Niederschläge berücksichtigt. Am Ende ergibt sich schließlich ein Überblick über die Gesamtsituation in Luxemburg – eine Bestandsaufnahme, die die Forscher dann auch veröffentlichen (siehe Kasten).</p> <p><strong>Luxemburg als Vorbild</strong></p> <p>Das Großherzogtum spielt bei der Auswertung seiner Abwässer eine Vorreiterrolle, betont Henry-Michel Cauchie nicht ohne Stolz. Nur wenige andere Länder der Europäischen Union würden solche Untersuchungen vergleichbar systematisch&nbsp;durchführen. Auf europäischem Niveau gebe es aber Pläne, dies zu ändern. Dabei sollen Methoden des LIST als Vorbild dienen.</p> <p>Die Wissenschaftler des LIST können nämlich bereits auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken. Seit 2005 werden die Abwässer hierzulande auf Rückstände von Krankheitserregern, wie zum Beispiel Viren der Gastroenteritis, zu&nbsp;Forschungszwecken untersucht. Im Zuge des Corona-step-Projekts hatten die Forscher denn auch Zugriff auf ältere konservierte Proben, anhand derer das Corona-Virus erstmals am 25. Februar 2020 in der Kläranlage in Schifflingen nachgewiesen werden konnte. Also wenige Tage bevor der erste offizielle Fall in Luxemburg bekannt wurde …</p> <p>Aber auch alle aktuellen Proben werden konserviert und sollen später nochmals analysiert werden. „So können wir später herausfinden, welchen Einfluss die CoronaPandemie auf die Verbreitung anderer Krankheiten, wie zum Beispiel der Grippe, hatte“, betont Henry-Michel Cauchie.</p> <p><strong>Maximilian Richard</strong></p> https://www.list.lu/media/press/das-abwasser-luegt-nicht/ Plongée en eaux troubles pour repérer le virus <p>Les 68.000 habitants de Schifflange et environs ne s'en doutent pas, mais le LIST les observe. En tout cas, le Luxembourg Institute of Science and Technology s'intéresse à leurs rejets d'eau. C'est là que, depuis le printemps, ses scientifiques traquent la présence du covid-19. Ici comme dans 12 autres stations d'épuration du pays. L'opération Coronastep fait ainsi partie des indicateurs guidant la politique sanitaire du gouvernement depuis bientôt un an.</p> <p>Car si c'est bien une infection respiratoire qui est redoutée par la transmission du virus, le SARS-CoV2 se diffuse dans tout l'organisme de ceux qu'il infecte. Jusqu'à se retrouver dans leurs excréments, et donc dans les eaux sales finissant en station d'épuration. En analysant chaque semaine des échantillons prélevés à l'entrée des bassins, les chercheurs peuvent donc détecter les tendances de l'infection à un stade bien plus précoce que les résultats du Large Scale Testing.</p> <p>Pour Henry-Michel Cauchie, l'un des deux responsables de l'étude Coronastep du LIST, &nbsp;il existe ainsi un lien entre la dynamique de la charge virale détectée au sortir des toilettes et le nombre de nouvelles infections constaté via le dépistage massif. «Les eaux usées ne mentent pas», souligne donc le scientifique.&nbsp;</p> <p>Grâce à l'analyse hebdomadaire sur 13 stations d'épuration, le LIST veille en fait sur l'état de santé de près de 445.300 habitants du Grand-Duché, soit plus de 70 % de la population. Sachant que l'afflux ou non de frontaliers dans le pays n'influe guère les résultats observés, ont pu repérer les laborantins au terme de longs mois de pratique et d'analyses.&nbsp;</p> <p>Rapportés au laboratoire du LIST à Belval, les échantillons suivent alors «des techniques de laboratoire éprouvées», comme l'explique la responsable du projet, Leslie Ogorzaly. L'eau prélevée est d'abord purifiée des résidus gênants en centrifugeuse, avant d'être filtrée, «ultrafiltrée même». Les chercheurs disposent ainsi d'un échantillon 'propre', ce qui facilite la détection des virus. La suite relève de la même technique que dans le cadre des prélèvements par écouvillons PCR.&nbsp;</p> <p>En fait, rappelle Henry-Michel Cauchie, «le Luxembourg joue un rôle pionnier dans l'évaluation de ses eaux usées». Maintenant avec ce programme immédiatement mis en place au début de l'épidémie, mais depuis de nombreuses années aussi.&nbsp;</p> <p>Car si aujourd'hui quelques Etats européens ont suivi le «modèle luxembourgeois» de traque du covid dans les eaux de stations d'épuration, c'est depuis 2005 que le LIST s'intéresse à ce milieu. Ce qui parvient des toilettes permettant de détecter les résidus de divers agents pathogènes, comme celui de la gastro-entérite.</p> <p>Et déjà Henry-Michel Cauchie et son équipe de penser à de nouvelles expériences. Déjà en analysant d'anciens échantillons prélevés en début d'année (et conservés au LIST), les chercheurs avaient mis en lumière la présence du SARS-CoV2 dès le 25 février dans les eaux usées, alors que le premier cas n'allait être découvert que quelques jours plus tard. «Mais plus tard, en analysant les anciens prélèvements, nous pourrons aussi découvrir quelle a été l'influence de la pandémie sur la propagation d'autres maladies.» A l'image de cette grippe saisonnière, qui ne fait pas parler d'elle cet hiver.</p> <p><strong>Patrick JACQUEMOT</strong></p> <p>https://www.wort.lu/fr/luxembourg/plongee-en-eaux-troubles-pour-reperer-le-virus-60223ee5de135b9236c97f6e</p> https://www.list.lu/media/press/plongee-en-eaux-troubles-pour-reperer-le-virus/ Abwasseruntersuchung: Virenbelastung geht weiter zurück <p>Die Virenmenge in Luxemburgs Abwässern nimmt ab, so wie schon in den vergangenen Wochen. Zu diesem Schluss kommen die Forscher des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), die mit ihrem Coronastep-Programm die Abwässer der Luxemburger unter die Lupe nehmen. „Wie in der Vorwoche deuten die zu Beginn der fünften Kalenderwoche auftretenden SARS-CoV-2-RNAFlüsse in den Kläranlagen auf eine mittlere Prävalenz des Virus im Abwasser auf nationaler und regionaler Ebene hin“, schreiben die LIST-Wissenschaftler &nbsp;im aktuellsten Report Nummer 46.</p> <p>Auch bei den einzelnen Kläranlagen gebe es noch immer eine gewisse Dynamik – allerdings mit einem rückläufigen Trend für alle analysierten Anlagen. „Bei einigen von ihnen liegt das dRT-qPCR-Signal nahe an oder sogar unter der messbaren Grenze“, schreiben die Forscher.&nbsp;</p> <p>Die LIST-Forscher entnehmen Proben an 13 Luxemburger Kläranlagen. Insgesamt wird somit ein Einzugsgebiet mit 445.302 Menschen abgedeckt. Dafür wird über 24 Stunden Wasser am Zufluss der jeweiligen Kläranlage gesammelt. Die Virus-RNA – also der genetische Bauplan des Virus – ist in menschlichen Exkrementen nachweisbar und kann deshalb in Kläranlagen gefunden werden. Das LIST beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Abwässern und den Viren, die sich darin befinden. Normalerweise gehen die Forscher Viren nach, die Magen-Darm-Entzündungen oder andere Infektionen des Verdauungstrakts auslösen können. Für die Auswertung benutzen die Wissenschaftler im Grunde die gleiche PCR-Methode, wie sie auch bei Rachenabstrichen angewandt wird. Sie ermöglicht es, die RNA aufzuspüren.</p> <p><strong>(Red.)</strong></p> https://www.list.lu/media/press/abwasseruntersuchung-virenbelastung-geht-weiter-zurueck/ Les matériaux ferroïques, focus de la recherche interinstitutionnelle <p>À titre d’exemple, les matériaux avancés sont la clé de la production de capteurs, eux-mêmes omniprésents dans notre société moderne, plus largement parlant, de l’Internet des objets.</p> <p>L’Université du Luxembourg et le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) ont acquis une expertise reconnue en science des matériaux, aujourd’hui l’un des piliers stratégiques de la recherche luxembourgeoises. Les deux acteurs de la recherche publique luxembourgeoise vont tirer pleinement parti de leur expertise complémentaire en créant le premier groupe de recherche interinstitutionnel (GRI) luxembourgeois : Multifunctional Ferroic Materials. Cet IRG est l’un des instruments de l’accord bilatéral récemment signé entre l’Université et le LIST pour favoriser les collaborations synergiques dans la recherche et la formation doctorale.</p> <p>Les matériaux ferroïques multifonctionnels présentent de nombreuses propriétés physiques intéressantes, telles que le magnétisme, la ferroélasticité ou la ferroélectricité, en raisons desquelles ils sont considérés comme des matériaux « intelligents ». À travers les études que le GRI mènera sur ces matériaux, les scientifiques cherchent à comprendre l’interaction de ces propriétés physiques dans les matériaux intelligents. En fait, les interactions - appelées couplages - entre de multiples propriétés sont à la base même des transducteurs modernes, des dispositifs qui convertissent l’énergie d’une forme en une autre.</p> <p>L’Université et le LIST partagent une histoire et un intérêt scientifique pour la fonctionnalité des matériaux. Une étape importante dans l’historique est la collaboration dans le cadre du projet FNR PEARL « Coupling in Multifunctional Ferroic Materials ». Le GRI est basé sur un programme de recherche d’intérêts communs qui se concentre sur les matériaux ferroïques sans plomb, plus respectueux de l’environnement que les matériaux industriels actuels à base de plomb, et sur l’effet de la lumière sur ces matériaux multifonctionnels.</p> <p>« Nos institutions partagent une ambition commune dans le domaine de la science des matériaux : faire du Luxembourg un centre d’excellence de renommée internationale en matière de recherche et d’innovation, au bénéfice du pays. Un groupe de recherche interinstitutionnel est l’instrument idéal pour profiter pleinement de nos synergies pour réaliser cette ambition. La future implantation du groupe dans un nouveau bâtiment à Belval constituera un levier supplémentaire », dit le Prof. Jens Kreisel, vice-recteur à la recherche de l’Université, lui-même physicien des matériaux.</p> <p>« Cet accord bilatéral accèlera la vitesse et l’agilité de l’écosystème d’innovation luxembourgeois », déclare le Dr Thomas Kallstenius, CEO du LIST. « Associer la complémentarité des rôles aux modèles de partenariat de l’Université et de notre institut est sans aucun doute un atout majeur pour servir au mieux nos partenaires et la société. »</p> <p>https://www.infogreen.lu/les-materiaux-ferroiques-focus-de-la-recherche-interinstitutionnelle.html</p> https://www.list.lu/media/press/les-materiaux-ferroiques-focus-de-la-recherche-interinstitutionnelle/ „Fühlbarer“ Fortschritt <p>Die Situation dürfte den meisten bekannt vorkommen. Man sitzt im Auto und denkt, dass es zu heiß ist, die Klimaanlage zu stark bläst oder man das Lied, das gerade im Radio läuft, keine weitere Sekunde mehr erträgt. Die Suche nach dem passenden Sender oder der richtigen Temperatur kann aber schnell lebensbedrohlich werden, wenn man dabei die Straße aus den Augen lässt, um im Bedienfeld an der Mittelkonsole nach den richtigen Knöpfen zu schauen.</p> <p>Der Materialwissenschaftler Emmanuel Defay vom Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) arbeitet an einer Technologie, die in dieser Lage helfen könnte. Die Idee ist es, einen Bildschirm zu entwickeln, auf dem man die benötigten Funktionen intuitiv ertasten kann, ohne dabei die Straße aus den Augen zu verlieren. Zwar geben viele Handybildschirme auch heute schon „haptische“ Rückmeldungen, aber diese sind noch zu ungenau, um den Nutzer wirklich leiten zu können.</p> <p>Um wirklich eine Bedienung mithilfe des Tastsinns zu ermöglichen, gingen Emmanuel Defay und sein Forschungsteam daher 2018 eine Kooperation mit dem Start-Up Hap2U aus dem französischen Grenoble ein. Das Unternehmen ist einer der&nbsp;Vorreiter im Bereich haptischer Bildschirme. So konnte Hap2U im Jahr 2018 den Autobauer Daimler als Investor gewinnen. Denkbare Anwendungen für den digitalisierten Tastsinn gibt es viele: Die Handhabung von Bildschirmen aller Art würde nicht nur einfacher und intuitiver werden, sondern die Technologie könnte auch Menschen mit Sehbehinderung die Bedienung solcher Geräte ermöglichen. Chirurgen könnten medizintechnische Instrumente bedienen, ohne den Blick von dem Patienten zu nehmen. Bei entsprechender Weiterentwicklung könnte die Technik es sogar ermöglichen, die Textur von Gegenständen genau wiederzugeben. OnlineShoppern würde es beispielsweise erlauben, die Qualität des Stoffes von&nbsp;Kleidungsstücken zu erfühlen.</p> <p><strong>Noch nicht am Ziel</strong></p> <p>Die Grundlage für die Technologie ist Piezoelektrizität. Vereinfacht gesprochen, ist damit gemeint, dass bestimmte Materialien sich deformieren und somit ihre Eigenschaften verändern, wenn man ein elektrisches Feld anlegt. Eine Reihe&nbsp;elektronischer Geräte wie Quarzuhren oder Lautsprecher basieren auf der präzisen Steuerung dieser Felder. Das Tastgefühl in den Bildschirmen entsteht durch akustische Wellen in sehr hoher Frequenz, die gezielt an der Oberfläche der&nbsp;Bildschirme erzeugt werden.</p> <p>In dem Kooperationsprojekt entwickelte das Start-up die Hardware, die Forscher des LIST konzentrierten sich darauf, wie die notwendigen piezoelektrischen Materialien möglichst unsichtbar auf der Bildschirmoberfläche aufgebracht werden können. „Unser Ausgangspunkt ist immer die Materialwissenschaft. Ausgehend davon entwickeln wir die Anwendungen“, sagt Defay. „Die Idee war, dass wir die Materialien direkt auf das Glas drucken. Die Leute von Hap2U waren auf uns zugekommen, weil sie wussten, dass wir an entsprechenden Verfahren mit Inkjet-Druckern arbeiten.“ Bis es soweit ist, sind aber noch einige technische Barrieren zu überwinden. „Ich denke, dass wir noch mindestens fünf Jahre von einer kommerziellen Anwendung entfernt sind“, sagt Emmanuel Defay. Mit der Entwicklung der Technologie sei man noch nicht am Ziel, gibt Defay zu, aber man wisse nun genau, in welche Richtung weitergeforscht werden müsse. Aus dem Kooperationsprojekt, das im November nach zweijähriger Laufzeit abgeschlossen wurde, gingen zwei Patente hervor. Ist die Technologie erst mal so weit, dass sie kommerziell eingesetzt werden kann, will das LIST durch Lizenzzahlungen auf die Patente mitverdienen.</p> <p><strong>Effizientere Kühlschränke</strong></p> <p>Aber die Entwicklung eines Bildschirms für den Tastsinn ist nicht die einzige potenziell bahnbrechende Technologie, an der Emmanuel Defay forscht. Der gemeinsame Nenner seiner Arbeit sind piezoelektrische Werkstoffe und funktional&nbsp;verwandte Materialien. So beschrieb er im vergangen Jahr im angesehenen Wissenschaftsblatt „Science“, wie sich die Temperaturen bestimmter Materialien durch das Anlegen elektrischer Felder um einige Grad senken lassen können. „Das&nbsp;könnte zur Entwicklung von deutlich energieeffizienteren Kühlschränken oder Klimaanlagen führen“, erklärt er. Umgekehrt könnte das Prinzip aber auch genutzt werden, um durch die geschickte Ausnutzung von Temperaturunterschieden&nbsp;elektrischen Strom zu gewinnen. Das könnte zu einer neuen Art von Solarkraftwerken führen, die nicht auf direkte Sonneneinstrahlung angewiesen ist, um Energie zu erzeugen. Solche Anlagen könnten auch nachts laufen, erklärt er, betont aber: „Hier stehen wir noch ganz am Anfang der Entwicklung.“</p> <p><strong>THOMAS KLEIN</strong></p> https://www.list.lu/media/press/fuehlbarer-fortschritt/ Gradel et le List mettent le spatial au régime <p>La littérature foisonne de la même recommandation: du «qui veut voyager loin ménage sa monture» à l’idée de «voyager léger», il n’y avait aucune raison que le secteur de l’espace y échappe, surtout à 5.000 à 10.000 euros le kilo embarqué à bord d’une fusée qui décolle.</p> <p>À l’heure où Elon Musk et la Chine rêvent de conquérir Mars après avoir établi une base sur la Lune, la question du poids est une question centrale. C’est là que l’idée de Gradel fait du sens: fabriquer de nouvelles structures aussi légères que résistantes et en 3D sera un secteur d’avenir.</p> <p>Ce lundi, la société, qui a racheté le «xFK in 3D», technologie née en Allemagne pour l’automobile, a annoncé son partenariat avec le Luxembourg Institute of Science and Technology (List). Dans le laboratoire du List, à Hautcharage, la PME développera ces structures avec des polymères renforcés de fibres de carbone (PRFC).</p> <p>L’un des projets, du même nom que le procédé technologique, «xFKin3D», consiste à fabriquer des pièces à la main grâce à un tissage de filaments manuel, tandis que le second «Robotised xFKin3D» a la même ambition, mais via un bras articulé et robotisé. Thales, Airbus et OHB, trois poids lourds du spatial, ont déjà fait part de leur intention de recourir à ce deuxième projet.</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/gradel-et-list-mettent-spatial</p> https://www.list.lu/media/press/gradel-et-le-list-mettent-le-spatial-au-regime/ Schlankheitskur für Weltraumtechnik <p>In der Raumfahrt kann man die Komponenten, die ins All geschossen werden müssen, wortwörtlich in Gold aufwiegen. Jedes Kilogramm Ladung kostet zwischen 5 000 und 10 000 Euro. Bevor private Unternehmen wie Elon Musks SpaceX auf den Plan traten und die Effizienz der Starts erhöhten, lagen die Kosten pro Kilogramm sogar eher im Bereich von 50 000 Euro pro Kilo. Jede Gewichtsreduktion kann also schnell Einsparungen in Millionenhöhe mit sich bringen.</p> <p>Genau das haben sich das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) und die Sondermaschinenbaufirma Gradel aus Mondorf vorgenommen. Gestern unterzeichneten das Forschungsinstitut und das Unternehmen eine Partnerschaft, um eine neue Technologie weiterzuentwickeln, die das Gewicht der verwendeten Materialien um bis zu 75 Prozent verringern kann. Die Gewichtsreduktion wird erreicht, indem zur Herstellung der Bauteile keine Metalle verwendet werden, sondern gehärtete Fasern. Ausgangsstoffe für die Fasern können dabei unterschiedliche Materialien wie Karbon, Basalt oder auch Hanf sein. Die Fasern werden in einem neuen Verfahren nach einem vorher durch eine Computersimulation exakt bestimmten Bauplan gewickelt. Das kann manuell oder durch einen speziell hierfür umgebauten Industrieroboter geschehen. Das Verfahren kann man sich ein wenig wie eine Hightech-Strickliesel oder einen Webstuhl vorstellen.</p> <p>Die Fasern sind mit einem Harzgemisch getränkt und werden nach der Wicklung in einem Ofen gehärtet. Durch das Verfahren gewinnt das Objekt besondere mechanische Eigenschaften und wird außergewöhnlich belastbar, so die Projektpartner.</p> <p>Das Herzstück der Technologie sind die Computerprogramme, die genau berechnen, welche Belastungen die fertigen Bauteile später aushalten müssen und wie viel Material deshalb verwendet werden muss. „Die Software sieht nur dort Material vor, wo Lastkräfte wirken, und lässt alles weg, was unnötig ist“, erklärt Claude Maack, der Geschäftsführer von Gradel. Auf diese Weise erzielt das Verfahren die erhofften Einsparungen beim Gewicht.</p> <p><strong>„Intelligente“ Bauteile</strong></p> <p>Mithilfe dieses minimalistischen Ansatzes will Maack nicht nur das Gewicht von Weltraumkomponenten verringern. Er erlaubt auch, bestimmte Funktionen in die Bauteile zu integrieren und sie bis zu einem gewissen Grad „intelligent“ zu machen. „Die Komponenten können zum Beispiel so konstruiert werden, dass sie bei Belastungen aus der einen Richtung flexibel und aus der anderen Richtung steif sind“, sagt Maack. Daraus ergebe sich mehr Flexibilität und neue Anwendungsmöglichkeiten für die Ingenieure der Raumfahrtunternehmen.</p> <p>In dem gemeinsam betriebenen Labor im Industriegebiet von Oberkerschen wollen die beiden Projektpartner die Technologie nun verfeinern. Während Gradel das entsprechende Wissen zur Verfahrenstechnik einbringt, sollen die Wissenschaftler&nbsp;des LIST bei der richtigen Auswahl und Komposition der verwendeten Materialien helfen. „Wir werden unter anderem die Strukturen der Kompositmaterialien modellieren, um deren mechanische Eigenschaften besser zu verstehen“, sagt Thierry Girot vom LIST, der das gemeinsame Labor leiten wird. Das ist auch deshalb wichtig, weil die Materialien im Weltraum besonderen Belastungen mit häufigen Wechseln zwischen extremer Hitze und Kälte ausgesetzt sein werden. Bevor nun&nbsp;erwartet werden kann, dass Weltraumfirmen die neue Technologie in Projekten einsetzen, die oft mehrere hundert Millionen Euro kosten, muss sie erst für den Einsatz im Weltall erprobt und qualifiziert werden.</p> <p><strong>Industriereife erreichen</strong></p> <p>Ein weiteres Ziel der Zusammenarbeit besteht darin, die Technologie zur Industriereife weiterzuentwickeln. „Derzeit funktioniert das Verfahren auf Laborebene, es ist aber noch kein industrieller Prozess“, sagt Girot. In dem neuen Labor werden nun Methoden getestet, um den Vorgang so zu automatisieren, dass die Komponenten in gleichbleibender Qualität im großen Maßstab hergestellt werden können. Das Interesse aus dem Raumfahrtsektor scheint groß zu sein, denn die&nbsp;industriellen Schwergewichte Thales Alenia Space, Airbus Defence and Space sowie OHB haben bereits Bauteile von den Projektpartnern geordert.</p> <p>Die ersten im Rahmen der Zusammenarbeit hergestellten Bauteile sind für den Einsatz in Satelliten bestimmt. Aber Maack kann sich vorstellen, dass das Verfahren auch in der Luftfahrtindustrie oder für Autobauer interessant sein könnte, um die Kosten und den Energieverbrauch herunterzufahren. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt vom luxemburgischen Raumfahrtprogramm „Luximpulse“.</p> <p><strong>THOMAS KLEIN</strong></p> https://www.list.lu/media/press/schlankheitskur-fuer-weltraumtechnik/ Luxembourg partnership to produce ultra-lightweight materials for major players in space industry <p>In the domain of space and satellites, weight is expensive. The heavier a product for transport into space is, the more it costs. In fact, the current estimate is costs of around €5,000-10,000 per kilogram, meaning that any weight loss is beneficial financially for companies sending satellites into space. It also reduces the energy (in other words fuel) required to move it.</p> <p>That’s where LIST and Gradel come in, aiming to produce very tough, yet ultra-lightweight structures using continuous carbon-fibre-reinforced-polymers (CFRP) in a filament winding process creating ultralight 3D structures. The carbon fibre is coated with a polymer that solidifies the entire object rendering it extremely solid and resilient.</p> <p>The components produced are destined for for equipment in satellites, especially antennas. Currently many of these parts are metallic and therefore relatively heavy. The aim is to move away from metal parts, and with this new technology by LIST and Gradel produced in Luxembourg, a reduction of up to 75% in weight can be achieved, saving companies considerable costs.</p> <p>The parts will be produced for three European giants in satellite construction; Thales Alenia Space (France), Airbus Defence and Space (France), and OHB (Germany).</p> <p>There will be two projects being carried out at the LIST-GRADEL labs: One project known as “xFKin3D”, the name of the process technology, consists of making parts by hand with the filament weaving manually. The second project to be known as “Robotised xFKin3D” will be the challenge of producing the same parts as the first project, but with the use of a new robotic arm recently installed at LIST, making it a fully automated manufacturing process.</p> <p>LIST will contribute its expertise in the formation of the materials and play a major role at the start and of the process and development, researching and determining such things as the correct conditions, speed, printing, pressure, temperature etc, needed to obtain parts of strong and good quality.</p> <p>Both projects are supported by the Luxembourg National Space Programme LuxIMPULSE, which aims at providing funding to help companies established in Luxembourg to bring innovative ideas to market. The programme is managed by the Luxembourg Space Agency (LSA) together with the European Space Agency (ESA).</p> <p><strong>Josh Oudendijk</strong></p> <p>https://today.rtl.lu/news/business-and-tech/a/1661299.html</p> https://www.list.lu/media/press/luxembourg-partnership-to-produce-ultra-lightweight-materials-for-major-players-in-space-industry/ LIST & Gradel announce joint Luxembourg lab <p>The Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) is thrilled to announce a new partnership venture with established Luxembourg company Gradel to research and produce ultra-lightweight structures for the aeronautics and space industry. Parts will be produced for three European giants in satellite construction; Thales Alenia Space (France), Airbus Defence and Space (France), and OHB (Germany).</p> <p>*LIST will be the home of a joint laboratory at the institute’s new premises in Hautcharage to research and develop the ground-breaking Gradel’s technology known as “xFK in 3D”.</p> <p>What is this special ultra-lightweight structure, and what makes it special and unique to Luxembourg research?</p> <p>In the domain of space and satellites, weight is expensive. The heavier a product for transport into space is, the more it costs. In fact, the current estimate is costs of around €5,000-10,000 per kilogram, meaning that any weight loss is beneficial financially for companies sending satellites into space.</p> <p>That’s where LIST and Gradel comes in, aiming to produce very tough, yet ultra-lightweight structures using continuous carbon-fibre-reinforced-polymers (CFRP) in a filament winding process creating ultralight 3D structures.</p> <p>The carbon fibre is coated with a polymer that solidifies the entire object rendering it extremely solid and resilient. Impregnated carbon fibres are wound to form an optimised 3D-mesh design that gives the part its special mechanical properties.</p> <p>There will be two projects being carried out at the LIST-GRADEL labs:</p> <p>One project known as “xFKin3D”, the name of the process technology, consists of making parts by hand with the filament weaving manually. It will target the demonstration space-use standards of structural parts produced by the xFKin3D technology.</p> <p>The second project to be known as “Robotised xFKin3D” will be the challenge of producing the same parts as the first project, but with the use of a new robotic arm recently installed at LIST, making it a fully automated manufacturing process, assuring excellent repeatability, to the same strength and quality, but on a larger scale.</p> <p>While the first project is seen as more artisanal, the second robotised projects will be on an industrial scale for highly renowned end customers.</p> <p>The end products are for aerospace, but what exactly?&nbsp;</p> <p>The components produced are destined for use in all that is antenna support, bracket for equipment in satellites. Currently many of these parts are metallic and therefore relatively heavy. The aim is to move away from metal parts, and with this new technology by LIST and Gradel produced in Luxembourg, a reduction of up to 75% in weight can be achieved, saving companies considerable costs.</p> <p>It has already been confirmed that the final clients for parts produced at LIST premises, will be initially for Airbus, Thales and OHB – three major European players in the space industry.</p> <p>When it comes to commercialising parts produced in the LIST labs, it is Gradel who will take on this task with an already proven track record in producing products for the space industry.</p> <p>LIST will contribute its expertise in the formation of the materials and play a major role at the start and of the process and development, researching and determining such things as the correct conditions, speed, printing, pressure, temperature etc, needed to obtain parts of strong and good quality. “Setting up joint laboratory and development program to support innovative Luxembourg company is at the very heart of our LIST mission ” said Dr Damien Lenoble, director of the Materials Research and Technology – MRT Department of LIST adding that “advanced research towards ultra-light-weighting with sustainable materials and processes is one our CORE research area in MRT, acknowledging that targeting leading-edge requirements of the space industry together with GRADEL will pave the way for timely energy-efficient terrestrial applications that go from wind turbines to ultra-light transport vehicles”</p> <p>Regarding the new collaboration with LIST, GRADEL’s Managing Director, Claude Maack stated, “GRADEL began working with Ultra Lightweight structures in the space sector in 2018 by signing an exclusivity contract with AMC GmbH which developed xFK in 3D first in the Automotive sector. Now with LIST we have a strong partner with deep knowledge in material and process of composite structures allowing us further qualification for Space applications. Supported by LSA, this innovative process technology will enable GRADEL to continue its success story in Space sector and beyond with a full automated manufacturing process”.</p> <p>Light-weighting is a popular topic in today’s world, and becoming more and more important in many areas of production, notably in the automotive and aeronautic world. The heavier a car is, the more it consumes. If you manage to halve the weight of a vehicle, you halve the energy necessary to move it. This technology is currently being applied to space technologies, in the future it could equally be as beneficial for aircraft and automobile industries.</p> <p>Both projects are supported by the Luxembourg National Space Programme LuxIMPULSE, which aims at providing funding to help companies established in Luxembourg to bring innovative ideas to market. The programme is managed by the Luxembourg Space Agency (LSA) together with the European Space Agency (ESA).</p> <p>https://www.fedil.lu/en/member-news/list-gradel-announce-joint-luxembourg-lab/</p> https://www.list.lu/media/press/list-gradel-announce-joint-luxembourg-lab/ Lux laboratory to develop ultra-lightweight materials for space <p>Ultra-lightweight but durable materials can help aerospace companies save money, with List estimating that it costs €5,000 to €10,000 to transport one kilogramme of material into space.</p> <p>Gradel, established in Luxembourg since 1965, and List will be using technology acquired from German company AMC to investigate the use of carbon fibre composite materials to create 3D structures. The project also hopes to improve on the so-called xFK in 3D technology and automatise production using a robotic arm.</p> <p>“Gradel began working with ultra-lightweight structures in the space sector in 2018 by signing an exclusivity contract with AMC, which developed xFK in 3D first in the automotive sector. Now with List, we have a strong partner with deep knowledge in materials and process of composite structures allowing us further qualification for space applications,” said Gradel’s managing director Claude Maack in a statement.</p> <p>The research laboratory is supported by the Luxembourg Space Agency together with the European Space Agency. It received public funding through Luximpulse, a grant programme aimed at helping companies bring innovative products to market, managed through the space agencies.</p> <p>Researchers hope that they can achieve up to 75% weight reduction by producing parts from this ultra-lightweight material that are currently made of heavier metals. Three satellite makers--Thales Alenia Space (France), Airbus Defence and Space (France), and OHB (Germany)--have already signed on for parts.</p> <p>The Italian subsidiary of OHB previously received a contract from the Luxembourg government to build an Earth observation satellite operated by the country’s military. Thales Alenia Space is a joint venture between arms contractors Thales and Leonardo. Both companies, together with Airbus, feature on an investment ban list by Luxembourg’s pensions fund for controversial weapons activities.</p> <p>Thales Alenia Space in February 2020 signed an agreement with the economy ministry to set up a digital centre of excellence in Luxembourg, with plans to fund an industrial professorship at the University of Luxembourg.</p> <p><strong>CORDULA SCHNUER</strong></p> <p>https://delano.lu/d/detail/news/lux-laboratory-develop-ultra-lightweight-materials-space/213282</p> https://www.list.lu/media/press/lux-laboratory-to-develop-ultra-lightweight-materials-for-space/ Ultra-lightweight structures made in Luxembourg <p><strong>What is this special ultra-lightweight structure, and what makes it special and unique to Luxembourg research?</strong></p> <p>In the domain of space and satellites, weight is expensive. The heavier a product for transport into space is, the more it costs. In fact, the current estimate is costs of around €5,000-10,000 per kilogram, meaning that any weight loss is beneficial financially for companies sending satellites into space.</p> <p>The LIST/Gradel joint effort aims to produce very tough, yet ultra-lightweight structures using continuous carbon-fibre-reinforced-polymers (CFRP) in a filament winding process creating ultralight 3D structures. The carbon fibre is coated with a polymer that solidifies the entire object rendering it extremely solid and resilient. Impregnated carbon fibres are wound to form an optimised 3D-mesh design that gives the part its special mechanical properties.</p> <p>The joint lab, hosted in LIST’s new premises in Hautcharage, will focus on two projects, known as “xFKin3D” (the name of the technology) and “Robotised xFKin3D”.<br /> While the first one consists of making parts by hand with the filament weaving manually and will target the demonstration space-use standards of structural parts produced by the xFKin3D technology, the second one aims at producing the same parts, but with the use of a new robotic arm recently installed at LIST. This will make it a fully automated manufacturing process, assuring excellent repeatability, to the same strength and quality, but on a larger, industrial scale.</p> <p>Both projects are supported by the Luxembourg National Space Programme LuxIMPULSE, which aims at providing funding to help companies established in Luxembourg to bring innovative ideas to market. The programme is managed by the Luxembourg Space Agency (LSA) together with the European Space Agency (ESA).</p> <p><strong>A disruptive technology with potential applications in the space field, and beyond&nbsp;</strong></p> <p>Light-weighting is a popular topic in today’s world, and becoming more and more important in many areas of production, notably in the automotive and aeronautic world. The heavier a car is, the more it consumes. If you manage to halve the weight of a vehicle, you halve the energy necessary to move it. This technology is currently being applied to space technologies, in the future it could equally be as beneficial for aircraft and automobile industries.</p> <p>GRADEL’s Managing Director, Claude Maack stated, “GRADEL began working with Ultra Lightweight structures in the space sector in 2018 by signing an exclusivity contract with AMC GmbH which developed xFK in 3D first in the Automotive sector. Now with LIST we have a strong partner with deep knowledge in material and process of composite structures allowing us further qualification for Space applications. Supported by LSA, this innovative process technology will enable GRADEL to continue its success story in Space sector and beyond with a full automated manufacturing process”.</p> <p>https://space-agency.public.lu/en/news-media/news/2021/Ultra-lightweightstructuresmadeinLuxembourg.html</p> https://www.list.lu/media/press/ultra-lightweight-structures-made-in-luxembourg/ Des satellites plus légers grâce au Luxembourg <p>C'est une révolution pour le secteur spatial, doublée d'un coup de projecteur, encore, sur le Luxembourg. Lundi, le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) et la société Gradel ont scellé un partenariat qui donne naissance, à Hautcharage, à un laboratoire inédit associant chercheurs et ingénieurs des deux structures. L'objectif est simple, développer une technologie pour créer, à l'avenir, des satellites (entre autres) avec des composants ultralégers. Car l'une des clés du développement de l'industrie spatiale réside dans le poids des matériaux utilisés, essentiellement métalliques à l'heure actuelle.</p> <p>Aujourd'hui, un kilo envoyé dans l'espace coûte de 5 000 à 10 000 euros. La technologie développée au Luxembourg permettra de réduire ce poids, et donc proportionnellement les coûts, «jusqu'à 75%». Comment? Grâce à un système de tissage à base de fibres de carbone ou d'autres matières naturelles, configuré de façon digitale et ultraprécise, puis reproduit à la main ou via un bras robotique unique lorsqu'il s'agira de produire en série. Les géants français Airbus et Thales, mais aussi l'Allemand OHB, ont déjà montré leur intérêt et scellé un contrat exclusif avec le Luxembourg.</p> <p><strong>Le secteur spatial avant l'aéronautique et l'automobile</strong></p> <p>Les défis sont majeurs. À la gestion du poids s'ajoutent les contraintes du secteur spatial: le lancement du satellite, l'altitude, les changements de températures extrêmes... «Une pièce de 160 grammes comme celle-là est capable de supporter une force de neuf tonnes», répond Claude Maack, directeur général de Gradel, avec en main un petit prototype semblable à une toile d'araignée. Le laboratoire de Hautcharage peut déjà s'appuyer sur quelques mois d'essais et d'études du côté de l'entreprise Gradel.</p> <p>Le LIST et Gradel sont soutenus dans leur élan par le programme LuxIMPULSE, porté par l'Agence spatiale luxembourgeoise qui voit d'un bon œil ce regroupement d'expertises, destiné à «repousser les limites» et qui bénéficiera au Grand-Duché à l'échelle internationale. Si des contrats sont déjà négociés, la phase de production n'est pas encore enclenchée.</p> <p>Le secteur spatial pourrait être un premier pas, l'idée étant de développer par la suite cette technologie révolutionnaire pour fournir au secteur aéronautique ou automobile ces mêmes composants ultralégers. «Plus une voiture est lourde, plus elle consomme», expliquait-on lundi du côté du LIST. Un exemple qui parlera au plus grand nombre, un peu plus que l'idée d'envoyer un satellite au-dessus de nos têtes.</p> <p><strong>Nicolas Chauty</strong></p> <p>http://www.lessentiel.lu/fr/lifestyle/dossier/sciences/news/story/des-satellites-plus-legers-grace-au-luxembourg-14819210</p> https://www.list.lu/media/press/des-satellites-plus-legers-grace-au-luxembourg/ Gehen die Infektionszahlen wieder hoch? <p>Auch Luxemburg befindet sich, ohne Frage, noch mitten in der Pandemie. Doch das Infektionsgeschehen schien sich in den vergangenen Tagen und Wochen etwas zu beruhigen – sogar so sehr, dass die Regierung den Lockdown im&nbsp;Großherzogtum inzwischen sogar wieder deutlich gelockert hat. Dabei ist gerade erst der Jahreswechsel vergangen, der mit seinen Festtagen sowohl sozial als auch in der Analyse viele Unwägbarkeiten mit sich gebracht hat.</p> <p>Der Gehalt an SARS-CoV-2-Spuren in Luxemburgs Abwässern, der einen Rückschluss auf die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens zulässt, ist laut dem jüngsten der regelmäßigen Reports des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) durchaus besorgniserregend: An neun der elf berücksichtigten Kläranlagen ist ein Anstieg der Werte festzustellen.&nbsp;</p> <p>Eine Tatsache, die die Verfasser des Reports durchaus aufmerksam beobachten, besonders da die Zahlen ohnehin noch recht hoch liegen: „Zu Beginn der zweiten Woche [des Jahres, die Red.] waren die SARS-CoV-2-RNA-Durchflüsse in den Kläranlagen hoch und in der gleichen Größenordnung wie in den vorigen drei Wochen, was auf eine immer noch hohe Prävalenz des Virus im Abwasser hindeutet“, schreiben sie. Der „mögliche leichte Aufwärtstrend“ werde auf Basis&nbsp;dieser Ergebnisse beobachtet – erst weitere Analysen könnten aber zeigen, ob sich hier ein echter Trend bildet. Denn: „Für alle einzeln untersuchten Kläranlagen zeigen die SARS-CoV-2-RNA-Flüsse unregelmäßige Schwankungen auf&nbsp;wöchentlicher Basis.“ Allerdings verdienen vor allem Petingen und Schifflingen einen besonders genauen Blick: Dort liegen die jüngst gemessenen Werte nämlich weit über dem Niveau der vergangenen Wochen.&nbsp;</p> <p>Bereits eine Folge der Feiertage? Eher nicht, glaubt der Forscher Dr. Alexander Skupin von der Luxemburger Universität, der als Teil der wissenschaftlichen Taskforce Prognosen zum Pandemieverlauf erstellt – und dazu auch die Abwasserdaten heranzieht. Die Effekte von Weihnachten und den Tagen danach könnten aufgrund der Inkubationszeit erst in den kommenden Tagen zu beobachten sein – wobei Skupin von einem „Rebound“ nicht überrascht würde: „Möglicherweise war die Interaktion der Menschen gerade an Weihnachten doch sehr gemäßigt, was erst mal niedrigere Fallzahlen gebracht hat.“&nbsp;</p> <p>Allerdings bedeute das Ende des Urlaubs für viele Menschen eine erneute Zunahme der sozialen Beweglichkeit – und den gleichen Effekt hat die Wiederöffnung der Schulen für Präsenzunterricht und die Öffnung der Geschäfte. „Das ist eine Sache, die ich als Wissenschaftler wohl nicht so entschieden hätte“, sagt Skupin – und dass er lieber das Erreichte im Infektionsgeschehen noch weiter ausgebaut hätte durch eine längere Schließung der Schulen. „Aber ich muss ja auch nicht alle anderen politischen Implikationen bedenken“, gibt der Forscher zu.</p> <p><strong>Frank Goebel</strong></p> https://www.list.lu/media/press/gehen-die-infektionszahlen-wieder-hoch/ De la place pour le photovoltaïque : à la recherche de potentiel énergétique en ville <p>Il est tout à fait logique de chercher des possibilités de production d’énergie renouvelable là où l’essentiel de l’énergie est consommée, à savoir dans les villes. C’est également l’approche suivie par le projet SECuRe (Smart Energy Cities and Regions) du Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), qui a été lancé il y a quatre ans et s’est achevé depuis. La finalité du projet, qui est majoritairement financé par la Fondation ENOVOS, est la création d’un outil en ligne. D’une part, il s’agit de montrer les potentialités d’économie d’énergie dans les villes et, d’autre part, les possibilités de production d’électricité à partir de l’énergie solaire.</p> <p><strong>Des informations détaillées pour chaque mètre carré de façade et de toit</strong></p> <p>Les chercheurs du LIST ont utilisé comme base un algorithme 2D élaboré dans un projet précédent pour identifier des surfaces de toit adaptées au photovoltaïque, puis ils ont développé une simulation 3D en prenant la ville d’Esch-sur-Alzette comme exemple. L’une des particularités de cet algorithme est que, outre les façades des bâtiments, il prend également en compte le changement de position du soleil, les ombres projetées par les autres bâtiments et les arbres, ainsi que les conditions topographiques. Et ce sur l’année entière. De cette manière, il est possible d’obtenir des informations relativement détaillées sur l’efficacité de potentielles applications photovoltaïques pour chaque site.</p> <p>Une grande carte 3D a ensuite été créée à partir de plus de 12 000 petites cartes individuelles. Rien que pour la ville d’Esch, trois milliards d’étapes de calcul ont été nécessaires pour traiter l’ensemble des paramètres. La résolution est tout aussi élevée et montre le potentiel de chaque mètre carré de façade et de toiture. Pour compléter le tout, la consommation d’énergie des bâtiments et les possibilités d’optimisation ont été recensées également.</p> <p><strong>Un modèle transposable à d’autres villes</strong></p> <p>« Les besoins énergétiques vont doubler d’ici 2050, tandis que la part des énergies renouvelables doit passer à 50 % d’ici 2035 » déclare Ulrich Leopold, chercheur au LIST et responsable du projet SECuRe. « Nous avons donc besoin d’informations très détaillées et précises afin d’aider les entreprises, mais aussi les décideurs politiques, à promouvoir de nouvelles façons de produire de l’énergie renouvelable dans les villes et réduire les émissions de CO2 » ajoute-t-il. La plateforme est là pour y contribuer. L’outil indique pour chaque bâtiment les besoins en énergie et les possibilités d’utilisation de l’énergie solaire.</p> <p>Les futurs utilisateurs de ce service, auquel une inscription sera d’abord nécessaire, comprendront les urbanistes. Ceux-ci pourront s’en servir pour obtenir des suggestions pour la rénovation énergétique des bâtiments ou l’installation et d’orientation optimales des systèmes photovoltaïques, comme l’explique U. Leopold. Ainsi, la simulation à partir de l’exemple d’Esch-sur-Alzette montre qu’un total de 40 gigawatts pourrait y être généré sur les façades et les toits, ce qui pourrait couvrir une grande partie des besoins énergétiques de la ville. En outre, le modèle est conçu de manière à pouvoir être transféré à n’importe quelle autre ville, à condition que les données pertinentes soient disponibles. Un essai est déjà en cours à Diekirch, mais des villes étrangères comme Berlin ou Zurich ont également fait savoir qu’elles étaient intéressées.</p> <p><strong>Réduire les émissions de CO2 de 90 % en 30 ans</strong></p> <p>Pour le Luxembourg, le projet est un élément fondamental pour atteindre les objectifs ambitieux du plan national sur l’énergie et le climat. D’ici 2030, les émissions de CO2 devront avoir été réduites de 55 %, la consommation d’énergie d’au moins 40 % et la part d’énergies renouvelables augmentée de 25 % dans le même temps. Le Luxembourg est également l’un des pays ayant signé l’Accord de Paris sur le climat en 2015. L’obligation qui en découle est de faire tout ce qui est possible pour maintenir le réchauffement climatique en dessous de deux degrés.</p> <p>« Il nous reste 30 ans pour réduire les émissions de CO2 de 90 %, et pour atteindre cet objectif nous avons besoin d’innovations révolutionnaires » déclare Thomas Kallstenius, directeur du LIST. Le ministre de l’énergie, Claude Turmes, est du même avis, mais appelle en même temps à repenser la société. « La technologie et la recherche ne suffiront pas à elles seules pour maintenir le réchauffement climatique en dessous de deux degrés » a-t-il déclaré. Selon lui, atteindre les objectifs climatiques n’est pas seulement une mission politique et scientifique, mais aussi et surtout une mission sociale.</p> <p><strong>Uwe Hentschel</strong></p> <p>https://www.science.lu/fr/smart-cities/place-pour-le-photovoltaique-recherche-potentiel-energetique-en-ville</p> https://www.list.lu/media/press/de-la-place-pour-le-photovoltaique-a-la-recherche-de-potentiel-energetique-en-ville/ Lancement des premiers projets publics en matière de 5G <p>Après analyse et sélection des projets par un comité d’experts internationaux ainsi que par la commission interministérielle 5G, les contacts avec les porteurs de projets ont été établis en vue d’un cofinancement public.</p> <p>Les projets avec une retombée scientifique ou sociale ont été suivis par le Service des médias et des communications. Voici les cinq premiers projets suivis par le SMC qui sont désormais prêts à être lancés en janvier 2021:</p> <p><strong>«5G-EMIT» du Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST)</strong></p> <p>Ce projet cherche à développer une plateforme de suivi du déploiement des 5G visant à faciliter l’adoption et la durabilité des 5G au Luxembourg. L’objectif du projet est de mesurer et surveiller l’intensité des champs électriques en provenance des stations de base de la téléphonie mobile, ainsi que de fournir les éléments nécessaires au niveau méthodologie de mesure, applications informatiques, simulations et modèles mathématiques afin d’adapter les outils existants aux nombreux défis de la technologie 5G.</p> <p>De plus, ce projet vise à définir des modèles de simulation des champs électriques pouvant fournir des éléments clairs et compréhensibles à présenter dans le cadre des dossiers de demande commodo.</p> <p><strong>«MICRO 5G» du Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust (SnT) de l’Université du Luxembourg</strong></p> <p>«MICRO5G» a pour objet la recherche sur les communications fiables à très faible latence (URLLC) et Mobile Edge Computing (MEC) dans le cadre du déploiement et support des services de drones utilisant les fréquences de la 5G. Le projet contribuera à un changement important dans le domaine de la télécommunication mobile.</p> <p><strong>«IRANATA» du Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust (SnT) de l’Université du Luxembourg</strong></p> <p>«IRANATA» a pour objet d’évaluer l’impact des interférences des systèmes d’antenne active en prenant des mesures concrètes afin de résoudre les phénomènes liés aux interférences intra et inter-systèmes. Le projet vise à élaborer une cartographie de couverture 3D et le cadre des limites de rayonnement à l’aide de drones pour produire une image 3D du rayonnement.</p> <p><strong>«Smart Water Eislek» du syndicat Distribution d’Eau des Ardennes (DEA)</strong></p> <p>Le projet vise à développer un system IoT (Internet of Things) avec la communication 5G qui se compose de capteurs (comptage d’eau, pression, température etc..), d’une communication 5G et d’une visualisation web pour l’analyse des données. Avec les données collectées, il est envisagé de réduire des fuites d’eau potable et de mieux évaluer la fourniture de l’eau. L’estimation de la taille des réservoirs d’eau ainsi que la réduction d’eau stagnante impliquent une meilleure fourniture et qualité d’eau potable.</p> <p><strong>«Waldbillig gëtt Digital» de la commune de Waldbillig</strong></p> <p>Le projet vise à améliorer la digitalisation de la commune de Waldbillig moyennant des totems d’informations pour les citoyens et le développement d’une application de «smart metering» pour la gestion des eaux. Durant le projet le déploiement d’un réseau «Fixed wireless access» est prévu afin de connecter des ménages situés actuellement dans une zone de couverture insuffisante.</p> <p>Les projets avec une finalité économique ont été suivis par Luxinnovation et doivent être évalués par le ministère de l’Économie en vue de l’octroi éventuel des aides d’État dans le respect des conditions définies par la loi.</p> <p>Une première décision positive suivant cette procédure a été prise en faveur du projet «POST 5G Secure Experience» de POST Luxembourg.</p> <p>«POST 5G Secure Experience» a pour objet la recherche de solutions de détection d’intrusion et leur développement via une plateforme de sécurité en télécommunications 5G visant la protection des utilisateurs et du réseau télécom de POST Luxembourg plus globalement.</p> <p>Les projets ont en moyenne une durée de deux ans. Chaque projet est accompagné par un comité de suivi, composé par des représentants sélectionnés en fonction de la nature du projet. Des mesurages des champs électromagnétiques accompagneront également ces projets.</p> <p>https://gemengen.lu/web/2020/12/21/lancement-des-premiers-projets-publics-en-matiere-de-5g/</p> https://www.list.lu/media/press/lancement-des-premiers-projets-publics-en-matiere-de-5g/ Abwasser liefert weiter keinen Grund zur Entwarnung <p>Es wird derzeit nicht mehr schlimmer – aber es will auch einfach nicht wirklich besser werden: So könnte man ganz knapp umschreiben, was die Forscher des „Luxembourg Institute of Science and Technology“ (LIST) gerade zum Abwasser in Luxemburg und den darin enthaltenen Coronaviren zu sagen haben.</p> <p>Als vor zwei Wochen endlich eine Abkehr von wochenlang sehr hohen Werten zu verzeichnen war, gab es leisen Optimismus, dass dies einen allgemeinen Trend einleiten würde, der auch ansonsten Mut machen könnte: Schließlich erlauben die im Abwasser gemessenen Werte auch einen gewissen Ausblick darauf, wie sich das am Menschen messbare Infektionsgeschehen kurze Zeit später darstellen wird. Doch bald darauf stiegen die Werte wieder an – und gestern mussten die Forscher mitteilen: „Der Kontaminationsgrad ist in allen Punkten vergleichbar mit dem zu Beginn der Woche 51 beobachteten und bleibt für alle analysierten Kläranlagen bei hohen SARS-CoV-2-Flusswerten, was auf eine immer noch hohe Prävalenz des Virus im Abwasser hinweist.“</p> <p>Die Gesamtübersicht über alle 13 untersuchten Kläranlagen zeigt, dass sich in den vergangenen Wochen praktisch nichts mehr verändert hat. Das spiegelt das Infektionsgeschehen wider: Auch hier klettern die Fallzahlen zwar nicht mehr exponentiell – sie bleiben aber doch auf einem relativ hohen Niveau etwa im Vergleich zur ersten Welle im Frühjahr. Das gilt auch für Orte wie Echternach, die zwar vergleichsweise niedrige Werte haben – aber auch hier ist die Null-Linie, die vor Kurzem in greifbare Nähe zu rücken schien, wieder recht weit entfernt. Nur in Grevenmacher gibt es einen anhaltenden Trend zu niedrigen Werten.</p> <p>Sieht man sich die Entwicklung im gesamten Großherzogtum an, kommt man zum Schluss, dass die aktuellen Werte zwar weit jenseits dessen liegen, was zum Höhepunkt der jüngsten Fallwelle zu verzeichnen war – allerdings bleiben die Werte auch weit oberhalb dessen, was während der ersten Welle im Frühjahr verzeichnet wurde.</p> <p><strong>Frank Goebel</strong></p> https://www.list.lu/media/press/abwasser-liefert-weiter-keinen-grund-zur-entwarnung/ Tödliche Gefahr für Viren <p>Masken prägen unseren Alltag im Corona-Jahr wie kein anderes Kleidungsstück. Für den Einzelnen nach wie vor das effektivste Mittel, einen Beitrag gegen die Ausbreitung des Virus zu leisten, bedeuten sie doch im täglichen Gebrauch eine&nbsp;ständige Irritation. Jedes mal, wenn der Träger sie anfasst, um sie zu richten oder sie für einen tiefen Atemzug kurz anzuheben, riskiert er damit, das Schutzmittel zu kontaminieren. Gerade im Kontext von Krankenhäusern und Arztpraxen ist das eine ständige Gefahr. Das Luxemburger Start-Up „Molecular Plasma Group“ (MPG) glaubt nun eine Lösung für das Problem gefunden zu haben. Denn der Hersteller von Industrieanlagen hat ein Verfahren entwickelt, mit dem man antivirale&nbsp;Beschichtungen relativ einfach auf Stoffgewebe auftragen kann. Damit würden innerhalb weniger Minuten 99,9 Prozent der Viren absterben, wenn sie mit dem Stoff in Verbindung kommen, erklärt Marc Jacobs, der CEO des Unternehmens. Gestern&nbsp;unterschrieb Wirtschaftsminister Franz Fayot am Sitz des Start-ups in Foetz eine Übereinkunft, nach der der Luxemburger Staat die weitere Entwicklung der Technologie mitfinanziert.</p> <p><strong>Die richtige Kombination</strong></p> <p>Um Oberflächen antivirale Eigenschaften verleihen zu können, arbeitet das 2016 gegründete Unternehmen mit Plasma. Damit wird ein Material bezeichnet, das sich in einem vierten Aggregatszustand (neben fest, flüssig und gasförmig) befindet. Für die Produktionstechnik von MPG ist es eine Herausforderung, das Material in diesem Zustand zu erhalten, da es hochreaktiv ist, erklärt Jacobs. „Was uns nun speziell macht, ist, dass wir in einem extrem niedrigen Energiebereich von Plasma arbeiten. Wir haben ein Gas geradeso in den Plasmabereich gebracht. Das erlaubt uns nun, in das Plasma organische Moleküle einzubringen und an die Oberfläche zu binden – nur eine dünne Schicht von wenigen Nanometern“, sagt er. Abhängig von der Funktion, die das Unternehmen dem Material verleihen will, werden bestimmte Moleküle ausgewählt und auf die Oberfläche aufgebracht.</p> <p>Um zu testen, welche Beschichtung sich am besten für den Kampf gegen das Virus eignet, hat das Unternehmen im März damit begonnen, zusammen mit Forschungspartnern wie dem „Luxembourg Institute for Science and Technology“ (LIST) über 500 Kombinationen von chemischen Stoffen und Prozessen auszuprobieren. „Wir haben erst geschaut, was funktioniert und gleichzeitig ohne Risiken ist“, so Jacobs. Entschieden hat sich das Entwicklungsteam letztlich für eine Beschichtung mit Zitronensäure, deren antivirale Eigenschaften hinlänglich bekannt sind. Getestet wurde das Verfahren bereits in Zusammenarbeit mit den Hôpitaux Robert Schuman, die angesichts der Knappheit von Schutzkleidung entschlossen haben, eigene lokale Kapazitäten für die Herstellung von Masken aufzubauen. Deren Masken sind bereits auf Letzshop erhältlich.</p> <p><strong>Zahlreiche Anwendungsbereiche</strong></p> <p>MPG ist in Gesprächen mit weiteren Produzenten von Masken in Europa, um diese auch mit entsprechenden Beschichtungsanlagen zu versorgen. Aktuell sind bereits zwei Maschinen im Bau, die im kommenden Jahr verkauft werden könnten. Durch den&nbsp;zusätzlichen Produktionsschritt, der der eigentlichen Herstellung der Masken vorgeschaltet ist, erhöhe sich der Preis für das Produkt letztlich nur „marginal“, betont Jacobs, „im Bereich von ein paar Tassen Kaffee“. Im Gegenteil sei der&nbsp;zusätzliche Schutz der Masken, eine Möglichkeit für europäische Hersteller mit der Konkurrenz aus Niedriglohnländern mithalten zu können. Das Verfahren eignet sich derweil nur für Einwegmasken, weil die antiviralen Eigenschaften einen Waschgang nicht überleben würden.</p> <p>Jacobs betont aber, dass die Technologie sich nicht auf den Kampf gegen das CoronaVirus beschränke, auch wenn das ein Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit in den vergangenen Monaten gewesen sei. Grundsätzlich kann man mit Hilfe des Verfahrens eine ganze Reihe von funktionalen Beschichtungen aufbringen, die sich sogar mit einander kombinieren lassen, versichert Joanna Borek-Donten, die Entwicklungsleiterin des Unternehmens. So könnten die Materialien so behandelt&nbsp;werden, dass sie nicht nur Viren, sondern auch Bakterien und Pilze töten. Auch seien Masken nur der Anfang, betont Borek-Donten. Daneben könne man auch Arztkittel oder Brillen beschichten. Weitere denkbare Anwendungen seien Prothesen oder Pflaster, wo spezielle Beschichtungen Entzündungen verhindern oder die Wundheilung beschleunigen können.</p> <p>Da die Technologie so vielseitig einsetzbar ist, sei es eher eine Herausforderung, sich auf bestimmte Anwendungen zu konzentrieren, sagt Marnick Dewilde, der kaufmännische Leiter des Betriebes. „Ich bin mir sicher, wenn Sie sich das&nbsp;Unternehmen in drei bis fünf Jahren anschauen, sind wir mindestens zehnmal größer als jetzt“, sagt er.</p> <p><strong>THOMAS KLEIN</strong></p> https://www.list.lu/media/press/toedliche-gefahr-fuer-viren/ Des masques auto-désinfectants contre le Covid-19 <p>En théorie, personne ne devrait toucher l'extérieur de son masque, de nombreuses recherches scientifiques ont démontré que les virus respiratoires s'y déposent. En pratique, il est très difficile de travailler pendant une longue période de temps sans toucher ou ajuster son masque. En cas de contact, le masque qui est censé protéger, peut devenir une source de contamination. Ce risque est décuplé dans le milieu hospitalier, dans lequel le personnel est en contact rapproché avec des patients infectés.</p> <p>Ce problème appartiendra bientôt au passé. La start-up luxembourgeoise Molecular Plasma Group (MPG) a développé un processus pour fabriquer des masques « auto-désinfectants ». Il s'agit d'appliquer un revêtement virucide qui élimine 99.9% des virus sur le tissu en quelques minutes.</p> <p>MPG, fondée en 2016, est une spin-off du Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) et du Flemish Institute for Technology Development (VITO). Sa technologie de revêtement par gaz plasma atmosphérique froid a été décrit comme « magique » du fait de son potentiel d'applications illimité. Cette technique est très différente du revêtement par pulvérisation car la douceur du gaz plasma permet aux molécules de réagir à la surface et d'y rester.</p> <p>Puis arriva la pandémie du Covid-19. Plutôt qu'essayer de survivre en freinant les recherches, MPG a attaqué le problème en développant une technologie de désinfection pour combattre le virus. Depuis le mois de mars, MPG a travaillé en partenariat avec le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST). Ils ont testé des centaines de combinaisons entre les paramètres d'application et les composants chimiques pour trouver des solutions ayant des fonctions virucides qui pourraient être tout à fait sûre et sans danger pour les patients et les personnes portant les masques.</p> <p>Le processus sec en une étape est écologique car il n'utilise aucun solvant ni produits chimiques agressifs et ne requiert que peu d'énergie. Cela permet donc d'obtenir une fonctionnalité virucide qui est abordable économiquement et peut être utilisée sur les masques chirurgicaux à usage unique.</p> <p>Le produit final, pour lequel une déclaration de conformité CE a déjà été déposée, est très efficace et basé sur une solution complètement naturelle : l'acide citrique. « C'est tout à fait sûr et sans danger » déclare Marc Jacobs, PDG et co-fondateur de MPG. Qui plus est, le gaz plasma MPG n'ajoute qu'une couche microscopique au masque, ce qui n'entrave pas la respiration.</p> <p>Le développement a été fait en collaboration avec les Hôpitaux Robert Schuman au Luxembourg, qui jouissent d'une production locale de masques grâce à leur filiale Santé Services. Leurs masques peuvent être achetés en ligne sur www.medlogistics.lu ou www.letzshop.lu, avec pour projet de rendre les masques auto-désinfectants disponibles en ligne à l'achat l'année prochaine. D'autres producteurs en Europe testent déjà la technologie virucide de MPG.</p> <p>Les prototypes pour les tests et les certifications CE ont été fabriqués grâce aux installations de recherches et de développement de MPG au Technoport du Luxembourg. Les premières machines pour revêtir les rouleaux utilisés dans la production de masques sont déjà en phase de développement et seront disponibles l'année prochaine.</p> https://www.list.lu/media/press/des-masques-auto-desinfectants-contre-le-covid-19/ Les eaux usées trahissent la forte présence du virus <p>Parmi les critères utilisés pour décider du maintien des restrictions sanitaires jusqu'au 15 janvier, l'analyse des eaux usées en provenance de 13 stations d'épuration du pays figure en bonne place. Et le dernier rapport de l'étude Coronastep, réalisée par le LIST, ne laisse guère place aux doutes. «Comme ces dernières semaines, la charge virale montre une tendance à la baisse, mais le niveau reste plus élevé que lors de la première vague», indique Leslie Ogorzaly, virologue et responsable du projet, interrogée par nos confrères du Luxemburger Wort.</p> <p>Ce qui signifie que le virus continue à circuler de manière très active au Grand-Duché. D'autant plus que les analyses du LIST indiquent une corrélation entre l'importance de la charge virale dans les eaux usées et un regain de nouvelles infections. Un lien qui serait même détectable quelques jours plus tôt dans les échantillons d'eaux usées, sans toutefois que cette méthode ne permette d'identifier les sources d'infection. Les tests effectués au niveau des stations d'épuration sélectionnées - qui collectent les flux émanant de plus de 70% de la population résidente - permettent également de détecter des changements dans les dynamiques des infections.</p> <p>Réalisées deux fois par semaine, les analyses ne montrent, pour l'heure, pas de différence entre les différentes régions du pays, l'ensemble du territoire possédant une charge virale élevée. A noter que selon le ministère de l'Environnement, les agents pathogènes détectés dans les eaux usées ne se retrouvent pas dans les eaux des rivières du pays. &nbsp;Carole Dieschbourg (Déi Gréng) indiquant début décembre que «le virus SARS-CoV-2 est éliminé ou dégradé lors du processus d’épuration».</p> <p><strong>Jean-Michel HENNEBERT</strong></p> <p>https://www.wort.lu/fr/luxembourg/les-eaux-usees-trahissent-la-forte-presence-du-virus-5fd1ddecde135b923647669e</p> https://www.list.lu/media/press/les-eaux-usees-trahissent-la-forte-presence-du-virus/ Spuren des Virus als Barometer <p>Das Corona-Virus zeigt immer noch eine hohe Prävalenz innerhalb der Bevölkerung auf. Dies zeigen nicht nur mehrere Hundert positive Testresultate, die tagtäglich vom Gesundheitsministerium veröffentlicht werden. Auch in den Abwässern des Landes bleibt die Viruslast weiter hoch, es zeichnen sich aber leicht positive Tendenzen ab. Das geht aus dem aktuellsten Bericht des Luxembourg Institute of science and technology (LIST) hervor. Im Zuge der Corona-Step-Studie untersuchen Wissenschaftler des Instituts seit Beginn der Pandemie die Zuflüsse von Kläranlagen.</p> <p>„Die festgestellte Viruslast zeigt, wie bereits in den vergangenen Wochen, eine sinkende Tendenz. Sie bleibt aber immer noch höher, als während der ersten Welle“, sagt Leslie Ogorzaly, Virologin und Leiterin des Projekts. Die Auswertung der Abwässer soll neben der Teststrategie der Regierung zusätzliche Informationen über die Verbreitung des Virus liefern.</p> <p><strong>Zusätzliche Informationen</strong></p> <p>Denn durch die ausgewerteten Daten sollen Infektionstrends bereits frühzeitig erkannt werden, da unter anderem auch Rückstände von Virus-Trägern erfasst werden können, die aus verschiedenen Gründen noch kein positives Testresultat haben. Zwischen der Dynamik der festgestellten Viruslast und der registrierten Neuinfektionen lasse sich denn auch eine Korrelation feststellen, so Leslie Ogorzaly. Veränderungen in der Infektionsdynamik würden sich aber bei den Abwasserproben&nbsp;wenige Tage früher bemerkbar machen.</p> <p>Herkömmliche Tests vollkommen ersetzen kann das Projekt nicht. Durch die Analyse der Abwässer lassen sich ansteckende Personen nicht identifizieren. Konkrete Infektionsketten können demnach nur anhand der herkömmlichen Methoden identifiziert und unterbrochen werden.</p> <p><strong>Der Weg ins Wasser</strong></p> <p>Zwar sei Covid-19 eine Krankheit, die hauptsächlich die Atemwege betrifft. Die Viren würden sich aber im Körper verbreiten, ein Teil von ihnen würde dann auch über den Darm und Urin ausgeschieden, so Leslie Ogorzaly. So gelangen schließlich Rückstände der Erreger in die Abwässer, wo die Forscher sie durch ein spezialisiertes Verfahren in den Zuflüssen von Kläranlagen feststellen können.</p> <p>Aktuellen Erkenntnissen zufolge seien die Viren im Abwasser aber nicht mehr infektiös. Zu diesem Zeitpunkt habe der Erreger bereits einen gewissen Zersetzungsprozess durchlaufen. Noch nicht abschließend geklärt sei aber die Frage, wie lange Personen Virusreste ausscheiden. Dies könne auch nach dem Verschwinden der Symptome der Fall sein, so die Virologin.</p> <p><strong>Landesweiter Überblick</strong></p> <p>Derzeit werden die Zuflüsse von 13 Kläranlagen unter die Lupe genommen. „Die Stationen wurden unter anderem aufgrund ihrer Größe ausgewählt“, so Leslie Ogarzaly. Dies erlaubt es den Forschern, die Abwässer von rund 445 300 Einwohnern&nbsp;des Großherzogtums – also etwa 71 Prozent der Bevölkerung – zu untersuchen.</p> <p>Bei den meisten Stationen werden derzeit zweimal pro Woche Messungen durchgeführt. Durch die Analyse der einzelnen Kläranlagen ließen sich unter Umständen auch regionale Unterschiede erkennen. Derzeit bestehen diese aber kaum. Die Viruslast bleibt im ganzen Land hoch.</p> <p><strong>MAXIMILIAN RICHARD</strong></p> https://www.list.lu/media/press/spuren-des-virus-als-barometer/ “WE DON’T HAVE TIME TO WASTE”: SOLVING PLASTIC POLLUTION <p>Plastic pollution is one of the most pressing environmental issues with around 11 million tonnes of plastic waste ending up in the earth’s oceans every year, according to the Breaking the Plastic Wave report published in October 2020. And plastic production is still speeding up.</p> <p>“We don’t have any time to waste to address these issues,” said Daniel Schmidt who leads the green polymers research group at List. But going green and doing it sustainably aren’t necessarily the same thing.</p> <p>“You can make almost any plastic you want from plants. The point is that you may need to spend a ridiculous amount of energy and resources to do so,” Schmidt said, for example using large amounts of water or food crops. And the bio-based plastic’s lifecycle might be shorter than that of conventional plastic.</p> <p>“If you could imagine a petroleum-based material that’s very readily and repeatedly recyclable or reusable, that could very well be more sustainable than a poorly chosen bio-based process,” the scientist said.&nbsp;</p> <p><strong>Tyres and 3D printing</strong></p> <p>Since 2017, List has been working with manufacturer Goodyear on developing more eco-friendly tyres. “A rubber compound is a very complex mixture,” Schmidt said, that should deliver optimum grip, treadwear and rolling resistance. “It’s about a combination of performance and sustainability.”</p> <p>Another area of research is using so-called lignocellulosic biomass to make plastic. Derived from wood and the stems of plants, it gives them structure and stability. “A colleague of mine is finding ways to use those materials, chemically modify them or break them down and rebuild them into new plastics,” Schmidt said. “You can find these compounds everywhere in nature, they’re plentiful and often a waste product.”</p> <p>The waste turned into plastic could for example be used in 3D printing, Schmidt said. “3D printing is becoming a more and more significant means of manufacturing parts, so it makes sense that we look at using more sustainable materials.”</p> <p>Making new materials is, however, only one part of the sustainability equation. “When we design new materials, we have to think about their end of life,” Schmidt said. “We have to do that now, not after we’ve produced 10 million tonnes of the stuff.”</p> <p>Since the 1950s, factories have produced 8.3 billion tonnes of plastic, according to the UN’s environment agency, with only around 9% of all plastic waste ever produced having been recycled. The strength and resistance that make conventional plastic so useful also mean it can survive for centuries in nature. This is also a problem for things much larger in size than single-use shopping bags or cutlery.</p> <p><strong>Patent pending</strong></p> <p>“Wind turbine blades are made of glass fibre and epoxy resin. This gives you very lightweight, very strong material,” said Schmidt, but it also makes the composites difficult to recycle. The US state of Wyoming hosts a graveyard for 1,100 wind turbine blades. Several cities in the Netherlands have used a much smaller number and turned them into adventure playgrounds for children.</p> <p>In his previous position at the University of Massachusetts Lowell, Schmidt worked on improving recyclability and repairability of wind turbine blades. A colleague in his 10-strong team at LIST is now working on using a more advanced class of bio-based materials for related applications in structural composites while colleagues in another group are developing ways to more quickly and effectively take composite materials apart.</p> <p>Rather than competing with bigger research institutions, List has tried to find niches where it can make a difference. “You have to look for your areas of strength, which we absolutely have,” Schmidt said.</p> <p>The first patents to emerge out of the Goodyear collaboration are pending and could be rolled out in the next couple of years, Schmidt said. “We’re always trying to find ways to accelerate,” he said, “to be more efficient, and to develop these things faster.”</p> <p>After all, “we’re among the very few, a fraction of a percent of the population that are able to do this kind of work,” Schmidt said. “If we choose not to, who’s going to do it? If we don’t act now, when will it happen?”</p> <p><strong>CORDULA SCHNUER</strong></p> <p>https://delano.lu/d/detail/news/we-dont-have-time-waste-solving-plastic-pollution/212674</p> https://www.list.lu/media/press/we-dont-have-time-to-waste-solving-plastic-pollution/ Leise Hoffnung aus dem Labor <p>Das Abwasser ist offenbar ein guter Indikator, um das Infektionsgeschehen in Luxemburg zu beurteilen – nicht nur zum gegenwärtigen Zeitpunkt, sondern sogar als Projektion für einige Tage in der Zukunft: Denn das Virus kann bereits ausgeschieden werden, bevor überhaupt Krankheitssymptome auftreten oder diese so stark sind, dass der Betroffene einen Arzt aufsucht bzw. einen Test machen lässt.</p> <p>Der neueste Report aus dem LIST („Luxembourg Institute of Science and Technology“) verströmt sogar so etwas wie vorsichtigen Optimismus – natürlich den von Forschern, die sich zu keiner unbedachten, unbewiesenen Aussage hinreißen lassen: „Dieser Trend muss in den kommenden Tagen oder Wochen validiert werden“, heißt es darum. Aber er ist definitiv da, der Trend nach unten – wobei er allerdings noch eher schwach ausgeprägt ist und nicht überall gleich stark auftritt. Vor allem aber: Wenn überhaupt, dann ist nur ein langsamer Abstieg aus sehr hohen Gefilden erkennbar.</p> <p>Auf einer Übersichtsgrafik, die den &nbsp;Grad der Sars-CoV-2-Kontamination von Abwässern in Luxemburg über einen Farbcode anzeigt, ist das Feld für das Ende der jüngst vergangenen 49. Kalenderwoche jedenfalls hellorange und nicht mehr &nbsp;tiefrot. Von einem satten Grün, wie es zuletzt um die 24. Woche herum erkennbar war, ist das zwar noch weit entfernt, aber immerhin. Es gibt einen leisen Grund zur Hoffnung, dass sich die Situation zumindest etwas entspannt.</p> <p>Während der 49. Kalenderwoche wurden an jeweils zwei Tagen Proben von 13 Kläranlagen untersucht (mit Ausnahme von zwei Anlagen, an denen nur an einem Tag Proben genommen und analysiert wurden). An den meisten Orten (wie etwa in Beggen, Schifflingen und Petingen) haben sich die Werte dabei erfreulich entwickelt, weil vor allem die zweite Wochenmessung teils deutlich niedrigere Werte ergeben hat, als sie in den vergangenen Wochen üblich waren. An einigen Messstellen&nbsp;(wie Echternach, Grevenmacher, Übersyren) sind aktuell jüngsten Werte sogar so niedrig, dass die Symbolfarbe für die Kontamination ein zwar blasses, aber doch eindeutiges Grün ist.</p> <p>Ob dies nun einen verlässlichen Trend darstellt, müssen die kommenden Tage und weitere Messungen zeigen – beziehungsweise dann auch die Meldungen von der „Santé“ zu positiven Tests, Krankheitsfällen und Verstorbenen. Dass die leicht gesunkenen Werte aber auch im Allgemeinen kein Grund sind, weniger vorsichtig zu sein, zeigt die Übersichtsgrafik des LIST für das ganze Land: So zeigt diese, dass der jetzt niedrigere Wert an Spuren im Abwasser nur eine Momentaufnahme ist – und immer noch so hoch wie Mitte Oktober liegt, als die Infektionswelle, die derzeit nicht nur Luxemburg plagt, so richtig losging.&nbsp;</p> <p>In Sachen Abwasser-Virendetektion gibt es zwar noch nichts zu feiern – aber zumindest sind auch keine neuen Hiobsbotschaften zu vermelden.</p> <table border="1" style="width:100%"> <tbody> <tr> <td><strong>Die Coronastep-Untersuchung</strong> <p>Das Forschungsinstitut LIST entnimmt Proben an 13 Luxemburger Kläranlagen. Insgesamt wird somit ein Einzugsgebiet mit 445.302 Menschen abgedeckt. Dafür wird über 24 Stunden Wasser am Zufluss der jeweiligen Kläranlage gesammelt. Die Virus-RNA ist in menschlichen Exkrementen nachweisbar und kann deshalb in Kläranlagen gefunden werden. Die Forschungseinrichtung LIST beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Abwässern und den Viren, die sich darin befinden. Normalerweise gehen die Forscher Viren nach, die Magen-Darm-Entzündungen oder andere Infektionen des Verdauungstrakts auslösen können. Für die Auswertung benutzen die Forscher im Grunde die gleiche PCR-Methode, wie sie auch bei Rachenabstrichen angewandt wird. Sie erlaubt es, die RNA – also den genetischen Bauplan des Virus – aufzuspüren.</p> </td> </tr> </tbody> </table> <p><strong>(sen/gr)</strong></p> https://www.list.lu/media/press/leise-hoffnung-aus-dem-labor/ Husten Sie mal! <p>In den letzten Wochen und Monaten wurde über einige innovative Methoden berichtet, mit denen Wissenschaftler gegen Krankheiten vorgehen wollen. Die Corona-Pandemie hat zur Folge, dass diese Forschungen ins Scheinwerferlicht gebracht werden. So erfährt die Öffentlichkeit von interessanten Ansätzen von Wissenschaftlern, die über den Tellerrand hinausschauen. So lernten wir zum Beispiel, dass SARS-CoV-2 neben anderen Viren in Kläranlagen nachgewiesen werden kann und dass diese Daten benutzt werden können, um die Pandemie zu verfolgen und Hotspots frühzeitig zu entdecken. Mittlerweile nutzt die Regierung diese Daten sogar bei ihrer Einschätzung der Lage. Für dieses Projekt verantwortlich zeichnen Forschende am LIST, dem Luxembourg Institute of Science and Technology in Belval.</p> <p>Das LIST ist auch für ein neues Projekt verantwortlich, in dem Forscher ein Computerprogramm erschaffen wollen, das an der Stimme und am Husten erkennen soll, ob eine Person mit SARSCoV-2 infiziert ist oder etwa mit einem anderen Virus. Finanziert wird das Projekt vom „Fonds national de la recherche“ (FNR).&nbsp;</p> <p>Die Forscher verwenden für ihr Projekt eine Methode, die als Maschinenlernen bezeichnet wird – oder populärwissenschaftlich als Künstliche Intelligenz. Damit das funktioniert, werden einem speziellen Computerprogramm Tonaufnahmen von Stimmen und Husten vorgespielt, von Personen, die mit SARSCoV-2 infiziert sind, und solchen, die es nicht sind. So soll das Programm lernen, wie es sich anhört, wenn eine infizierte Person hustet und redet. Danach soll das Programm in der Lage sein, für Menschen, die es noch nie gehört hat, eine Diagnose zu stellen.</p> <p><strong>Nicht aus der Luft gegriffen</strong></p> <p>Doktor Muhannad Ismael leitet das Projekt. Noch steckt sein Vorhaben in den Kinderschuhen, aber er zweifelt nicht daran, dass es möglich ist. Forscher weltweit ergründen die Möglichkeit, Audioanalyse zur Diagnostik zu benutzen. Bislang wurde KI bereits eingesetzt, um trockenen und verschleimten Husten zu unterscheiden. Diese Technik ist in der Vergangenheit am „Massachusetts Institute of Technology“ (MIT) bereits eingesetzt worden, um Alzheimer bei Patienten am Husten zu erkennen. Alzheimer manifestiert sich laut den Forschern nicht nur mit einem Gedächtnisverlust, sondern auch mit einer neuromuskulären Verschlechterung, die die Stimmbänder schwächt.</p> <p>„Atemwegserkrankungen können mit trockenem Husten und einem gereizten Rachen einhergehen. Das kann sich auf eine besondere Art auf die Stimme des Patienten auswirken“, so Ismael im Gespräch mit dem Tageblatt. Er glaubt, dass SARS-CoV-2 die Stimme eines Patienten so verändert, dass ein Computer die Krankheit erkennen kann – mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zumindest.&nbsp;</p> <p><strong>Wissenschaft zum Mitmachen</strong></p> <p>Derzeit sammelt Ismael Stimmproben für sein Computerprogramm. Parallel dazu feilt er an der Software. In den nächsten Monaten sollen erste Resultate vorliegen. Rund 400 Stimmproben von an Covid erkrankten und gesunden Menschen hat er&nbsp;schon. Daneben steht ihm eine Datenbank des Luxembourg Institute of Health (LIH) mit Proben von 128 an Covid erkrankten Personen zur Verfügung. Ziel ist es, so viele Daten wie möglich zu sammeln. Denn für ein robustes Modell braucht es mehr Daten. Je mehr, desto besser. Deshalb haben die Forscher die Internetseite https://cdcva.list.lu eingerichtet, über die sich Freiwillige, mit Covid oder ohne, an dem Projekt beteiligen können. Ismael unterstreicht, dass dabei die Datenschutz-Grundverordnung beachtet wird.</p> <p>Vorerst geht es bei dem Projekt nicht darum, eine konkrete, fertige Anwendung zu entwickeln, wie etwa eine App, mittels der man sich selbst diagnostizieren kann, sondern darum, den Beweis zu erbringen, dass so etwas möglich ist. Im Jargon der Wissenschaftler: es geht um die Proof-of-concept.&nbsp;</p> <p>Ismael betont, dass sein Programm keine hundertprozentige Diagnose stellen wird. Es kann höchstens sagen, ob jemand wahrscheinlich erkrankt ist. Ein Ersatz für einen PCR-Test ist das Programm – wenn es einmal funktioniert – also nicht.</p> <p>Forscher des MIT, die an einem ganz ähnlichen Projekt arbeiten, berichten über sehr gute Resultate. Das Programm stufte in Tests die große Mehrheit der Fälle richtig ein. Allerdings verfügt das MIT über wesentlich mehr Ressourcen als Ismael. Nach Angaben des MIT haben die Forscher mehr als 70.000 Aufnahmen zusammengetragen. Insgesamt enthalten die Aufnahmen rund 200.000 Tonproben von Husten. Etwa 2.500 der Aufnahmen stammen von Menschen, die nachweislich Covid-19 haben.</p> <p><strong>Yves Greis</strong></p> https://www.list.lu/media/press/husten-sie-mal/ Prestigious publication on electrocaloric breakthrough <p>About 20% of the world's energy consumption is used for refrigeration purposes and the number of air conditioning units is expected to double by 2040 according to the International Energy Agency. After 100 years of progress, current refrigeration systems, based on vapour compression, have now reached their thermodynamic limit. They release greenhouse gases into the atmosphere and are noisy. The development of highly efficient and environmentally friendly energy systems is therefore a major concern in order to mitigate global warming and promote the sustainable use of natural resources.</p> <p>For several years, under the leadership of Dr Emmanuel Defay, LIST has been working on electrocaloric materials, which could replace the refrigerators of tomorrow. The team has just made a major breakthrough that makes it possible to&nbsp;overcome a crucial barrier by reaching a temperature difference of 13 degrees compared to the ambient temperature in a prototype heat exchanger, a new record in the field. The prestigious magazine Science has therefore published an article entitled, ‘Giant temperature span in electrocaloric regenerator’, written by LIST researchers.<br /> &nbsp;</p> https://www.list.lu/media/press/prestigious-publication-on-electrocaloric-breakthrough/ Améliorer les interactions autour d’un modèle BIM/4D <p><strong>LA 4D : UNE NOTION PAS NOUVELLE, MAIS DES OUTILS ENCORE BALBUTIANTS ET SOUS-UTILISÉS</strong></p> <p>Le projet 4DCollab a démarré en 2017. Il s’intéresse à la phase de construction des bâtiments avec le BIM et à la planification des chantiers, reliés à travers le concept de « modèle 4D ». Sylvain Kubicki, Senior Research and Technology&nbsp;Associate au LIST revient sur la genèse et les objectifs du projet : « La 4D est un concept qui est maintenant assez ancien. Mais, pour produire et revoir ensemble le planning 4D d’avancement des travaux, on manque encore d’interactions pendant les réunions. Nous avons donc décidé de travailler sur de nouvelles interfaces « naturelles » - qui font appel à des gestes, de plus en plus répandus avec les smartphones et tablettes et s’éloignent du clavier et de la souris. Le but est de permettre aux équipes de faire la revue de planification 4D au même endroit, au même moment, de manipuler l’information à plusieurs, d’ajouter des notes et des croquis, ou encore d’acter les décisions ».</p> <p><strong>UNE DÉMARCHE PARTICIPATIVE INCLUANT DES PARTENAIRES ACADÉMIQUES ET INDUSTRIELS</strong></p> <p>Pour ce faire, l’équipe du LIST a travaillé avec des partenaires. Pour le volet industriel : Immersion, une société basée à Bordeaux productrice de tables tactiles et des logiciels permettant d’exploiter tout type de document. Pour le volet académique : l’UMR CNRS/Culture MAP (équipe Map-CRAI de l’École Nationale Supérieure d’Architecture de Nancy) qui travaille sur les usages et besoins des métiers, et l’Université de Lorraine (laboratoire PERSEUS) localisé sur le site de Metz, expert notamment de l’ergonomie des interfaces. « Notre idée est, au travers d’une démarche participative avec des utilisateurs ou des représentants d’utilisateurs, dont l’entreprise Giorgetti au Luxembourg, de formuler et prototyper les outils qui permettront, autour d’un modèle 4D, d’améliorer les interactions », explique-t-il.</p> <p><strong>LE DIGITAL TWIN, DANS LA CONTINUITÉ DU BIM</strong></p> <p>Au-delà de l’expérimentation de ces systèmes, ce projet rejoint un autre sujet clé pour le LIST : le Digital Twin. « Dans la construction, la notion de Digital Twin est souvent assimilée au BIM. Pourtant, il y a une étape supplémentaire&nbsp;à franchir qui concerne la gestion de données en temps réel. Sur un chantier, on peut placer des capteurs qui permettent, par exemple, de connaître voire d’anticiper la météo, de mesurer la qualité de l’air, ou encore de détecter une&nbsp;chute. Les équipements autonomes perçoivent leur environnement de manière dynamique, mais il reste à les intégrer dans le Digital Twin, que l’on peut voir comme une évolution de la maquette numérique, à l’heure où l’IoT envahit l’espace bâti. Aujourd’hui, le BIM et ses outils qui permettent de réaliser des modèles sont sur le marché, mais placer ces modèles dans un environnement dynamique en temps réel est au coeur de nos activités de recherche », indique Sylvain Kubicki.</p> <p><strong>L’OUTIL 4DCOLLAB</strong></p> <p>Le LIST et ses partenaires ont étendu le BIM aux données fournies par les capteurs en temps réel, pour que ces informations, une fois qu’elles ont été extraites ou analysées, puissent être mises en relation sémantiquement avec le&nbsp;modèle 4D. En d’autres termes, « on connecte les objets du bâtiment aux informations du contexte ». L’objectif est d’automatiser la planification, le suivi et le monitoring du chantier et, à terme, d’agir proactivement. « Les cas d’utilisation sont nombreux ! Et il faut les explorer systématiquement » souligne l’équipe.&nbsp;</p> <p>Les interfaces dédiées aux tables interactives ont été développées. Elles répondent à plusieurs besoins identifiés au début du projet, lors de phases d’expérimentation, mais également de brainstorming avec des professionnels du secteur : simuler le déroulement du chantier (planning), ajouter une annotation sur un objet 4D (association de l’élément BIM et de la donnée temporelle), tracer les décisions prises lors de la réunion.&nbsp;</p> <p>Les différents outils sont aujourd’hui en cours d’expérimentation auprès d’un panel d’utilisateurs issus du secteur de la construction. Les fonctionnalités sont testées et progressivement améliorées en fonction des feedbacks reçus. La prochaine étape est une phase d’expérimentation plus avancée sur chantier, et les porteurs du projet sont actuellement à la recherche de partenaires qui seraient ouverts à tester leurs interfaces interactives. N’hésitez pas à les contacter si vous souhaitez vous-même contribuer à cette phase de tests.<br /> &nbsp;</p> <table border="1" style="width:100%"> <tbody> <tr> <td><strong>Conférence scientifique CIBW78 - SAVE THE DATE</strong> <p>Du 11 au 15 octobre 2021, le Luxembourg accueillera pour la première fois la conférence scientifique CIB-W78. A l’initiative du CIB (Conseil International du Bâtiment), organisation qui traite d’innovation dans la construction, cet évènement rassemble, chaque année et une fois sur deux en Europe, la communauté scientifique du monde entier. Le thème du groupe W78 traite des Technologies de l’Information dans la construction. Le LIST s’associe à l’Université de Cardiff (UK) pour l’organisation en 2021 de la conférence CIB W78, ainsi que du workshop LDAC (Linked Data in Architecture and Construction).</p> <p>Les conférences, qui auront lieu à l’Abbaye de Neumünster, présentent un intérêt certain pour les professionnels curieux de connaître les dernières avancées dans le domaine de la recherche. Parmi les sujets qui peuvent présenter un intérêt appliqués, citons : l’évolution des technologies BIM, le scan 3D, la robotique, ou encore le digital twin.</p> <p>Pour plus d’informations veuillez consultez le site : https ://www.cibw78-ldac-2021.lu/</p> </td> </tr> </tbody> </table> <p><br /> <strong>Mélanie Trélat</strong></p> https://www.list.lu/media/press/ameliorer-les-interactions-autour-dun-modele-bim4d/ Une approche exhaustive des flux d’énergie <p><em><strong>Dans quel contexte le projet gENESiS a-t-il vu le jour ?</strong></em></p> <p>Le secteur de la construction est un des plus énergivores. C’est pourquoi l’Union européenne a émis plusieurs directives visant à encourager la création de bâtiments durables au niveau écologique et efficaces au niveau énergétique. Elle a notamment introduit la notion de Nearly Zero Energy Building (NZEB), des bâtiments dont l’échange d’énergie annuel net avec le réseau électrique est quasi égal à zéro. Cela implique qu’ils soient dotés d’installations qui produisent autant d’électricité que les différents équipements en consomment, et ce à partir de sources renouvelables (par exemple, des panneaux photovoltaïques). Pour atteindre cet objectif, il faut également que les bâtiments intègrent un gestionnaire de flux d’énergie et, dans certains endroits d’Europe, des systèmes de stockage d’électricité peuvent aussi être pertinents. Le but étant, outre les aspects de durabilité, de réduire les coûts d’utilisation des bâtiments, au profit des propriétaires. Précisons qu’il y a une tendance globale à l’électrification (par exemple, en utilisant des pompes à chaleur) et que si l’on envisage l’avenir, il faut le faire de ce point de vue.</p> <p><em><strong>Ce projet implique différents partenaires. Quels sont leurs rôles respectifs ? Et quelle plus-value le LIST apporte-t-il ?</strong></em></p> <p>Le LIST est le leader de ce projet. J’en suis le concepteur et le chercheur principal. Mais c’est un projet multidisciplinaire qui s’intéresse à la fois aux bâtiments, à la façon dont ils peuvent apporter de la flexibilité dans la gestion des flux d’énergie, et au réseau de distribution électrique. Et, en tant que tel, il requiert les compétences de partenaires externes. Au LIST, nous avons des connaissances dans le fonctionnement des réseaux intelligents et en optimisation mathématique ; nous avons aussi des experts en analyse de cycle de vie qui nous guident pour faire des choix de produits (panneaux photovoltaïques ou batteries, par exemple) plus légers pour l’environnement. Au moment où le projet a commencé, nous avons eu besoin de l’expérience complémentaire du Pr Deconinck de l’université de Louvain en Belgique. Nous nous sommes également entourés de l’équipe du Pr Heiselberg de l’université de Aalborg au Danemark qui est spécialisée dans les NZEB. L’université du Luxembourg, à travers le Pr Hadji Minaglou, fait aussi partie de nos partenaires. Elle est très avancée au niveau des tests de validation en laboratoire et va évaluer un des prototypes de système de gestion d’énergie qui a été développé.</p> <p><em><strong>Qu’est-ce que ce projet a d’unique ?</strong></em></p> <p>Son approche exhaustive : rassembler diverses compétences permet d’avoir une vue globale de la problématique et de prendre en compte les contraintes et besoins des différents métiers dès le départ. Nous allons très loin en termes d’optimisation mathématique appliquée à la fois aux bâtiments intelligents et durables et au fonctionnement optimal du réseau électrique qui profite de la flexibilité fournie par ces bâtiments.</p> <p><em><strong>Quels sont les différents volets de ce projet ?</strong></em></p> <p>D’abord, en phase de planification et de construction, l’idée est de déterminer la dimension idéale d’une batterie ou le nombre de panneaux photovoltaïques que l’on doit installer dans un bâtiment à la fois pour minimiser les coûts et pour qu’il entre dans les critères d’un NZEB. Nous prenons aussi en compte l’empreinte environnementale de ces systèmes afin de choisir le compromis idéal entre coût et impact.&nbsp;</p> <p>Ensuite, lors de la phase de fonctionnement du bâtiment, nous nous concentrons sur l’energy management system, un logiciel capable de gérer en temps réel la production et la consommation, et de planifier les flux d’énergie 24 heures à l’avance, grâce à du contrôle basé sur la prédiction du modèle.</p> <p>Enfin, puisque les bâtiments peuvent stocker de l’électricité, que l’utilisation des appareils (système de chauffage, ventilation, air conditionné et machine à laver, par exemple) peut s’adapter automatiquement à l’offre et à la demande, le réseau peut fonctionner à moindre coût et avoir davantage recours aux sources d’énergies renouvelables sans avoir à renforcer l’infrastructure existante, donc sans frais additionnels.</p> <p><em><strong>Sur quelles applications concrètes ou outils ce projet pourrait-il aboutir ?</strong></em></p> <p>Dans un premier temps, nous nous focalisons sur le fait d’amener de nouvelles connaissances dans la façon de planifier, de gérer et d’intégrer proprement et de manière optimale les bâtiments au sein du réseau d’énergie. À l’issue de ce projet, chacun de ces volets est censé aboutir sur un prototype de logiciel qui peut constituer un support à la prise de décision. Mais je ne pense pas que nous puissions faire un bond directement sur le marché et j’envisage un projet follow-up où nous nous attaquerions à créer une proof of concept que nous essaierons par la suite de transférer dans des produits qui pourront arriver sur le marché 2 ou 3 ans après la fin du projet au plus tard.&nbsp;</p> <p><strong>Mélanie Trélat</strong></p> https://www.list.lu/media/press/une-approche-exhaustive-des-flux-denergie/ “Pushing the frontiers in research for high-impact innovation” <p>If you want high-impact innovation, you need to go beyond the cutting edge of significant scientific and technological subjects of our time; you need to go further, set up ambitious projects, explore complex and high-risk fields, and meet global challenges. In a nutshell, you need the combination of incredibly talented people, world-class infrastructure and a partnership ecosystem. At List we bring together brilliant minds from all over the world in a creative and stimulating environment. The unique grouping of diverse and complementary skills in the fields of information and communication technologies, environmental technologies and advanced materials makes it possible to create synergies that are essential for building a reinvented economy and society.</p> <p><strong>Innovation is not only about excellence; it’s about daring and taking risks</strong></p> <p>List is a bold partner, ready to take the risks that our industrial partners cannot handle alone in their innovation processes. In this sense, we are partners in the innovation risk management. Businesses have a lot to gain from working with a Research and Technology Organisation since we are fully market-oriented and committed to our stakeholders.</p> <p>Indeed, it’s essential for us to understand the needs of our partners and to offer them the flexibility and agility they need to optimise their time to market. We believe that strategic research and applied research are mutually reinforcing. Therefore, we work with our partners in a “push and pull” dynamic: either we propose an innovation that will modify our industrial partner’s roadmap, or we adapt to their innovation needs. If I had to summarise what we do, I would sum it up like this: we translate research outcomes into marketable innovations with impact. And we do it by working across the entire innovation chain: fundamental and applied research, incubation, and transfer of technologies.</p> <p><strong>The future is happening now: a digital twin of Luxembourg</strong></p> <p>It’s been almost two years now that I’ve been appointed CEO of List, and I believe we are going in the right direction to create a more digitalised, resilient and sustainable society. One of the most striking examples of an innovation which would have a high impact on all of us is undoubtedly the digital twin of our country, Luxembourg. This digital replica would be a virtual representation of physical systems (traffic, water, air etc.) and physical assets (buildings, resources etc.) that can make simulations, tests and predictions of planned actions almost in real time.</p> <p>A twin is essentially used to get information on an action in a simulated world, before the action is carried out in the real world, opening enormous opportunities for citizens, companies and authorities alike. Luxembourg’s twin would be the world’s first-ever nationwide platform. Such a twin would catapult Luxembourg into a hub of excellence in terms of digital development, gaining attractiveness for both international industrials that would like to introduce their products and services onto the European market and academic players that seek a digital-friendly environment to develop their research and innovations.</p> <p><strong>Sky is no longer the limit: let’s conquer space</strong></p> <p>Another example of high-impact innovation sector we’re involved in is the space resources sector. The historic agreement signed on 4 August between List and the Ministry of Economy, to create the European Space Resources Innovation Centre, will strengthen Luxembourg’s international positioning in this area. This partnership is both natural and strategic for us as we are already conducting several high-level research projects in the space sector. The creation of ESRIC will offer great opportunities for synergies and will position Luxembourg as a European reference in the space resources sector.</p> <p><strong>Think globally, act locally</strong></p> <p>The digital twin of Luxembourg and the creation of ESRIC are only two examples of how List intends to position itself in the innovation field: we aim to become an accelerator of global change. This starts with projects that are carried out locally, but which could potentially have a European-wide or even global impact. Think globally, act locally, in other words, and we want to position Luxembourg as a model for Europe and the world. The size of the country enables us to make quick progress and generate high-impact innovations in good time for our partners and our country. This is the future, and this is happening now, in Luxembourg, at List.</p> <p><strong>Thomas Kallstenius - CEO LIST</strong></p> <p><a href="https://static.paperjam.lu/article/pushing-the-frontiers-in-resea" target="_blank">https://static.paperjam.lu/article/pushing-the-frontiers-in-resea</a></p> https://www.list.lu/media/press/pushing-the-frontiers-in-research-for-high-impact-innovation/ Recherche : des collaborations prometteuses <p>Depuis le début de la pandémie, il ne se passe pas un jour sans qu'une référence ne soit faite à l'un ou l'autre des instituts de recherche publics que compte le pays. Les experts qu'ils abritent ont partagé leurs connaissances à travers les médias et si le public s'emmêle les crayons entre le LIST, le LIH ou l'université du Luxembourg, il faut surtout retenir que ces chercheurs ont tous participé à la task force Covid-19 de Research Luxembourg.</p> <p>Une belle collaboration qui illustre parfaitement le propos de la conférence qui a précédé hier la signature d'accords de coopération bilatérale entre l'université et le Luxembourg Institute of Health (LIH) et entre l'université et le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST). Ces accords soutiendront notamment la collaboration sur des plateformes de recherche communes, la création de groupes de recherche interinstitutionnels et l'échange de personnel de recherche et d'enseignement.</p> <p><strong>Plus de doctorants</strong></p> <p>Comme l'a expliqué le Pr Jens Kreisel, vice-recteur à la recherche de l'université, l'élément le plus important dans cette démarche collaborative, ce sont les hommes et les femmes des instituts de recherche, enseignants comme doctorants qui profiteront des échanges et des synergies que cette mise en commun des savoirs rendra possible.</p> <p>Ces accords concernant la coopération scientifique à travers la participation à des projets et programmes de recherche communs, le développement de plateformes de recherche communes et la création de groupes de recherche interinstitutionnels.</p> <p>Le renforcement de la collaboration se fera également à travers la coaffiliation du personnel, par exemple via des professeurs honoraires, affiliés ou conjoints. En 2017, le LIST ne comptait aucun professeur conjoint, contre deux aujourd'hui et l'institut de recherche est passé d'un seul professeur affilié à sept aujourd'hui grâce à sa collaboration avec le Luxembourg Institute of Health.</p> <p>En matière de coopération dans l'enseignement et la formation doctorale, cette coaffiliation du personnel facilitera la contribution des chercheurs du LIH et du LIST à l'enseignement de l'université au niveau du bachelor et du master, ainsi que leur accès à la formation doctorale de l'université.</p> <p>Là encore, entre 2017 et 2020, Jens Kreisel dit avoir assisté à cette florissante collaboration entre le LIST et le LIH en observant le nombre de doctorants passer de 20 à 120 en trois ans et les directeurs de thèse de 16 à 90.</p> <p><br /> Enfin, ces accords encouragent également l'utilisation conjointe des infrastructures existantes pour les activités concernées par les accords-cadres.<br /> &nbsp;</p> <table border="1" style="width:100%"> <tbody> <tr> <td><strong>Ils ont dit</strong> <p>« L'université du Luxembourg, le LIH et le LIST – les piliers de „Research Luxembourg“ – ont développé une expérience solide en matière d'activités de recherche conjointes , déclare Stéphane Pallage, recteur de l'université. Nous sommes enthousiastes à l'idée de renforcer les coopérations importantes en recherche et éducation entre nos institutions, pour le bénéfice de la société. »</p> <p>« Ce cadre est construit sur la confiance et le profond respect entre les institutions, leurs dirigeants et les chercheurs, qui ont évolué au sein de „Research Luxembourg“, en particulier pendant la pandémie », poursuit Ulf Nehrbass, le directeur général du LIH. « C'est cette coordination et cet alignement qui assureront la compétitivité internationale pour les années à venir.»</p> <p>«Cet accord est un nouvel élément en faveur de la rapidité et de l'agilité de l'écosystème d'innovation luxembourgeois », déclare Thomas Kallstenius, le directeur général du LIST. « Associer la complémentarité de nos rôles avec les modèles de partenariat de l'université et de notre organisation de recherche est sans aucun doute un atout majeur pour servir au mieux nos partenaires et la société. »</p> <p>« Ces accords de coopération renforceront l'ensemble de l'écosystème scientifique au Luxembourg. En agissant de manière coordonnée et complémentaire, les institutions de recherche mettront à profit leur contribution aux grands défis de notre temps », souligne Claude Meisch, ministre de l'Enseignement supérieur et de la Recherche.</p> </td> </tr> </tbody> </table> <p><br /> <strong>Geneviève Montaigu</strong></p> https://www.list.lu/media/press/recherche-des-collaborations-prometteuses/ Vertiefte Kooperation <p>Die bestehende Zusammenarbeit auf eine höhere Ebene hieven: In Beisein von Forschungsund Hochschulminister Claude Meisch (DP) hat die Universität Luxemburg mit dem „Luxembourg Institute of Science and Technology“ (LIST) beziehungsweise&nbsp;mit dem „Luxembourg Institute of Health“ (LIH) zwei Rahmenabkommen unterzeichnet. Die Abkommen sehen eine Reihe von Instrumenten vor, mittels derer sich die Forschungseinrichtungen noch stärker ineinander verzahnen können. Prof. Ulf&nbsp;Nehrbass, CEO des LIH sprach gestern von einem „Meilenstein“. Die luxemburgische Forschungslandschaft habe sich in den vergangenen Jahren Exzellenz auf internationaler Ebene erarbeitet, „wir müssen aber klar sehen, dass wir klein sind. (...) Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns koordinieren und angleichen“. Gerade in der Covid-Pandemie habe sich gezeigt, „wie viel Durchschlagkraft“ in einer kleine Gruppe entstehen könne, in dem in kürzester Zeit eine Vielzahl an Studien auf die Beine gestellt worden sei.</p> <p><strong>Gemeinsame und geteilte Ressourcen</strong></p> <p>Unter den Instrumenten der Zusammenarbeit nannte Jens Kreisel, Uni-Vizerektor für Forschung, gemeinsame Professuren, interinstitutionelle Forschungsgruppen, gemeinsame Forschungsplattformen oder gemeinsam genutzt Infrastrukturen. Zwischen LIH und Uni ist das beispielsweise die gemeinsame Forschungsplattform im Bereich der personalisierten Medizin, die „Disease Modeling Screening Platform“ (DMSP), die es erlaubt, ein Budget, Ausstattung und Ausrüstung untereinander zu teilen. LIST und Uni Luxemburg gründen derweil eine gemeinsame Forschungsgruppe im Bereich der funktionalen Materialien, mit gemeinsamen Forschungsprojekten, gemeinsamen wissenschaftlichen Zielen sowie geteiltem Zugang&nbsp;zu Infrastrukturen.</p> <p>Ziel sei es laut Angaben der Universität Luxemburg auch, „die Zusammenarbeit durch ein Zugehörigkeitsgefühl der Angestellten zu stärken, beispielsweise über ehrenamtliche, verbundene oder gemeinsame Professuren“. Der Beitrag von LIH- und LIST-Forschern zum Lehrprogramm der Universität auf Bachelor- und Master-Ebene und der Zugang zur Doktorandenausbildung der Universität sollen erleichtert werden. Uni-Rektor Prof. Stéphane Pallage sprach davon, die bestehende &nbsp;Zusammenarbeit zwischen den Forschungseinrichtungen auf eine höhere Ebene zu heben. Zusammen seien die Forschungsakteure „stärker und glaubwürdiger“. Ohnehin sei Forschung in Luxemburg „Teamarbeit“.</p> <p>„Diese Kooperationsvereinbarungen werden das gesamte wissenschaftliche Ökosystem in Luxemburg stärken. Durch ein koordiniertes und komplementäres Handeln werden die Forschungseinrichtungen ihren Beitrag zu den großen Herausforderungen unserer Zeit nutzen“, wird Minister Meisch zitiert.</p> <p><strong>CHRISTIAN BLOCK</strong></p> https://www.list.lu/media/press/vertiefte-kooperation/ Nouvelle approche biologique <p>Le Dr Ozan N. Ciftci, leader mondial en chimie et ingénierie alimentaire, et sa découverte d’une nouvelle approche biologique pour améliorer la bioaccessibilité de la curcumine sont les lauréats de la seconde édition du «LIST International Award in Bioinnovation - LIAB Award 2020».</p> <p>C’est hier qu’a eu lieu la cérémonie officielle du LIAB Award 2020. Au cours de cet évènement virtuel, les travaux de recherche du Dr Ozan N. Ciftci ont été récompensés par le LIAB Award, recevant ainsi un chèque de 10.000 euros de Sammy&nbsp;el Ghoul, Chief Sales Officer for the Americas au sein de la société PM-International. Le Dr Ozan N. Ciftci dirige un laboratoire unique en son genre parmi les leaders mondiaux de la chimie et de l’ingénierie des lipides alimentaires biologiques à l’Université du Nebraska-Lincoln, aux États-Unis. Au cours de sa présentation vidéo, le Dr Ozan N. Ciftci a révélé ses dernières découvertes pour améliorer la bioaccessibilité de la curcumine. Ce composé est notamment reconnu pour ses effets thérapeutiques dans le traitement du cancer, de maladies cardiovasculaires ou encore neurodégénératives. Cependant, ses caractéristiques le rendent très peu biodisponible. A titre d’exemple, la curcumine n’est que faiblement soluble dans l’eau ou dans d’autres liquides. Le Dr Ozan N. Ciftci a développé avec l’un de ses collègues une nouvelle approche pour former des nanoparticules biologiques qui relèvent ces principaux défis. Leurs travaux, publiés dans le prestigieux magazine scientifique Nature, se situent à l’intersection de la chimie, de l’ingénierie, de la nutrition et de la santé pour apporter des solutions innovantes aux traitements thérapeutiques.</p> <p>Grâce au LIAB Award et à ses 30 candidats issus de 13 pays, le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) et son partenaire PM-International ont pu mettre en relation le Luxembourg avec des chercheurs de pointe dans le domaine de la bio-innovation. La santé est une priorité centrale de la stratégie de recherche du pays et le Luxembourg a besoin d’une recherche biomédicale qui, à terme, sera bénéfique pour le patient et contribuera à la consolidation d’un&nbsp;système de santé innovant, durable et efficace.</p> <p>Illustré par le travail d’Ozan Ciftci, le LIAB Award récompense les résultats de recherche et les technologies ayant un haut potentiel de transfert sur le marché. Le prix s’intéresse notamment aux éléments naturels présents dans notre environnement, tels que les plantes. Le LIST est actif dans ce domaine de recherche à travers ses activités environnementales et, plus particulièrement, son «GreenTech Innovation Centre» (GTIC): un guichet unique pour le développement intégral de produits et de procédés biologiques.&nbsp;</p> https://www.list.lu/media/press/nouvelle-approche-biologique/ Dr Ozan N. Ciftci Named Winner of LIST’s International Award in Bioinnovation <p>On Thursday 26 November 2020, the official ceremony of the LIAB Award 2020 took place in the presence of Luxembourg's Minister of the Economy, Franz Fayot. During this online ceremony, the work of Dr Ozan N. Ciftci, who runs a unique laboratory positioned amongst the world leaders in green food lipid chemistry and engineering at the University of Nebraska-Lincoln in the United States, was rewarded with the LIAB Award. Dr Ciftci received a cheque for €10,000 from Sammy el Ghoul, PM-International Chief Sales Officer for the Americas.</p> <p>In his video presentation, Dr Ciftci demonstrated his latest discoveries on how to improve curcumin’s bioaccessibility. Curcumin is a well-known compound for its therapeutic effects in the treatment of cancer, cardiovascular or neurodegenerative diseases. However, its characteristics make it very poorly bioavailable. It has the disadvantage, among other things, of being only slightly soluble in water or other liquids. Dr Ciftci and his colleague developed a green nanoparticle formation approach tackling these main challenges. Their work, published in the prestigious "Nature" research magazine, is at the intersection of chemistry, engineering, nutrition and health to bring innovative solutions for therapeutic treatments.</p> <p>Through the LIAB Award and its 30 candidates from thirteen countries, LIST and its partner PM-International have succeeded in connecting Luxembourg to world-leading researchers in the field of bioinnovation. Healthcare is a central priority in Luxembourg's research strategy and the country needs biomedical research that will ultimately be beneficial to the patient and contribute to the consolidation of an innovative, sustainable and efficient health system.</p> <p>Exemplified by Ozan Ciftci’s work, the LIAB Award rewards research findings and technologies that are particularly likely to be transferred to the market. The award takes a deep look into natural objects found in the environment, such as plants. This type of research is carried out at LIST as part of its environmental activities and especially in its GreenTech Innovation Centre (GTIC): a one-stop-shop for the complete development of bio-based products and processes. &nbsp;</p> <p>The LIAB Award is sponsored by PM-International, a Luxembourg-based nutrition company specialised in premium dietary supplements and health products. LIST and PM-International have been working together on innovative bioactive molecules for dietary supplements and cosmetics for about four years. Shared laboratories between the two partners have been set-up in LIST’s main laboratory building in Belvaux. This joint infrastructure facilitates operations and investments in the extraction and transformation of plant-derived molecules.</p> <p>Through this type of research based on close collaboration with industrial partners, LIST can better meet the concrete needs of the market and fulfil its mission of pushing the frontiers of research for high-impact innovation.</p> <p>https://chronicle.lu/category/awards/34779-dr-ozan-n-ciftci-named-winner-of-lists-international-award-in-bioinnovation</p> https://www.list.lu/media/press/dr-ozan-n-ciftci-named-winner-of-lists-international-award-in-bioinnovation/ Komplementäre Dreifach-Helix: LIH und LIST wollen noch enger mit der Universität kooperieren <p>Synergieeffekte sind ein naheliegendes Ziel bei jeglichen Kooperationen, auch und besonders im Wissenschafts- oder Bildungsbereich. Und im Großherzogtum offenbar besonders notwendig: Denn Luxemburg betreibe zwar erstklassige Forschung, habe aber trotzdem ein grundlegend einschränkendes Problem, erklärt Ulf Nehrbass, Geschäftsführer des Luxembourg Institute of Health (LIH), am Donnerstagmorgen in Esch/Alzette: „Während wir in der Forschung klar exzellent sind, müssen wir ebenso klar sehen, dass wir klein sind!“ Nehrbass gibt ein Beispiel: Im Bereich der Biomedizin kämen das LIH, das LCSB (Luxembourg Centre for Systems Biomedicine) und die Forschungsgruppen an der Universität auf rund 700 bis 800 Mitarbeiter. Alleine das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg habe aber 3.300 Mitarbeiter, darunter 1.300 Forscher, gibt Nehrbass zu bedenken. Um sich international zu behaupten, sei es für Luxemburg darum umso wichtiger, sich abzustimmen – und über Komplementarität Synergien zu erzeugen. „Es ist wichtig, dass wir nicht alle das Gleiche tun, sondern dass wir uns ergänzen!“</p> <p>Weil man das nicht nur am LIH so sieht, gilt jetzt ein neues Rahmenwerk, um die wissenschaftliche Zusammenarbeit in Luxemburg zu intensivieren: Sowohl das LIH als auch das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) haben darüber am Donnerstag parallel jeweils eine Vereinbarung mit der Universität geschlossen.</p> <p>In Esch/Alzette sind dazu Yves Elsen (Vorsitzender des Verwaltungsrates der Universität Luxemburg), Prof. Stéphane Pallage (Rektor der Universität), LIH-Geschäftsführer Nehrbass und Thomas Kallstenius (Direktor des LIST) zusammengekommen – begleitet von Claude Meisch, dem Minister für Hochschulbildung und Forschung. Die Unterzeichnung des Vertrages erklären die Beteiligten als eine vertiefende Bestätigung der guten Erfahrungen, die man in den vergangenen Jahren gemacht habe.</p> <p>Das Abkommen umfasse die Zusammenarbeit in der Forschung durch die Teilnahme an gemeinsamen Forschungsprojekten und -programmen, die Entwicklung gemeinsamer Forschungsplattformen und die Schaffung interinstitutioneller Forschungsgruppen, heißt es in einer Erklärung der Universität.</p> <p>Ziel sei auch, die Zusammenarbeit durch ein Zugehörigkeitsgefühl der Angestellten zu stärken, beispielsweise über ehrenamtliche, verbundene oder gemeinsame Professuren. Dies werde dazu beitragen, die Zusammenarbeit in Lehre und Doktorandenausbildung zu verbessern, indem der Beitrag von LIH- und LIST-Forschern zum Lehrprogramm der Universität auf Bachelor- und Master-Ebene und der Zugang zur Doktorandenausbildung der Universität erleichtert wird.&nbsp;</p> <p>„Die Universität Luxemburg, LIH und LIST haben eine starke Erfolgsbilanz für gemeinsame und kooperative Forschungsaktivitäten aufgestellt und sind Grundpfeiler der Forschung Luxemburg“, zitiert die Universität in der Mitteilung ihren Rektor Prof. Stéphane Pallage. „Wir sind begeistert, die Rahmenbedingungen für eine künftige wirksame Forschungs- und Bildungszusammenarbeit zwischen unseren Institutionen zum Nutzen der Gesellschaft zu verbessern.“</p> <p><strong>Die dreifache Helix&nbsp;</strong></p> <p>„In Luxemburg implementieren wir das ‚Triple Helix Model‘ viel schneller und besser, als das jedes andere Land schafft“, erklärt Dr. Thomas Kallstenius, Geschäftsführer des LIST, bei der virtuellen Pressekonferenz anlässlich der Unterzeichnung des Vertrags. Die „Dreifach-Helix“ bezeichnet allgemein-symbolisch die sich überlappende Kooperation zwischen einer Regierung, der Wissenschaft und dem privaten Bereich. „Dazu ist Koordination und komplementäres Verhalten nötig“, betont auch Kallstenius die Schlüsselelemente der fruchtbaren Zusammenarbeit. Die erreiche man bereits erfolgreich über gemeinsame Professoren und Forschungsstudenten, wie sie im Rahmenwerk der neuen Vereinbarung neu verbrieft werden. „Kollaboration funktioniert am besten zwischen Menschen und mit solchen geteilten Positionen kann man das sehr effizient implementieren!“ Ein weiteres aktuelles Beispiel für eine neuartige Zusammenarbeit: Eine erste interinstitutionelle Forschungsgruppe hat am Freitag ihren „Kick-off“ – und beschäftigt sich dann mit intelligenten Werkstoffen (auch: smart materials), also beispielsweise Materialien, die sich nach einer Verformung offenbar regelrecht daran erinnern, wie sie früher ausgesehen haben, und wieder diese ehemalige Form einnehmen können.</p> <p>Als Minister für Hochschulbildung und Forschung fiel es Claude Meisch leicht, dem Kooperationsabkommen seinen Segen zu geben: „Diese Kooperationsvereinbarungen werden das gesamte wissenschaftliche Ökosystem in Luxemburg stärken“, zitiert die Universität in ihrer Mitteilung den Minister, der sicher ist: „Durch ein koordiniertes und komplementäres Handeln werden die Forschungseinrichtungen ihren Beitrag zu den großen Herausforderungen unserer Zeit nutzen!“</p> <p><strong>Frank Goebel</strong></p> <p>https://www.tageblatt.lu/?post_type=post&amp;p=866629</p> https://www.list.lu/media/press/komplementaere-dreifach-helix-lih-und-list-wollen-noch-enger-mit-der-universitaet-kooperieren/ Scan4Chem, au consommateur de mettre la pression <p>Fanny l’a vu tout de suite. Au milieu de tout le catalogue, la petite princesse de 6 ans a craqué pour «Tommy», un ours en peluche marron. «Ses yeux sont craquants», s’est-elle exclamée, en se retournant vers sa maman. Le «Je le veux» n’était pas loin.</p> <p>Avec Scan4Chem, l’application que le Luxembourg Institute of science and technology (List) vient de republier dans les stores, dans le cadre d’un projet européen, cette dernière pourra directement savoir si cet ours comporte des substances toxiques.</p> <p>Les substances extrêmement préoccupantes (SVHC) sont des produits chimiques qui sont, par exemple, des substances cancérigènes, mutagènes, toxiques pour la reproduction ou particulièrement nocives pour l’environnement. Ils se retrouvent dans les articles comme les jouets, les articles de sport, les meubles, les appareils électriques, les vêtements ou les emballages de produits alimentaires (mais pas dans les produits alimentaires eux-mêmes qui tombent sous une autre législation.</p> <p>Avec l’application, la maman peut scanner le code-barres du jouet. Soit elle le retrouve et il lui est indiqué quelles sont les substances présentes qui pourraient ne pas convenir à sa fille, soit elle ne le retrouve pas et peut désormais demander à la société qui fabrique l’ours de déclarer la liste des composants dans cette base de données européennes.</p> <p>Selon la nouvelle législation, dès que le produit est présent à plus de 0,1% de l’article, l’entreprise a l’obligation de l’avoir déclaré dans les 45 jours de sa mise sur le marché. La nouvelle version, <a href="https://www.askreach.lu/consumer/scan4chem-app">que l’on peut télécharger ici dans les deux principaux stores</a>, permet aussi aux fabricants de déclarer plus facilement leurs produits.</p> <p>La base de données référence 10.000 entreprises, dont 200 ont déjà rejoint le mouvement, et 21.000 articles. Les Européens ont déjà demandé que 10.000 autres produits y soient aussi intégrés.</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/scan4chem-au-consommateur-mett</p> https://www.list.lu/media/press/scan4chem-au-consommateur-de-mettre-la-pression/ Wie Forscher das Virus im Abwasser detektieren <p>Um Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Coronastep+-Projekt vom Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) zu bekommen, haben wir mit der Projektleiterin Dr. Leslie Ogorzaly gesprochen. Leslie Ogorzaly ist Virologin und ihre Forschung konzentriert sich hauptsächlich auf Methoden zum Nachweis von Viruspartikeln im Wasser, mit besonderem Interesse an der Charakterisierung des infektiösen Zustands von Viren.</p> <p><strong>Für die ganz Eiligen, hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Fakten zum Coronastep+-Projekt:</strong></p> <p>Im Coronastep+-Projekt vom LIST wird anhand von Proben des Abwassers am Zulauf von 13 Kläranlagen aus ganz Luxemburg (was in etwa 75-80% der luxemburgischen Bevölkerung abdeckt) die Präsenz von Sars-CoV-2 innerhalb der luxemburgischen Bevölkerung nachgewiesen. Wenn man die Resultate von Coronastep+ mit denen der groß angelegten Tests (Large Scale Testing und klinische Tests) vergleicht, erkennt man über die letzten Wochen und Monate jeweils denselben Trend. Beide Testverfahren ergänzen sich also gut.</p> <p>Mit den Coronastep+-Messungen erkennt man jedoch früher einen Trend zur Entwicklung der Pandemie in Luxemburg als mit den groß angelegten PCR-Tests. Eine Zunahme der Zahl der mit Sars-CoV-2 infizierten Menschen manifestiert sich ein oder zwei Tage früher in den Abwasserdaten als in den medizinischen Diagnosen von Erkrankungen. Mit den Coronastep+-Messungen bekommt man also einerseits schneller und andererseits auch kostengünstiger einen Überblick über die Lage, da nur eine Probe pro Kläranlage benötigt wird, um einen Überblick über die Infektionshäufigkeit bei einer großen Zahl von Menschen zu erhalten. Auch regionale Trends können mit dem Projekt erfasst werden. Das Projekt erlaubt es dafür im Gegensatz zu PCR-Tests am Menschen allerdings nicht, möglicherweise ansteckende Personen zu identifizieren und somit durch anschließende Isolationsund Quarantänemaßnahmen etwaige Infektionsketten zu durchbrechen. Mit dem Projekt kann man auch nicht die exakte Anzahl an infizierten Personen voraussagen – wobei jedoch daran geforscht wird, dies in Zukunft zu ermöglichen.</p> <p>Wie es scheint, sind Viren im Abwasser nicht mehr ansteckend. Dies wird zurzeit aber noch im Coronastep+-Projekt wissenschaftlich geprüft und kann erst nach diesen Analysen mit Sicherheit geklärt werden. Es scheint auch, dass Kläranlagen das Virus zerstören können. Auch dies wird durch das Projekt erforscht.</p> <p><strong>Für mehr Details zum Projekt hier dann das ganze Interview mit Leslie Ogorzaly:</strong></p> <p><em><strong>Dr. Leslie Ogorzaly, Du bist Projektleiterin des Coronastep+-Projekts. Eine wichtige Frage gleich zu Beginn: Wie ist es überhaupt möglich, dass sich das Virus im Abwasser nachweisen lässt?</strong></em></p> <p>Sars-CoV-2 ist eine relativ neue Form des Coronavirus. Die Abkürzung „Sars“ steht für „Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom“. Die Viren gelangen vor allem über Zellen der Atemwege in den menschlichen Körper, wo sie sich ausbreiten und vermehren. Ein Teil der Viren oder Bestandteile davon werden über den Darm ausgeschieden. Ihre Spuren finden sich dann in den Exkrementen infizierter Menschen – mit denen sie über die Kanalisation schließlich ins Abwasser gelangen.&nbsp;Mit geeigneten Analysetechniken können Forscher sie nachweisen. Dazu nehmen sie – wie im Projekt Coronastep+ des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) – Proben des Abwassers am Zulauf von Kläranlagen.</p> <p><em><strong>Wie gehen die Forschenden vor, um die Viren nachzuweisen?</strong></em></p> <p>Der Nachweis von Coronaviren erfolgt im Wesentlichen in drei Schritten. Zunächst wird das Abwasser im Verlauf eines Tages gesammelt. Danach wird die Abwasserprobe konzentriert – mit dem Ziel, die Dichte der VirusRNA-Fragmente in der Probe zu erhöhen. Dazu reduzieren die Forscher das Volumen der Abwasserprobe mithilfe eines Ultrafiltrationsverfahrens. Dadurch wird das Wasservolumen der Probe bei gleichbleibender Anzahl an Viren deutlich verringert. Die Folge: Die Konzentration der Viren steigt, wodurch sie leichter nachzuweisen sind. Zum Nachweis wird anschließend eine weit verbreitete molekularbiologische Methode eingesetzt, die sich in der Mikroben-Analytik seit Langem bewährt hat: die so genannte Polymerase-Kettenreaktion, kurz PCR. Dabei handelt es sich um genau die gleiche Methode wie jene, mit der Mund-Rachen-Abstrichproben in diagnostischen Tests auf SarsCoV-2 untersucht werden.</p> <p><em><strong>Lassen sich aus den Daten auch Rückschlüsse darauf ziehen, wie viele Menschen gerade (aktiv) infiziert sind?</strong></em></p> <p>Nein, noch nicht. Das ist im Moment leider nicht möglich. Denn bis jetzt fehlen uns noch entscheidende Informationen: Wir wissen nicht, wie viele Viren ein Infizierter in der Regel mit dem Stuhl ausscheidet – mit anderen Worten: die Zahl der Viren pro Gramm Stuhl. Ebenso wenig wissen wir Bescheid über die Zeit zwischen der Verbreitung des Virus durch den Menschen, seinen Weg in die Kanalisation und die Ankunft in der Kläranlage. Und wir wissen nicht, ob ein Teil der&nbsp;Viren eventuell verschwindet. Sobald diese Zusammenhänge besser verstanden sind, wird es möglich sein, die Zahl der infizierten Personen in dem an die Kläranlage angeschlossenen Gebiet auf der Grundlage der Gesamtkonzentration der im Abwasser nachgewiesenen Viren abzuschätzen. Eine solche Schätzung ist letztlich eines der Ziele unseres Projekts. Daher widmen sich einige Aspekte von Coronastep+ der Untersuchung dieser Forschungslücken. Aus experimenteller Sicht&nbsp;untersuchen wir derzeit, wie viele Viren pro Person aus menschlichen Exkrementen in das Abwasser gelangen.</p> <p><em><strong>Was verraten die Daten bereits jetzt?</strong></em></p> <p>Die Daten ermöglichen es uns, Trends zu erkennen – und das sehr frühzeitig. Tatsächlich spiegeln die dynamischen Muster der Viruskonzentration im Abwasser im Verlauf der Zeit die Veränderungen in der Zahl der Infizierten deutlich wider. Derzeit besteht eine sehr gute Korrelation zwischen diesen beiden Dynamiken. Beispielsweise ist seit etwa Mitte Oktober ein signifikanter und steiler Anstieg der Sars-CoV2-Konzentration im Abwasser zu verzeichnen. Wir vergleichen die&nbsp;Ergebnisse unserer Analysen auch regelmäßig mit den neuesten Ergebnissen der Neuinfektionen, die wir durch groß angelegte Tests an der Bevölkerung erhalten haben. Wir sehen dabei deutlich, dass sich beide Testarten sehr gut ergänzen und die gleichen Trends offenbaren.</p> <p><em><strong>Welche Kläranlagen werden ausgewertet?</strong></em></p> <p>Für unsere Studie, die wir im März 2020 begonnen haben, werten wir derzeit Daten von 13 Kläranlagen in verschiedenen Teilen Luxemburgs aus. Konkret handelt es sich dabei um die Kläranlagen in Beggen, Schifflingen, Petingen, Bettemburg, Hesperingen, Mersch, Böwingen/Attert, Übersyren, Echternach, Grevenmacher, Bleesbrück, Troisvierges und Wiltz. Das sind bei Weitem nicht alle Kläranlagen des Landes, aber es sind die wichtigsten und größten. Und sie sind über alle Regionen Luxemburgs verteilt, sodass sie ein gutes Bild von der Situation und Entwicklung auf nationaler Ebene vermitteln. Insgesamt decken diese 13 Kläranlagen etwa 75 bis 80 Prozent der Bevölkerung Luxemburgs ab.</p> <p><em><strong>Wie schnell erhalten Sie ihre Ergebnisse? Bilden die Daten stets die aktuelle Situation ab oder führt die Prozedur der Auswertung zu einem Zeitverzug?</strong></em></p> <p>Um repräsentativ zu sein, ist es notwendig, Abwasserproben aus dem Einlauf der untersuchten Kläranlagen über 24 Stunden hinweg zu sammeln. In der Regel sammeln wir die integrierten 24-Stunden-Proben morgens ein und bringen sie zur Analyse ins Labor. Die Ergebnisse der Analyse im Labor liegen dann am Abend vor. Zwischen dem Eingang der Proben und dem Zeitpunkt, an dem die Ergebnisse bekannt sind, vergehen meist sechs bis acht Stunden. Das Analyseverfahren&nbsp;verursacht also, wenn überhaupt, nur eine sehr geringe Verzögerung bei der Beurteilung der Situation. Wir entnehmen jedoch nicht an jeder Messstation täglich Proben. Ursprünglich war geplant, den Virusgehalt des Abwassers von allen untersuchten Kläranlagen einmal pro Woche zu überprüfen. In den letzten Jahren haben wir jedoch auf Ersuchen der Regierung die Häufigkeit der Probenahmen erhöht. Nun ist es das Ziel, in jeder Anlage mindestens zwei- bis dreimal pro Woche eine Abwasseranalyse durchzuführen.</p> <p><em><strong>Wie verlässlich sind die Ergebnisse? Wie hoch ist das Risiko von Fehlmessungen?</strong></em></p> <p>Die Bestimmung der Viruslast im Abwasser ist nicht nur sehr empfindlich, sondern auch sehr zuverlässig. Auch wenn es noch nicht möglich ist, die genaue Zahl der infizierten Personen im Einzugsgebiet einer Kläranlage zu bestimmen, lassen sich Trends in der Entwicklung der Pandemie klar und eindeutig erkennen. Dennoch ist es möglich, dass äußere Einflüsse die Messungen beeinträchtigen – zum Beispiel extreme Wetterereignisse wie starke Regenfälle. Diese führen zu einer&nbsp;Zunahme der Abwassermenge in der Kanalisation und am Eingang von Kläranlagen, was zu einer Verdünnung der Viruslast führen könnte. Solche Phänomene werden in unserer Methode der Datenverarbeitung berücksichtigt.</p> <p><em><strong>Wie lassen sich falsche Ergebnisse durch solche Störfaktoren vermeiden?</strong></em></p> <p>Um eine Verfälschung der Angaben zur Viruskonzentration, zum Beispiel durch einen stark erhöhten Regenzufluss im Abwasser, auszuschließen, berücksichtigen wir in unseren Modellrechnungen zur geschätzten Viruslast zusätzlich zu den Messungen die Abwasser-Durchflussmenge.</p> <p><em><strong>Wäre es möglich, ein automatisiertes System für eine ständige Überwachung der Abwässer aufzubauen?</strong></em></p> <p>Für die Entnahme von Abwasserproben werden bereits automatische Sammelvorrichtungen eingesetzt. Diese Geräte sammeln den ganzen Tag über alle fünf Minuten jeweils einige Milliliter Wasser, das in einem Behälter aufgefangen wird. Auf diese Weise erhalten wir schließlich an allen Messpunkten eine über den Tag integrierte Probe, die die Bedingungen im zugeführten Abwasser der letzten 24 Stunden widerspiegelt. Allerdings: Um die gesammelten Proben zu konzentrieren und mikrobiologisch zu analysieren, müssen sie ins Labor gebracht werden. Daran führt bislang kein Weg vorbei. Das macht es derzeit unmöglich, ein vollautomatisches Überwachungssystem zu installieren.</p> <p><em><strong>Können Abwasseranalysen, wie sie im Rahmen von Coronastep+ erstellt werden, die groß angelegten Tests ersetzen?</strong></em></p> <p>Nicht wirklich. Tatsächlich wären solche Analysen eine gute Alternative zu den groß angelegten Tests in der Bevölkerung – wenn es darum geht, landesweite Entwicklungen der Pandemie so früh wie möglich zu erkennen. Wir haben festgestellt, dass sich zum Beispiel eine Zunahme der Zahl der mit Sars-CoV-2 infizierten Menschen ein oder zwei Tage früher in den Abwasserdaten manifestiert als in den Befunden der groß angelegten Tests. Die Abwasseranalyse ermöglicht es auch, &nbsp;gefährdete Gebiete zu identifizieren, weil wir wissen, dass es geografische Unterschiede gibt. Ein weiterer Vorteil unserer Methode besteht darin, dass nur eine Probe pro Kläranlage benötigt wird, um einen Überblick über die Infektionshäufigkeit bei einer großen Zahl von Menschen zu erhalten. Alle Haushalte und Personen, die über das Kanalisationssystem an die Kläranlage angeschlossen sind, werden auf einmal erfasst. Übrigens bedeutet das auch, dass die Kosten für Abwasseranalysen deutlich niedriger sind als die Kosten für breit angelegte klinische Tests. Allerdings kann die Abwasseranalyse die groß angelegten Tests nicht vollständig ersetzen, da damit keine Identifizierung von infizierten Personen möglich ist. Und dies ist ja wichtig in der Pandemie, um durch anschließende Isolations- und Quarantänemaßnahmen Infektionsketten zu durchbrechen – und somit die Verbreitung des Virus einzudämmen.</p> <p><em><strong>Wie sehen die bisherigen Resultate aus? Was lässt sich daran erkennen?</strong></em></p> <p>Die Daten zeigen, dass die Konzentration des genetischen Materials von Sars-CoV-2 im Abwasser aller betrachteten Kläranlagen seit etwa Mitte Oktober dramatisch angestiegen ist. Das ist ein klarer Hinweis auf den Trend in ganz Luxemburg. Darüber hinaus sind die nachgewiesenen Viruskonzentrationen viel höher als die, die wir im März und April – auf dem Höhepunkt der ersten Pandemiewelle – gemessen haben. Diese Daten spiegeln eindeutig eine entsprechend hohe Verbreitung des Virus in der Bevölkerung wider. Die zweite Welle der Pandemie rollt.</p> <p><em><strong>Gibt es regionale Unterschiede?</strong></em></p> <p>Nein, im Moment nicht. Das Gesamtbild ist im Wesentlichen an allen Messpunkten in Luxemburg gleich, auch wenn einige Kläranlagen eine höhere Viruskonzentration aufweisen als andere. In der Vergangenheit – zum Beispiel während des Sommers – waren jedoch deutliche regionale Unterschiede feststellbar, mit einer hohen Prävalenz des Virus im südlichen Teil des Landes.</p> <p><em><strong>Stellen die Viren im Abwasser eine Gefahr für Menschen dar?</strong></em></p> <p>Es scheint, dass die Viren im Abwasser nicht infektiös sind. Das ist auf die Struktur dieser Art von Viren zurückzuführen. Coronaviren sind umhüllte Viren, von denen bekannt ist, dass sie sehr empfindlich auf Umwelteinflüsse reagieren. Das führt unter anderem dazu, dass die Viren im Wasser schnell ihre Handlungsfähigkeit verlieren und schließlich deaktiviert werden. Danach sind sie nicht mehr in der Lage, Menschen, die mit Wasser in Kontak kommen, zu infizieren. Diese Annahme, die auf einigen Messdaten und Literaturhinweisen beruht, muss jedoch noch wissenschaftlich verifiziert werden. Das ist ein weiteres Ziel des Projekts Coronastep+. Dazu sind wir auf die Unterstützung unserer Forschungskollegen vom Luxemburger Institute of Health (LIH) angewiesen, mit denen wir eng zusammenarbeiten. Denn um infektiöse Viren für Experimente zu kultivieren, ist ein biologisches Labor mit der höchsten Sicherheitsstufe 3 erforderlich. Ein solches Labor steht am LIH zur Verfügung. Dort werden demnächst die Versuche zu einer möglichen Gesundheitsgefährdung durch Viren im Abwasser beginnen.</p> <p><em><strong>Lassen sich die Viren im Klärwerk beseitigen?</strong></em></p> <p>Ja, es scheint so. Auch das ist hauptsächlich auf die Struktur von Sars-CoV-2 zurückzuführen, die dafür sorgt, dass die Viren während der Abwasserbehandlung inaktiviert und entfernt werden. Darüber hinaus haben wir in der ersten Phase&nbsp;dieses Projekts auch den Auslass von Kläranlagen untersucht, wo das gereinigte Wasser in einen Fluss geleitet wird. Dort haben wir in dem behandelten Wasser nie Viren nachgewiesen.<br /> &nbsp;</p> <table border="1" style="width:100%"> <tbody> <tr> <td><strong>Weitere Infos</strong> <p><em><strong>Zum Projekt </strong></em></p> <p>Als Koordinator des Projekts Coronastep+ arbeitet das LIST eng mit dem Luxemburger „Institute of Health“ (LIH), dem „Laboratoire national de santé“ (LNS) sowie dem „Luxembourg Centre for Systems Biomedicine“ (LCSB) an der Universität Luxemburg zusammen. Ermöglicht hat das Projekt auch die Zusammenarbeit mit der „Administration de la gestion de l’eau“ und den verschiedenen Abwassersyndikaten des Landes (Sidero, Sidest, Siden, Siach, Sivec, Step und Ville du Luxembourg).</p> <p><em><strong>Zu Leslie Ogorzaly </strong></em></p> <p>Dr. Leslie Ogorzaly ist Principal Investigator (R&amp;T Associate) in der Forschungsgruppe „Umweltmikrobiologie und Biotechnologie“ beim LIST. Sie ist Virologin und hat an der Universität von Lothringen im Bereich Umwelt und Gesundheit promoviert (2009). Seitdem initiiert und beteiligt sich Dr. Leslie Ogorzaly an F&amp;E-Projekten im Bereich der Wassermikrobiologie am LIST. Ihre Forschung konzentriert sich hauptsächlich auf Methoden zum Nachweis von Viruspartikeln im Wasser, mit besonderem Interesse an der Charakterisierung des infektiösen Zustands von Viren. Dr. Leslie Ogorzaly hat einige der neuesten technologischen Werkzeuge entwickelt, die heute für die Überwachung von Viren im Wasser zur Verfügung stehen, wobei sie neue molekulare Werkzeuge – namentlich Aptamer, Echtzeit-Nachweis und Sequenzierung der nächsten Generation – mit herkömmlichen kulturbasierten Ansätzen kombiniert hat. In jüngerer Zeit rückte dank einer engen Zusammenarbeit mit Hydrologen des LIST auch der Zusammenhang zwischen viraler Kontamination und dem Wasserkreislauf in ihren Fokus.</p> </td> </tr> </tbody> </table> <table border="1" style="width:100%"> <tbody> <tr> <td><strong>Über das PCR-Verfahren</strong> <p><em><strong>Wie funktioniert das PCR-Verfahren? </strong></em></p> <p>Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen besteht der PCR-Ansatz eigentlich aus zwei getrennten Schritten. Aus diesem Grund sprechen die Experten auch von der Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion, kurz RT-PCR. Nach der Reinigung wird die RNA der im Abwasser vorhandenen Viren zunächst in DNA (Desoxyribonukleinsäure) umgekehrt – revers – transkribiert, also „umgeschrieben“. Die Abkürzung RNA steht für Ribonukleinsäure – ein komplexes Biomolekül, das bei manchen Viren das genetische Material, das heißt die genetische Information, trägt. Das resultierende DNA-Molekül lässt sich dann im Labor vervielfältigen – im Fachjargon Amplifikation genannt. Mithilfe der PCR-Technik können die Forscher überprüfen, ob bestimmte Gene, die für das Erbgut von Sars-CoV-2 charakteristisch sind, in der Abwasserprobe vorhanden sind – sozusagen die Visitenkarte der Viren. Bestimmte kleine synthetische Moleküle (im Fachjargon Primer und Sonden genannt), die als winzige biomolekulare „Spürhunde“ fungieren, helfen, diese Gene aufzufinden. Bei ihrer Suche nach Sars-CoV-2 richten die Wissenschaftler ihre Aufmerksamkeit auf zwei verschiedene Komponenten des Virus-Genoms: das sogenannte E-Gen und das N-Gen. Nur wenn sich beide Gene in der Probe auffinden lassen, gilt das Virus als eindeutig nachgewiesen.</p> <p><em><strong>Funktioniert das PCR-Verfahren mit allen Arten von Viren? </strong></em></p> <p>Im Prinzip ja – unter der Voraussetzung, dass die Struktur und das Genom des Virus bekannt sind, das nachgewiesen werden soll. Diese Methode ist das klassische Werkzeug zum Nachweis von Viren, Bakterien und anderen Arten von Mikroorganismen in Umwelt- und Wasserproben. In Luxemburg wird sie seit vielen Jahren eingesetzt, um das Vorhandensein von Mikroorganismen in Abwasserproben zu analysieren. Die dabei verwendeten Techniken – das Konzentrationsverfahren sowie die RT-PCR – müssen jedoch angepasst werden, um spezifisch für das interessierende Virus zu sein. Als klar wurde, dass Sars-CoV-2 im Abwasser vorhanden ist, haben wir die Methoden entsprechend darauf angepasst.</p> <p><em><strong>Wie empfindlich sind die Messungen? </strong></em></p> <p>Mit dieser Methode lässt sich die Konzentration von Viren im Abwasser sehr genau bestimmen. Allerdings ist eine Mindestkonzentration erforderlich, um die Nachweisgrenze des analytischen Assays zu überschreiten, damit die Viren überhaupt nachgewiesen werden können. Die Grenze für einen zuverlässigen Nachweis von genetischen Spuren von Sars-CoV-2 liegt bei etwa 1.000 Viruspartikeln (oder RNA-Molekülen) pro Liter Abwasser.</p> </td> </tr> </tbody> </table> <p><br /> <strong>Jean-Paul Bertemes, Ralf Butcher</strong></p> https://www.list.lu/media/press/wie-forscher-das-virus-im-abwasser-detektieren/ Moins d'énergie pour plus de froid <p>Avant d'arriver au List en 2014, Emmanuel Defay a passé quinze ans au Commissariat à l'énergie atomique (CEA) à Grenoble où il travaillait sur les matériaux piézoélectriques, puis à l'Université de Cambridge où il a effectué des recherches sur l'effet électrocalorique pour le refroidissement à l'état solide. « Le groupe de recherche au sein du List est une suite logique de mes travaux précédents. Le Luxembourg m'offrait l'opportunité de travailler à plus long terme dans ce domaine », détaille-t-il. D'une manière générale, le groupe de recherche s'intéresse au développement de matériaux présentant un couplage énergétique. C'est le cas des isolants piézoélectriques qui se polarisent électriquement sous l'action d'une contrainte mécanique et réciproquement, se déformer lorsqu'on leur applique un champ électrique. Ce sont d'ailleurs les applications de ces matériaux dans le domaine des microphones, et donc de la musique, qui ont été le point de départ des recherches de celui qui est aussi bassiste.</p> <p>Une partie des recherches menées par Emmanuel Defay et ses collègues — celle qui leur a valu cette publication dans Science — est consacrée à l'effet électrocalorique qui se produit dans les céramiques et les polymères et qui permet de déclencher une variation de température. « Cet effet est connu depuis les années 1930, mais les variations de températures étaient trop faibles pour être considérées », précise le chercheur. Les travaux menés au List ont permis d'atteindre dans un prototype d'échangeur thermique, des différences de température de l'ordre de treize degrés, un nouveau record en la matière qui dépasse des chercheurs américains qui ne sont arrivés qu'à neuf degrés. « Toute la partie prototypage a été effectuée au Luxembourg, avec un matériau fabriqué par l'entreprise japonaise Murata Manufacturing », se réjouit Emmanuel Defay. « Nous avons développé un régénérateur électrocalorique actif à modules multicouches au tantalate de plomb et de scandium. La conception structurelle et l'isolation ont été améliorées grâce à de la modélisation numérique par éléments finis. » Les applications concrètes dans l'industrie - réfrigérateurs, climatiseurs - sont prometteuses, comme témoignent les contacts noués et renforcés depuis la publication scientifique. « L'énergie utilisée à des fins de réfrigération représente vingt pour cent de la consommation mondiale d'énergie et on connaît les problèmes de gaz à effet de serre utilisés dans les système à compression. Les matériaux électrocaloriques sont des candidats prometteurs pour les applications de refroidissement moins gourmandes en énergie, moins polluantes et moins bruyantes. » En somme, la recherche luxembourgeoise vient peut-être de développer un composant essentiel des frigos du futur.</p> <p>« La recherche de pointe a besoin de deux choses : du temps et de l'argent. Luxembourg offre les deux et, à condition de mettre en place une stratégie claire et de définir un sujet original et prometteur, rien n'empêche d'aller plus loin et de se placer dans le concert mondial », souligne Emmanuel Defay qui rappelle que ces travaux ont été financés par plusieurs projets qui ont bénéficié du soutien du Fonds National de la Recherche du Luxembourg dans le cadre de programmes de financement Pearl, Pride et Core.</p> <p>Si ces travaux suscitent l'intérêt de la communauté scientifique et de l'industrie, de nombreuses phases de recherche et d'évolution sont encore à développer pour rivaliser avec les systèmes de refroidissement actuels. Améliorer les propriétés du matériau développé, trouver un substitut au plomb qui entre aujourd'hui dans sa composition, progresser dans l'apport d'énergie et l'isolation et s'intéresser au conditionnement pour arriver à des applications industrielles... telles sont les pistes de recherche et de développement qui attendent encore Emmanuel Defay et ses chercheurs.&nbsp;</p> <p><strong>France Clarinval</strong></p> https://www.list.lu/media/press/moins-denergie-pour-plus-de-froid/ Catalyseur d’innovation <p>Encore une décennie et l’humanité pourrait avoir une base permanente sur la Lune. Les matières premières sont là pour le permettre: le régolithe, cette poussière qui recouvre la surface lunaire est exploitable, de même que certaines roches. Et surtout, il y a de l’eau aussi sur l’Astre de la Nuit. Selon des analyses récentes de la NASA, l’agence spatiale américaine, elle serait même plus abondante que l’on ne pensait, piègée sous forme de glace dans une multitude de cratères. Ce qu’on trouve aussi sur la Lune, ce sont les restes des missions spatiales qui l’avaient pour cible. Autant de matériaux que l’on pourrait recycler pour construire une première base lunaire.</p> <p>Mais comment atteindre cet objectif? C’est dans un climat d’excitation générale qu’a eu lieu hier l’envol officiel d’une institution qui pourrait fournir une réponse globale à cette question aux très multiples facettes. L’«European&nbsp;Space Resources Innovation Centre» a ainsi été créé en août dernier par l’Agence spatiale luxembourgeoise (LSA) et le «Luxembourg Institute of Science and Technology» (LIST) comme département de ce dernier.</p> <p><strong>«L’aventure commence maintenant»</strong></p> <p>Suite à un accord de coopération signé entre le gouvernement luxembourgeois et l’Agence Spatiale Européenne (ESA), cette dernière rejoindra en fin d’année l’ESRIC qui s’inscrit dans le cadre de l’initiative SpaceResources.lu et dont l’ambition est de devenir un centre d’expertise de renommée internationale pour les aspects scientifiques, techniques, commerciaux et économiques liés à l’utilisation des ressources spatiales pour l’exploration humaine et robotique. «L’aventure commence maintenant», s’est réjoui le Ministre de l’Economie Franz Fayot (LSAP), saluant l’ESRIC comme «un catalysateur pour l’innovation dans le domaine des ressources spatiales». L’objectif serait de construire un&nbsp;«écosystème» dans ce secteur en partenariat avec de nombreux partenaires publics et privés.</p> <p>Et Franz Fayot de souligner sous l’oeil de plus de 400 spectateurs de par le monde qui ont assisté au Livestream sur Youtube l’engagement résolu du Luxembourg dans le domaine des «space resources» depuis 2016 et de rappeler que le Grand-Duché a rejoint il y a peu le programme Artemis de la NASA, qui prévoit la prochaine mission habitée sur la Lune d’ici 2024 – avec l’envoi de la première femme sur l’Astre de la nuit.</p> <p>Le ministre de l’Enseignement Supérieur et de la Recherche, Claude Meisch, a de son côté félicité tous les partenaires et le LIST en particulier, pour lequel l’ESRIC serait un achèvement majeur. Mais le fait qu’un tel centre d’innovation puisse être ancré au Grand-Duché serait aussi une reconnaissance pour la politique nationale de promotion de la recherche. Et d’ailleurs l’ESRIC serait aussi un acteur de taille pour l’implémentation des stratégies de recherche nationales.</p> <p><strong>«Une fantastique opportunité au bon moment»</strong></p> <p>«L’avenir est plus proche qu’il ne semble», a expliqué Jan Wörner, le directeur général de l’ESA, saluant que le Luxembourg «est connu pour toujours emprunter de nouvelles approches». «We want to power ESRIC», a-t-il promis. Bernard Hufenbach, «Head of Strategic Planning» de l’Agence Spatiale Européenne, s’est félicité des «pas significatifs et visionnaires» entamés ces deux dernières années pour donner de l’élan à l’exploitation des ressources de l’espace. Le Luxembourg fait d’ailleurs partie depuis 2019 de l’«European Space Exploration Envelope Programme» qui doit conforter le rôle pivotal de l’Europe dans l’exploration spatiale en soutenant tant la recherche fondamentale que la participation à des missions spatiales d’autres nations. Parmi les questions prioritaires qui se posent actuellement figurent selon lui la réduction des coûts de transport vers l’espace, mais l’optimisation des processus pour l’extraction d’oxygène dans des environnements comme la Lune par exemple.</p> <p>Thomas Kallstenius, le directeur du LIST, a de son côté pointé la recherche sur les matériaux au sein de son institut, mais aussi sur la purification d’eau. «C’est une fantastique opportunité pour nous au bon moment», a-t-il dit à propos de l’ESRIC, vantant au passage les «chemins de décision courts» au Grand-Duché qui permettraient d’avancer vite.</p> <p>«Le secteur a surtout aussi besoin d’entrepreneurs», a pointé de son côté Hansjörg Dittus, membre du comité de direction du «Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt» (DLR), le centre aérospatial allemand. D’ailleurs, un incubateur pour des startups dans le domaine doit voir le jour au sein de l’ESRIC l’année prochaine.</p> <p>«L’ESRIC est une pièce très importante dans la construction de l’écosystème «space resources»», a souligné Marc Serres, le directeur de la jeune Agence Spatiale luxembourgeoise. L’engagement dans cette voie d’avenir dès 2016 porterait vraiment ses fruits. &nbsp;&nbsp; &nbsp;</p> <table border="1"> <tbody> <tr> <td><strong>Pilote par intérim : Mathias Link accompagne l’éclosion de l’ESRIC</strong> <p>Mathias Link, directeur des Affaires internationales et des Ressources spatiales à l’Agence Spatiale Luxembourgeoise, dirigera le développement et les premières activités de l’ESRIC avec ses principaux partenaires. Cela inclut le soutien au recrutement d’un futur directeur.</p> <p>L’expert dans le domaine des ressources spatiales a occupé des fonctions similaires dans les domaines des affaires internationales, des question juridiques et réglementaires, de la recherche et des finances au sein du ministère de l’Économie et de Luxinnovation avant de rejoindre la LSA. Et depuis plus de dix ans, Mathias Link représente le Luxembourg dans les comités liés à l’espace de l’Union européenne et de l’ESA, ainsi qu’au Comité des Nations Unies sur les utilisations pacifiques de l’espace extra-atmosphérique. Il a également été membre du groupe de travail de La Haye sur la gouvernance des ressources spatiales internationales. Avant de rejoindre le secteur public, Mathias Link a occupé des postes dans la société de conseil en gestion Booz Allen Hamilton, chez Siemens Corporate Technology à Munich et dans les laboratoires de recherche Philips à Eindhoven. Mathias Link est titulaire d’un doctorat en physique appliquée de l’Université de Lorraine en France, et d’un master en ingénierie microtechnique de l’École polytechnique fédérale de Lausanne, en Suisse.</p> </td> </tr> </tbody> </table> <table border="1" style="width:100%"> <tbody> <tr> <td><strong>«De grosses opportunités à saisir»</strong> <p>Avec le lancement officiel mercredi de l’ESRIC sous la houlette de la Luxembourg Space Agency (LSA), le directeur de la LSA Marc Serres fait le point sur un secteur qui a tout pour devenir grand dans un avenir proche, avec des entreprises luxembourgeoises présentes sur la Lune. Tour d’horizon de cette conquête spatiale d’un nouveau genre.</p> <p><em><strong>Deux ans après son lancement, la Luxembourg Space Agency est-elle toujours un facilitateur d’entreprises? </strong></em></p> <p>Oui, nous sommes toujours dans l’esprit du départ, à savoir diversifier l’économie luxembourgeoise en facilitant le développement des entreprises. Le spatial était traditionnellement tiré par les institutions publiques, mais cela a fortement évolué. Aujourd’hui le secteur est présent dans la vie quotidienne, ne serait-ce qu’avec la diffusion de la télévision. Le spatial est aussi présent dans des domaines aussi divers que la météorologie, mais aussi avec la science ou encore les transports comme avec GPS et Galileo dont nous ne pouvons nous passer sur nos téléphones. Cela entraîne des opportunités commerciales dans le domaine des infrastructures, des données satellitaires. L’Union Européenne investit dans ce domaine, et la diffusion des données ne sert pas que pour le spatial, mais aussi pour l’agriculture par exemple. C’est un secteur qui s’est vulgarisé, et même s’il n’existe pas encore de marché à proprement parler, il y a de grosses opportunités à saisir.</p> <p><em><strong>Quel est l’impact de la crise du Covid-19 sur les entreprises du secteur spatial? </strong></em></p> <p>Nous observons des reports de contrats, des clients eux-mêmes touchés reportent alors que les discussions étaient avancées. Le volet applicatif est peut-être moins touché, mais pour tout ce qui est hardware, les sous-traitants accusent des retards de livraison, d’autant qu’elles sont plus touchées par les mesures de confinement et le télétravail.</p> <p><em><strong>Quelle est la relation entre la LSA et l’ESA? </strong></em></p> <p>Nous avons une participation luxembourgeoise dans les programmes optionnels de l’agence européenne, mais également un accord de coopération au programme national pour les entreprises luxembourgeoises. Nous avons lancé avec l’ESA un satellite Luxspace «E Sale» où le Luxembourg était le contributeur principal, ainsi que 15 Etats-membres. Nous sommes très satisfaits de notre collaboration avec l’ESA, le nombre de projets augmente et nous avons atteint un rythme de croisière avec une phase de croissance des activités. En 2020 nous enregistrons plus de 12 projets, ce nombre augmente mais c’est surtout la taille des projets qui fait toute la différence.</p> <p><em><strong>Que représente le secteur spatial dans l’économie luxembourgeoise? </strong></em></p> <p>Nous sommes actuellement entre 1,5 et 1,8% du PIB, en espérant que cette proportion augmente à l’avenir, mais il faut compter sur le délai entre la stimulation de projets et les résultats. D’ici trois à quatre ans, nous devrons voir porter les fruits de nos investissements. Nous avons entre 5 et 7 nouvelles entreprises crées ou établies au Luxembourg chaque année, elles étaient 53 recensées en juin dernier et 7 laboratoires impliqués. En 2018, le secteur spatial représentait 840 emplois environ, dont 400 chez SES. L’objectif est d’avoir à terme l’équivalent d’un ou deux SES.</p> <p><em><strong>Avec l’inauguration de l’ESRIC, l’écosystème spatial luxembourgeois est-il au complet? </strong></em></p> <p>Nous avons un projet-phare qui se clôture pour la mise en place, c’est désormais la phase opérationnelle qui commence. Il faut laisser la chance d’obtenir une vitesse de croisière. Du côté du volet règlementaire il y a beaucoup d’efforts à faire au niveau international, c’est un travail de longue haleine. Nous voulons avoir des projets que l’on peut montrer, avec des acteurs privés qui développent leur activité. Mais ce n’est pas fini, deux nouvelles initiatives devraient être dévoilées en début 2021.</p> <p><em><strong>Concrètement, quel rôle le Luxembourg peut jouer sur la scène internationale? </strong></em></p> <p>Nous avons signé les accords ARTEMIS avec les Etats-Unis, nous allons concrétiser notre participation au programme. C’est une initiative de la NASA qui ne veut pas être seule: c’est important pour le Luxembourg de participer à cet effort international, c’est un tremplin fantastique pour les entreprises luxembourgeoises de faire quelque chose de concret. A l’horizon 2030, il est question d’une présence humaine permanente sur la surface de la Lune. Nous avons encore dix ans pour faire une contribution majeure à ce projet. Mais nous dépendons de la volonté des entreprises. Le Luxembourg peut se distinguer autour des ressources spatiales, de la prospection, de la robotique, ainsi que de la fourniture d’énergie ou encore la navigation. La Lune est un espace de conquête, il faut réaliser que nous n’avons pas de carte détaillée de la surface, la navigation sera donc clé pour s’y installer durablement.</p> <p><em><strong>Quelle sera la relation entre la LSA et l’ESRIC? </strong></em></p> <p>C’est une initiative de la LSA, mais également un groupe de travail de l’ESA. Ils avaient organisé des séminaires scientifiques, avec beaucoup de chercheurs mais ces derniers étaient dispersés. Ce sera un pôle de recherche, d’abord pensé au sein du LSA, mais en coopération avec le LIST et l’ESA pour donner une dimension européenne. Cela sera plus large qu’un centre de recherche. Il s’agira de valoriser les innovations de la recherche luxembourgeoise et européenne plus largement.</p> <p><strong>AUDREY SOMNARD</strong></p> </td> </tr> </tbody> </table> <p><strong>Claude Karger</strong></p> https://www.list.lu/media/press/catalyseur-dinnovation/ Luxemburgs Fußabdruck im Weltraum wächst <p>„Will die Menschheit irgendwann eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond haben, dann muss sie lernen, mit dem zu leben, was der Ort zu bieten hat“, sagte Mike Gold, Administrator for NASA’s Office of International and Interagency Relations. Nur so könne die Erforschung des Weltraums nachhaltig gestaltet werden, erklärte er. Mehrmals dankte Gold Luxemburg dabei „für seine Führungsrolle“ in dem Bereich. Die Nutzung der Ressourcen vor Ort sei „der Treibstoff, um die Menschheit zum Mond und noch weiter ins Weltall zu bringen“.</p> <p>Auch der Generaldirektor der Europäischen Weltraumagentur, Jan Wörner, war über Video zugeschaltet. Die ESA ist neben der Luxemburger Weltraumagentur (LSA) und dem Forschungsinstitut LIST einer der drei Partner des neuen Innovationszentrums. „Luxemburg ist immer bereit, neue Wege zu gehen“, lobte Wörner die Initiative des Großherzogtums. „Die Zukunft ist näher, als es scheint.“</p> <p>Aktuell steht der Transport bei Mondmissionen für etwa 90 Prozent der Kosten, fügte Bernhard Hufenbach (ESA) erklärend hinzu. Das sei nicht besonders nachhaltig. Dementsprechend sei es für die Erforschung des Weltraums absolut wesentlich, die Rohstoffe vor Ort zu nutzen, etwa Wasser und Mineralien.&nbsp;</p> <p>„Nun kann das Abenteuer wirklich beginnen“, so Wirtschaftsminister Franz Fayot gestern in seiner Rede zur offiziellen Eröffnung. Das ESRIC soll zu einem international anerkannten Zentrum für wissenschaftliche, technische und kommerzielle&nbsp;Kompetenz in dem Bereich werden. Es sei das erste Forschungsund Innovationszentrum, das bei der Entwicklung von Technologien zur Erforschung des Weltraums den Fokus auf Rohstoffe aus dem Weltraum lege. Partner aus dem öffentlichen und dem privaten Sektor sind willkommen. „Es geht um Koordination und Kooperation“, so Interimsdirektor Mathias Link. „Das Ziel ist der Mond. Auch Europa soll da eine Rolle spielen.“ Zuvor war der studierte Physiker Director of International Affairs bei SpaceResources.lu und der LSA.</p> <p><strong>Wirtschaftlicher Nutzen für Luxemburg</strong></p> <p>Auch die Wirtschaft wird nicht vergessen: So soll ESRIC (mit Sitz in Esch-Belval) mithelfen, die Wirtschaft des Landes zu diversifizieren. Im Laufe von 2021 soll z.B. ein besonderer Bereich für Start-ups entstehen, erläuterte Fayot. &nbsp;Bereits jetzt zählt das Land rund 50 Firmen, die im Geschäft mit dem Weltraum tätig sind. „Schließlich wollen wir auch einen wirtschaftlichen Nutzen davon haben“, so Marc Serres, Geschäftsführer der LSA. &nbsp;</p> <p>„Wir haben bereits mehrere hochrangige Forschungsprojekte im Raumfahrtsektor durchgeführt und wir sehen viele potenzielle Synergien zwischen dem ESRIC und unseren anderen Forschungsabteilungen“, so der Geschäftsführer des &nbsp;Forschungszentrums LIST, Thomas Kallstenius. Das ESRIC passe voll und ganz dazu. „Für uns wird vor allem die duale Nutzung von Technologien – im Weltraum und auf der Erde – in den kommenden Jahren von großem Interesse sein.“ Zudem soll&nbsp;auch die Forschung positive Ergebnisse für sozioökonomische Bedürfnisse auf der Erde erzielen, unterstrich Minister Claude Meisch. Das ESRIC, das in den Räumlichkeiten des LIST angesiedelt ist, reihe sich gut ein in die Ziele der hiesigen öffentlichen Forschung.</p> <p>Etwa 15 Millionen Euro wollen die drei Partner (ESA, LSA und LIST) in den kommenden fünf Jahren ins ESRIC investieren. Dieses Geld soll in neue technische Ausrüstungen fließen, und auch die Gehälter von rund 30 Mitarbeitern sollen hiermit bezahlt werden. Die ersten Jobanzeigen sollen in den kommenden Tagen auf der Webseite vom ESRIC veröffentlicht werden, so Mathias Link. Danach werden die verschiedenen Teams aufgestellt. „Es ist ein spannender Moment“, so Serres.&nbsp;„Ein Baustein in der Space-Resources-Initiative.“ Und er verspricht: „Weitere werden noch folgen.“&nbsp;</p> <p><strong>Christian Muller</strong></p> https://www.list.lu/media/press/luxemburgs-fussabdruck-im-weltraum-waechst/ Rohstoffe für die Mondbasis <p>Klappern gehört bekanntermaßen zum Handwerk. Das scheint allerdings auch für das Weltraum-Geschäft zu gelten. Denn geklappert wurde reichlich bei der gestrigen Eröffnung der Forschungseinheit „European Space Resources Innovation Centre“&nbsp;(ESRIC). So wurden nicht nur prominente Vertreter der amerikanischen (Nasa) und europäischen Weltraumagenturen (ESA) zugeschaltet, sondern es gab auch einen aufwendig produzierten Film, der die Ambitionen Luxemburgs im Bereich „Space&nbsp;Resources“, also dem Abbau und der Nutzung von Rohstoffen im All, erklärt. Daneben führte eine spektakuläre Animation das recht unspektakuläre Logo des neuen Forschungszentrums ein. Besucher erhielten Tassen, Anstecknadeln und zeitgemäß&nbsp;eine Gesichtsmaske mit dem Branding des ESRIC.</p> <p>Jetzt ist es am Interimsdirektor des Forschungszentrums, Matthias Link, dieses Vorhaben mit Inhalt zu füllen. Link, dessen Mandat über zwei Jahre läuft, ist bereits seit zwei Jahren bei der „Luxemburg Space Agency“ (LSA) für das Thema Space Resources verantwortlich. Zu den ersten Aufgaben des promovierten Ingenieurs und Physikers wird es gehören, die richtigen Mitarbeiter für die Entwicklungsprojekte zu rekrutieren und die benötigte Forschungsinfrastruktur aufzubauen. Dazu steht ihm ein Anfangsbudget von 20 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre zur Verfügung.</p> <p><strong>Förderung des Unternehmertums</strong></p> <p>Angesiedelt wird das ESRIC am „Luxembourg Institute of Science and Technology“ (LIST) und wird dort als eigenständige Abteilung geführt werden. Nach der Aufbauphase soll das ESRIC möglicherweise vom LIST abgespalten und als eigenständige Institution geführt werden. Die Anbindung ans LIST mache Sinn, betont der Chef des Instituts Thomas Kallstenius. Denn dort werden nicht nur bereits jetzt einige Forschungsprojekte für den Weltraumsektor betrieben, sondern die für die Space Resources wichtigen Materialwissenschaften sind auch einer der Schwerpunkte der Forschungseinrichtung. „Wir haben viele potenzielle Synergien zwischen ESRIC und unseren Forschungsabteilungen identifiziert“, sagte der Schwede bei der Veranstaltung.</p> <p>Dabei betonte er auch die Bedeutung des „Dual Use“ – dass man nicht nur nach Lösungen für die Raumfahrt, sondern immer auch Anwendungsmöglichkeiten auf der Erde suchen wolle. Eine weitere wichtige Säule des ESRIC neben der Forschung soll die Förderung des Unternehmertums in diesem Bereich sein. So wird gleich zu Beginn ein eigener Inkubator aufgebaut, der junge „Space Resources“-Firmen bei der Entwicklung ihres Geschäfts unterstützen soll. Wirtschaftsminister Franz Fayot&nbsp;betonte, dass das ESRIC auch den Wissens- und Technologietransfer zwischen Unternehmen befördern soll. „Das Forschungszentrum wird die Industrie und Investoren ermutigen, sich zusammenzuschließen und die Entwicklung wichtiger Technologien (...) zu beschleunigen“, sagte er bei der Inauguration.</p> <p><strong>Dauerhafte Besiedlung des Mondes</strong></p> <p>Im Mittelpunkt der Eröffnungsveranstaltung stand aber die Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung zwischen der ESA und der LSA, die die Gründung des ESRIC möglich machte. Die ESA schießt acht Millionen Euro zum Startbudget des&nbsp;Forschungszentrums bei und stellt einen Teil der Forschungsausrüstung wie eine Vakuumkammer, in der Materialien unter den im Weltall herrschenden Bedingungen getestet werden können, zur Verfügung. Sie wird vermutlich auch einer der&nbsp;Hauptabnehmer der Innovationen sein, die im ESRIC entwickelt werden. ESA Generaldirektor Jan Wörner, der per Videolink zugeschaltet war, betonte, dass die Idee eine Forschungszentrums speziell für den Bereich Space Resources bisher&nbsp;„einzigartig“ sei.</p> <p>Bei den weiteren Vorträgen des Vormittags wurde dann tatsächlich klarer, wie konkrete Anwendungsbereiche der zu entwickelten „Space Resources“-Technologien aussehen könnten. So verwies Fayot auf die kürzlich vereinbarte Beteiligung&nbsp;Luxemburgs an dem Artemis-Projekt, das unter Federführung der NASA bis 2024 wieder Menschen, darunter zum ersten Mal eine Frau, zum Mond bringen will. Diesmal gehe es aber nicht mehr nur darum, Proben zu sammeln und zur Erde&nbsp;zurückzubringen, vielmehr soll eine permanente Präsenz des Menschen auf dem Erdtrabanten ermöglicht werden, betonten gleich mehrere Sprecher. Dazu sei es unerlässlich, dass Technologien entwickelt werden, um die dort vorhandenen&nbsp;Ressourcen zu nutzen, betont Bernhard Hufenbach von der ESA. „Nur so können zum Beispiel Transportkosten eingespart werden, die aktuell 50 Prozent der Ausgaben des Betriebs der Internationalen Raumstation ISS ausmachen. Wenn man eine&nbsp;Infrastruktur auf dem Mond betreiben würde, wären es sogar 70, 80 oder 90 Prozent der Kosten“, sagt Hufenbach. Daher sei es wichtig, Wege zu finden, um Baumaterialien, Sauerstoff, Wasser und vielleicht sogar Treibstoff aus den auf den&nbsp;Mond vorhandenen Rohstoffen zu gewinnen. Dazu könne die Arbeit des ESRIC einen entscheidenden Beitrag leisten.</p> <table border="1" style="width:100%"> <tbody> <tr> <td><strong>Der Start des „Space Resources“-Innovationszentrums</strong> <p>Mathias Link, Sie werden ab sofort das European Space Resources Innovation Centre (ESRIC) leiten.</p> <p><em><strong>Warum wird zunächst ein Interimsdirektor ernannt? </strong></em></p> <p>Die Idee ist, dass wir sehr schnell vorankommen und die Arbeit aufnehmen können. Dann ist es gut, dass wir mit den Leuten starten, die schon da sind bei der LSA, der ESA und beim LIST und wir nicht sofort ein komplett neues Team aufbauen müssen. Ich habe das Projekt bei der LSA ja von Anfang an begleitet. Die Idee ist aber, auch parallel einen neuen Direktor zu suchen – spätestens für in zwei Jahren, idealerweise schon früher.</p> <p><em><strong>Was sind jetzt die ersten Schritte beim Aufbau des ESRIC?</strong></em></p> <p>Wir haben heute den wichtigen Vertrag unterschrieben, zwischen LSA, LIST und ESA. Und damit können wir jetzt wirklich loslegen. Natürlich müssen wir zunächst das Space Agency Team aufbauen. Das heißt, wir werden in den nächsten beiden Wochen wahrscheinlich um die zehn Positionen ausschreiben, sowohl für Forscher, aber auch Partnership-Officer und Inkubator-Manager.</p> <p><em><strong>Ihr Budget beläuft sich auf 20 Millionen Euro über drei Jahre. Wie wird das in erster Linie verwendet? </strong></em></p> <p>Zunächst vor allem für das Personal. Wir rechnen damit, dass wir innerhalb von drei Jahren zwischen 30 und 40 Mitarbeiter einstellen werden. Hinzu kommen die Investitionen in die Laborausstattung.</p> <p><em><strong>Warum dieser enge Fokus des Forschungszentrum auf ein so spezielles Feld wie Space Resources?</strong></em></p> <p>Wir wollten eine Konzentration auf das Thema, weil es bisher noch nicht genügend adressiert wird. Auf jeden Fall nicht in Europa und auch weltweit nicht. Hier kann Luxemburg eine Vorreiterrolle spielen. Das heißt natürlich auf keinen Fall, dass die anderen Aktivitäten der Weltallindustrie in Luxemburg vernachlässigt werden. Im Gegenteil hat die LSA weitere Prioritäten wie Satellitenkommunikation, die wir natürlich beibehalten.</p> </td> </tr> </tbody> </table> <p><br /> <strong>THOMAS KLEIN</strong></p> https://www.list.lu/media/press/rohstoffe-fuer-die-mondbasis/ Zukunft der Städte: Selbstversorgung <p>Wenn schon nicht für die Menschen, so wenigstens für den Energiehaushalt ist dieses Jahr ein gutes. Während wir im April zu Hause saßen, Autos in der Garage dahinrosteten, Rechner im Büro ausgeschaltet und Flugzeuge am Boden blieben, strahlte die Sonne gut 300 Stunden auf Luxemburgs Solarpanel, bald zweimal so viel wie sonst im April. In diesem Jahr hat Luxemburg einen historischen Peak in Sachen Solarenergie erreicht. Ein Dauer-Lockdown, um die Umwelt zu schonen, isi nun keine Lösung. Doch hat dieser sonnige Frühling das Vertrauen in Solarenergie bei der Regierung gestärkt.</p> <p>Wie viel Potenzial darin steckt, zeigt das Forschungsprojekt "Smart City and Region Energy" (Secure) vom Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST). Das Projekt hat Algorithmen entwickelt, die berechnen, wie Städte ihren Energiehaushalt verbessern können. Konkret heißt das: weniger verbrauchen, mehr erneuerbare Energie gewinnen. Der Fokus liegt dabei auf Solarenergie. Als Teststadt diente Esch/Alzette.</p> <p>"Wir füttern die Algorithmen mit historischen Wetterdaten der letzten zehn bis zwanzig Jahre", erklärt Ulrich Leopold vom LIST. Er ist Projektleiter. Diese Daten werden dann auf ein 3D-Modell der Stadt übertragen. "So sehen wir die Höhe der Hauswände und können ihre Ausrichtung sowie Schattenwürfe von Hügeln und Nachbargebäuden einbeziehen." Die Forschungsgruppe zeigt, wie viel Sonne einzelne Häuser abbekommen und wo sich welcher Typ von Solarpanels lohnt. Secure kommt zu dem Ergebnis, dass der Bedarf der Hälfte aller Escher Haushalte mit Solarenergie abgedeckt werden kann.</p> <p>Solarpanels werden bisher vor allem auf waagerechten und schrägen Flächen angebracht, auf Dächer und Wiesen. Besonders in der Stadt bleibt somit sehr viel Fläche ungenutzt. "Wir waren erstaunt, wie viel Potenzial in den Fassaden steckt", sagt Leopold. Tatsächlich, so die Ergebnisse von Secure, bietet sich Luxemburgs geografische Lage besser für senkrechte Solarpanels an. "In höheren Breitengraden ist der Einstrahlungswinkel der Sonne niedriger als im Süden" Sie steht kürzer bis gar nicht im Zenit. "Deshalb eignen sich zum Beispiel in Skandinavien Fassaden besser als Dächer."&nbsp;</p> <p>Die Algorithmen von Secure können auf beliebige Städte und Regionen übertragen werden. Versuche wurden gemacht mit Rotterdam, Aberdeen und Charleston in South Carolina. Energieminister Claude Turmes gab sich bei der Vorstellung des Projektes im September angetan. Bald soll das Poténzial für ganz Luxemburg berechnet werden. Bisher fehlen dafür einige Daten wie Katastereinträge für die 3D-Modelle. Ulrich Leopold möchte erreichen, dass Energie einen stärkeren Fokus in der Stadtplanung einnimmt. Die Ergebnisse sollen Stadtplaner, die Regierung, Energieversorger und Bauherren locken, die Stadtplanung zu lenken, durch Subventionen und Ausschreibungen zum Beispiel. "Wir wollen der Politik diese Mittel in die Hand geben", sagt Leopold.</p> <p>Noch immer stoßen Solarpanels bei den Einwohnern auf Zweifel. Verschiedene Studien kommen zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit grundsätzlich gewillt ist, Strom aus Solarenergie zu gewinnen, dass neben den Kosten aber das Design eine große Rolle spielt. Solarpanels haben den Ruf, unschön zu sein. Dabei verharrt der Blick hinter dem eigenen Gartenzaun, man vergisst die hektargroßen Wunden, die Braunkohleabbau in der Landschaft hinterlässt. Inzwischen werden Solarpanels immer dezenter. Sie sind nicht mehr zwangsläufig die klobigen Dachaufbauten wie noch vor einigen Jahren. Einige Modelle werden in Dachziegel oder selbst in Fensterscheiben integriert, kaum sichtbar, teils nur Filme. Ulrich Leopold rechnet damit, dass diese in den nächsten Jahren immer ausgefeilter werden. Auch sind die Kosten in den letzten zehn Jahren um Dreiviertel gesunken, unter anderem weil Luxemburg Solarenergie stark subventioniert.</p> <p>Im europäischen Vergleich hinkt das Großherzogtum jedoch hinterher. 2017 war Luxemburg in Sachen erneuerbare Energien auf dem letzten Platz in der EU, so die europäische Statistikbehörde Eurostat. Inzwischen haben wir Malta und die Niederlande überholt, doch auch Luxemburgs Ziele sind wenig ambitioniert. Im Jahr 2020 sollen elf Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen kommen. Niedriger ist nur Maltas Ziel, die EU-Mindestvorgabe, zehn Prozent. Zum Vergleich: Schweden ist Vorreiter und generiert mehr als die Hälfte seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen.</p> <p>Im Gegensatz zu anderen EU-Landem ist Luxemburg jedoch zuversichtlich, sein Ziel zu erreichen, so das Energieministerium. Hilfreich ist, dass Luxemburg saubere Energie von Estland und Litauen kauft, die ihre Ziele bereits Anfang 2019 erreicht haben. Das soll in Zukunft nicht mehr nötig sein. Frankreich und Irland sind am weitesten von ihren Energiezielen entfernt. Auch deshalb hat Frankreichs Energieministerin Elisabeth Borne — zumindest in der Rhetorik — die energetische Aufrüstung von Gebäuden zur Priorität gemacht. 17 Prozent, der Häuser in Frankreich sind sogenannte "Passoires énergétiques", Energieklasse F und G, schlecht isoliert. Man heizt für die Katz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Ministeriums, im September veröffentlicht.</p> <p>In Luxemburg sind diese Daten noch nicht für alle Städte vorhanden. Vieles sei noch auf Papier, stünde in den Energiepässen der einzelnen Häuser, sagt Ulrich Leopold. Das Katasteramt sammle diese Informationen zurzeit, sodass sie bald der Forschung zur Verfügung stehen.</p> <p>Bei dem Testort Esch hat Secure festgestellt, dass viele Gebäude besser isoliert werden müssen, Wände, Dächer und Fenster. "Besonders in der Innenstadt, wo viele alte Häuser stehen und viele Menschen leben, besteht großes Potenzial", sagt Ulrich Leopold. Die Rechnung: Viele Menschen verbrauchen viel Energie, wie viel genau pro Haus, berechnet Secure. Am umweltfreundlichsten und versorgungssichersten ist es, sie dort zu generieren, wo sie gebraucht wird. Dafür ist Solarenergie das beste Mittel.</p> <p><strong>Franziska Peschel</strong></p> https://www.list.lu/media/press/zukunft-der-staedte-selbstversorgung/ Wenn ein Huster viel verrät <p>Es könnte so einfach sein: ein Anruf, einmal husten – und schon weiß man, ob man mit dem Corona-Virus infiziert ist. Um dies Wirklichkeit werden zu lassen, arbeitet das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) aktuell an dem Projekt CDCVA.</p> <p>Die Abkürzung steht für „Covid-19 Detection by Cough and Voice Analysis“. Ziel diese Projektes ist es, mittels Künstlicher Intelligenz (KI) eine kontaktlose Diagnose zu erlauben – anders als die bisher gängigen etwa nukleinsäurebasierten&nbsp;Identifikationsverfahren oder Antikörpertests. „Diese Methoden bedürfen einer physischen Konsultation, was das Infektionsrisiko für das Personal und die Patienten erhöht und viele Ressourcen des Gesundheitssystems in Anspruch nimmt“, erklärt Muhannad Ismael, Leiter der Studie. Auch an anderen Universitäten, etwa in Cambridge oder an der Carnegie Mellon, sei man dabei, ähnliche Projekte zu entwickeln. Bereits fertige Anwendungen gebe es bislang aber noch nicht.</p> <p><strong>Veränderte Stimme</strong></p> <p>Durch das Forschungsprojekt CDCVA, das vom Fonds National de la Recherche gefördert wird und in Kooperation mit der Universität Luxemburg und dem Luxembourg Institute of Health (LIH) durchgeführt wird, soll ein System entwickelt werden, das mögliche Infektionen mit dem Corona-Virus auf Basis stimmlicher Veränderungen erkennen kann. „Die Atemwegsprobleme, die mit Covid-19 in Verbindung stehen, wie etwa trockener Husten, Halsschmerzen, Atemnot und Kurzatmigkeit, können die Stimme der Patienten verändern und so erkennbare Signale darstellen, die über unser System identifiziert werden könnten“, so der Forscher weiter. Zur Durchführung des Projektes und zur Verbesserung des Systems benötigen die Wissenschaftler möglichst viele Stimm- und Hustproben von gesunden und erkrankten Personen, um das System der Künstlichen Intelligenz weiterzuentwickeln. Die Proben dienen dazu, bestimmte Stimm- und Hustenmarker zu identifizieren, damit das System diese dann später erkennen kann. Um so viele Proben wie möglich zu bekommen und in die Entwicklung mit einzubeziehen, hat das LIST einen Aufruf gestartet und sucht nun Freiwillige, die auf einer Internetseite Stimm- und Hustproben zur Verfügung stellen.</p> <p>Neben den Audiodaten werden demografische und medizinische Informationen gesammelt. Teilnehmen können Interessierte über den Computer oder das Telefon. Dabei müssen sie sowohl husten als auch einige Sätze wiederholen. Eine Diagnose&nbsp;erfolge aber nicht, ebenso wenig gebe es medizinische Ratschläge, wie es auf der entsprechenden Internetseite heißt.&nbsp;</p> <p>Nach der Erfassung der Daten werden die Aufnahmen verarbeitet und beispielsweise störende oder irrelevante Geräusche entfernt. Anschließend geht es darum, die Merkmale herauszufinden und auszuwählen, die für eine mögliche Infektion relevant sein können. In einem letzten Schritt werden Ansätze erarbeitet, wie eine Künstliche Intelligenz dank der zuvor erstellten Merkmale eine Corona-Erkrankung auf Basis von Audiosignaturen erfassen kann.</p> <p><strong>Zuerst nur Trainingsdaten</strong></p> <p>Das System hinter der Vorgehensweise basiere auf einem mathematischen Ansatz, durch den die spezifischen Hustsignale gesunder und erkrankter Personen herausgefiltert werde, wie Muhannad Ismael erklärt. „Diese Charakteristiken, wir&nbsp;sprechen auch von ,Trainingsdaten‘, nutzt unser Klassifikationssystem und entwickelt ein KI-Modell. Dieses Modell kann dann auch Entscheidungen bei Daten treffen, mit denen es vorher nicht ,trainiert‘ hat.“</p> <p>Die Idee hinter dem Projekt ist nicht ganz neu, wie der Forscher verrät: „Es gibt bereits andere Studien, die eine Tonanalyse nutzen, um etwa anhand der Stimme einer Person zu erkennen, ob sie von einem Schnupfen betroffen ist. Diese Studien zeigen das Potenzial, das die künstliche Intelligenz im Bereich des Aufspürens von Krankheiten über die Stimme haben kann.“</p> <p>Nähere Informationen gibt es unter https://bit.ly/38tCBSq. Zur Umfrage gelangt man unter https://cdcva.list.lu/.</p> <p><strong>SARAH SCHÖTT</strong></p> https://www.list.lu/media/press/wenn-ein-huster-viel-verraet/ Innovationszentrum macht nächsten Schritt <p>Dieses ist Teil der Initiative SpaceResources.lu, zur friedlichen Erforschung und Nutzung von Weltraumressourcen. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) wird dem Innovationszentrum bis Ende 2020 als strategischer Partner beitreten. Mathias Link war zuvor bei der Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton, bei Siemens in München und bei Philips in Eindhoven tätig.&nbsp;</p> <p><strong>C./MeM</strong></p> https://www.list.lu/media/press/innovationszentrum-macht-naechsten-schritt/ Hoch, aber stabil <p>Die Corona-Viruslast in den Abwässern des Landes hat sich in der vergangenen Woche auf einem hohen Niveau stabilisiert. Dies geht aus den neuesten Erkenntnissen des Coronastep-Berichts des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) hervor.</p> <p>Auch wenn das Abwasser weiterhin starke Rückstände des Virus aufweise, so sei in einigen Proben ein leichter Rückgang im Vergleich zur Vorwoche erkennbar, so die Forscher.</p> <p>Den Ergebnissen zugrunde liegen Proben aus 13 Kläranlagen, die am Montag, Mittwoch und Freitag vergangener Woche entnommen wurden. Ein leichter Rückgang der Viruslast wurde dabei in den Proben aus Beggen, Schifflingen, Petingen, Mersch,&nbsp;Bleesbruck und Ulflingen festgestellt. Zunächst steigende Werte und erst am Freitag eine fallende Tendenz war in den Proben aus Echternach, Grevenmacher und Uebersyren zu erkennen. Über die ganze Woche weiterhin angestiegen sind hingegen&nbsp;die Werte aus Wiltz und Bettemburg.</p> <p><strong>Überblick über Viruszirkulation</strong></p> <p>Das Coronastep-Projekt soll Daten über die generelle Verbreitung des Virus in Luxemburg liefern. Da Virusrückstande auch über den Darm und den Urin ausgeschieden werden, können so Rückschlüsse über die Zirkulation des Virus in der&nbsp;Bevölkerung und dessen lokale Verbreitung gezogen werden.</p> <p>In die kontrollierten Kläranlagen fließen nämlich die Abwässer von rund 445 300 Einwohnern des Großherzogtums – also etwa 71 Prozent der Bevölkerung. Da auch die Rückstände von Virus-Trägern erfasst werden können, die aus verschiedenen&nbsp;Gründen noch kein positives Testergebnis haben, ergeben sich demnach auch Hinweise auf die Dunkelziffer.&nbsp;</p> <p><strong>P.S.</strong></p> https://www.list.lu/media/press/hoch-aber-stabil/ Coronavirus-Werte fast unverändert hoch <p>Das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) hat einen weiteren Bericht über seine Untersuchungen an Luxemburgs Kläranlagen veröffentlicht. Dort entnehmen LIST-Forscher Proben, die ihnen Anhaltspunkte dafür geben, wie stark das Coronavirus in Luxemburg zirkuliert. In dieser Woche geben die Wissenschaftler nach wie vor keine Entwarnung – auch wenn in manchen Kläranlagen die Werte ganz leicht fallen. „Während der Woche 45 waren die RNAStröme von SARS-CoV-2 in&nbsp;den Kläranlagen sehr vergleichbar mit denen, die während der Woche 44 beobachtet wurden“, heißt es in der Analyse. „Alle in dieser Woche erhobenen Daten scheinen zwar auf einen leichten Abwärtstrend hinzuweisen, dieser ist jedoch nach wie vor sehr gering.“ Dieser Trend werde sich in den kommenden Tagen oder Wochen bestätigen müssen.</p> <p>Laut der Analyse verzeichnen die Kläranlagen von Beggen, Schifflingen, Petingen, Mersch, Bleesbrück und Ulflingen einen leichten Rückgang, während bei den Kläranlagen von Wiltz und Bettemburg ein Anstieg festgestellt worden sei. Für die&nbsp;Kläranlagen von Echternach, Grevenmacher und Übersyren sei am Freitag ein erster Rückgang gemessen worden – nach Erhöhungen am Montag und Mittwoch. Für Hesperingen und Böwingen/Attert sei es schwieriger, einen klaren Trend zu erkennen, da zu Beginn der besagten Woche nur eine Probe am Montag entnommen wurde.</p> https://www.list.lu/media/press/coronavirus-werte-fast-unveraendert-hoch/ Comment le Luxembourg surveille le virus via les eaux usées <p>C'est dans les eaux rejetées dans nos égoûts que les traces de coronavirus donnent, avec un temps d'avance, une image globale de l'évolution de la pandémie. Le Luxembourg n'est pas seul au monde à traquer le virus dans les eaux usées mais c'est un des seuls pays qui mène cette analyse à l'échelon d'un pays entier.</p> <p>Cette surveillance, baptisée projet coronastep et menée par le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), montre une corrélation entre la concentration du génome du virus dans les eaux sales et la courbe épidémique. L'augmentation "exponentielle" au début de l'épidémie en mars, était suivie d'une baisse liée au confinement, jusqu'à une disparition mi-mai.</p> <p>Depuis le début de la deuxième vague, les analyses révèlent à nouveau la présence massive de traces du génome du virus. Atteignant à la fin octobre des pics jamais relevés jusqu'ici, la courbe des traces de coronavirus dans les eaux usées au Luxembourg continue de plafonner mais s'est stabilisée à un haut niveau. C'était plutôt une bonne nouvelle.</p> <p><strong>COMMENT ÇA MARCHE ?</strong></p> <p>En pratique, cette surveillance des fragments de virus dans l'eau - qui se fait avec le concours de l'Administration de la gestion de l'eau et du Laboratoire national de la Santé - démarre à la porte d'entrée des stations d'épuration. Treize d'entre elles ont été sélectionnées dont la plus grande du pays, celle de Beggen, au nord de la capitale, ou celle de Schifflange qui traite les eaux résiduelles de six communes avoisinantes dans le sud.</p> <p>Trois fois par semaine, le personnel des stations prélève de l'eau "toutes les quinze minutes durant 24 heures. De sorte qu'un litre d'eau contient un échantillon représentatif de ce qui se passe durant toute une journée", explique le Dr Henry-Michel Cauchie qui dirige le groupe de recherches microbiologie environnementale au sein du LIST.</p> <p>Bien emballés, les échantillons sont ensuite transférés dans le laboratoire spécialisé de Belvaux où sont manipulés les virus pathogènes. Une première étape pour traquer le virus dans l'eau sale consiste à "concentrer l'eau pour avoir une grande quantité de virus dans un petit volume par centrifugation", résume le responsable du projet coronastep. Une fois le matériel génétique extrait, est fait un PCR comme pour le monitoring de la population pour détecter la présence du génome du virus.</p> <p><strong>A QUOI ÇA SERT ?</strong></p> <p>Avant d'être publié sur le site du LIST, le rapport est immédiatement envoyé aux responsables de la crise sanitaire du gouvernement et arrive sur le bureau de Paulette Lenert, ministre de la Santé. La courbe permet de voir l'évolution de la quantité de virus dans les eaux usées et de donner la prévalence du virus dans la population. C'est indicateur-clef pour les décideurs.</p> <p>Il manque toutefois une pièce du puzzle dans la méthode pour pouvoir analyser les données avec plus de finesse. Si le LIST est sûr que sa méthode représente bien la circulation du virus dans la population, elle ne peut, en revanche, pas encore être utilisée pour quantifier précisément le nombre de malades. Mais "cela pourra se faire d'ici début 2021. Nous devrions avoir une assez bonne qualibration", assure Henry-Michel Cauchie.</p> <p><strong>QUELS AVANTAGES ET QUEL AVENIR ?</strong></p> <p>L'intérêt de ce monitoring des eaux usées c'est sa réactivité. Entre les égouts et l'analyse, la réponse tombe en 30 heures. Le coronastep donne une image de la pandémie bien avant que ne soient connus les résultats des tests menés à grande échelle sur la population. Ce dernier prend plusieurs jours en général.</p> <p>Si cela est moins vrai au Luxembourg, l'intérêt pour la méthode développée par le LIST peut être d'autant plus grand pour d'autres pays qui peinent à mettre en place le testing de leur population. "A l'avenir on disposera d'un système pour surveiller la pandémie dans une grande zone et avec des données représentative pour un grand nombre de personnes", assure Henry-Michel Cauchie.</p> <p>Le LIST compte bien poursuivre ses travaux de recherches à l'avenir pour créer un outil de surveillance pérenne qui permettra de traquer d'autres virus. "Nos prochains travaux porteront sur les virus de la grippe et de l'hépatite qui circulent via les eaux résiduelles", prévoit déjà le Dr Cauchie.</p> <p><strong>Maurice Fick</strong></p> <p>https://5minutes.rtl.lu/actu/luxembourg/a/1611289.html</p> https://www.list.lu/media/press/comment-le-luxembourg-surveille-le-virus-via-les-eaux-usees/ Le covid reste (trop) présent dans les eaux usées <p>Ainsi, Lucien Hoffmann ne cache pas que les dernières mesures restent -hélas- «très comparables à celles observées au début de la semaine 45 et aussi au cours de la semaine 44». Les variations constatées ces derniers jours sont, selon lui, «complexes à interpréter et reflètent plus une fluctuation quotidienne qu’une tendance réelle». En clair : si la situation semble s’être stabilisée, il n’y a pas d’amélioration claire (diminution) pour le moment.</p> <p>Comme à son habitude, et en toute transparence, le LIST a publié son rapport sur son site web. Paulette Lenert, la ministre de la Santé, et son administration n'ont jamais caché que ce taux de contamination dans les eaux sales des ménages constituait l'un des paramètres précieux dans la stratégie adoptée en matière sanitaire.</p> <p>https://www.wort.lu/fr/luxembourg/le-covid-reste-trop-present-dans-les-eaux-usees-5fa43db6de135b9236d05359</p> https://www.list.lu/media/press/le-covid-reste-trop-present-dans-les-eaux-usees/ Das Virus im Abwasser <p>Die Corona-Viruslast in den Abwässern hat Ende der vergangenen Woche wieder abgenommen. Dies geht aus dem aktuellen Coronastep-Bericht des Luxembourg institute of science and technology (LIST) hervor. Nachdem die Rückstände in den vergangenen Wochen deutlich angestiegen waren, bleiben die nun festgestellten Werte – trotz sinkender Tendenz – aber immer noch auf einem hohen Niveau, so die Forscher.</p> <p><strong>Hinweis auf Dunkelziffer</strong></p> <p>An den Zuflüssen von 13 Kläranlagen wurden in der vergangenen Woche Proben entnommen. Da das Virus über den Darm und zum Teil auch über den Urin ausgeschieden wird, sollen die Ergebnisse einen wichtigen Hinweis darüber liefern, wie das Corona-Virus innerhalb der Bevölkerung zirkuliert. In die kontrollierten Kläranlagen fließen nämlich die Abwässer von rund 445 300 Einwohnern des Großherzogtums – also etwa 71 Prozent der Bevölkerung. Die durch Tests festgestellten Neuinfektionen und die in den Abwässern gemessene Viruslast stehen in einem gewissen Zusammenhang.</p> <p>Die Analyse der Abwässer kann aber zusätzliche Informationen liefern, da auch die Rückstände von Virus-Trägern erfasst werden können, die aus verschiedenen Gründen noch kein positives Testergebnis haben. Dadurch ergeben sich demnach&nbsp;Hinweise auf die Dunkelziffer.&nbsp;</p> <p>Die Analysen zeigen gegebenenfalls auch regionale Unterschiede auf. Die Werte waren in den Kläranlagen in Beggen, Schifflingen, Petingen, Bettemburg, Mersch, Ulflingen und Boewingen/Attert zuletzt gesunken. An den Anlagen in Bleesbrück, Hesperingen, Übersyren, Grevenmacher, Echternach und Wiltz stieg die Viruslast hingegen. Bei jeder Station seien die Werte jedoch in der vergangenen Woche auf einem hohen Niveau geblieben, so der Bericht des LIST.&nbsp;</p> <p><strong>m.r.</strong></p> https://www.list.lu/media/press/das-virus-im-abwasser/ Wastewater analysis for sewage treatment plants: How researchers detect the virus in wastewater <p>In order to get answers to the most important questions about the Coronastep+ project from the Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), we have spoken with project manager Dr. Leslie Ogorzaly. Leslie Ogorzaly is a virologist and her research focuses primarily on methods for the detection of virus particles in water, with a particular interest in characterizing the infectious state of viruses.</p> <p><strong>For those in a hurry, here is a brief overview of the most important facts about the CORONASTEP + project:</strong></p> <p>In the LIST's Coronastep+ project , the presence of Sars-CoV-2 within the Luxembourg population is demonstrated using samples of the wastewater at the inlet of 13 sewage treatment plants from all over Luxembourg (which covers around 75-80% of the Luxembourg population). If you compare the results of Coronastep+ with those of the large-scale tests (large scale testing and clinical tests), you can see the same trend over the last few weeks and months. Both test procedures therefore complement each other well.</p> <p>However, the Coronastep+ measurements usually detect a trend towards the development of the pandemic in Luxembourg earlier than the large-scale PCR tests. An increase in the number of people infected with SARS-CoV-2 manifests itself in wastewater data a day or two earlier than in medical diagnoses of diseases. The Coronastep+ measurements therefore allow an overview of the situation to be obtained more quickly and also more cost-effectively, since only one sample per sewage treatment plant is required to obtain an overview of the frequency of infection in a large number of people. Regional trends can also be recorded with the project. In contrast to PCR tests on humans, however, the project does not allow potentially contagious persons to be identified and thus to break possible chains of infection through subsequent isolation and quarantine measures. The project also does not allow predicting the exact number of infected people - although research is being carried out to make this possible in the future.</p> <p>It seems that viruses in wastewater are no longer contagious. However, this is currently still being scientifically tested in the Coronastep+ project and can only be clarified with certainty after these analyzes. It also appears that sewage treatment plants can destroy the virus. This is also explored by the project.</p> <p><strong>For more details on the project, here is the full interview with Leslie Ogorzaly:</strong></p> <p><em><strong>Dr. Leslie Ogorzaly, you are the project manager for the Coronastep+ project. An important question right at the beginning:&nbsp;How is it possible that the virus can be detected in wastewater?</strong></em><br /> SARS-CoV-2 is a fairly new form of coronavirus. The abbreviation "SARS" stands for "Severe Acute Respiratory Syndrome". The viruses mainly enter the human body via cells of the respiratory tract, where they spread and multiply. Some of the viruses or components of the viruses are excreted through the intestines. Their traces can then be found in the excrements of infected people - with which they finally end up in the sewage system. Researchers can detect them, or at least fragments of the viral genome, &nbsp;using suitable analytical techniques. To do this, they take samples of the wastewater at the inlet of sewage treatment plants - as in the CORONASTEP+ project of the Luxembourg Institute of Technology (LIST).</p> <p><em><strong>How do the researchers proceed to detect the viruses?</strong></em><br /> The detection of coronaviruses essentially takes place in three steps. First, the wastewater is collected over the course of a day. Secondly, the wastewater sample is concentrated - with the aim of increasing the density of the virus RNA fragments in the sample. To do this, the researchers reduce the volume of the wastewater sample using an ultrafiltration procedure. This significantly reduces the water volume of the sample, while the number of viruses remains the same. The result: the concentration of viruses increases, making them easier to detect. Finally, a widely used molecular biological method that has long been tried and tested in microbe’s analysis is then used for detection: the so-called Polymerase Chain Reaction, or PCR for short. This is exactly the same method that is used to test oral-pharyngeal swabs samples for SARS-CoV-2 in diagnostic tests.</p> <p><em><strong>Can the data also be used to draw conclusions about how many people are currently (actively) infected?</strong></em><br /> No yet. Unfortunately, this is not possible at the moment. Because up to now we are still missing crucial pieces of information. We don’t know how many viruses an infected person usually excretes in their stool - in other words, the number of viruses per stool gram. Nor do we less know the time between when people spread the virus, its journey into the sewers and the arrival at the sewage treatment plant – and whether there already is a part of this virus that disappears. Once this is better understood, it will be possible to estimate the number of infected people in the area contributing to the wastewater treatment plant, based on the total concentration of viruses detected in the wastewater. Such an estimation is ultimately one of the goals of our project. Therefore, some aspects of CORONASTEP+ is to investigate these research gaps. From an experimental point of view, we currently investigate how many viruses per person enter the wastewater from human excrement.</p> <p><em><strong>What does the data already reveal?</strong></em><br /> The data enables us to identify trends - and to do so very early on. Indeed, the dynamic patterns of virus concentration in wastewater over time clearly reflect changes in the number of infected people. There currently is a very good correlation between these both dynamics. Since around mid-October, for example, there has been a significant and steep increase of the SARS-CoV-2 concentration in wastewater. We also regularly compare the results of our analyses with the latest results of new infections obtained from large-scale testing of the population. We can see quite clearly that both types of testing are very complementary and show the same trends.</p> <p><em><strong>Which sewage treatment plants are evaluated?</strong></em><br /> For our study, which we started in March 2020, we are currently evaluating data from 13 wastewater treatment plants in different parts of Luxembourg. Specifically, these are the wastewater treatment plants in Beggen, Schifflange, Pétange, Bettembourg, Hesperange, Mersch, Boevange.sur-Attert, Uebersyren, Echternach, Grevenmacher, Bleesbruck, Troisvierges and Wiltz. These are by far not all of the country's wastewater treatment plants, but they are the most important and largest. And they are spread over all the regions of Luxembourg, so they give a good picture of the situation and development at the nation scale. In total, these 13 wastewater treatment plants cover about 75 to 80 percent of the population of Luxembourg.</p> <p><em><strong>How quickly do you receive your results? Does the data always reflect the current situation or does the evaluation procedure lead to a time delay?</strong></em><br /> It is necessary to collect wastewater samples from the inlet of the wastewater treatment plants under investigation usually over 24 hours to be representative. As a rule, we collect the 24-hours integrated samples in the morning and bring them to the lab for analysis. The results of the analysis in the laboratory are then available by the evening. It usually takes between six and eight hours between the time the samples are received and the time when the results are known. The analysis procedure therefore generates very little, if any, delay in the assessment of the situation. However, we do not take samples every day at every measuring station. When the project was launched, it was planned to check the virus content of the wastewater from each of the wastewater treatment plants examined once a week. But in the last few, we have increased the frequency of sampling at the request of the government. Now the aim is to carry out a wastewater analysis at each plant at least two to three times a week.</p> <p><em><strong>How reliable are the results? How high is the risk of incorrect measurements?</strong></em><br /> The determination of the virus load in wastewater is not only very sensitive but also very reliable. Even if it is not yet possible to determine the exact number of infected people in the catchment area of a sewage treatment plant, trends in the evolution of the pandemic can be clearly and unambiguously identified. Nevertheless, it is possible that external influences may affect the measurements - for example extreme weather events such as heavy rainfall. These will cause an increase in the volume of wastewater in the sewerage system and at the entrance to treatment plants, which could lead to a dilution of the viral load. These phenomena are taken into account in our data processing method.</p> <p><em><strong>How can false results caused by such disturbing factors be avoided?</strong></em><br /> In order to rule out the possibility of mistake of the data on virus concentration, for example due to a greatly increased influx of rainfall in wastewater, we take into account the wastewater flow rate in our model calculations on the estimated virus load in addition to the measurements.</p> <p><em><strong>Would it be possible to set up an automated system for continuous monitoring of waste water?</strong></em><br /> Automatic collection devices are already being used to take wastewater samples. These devices collect a few millilitres of water every five minutes throughout the day, which is collected in a container. In this way, we finally obtain a 24-hours integrated samples at all measuring points, which reflect the conditions in the supplied wastewater during the last 24 hours. However: In order to concentrate the collected samples and analyse them microbiologically, they have to be taken to the laboratory. So far there is no way around this. This makes it impossible at present to install a fully automatic monitoring system.</p> <p><em><strong>Can wastewater analyses such as those carried out within the framework of CORONASTEP+ replace large-scale tests?</strong></em><br /> Not really. In fact, such studies would be a good alternative to the large-testing of the population - if the aim is to detect nationwide developments of the pandemic as early as possible. We have found that, for example, a swelling in the number of people infected with SARS-CoV 2 manifests itself in sewage data one or two days earlier than in findings of the large-scale tests. It also makes it possible to identify areas at risk, because we know that geographical differences exist. Another advantage of our method is that only one sample per sewage treatment plant is needed to obtain an overview of the infection incidence among a large number of people. All households and persons connected to the sewage treatment plant via the sewerage system are recorded at once. Incidentally, this also means that the costs of wastewater analyses are significantly lower than the costs of broad-based clinical tests. However, sewage analysis cannot completely replace large-scale tests, as these tests do not allow a personal identification of infected persons. And this is important in the pandemic in order to break the chains of infection through subsequent isolation and quarantine measures - and thus to contain the spread of the virus.</p> <p><em><strong>What are the results so far? What can be seen from them?</strong></em><br /> The data show that the concentration of genetic material of SARS-CoV 2 in the wastewater at all the wastewater treatment plants under consideration has been increasing dramatically since about mid-October. This is a clear indication of the trend throughout Luxembourg. In addition, the virus concentrations detected are much higher than we measured in March and April - during the peak of the first wave of the pandemic. These data clearly reflect a correspondingly high spread of the virus in the population. The second wave of the pandemic is rolling in force.</p> <p><em><strong>Are there regional differences?</strong></em><br /> No not at the moment, the overall picture is essentially the same at all measurement points in Luxembourg, even if some wastewater treatment plants present a higher virus concentration than others. But in the past (during the summer, for example), regional differences were clearly identified, with a high prevalence of the virus in the south part of the country.</p> <p><em><strong>Do the viruses in wastewater pose a danger to people?</strong></em><br /> It appears that the viruses in the wastewater are not infectious. This can be attributed to the structure of this type of viruses. Coronaviruses are enveloped viruses, known to be very sensitive to environmental influences and, among other things, means that the viruses in water quickly lose their ability to act and ultimately inactivated. After that they are no longer able to infect people who come into contact with water. However, this assumption, which is based on some measurement data and literature references, must still be scientifically verified. This is another objective of the CORONASTEP+ project. For this purpose, we rely on the support of our research colleagues from the Luxembourg Institute of Health (LIH), with whom we work closely. Because in order to cultivate infectious viruses for experiments, a biological laboratory with the highest security level 3 is required. Such a laboratory is available at LIH. The experiments on a possible health hazard from viruses in wastewater will soon begin there.</p> <p><em><strong>Can the viruses be eliminated in the sewage treatment plant?</strong></em><br /> Yes, it seems so. Once again, this is mainly due to the structure of the SARS-CoV-2, which ensures that they are inactivated and removed during wastewater treatment. What's more, in the first phase of this project we also investigated the outlet of sewage treatment plants where the treated water is diverted to a river. We have never detected viruses in the treated water.</p> <p><strong>Ralf Butcher (Science Relations), Jean-Paul Bertemes (FNR)</strong></p> <p>https://www.science.lu/fr/background-knowledge-coronastep-list/wastewater-analysis-sewage-treatment-plants-how-researchers-detect-virus-wastewater</p> https://www.list.lu/media/press/wastewater-analysis-for-sewage-treatment-plants-how-researchers-detect-the-virus-in-wastewater/ Forscher stellen sinkende Virenlast in Luxemburger Kläranlagen fest <p>Ist die Pandemie wieder auf dem Rückzug? In Luxemburgs Kläranlagen wurden Ende der vergangenen Woche wesentlich weniger Coronavirus-Rückstände festgestellt als in der Woche zuvor. Das geht aus dem neuesten Coronastep-Bericht hervor, der gestern veröffentlicht wurde. Mit dem Coronastep-Programm untersuchen Forscher des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) die Zuflüsse an 13 Luxemburger Kläranlagen nach RNA-Fragmenten des Coronavirus. Anhand der&nbsp;Ergebnisse soll ersichtlich werden, wie sehr das Virus in der Bevölkerung zirkuliert.</p> <p>In den letzten Proben, die am vergangenen Donnerstag entnommen wurden, haben die Wissenschaftler in den Klärwerken von Schifflingen, Beggen, Petingen, Bettemburg, Mersch, Ulflingen und Böwingen sinkende Werte feststellen können. An den Anlagen in Bleesbrück, Hesperingen, Übersyren, Grevenmacher, Echternach und Wiltz wurden zwar erneut &nbsp;steigende Werte festgestellt. Insgesamt können die Forscher für das landesweite Geschehen jedoch einen Rückgang gegenüber der Vorwoche feststellen. Laut den Grafiken, die das LIST bereitstellt, ist die Virenlast, die am vergangenen Donnerstag verzeichnet wurde, nur noch knapp halb so groß wie die am vergangenen Montag.&nbsp;</p> <p>Dennoch warnen die Forscher in ihrem Bericht: „Die Zuflüsse an SARS-CoV-2-RNA bleiben in jeder Kläranlage auf einem hohen Wert, was auf eine immer noch sehr hohe Prävalenz des Virus im Abwasser hindeutet.“&nbsp;</p> <p>Henry-Michel Cauchie vom LIST ist einer der Forscher, die am Coronastep-Programm mitarbeiten. Er erklärt, wie die Grafik interpretiert wird: „Die grauen Balken zeigen die tatsächlich gemeldeten Neuinfektionen pro Tag – die blaue Linie sind die kumulierten Werte unserer Proben.“ Bereits zu Beginn der ersten Welle hätten die Forscher begonnen, die Ergebnisse aus den Abwasserproben den entdeckten Neuinfektionen zuzuordnen. „Es funktioniert für Luxemburg, denn die Zahl der Infizierten ist hoch“, sagt Cauchie. „Man sieht, dass der Verlauf wirklich übereinstimmt.“ Im April und Mai hatten die Wissenschaftler noch nicht viele Proben gesammelt. Damals gab es deshalb „Diskrepanzen“. Aber als die Neuinfektionen ab Juli wieder stiegen, spiegelte sich das auch in den Kläranlagen wider. Und beim jetzigen Peak? „Was wir sehen, ist wirklich ein starker Anstieg, mehr als bei der ersten Welle“, sagt Cauchie. „Das ist kein Artefakt, das Virus zirkuliert wirklich mehr in der Bevölkerung.“</p> <p><strong>Sofortige Rückmeldung</strong></p> <p>Dennoch müssen die Ergebnisse aus den Kläranlagen mit Vorsicht interpretiert werden. Bei den gemeldeten Neuinfektionen gebe es Verzögerungen – alleine deshalb, weil sich nicht jeder sofort testen lässt. Die Abwasserproben geben aber sofort Rückmeldung. „Es ist die Situation der vergangenen 24 bis 30 Stunden“, erklärt Cauchie. Im Kläranlagenbericht von Anfang der vergangenen Woche projizierten die LIST-Forscher einen Rekordwert von 1.700 gemeldeten Neuinfektionen an einem Tag. Ist der noch immer möglich? „Das ist auch für uns eine der Kernfragen“, sagt Cauchie. Aber man befände sich auf neuem wissenschaftlichem Terrain. „Wir wissen nicht, ob die Kurven wirklich proportional verlaufen.“ Klar sei&nbsp;jedoch: „Dank der Werte aus den vergangenen Monaten sind wir sicher, dass Anstiege und Rückgänge signifikant sind.“</p> <p>Wohlgemerkt: In den Proben aus den Kläranlagen sind Überreste von allen Corona-Positiven. Also auch von all jenen, die asymptomatisch sind und nicht im Testregime der „Santé“ auftauchen. Auf die Frage, wie groß genau diese Dunkelziffer ist, kann jedoch auch das Coronastep-Programm noch keine Antwort liefern. „Wir liefern einen globalen Blick“, sagt Cauchie. „Wir können nicht ins Detail gehen, weil wir nicht wissen, ob die Werte von symptomatischen oder asymptomatischen Menschen kommen.“ In Zukunft könnte es aber vielleicht möglich sein, die Werte, die die Kläranlagen liefern, tatsächlichen Infektionszahlen zuzuordnen.</p> <p>Bis jetzt könnten die Kläranlagen-Werte vor allem der Planung bei den Krankenhäusern dienen. „Wir wissen, dass insbesondere junge Menschen asymptomatisch sind“, sagt Cauchie. Allerdings würden die auch keine Behandlung im Krankenhaus benötigen. Das große Fragezeichen sei, wie die Daten von Coronastep Informationen über eine potenzielle zukünftige Belastung der Kliniken liefern können. Um hier bessere Antworten liefern zu können, fahren die LIST-Forscher ihre Untersuchungen jetzt hoch: Anstatt einmal entnehmen Sie jetzt mindestens zweimal pro Woche ihre Abwasserproben an Luxemburgs Kläranlagen.&nbsp;</p> <p><strong>Eric Tobias</strong></p> https://www.list.lu/media/press/forscher-stellen-sinkende-virenlast-in-luxemburger-klaeranlagen-fest/ Recherche en microscopie «made in Luxembourg» <p>Dès 2011, le LIST a débuté ses recherches sur des technologies de pointe en microscopie. Ces dernières permettent non seulement de visualiser des objets dans leurs moindres détails, mais aussi de produire simultanément des informations sur la composition chimique. Les microscopes ne pouvaient auparavant effectuer qu'une seule de ces tâches.</p> <p>Neuf ans après le début de cette recherche, le projet a reçu une reconnaissance internationale avec un prix de l'innovation décerné par «Microscopy Today», une revue scientifique mondialement connue.</p> <p>L'avancée majeure du LIST au Luxembourg a été le premier microscope capable d'observer des échantillons dans leurs moindres détails et de déterminer leur composition de manière simultanée.</p> <p>Sur la base de ces résultats obtenus grâce à des outils prototypes, le LIST s'est associé à Zeiss, une entreprise technologique internationale compétitive qui opère dans les domaines de l'optique et de l'optoélectronique.</p> <p>L'entreprise produisait des microscopes à haute résolution, mais n'avait pas d'activités relatives à la détection chimique. Le LIST a donc pu enrichir les compétences des microscopes Zeiss en combinant ces deux tâches pour la première fois.</p> <p>Les recherches et mises au point se sont poursuivies jusqu'en 2018, date à laquelle une entreprise spin-off du nom de LION Nanosystems (Luxembourg Ion Optical Nano-Systems Sàrl) a été créée par le LIST.</p> <p>Cette recherche a reçu un prix et un financement du FNR dans la catégorie «Outstanding Research-Driven Innovation». LION a ensuite commencé à produire ces outils uniques — Vector 500 SIMS — destinés à être adaptés aux microscopes Zeiss ORION NanoFab. Cette étape clef a permis de transposer les efforts menés en RDI sur le marché.</p> <p>Le partenariat tripartite entre le LIST, Zeiss et LION Nanosystems est aujourd'hui reconnu au niveau international comme le lauréat du prix de l'innovation 2020 décerné par «Microscopy Today». Il s'agit d'une réussite majeure, compte tenu de la portée et renommée de la revue dans le monde scientifique.</p> <p>La publication d'un article, sans compter l'obtention d'un prix, peut avoir un grand impact. Contrairement aux articles publiés dans des revues qui nécessitent une recherche par le lecteur, «Microscopy Today» est disponible dans le monde entier et peut être lue tous les deux mois pour découvrir les nouveautés du domaine.</p> <p>La publicité bénéficiera au partenariat comme au Luxembourg, et la collaboration avec la société reconnue Zeiss pourrait permettre de créer davantage de partenariats et d'attirer de nouveaux clients.</p> https://www.list.lu/media/press/recherche-en-microscopie-made-in-luxembourg/ Virus increasingly present in Luxembourg <p>The sewage water analysis of the last few days, which will not be sent to the government until Friday, confirms the trend of the last few weeks: the virus is said to be increasingly present in the Luxembourgish population.<br /> However, the figures are said to have remained fairly stable in the various sewage treatment plants. A further increase in new infections in the next few days should therefore be normal, said List.</p> <p>But how are these analyses actually done and how reliable are they really? How are they communicated to the government? Annick Goerens asked the Luxembourg Institute of Science and Technology for clarification.</p> <p>The work that is done in the laboratory will strongly depend on the work of the wastewater treatment plant staff, explained Dr Henry-Michel Cauchie, who runs the coronavirus study.</p> <p>For them, it is necessary to collect wastewater samples usually over 24 hours to be representative. These samples are then analysed via PCR as is the case for testing the population. And so within 24-30 hours, they have a result on the amount of virus RNA.</p> <p>If it rains more now, the quantity of the virus will be diluted, but this should be taken into account in the estimates, confirms Dr Cauchie. But there are still various figures that we do not yet know.</p> <p>What is less known is the time between when people spread the virus, its journey into the sewers and the arrival at the sewage treatment plant. Whether there already is a part of this virus that disappears. What is being done in any case is that there currently is a very good correlation between the dynamics in the purification stations and the dynamics of the number of infected people in the population. This means that if the scientists lose part of the virus in the sewers, they always lose about the same quantity and the proportion between the population, and the Liser remains constant.</p> <p>At the moment there is supposed to be a report every few days, which is always sent to the government. However, it should be borne in mind that this is a very recent method with little evidence. But the most important figures are those of the people found in the tracing, as well as the figures of those who are in the intensive care unit in hospital.</p> <p>The method gives warning signs that suggest that maybe it is necessary to look more closely at the evolution in the coming days. The Ministry of Health in particular has been communicated with in this manner, as well.</p> <p>The analyses should be carried out every three days. More frequent examinations would not make sense.</p> <p>Having more data will probably just give them a few more intermediate points, but it won't give them any differences on the trend, Dr Cauchi says.</p> <p>Currently, 13 of the main treatment plants are being analysed, which covers around 75 to 80 percent of the population and creates a representative image of Luxembourg.</p> <p>https://today.rtl.lu/news/luxembourg/a/1605032.html</p> https://www.list.lu/media/press/virus-increasingly-present-in-luxembourg/ Florett statt Schrotflinte <p>Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie unterschiedlich Menschen auf Krankheiten und medizinische Behandlungen reagieren. Während es statistisch eindeutig ist, dass die Infektion schwerer verläuft, jeder älter, dicker oder kranker eine Person ist, gibt es doch immer wieder Fälle, in denen 95-Jährige den Virus schadlos überstehen, während 33-jährige Fitnesstrainer dem Virus erliegen.&nbsp;</p> <p>In den letzten Jahren hat die medizinische Forschung verstärkt versucht, diesen Unterschieden Rechnung zu tragen und die individuellen Eigenheiten von Patienten bei der Diagnose und Behandlung zu berücksichtigen. Dieses Prinzip wird als&nbsp;„Personalisierte Medizin“ bezeichnet. „Zuvor wurden Krankheiten in sehr grobe Schubladen eingeordnet. Es wird zunehmend klarer, dass nicht nur die Patienten sehr unterschiedlich sind, sondern auch die biologischen Mechanismen, die den&nbsp;Krankheitsverlauf bestimmen“, sagt Ulf Nehrbass, der CEO des „Luxembourg Institute of Health“ (LIH). „Selbst bei großen und gut erforschten Krankheitsbildern sind viele Routinemedikamente auf dem Markt, bei denen immer noch nicht genau&nbsp;bekannt ist, zu welchem Patienten sie passen. Das wird dann in der Regel nach dem Prinzip „Trial and Error“ ausprobiert.“</p> <p>So werden beispielsweise bei der Behandlung von entzündlichen chronischen Krankheiten so lange unterschiedliche Behandlungsmethoden angewendet, bis der Patient darauf anspricht. Diese Vorgehensweise kostet nicht nur Zeit, sondern setzt&nbsp;den Patienten auch Wirkstoffen aus, die möglicherweise Nebenwirkungen entfalten. Für die Gesundheitssysteme entstehen entsprechend hohe Kosten, wenn dem Patienten Medikamente verabreicht werden, die unter Umständen keine Wirkung haben. Die Personalisierte Medizin versucht nun, diesen Ansatz mit der Schrotflinte mit einer sehr hohen Streuung durch einen präzisen Eingriff zu ersetzen, indem sie genau vorhersieht, welcher Wirkstoff dem individuellen Patienten im aktuellen Stadium des Krankheitsverlaufs helfen kann.</p> <p><strong>Komplizierter als erhofft</strong></p> <p>Auftrieb bekam die Idee der Personalisierten Medizin, nachdem das menschliche Erbgut entschlüsselt war und die Kosten für die Sequenzierung des individuellen Genoms im letzten Jahrzehnt rapide sanken. Die Wissenschaftler nahmen an, dass&nbsp;man die meisten Krankheiten gezielter ausschalten kann, wenn man erstmal die genetischen Ursachen kannte. Tatsächlich war das aber komplizierter, als zunächst erhofft. „Man hat zum Beispiel versucht, die Eigenheiten eines Tumors auf der&nbsp;Grundlage einer Gensequenzierung zu bestimmen. Allerdings ist das nur in in acht Prozent der Krebsfälle gelungen und nur in vier Prozent der Fälle konnte man eine Therapieempfehlung ableiten“, so Ulf Nehrbass. „Das heißt, da brauchen wir einen neuen Ansatz, der über die DNA-Analyse hinausgeht.“</p> <p>Es gibt also zahlreiche weitere Faktoren, die bestimmen, welche Form eine Krankheit annimmt. Dazu zählen genetische Veranlagungen, die Umwelt eines Patienten, seine Ernährung oder sogar die Zusammensetzung seiner Darmbakterien. Um das&nbsp;Zusammenspiel all dieser Aspekte zu bestimmen, sind einerseits komplexe Modelle erforderlich, bei denen neue Technologien wie künstliche Intelligenz helfen können.</p> <p>Zum anderen werden inzwischen neue Diagnosemethoden entwickelt, um die Krankheitsbilder differenzierter zu bestimmen. Daran arbeitet César Pascual García vom Luxemburger Institut für Wissenschaft und Technologie (LIST). García koordiniert ein Team von Materialwissenschaftlern, Chemikern, Immunologen und Informatikern, die einen neuen Sensortyp entwickeln möchten, um beispielsweise Tumore zu klassifizieren. Sie untersuchen sogenannte Biomarker in Patientenproben, Proteinfragmente, die Informationen darüber liefern können, wo eine Mutation aufgetreten ist, die den Krebs verursacht hat, und die neue Therapiestrategien liefern können. Die besondere Schwierigkeit, erklärt Pascual García, besteht darin, dass solche Mutationen in Millionen von Variationen auftreten können und die Sensoren, unterstützt von Computerprogrammen, in der Lage sein müssen, mit einer entsprechenden Anzahl verschiedener Biomarker fertig zu werden. Das Besondere an dem System, an dem García und Kollegen arbeiten, ist, dass es eine große Anzahl von Proteinvariationen erkennen kann und sogar flexibel programmiert werden kann, um bestimmte Mutationen zu erkennen.</p> <p>Auf diese Weise soll der Sensor helfen, Therapieempfehlungen zu geben und das Immunsystem der Patienten mit Hilfe von Medikamenten gezielt gegen den Tumor zu mobilisieren. Sollte sich das System als zuverlässig erweisen, sollen verschiedene Wege der Vermarktung der Technologie geprüft werden. Das könnte beispielsweise durch die Gründung von Spin-off-Unternehmen in Luxemburg oder durch eine Auslizenzierung der Technologie an Kooperationsunternehmen geschehen.</p> <p><strong>Passgenaue Therapien</strong></p> <p>Ein weiterer Wissenschaftler in Luxemburg, der im Bereich der Personalisierten Medizin arbeitet, ist Jens Schwamborn. Der Professor der Uni Luxemburg hat 2019 das Start-up OrganoTherapeutics mitgegründet, um ein Verfahren zu vermarkten, das aus Hautzellen eines Patienten Stammzellen gewinnt, aus denen dann millimetergroße dreidimensionale „Mini-Gehirne“ gezüchtet werden. Diese Organoide weisen im Wesentlichen die gleichen individuellen Eigenschaften auf wie das Mittelhirn des Patienten. Diese Gehirnmodelle nutzt das Unternehmen, um daran die Wirksamkeit von Medikamenten gegen Parkinson zu testen. „Natürlich geht es nicht darum, einen Wirkstoff für eine einzelne Person herzustellen, weil das&nbsp;wirtschaftlich nicht darstellbar wäre. Die Idee ist, dass man sich verschiedene Individuen anschaut, um Prototypen für bestimmte Gruppen von Patienten zu finden, die ähnliche genetische Merkmale haben. Ein Medikament, das bei dem Prototypen wirkt, funktioniert wahrscheinlich auch bei den anderen Patienten der Gruppe“, so Schwamborn. Wenn das Verfahren zur Herstellung der Organoide stärker automatisiert und damit günstiger ist, kann sich der Forscher auch vorstellen, mit der Methode individuelle Therapieentwicklungen zu geben. „Wir könnten für einzelne Patienten ein Hirnorganoid-Modell herstellen und dann zehn Medikamente in der Petrischale daran testen. Damit könnten wir dann dem behandelnden Arzt einen informierten Vorschlag machen, welche Behandlung am vielversprechendsten ist“, sagt Schwamborn.</p> <p>Einen ähnlichen Ansatz verfolgen auch die Forscher des LIH in einem Projekt, das sich der Bekämpfung von Tumoren im Verdauungstrakt und im Gehirn widmet. „Dabei bringen wir Tumorgewebe, das wir zuvor dem Patienten operativ oder durch eine Biopsie entnommen haben, durch ein spezielles Verfahren mithilfe eines 3-Drucker auf einer Oberfläche auf und erzeugen so Nano-Tumoren, die einige Tage lebensfähig sind“, erklärt Ulf Nehrbass. „An diesen Modellen testen wir dann die Wirksamkeit von bis zu 20 auf dem Markt verfügbaren Medikamenten für diesen speziellen Tumor.“</p> <p>Wie OrganoTherapeutics ist auch Humix eine Ausgründung aus dem „Luxembourg Centre for Systems Biomedicine“ und hat sich ebenfalls auf neurodegenerative Erkrankungen und insbesondere auf Parkinson spezialisiert. „Nur fünf Prozent der&nbsp;Krankheit sind genetisch bedingt. Der Rest geht auf Umwelteinflüsse zurück“, erklärt Pranjul Shah, einer der Mitgründer des Unternehmens. Eine wichtige Rolle für die Entwicklung von Krankheiten kommt den komplexen Wechselwirkungen zwischen menschlichen Zellen und Bakterien im Darm des Menschen zu. Das Start-up hat daher ein Modell des menschlichen Darms entwickelt. Das etwa bierdeckelgroße Gerät spiegelt realitätsnah die Bedingungen im Verdauungstrakt wider. Gegenwärtig unterhält Humix bereits eine Partnerschaft mit einem Pharmaunternehmen, dass mithilfe des Modells seine Wirkstoffe testet. Weitere sollen folgen.&nbsp;</p> <p>Durch die Technologie könnten auch Darmmodelle individueller Patienten und ihres spezifischen Mikrobioms, also der Zusammensetzung der Darmbakterien, erstellt werden, erklärt Shah. Im nächsten Schritt will das Unternehmen den Minidarm mit einem Gehirnmodell eines Forschungspartners in Dänemark verbinden und so die Wechselwirkungen der beiden Organe bei der Entwicklung von Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer studieren.</p> <p>Mit dem Humix-Modell soll aber nicht nur die Wirksamkeit von Medikamenten bestimmt werden, es soll auch ermöglichen, die Effekte von Probiotika und der Ernährungsweise auf die Gesundheit eines Patienten zu messen.</p> <p><strong>Zusammenfügen zum Gesamtbild</strong></p> <p>Ähnlich widmet sich auch das Start-up NIUM dem Thema Ernährung. Gegründet wurde das Unternehmen von dem Bioinformatiker Alberto Noronha, der in seiner Doktorarbeit an der Universität Luxemburg an der Entwicklung eines virtuellen Modells des menschlichen Stoffwechsels mitarbeitete, das ebenfalls die Bedeutung der Bakterienstämme im Darm miteinberechnete. „Die ganze Idee hinter der Gründung des Unternehmens bestand darin, dass wir dieses Modell des Metabolismus nutzen, um die Reaktion des Körpers auf Nahrungsmittel zu bestimmen“, so Alberto Noronha. „Dadurch können wir nachvollziehen, wie einzelne Individuen auf eine bestimmte Kost reagieren.“</p> <p>Auf Basis dieses Modelles will das Unternehmen nicht nur individuelle Empfehlungen für eine gesündere Lebensweise geben, zum Bespiel Diabetiker könnten davon profitieren, sondern hilft auch Lebensmittelkonzernen dabei, die gesundheitlichen Effekte ihrer Produkte zu testen. Aktuell arbeitet das Unternehmen bereits mit Ferrero Open Innovation zusammen.</p> <p>Bisher steht die Personalisierte Medizin noch am Anfang. Viele der Modelle müssen noch validiert werden, um zu beweisen, dass sie auch tatsächlich das messen, was sie messen möchten. Daher brauchen die Forscher und Unternehmen vor allem eins: mehr Daten. „Eines unserer Hauptziele für die kommenden Jahre besteht darin, saubere und standardisierte Daten zu gewinnen, um diese Krankheits- und Patientenmodelle zu trainieren“, sagt Ulf Nehrbass. „Je mehr wir wissen, desto besser verstehen wir das Wesen der Krankheit und können Untergruppen der Patienten bilden. Mit dem Wissen können wir uns dann detailliert anschauen, was die Mitglieder einer solchen Gruppe gemeinsam haben. Zum Beispiel: Ernähren sie sich ähnlich, waren sie Herbiziden ausgesetzt oder gibt es ein geografisches Muster bei den Erkrankungen.“ Mit jeder Korrelation, die besser verstanden wird, kann man nicht nur Risikofaktoren und genetische Veranlagungen ableiten, sondern auch Diagnoseund Behandlungsmethoden verbessern, erklärt Nehrbass. Einer der Schwerpunkte der Arbeit der Forscher in diesem Bereich in den nächsten Jahren wird daher darin bestehen, diese Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenzufügen.</p> <p><strong>THOMAS KLEIN</strong></p> https://www.list.lu/media/press/florett-statt-schrotflinte/ Mehr Durchblick dank LIST <p>Ein Projekt des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) wurde von der Zeitschrift „Microscopy Today“ mit einem Innovationspreis ausgezeichnet. Den Wissenschaftlern ist es gelungen, eine Technik zu entwickeln, die bei der&nbsp;mikroskopischen Betrachtung von Objekten nicht nur deren Details erkennen lässt, sondern auch etwas über ihre Zusammensetzung aussagt.</p> <p><strong>Neun Jahre Forschung</strong></p> <p>Bereits 2011 hatten die Forscher begonnen, an der Technologie zu arbeiten. Auf Basis erster Resultate habe man mit Zeiss, einem Unternehmen aus dem Bereich der feinmechanischen optischen Industrie, zusammengearbeitet, wie es in einer&nbsp;Mitteilung des LIST heißt. Das Unternehmen habe zur damaligen Zeit bereits hochauflösende Mikroskope produziert, die jedoch nichts über chemische Zusammensetzungen aussagen konnten. 2018 entstand aus der Kooperation das Spin-off „LION Nanosystems“ (Luxembourg Ion Optical Nano-Systems Sàrl), das die entsprechenden Erweiterungen für das Zeiss-Mikroskop ORION NanoFab produziert.</p> <p><strong>Erhöhte Sichtbarkeit</strong></p> <p>Die Partnerschaft zwischen LIST, Zeiss und LION wurde nun mit dem Innovationspreis der international renommierten Zeitschrift ausgezeichnet. „Die Welt sieht nun, dass wir in diesem Bereich gut aufgestellt sind“, so Tom Wirtz,&nbsp;Projektverantwortlicher und Leiter des Bereichs „Scientific Instrumentation and Process Technology“ am LIST. Dies trage auch zur Sichtbarkeit des LIST gegenüber Forschenden und Unternehmen bei, die sich für eine Zusammenarbeit oder die&nbsp;Entwicklung dieser Werkzeuge interessierten.&nbsp;</p> https://www.list.lu/media/press/mehr-durchblick-dank-list/ Kläranlagen-Untersuchung deutet auf „starkes Wachstum“ hin <p>Das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) hat gestern erstmals sämtliche Berichte über die Viren-Studien in Luxemburgs Kläranlagen veröffentlicht. Die LIST-Forscher untersuchen dort seit Mai das Abwasser nach Spuren des Coronavirus SARS-Cov-2 – der RNA der Viren. Die Ergebnisse sollen Hinweise darauf geben, wie sehr das Virus in der Bevölkerung verbreitet ist. Es kann nachgewiesen werden, wenn mindestens 20 Personen im Einzugsgebiet der Kläranlage erkrankt sind, hatte Michel Cauchie vom LIST bereits im Juli gegenüber dem Tageblatt erklärt.&nbsp;</p> <p>Laut dem neuesten Kläranlagenbericht des Forschungsinstituts von gestern hat sich die Situation gegenüber der Vorwoche noch einmal wesentlich verschlechtert. „In der derzeitigen Phase des starken Wachstums folgt der Durchfluss von SARS-Cov-2-RNA bei der Einströmung in die Kläranlagen global einer logarithmischen Entwicklung“, schreiben die Forscher. Diese Entwicklung werde in verschiedenen Kläranlagen beobachtet. Ausnahmen seien nur die Anlagen in Bleesbrück bei&nbsp;Diekirch und Böwingen im Kanton Mersch.&nbsp;</p> <p>Die Forscher projizieren für die Studie die Ergebnisse aus den Kläranlagen über die tatsächlich per Corona-Test bekannten Fälle. Anhand der Korrelation der Werte aus der Vergangenheit ist ersichtlich, dass die Kläranlagen tatsächlich einen Hinweis auf die Virenlast in der Bevölkerung geben können. Die Projektion verheißt dahingehend einen weiteren, starken Anstieg des Pandemiegeschehens. Aufgrund der Werte der Abwasserproben vom vergangenen Montag halten die Forscher offenbar rund 1.700 Neuinfektionen pro Tag für möglich – in etwa der doppelte Wert der Vorwoche.&nbsp;</p> <p>Am stärksten nahm die Konzentration der Viren-RNA laut dem neuesten LIST-Bericht in den Klärwerken von Schifflingen und Mersch-Beringen zu. Die Anlage von Schifflingen ist neben Schifflingen selbst für das Gebiet von Esch über Zolver, Limpach und Steinbrücken zuständig – insgesamt 68.000 Menschen. Die von Mersch-Beringen bedient 30.000 Menschen im Gebiet um Lintgen, Lorentzweiler, Mersch, Steinsel und Walferdingen.&nbsp;</p> <p>In Schifflingen wurde am vergangenen Montag eine Konzentration der Viren-RNA festgestellt, die auf eine Anzahl von 1.300 Neuinfektionen pro Woche schließen lässt – in der Vorwoche waren es noch weniger als 400 (bei 500 tatsächlich festgestellten Neuinfektionen). In Mersch lässt die Anzahl der entdeckten VirenFragmente laut dem Bericht auf mehr als 450 Neuinfektionen pro Woche schließen. Beim LIST war gestern niemand zu erreichen, um die Ergebnisse der Studie genauer zu erläutern.</p> <p>Das Forschungsinstitut entnimmt mittlerweile wöchentlich Proben in 13 Luxemburger Kläranlagen. Insgesamt wird somit ein Einzugsgebiet mit 445.302 Menschen abgedeckt. Dafür wird über 24 Stunden Wasser am Zufluss der jeweiligen Kläranlage gesammelt.</p> <p>Die Virus-RNA ist in menschlichen Exkrementen nachweisbar und kann deshalb in Kläranlagen gefunden werden. &nbsp;Die Forschungseinrichtung LIST beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Abwässern und den Viren, die sich darin befinden. Normalerweise gehen die Forscher Viren nach, die Magen-Darm-Entzündungen oder andere Infektionen des Verdauungstrakts auslösen können. Für die Auswertung benutzen die Forscher im Grunde die gleiche PCR-Methode, wie sie auch bei Rachenabstrichen angewandt wird. Sie erlaubt es, die RNA – also den genetischen Bauplan des Virus – aufzuspüren.</p> <p>Durch einen „Zufall“ konnten die Wissenschaftler sogar in die Vergangenheit blicken. Für ein anderes Projekt hatten sie Proben gesammelt und eingefroren. Diese Proben reichen bis in den Sommer des letzten Jahres zurück. Durch diese&nbsp;rückblickende Analyse konnten die Forscher nachweisen, dass das neue Coronavirus spätestens am 24. Februar in Luxemburg angekommen war. Also bevor der erste Covid-19-Fall offiziell dokumentiert worden ist.&nbsp;</p> <p><strong>Tobias Senzig</strong></p> https://www.list.lu/media/press/klaeranlagen-untersuchung-deutet-auf-starkes-wachstum-hin/ La recherche « made in Luxembourg », prix de l’innovation d’une revue internationale <p>Dès 2011, le LIST a débuté ses recherches sur des technologies de pointe en microscopie. Ces dernières permettent non seulement de visualiser des objets dans leurs moindres détails, mais aussi de produire simultanément des informations sur la composition chimique. Les microscopes ne pouvaient auparavant effectuer qu’une seule de ces tâches. Neuf ans après le début de cette recherche, le projet a reçu une reconnaissance internationale avec un prix de l’innovation décerné par « Microscopy Today », une revue scientifique mondialement connue.</p> <p>L’avancée majeure du LIST au Luxembourg a été le premier microscope capable d’observer des échantillons dans leurs moindres détails et de déterminer leur composition de manière simultanée. Sur la base de ces résultats très prometteurs obtenus grâce à des outils prototypes, le LIST s’est associé à Zeiss, une entreprise technologique internationale compétitive qui opère dans les domaines de l’optique et de l’optoélectronique. L’entreprise produisait des microscopes à haute résolution, mais n’avait pas d’activités relatives à la détection chimique. Le LIST a donc pu enrichir les compétences des microscopes Zeiss en combinant ces deux tâches pour la première fois.</p> <p>Les recherches et mises au point se sont poursuivies jusqu’en 2018, date à laquelle une jeune entreprise spin-off du nom de LION Nanosystems (Luxembourg Ion Optical Nano-Systems Sàrl) a été créée par le LIST. Cette recherche a reçu un prix et un financement du FNR dans la catégorie « Outstanding Research-Driven Innovation ». LION a ensuite commencé à produire ces outils uniques - Vector 500 SIMS – destinés à être adaptés aux microscopes Zeiss ORION NanoFab. Cette étape clef a ainsi permis de transposer les efforts de longue haleine menés en RDI sur le marché.</p> <p><strong>Le prix</strong></p> <p>Le partenariat tripartite entre le LIST, Zeiss et LION Nanosystems est aujourd’hui reconnu au niveau international comme le lauréat du prix de l’innovation 2020 décerné par « Microscopy Today ». Il s’agit d’une réussite majeure, compte tenu de la portée et renommée de la revue dans le monde scientifique.</p> <p>Que représente la revue « Microscopy Today » et plus particulièrement ce prix ? « Il existe différentes sociétés de microscopie, qui ont toutes tendance à avoir des revues scientifiques très spécifiques, et il y a Microscopy Today qui est une publication bimensuelle populaire dans le monde entier. Elle touche un très large public dans différents domaines : du monde de la microscopie pure et dure, aux personnes qui, dans une pléthore de domaines allant de la science des matériaux à la biologie en passant par la géologie, utilisent quotidiennement ces microscopes sans en connaitre nécessairement leur fonctionnement. Elle produit beaucoup de nouvelles, mais essaie toujours de rendre compréhensible ses articles pour des scientifiques qui ne seraient pas des experts du domaine », explique Tom Wirtz, responsable du projet et chef de l’unité « Scientific Instrumentation and Process Technology » au LIST.</p> <p>La publication d’un article, sans compter l’obtention d’un prix, peut avoir un grand impact. Contrairement aux articles publiés dans des revues qui nécessitent une recherche par le lecteur, « Microscopy Today » est disponible dans le monde entier et peut être lue tous les deux mois pour découvrir les nouveautés du domaine.</p> <p>Cette publicité bénéficiera au partenariat comme au Luxembourg, et la collaboration avec la société reconnue Zeiss pourrait permettre de créer davantage de partenariats et d’attirer de nouveaux clients.</p> <p>« Le monde apprend désormais que nous sommes bien positionnés dans ce domaine ainsi que dans le développement et la recherche de ce type de technologies. Cela contribue également à la visibilité du LIST vis-à-vis de chercheurs et d’entreprises qui seraient intéressés par une collaboration ou par le développement de ces outils. Peu d’autres options existent à travers le monde à ce jour, et nous avons trouvé une niche unique dans laquelle nous excellons », a déclaré Tom Wirtz, avant de conclure sur une note plus personnelle. « C’est formidable pour l’équipe du LIST, ainsi que pour Zeiss et LION Nanosystems, car nous avons commencé cette aventure au LIST il y a neuf ans. Ce n’est donc pas une brève histoire que l’on commence et que l’on finit. Elle continue à se développer avec de nombreuses perspectives différentes. Elle continue également à recevoir des éloges et de la reconnaissance, et c’est donc fantastique de recevoir ce prix de Microscopy Today ».</p> <p>https://www.infogreen.lu/la-recherche-made-in-luxembourg-prix-de-l-innovation-d-une-revue-internationale.html</p> https://www.list.lu/media/press/la-recherche-made-in-luxembourg-prix-de-linnovation-dune-revue-internationale/ LIST: Lässt tief blicken <p>Bereits 2011 hat das LIST mit seiner Forschung zu Spitzentechnologien in der Mikroskopie begonnen. Diese erlauben nicht nur die Visualisierung von Objekten bis ins kleinste Detail, sondern auch die gleichzeitige Erzeugung von Informationen über ihre chemische Zusammensetzung. Bisher konnten Mikroskope nur eine dieser Aufgaben erfüllen. Neun Jahre nach Beginn dieser Forschung erhielt das Projekt internationale Anerkennung mit einem Innovationspreis der&nbsp;weltberühmten wissenschaftlichen Zeitschrift „Microscopy Today“.</p> https://www.list.lu/media/press/list-laesst-tief-blicken/ L'eau usée quatre fois plus marquée par le virus <p>Alors que les chiffres de contaminations augmentent régulièrement tous les jours ces dernières semaines au Luxembourg, un autre indicateur commence sérieusement à faire froid dans le dos.</p> <p>Ce mercredi 28 octobre 2020, le ministère de la Santé et le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) ont affirmé que «le niveau national de contamination par le SARS-CoV-2 a pratiquement quadruplé dans les stations d'épuration du Grand-Duché, au cours de la semaine du 19 au 25 octobre, par rapport au pic de fin mars».</p> <p><strong>Rien à craindre avec l'eau potable</strong></p> <p>Du nord au sud du pays, et d'ouest en est, les graphiques publiés à partir des stations d'épuration du Luxembourg donnent tout simplement le vertige et n'augurent absolument rien de bon pour les semaines à venir.</p> <p>Comme nous l'ont régulièrement expliqué les spécialistes de la gestion de l'eau au pays, rassurez-vous, le virus en lui-même ne se trouve pas dans l'eau potable qui coule depuis votre robinet. Dans les eaux usées qui passent par les stations d'épuration, ce sont des fragments d'ADN du Covid-19 que l'on peut distinguer.</p> <p>http://www.lessentiel.lu/fr/luxembourg/story/l-eau-usee-quatre-fois-plus-marquee-par-le-virus-19158760</p> https://www.list.lu/media/press/leau-usee-quatre-fois-plus-marquee-par-le-virus/ «Dans l'eau usée, le virus plus présent qu'en mars» <p>Depuis le début de l'épidémie de Covid-19, c'est un des indicateurs qui donnent généralement le ton des semaines qui s'annoncent... car même si le premier cas au Luxembourg a été relevé le 29 février, l'analyse des eaux usées par le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) a démontré que le Covid-19 circulait bien au Grand-Duché depuis le 25 février 2020.</p> <p>Au-delà du testing direct de la population et des tests PCR effectués à grande échelle au Luxembourg, surveiller le virus dans les eaux usées permet de détecter plus rapidement des quantités faibles de virus dans les échantillons analysés. Ce vendredi 23 octobre 2020, le premier ministre Xavier Bettel a rappelé, lors d'une conférence de presse, que cette fameuse analyse des eaux usées n'était pas bonne au Luxembourg. De quoi conforter les propos de Jean-Paul Lickes, directeur de l’administration de la Gestion de l’eau, qui, début juin, nous avait confirmer que cette analyse serait utile «pour une phase de pré-alerte lors d'une seconde vague».</p> <p><strong>«Le virus ne se trouve pas dans l'eau potable »</strong></p> <p>Plus de quatre mois plus tard, force est de constater que nous sommes en plein dans cette phase redoutée. Lors de la semaine du 12 au 18 octobre, le Ministère de la Santé a en effet reconnu que, selon le dernier rapport CORONASTEP établi par le LIST, «le niveau national de contamination par le SARS-CoV-2 a augmenté de manière très importante dans toutes les stations d'épuration du pays». Allant même jusqu'à ajouter que «la contamination des eaux usées a dépassé les niveaux observés en mars 2020, pendant la première vague».</p> <p>Même si des fragments d'ADN du Covid-19 se trouvent, bel et bien et de plus en plus, dans les eaux usées résiduaires au Grand-Duché, il est bon de rappeler à l'ensemble de la population que le virus ne se trouve absolument pas dans l'eau potable qui sort de votre robinet. «Si l'on regarde les derniers résultats des eaux de canalisation», a encore rappelé Xavier Bettel, ce vendredi, «cela se confirme, le virus est entrain de se propager sur l'ensemble du pays et il est très présent».</p> <p>http://www.lessentiel.lu/fr/luxembourg/story/dans-l-eau-usee-le-virus-plus-present-qu-en-mars-18845603</p> https://www.list.lu/media/press/dans-leau-usee-le-virus-plus-present-quen-mars/ Gemeinsam zum Mond <p>Luxemburg ist Gründungsmitglied und gehört damit zu den ersten Staaten, die beim Artemis-Programm der US-Raumfahrtbehörde NASA mitmachen. Am Dienstag unterschrieb Wirtschaftsminister Franz Fayot einen entsprechenden Vertrag, den er gestern der Presse gemeinsam mit Marc Serres, dem CEO der Luxembourg Space Agency (LSA), sowie einem Vertreter der US-Botschaft in Luxemburg vorstellte.</p> <p>Artemis sieht vor, bis 2024 auf den Mond zurückzukehren und dort eine menschliche Präsenz samt Infrastrukturen zu etablieren, um so zukünftige Missionen zum Mars vorzubereiten. Ein weiteres Ziel des Programms ist es, in den kommenden drei Jahren die erste Frau und einen weiteren Mann auf Mondmission zu schicken. Damit verbunden sind Forschungsvorhaben und der Abbau von Rohstoffen im All. Neben Luxemburg gehören Australien, Italien, Japan, Kanada, die Vereinigten Arabischen Emirate, Großbritannien und die USA zu den bisherigen Unterzeichnern des Artemis-Abkommens. Es legt Grundsätze der Zusammenarbeit, der Nutzung von Ressourcen und des Umgangs mit wissenschaftlichen Daten fest.</p> <p>Fayot zeigte sich erfreut: „Das ist eine große Neuigkeit für den Luxemburger Space-Sektor.“ Er verwies darauf, dass vor einem Monat ein Abkommen zwischen der europäischen Raumfahrtbehörde ESA und dem „Luxembourg Institute of Technology“ (LIST) bekannt gegeben worden war. Im August wurde eine Kooperation zwischen dem LIST und der LSA bekannt, die bis Jahresende das „European Space Ressources Innovation Centre” (ESRIC) in gründen wollen. Ende September war eine NASA-Delegation zu Besuch in Luxemburg und besuchte auch verschiedene Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Zum Jahresende steht ein weiteres Treffen mit der NASA, die Artemis leitet, an. Die SpaceRessources.lu-Initiative war 2016 unter&nbsp;dem damaligen Wirtschaftsminister Etienne Schneider gestartet worden und hatte international für viel Aufmerksamkeit gesorgt.</p> <p>Artemis steht laut den Verantwortlichen für eine nachhaltige und friedliche Nutzung des Weltraums. „Das Prinzip der Ressourcennutzung sieht vor, dass kein Land einen Planeten oder einen Asteroiden für sich beanspruchen kann“, unterstrich&nbsp;Fayot. Serres ergänzte: „Die Verträge haben zum Ziel, gemeinsame Visionen zu schaffen, um dem Programm eine allgemeingültige Grundlage zu geben. Das ist eine wichtige politische Nachricht.“ Artemis beschränkt sich auf die zivile Anwendung. Serres zeigte sich „extrem stolz“, dass Luxemburg die Prinzipien der Anwendung von Artemis mit entwickelt hat.</p> <p>Diese sehen im einzelnen folgende Punkte vor: Die Nutzung muss friedlich sein - also keine militärischen Ziele. Alle Partner müssen transparent arbeiten. Die Partner verpflichten sich zur Erhöhung der Nachhaltigkeit und Sicherheit der genutzten Systeme auf Basis bestehender Standards. Alle Unterzeichner verpflichten sich, Astronauten in Not zu helfen. Ein Register für im All genutzte Objekte wird angelegt - ein Punkt, den Luxemburg in den Vertrag einbrachte. Artemis-Partner stellen wissenschaftlicheDaten zur Veröffentlichung zur Verfügung und respektieren das historische Erbe im All. Darüber hinaus - und das war für Luxemburg laut Serres der wichtigste Punkt - sieht der Vertrag einen sicheren und nachhaltigen Abbau von Rohstoffen im Weltall gemäß dem Outer Space Treaty vor. Auf der gleichen Grundlage sollen auch Konflikte zwischen den Staaten vermieden werden. Und schließlich soll Schrott im Weltall sicher entsorgt werden. Mehr Details werden in den kommenden Monaten festgelegt. Serres zeigte sich erfreut über „fantastische Möglichkeiten für unsere Unternehmen.“ Randy Evans, der USBotschafter in Luxemburg, unterstrich in einem aufgezeichneten Video die Zusammenarbeit beider Länder im Weltraum. „Artemis wird das breiteste und diversifizierteste internationale Weltraumforschungsprogramm in der Geschichte sein“, betonte Evans, der sich sehr für Artemis eingesetzt hat, aber gestern nicht vor Ort sein konnte. Stattdessen war Casey Mace, Deputy Chief of Mission, anwesend.&nbsp;</p> <p><strong>CORDELIA CHATON</strong></p> https://www.list.lu/media/press/gemeinsam-zum-mond/ Le frigo écolo du List <p>Aujourd’hui, les systèmes de réfrigération fonctionnent par compression de vapeur, un système qui «rejette du gaz à effet de serre» selon le Luxembourg Institute of Science and Technology (List). Ils seraient responsables de 20% de la consommation mondiale d’énergie d’après l’International Energy Agency, un chiffre amené à doubler d’ici 2040…</p> <p>Comment rendre les frigos plus écolos? Des chercheurs du List tentent de répondre à cette question depuis quelques années, sous l’impulsion du Dr Emmanuel Defay, en étudiant les matériaux dits «électrocaloriques», qui permettent le refroidissement cette fois par une action magnétique, électrique ou une contrainte mécanique. Et ils viennent de réussir à atteindre une différence de température de 13 degrés autour de la température ambiante dans un prototype d’échangeur thermique, un «record en la matière».</p> <p><strong>Du Japon au Luxembourg</strong></p> <p>Toute la partie prototypage a été effectuée au Grand-Duché, avec un matériau fabriqué par l’entreprise japonaise Murata Manufacturing. Les travaux ont reçu un financement du Fonds national de la recherche du Luxembourg dans le cadre des programmes «Pearl», «Pride» et «Core».</p> <p>«Le List confirme de la sorte que les matériaux électrocaloriques sont des candidats prometteurs pour les applications de refroidissement», note-t-il dans un communiqué de presse. Il a partagé cette découverte dans le magazine américain Science le 2 octobre.</p> <p>En plus des scientifiques, les industriels pourraient s’intéresser au projet, pour produire les «frigos du futur».</p> <p><strong>Mathilde Obert</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/frigo-ecolo-list</p> https://www.list.lu/media/press/le-frigo-ecolo-du-list/ Un pas vers les frigos de demain? <p>Des chercheurs du département matériaux du «Luxembourg Institute of Science and Technology» viennent de publier un article dans le prestigieux magazine Science, a indiqué l’établissement de recherche vendredi par communiqué. Un accomplissement rare pour une avancée majeure dans les matériaux calorifiques. Environ 20% de la consommation mondiale d’énergie est utilisée à des fins de réfrigération et la quantité absolue d’unités de climatisation devrait doubler d’ici 2040 d’après l’International Energy Agency. Les systèmes de réfrigération actuels basés sur la compression de vapeur ont atteint leur limite thermodynamique après 100 ans de progrès. Ils rejettent des gaz à effet de serre dans l’atmosphère et sont généralement bruyants. Le développement de systèmes énergétiques hautement efficaces et respectueux de l’environnement est donc une préoccupation majeure pour atténuer le réchauffement climatique et promouvoir une utilisation durable des ressources naturelles.</p> <p>Depuis plusieurs années, sous l’impulsion du Dr. Emmanuel Defay, le LIST travaille sur les matériaux électrocaloriques, qui pourraient remplacer les frigos de demain. Cette équipe au sein du département matériaux vient de faire une avancée significative dans le domaine. Elle a permis de franchir une barrière cruciale en atteignant une différence de température de 13 degrés autour de la température ambiante dans un prototype d’échangeur thermique, un nouveau record en la matière. Le LIST confirme de la sorte que les matériaux électrocaloriques sont des candidats prometteurs pour les applications de refroidissement. Cela n’a pas échappé au prestigieux magazine Science qui publie ce vendredi un article intitulé «Giant temperature span in electrocaloric regenerator» signé par les chercheurs du LIST. «Nous connaissons tous la relation directe entre énergie et émission de CO2, mais nous ne devons pas omettre l’impact des hydrofluorocarbures utilisés dans les systèmes de réfrigération actuelle. Le résultat obtenu par l’équipe du Dr. Emmanuel Defay est une performance remarquable et remarquée qui permet d’envisager sérieusement le futur développement de prototypes réfrigérant à faible impact environnemental», souligne le Dr. Damien Lenoble, Directeur du département Materials Research and Technology du LIST.&nbsp;</p> <p>«Toute la partie prototypage a été effectuée au Luxembourg, tandis que le matériau a été fabriqué par l’entreprise japonaise Murata Manufacturing, se réjouit Emmanuel Defay. Le premier et le dernier auteur de l’article sont “luxembourgeois”, ce n’est jamais arrivé auparavant! Publier ce type d’article est rare.</p> https://www.list.lu/media/press/un-pas-vers-les-frigos-de-demain/ Le frigo du futur imaginé par le LIST <p>Le réfrigérateur de demain sera-t-il plus écologique ? Telle est du moins la piste avancée par des chercheurs du List travaillant depuis plusieurs années sur les matériaux électrocaloriques, permettant notamment une variation de température grâce à un champ électrique. L'équipe affirme ainsi que ces derniers pourraient être «des candidats prometteurs pour les applications de refroidissement», à la fois «efficaces et respectueux de l'environnement».&nbsp;</p> <p>Sous l'impulsion du Dr Emmanuel Defay, l'équipe luxembourgeoise aurait réussi à atteindre une différence «record» de 13 degrés autour de la température ambiante dans un prototype d’échangeur thermique. Pour Damien Lenoble, directeur du département, ces résultats permettraient d’«envisager sérieusement le futur développement de prototypes réfrigérants à faible impact environnemental».</p> <p><strong>Une avancée significative</strong></p> <p>Plus question ici en effet de reproduire les systèmes de réfrigération actuels - basés sur la compression de vapeur - «qui rejettent des gaz à effet de serre dans l'atmosphère», précise le communiqué du LIST. Selon l'International Energy Agency, près de 20% de la consommation mondiale d'énergie serait d'ailleurs utilisée à des fins de réfrigération. Un chiffre qui pourrait doubler d'ici 2040, à en croire l’organisation internationale. &nbsp;&nbsp;</p> <p>Cette découverte constitue donc «une avancée significative dans le domaine». Celle-ci n'a d'ailleurs pas manqué d'attirer l'attention du magazine scientifique américaine Science qui a publié ce vendredi, un article signé par les chercheurs luxembourgeois.</p> <p><strong>ASdN</strong></p> <p>https://www.wort.lu/fr/luxembourg/le-frigo-du-futur-imagine-par-le-list-5f773272de135b92360180cd</p> https://www.list.lu/media/press/le-frigo-du-futur-imagine-par-le-list/ Forschung zur Rettung des Klimas <p>Rund 75 Prozent der Bevölkerung in den Industrienationen leben in Städten, weshalb dort auch wesentlich mehr Energie verbraucht wird als in ländlichen Gegenden. Beim Übergang zu einer nachhaltigeren Energienutzung kommt den Städten dementsprechend eine besondere Rolle zu. Um Städte und Regionen klimaneutral zu gestalten, fehlt es den Regierenden allerdings oft nicht nur an notwendigen Informationen, sondern auch an Instrumenten, mit denen sie die verfügbaren Daten<br /> auswerten können.</p> <p>Ein solches Instrument wurde vom LIST („Luxembourg Institute of Science and Technology“) entwickelt: die „Smart City and Region“-Plattform. Auf dieser werden der Energieverbrauch und das Einsparpotenzial einer Stadt angezeigt. Der Nutzer kann auf einer 3D-Karte sehen, welche Gebäude in der Stadt zu viel Energie verbrauchen und welche diesbezüglich im grünen Bereich liegen. Die Plattform ermöglicht Entscheidungsträgern aber auch, künftige Projekte wie etwa den Bau einer<br /> Industrieanlage zu simulieren.</p> <p>Technisch gesehen baut die Plattform auf dem früheren Projekt Music auf, das einen 2D-Algorithmus zur Darstellung der für die fotovoltaische Energieerzeugung verfügbaren Flächen nutzte. Beim Secure-Projekt wurden diese Algorithmen in Richtung 3D weiterentwickelt – Testmodell hierfür war die Stadt Esch/Alzette. So können auch die Fassaden der Gebäude in die Berechnungen einbezogen werden.</p> <p>Auf die Frage hin, wer Secure denn nun nutzen werde, meinte LIST-Projektleiter Ulrich Leopold, dass in einer nächsten Phase nun erst Kunden für das Produkt gesucht werden müssen. Laut Pressemeldung soll die Stadt Zürich bereits am Projekt interessiert sein. LIST-CEO Thomas Kallstenius erinnerte am Dienstag in seiner Rede an das Pariser Klimaabkommen: So haben rund 200 Länder im Jahr 2015 beschlossen, die Erderwärmung auf unter zwei Grad gegenüber den vorindustriellen Werten zu begrenzen. Gleichzeitig aber, sagte Kallstenius, sei der Ausstoß von Klimagasen in den letzten 30 Jahren um 40 Prozent gestiegen. Um effektiv gegen den Klimawandel vorzugehen, brauche man die Forschung. Die Suche nach nachhaltigen Lösungen würde die Forscher beim LIST motivieren.</p> <p><strong>Der „kontrollierte“ Klimawandel</strong></p> <p>Zwei große Probleme gebe es augenblicklich, meinte Energieminister Claude Turmes indes bei der Vorstellung des Projekts: ein möglicherweise drohender zweiter Lockdown sowie ein „unkontrollierter Klimawandel“. Beides könne man mit einer Metapher umschreiben: „Wir werden von einer sehr lästigen Fliege genervt (Covid-19), die wir versuchen loszuwerden, übersehen dabei aber einen Elefanten (das Klima), der uns bedroht, weil wir ihn schon zu lange gereizt haben.“ Was er mit „unkontrolliertem Klimawandel“ meine, wurde der Minister gefragt. Wolle er also einen „kontrollierten“? Der Klimawandel sei laut ihm nicht mehr zu stoppen, es gehe nur noch darum, ihn zu begrenzen, also zu kontrollieren, so dessen Antwort.</p> <p>Angesichts der Prognosen einer Verdoppelung des Energieverbrauchs bis 2050 dürfte allerdings auch jede Begrenzung eine große Herausforderung sein. Und längst nicht alle alternativen Energiequellen seien sinnvoll. So werde derzeit viel von Wasserstoff gesprochen, und auch das LIST hat im Juli eine Kooperation in diesem Bereich mit der französischen Firma 3D-Oxides bekannt gegeben. Doch Wasserstoff sei momentan noch keine Lösung, sagte Turmes. Die Umwandlung von Solarenergie in Wasserstoff sei noch zu energieaufwendig. Erst wenn man die Sonnenenergie direkt in Wasserstoff umwandeln könne, sei es sinnvoll, ihn als Energiequelle zu nutzen.</p> <p>Was den nationalen Kontext angeht, meinte Turmes, seien nicht etwa Industriebetriebe wie Arcelor der größte Klimakiller, sondern die Finanzindustrie, die weltweit Milliarden Euro in die Nutzung von fossilen Energien investiere.</p> https://www.list.lu/media/press/forschung-zur-rettung-des-klimas/ Energetisches Potenzial von Städten auf einen Blick <p>Basierend auf dem Vorgänger-Projekt PV-Forecast, erlaubt SECuRe die Berechnung des Potenzials für Photovoltaikanlagen sowohl auf Dächern wie auch auf Fassaden einer Stadt. Berechnet werden kann ebenfalls der Effekt von Renovierungen auf das Energieeinsparpotenzial.Das Projekt gilt als vielversprechend, da fast 75 Prozent der europäischen Bevölkerung in Städten lebt, von denen damit ein immenses Potenzial bei der Energiewende ausgeht. Energieminister Claude Turmes (déi gréng) wohnte der Vorstellung des Projekts gestern bei.</p> https://www.list.lu/media/press/energetisches-potenzial-von-staedten-auf-einen-blick/ Un potentiel photovoltaïque à identifier <p>Sa finalité : visualiser d'un coup le potentiel énergétique d'une ville entière. Hier, la Fondation Enovos a présenté dans les locaux de la Fondation de Luxembourg les résultats de ce projet de recherche scientifique considérés comme «prometteurs» par les deux fondations. Conduit par le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), Secure s'est appuyé sur un projet antérieur (PV-Forecast, également mené par le LIST et soutenu par la Fondation Enovos), qui a introduit un algorithme 2D afin d'établir les surfaces disponibles pour la production d'énergie photovoltaïque. Dans le cadre du projet Secure, ces algorithmes ont été développés vers la 3D avec comme modèle la ville d'Esch-sur-Alzette. Cela a permis d'intégrer par exemple les façades dans le calcul du potentiel photovoltaïque. L'autre pilier de ce projet est l'efficience énergétique, notamment l'impact des rénovations sur les économies d'énergie. Le but est de visualiser d'un coup le potentiel énergétique d'une ville entière. Avec 75 % de la population européenne vivant dans des villes, les zones urbaines jouent un rôle clé dans la transition énergétique vers des sources d'énergies renouvelables. Or, pour arriver à un modèle qui permet cette visualisation instantanée du potentiel énergétique, une quantité considérable de données doit être traitée. Au modèle 3D s'ajoute un modèle du changement de la position de soleil pour déterminer pour chaque endroit d'une ville l'irradiation solaire au cours de l'année. Entre 12 000 et 13 000 cartes sont additionnées pour former à la fin une carte unique. Rien que pour traiter les paramètres de la ville d'Esch-sur-Alzette, trois milliards d'opérations ont été nécessaires.</p> <p>Associé à des données 3D, Secure pourra servir d'instrument de planification et de visualisation pour déterminer par exemple les meilleurs endroits pour développer l'énergie photovoltaïque. Le projet a d'ailleurs déjà suscité l'intérêt d'autres villes au-delà du Luxembourg, dont par exemple Zurich. Le soutien de cette recherche au Luxembourg à travers la Fondation Enovos souligne l'engagement sociétal d'Enovos en tant qu'acteur clé du secteur de l'énergie au Luxembourg.</p> https://www.list.lu/media/press/un-potentiel-photovoltaique-a-identifier/ Une planification intelligente des villes <p>L’objectif de ce projet, sur lequel ont planché cinq collaborateurs du LIST pendant plus de trois ans, est de permettre la visualisation du potentiel énergétique d’une ville et permettre une meilleure planification urbaine.&nbsp;</p> <p>«L’estimation de la consommation d’énergie ainsi que du potentiel d’économie d’énergie et de production renouvelable est d’une importance stratégique pour toutes les zones urbaines», explique l’institut de recherche. «En raison de la complexité de la transition vers des villes et des régions plus neutres en carbone, les autorités publiques sont souvent confrontées au manque de connaissances intégrées et d’outils d’évaluation efficaces pour prendre des décisions solides et durables pour l’avenir.»&nbsp;</p> <p>En compilant une quantité considérable de données, les chercheurs du LIST ont ainsi développé une plate-forme, via laquelle il est possible de visualiser et simuler le potentiel d’énergie renouvelable d’un espace défini. Dans cette phase du projet, les chercheurs du LIST ont travaillé sur la ville d’Esch/Alzette. A moyen terme, l’objectif est de compiler ces données énergétiques pour l’ensemble du pays.&nbsp;</p> <p><strong>mbb</strong></p> https://www.list.lu/media/press/une-planification-intelligente-des-villes/ Newtrap: a new automated method for monitoring newts <p>Newtrap is a new observation method developed by the Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST). It combines a custom-made camera trap with automated data processing for improved monitoring of newts. Traditional observation methods are known to be time consuming, expensive and conspicuous. But what is the point of observing newts and to what extent is Newtrap innovative?</p> <p><strong>Newts: an important species for biodiversity monitoring</strong></p> <p>Certain newt species are bio-indicators: their presence or absence represents the quality of the environment in which they live. This characteristic is particularly important for biodiversity monitoring and biomonitoring studies. If the number of a bioindicator species declines or equals zero, this means that the ecological conditions necessary for the conservation of that species are not or no longer present. These requirements are also often shared with other species. According to Xavier Mestdagh, research engineer working on LIST's Newtrap project, the crested newt for instance is a so-called umbrella species. Protecting its habitat allows the conservation of many other species that live in the same environment as other amphibians, such as the grass frog or insects.</p> <p><strong>An unobtrusive camera trap and automated data processing</strong></p> <p>Conventional observation methods consist of setting up fish traps to catch individual animals. These methods are very time consuming, tedious and conspicuous. The researchers have to place the traps, take measurements and repeat the process. Mestdagh explains that in the case of crested newts, for example, researchers have to photograph the abdominal pattern of each captured animal. Just like our fingerprints, this pattern is unique. Mestdagh adds that this is particularly useful for assessing the number of animals in a population, i.e. their size, without risking the same newt being counted more than once. The LIST researchers therefore had the idea of developing a new observation method.</p> <p><br /> The camera trap is triggered by movement and photographs (same angle, background, light, distance) the animals coming and going in the same way. This provides researchers with more data, which is more harmonised, of better quality and has a higher spatial and timeless resolution. Without intrusive handling of the amphibians, Newtrap also provides new information about the behaviour of newts and even about other species (e.g. grass snakes, leeches).</p> <p>This new method also uses artificial intelligence (AI) for data management. To do this, the researchers have classified a large amount of data by species, sex and abdominal pattern. They then incorporated this information into an algorithm so that the AI could automatically recognise these features. Species and sex are already identified with a reliability of over 90%. The researchers are now working on improving the automatic recognition system of the abdominal patterns and on increasing the lifespan and robustness of the camera trap.</p> <p>This new patented observation method (LU93388) was financed by the National Research Fund (FNR) under the &nbsp;JUMP - Proof of Concept (POC) programme and was the subject of a market study which attracted considerable interest at both national and international level. With more than 30 newt species in Europe and even more in North America, the introduction of Newtrap could support the automatic monitoring of many species. Mestdagh and his colleagues now want to establish an industrial partnership to move from a prototype to an operational method for the largest possible number of observers.</p> <p><strong>Constance Lausecker</strong></p> <p>https://today.rtl.lu/news/science-in-luxembourg/a/1554159.html</p> https://www.list.lu/media/press/newtrap-a-new-automated-method-for-monitoring-newts/ LIST and 3D Oxides working to develop new materials for hydrogen production <p>Originally announced in June, the four-year partnership aims to conduct a research programme focused on energy, and in-particular, on the development of new materials for the hydrogen industry.</p> <p>The ultimate goal of the project is the acceleration of new materials discovery adapted to the challenges of hydrogen production and beyond.</p> <p>With the creation of a joint lab between LIST and 3D-Oxide, two projects are being researched and brand-new innovative equipment is being installed.</p> <p><strong>STONB project&nbsp;</strong></p> <p>A new projected titled STONB (Strontium Titanate Oxide and Narrow Bandgap) will be led by Dr Emanuele Barorini as part of the announcement.</p> <p>The project is based on the observation that although in a short-mid time scale, the hydrogen economy can be initiated through fossil fuels, however, its long term sustainability relies on other precursors as well as on production processes driven by renewable energy.</p> <p>In this respect, photo-electrochemical water splitting by solar photons, a process where the solar energy is captured by the surface of special materials and exploited to break the water molecules in hydrogen and oxygen, is the “perfect solution” largely emphasised by not reached.</p> <p>Among the materials considered for photo-electrochemical water splitting, Strontium Titanate is particularly interesting due to its physical-chemical properties and will be researched during the project.</p> <p>Being able to easily produce hydrogen, by an effective, cost-efficient process based on water and solar-photons, would significantly reduce one’s carbon footprint and solve the current problem of excess renewable energy storage, which the STONB project aims to achieve.</p> <p><strong>HEPHOTO project</strong></p> <p>Led by Dr. Bianca Rita Pistillo and supported by the National Research Fund via the Bridges programme, aims at developing a functional material used in photo-electro-catalytic processes to separate hydrogen and oxygen.</p> <p>Both projects received funding from Luxembourg National Research Fund.</p> <p><strong>Molly Burgess</strong></p> <p>https://www.h2-view.com/story/list-and-3d-oxides-working-to-develop-new-materials-for-hydrogen-production/</p> https://www.list.lu/media/press/list-and-3d-oxides-working-to-develop-new-materials-for-hydrogen-production/ Visualising energy efficiency for urban areas: secure <p>The Luxembourg Institute of Science and Research (List) presented the results of its Smart Energy Cities and Regions (“Secure”) project during a Monday press conference and, given that urban zones account for 75% of the European population, they hope the simulation could be applied across the country in various communes or to influence policies.&nbsp;</p> <p>“This platform is not really accessible for individual citizens,” said project lead Ulrich Leopold. “The idea is more to really support the planning and identify the entire opportunity to use it in the environment to generate electricity yields and improve energy efficiency, to really see the entire potential to stimulate investors, private people, etc.”</p> <p>The entire Secure project has a budget of €337k, with nearly three-quarters (€250k) provided by the Enovos Foundation under the aegis of Fondation de Luxembourg, and the remainder (€87k) by List. Secure aims to address the need for companies and political players to get high-resolution estimates for PV investment costs and energy yield.&nbsp;</p> <p>And it’s a platform which requires a considerable amount of data--up to 13,000 maps plus a variety of parameters combine to create one final image.&nbsp;</p> <p>The first case study in Esch-sur-Alzette required around 3bn operations for their parameters, and Leopold said he hopes his group will be able to get the entire 3D model of Luxembourg earliest by end-2020 or early-2021.</p> <p>“In a second phase, we’re looking at how to exploit the results commercially,” he said. “We’ve started a new project funded by the FNR to bring the results further to the market and see what are the potential in other municipalities…the platform is open to other communes, and this is what we are looking at now.”&nbsp;</p> <p><strong>Minister Turmes urges “creative thinking”</strong></p> <p>Following List’s presentation, energy and regional planning minister Claude Turmes (déi Gréng) talked about two challenges in particular, the first being how to “avoid the second wave of covid,” reminding participants that the next “two to three weeks to come” will determine how the country and its economy move forward.&nbsp;</p> <p>The second challenge? “The threat of uncontrolled climate change”. He urged participants to “think creatively” and emphasised the urgency of projects, like Secure, to address some of those needs.</p> <p>"Everything has to be super efficient, not just in terms of energy but also in terms of resources... we need to move quickly... in a country where there is an enormous need for energy," which he said includes industrial players like "ArcelorMittal, Goodyear, Dupont," etc. "There's a need for energy that is monumental."</p> <p>He provided an example of a home with a simple PV installation which could potentially generate enough energy for electrical appliances, heating and charging an electric vehicle, but he emphasised the need to have compiled data which can be easily seen and accessed, e.g., at the commune level, not to mention a system which could better anticipate across a wider area. He hopes this "breakthrough" project will contribute to that vision: "it's putting together high-performance computing, modeling and information that we have."&nbsp;</p> <p><strong>NATALIE A. GERHARDSTEIN</strong></p> <p>https://delano.lu/d/detail/news/visualising-energy-efficiency-urban-areas-secure/211676</p> https://www.list.lu/media/press/visualising-energy-efficiency-for-urban-areas-secure/ «Chaque toit doit aller plus vite vers le solaire» <p>Bien sûr l'étude est théorique et les habitants d'Esch-sur-Alzette n'auront certainement pas tous, demain, des panneaux photovoltaïques partout sur leurs toits et façades. Mais depuis trois ans et demi, le Luxembourg Institute of Science and technologie (LIST), financé par la Fondation Enovos sous l'égide de la Fondation de Luxembourg, a pris la métropole du fer comme exemple de son projet SECuRE.</p> <p>Objectif: définir le potentiel énergétique d'une ville. En compilant sur des cartes des milliers d'informations, en simulant l'irradiation du soleil et en réalisant des modélisations en 3D, les chercheurs du LIST ont pu créer un outil qui pourrait devenir précieux pour toutes les villes du monde. Il donne, en un coup d'œil et en 3D, une idée des lieux où implanter des panneaux photovoltaïques efficaces et quels bâtiments rénover en priorité pour une meilleure efficacité énergétique.</p> <p><strong>Optimiser les choix de surfaces à couvrir</strong></p> <p>«Selon nos estimations, sur la totalité d'Esch-sur-Alzette, on pourrait produire 20 gigawatts par an sur les toits et 15 à 20 en façade soit 30 à 40 gigawatts au total. C'est très conséquent. Nous n'avons pas la consommation exacte, chaque année de la ville, mais cela représente sans doute 60 à 70 %», a précisé Ulrich Leopold, le responsable du projet doté d'un budget de 337 000 euros.</p> <p>Mais si tous ces panneaux ne sont évidemment pas implantables, ne serait ce que sur les monuments, l'outil bientôt appliqué l'ensemble du Luxembourg, servira avant tout à optimiser le choix des surfaces à couvrir de photovoltaïque. Grâce à des données sur le type de maisons, de matériaux, d'isolation des calculs ont aussi été réalisés pour définir quels bâtiments doivent être améliorés au plus vite. De quoi planifier la rénovation urbaine et guider les choix des politiques.</p> <p>«Ce projet apporte une information nécessaire pour accélérer la transformation énergétique», a insisté le ministre de l'Énergie et de l'Aménagement du territoire Claude Turmes. «Savoir en un clic combien un toit ou une façade peut produire d'énergie aide à accélérer la décision d'investir dans le solaire. Et je veux que chaque toit au Luxembourg aille au plus vite vers le solaire. Et cet outil donne aussi des informations sur l'efficacité énergétique dans les maisons». Prochain défi alimenter encore de données plus précises sur chaque maisons les modélisations et proposer cet outil transposable dans n'importe quelle ville.</p> <p>http://www.lessentiel.lu/fr/luxembourg/story/chaque-toit-doit-aller-plus-vite-vers-le-solaire-12816841</p> https://www.list.lu/media/press/chaque-toit-doit-aller-plus-vite-vers-le-solaire/ LIST: Towards greener hydrogen <p>Leading Luxembourg research institute LIST and the French company 3D-Oxides, specialised in the development of new materials and new structuring concepts, signed a partnership agreement on Wednesday 16 September, to develop new hydrogen production techniques.</p> <p>With the creation of a joint laboratory at LIST’s premises in the south of Luxembourg, the objective is to develop innovative techniques for the fractionation of water molecules – composed of oxygen and hydrogen – in order to recover the hydrogen component directly, without the need for costly and energy-intensive catalysis processes.</p> <p>To achieve this, the two partners are working on the development of special materials capable of capturing the solar energy needed to implement the fractionation of water molecules by a photo-electrochemical reaction. “The efficiency of current hydrogen production processes is in the order of 20-25%. We hope to achieve higher yields with this technology,” explained Damien Lenoble, director of the Materials Research and Technology Department at LIST.</p> <p><strong>Horizon 2030</strong></p> <p>The research work will be based on “Sybilla 450”, a revolutionary equipment provided by 3D-Oxides and on which the LIST teams will work. This machine, unique in the world because of its size (3D-Oxide also works with a smaller model), allows the processing of several dozen materials at the same time, which results in substantial savings in time and money. LIST engineers will bring their expertise in the synthesis of functional materials in thin films, in the characterisation of these materials and in the prototyping of functional devices.</p> <p>The partnership between LIST and 3D-Oxides starts on a four-year basis, but can be extended beyond that. The objective is to transfer this emerging technology to an industrial scale by 2030.</p> <p>https://www.tradeandinvest.lu/news/list-towards-greener-hydrogen/</p> https://www.list.lu/media/press/list-towards-greener-hydrogen/ Op der Sich no ëmweltfrëndlechem Waasserstoff <p>Fossil Energien, d'Sich no Alternativen. De Wee féiert och iwwer de Waasserstoff, ënnert der Bedéngung, datt d'Produktioun méi Nohalteg gëtt.</p> <p>"Mir hunn d'Ambitioun, d'Manéier wéi Waasserstoff haut produzéiert gëtt, vu vir bis hannen z'iwwerdenken. Haut entsteet vill ze vill Co2.", sou den Damien Lenoble vum List.</p> <p>Bannent den nächsten 10 Joer wëllen déi Responsabel vum List, zesumme mat 3D-Oxides d'Produktioun vum Waasserstoff revolutionéieren, dank der Kombinatioun vu Sonn a Waasser. Gréng Energien, fir de Waasserstoff vun der Zukunft ze produzéieren.</p> <p>"Hydrogen mat der Hëllef vun Elektresch ze produzéieren, ass net effikass. Dat ass souguer nach manner nohalteg wéi just Elektresch als Energie ze benotzen. Mir wëllen Hydrogen produzéieren, an deem mer ganz prezis d'Luucht vun der Sonn asetzen. Dat wäert vill méi Nohalteg sinn", sou de Giacomo Benvenuti vun 3D-Oxides.</p> <p>No der Phas vun der Recherche, déi den Ament op eng 4 Joer geschat gëtt, soll spéider souzesoen d'Maschinn developpéiert ginn, fir déi Produktiouns-Method dann och breet zougängeg ze maachen. E Millioune Projet. D'Ambitioun, e méi 'Grénge Waasserstoff' ze produzéieren, ass do. Ënnerstëtzt vun der Europäescher Unioun. D'Resultat, ass awer net fir Haut a Muer.</p> <hr /> <p><strong>Vers de nouveaux matériaux pour la production d'hydrogène</strong></p> <p>Grâce à de nouveaux équipements et un second partenariat avec 3D-Oxides, le LIST se positionne comme un acteur international majeur dans le secteur de l'hydrogène.</p> <p>Le partenariat annoncé en juin dernier entre le LIST et la société française 3D-Oxides se concrétise. Le futur laboratoire commun vient d'ouvrir avec un premier instrument installé et un second projet signé mercredi lors d'une conférence de presse à Belvaux. L'objectif de toutes les recherches sur l'hydrogène menées dans le cadre du partenariat entre le LIST et 3D-Oxides est de rendre le fractionnement de l'eau plus facile, plus efficace et plus abordable, tout en respectant l'environnement.</p> <p><strong>Collaboration entre 3D-Oxide et le LIST</strong></p> <p>Après une introduction par le directeur du département Recherche et Technologie des Matériaux du LIST, Damien Lenoble, une présentation a été faite de la nouvelle collaboration du LIST avec la société française 3D-Oxides qui développe des matériaux fonctionnels aux propriétés extraordinaires. Bien que le partenariat ait réellement débuté en juin 2020, c'était la première fois que le président de la société, Christian Petit, et le directeur de la technologie, Giacomo Benvenuti, étaient présents aux côtés du directeur général du LIST, Thomas Kallstenius, pour expliquer cette collaboration.</p> <p>Avec la création d'un laboratoire commun entre le LIST et 3D-Oxide, deux projets sont en cours de recherche et de nouveaux équipements innovants sont installés.</p> <p>Ce partenariat de quatre ans vise à mener un programme de recherche axé sur l'énergie, et en particulier sur le développement de nouveaux matériaux pour l'industrie de l'hydrogène, nécessaires à la création de carburant pour batteries à faible teneur en catalyseur, au développement d'électrolyseurs de nouvelle génération ou de systèmes de photolyse à haute performance.</p> <p>L'objectif ultime de cette recherche conjointe est l'accélération de la découverte de nouveaux matériaux adaptés aux défis de la production d'hydrogène et au-delà.</p> <p><strong>Démonstration du nouvel équipement « Sybilla »</strong></p> <p>Giacomo Benvenuti a fait une présentation et une démonstration du nouvel équipement appelé « Sybilla 450 », récemment installé au LIST dans le nouveau laboratoire commun. 3D-Oxides est très expérimenté dans les procédés connus sous le nom de CBVD (Chemical Beam Vapor Deposition). Cette technologie de dépôt de couches minces, qui permet de traiter plusieurs matériaux en même temps grâce à une approche combinée, représente une manière innovante de déposer des matériaux dans des conditions plus douces, bien contrôlées et en une seule étape. Sybilla 450 est une machine unique qui peut traiter des substrats d'un diamètre allant jusqu'à 450 mm, une taille substantielle permettant de générer des photo-électrodes en grand nombre ou de taille suffisante pour des tests d'utilisation pertinents. Le LIST apportera son expertise dans la synthèse de matériaux fonctionnels en couches minces, dans la caractérisation de ces matériaux et dans le prototypage de dispositifs fonctionnels.</p> <p><strong>Nouveau projet STONB et signature du contrat</strong></p> <p>Un processus totalement nouveau et innovant ainsi qu'une signature de contrat en direct pour le projet commun ont eu lieu devant la presse pour cette recherche en collaboration entre le directeur général du LIST, Thomas Kallstenius, et le président de 3D-Oxide, Christian Petit.</p> <p>Ce nouveau projet est connu sous le nom de STONB (Strontium Titanate Oxide with Narrow Bandgap). Il sera dirigé par le Dr Emanuele Barborini. Il est basé sur l'observation que, bien qu'à court et moyen terme, l'économie de l'hydrogène puisse être initiée par les combustibles fossiles (par exemple par le reformage à la vapeur ou la gazéification du charbon), sa durabilité à long terme dépend d'autres précurseurs ainsi que des processus de production basés sur les énergies renouvelables. À cet égard, la division de l'eau par photo-électrochimie (PEC) au moyen de photons solaires, un processus dans lequel l'énergie solaire est capturée par la surface de matériaux spéciaux et exploitée pour briser les molécules d'eau de l'hydrogène et de l'oxygène, est la « solution parfaite » largement mise en avant mais pas encore atteinte.</p> <p>Parmi les matériaux envisagés pour la séparation photo-électrochimique de l'eau (PEC), le titanate de strontium (STO) est particulièrement intéressant grâce à ses propriétés physico-chimiques, et fera l'objet de recherches dans le cadre de ce nouveau projet commun.</p> <p>Pouvoir produire facilement de l'hydrogène, grâce à un procédé efficace et rentable basé sur l'eau et les photons solaires, permettrait de réduire considérablement l'empreinte carbone de l'humanité et de résoudre le problème actuel de stockage excessif des énergies renouvelables, que le projet STONB s'efforce maintenant de résoudre.</p> <p><strong>Le projet HEPHOTO</strong></p> <p>STONB est le deuxième projet résultant du partenariat. Le premier déjà lancé est HEPHOTO. Ce projet, dirigé par le Dr Bianca Rita Pistillo et soutenu par le Fonds national de la recherche via le programme Bridges, vise à développer un matériau fonctionnel utilisé dans les processus photo-électro-catalytiques pour séparer l'hydrogène et l'oxygène. Cette approche permettra d'obtenir, en une seule étape, des photo-électrodes très efficaces permettant de fractionner l'eau.<br /> Les deux projets ont reçu un financement du Fonds national de la recherche (FNR) de Luxembourg</p> <p><strong>Soutien de projets par d'autres équipes du LIST</strong></p> <p>Les recherches collaboratives du LIST sur les nouveaux projets relatifs à l'hydrogène ont été soutenues par des équipes d'experts complémentaires :</p> <p>• Marc Michel, du département Recherche et Technologie des Matériaux de LIST, dirige une équipe spécialisée et expérimentée dans le domaine de la recherche sur les piles à combustible.</p> <p>• Nicolas Boscher est un expert en instrumentation scientifique et en technologie des procédés. Il se concentre sur une nouvelle catégorie de développement de matériaux pour la production propre et efficace d'hydrogène à partir du « fractionnement solaire de l'eau » (subvention ERC Consolidator du Conseil européen de la recherche – projet CLEANH2 intitulé « Chemical Engineering of Fused MetalloPorphyrins Thin Films for the Clean Production of Hydrogen »).</p> <p><strong>Jeannot Ries</strong></p> <p>https://www.rtl.lu/news/national/a/1581003.html</p> https://www.list.lu/media/press/op-der-sich-no-emweltfrendlechem-waasserstoff/ Eine wunderschöne Maschine <p>Ein paar Fußminuten von der Universität entfernt, in Beles, stehen die Labore des luxemburgischen Forschungsinstitutes LIST. Ein längliches Gebäude, das von außen nicht vermuten lässt, was sein Zweck ist. Drinnen reihen in einem langen Flur Labore aneinander, die gefüllt sind mit allerlei Maschinen, über deren Funktion man als Laie, wenn überhaupt, bloß spekulieren kann.</p> <p>Eine dieser Maschinen ist neu. Die Wissenschaftler scheinen von ihr aber begeistert. Die Maschine, ist eine der größten ihrer Art auf der ganzen Welt, versichern sie. Sie soll, wenn es nach den Männern und Frauen hier geht, dazu beitragen, die erneuerbaren Energien voranzutreiben.</p> <p>Worum geht es? In den vergangenen Jahren sind die katastrophalen Folgen, die mit dem steigenden Energiehunger der Menschheit einhergehen, immer deutlicher geworden. Sogenannte erneuerbare Energien, die das Klima schonen und keine radioaktiven Abfälle hinterlassen, haben deshalb in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Zu ihnen zählen etwa die Windkraft und die Fotovoltaik. Ein Nachteil dieser Energiequellen ist, dass sie nicht zuverlässig Strom liefern. An bedeckten Tagen kann eine Solarzelle keinen Strom produzieren und bei Windstille dreht keine Windturbine.</p> <p><strong>Wasserstoff statt Batterie</strong></p> <p>Für die Nutzung ist es also unumgänglich, den Strom zwischenzuspeichern – zum Beispiel in Batterien. Eine andere Methode der Speicherung ist Wasserstoff. Wenn Energie bereitsteht, wird sie verwendet, um Wassermoleküle in ihre Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff zu zerlegen. Wenn Strom benötigt wird, dann werden Sauerstoff und Wasserstoff wieder zusammengeführt, um die gespeicherte Energie freizusetzen. Als „Abfallprodukt“ entsteht Wasser oder Wasserdampf, weshalb die Technologie als sauber gilt – vorausgesetzt, der Wasserstoff wurde mit einer sauberen Energiequelle hergestellt.</p> <p>Üblicherweise wird Wasserstoff mithilfe von Elektrolyse erzeugt. Ein Prozess, den die meisten Menschen aus dem Chemieunterricht kennen. Strom wird durch das Wasser geleitet – an der Kathode bildet sich Wasserstoff und an der Anode Sauerstoff. Woher der dafür verwendete Strom kommt, ist unerheblich für das Experiment. Es kann genauso gut aus einer Solaranlage, einem Atomkraftwerk oder einem Kohlekraftwerk stammen. Tatsächlich wird der meiste Wasserstoff auf der Welt mithilfe von fossilen Brennstoffen erzeugt.</p> <p>Zwar könnte Solarzellenstrom für die Elektrolyse benutzt werden, aber diesen Prozess finden die Wissenschaftler am LIST ineffizient. Warum nicht das Sonnenlicht nutzen, um ohne verlustreiche Zwischenschritte Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten? Die Methode heißt „fotokatalytische Wasserspaltung“. Sie wird auch als „künstliche Fotosynthese“ bezeichnet. Dazu wird ein Material im Wasser versenkt und mit Licht beschienen. An der Oberfläche des Materials wird das Wasser in seine Bestandteile gespalten. Die beiden Gase Wasserstoff und Sauerstoff steigen in Form von Bläschen auf. Der Wasserstoff kann dann aufgefangen und später verwendet werden.</p> <p><strong>Die Suche nach dem besten Material</strong></p> <p>Entdeckt wurde der Prozess 1972 von den japanischen Wissenschaftlern Akira Fujishima und Kenichi Honda. Das Material, das sie untersuchten, war Titan-Oxid. Seitdem versuchen Wissenschaftler weltweit, das beste Material für diesen Prozess ausfindig zu machen. Eine langwierige Aufgabe, denn es gibt Milliarden von Konfiguration, die untersucht werden können. Und genau hier kommt die neue Maschine des LIST ins Spiel. Sie bedampft Scheiben (Wafer), die etwas größer sind als eine Schallplatte mit einem Stoff. So entsteht ein dünner Film, der unterschiedliche Kombinationen abbildet, wodurch das Testen von Materialien sehr viel schneller vorangehen soll. Sie müssen nicht mehr mühsam eine Kombination nach der nächsten testen. So kommen die Wissenschaftler ihrem Ziel, das perfekte Material für die fotokatalytische Wasserspaltung zu finden, sehr viel schneller näher. Dabei spielt die Größe der Maschine eine Rolle, denn je größer die Wafer, desto größer die Tests. Außerdem wollen die Wissenschaftler so demonstrieren, dass die Wafer auch „in Groß“ hergestellt werden können – ein wichtiger Schritt in Richtung industrieller Anwendung.</p> <p>„Es ist eine wunderschöne, weltweit führende Maschine“, so LIST-Direktor Thomas Kallstenius. Der Apparat ist ein gemeinschaftliches Projekt des LIST und des französischen Hightech-Unternehmens 3DOxides. Gelder erhält das Projekt auch vom National Research Fund (FNR). Die Kooperation dauert erst einmal vier Jahre und kann verlängert werden. Die Beteiligten hoffen, dass sie in vier Jahren etwas Brauchbares vorzeigen können. Am Mittwoch unterschrieben LIST und 3D-Oxides zusätzlich eine weitere Zusammenarbeit.</p> <p>Wasserstoff als Energiespeicher ist nicht völlig neu. Autos, die mit Wasserstoff fahren, gibt es bereits – Brennstoffzellenautos. Die konnten sich jedoch bislang nicht durchsetzen. Bei den alternativen Automobilen scheinen sich Elektroautos mit Batterien durchzusetzen. Wasserstoff hat aber den Vorteil, leichter zu sein als Batterien. Deshalb könnte es sich für Flugzeuge oder LKWs, die weite Strecken zurücklegen, rechnen. Daneben ist Wasserstoff ein wichtiger Rohstoff für die Chemieindustrie.</p> <p><strong>Wasserstoff für die Stahlindustrie</strong></p> <p>Wasserstoff, so heißt es, könne auch die sehr energiehungrige Stahlindustrie auf dem Weg in eine grünere Zukunft begleiten. Der Stahlriese ArcelorMittal experimentiert derzeit damit. Um Eisen aus Erz zu gewinnen, braucht es eine gute Portion Chemie. Die Zutaten: Eisenoxid, Koks und Sauerstoff. Im Hochofen ordnen sich die Atome dieser Grundstoffe unter großer Hitze neu an. Das Resultat dieses Prozesses: nützliches Eisen – und das Abfallprodukt CO2. Aber es geht auch anders. Benutzt man nämlich Wasserstoff statt des fossilen Brennstoffs Koks, steht am Ende der chemischen Reaktionen im Hochofen neben Eisen lediglich Wasser.</p> <p>Der Wasserstoff, der für diese neue Methode der Eisenherstellung verwendet wird, kommt derzeit noch aus einer unsauberen Quelle: Er wird vorerst noch von Erdgas abgespalten. Die Rede ist von „grauem Wasserstoff“. In Zukunft könnte der Wasserstoff aber sauber hergestellt werden.</p> <p>Das „Luxembourg Institute of Science and Technology“ (LIST) ist eine öffentliche Forschungseinrichtung und ein bedeutender Akteur in der Luxemburger Forschungslandschaft. Die Kernkompetenz des LIST sind die Naturwissenschaften, während sich die Institute LIH und Liser der Medizin beziehungsweise der sozioökologischen Forschung verschrieben haben. 3D-Oxides ist ein französisches Technologieunternehmen aus SaintGenis-Pouilly.&nbsp;</p> <p><strong>Yves Greis</strong></p> https://www.list.lu/media/press/eine-wunderschoene-maschine/ «Nous avons une carte à jouer» <p>Un laboratoire commun, des équipements communs et surtout une vision partagée: accélérer la découverte de nouveaux matériaux adaptés aux défis de la production d’hydrogène. Depuis le 20 juin dernier, le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) collabore avec la société française 3D-Oxides, qui développe des matériaux fonctionnels aux propriétés extraordinaires.</p> <p>Premier signe concret de ce nouveau partenariat, l’installation récente d’un premier instrument dans les locaux du LIST à Belvaux. Appelé «Sybilla 450», l’équipement est basé sur la technologie de dépôt de couches minces, qui permet de traiter plusieurs matériaux en même temps grâce à une approche combinée. «Sybilla 450 est une machine unique qui peut traiter des substrats d’un diamètre allant jusqu’à 450 mm, une taille substantielle permettant de générer des photo-électrodes en grand nombre ou de taille suffisante pour des tests d’utilisation pertinents», explique le directeur de la technologie, Giacomo Benvenuti. Si la société française 3D-Oxides a fourni l’équipement, c’est une équipe de huit chercheurs du LIST qui apportera son expertise dans la synthèse de matériaux fonctionnels en couches minces.</p> <p>Le directeur du département Recherche et Technologie des Matériaux du LIST, Damien Lenoble, explique le projet en cours: «Les propriétés qui sont recherchées sont associées à la vision que nous avons, à savoir faire l’ingénierie d’un matériau qui va transformer l’énergie solaire directement en hydrogène. Cela est nouveau par rapport aux grandes approches hydrogènes que vous avez aujourd’hui, qui sont plutôt basées sur l’énergie renouvelable. L’idée ici est de pouvoir stocker l’énergie sous forme d’hydrogène en utilisant ce que l’on appelle l’électrolyseur qui transforme finalement l’électricité en hydrogène et en oxygène à base d’eau. Cela marche, mais il y a des problèmes de fiabilisation, d’augmentation de rendement, de stockage. Ce sont des technologies qui a priori sont maîtrisables et que l’on peut optimiser. Cependant, on ne pense pas qu’il y aura des rendements extrêmement élevés à la fin.»&nbsp;</p> <p><strong>«Un pari sur quelque chose de durable»</strong></p> <p>Le projet développé par le LIST est différent dans le sens où les chercheurs pensent qu’il est possible de faire de la transformation directe de l’énergie solaire en hydrogène. «Aujourd’hui, on transforme l’énergie solaire en électricité par des panneaux photovoltaïques, cette électricité on la prend, on la coupe à l’électrolyseur et on génère de l’hydrogène. C’est aujourd’hui la ligne qui a été privilégiée au niveau européen pour les cinq ou dix prochaines années pour simplement lancer la filière hydrogène. Cependant, par rapport au rendement et à la future demande en hydrogène, on sait déjà que cette filière-là ne sera pas suffisante. C’est pour cela que nous faisons un pari sur quelque chose de plus durable», poursuit-il.</p> <p>Damien Lenoble rappelle que l’hydrogène peut être utilisé pour plein de choses, «c’est un carburant, cela fournit de l’électricité, c’est aussi un élément qui est extrêmement utilisé pour l’ingénierie chimique, pour la métallurgie, et cela constitue donc vraiment aussi une rupture du modèle socio-économique. Cela va permettre à terme de baisser drastiquement notre dépendance aux énergies fossiles. C’est aussi pour cela que l’Europe s’est positionnée très clairement sur cette filière.»&nbsp;</p> <p>Grâce au nouvel équipement, les chercheurs ont de quoi être confiants: «Les technologies usuelles nous permettent aujourd’hui de faire l’analyse d’un matériau par jour, alors qu’aujourd’hui, avec notre technique, nous allons pouvoir monter à 50 ou 100 matériaux différents par jour. Cela nous permettra d’accélérer de manière significative l’identification des bonnes propriétés du matériau».</p> <p>Damien Lenoble en est convaincu: «Nous avons une carte à jouer» dans le domaine de l’hydrogène. Les différents acteurs se trouvent actuellement dans une phase de concertation pour essayer d’établir une stratégie nationale commune sur cette thématique. «Nous aspirons à avoir une stratégie nationale consolidée pour la fin de l’année ou le début de l’année prochaine», dit-il.</p> <p>Au niveau des applications concrètes, l’hydrogène concerne tous les secteurs qui ont besoin d’énergie. Les premières applications au Luxembourg sont attendues pour 2030, plutôt dans le secteur de la métallurgie.</p> <p><strong>NADIA DI PILLO</strong></p> https://www.list.lu/media/press/nous-avons-une-carte-a-jouer/ Hydrogène vert <p>Pas de télétravail au LIST, les scientifique s’affairent dans les couloirs et les laboratoires de l’institut de recherche luxembourgeois. Pour rentrer dans le laboratoire de recherche qui nous intéresse, il faut enfiler une blouse blanche jetable, en plus du masque désormais obligatoire partout en lieu confiné. Il fait chaud mais l’équipe de chercheurs est toute excitée de présenter ce nouveau projet. C’est ainsi que les journalistes ont été accueillis mercredi au&nbsp;LIST, à Belval, pour découvrir leur nouveau «joujou», une impressionnante machine qui permet à la dizaine de chercheurs de plancher sur la production d’énergie hydrogène respectueuse de l’environnement. Un enjeu crucial en plein «green deal» européen: la course est en effet lancée pour trouver des alternatives propres aux énergies fossiles, à coup de millions alloués à la recherche à travers l’Europe.</p> <p>Mais revenons aux cours de physique du lycée. L’hydrogène est présent dans l’eau, mais pour le séparer de l’oxygène, on utilise bien souvent de l’électricité: «Aujourd’hui la production d’hydrogène se fait à 90% à partir des énergies fossiles. Pour briser la molécule d’eau et en tirer l’hydrogène, nous voudrions utiliser l’énergie solaire, mais ce n’est pas suffisant, nous avons besoin d’un troisième élément, un ingrédient spécial pour passer de la lumière du soleil à une charge électrique», explique le Dr Emanuele Barborini, chef du projet STONB (Strontium Titanate Oxide with Narrow Bandgap), qui tente de vulgariser ce sujet plutôt complexe.</p> <p>La collaboration avec l’entreprise française 3D-Oxides a permis d’avoir installé une machine, au doux nom de «Sybilla 450», qui est la plus grosse machine de ce type qui existe actuellement dans le monde. Une machine qui va permettre à la Dr Bianca Rita Pistillo, à la tête du projet HEPHOTO, de faire des analyses de substrat de 45cm, contre des formats beaucoup plus petits jusqu’à présent. Chaque projet, STONB et HEPHOTO, ont mobilisé 700.000 euros chacun pour les quatre ans de projet, renouvelable si besoin. Le LIST espère que la machine va pouvoir permettre aux chercheurs de faire des avancées substantielles dans le domaine: «Nous espérons une preuve de concept d’ici la fin des quatre ans, mais nous serons encore loin d’une utilisation industrielle, il faudra pour cela attendre 8 à 10 ans», estime Damien Lenoble, directeur du département Recherche et Technologie des Matériaux du LIST.</p> <p>Le but affiché est la création de carburant pour batteries à faible teneur en catalyseur, au développement d’électrolyseurs de nouvelle génération ou de systèmes de photolyse à haute performance. L’objectif ultime de cette recherche conjointe est l’accélération de la découverte de nouveaux matériaux adaptés aux défis de la production d’hydrogène et au-delà.</p> <p>3D-Oxides est très expérimenté dans les procédés connus sous le nom de CBVD (Chemical Beam Vapor Deposition). Cette technologie de dépôt de couches minces, qui permet de traiter plusieurs matériaux en même temps grâce à une approche combinée, représente une manière innovante de déposer des matériaux dans des conditions plus douces, bien contrôlées et en une seule étape. Sybilla 450 est une machine unique qui peut traiter des substrats d’un diamètre allant jusqu’à 450 mm, une taille substantielle permettant de générer des photoélectrodes en grand nombre ou de taille suffisante pour des tests d’utilisation pertinents. Le LIST apportera son expertise dans la synthèse de matériaux fonctionnels en couches minces, dans la caractérisation de ces matériaux et dans le prototypage de dispositifs fonctionnels.</p> <p>Le partenariat, signé mercredi entre le directeur général du LIST, Thomas Kallstenius, et le président de 3D-Oxides, Christian Petit, va permettre au centre de recherche luxembourgeois d’être pionnier en matière de recherche dans l’hydrogène comme énergie propre. Potentiellement, les retombées d’une telle technologie seraient énormes.&nbsp;</p> <p><strong>AUDREY SOMNARD</strong></p> https://www.list.lu/media/press/hydrogene-vert/ New Hydrogen Production Equipment Installed at LIST <p>The partnership announced in June between LIST and the French company 3D Oxides is taking concrete shape. The planned joint laboratory has just opened with its first instrument installed and a second project was signed on Wednesday during a press conference held in Belvaux. The focus of all hydrogen research during this partnership is on making environmentally friendly water fractionation easier, efficient, and more affordable.</p> <p>After an introduction by the Director of LIST’s Materials Research and Technology department, Damien Lenoble, LIST presented its new collaboration with 3D-Oxides which develops functional materials with extraordinary properties. Although the partnership actually began in June 2020, this was the first time the company’s President Christian Petit and Chief Technology Officer Giacomo Benvenuti were present along with LIST’s CEO Thomas Kallstenius to explain the collaboration. With the creation of a joint lab between LIST and 3D-Oxide, two projects are being researched and brand new innovative equipment installed.</p> <p>The four-year partnership aims to conduct a research programme focused on energy, and in particular on the development of new materials for the hydrogen industry necessary for the creation of battery fuel with low catalyst content, the development of new generation electrolysers or high performance photolysis systems.<br /> The ultimate goal of this joint-research is the acceleration of new materials discovery adapted to the challenges of hydrogen production and beyond.</p> <p>Giacomo Benvenuti presented and demonstrated the new equipment named "Sybilla 450", which was recently installed at LIST in the new joint lab. Sybilla 450 is a unique machine that can treat substrates with diameters up to 450mm, a substantial size allowing the generation of photo-electrodes in large numbers or of sufficient size for relevant usage tests. 3D-Oxides is very experienced in processes known as CBVD (Chemical Beam Vapor Deposition), whilst LIST will bring its expertise in the synthesis of functional materials in thin layers, the characterisation of these materials and the prototyping of functional devices.</p> <p>A completely new and innovative process together with a live contract signing for the joint-project took place in front of the press for this collaboration research between LIST’s CEO Thomas Kallstenius and 3D-Oxide President Christian Petit. This new project is known as STONB (Strontium Titanate Oxide with Narrow Bandgap) and will be led by Dr Emanuele Barborini. It is based on the observation that although in the short- to mid-term hydrogen economy can be initiated through fossil fuels, its long-term sustainability relies on other precursors as well as on production processes driven by renewable energy. In this respect, photo-electrochemical (PEC) water splitting by solar photons is considered the "perfect solution" - but this has still not been reached.</p> <p>STONB is the second project resulting from the partnership. The first one was HEPHOTO, led by Dr Bianca Rita Pistillo and supported by the Luxembourg National Research Fund (FNR) via the Bridges programme. It aims at developing a functional material used in photo-electro-catalytic processes to separate hydrogen and oxygen. This approach will make it possible to obtain, in a single step, very efficient photo-electrodes making it possible to fractionate the water. Both projects received FNR funding.</p> <p>https://chronicle.lu/category/research-r-d/33973-new-hydrogen-production-equipment-installed-at-list</p> https://www.list.lu/media/press/new-hydrogen-production-equipment-installed-at-list/ Un projet pour faire de l'hydrogène à la maison <p>Pourriez-vous un jour fabriquer chez vous de l'hydrogène, à un coût abordable? Et la convertir en électricité? «Si la technologie fonctionne, il y aura une refonte complète du système de l'énergie, y compris pour les particuliers», estime ce mercredi Damien Lenoble, directeur du département Matériaux au sein du LIST. Le Luxembourg Institute of Science and Technology et la société française 3D-Oxides ont signé ce mercredi un partenariat de 4 ans pour mettre en place une production d'hydrogène efficace et écologique au Luxembourg, et au-delà.</p> <p>«L'idée est de fabriquer de l'hydrogène avec une plus faible empreinte carbone, explique Christian Petit, président de 3D-Oxydes. Cette énergie est en effet aujourd'hui produite par les éoliennes et les panneaux solaires, dont la fabrication consomme de l'électricité».</p> <p><strong>Huit chercheurs mobilisés</strong></p> <p>Il existe déjà une technologie alternative: le fractionnement de l'eau. Elle consiste à dissocier l’hydrogène et l’oxygène de l’eau en utilisant l'énergie solaire. Problème: il n'existe pas encore de matériaux suffisamment efficaces pour obtenir des rendements en hydrogènes équivalents ou supérieurs au photovoltaïque, qui sont de 25% aujourd'hui. «Si la technologie arrive à 30%, elle permettra la fabrication de l'hydrogène pour le grand public», indique Damien Lenoble.</p> <p>Le projet, qui va mobiliser huit chercheurs, visera à explorer - avec une machine dédiée - un matériau plus efficace, le NaTaO3. «Au-delà des particuliers, les industries dans leur globalité pourraient bénéficier de cette nouvelle technologie, note Damien Lenoble. Dans le secteur automobile, le coût des piles à combustible pourrait être abaissé. Et les consommateurs pourraient alors s'offrir des voitures à hydrogène, à prix abordable».</p> <p><strong>Olivier Loyens</strong></p> <p>http://www.lessentiel.lu/fr/luxembourg/story/un-projet-pour-faire-de-l-hydrogene-a-la-maison-20664596</p> https://www.list.lu/media/press/un-projet-pour-faire-de-lhydrogene-a-la-maison/ Lux researchers sign 2nd hydrogen partnership <p>The four-year partnership will see researchers from the Luxembourg Institute of Science and Technology work on making water fractionation easier, more efficient, more affordable and more environmentally sustainable.</p> <p>Specifically, the project focuses on materials for the creation of battery fuel with low catalyst content, new generation electrolysers and high-performance photolysis systems.</p> <p>The two partners previously installed a joint lab in Belval where they demonstrated Sybilla 450, which offers an innovative way to process materials through chemical beam vapor deposition. In a first joint project, they launched Hephoto, improving the efficiency of photo-electrodes and making it possible to fractionate the water.</p> <p>The second project, Strontium Titanate Oxide with Narrow Bandgap (STONB), is led by Dr Emanuele Barborini and focuses on photo-electrochemical (PEC) water splitting by solar photons. In this process solar energy is captured by the surface of special materials and exploited to break the water molecules in hydrogen and oxygen. The team will research the use of strontium titanate for use in this project.</p> <p>Both projects are funded by the Luxembourg National Research Fund (FNR).</p> <p>https://delano.lu/d/detail/news/lux-researchers-sign-2nd-hydrogen-partnership/211629</p> https://www.list.lu/media/press/lux-researchers-sign-2nd-hydrogen-partnership/ Le List multiplie les projets pour l’hydrogène propre <p>Le Luxembourg Institute of Science and Technology (List) annonce la couleur: le vert. Il met les bouchées doubles pour développer l’hydrogène propre.</p> <p>Cet élément chimique se trouve dans l’eau et les hydrocarbures, comme le pétrole, le gaz, le charbon. Il permet de produire et stocker de l’énergie sans émettre de gaz à effet de serre. Mais aujourd’hui, on l’extrait principalement des hydrocarbures, ce qui libère beaucoup de CO2. Une alternative existe, l’électrolyse de l’eau, encore trop coûteuse. Le List cherche donc une autre méthode et multiplie les projets dans ce sens.</p> <p><strong>Trois projets pour un même objectif</strong></p> <p>D’abord, il y a CleanH2, du Dr Boscher, dont nous vous avons parlé cet été dans le cadre de notre série Vendredinnovation . Le chercheur a obtenu une bourse d’études de 1,9 million d’euros par le Conseil européen de la recherche pour créer des «polymères photocatalytiques assemblés à partir de dérivés de chlorophylle». Il cherche à utiliser la lumière du soleil pour rendre la photosynthèse artificielle plus efficace.</p> <p>Arrive ensuite le projet Hephoto, mené par la Dr Bianca Rita Pistillo. En juin dernier, le List avait annoncé un partenariat avec l’entreprise française 3D-Oxides, spécialisée dans le développement de matériaux dits extraordinaires (conducteurs photo-catalytiques, autonettoyants, etc.) grâce à la technologie du dépôt de vapeur par faisceau chimique. Leur objectif commun: obtenir de l’hydrogène par le fractionnement de l’eau, en la décomposant en oxygène et en hydrogène. Ils explorent un matériau photocatalyseur plus efficace: le NaTaO3.</p> <p>Les travaux avancent, et les deux partenaires parlent de «laboratoire commun» depuis que la machine Sybilla 450 a été installée dans les locaux du List à Belvaux. Un investissement «coûteux» – dont l’institut préfère taire le montant – qui permet de traiter des substrats (substances) de diamètre allant jusqu’à 45 cm. Une taille importante qui permet de «générer des photo-électrodes en grand nombre ou de taille suffisante pour des tests d’utilisation pertinents», se félicite le List. Le but final est de trouver le matériau qui permettra d’obtenir, en une seule étape, des photo-électrodes très efficaces pour fractionner l’eau.</p> <p>Si d’autres machines de ce genre existent dans le monde, «aucune de cette taille [n’existe]», assure Damien Lenoble, directeur du département Recherche et technologie des matériaux du List.</p> <p><strong>Focus sur le titanate de strontium</strong></p> <p>Les deux partenaires ne s’arrêtent pas là et ont signé un nouveau contrat, mercredi 16 septembre à Belvaux, dans la salle de conférence du List, après une visite du laboratoire. Ils collaboreront sur le projet Stonb, à partir de février prochain. L’acronyme de «Strontium titanate oxide with narrow bandgap», puisqu’ils se focaliseront cette fois-ci sur l’utilisation du titanate de strontium (STO), un minéral d’oxyde de calcium et de titane, pour produire des films minces destinés à la production d’hydrogène. Le projet sera dirigé par le Dr Emanuele Barborini.</p> <p>«La division de l’eau par photo-électrochimie au moyen de photons solaires, un processus dans lequel l’énergie solaire est capturée par la surface de matériaux spéciaux et exploitée pour briser les molécules d’eau de l’hydrogène et de l’oxygène, est la solution parfaite largement mise en avant, mais pas encore atteinte», explique l’institut. Pour ce faire, le titanate de strontium semble «particulièrement intéressant grâce à ses propriétés physico-chimiques».</p> <p>Mais quand sera-t-il possible d’utiliser cet hydrogène propre? «Tout dépendra de la qualité des recherches», répond Damien Lenoble. Il admet que, comme toutes recherches, celles-ci correspondent à un «pari», même si les débuts sont «prometteurs». Il veut dépasser les rendements du photovoltaïque, de 25% actuellement.</p> <p>Les deux partenaires se laissent quatre ans, mais leur contrat est renouvelable. «Nous espérons déjà avoir une preuve de concept d’ici là», se projettent-ils. Viendra ensuite le «long chemin» vers l’industrialisation afin que cette solution devienne rentable. «Nous espérons en être capables pour 2030», calcule le directeur du département Recherche et technologie des matériaux du List, avec optimisme.</p> <p><strong>1,5 million d’euros d’investissement</strong></p> <p>«Toutes les industries» seront concernées selon lui, et l’hydrogène propre sert aussi bien à conduire ou à voler qu’à alimenter ordinateurs et téléphones portables. «C’est aussi une clé pour verdir la sidérurgie», note-t-il.</p> <p>Près de 1,5 million d’euros ont été investis au total par le List et 3D-Oxides. Ils ne communiquent pas de détails sur le partage du financement. Le Fonds national de la recherche (FNR) a également participé aux deux projets, qui mobilisent plus d’une dizaine de chercheurs.</p> <p>Le Luxembourg espère que ce sera suffisant pour s’imposer dans la course à l’hydrogène renouvelable. D’après la Commission européenne, les investissements en Europe devraient atteindre entre 180 et 470 milliards d’euros d’ici 2050 . La France a déjà dévoilé un plan ambitieux: 7 milliards d’euros sur dix ans pour développer la filière française de l’hydrogène décarboné.</p> <p>Bonne nouvelle. Parce qu’en attendant, la production d’hydrogène à partir d’hydrocarbures émet 830 millions de tonnes de CO2 par an dans le monde. Soit l’équivalent des émissions du Royaume-Uni et de l’Indonésie réunis, selon un rapport de l’Agence internationale de l’énergie (AIE) …</p> <p><strong>Mathilde Obert</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/list-multiplie-projets-hydroge</p> https://www.list.lu/media/press/le-list-multiplie-les-projets-pour-lhydrogene-propre/ Algues bleues : baignade interdite aux étangs de Remerschen <p>L'administration de la Gestion de l'eau souligne également que «l'interdiction de baignade et de toute activité nautique qui a été prononcée le 24 août pour la plage "Rommwiss" doit être maintenue». En ce qui concerne les autres plages officielles de baignade situées au lac de la Haute-Sûre et au lac de Weiswampach, la baignade y reste, à ce stade, autorisée.</p> <p>L'administration de la Gestion de l'eau tient par ailleurs à rappeler que la situation actuelle concernant les eaux de baignade (le lac de la HauteSûre, le lac de Weiswampach et les étangs de Remerschen) peut être suivie sur son site internet (www.waasser.lu). Des dépliants portant sur la thématique des cyanobactéries peuvent également y être téléchargés.</p> https://www.list.lu/media/press/algues-bleues-baignade-interdite-aux-etangs-de-remerschen/ Quand Twitter sert à prédire les inondations <p>Le sujet paraît éloigné en ce sec été 2020. Pourtant, il pourrait revenir au cœur de l’actualité dans plusieurs mois si la pluie signe son retour: celui des inondations.</p> <p>Aujourd’hui, les géologues les anticipent via des relevés sur place et des cartes satellites à l’instant T. «Cela pose parfois des soucis en zones urbaines, les bâtiments créent des problèmes de réflexion des signaux radar», constate Pierrick Bruneau, chercheur au Luxembourg Institute of Science and Technology (List). Il développe donc avec sept autres chercheurs une nouvelle source d’informations (d’autant plus abondantes en zone urbaine): les réseaux sociaux.</p> <p>Si demain, Jeanne publie sur son compte Twitter une photo des pluies impressionnantes dans sa rue, que son voisin tweete sur le même sujet, et que la commune indique sur son propre profil que la rue sera fermée, toutes ces informations pourront être regroupées par un bot utilisant l’intelligence artificielle. Un outil d’aide à la prévision qui servirait notamment aux agences gouvernementales. Même les publications qui ne sont pas géolocalisées pourraient être utilisées grâce à des mots-clés géographiques dans le texte.</p> <p><strong>Un modèle applicable à d’autres phénomènes</strong></p> <p>Après avoir aussi cherché du côté de Facebook, l’équipe de chercheurs a décidé de se concentrer sur Twitter, qui donne un meilleur accès aux publications. Démarré en 2017, le projet nommé Publimape devrait prendre fin en 2021. «Nous sommes loin de quelque chose d’opérationnel», avertit Pierrick Bruneau, qui s’attend à sortir une solution «industrialisable dans plusieurs années». Son coût, «de l’ordre de 700.000 euros», est pris en charge par le List et le Fonds national de la recherche (FNR).</p> <p>Le modèle de collecte de données pour prévoir les crues pourrait ensuite se généraliser à d’autres phénomènes météorologiques, par exemple aux feux de forêt. Voire à des épidémies.</p> <p><strong>Mathilde Obert</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/quand-twitter-sert-a-predire-i</p> https://www.list.lu/media/press/quand-twitter-sert-a-predire-les-inondations/ Gérer la radioactivité en réalité augmentée <p>On connaît les accidents nucléaires de Tchernobyl et de Fukushima, et leurs conséquences désastreuses pour l’environnement et la santé des citoyens. «Malheureusement, nous vivons dans un monde où les incidents radiologiques, délibérés ou accidentels, arrivent», signale Roderick McCall, en charge du projet au Luxembourg Institute of Science and Technology (List). Pour les prévenir, des équipes travaillent à identifier et mesurer les risques. Une mission «dangereuse, coûteuse et complexe», selon Roderick McCall. Pour la faciliter, il planche, avec trois autres chercheurs, sur une solution de formation en réalité augmentée.</p> <p>«Les utilisateurs verront les radiations, ce qu’ils ne peuvent pas faire dans la vraie vie, pour évaluer plus facilement les risques. Nous leur permettons également de visualiser comment la contamination se propage lorsqu’ils se promènent dans la pièce. Ils utilisent un détecteur de rayonnement simulé pour mesurer les types et les forces des sources dans une pièce», détaille-t-il.</p> <p>Concrètement, comment cela se passe-t-il? «Le formateur configure la salle. Il place des petits capteurs sur le mur pour suivre la position des objets et des détecteurs. Il définit ensuite un scénario avec un nombre et une gamme de sources de rayonnement simulés.» Les personnes formées portent de leur côté des lunettes de réalité mixte Microsoft Hololens. Pendant la simulation, elles doivent «trouver et identifier les sources radioactives dans la pièce, à l’aide d’un détecteur de rayonnement simulé, dans un temps limité et en évitant leur propagation», détaille le chercheur. Tout cela sans radiations réelles, et donc, en toute sécurité.</p> <p><strong>Une preuve de concept pour la fin de l’année</strong></p> <p>C’est aussi «plus rapide et plus aisément reproductible à un coût très bas», indique le List, qui ne communique pas encore de prix de cet outil. Cette décision sera prise «plus tard» pour le projet, encore en développement, entamé en 2016 sous le nom de «Target». «La preuve de concept doit être terminée cette année, pour une commercialisation juste après», révèle Roderick McCall. Il bénéficie d’un financement, non précisé, de la part du FNR (Fonds national de la recherche).</p> <p>«Notre marché principal est celui des premiers intervenants qui ont besoin d’une formation pour les incidents CBRN (chimiques, biologiques, radiologiques et nucléaires). Nous nous spécialisons dans la partie radiologique. L’outil peut également être utile dans des sites contenant des matières radiologiques. Nous avons déjà quelques personnes intéressées dont on ne peut pas parler pour le moment, nous attendons de pouvoir voyager plus facilement pour concrétiser cela.»</p> <p>Mathilde Obert</p> <p>https://paperjam.lu/article/gerer-radioactivite-en-realite</p> https://www.list.lu/media/press/gerer-la-radioactivite-en-realite-augmentee/ Innovation: helping cities become greener <p>The Luxembourg Institute of Science and Technology (List) is developing a platform that will calculate how to optimise the use of renewable energy in cities of the greater region which could ultimately serve as a decision-making tool for municipalities.&nbsp;</p> <p>Putting a few solar panels here, a few wind turbines there are good. But if we could optimise renewable energy production on a city scale, that would be even better. List intends to help public authorities in their ecological decision-making, thanks to its Smart Energy Cities and Regions (Secure) project.&nbsp;</p> <p>What are the opportunities for renewable energy in our city? Which roofs or facades would be best for installing solar panels? How should buildings be renovated? How much could we reduce CO2 emissions? How can agricultural biomass be used for heating? These are just some of the questions that the List-developed platform should be able to answer, through a combination of data from satellite imaging; high-resolution 2D and 3D maps from geospatial analyses; forecasting and visualisation tools; and meteorological information.&nbsp;</p> <p>“While almost 75% of the European population is living in cities and is responsible for nearly the same proportion of the total energy consumption, urban areas are playing a key role in carbon mitigation and energy transition,” the institute states on its website. &nbsp;</p> <p><strong>Case study in Esch-sur-Alzette</strong></p> <p>The Secure platform already exists with international data from the European “Music” and “Daedalus” projects. But List’s aim is to develop its tool for the cities of Luxembourg and the greater region. A case study was thus considered for Esch-sur-Alzette. Other communes will be approached throughout the project.&nbsp;</p> <p>Ultimately, “At the end of the project, municipalities, energy service providers, software companies, investors and even citizens can compute or explore renewable energy potentials” through this platform.&nbsp;</p> <p>List also hopes it will help stimulate the creation of companies specialising in renewable energy. The project also benefits from financial support from Enovos.</p> <p><strong>MATHILDE OBERT</strong></p> <p>https://delano.lu/d/detail/news/innovation-helping-cities-become-greener/211432</p> https://www.list.lu/media/press/innovation-helping-cities-become-greener/ Aider les échevins à verdir leurs villes <p>Mettre quelques panneaux solaires par-ci et quelques éoliennes par-là, c’est bien. Mais si on pouvait optimiser la production d’énergies renouvelables, à l’échelle d’une ville, ce serait mieux. Le Luxembourg Institute of Science and Technology (List) compte justement aider les pouvoirs publics dans leur prise de décisions écologiques grâce à son projet «Secure».</p> <p>Quelles sont les opportunités d’énergies renouvelables dans notre ville? Sur quels toits ou façades installer des panneaux solaires? Comment rénover des bâtiments? De combien pourrait-on réduire les émissions de CO2? Comment utiliser la biomasse d’origine agricole pour la production de chaleur? Ce sont autant de questions auxquelles la plate-forme développée par le List pourra répondre en combinant des données issues d’images satellites, de cartes 2D et 3D, d’analyses géospatiales en haute résolution, d’outils de prévision, analyse et visualisation, et d’informations météorologiques.</p> <p>«Alors que près de 75% de la population européenne vit dans les villes et est responsable d’une proportion quasi similaire de la consommation d’énergie totale, les zones urbaines jouent un rôle-clé dans la réduction du carbone et dans la transition énergétique», justifie l’institut.</p> <p><strong>Une étude de cas à Esch-sur-Alzette</strong></p> <p>La plate-forme Smart City and Region Energy &nbsp;existe déjà, avec des données internationales issues des projets européens «Music» et «Daedalus». Mais le but du List est de développer son outil d’aide à la décision pour les villes du Luxembourg et de la Grande Région. Une étude de cas a ainsi été envisagée pour Esch-sur-Alzette. D’autres municipalités seront approchées tout au long du projet.</p> <p>À terme, «municipalités, fournisseurs de services d’énergie, sociétés de logiciels, investisseurs et même citoyens» devraient avoir accès à cette plate-forme. Le List espère qu’elle stimulera également la création d’entreprises spécialisées dans les énergies renouvelables. Le projet bénéficie, d’ailleurs, d’un soutien financier de la part d’Enovos.</p> <p><strong>Mathilde Obert</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/aider-echevins-a-verdir-leurs-</p> https://www.list.lu/media/press/aider-les-echevins-a-verdir-leurs-villes/ Frühwarnsystem Abwasser <p>Das neue Coronavirus ist in vielerlei Hinsicht tückisch. In den meisten Fällen verläuft eine Erkrankung ohne Symptome, sodass es sich unerkannt verbreiten kann. Wie der Zufall es will, hinterlässt dieses besondere Virus allerdings Spuren&nbsp;an einem Ort, den Wissenschaftler und Behörden gut überwachen können. Das Virus, oder besser gesagt seine RNA, ist in menschlichen Exkrementen nachweisbar und kann deshalb in Kläranlagen gefunden werden.</p> <p>Die Forschungseinrichtung LIST beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Abwässern und den Viren, die sich darin befinden. Normalerweise gehen die Forscher Viren nach, die Magen-DarmEntzündungen oder andere Infektionen des Verdauungstrakts auslösen können. Die Methode ist längst nicht für alle Viren geeignet, wie die Projektleiterin Leslie Ogorzaly gegenüber dem Tageblatt erklärt. Sie ist Mitglied der Gruppe für Mikrobiologie im Umweltbereich am LIST. Sars-CoV-2 ist ein Virus, das die Atemwege befällt. Die Wissenschaftler waren sich anfangs nicht sicher, ob es in menschlichen Exkrementen nachweisbar ist. Zur Freude der Wissenschaftler lässt es sich so nachweisen. Das sei recht<br /> ungewöhnlich für Viren, die sich in den Atemwegen festsetzen, sagt Ogorzaly. Sobald die Wissenschaftler diese Information hatten, machten sie sich auf die Spurensuche.</p> <p>Luxemburg ist nicht das einzige Land mit einem solchen Projekt. Weltweit haben die Forscher die Idee aufgegriffen und tauschen sich gegenseitig darüber aus. Die bestehenden Methoden mussten eilig auf das neue Virus abgestimmt werden. „Dieses Virus unterscheidet sich sehr von den Magen-Darm-Viren, die wir normalerweise untersuchen“, so Ogorzaly.</p> <p><strong>Blick in die Vergangenheit</strong></p> <p>Die Wissenschaftler des LIST arbeiten Hand in Hand mit dem Personal der Kläranlagen (und den zuständigen Ämtern) in Luxemburg. Das Sammeln einer Probe findet über den ganzen Tag verteilt statt. Das Aufkommen an Abwasser verläuft unregelmäßig. Zu manchen Tageszeiten kommt mehr Abwasser in den Kläranlagen an als zu anderen. „Wir haben Apparate, die die Proben automatisch sammeln. Alle fünf oder zehn Minuten werden einige Milliliter Wasser gesammelt.“ Die Intervalle und die Menge, die gesammelt wird, können die Wissenschaftler einstellen. So entsteht eine Probe, die das Geschehen in der Kläranlage an einem Tag abbildet. Einmal gesammelt, liefert die Methode, mit der die Forscher die gesammelten Proben untersuchen, relativ schnell Ergebnisse. „Wenn die Proben im Labor ankommen, können wir innerhalb von 24-48 Stunden ein Resultat liefern“, so die Wissenschaftlerin.</p> <p>Durch einen „Zufall“ können die Forscher sogar in die Vergangenheit blicken. Für ein anderes Projekt hatten sie Proben gesammelt und eingefroren. Diese Proben reichen bis in den Sommer des letzten Jahres zurück. Durch diese rückblickende Analyse konnten die Forscher nachweisen, dass das neue Coronavirus spätestens zum 24. Februar in Luxemburg angekommen war. Also bevor der erste Covid19-Fall offiziell dokumentiert worden ist. Die Forscher konnten in ihren gesammelten Daten auch beobachten, wie die Zahl der Infizierten Mitte Mai abgenommen hat – in einigen Kläranlagen war das Virus zwischen dem 15. Mai und dem 15. Juni nicht mehr nachweisbar – um dann zurückzukehren.</p> <p>Für die Auswertung benutzen die Forscher im Grunde die gleiche PCR-Methode, wie sie auch bei Rachenabstrichen angewandt wird. Sie erlaubt es, die RNA – also den genetischen Bauplan des Virus – aufzuspüren. „Wenn wir das Genmaterial &nbsp;finden, können wir nicht sagen, ob das Virus noch infektiös ist oder nicht“, so die Forscherin. Damit das Virus nachweisbar ist, muss genügend genetisches Material im Abwasser vorhanden sein. Dafür reichen die Exkremente einer einzelnen erkrankten Person nicht aus. Mehrere Personen müssen im Einzugsgebiet der Anlage infiziert sein, damit das Virus nachweisbar ist.</p> <p>Heute sammeln die Forscher Daten aus Kläranlagen im ganzen Land. Diese Beobachtungen bestätigen unter anderem das Bild, dass es mehr CovidFälle im Süden des Landes gibt als in anderen Regionen. Und: „Wir haben vier Kläranlagen – zum Großteil im Süden – ausgemacht, in denen die Konzentrationen immer größer sind als überall sonst.“ Die Ergebnisse der „Coronastep+“-Studie werden der Regierung mitgeteilt, die diese dann in ihre Entscheidungen einfließen lassen kann. Ogorzaly versteht ihre Arbeit als komplementär zu den Untersuchungen, die in allen Bereichen durchgeführt werden. „Unsere Schlussfolgerungen untermauern die Zahlen der klinischen Untersuchungen. Das erhöht die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die getroffenen Entscheidungen“, so die Forscherin.</p> <p><strong>Frühwarnsystem</strong></p> <p>Geht es nach Ogorzaly, dann können Kläranlagen als eine Art Frühwarnsystem genutzt werden. Etwaige Ausbrüche einer Krankheit können so festgestellt werden, noch bevor Ärzte die ersten Fälle in der Bevölkerung sehen. „So kann Alarm geschlagen werden und die Behörden werden gewarnt, dass sich potenziell ein neues Virus oder eine andere Krankheit anbahnt.” Dann könnten Maßnahmen getroffen werden, damit sie sich nicht ausbreitet. Dabei ist es laut Ogorzaly auch möglich, Viren zu finden, die neu und noch nicht bekannt sind. Einzige Bedingung ist, dass sie in menschliche Exkrementen vorhanden sind.</p> <p>Ein zweiter Vorteil dieser Art von Untersuchung ist, so Ogorzaly, dass sie wesentlich günstiger ist, als die Bevölkerung großflächig zu testen. Anhand von wenigen Proben aus einer Kläranlage können die Wissenschaftler erkennen, ob es Infizierte im Einzugsgebiet einer Kläranlage gibt, ohne alle Personen durchzutesten. Das dürfte auch Regierungen gefallen, meint Ogorzaly.&nbsp;</p> <p><strong>Yves Greis</strong></p> https://www.list.lu/media/press/fruehwarnsystem-abwasser/ Des bactéries pour booster la production d’énergie <p>Comment certains déchets peuvent-ils faire pousser des plantes, et produire de l’énergie? Grâce aux microbes qu’ils dégagent. Ce sont ces derniers qu’étudie le Luxembourg Institute of Science and Technology (List) à travers son projet «Clomics», ou «Caractérisation et enrichissement de l’embranchement Cloacimonetes à l’aide d’omiques pour une meilleure performance de digestion anaérobie».</p> <p>En gros, l’institut travaille sur le processus de «digestion anaérobie des biodéchets» (déchets alimentaires et autres déchets naturels biodégradables), un processus naturel à base de microbes qui produisent du biogaz. Celui-ci peut alors être stocké et utilisé comme énergie. «La biométhanisation est connue pour permettre la production d’une énergie verte, mais offre également un recyclage efficace des déchets organiques sous la forme d’engrais naturel», indique le List.</p> <p><strong>Le rôle des Cloacimonetes</strong></p> <p>Si la technique de digestion anaérobie de la biomasse s’est imposée dans l’Union européenne comme «modèle pratique de production d’énergie renouvelable», selon l’institut, cette technologie mérite d’être améliorée en termes de «robustesse et d’efficacité des procédés». On parle de bioaugmentation, par l’ajout de micro-organismes pour «améliorer ou rétablir la performance des réacteurs de digestion». Les Cloacimonetes, au cœur de l’étude du List, entrent alors en jeu. Selon les premiers résultats de «Clomics», ces bactéries récemment découvertes disposent d’un fort potentiel dans l’amélioration du processus de digestion anaérobie, avec un rendement en méthane accru de 20 à 50%.</p> <p>Le problème: elles ne poussent pas facilement en culture pure. Les chercheurs du List vont donc effectuer une caractérisation de ces bactéries en séquençant à haut débit leur ADN et ARN. Les informations fournies devraient aider à identifier les besoins nutritionnels et environnementaux optimaux pour leur croissance. Le List s’appuie sur un support financier du Fonds national de la recherche du Luxembourg, pour faire rimer innovation avec écologie.</p> <p><strong>Mathilde Obert</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/bacteries-booster-production-e</p> https://www.list.lu/media/press/des-bacteries-pour-booster-la-production-denergie/ LaserSTAMP project: outstanding results for laser industry <p>“Joining polymers with metals enables innovative products to benefit from complementary material properties, like lightweight and enhanced strength,” explains Prof. Peter Plapper, the project’s Principal Investigator, “The laserSTAMP team accomplished to expand the understanding of laser joining process and to implement these insights in NC (numerical control) machine.”</p> <p><strong>Challenge of combining polymer and metal</strong></p> <p>Combining the very specific material properties of polymers and metals presents different advantages. “Laser joining of metals to polymers has gained tremendous interest among industries and researchers due to its ability to produce lightweight products with customised properties. Compared to conventional joining methods, such as using adhesives or screws, laser beam joining has the advantage of being an autogenous, rapid, and easily automated process,” explains Adham Al-Sayyad, doctoral researcher at the Laser Technology Competence Center (LTCC) who managed the LaserSTAMP project since his arrival in 2017 within the Department of Engineering at the University of Luxembourg.</p> <p>However, joining metals to polymers is very challenging, particularly because of the materials’ different thermal properties and physical–chemical incompatibility. Whereas successful research projects on thermal joining of polymer-metal structures have shown the general feasibility of selected material combinations, the scientific understanding and explanation of the joining phenomena were still missing. That is why, the objectives of project LaserSTAMP were to provide comprehensive understanding on the nature of physicochemical adhesion at the interface of laser welded metal – polymer joints, understand the factors influencing joint behaviour, and transfer the developed know-how to a tailored industrial laser system.</p> <p><strong>Multidisciplinary cross-border research project</strong></p> <p>Funded by the Luxembourg National Research Fund (FNR) and Walloon Region, in the framework of the European Union’s M-era.Net, the project gathered scientists and engineers from the University of Luxembourg, the Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), the University of Namur and Optec, a laser systems SME company based in Belgium.</p> <p>LaserSTAMP project involves multidisciplinary team of engineers, physical chemists and material scientists. Each partner contributed at different levels: the University of Luxembourg analysed the main factors influencing the joint strength and quality and identified the optimal conditions for promoting the adhesion of laser welded metal to polymer assemblies. The University of Namur worked on uncovering the root cause of the physicochemical adhesion between the joining partners and revealing the nature of chemical bonding involved. Material scientists at LIST supported surface pretreatments and the characterization of treated surfaces and welded joints. The industrial partner, Optec, worked on the industrialization of the developed know-how, through the development of a laser system specialised in surface preparation and joining of metals to polymers.</p> <p>Through their combined efforts, the project’s scientific consortium investigated the effects of laser welding parameters on the joint strength, benchmarked the effects of several surface pretreatment techniques on joint performance, and revealed the nature of interfacial physicochemical bonding between joining partners.</p> <p>“The complementary skills of project partners were essential to the project’s success. The multidisciplinary expertise, multicultural mindsets, and collaborative spirit of the team members provided a strong basis for both its scientific and industrial contributions”, Adham says.</p> <p><strong>New potential industrial innovations</strong></p> <p>The LaserSTAMP team successfully joined several material combinations including aluminum and titanium alloys to polyamide and PEEK polymers. Using brilliant laser beam source and developing proper surface pretreatment methods, the team managed to create miniaturized joints (0.8 mm wide) reaching relatively high joint strength (up to 80% of polymeric base material). Researchers at the University of Luxembourg employed statistical Design of Experiments methods to generate mathematical models describing relation between laser welding and surface pretreatment parameters with the resulted joint performance. Using state of the art assessment techniques, the team unveiled important aspects on the interfacial physicochemical bonding between joined partners. “It is well known in literature that surface topography has a prominent effect on performance of laser welded metal – polymer assemblies. However, the mechanism was unclear,” explains Adham, “LaserSTAMP team showed that given a sufficient chemical affinity is provided, a smoother treated surface is beneficial for improving joint quality and performance by enhancing interfacial thermal transfer during laser welding process.”</p> <p>In addition to LaserSTAMP’s very valuable scientific contributions, scientific insights were successfully industrialised through state-of-the-art laser system. The developed laser system integrates continuous wave (CW) fiber laser for welding metals to polymers, along with short pulsed laser for metallic surfaces pretreatment. Combining two processes in one machine significantly increases production efficiency and reduces manufacturing time. Moreover, the versatile design of the developed system permits incorporating atmospheric plasma jet for activating non-polar polymers' surfaces to prepare for laser welding with metals. Such versatile design allows for welding a wide variety of material combinations with various properties, which opens the doors to innovation and design flexibility in many fields.</p> <p>While laser joining of titanium alloys to polymers has promising potential for biomedical applications, the ability of this technology to join two families of materials involved in lightweight structures, i.e. aluminum alloys on the one side and polymer based composites on the other side makes it promising for future development in transportation industries (automotive, railway, aerospace..) where lightweighting is a great challenge due to the need to reduce greenhouse gases emissions in transportation.</p> <p><a href="https://wwwen.uni.lu/index.php/fstm/news/laserstamp_project_outstanding_results_for_laser_industry" target="_blank">https://wwwen.uni.lu/index.php/fstm/news/laserstamp_project_outstanding_results_for_laser_industry</a></p> https://www.list.lu/media/press/laserstamp-project-outstanding-results-for-laser-industry/ L'ESRIC, le nouvel étage de la fusée <p>L'ESRIC, pour «European space resources innovation centre», est la dernière pierre de l'édifice spatial luxembourgeois. L'Agence spatiale luxembourgeoise (LSA), sous tutelle du ministère de l'Économie, et le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) viennent de signer un accord de coopération afin de créer d'ici la fin de l'année un centre dédié à la recherche et au développement en lien avec les ressources spatiales mais visant également le soutien des activités économiques qui s'y rapportent.<br /> <br /> Présenté par le ministre de l'Économie, Franz Fayot, la création de l'ESRIC doit s'intégrer au sein de l'initiative SpaceResources.lu déployée en 2016 par son prédécesseur, Étienne Schneider. « L'ESRIC est unique en son genre et doit devenir un centre d'innovation indépendant à vocation internationale dont la structure de recherche ouverte permettra d'intégrer d'autres acteurs européens, publics et privés, afin de constituer un pôle d'excellence des ressources spatiales en Europe », a expliqué Franz Fayot.<br /> <br /> Au niveau de son fonctionnement, l'ESRIC disposera d'un budget de 20 millions d'euros sur trois ans. Le ministère de l'Économie financera ce centre de recherche à hauteur de 8 millions d'euros. L'Agence spatiale européenne (ESA) mettra également 8 millions d'euros alors que le LIST participera à hauteur de 3 millions d'euros. À noter une participation d'un million d'euros venant du Fonds national de la recherche (FNR).<br /> <br /> Soucieux de ne pas créer une nouvelle entité, l'ESRIC sera dans une première phase un nouveau département au sein du LIST dans ses installations à Belvaux. Ce dernier compte d'ailleurs recruter 30 personnes afin de faire vivre l'ESRIC au niveau de la recherche, du développement de partenaires et de la communication. « Ce partenariat est à la fois naturel et stratégique pour nous car nous menons déjà plusieurs projets de recherche de haut niveau dans le secteur spatial. La création de l'ESRIC offrira de grandes possibilités de synergie et positionnera définitivement le Luxembourg comme une référence européenne dans le secteur des ressources spatiales », a assuré Thomas Kallstenius, CEO du LIST.<br /> <br /> Ce centre de recherche complète ainsi les différents éléments, l'écosystème, de l'initiative spatiale luxembourgeoise visant à donner un cadre légal et des possibilités économiques à l'exploitation des ressources spatiales. En plus de son agence spatiale (LSA) qui tend à soutenir et développer l'industrie spatiale luxembourgeoise en attirant de nouvelles sociétés et partenaires dans le pays, le Luxembourg dispose également depuis un an d'un cursus universitaire orienté sur le domaine spatial et qui compte actuellement 12 étudiants. Ce «interdiciplinary space master» a pour but d'enseigner les compétences techniques de base et celles requises par les entreprises spatiales en plus des compétences économiques et entrepreneuriales. Également présent lors de la présentation de l'ESRIC, Claude Meisch, ministre de l'Enseignement supérieur et de la Recherche, a d'ailleurs mis en avant la bonne collaboration entre acteurs publics de l'enseignement supérieur et de la recherche.<br /> <br /> Désormais, le Luxembourg semble donc armé pour devenir une référence dans le secteur de l'espace, un secteur où il est permis de rêver jusqu'à l'infini.<br /> <br /> <strong>Fayot reste pragmatique</strong><br /> <br /> Reste à attendre des résultats et des effets positifs pour le pays. Lorsqu'Étienne Schneider était encore aux manettes du ministère de l'Économie, il n'hésitait pas à souligner qu'il était en contact avec une centaine d'entreprises intéressées par la stratégie luxembourgeoise et une éventuelle installation sur le territoire. Mais depuis 2016 et le début de cette aventure spatiale, les entreprises à avoir passé la frontière ne sont pas légion. D'ailleurs, Franz Fayot s'est voulu plus mesuré dans ses propos que son prédécesseur : « Je ne suis pas personnellement en contact avec une centaine d'entreprises. Mes équipes sont en contact avec un certain nombre d'entreprises. Sans m'attarder sur un nombre, il est vrai qu'il y a toujours un grand intérêt de la part des entreprises actives dans le secteur spatial et elles regardent avec beaucoup d'attention ce que nous faisons au Luxembourg. Un écosystème est en train de se mettre en place et l'ESRIC est une pièce centrale du développement de cet écosystème. »<br /> <br /> Enfin, interrogé sur la position du gouvernement sur une éventuelle candidature d'Étienne Schneider au poste de directeur de l'Agence spatiale européenne, Franz Fayot a répondu avec pragmatisme : « Avant d'avoir le soutien du gouvernement, il faut d'abord que cette candidature se concrétise. À ce moment-là, le gouvernement se prononcera sur le sujet. » Pour rappel, la fin du mandat de directeur général de l'Allemand Jan Wörner prendra fin en juillet 2021. Et depuis le début de l'année, les rumeurs sur les candidats éventuels se bousculent et placent Étienne Schneider dans la liste des favoris, le tout avec pour toile de fond des enjeux diplomatiques européens, notamment entre la France et l'Allemagne.<br /> <br /> <strong>Jeremy Zabatta</strong></p> https://www.list.lu/media/press/lesric-le-nouvel-etage-de-la-fusee/ Ein weiteres Puzzlestück <p>In seinem Bestreben, zu einem international anerkannten Zentrum für den Abbau von Rohstoffen im Weltall zu werden, geht Luxemburg den nächsten Schritt. Am Dienstag verkündeten Wirtschaftsminister Franz Fayot und Forschungsminister Claude Meisch bei einer Pressekonferenz, dass noch in diesem Jahr ein Innovationszentrum für „Space Resources" seine Arbeit aufnehmen soll.</p> <p>Das Projekt mit dem Namen „European Space Resources Innovation Centre" (ESRIC) soll am „Luxembourg Institute of Science and Technology" (LIST) in Beles angesiedelt werden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde gestern unterzeichnet. „Wir haben lange überlegt, wie wir möglichst schnell mit dem neuen Forschungs- und Innovationszentrum loslegen können. Dass wir das ESRIC beim LIST ansiedeln, kommt daher, dass dort bereits Kompetenzen und die Ausstattung für Aktivitäten in diesem Bereich vorhanden sind", sagte Franz Fayot. Der Minister nannte hier insbesondere die Materialforschung im LIST sowie die Arbeiten zur Sensor- und Raumfahrttechnik.</p> <p><strong>Offen für Kooperationen</strong></p> <p>Das ESRIC ist das nächste Puzzle-stück bei dem Versuch, ein glaubwürdiges „Ökosystem" für diesen Industriezweig in Luxemburg aufzubauen. Nach der Gründung der „Luxembourg Space Agency" im September 2018 hatte die Universität im vergangenen Jahr verkündet, dass sie einen Masterstudiengang mit einem Schwerpunkt, auf Raumfahrt einrichtet. Im Januar diesen Jahres beteiligte sich der luxemburgische Staat schließlich mit 26 Millionen an der Risikokapitalgesellschaft Orbital Ventures, die Start-ups aus der Weltraumbranche mit Kapital versorgen soll. Die Einrichtung eines Forschungs- und Innovationszentrums für den Bereich „Space Resources" erscheint also nur folgerichtig.</p> <p>Denn das ESRIC soll nicht nur eigene Forschung zu der Frage betreiben, wie Rohstoffe im Weltall abgebaut werden können. Die Einrichtung soll vielmehr ihre Forschungsinfrastruktur auch privaten Firmen aus dem Sektor und europäischen Universitäten zur Verfügung stellen und damit als zentraler Knotenpunkt für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema dienen.</p> <p>Beide Minister betonten, dass internationale Kooperation und die Zusammenarbeit der verschiedenen luxemburgischen Institutionen im Zentrum der „Space Resources"-Initiative stehen müssen, damit diese erfolgreich sein kann.</p> <p>So bekäftigt auch Thomas Kallstenius, der Chef des LIST, dass „Open Innovation" zu den Grundprinzipien des neugegründeten Centre gehören soll. Dass ein Innovationszentrum sich derart privaten Unternehmen und anderen Forschungseinrichtungen öffnet, sei bisher einmalig, unterstreicht Fayot. „Das gibt es in dieser Form nicht in Europa", so der Minister.</p> <p><strong>Materialiorschung im Mittelpunkt</strong></p> <p>Das Startbudget von 20 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre ist durchaus üppig. Davon kommen acht Millionen aus dem Wirtschaftsministerium, weitere acht von der European Space Agency (ESA), mit der Luxemburg bereits 2019 in Sevilla ein Kooperationsabkommen geschlossen hatte, drei Millionen Euro steuert das LIST bei. Der Rest soll durch projektgebundene Förderung vom Nationalen Forschungsfonds FNR kommen. Mit dem Geld soll unter anderem ein neues Labor für die Forschungsaktivitäten aufgebaut werden. So stellt die ESA eine Vakuumkammer zur Verfügung, in der Materialien unter den im Weltall herrschenden Bedingungen getestet werden können.</p> <p>Thomas Kallstenius betont, dass die Forschungsarbeit sich zunächst vor allem auf den Bereich Materialwissenschaft konzentrieren wird. „Die Fragen, wie man im Weltraum Sauerstoff gewinnt oder Raketentreibstoff herstellt, sind alle eng mit den Materialwissenschaften verbunden", sagt der CEO des LIST, der aber auch davon ausgeht, dass die Arbeit seiner Forscher einen direkten Nutzen für normale Erdenbürger mit sich bringt. „Natürlich geht es bei ESRIC um Innovationen bei den ,Space Re-sources', aber wir werden bei unserer Arbeit immer auch ein Auge auf Anwendungen auf der Erde haben", so der Wissenschaftler.</p> <p>Das ESRIC, für das ein Direktor noch rekrutiert werden muss, wird sich zunächst als eigene Abteilung beim LIST etablieren. Die nächsten drei bis fünf Jahre werden als die Aufbauphase des neuen Innovationszentrums angesehen, das in diesem Zeitraum auf eine Belegschaft von 30 Mitarbeitern anwachsen soll. Danach könne man sich vorstellen, dass das ESRIC vom LIST abgespalten und als eigenständige Institution geführt wird, möglicherweise auch als Niederlassung der ESA in Luxemburg, erklärte Minister Fayot.</p> <p><strong>Thomas Klein</strong></p> https://www.list.lu/media/press/ein-weiteres-puzzlestueck/ «L'ESRIC sera un institut unique en Europe» <p>C'est officiel depuis ce mardi 4 août 2020! La Luxembourg Space Agency (LAS) et le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) vont s'associer pour créer l'ESRIC, l'«European Space Resources Innovation Centre», comprenez en français, le «Centre d'innovation européen pour les ressources spatiales».</p> <p>«Concrètement, c'est tout d'abord une collaboration importante avec l'ESA (l'Agence spatiale européenne)», a reconnu Franz Fayot, ministre de l'Économie. «C'est une pièce additionnelle à l'écosystème de l'espace, ici au Luxembourg. Tout cela doit se situer dans le contexte de l'initiative spaceresources.lu lancée en 2016. Avec l'ESRIC, nous allons renforcer l'aspect innovation et le volet recherche. Cet institut est unique en Europe et ce sera désormais un des piliers de notre stratégie».</p> <p><strong>«Renforcer l'excellence du LIST au niveau international»</strong></p> <p>Avec un budget d'ores et déjà estimé à près de 20 millions d'euros étalés sur trois ans, 8 millions financés par le ministère de l'Économie, 8 millions par l'ESA et un peu moins de 3 millions par le LIST, l'ESRIC devrait pouvoir débuter ses activités dès la rentrée et à terme occuper une trentaine de personnes dans ce qui deviendra, d'ici peu, un des nouveaux départements du LIST, à Belvaux.</p> <p>«Je suis très content qu'un institut de recherche puisse contribuer au développement économique et donner son apport dans une grande stratégie nationale autour des ressources spatiales», a souligné Claude Meisch, ministre de l'Enseignement supérieur et de la Recherche. «Grâce aux grandes capacités et à l'expérience du LIST, on va pouvoir concentrer nos forces en présence et l'ESRIC va permettre au LIST de renforcer son excellence au niveau international. L'idée à moyen ou à long terme, c'est de garantir un développement favorable du pays sur le plan économique».</p> <table style="width:100%"> <tbody> <tr> <td><span><span><strong>Et la candidature d'Étienne Schneider à la tête de l'Agence spatiale européenne?</strong></span></span> <p><span><span>À la question, posée par un de nos confrères du Paperjam, de savoir si son prédécesseur, Étienne Schneider, se présenterait prochainement pour occuper la tête de l'Agence spatiale européenne, Franz Fayot a répondu de manière très diplomatique.<br /> <br /> «Il n'y a pas de candidature concrète pour le moment», a-t-il indiqué, avec un léger sourire. «Je ne vais donc pas vous donner une éventuelle réponse hypothétique. Le gouvernement se positionnera sur cette thématique au moment où ce sera plus concret». </span></span></p> </td> </tr> </tbody> </table> <p><strong>(fl/L'essentiel)</strong></p> <p><a href="http://www.lessentiel.lu/fr/luxembourg/story/l-escric-sera-un-institut-unique-en-europe-25383301?fbclid=IwAR11HpQdgEDllt2popCnL2heu36rkyN-IDLfhPTh_v9qiqNRnKZURM5upuU" title="http://www.lessentiel.lu/fr/luxembourg/story/l-escric-sera-un-institut-unique-en-europe-25383301?fbclid=IwAR11HpQdgEDllt2popCnL2heu36rkyN-IDLfhPTh_v9qiqNRnKZURM5upuU">http://www.lessentiel.lu/fr/luxembourg/story/l-escric-sera-un-institut-unique-en-europe-25383301?fbclid=IwAR11HpQdgEDllt2popCnL2heu36rkyN-IDLfhPTh_v9qiqNRnKZURM5upuU</a></p> https://www.list.lu/media/press/lesric-sera-un-institut-unique-en-europe/ Nouveau centre d’innovation de l’espace à 20 millions <p>Comme lui, il est socialiste. Comme lui, il est ministre de l’Économie. Comme lui, il est entouré du même trio spécialisé dans l’espace, Mathias Link et Mario Grotz, du ministère, et Marc Serres, à la tête de l’Agence spatiale luxembourgeoise (LSA). Comme lui, il continue à développer l’écosystème de l’espace au Luxembourg.</p> <p>Mais Franz Fayot n’est pas Étienne Schneider. Pas question de faire miroiter des retombées rapides de ce choix politique à court terme. Pas question de mettre en avant 150 sociétés prêtes à s’implanter au Luxembourg sous peu.</p> <p>Le nouveau ministre de l’Économie est plus mesuré. «On n’arrive à rien si on ne travaille pas tous ensemble», explique-t-il ce mardi matin au ministère, au moment de présenter le nouveau Centre européen d’innovation pour les ressources spatiales, ou Esric.</p> <p><strong>Du matériel de pointe de l’ESA</strong></p> <p>Annoncé par l’Agence spatiale luxembourgeoise en octobre 2019 et officialisé un mois plus tard, l’Esric est le fruit d’un accord avec l’Agence spatiale européenne, qui injectera autant que l’État – 8 premiers millions d’euros pour trois ans –, tandis que le Luxembourg Institute of Science and Technology (List) en investira 3 et le Fonds national pour la recherche subventionnera des projets de recherche, en attendant que d’autres partenaires, privés ou publics, ne sonnent au portillon pour être de cette nouvelle aventure.</p> <p>D’ici trois à cinq ans, ce centre, pour l’instant adossé au département dédié aux matériaux du List, devrait être complètement indépendant.</p> <p>À ses côtés, comme il était aux côtés d’Étienne Schneider il y a un an pour présenter le premier master interdisciplinaire de l’espace à l’Université du Luxembourg, son collègue de la Recherche, Claude Meisch (DP), se félicite de l’excellence, de la visibilité, des développements économiques qui doivent amener la prospérité de demain au Luxembourg.</p> <p><strong>Les matériaux du futur prendront du temps</strong></p> <p>Le CEO du List, Thomas Kallstenius, loue quant à lui la mise en commun des chercheurs et la possibilité d’attirer de nouveaux chercheurs de premier plan, l’infrastructure qui est progressivement mise en place, puisque dans le cadre de ce centre, l’ESA fournira du matériel de pointe dans la recherche liée à l’espace, et les partenariats à venir nés de la présence de 22 pays parfois de premier plan à l’ESA, ou de partenariats de la LSA avec la Nasa, la Chine et les autres, patiemment tissés au nom de la neutralité du pays.</p> <p>Le Suédois, arrivé en 2019, rappelle avec pertinence que beaucoup des recherches menées sur l’espace ont permis d’apporter de l’innovation dans notre vie de tous les jours, un élément souvent oublié. Car pour le reste, il faudra attendre. Même si le président du conseil d’administration du List, Jacques Lanners, rêve à voix haute de refaire le coup de SES en 1985.</p> <p>Le centre travaillera sur les matériaux du futur, ceux qui permettront peut-être un jour de construire une station ou des appareils directement dans l’espace, au lieu de vouloir tout emmener et de payer une fortune chaque kilogramme au lancement, ou même seulement de remplir les réservoirs des fusées dans l’espace, pour leur permettre d’aller plus loin ou de revenir sur Terre.</p> <p>Cela prendra du temps parce qu’aujourd’hui, pour être honnête, on ne sait que peu de choses de ce que les humains peuvent trouver dans l’espace en dehors du fait qu’il y a de l’eau, sous des formes diverses sur la Lune, et que cela devrait permettre d’y installer les stations-service du futur. Quand Elon Musk, Jeff Bezos et les autres nouveaux aventuriers seront prêts à y aller de manière régulière.</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p><a href="https://paperjam.lu/article/nouveau-centre-innovation-espa" title="https://paperjam.lu/article/nouveau-centre-innovation-espa">https://paperjam.lu/article/nouveau-centre-innovation-espa</a></p> https://www.list.lu/media/press/nouveau-centre-dinnovation-de-lespace-a-20-millions/ LIST Demonstrates Collaborative COVID-19 Cross-Functional Dashboard to Ministers <p>The Ministers were joined on Monday by representatives from several organisations that supply and share data feeding into the dashboard; the University of Luxembourg’s Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB), the Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (LISER) and Luxinnovation.</p> <p>After an initial welcome by the CEO of LIST, Thomas Kallstenius, the guests were shown presentations demonstrating what the collaboration between the organisations has managed to achieve up to the present time, in Luxembourg’s fight against COVID-19.</p> <p>LISER’s social-economic model was demonstrated on the VisWall as well as data for infection, recovery and hospital occupation relating to COVID-19 infections.</p> <p>Other perspectives of the dashboard were shown such as “Digital Twin.” This is part of the dashboard that can be connected to remote sensors located in buildings around the country, and send data back to the dashboard in real time.</p> <p>As an example of real time data processing, live motorway traffic camera footage from around Luxembourg was shown on the VisWall and it was demonstrated how, by manipulating a map, it was possible to view and interact with the videos.</p> <p>In these difficult times, resilience is key and a systemic crisis like COVID-19 has shown that being resilient is a multi-faceted challenge.</p> <p>The Cross-Functional Dashboard is a step forward in the direction of providing a more comprehensive overview of a complex situation to decision-makers. It is also a strategic tool for researchers to build, improve and assess the models on which their recommendations to these decision-makers are based.</p> <p>“Composed of data from a multitude of specific areas, the Cross-Functional Dashboard provides an overview with which policy makers can rely on to manage the health crisis and therefore limit its economic and social consequences. This tool therefore testifies to the existing skills within the Luxembourg research community that allow us to rigorously combat the COVID-19 pandemic", said Minister Fayot following the visit.</p> <p>There are still many further steps to take to include for instance more artificial intelligence in the system but the Cross-Functional Dashboard shows that, by joining their forces, Luxembourg institutions have the capacity to be at the forefront to further increase the resilience of the country.</p> <p>“This dashboard is one of the examples of the excellent collaboration between public research players, a collaboration that I can only encourage and which has enabled public research to effectively support the Government within the framework of the management of this health crisis,” said Minister Meisch.</p> <p>Thomas Kallstenius concluded “It’s indeed important to emphasise the collaborative spirit of this effort by all the research and innovation actors in Luxembourg. Our joint ambition is to develop the integrated dashboard, and the data analytics engine behind it, to support the decision makers and policy makers during the COVID-19 pandemic but also to position Luxembourg as blueprint for a digital, sustainable and resilient economy in a post-COVID-19 crisis world”.</p> <p><strong>ED</strong></p> <p><a href="https://chronicle.lu/category/medical/33603-list-demonstrates-collaborative-covid-19-cross-functional-dashboard-to-ministers" target="https://chronicle.lu/category/medical/33603-list-demonstrates-collaborative-covid-19-cross-functional-dashboard-to-ministers" title="https://chronicle.lu/category/medical/33603-list-demonstrates-collaborative-covid-19-cross-functional-dashboard-to-ministers">https://chronicle.lu/category/medical/33603-list-demonstrates-collaborative-covid-19-cross-functional-dashboard-to-ministers</a></p> https://www.list.lu/media/press/list-demonstrates-collaborative-covid-19-cross-functional-dashboard-to-ministers/ Les poubelles de plus en plus intelligentes <p>Cahier de vacances. Exercice de mathématiques. Sachant qu’entre 1975 et 2010, la population urbaine a augmenté de 50 à 72%, que 82% de la population européenne vivra en ville en 2050, que chaque personne produit 4,6 tonnes de déchets par an et que, malgré la multiplication du nombre de poubelles, seuls 40% des déchets sont recyclés, comment le Luxembourg Institute of Science and Technology et la société Polygone pourraient-ils révolutionner le secteur?</p> <p>C’est à peu près comme ça qu’a commencé Swam, pour «Smart Waste Collection Systems». Ou système de gestion des déchets intelligents.</p> <p>Le projet mené au List par Sébastien Faye porte sur deux aspects: la poubelle elle-même, qui, compte tenu des différents bacs pour différents types de déchets, n’est pas forcément très (/assez) pleine, et le ramassage des poubelles, organisé pour l’instant selon un mode hebdomadaire ou quotidien, selon que l’on soit dans une petite commune ou dans la capitale, et qui est soit trop coûteux par rapport aux trajets que les camions sont supposés faire, soit pas assez efficace face aux besoins non seulement des particuliers, mais aussi des professionnels concernés, comme les restaurateurs ou les commerçants.</p> <p>L’innovation réside dans des capteurs qui vont dire comment la poubelle est remplie, et de la technologie embarquée dans les camions pour optimiser le ramassage.</p> <p>Au-delà de ce cas d’usage, les recherches menées sur ce projet pourraient aussi préfigurer les plateformes intelligentes de la smart city du futur, ou comment gérer des services essentiels avec des parties prenantes qui ont des objectifs finaux très différents.</p> <p>De nombreux projets existent en ce sens, comme le raconte le blog Économie numérique , allant des poubelles avec des capteurs à celles qui ont des dispositifs de reconnaissance d’images pour favoriser le recyclage ou qui permettent de favoriser le développement d’engrais. De plus en plus loin de cette intelligence qui ne consistait qu’à ouvrir la poubelle quand quelqu’un passait à proximité sans qu’il n’ait quoi que ce soit à faire.</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/poubelles-plus-en-plus-intelli</p> https://www.list.lu/media/press/les-poubelles-de-plus-en-plus-intelligentes/ L'ILR lance une nouvelle plateforme d'analyse de risques pour les opérateurs de télécommunications <p>La plateforme d'analyse de risques, SERIMA, signifiant SEcurity RIsk Management, est un outil qui permet d'évaluer les risques liés à la cyber sécurité et de prendre le cas échéant les mesures pour réduire l'exposition aux menaces et pour protéger son activité ainsi que ses utilisateurs contre les interruptions de service et les failles de sécurité.</p> <p>Dévéloppé par I.R.I.S. Financial Services en collaboration avec le LIST (Luxembourg Institute of Science and Technology), SERIMA qui tient compte des recommandations européennes en matière de sécurité des télécommunications se base sur un logiciel d'évaluation et de gestion de la sécurité et de l'intégrité des réseaux de télécommunications. La plateforme sera dans un premier temps uniquement utilisée par les opérateurs du secteur des communications électroniques. S'inscrivant dans le cadre de la Loi NIS, elle sera progressivement étendue aux secteurs de l'énergie, des transports, de la santé, des infrastructures numériques ainsi que de la fourniture et distribution d'eau potable. Le service NISS (Network and Information Systems' Security) de l'ILR a dans ce contexte mis en place des groupes de travail en vue de paramétrer adéquatement la plateforme par secteur.</p> <p>SERIMA est une version révisée (et évolutive) de l'outil de gestion des risques TISRIM, développé initialement par le LIST à la demande de l'ILR. Grâce au soutien financier du FNR (Fonds National de la Recherche), TISRIM a été perfectionné et adapté aux nouveaux défis. Cette plateforme multi-sectorielle et multi-régulation sera déployée et commercialisée par l'éditeur I.R.I.S. sous le nom GRCC (Governance, Risk and Compliance Center), ceci également en dehors du Luxembourg.</p> <p>L'ILR tient à rappeler que les entreprises fournissant des réseaux de communications publics ou des services de communications électroniques accessibles au public sont aussi tenues de notifier les incidents au service NISS de l'ILR, ceci à l'avenir via la nouvelle plateforme SERIMA.</p> <p>Pour information, le service NISS a pour mission de veiller à l'application:</p> <ul> <li>de la loi du 28 mai 2019 portant transposition de la directive (UE) 2016/1148 (NIS Directive) du Parlement européen et du Conseil du 6 juillet 2016 concernant des mesures destinées à assurer un niveau élevé commun de sécurité des réseaux et des systèmes d'information dans l'Union européenne et modifiant la loi modifiée du 20 avril 2009 portant création du Centre des technologies de l'Information de l'État et la loi du 23 juillet 2016 portant création d'un Haut-Commissariat à la Protection nationale( ci-après "Loi NIS").;</li> <li>de la loi modifiée du 27 février 2011 sur les réseaux et les services de communications électroniques en ce qui concerne les articles 45 et 46 relatifs à la sécurité et l'intégrité des réseaux et services de communications électroniques accessibles au public.</li> </ul> <p>Dans le cadre de la Loi NIS, l'ILR est l'autorité compétente en matière de sécurité des réseaux et des systèmes d'information couvrant les secteurs suivants: Énergie, Transports, Santé, Fourniture et distribution d'eau potable, Infrastructures numériques et Services numériques.</p> <p>https://gouvernement.lu/fr/actualites/toutes_actualites/communiques/2020/07-juillet/31-ilr-analyse-risques.html</p> https://www.list.lu/media/press/lilr-lance-une-nouvelle-plateforme-danalyse-de-risques-pour-les-operateurs-de-telecommunications/ Life cycle assessment for eco-friendly products <p><em><strong>The focus of your work is on lifecycle assessment (LCA) of products. What is this?</strong></em></p> <p>It's a method to quantify all environmental impacts of a product. People for instance know the “carbon footprint”, i.e. all emissions along the lifecycle of a product that contribute to climate change. With LCA we do not only look at greenhouse gas emissions, but also at other environmental impacts, such as the use of water, depletion of resources, air pollution or soil degradation.</p> <p><em><strong>Can you give concrete examples?</strong></em></p> <p>For example, we look at wastewater Impacts. Wastewater treatment plants are not designed to remove pharmaceuticals and many of these are released into the environment. The related impacts are not characterized in current LCA methods, we worked on research projects to do so and further support the development of efficient treatment processes. In the field of agriculture, I investigated the pros and cons of the energy production using agricultural products: When you produce biogas, LCA can tell you the environmental impact, which the use of different types of crops has. LCA can also look at the competing aspects of land use for these crops vs. the production of food.</p> <p><em><strong>How do you decide, which products you investigate for their environmental impacts?</strong></em></p> <p>We work often in projects with the industry, which has a need to perform a LCA study before a product goes onto the market – to anticipate any tradeoffs and to understand if this new technology or product will be beneficial or harmful for the environment.</p> <p><em><strong>Couldn’t this be just greenwashing by the industry?</strong></em></p> <p>Of course it is difficult to know, what the real intentions are. However, we as scientists follow clear and transparent standards and publish the results and limitations of our work, so that I do not see a major risk for greenwashing.</p> <p><em><strong>Presumably, many aspects need to be considered for a certain product. How do you deal with uncertainties?</strong></em></p> <p>This is an important aspect. We live in a globalized world and the production chains are very complex. For Europe, we have quite good data, but for developing countries this is much more complex. When data are lacking, we have to make assumptions that we clearly report and discuss.</p> <p><em><strong>Does your work have an impact on politics and manufacturers?</strong></em></p> <p>At least, it raises awareness. Sometimes, when you speak to a process engineer, they first think about technical and economic criteria to optimize the production with less cost. Our mission is to tell them to also include the environmental criteria. Sometimes a more expensive solution will be more ecofriendly, but this investment could be justified to improve the overall sustainability of the process in the long run. I also organize events for the wider public to better understand what the environmental impacts are and what we can do as citizens in our daily life.</p> <p><em><strong>Would you recommend avoiding certain environmentally harmful products?</strong></em></p> <p>No, there is no specific blacklist, since everything we consume has a lot of indirect effects. To mitigate the carbon footprint, I would recommend to focus on energy (e.g. limit house heating), transport and food (e.g. reduce meat consumption). In terms of an environmentally responsible behavior, it is most of all important to limit the overall consumption, to repair things or to use second hand products.</p> <p><strong>Tim Haarmann</strong></p> <p>https://www.science.lu/fr/environmental-research/life-cycle-assessment-eco-friendly-products</p> https://www.list.lu/media/press/life-cycle-assessment-for-eco-friendly-products/ Les écrans haptiques, la sensation au bout des doigts <p>1880. Pierre Curie et son frère, Jacques, démontrent que le quartz, mis sous tension, vibre.</p> <p>1927. Le Bell Telephone Laboratories présente la première horloge à quartz, de la taille d’un réfrigérateur à l’horizontale.</p> <p>1969. Seiko commercialise 100 exemplaires de la première Seiko Quartz Astron 35SQ. Le boîtier est en or, elle coûte le prix d’une voiture, mais elle symbolise le début des mythiques montres à quartz.</p> <p>Jusqu’à 2015. Jusqu’à ce qu’une start-up de la région de Grenoble, en France, décide d’utiliser les propriétés découvertes par les frères Curie pour lancer une nouvelle technologie. Imaginez avoir un poisson sur l’écran de votre smartphone. Jusqu’ici, si vous le caressez, vous risquez juste de faire disparaître l’image. Demain, il sera possible de sentir les écailles du poisson.</p> <p>En dehors d’avoir fait sensation, à quatre reprises, au CES de Las Vegas, Hap2u a levé 600.000 euros en 2015 et deux millions d’euros d’une bourse de recherche française, puis... quatre millions d’euros, en 2018, de Daimler. En 2019, Hap2u a passé le chiffre symbolique du million d’euros de chiffre d’affaires.</p> <p>Dans le secteur automobile, par exemple, la technologie permettrait à un conducteur de faire des réglages sur son tableau de bord sans quitter la route des yeux, uniquement avec cette sensation si proche du toucher.</p> <p>C’est ce qu’on appelle des écrans haptiques. Au lieu de passer par des techniques de céramique piézoélectrique encombrante , la start-up française travaille avec Emmanuel Defay et le Luxembourg Institute of Science and Technology sur une impression 3D de film mince piézoélectrique sur du verre.</p> <p>«Les matériaux piézoélectriques sont des isolateurs qui empêchent la circulation du courant. La charge électrique ne peut par exemple pas traverser des isolateurs en verre, en caoutchouc ou en plastique. Dans le cas des matériaux piézoélectriques cependant, l’électricité peut modifier sélectivement la forme de l’isolateur», explique M. Defay dans une interview.</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/ecrans-haptiques-sensation-au-</p> https://www.list.lu/media/press/les-ecrans-haptiques-la-sensation-au-bout-des-doigts/ Newtrap : une nouvelle méthode de suivi automatisée des tritons <p>Newtrap &nbsp;est une nouvelle méthode d’observation développée par le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) qui associe un piège-photo aquatique fabriqué sur-mesure à un traitement automatisé des données pour un meilleur suivi des tritons. Les méthodes d’observation habituelles sont en effet connues pour être coûteuses en temps et moyen en plus d’être intrusives. Mais, à quoi cela sert-il d’observer des tritons et en quoi Newtrap est-il novateur ?&nbsp;</p> <p><strong>Les tritons : des espèces clefs pour le suivi de la biodiversité&nbsp;</strong></p> <p>Certaines espèces de tritons sont bio-indicatrices : leur présence ou absence témoigne de la qualité du milieu dans lequel elles évoluent. Cette caractéristique est particulièrement importante pour le suivi de la biodiversité et les études de bio-surveillance. Si une espèce bio-indicatrice est en déclin ou absente, cela signifie que les conditions écologiques nécessaires au maintien de cette espèce ne sont plus ou pas retrouvées. Par ailleurs, ces exigences sont souvent partagées avec d’autres espèces. « Le triton crêté est une espèce parapluie. La protection de leur habitat permet la préservation de multiples autres espèces vivant dans le même milieu, comme p.ex. d’autres amphibiens, telle que la grenouille rousse ou encore des insectes. », illustre Xavier Mestdagh, ingénieur de recherche travaillant sur le projet Newtrap au LIST.&nbsp;</p> <p><strong>Un piège-photo non intrusif et un traitement des données automatisé</strong></p> <p>Les méthodes d’observation classiques consistent en la disposition de nasses pour capturer les individus. Ces techniques sont très chronophages, fastidieuses et intrusives. Les chercheurs doivent placer les nasses, établir les relevés et répéter l’opération. « Pour les tritons crêtés p.ex., nous devons photographier le motif ventral de chaque individu capturé. », explique X. Mestdagh. De la même manière que nos empreintes digitales, ce motif est en effet unique d’un individu à l’autre. « Cela sera particulièrement utile pour évaluer, p.ex., le nombre d’individus au sein d’une population, c’est-à-dire sa taille, sans risquer de compter plusieurs fois le même triton. », poursuit X. Mestdagh. Les chercheurs du LIST ont ainsi eu l’idée de développer une nouvelle méthode d’observation.</p> <p>Le piège-photo se déclenche au mouvement et photographie de manière uniforme (même angle, arrière-plan, lumière, distance) les individus qui entrent et sortent. De cette façon, les chercheurs disposent de plus de données, qui sont plus harmonisées, de meilleure qualité et avec une résolution spatiale comme temporelle plus élevée. Sans manipulation intrusive sur les amphibiens, Newtrap fournit également de nouvelles informations sur les comportements des tritons, voire sur d’autres espèces (ex. couleuvre à collier, sangsues).</p> <p>Cette nouvelle méthode fait aussi appel à l’intelligence artificielle (IA) pour la gestion des données. Pour ce faire, les chercheurs ont classifié un grand nombre de données selon l’espèce, le sexe et le motif ventral. Ils ont ensuite intégré ces informations dans un algorithme pour que l’IA puisse reconnaître automatiquement ces caractéristiques. L’espèce et le sexe sont déjà reconnus avec une fiabilité de plus de 90%. Les chercheurs travaillent désormais au perfectionnement du système de reconnaissance automatique des motifs ventraux, tout comme à l’augmentation de l’autonomie et robustesse du piège-photo.</p> <p>Financée par le Fonds National de la Recherche (FNR) à travers le programme JUMP - Proof of Concept (POC), cette nouvelle méthode d’observation brevetée (LU93388) a notamment fait l’objet d’une étude de marché traduisant un fort engouement à l’échelle nationale comme internationale. Avec plus de 30 espèces de tritons en Europe et encore davantage en Amérique du Nord, la mise sur le marché de Newtrap pourrait aider au suivi automatisé de nombreuses espèces. X. Mestdagh et ses collaborateurs souhaitent désormais nouer un partenariat industriel afin de passer d’un prototype à une méthode prête à l’emploi pour le plus grand nombre d’observateurs possible.</p> <p>https://www.science.lu/fr/ecologie/newtrap-une-nouvelle-methode-suivi-automatisee-des-tritons</p> https://www.list.lu/media/press/newtrap-une-nouvelle-methode-de-suivi-automatisee-des-tritons/ Zweite Corona-Welle auch im Abwasser bemerkbar <p>Seit über zehn Jahren nimmt Luxemburg das Abwasser genau unter die Lupe, um in Erfahrung zu bringen, ob – und falls ja, wo – sich verschiedene Viren verbreiten. Auch beim Coronavirus liefert diese Analyse wichtige Erkenntnisse. Die „Coronastep+“-Studie des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) soll unter anderem aufzeichnen, wie präsent das Virus in der Gesellschaft ist, und herausfinden, wie genau sich das genetische Profil des Coronavirus in&nbsp;Luxemburg zusammensetzt. Dass sich Luxemburg aktuell in einer zweiten Welle des Virus befindet, zeigen auch die Abwasserproben.</p> <p>Seit Ende Juni nimmt das Aufkommen des Virus im Abwasser wieder stark zu, heißt es in einem Presseschreiben des LIST. Zwischen dem 24. Juni und dem 14. Juli sollen die Zahlen sprunghaft angestiegen sein. Besonders der Süden des Landes ist der Studie zufolge betroffen. Damit untermauert sie die rezent veröffentlichte Karte des Gesundheitsministeriums, in denen die Neuinfektionen pro Kanton angezeigt werden. Auch hier waren vor allem die Kantone im Süden des Landes als besonders betroffen gekennzeichnet.</p> <p>Die Studie zeigt laut LIST, dass sich das vermehrte Aufkommen des Coronavirus im Abwasser kurz vor einer Erhöhung der positiven Corona-Fälle im Large-Scale-Testing abzeichnet. „Damit ist die Abwasserüberwachung ein gutes Vorwarnsystem vor der Wiedererscheinung des Virus in Luxemburg“, sagt Henry-Michel Cauchie, der für die Studie zuständige Forscher des LIST.</p> <p>Luxemburgs Süden wurde bisher von der zweiten Coronawelle am schwersten getroffen. Proben aus den Kläranlagen von Bettemburg bis Schifflingen und Beggen haben das dem LIST zufolge ergeben. In den Kläranlagen Bettemburg und Petingen soll die Konzentration des genetischen Codes des Virus im Abwasser überdies gar dreimal so hoch sein als noch im Juni. In den Kläranlagen im Norden des Landes soll die Konzentration zwar ebenfalls steigen, aber deutlich langsamer. Nur die Proben aus der Kläranlage in Ulflingen sind laut LIST derzeit negativ auf das Virus getestet worden.&nbsp;</p> <p>Die „Coronastep+“-Studie begleitet die Ausbreitung des Coronavirus schon seit Anfang Februar. Erste Spuren des Virus sollen der Studie zufolge schon am 25. Februar im Abwasser vorhanden gewesen sein, also noch bevor es den ersten offiziellen Corona-Fall in Luxemburg gab. Die Proben werden wöchentlich an elf Luxemburger Kläranlagen entnommen. „Damit decken wir 65 Prozent der Luxemburger Bevölkerung ab“, sagt Cauchie. Alle anderen Kläranlagen seien für ordentliche Testresultate der Proben zu klein.</p> <p>Zwischen dem 15. Mai und 15. Juni sei die Präsenz des Virus so niedrig gewesen, dass es in den meisten Kläranlagen kaum mehr nachzuweisen war. Doch schon am 25. Juni war das Virus wieder im ganzen Land deutlich aktiver und erreichte wieder die Stufe, die man Mitte April hinter sich gelassen hatte.&nbsp;</p> <p>In den kommenden Monaten wollen die Forscher nicht nur die Präsenz des Virus im Abwasser weiterverfolgen, sondern auch zusammen mit dem „Laboratoire national de santé“ den genetischen Code des in Luxemburg präsenten Virus knacken. Damit könnte man beispielsweise nachweisen, ob hierzulande eine bestimmte Virusvariante stärker vorkommt als eine andere.</p> <p><strong>Jessica Oé</strong></p> https://www.list.lu/media/press/zweite-corona-welle-auch-im-abwasser-bemerkbar/ Eaux usées : la présence du virus s'accentue <p>En date du 14 juillet, les résultats de l'étude Coronastep+ du LIST indiquent une présence en hausse du virus à Bettembourg, Schifflange ou encore Beggen. Les station d'épuration de ces deux dernières traitent les eaux usées d'un bassin de population de quelque 230 000 personnes. La résurgence est observée depuis fin juin. Une évolution corrélée à l'augmentation du nombre de cas positifs détectés au travers de la campagne des tests à grande échelle.</p> <p>À noter que seuls les échantillons du site de Troisvierges sont négatifs.</p> <p>En outre, le dernier rapport de l'étude montre également une forte augmentation de la concentration de l'ADN du Covid-19 dans les stations d'épuration. En d'autres termes, plus scientifiques, «des segments caractéristiques de la carte d'identité génétique de ce coronavirus sont retrouvés dans de plus fortes concentrations», indique le LIST.</p> <p>Les stations d'épuration de Bettembourg et de Pétange sont les plus touchées, avec une concentration «quasi triplée» depuis juin. Contrairement aux sites de Hesperange et du Nord qui voient une concentration moindre et plus stable.</p> <p>Ces observations corroborent l'évolution du nombre de cas confirmés par les tests de dépistage massifs menés au Grand-Duché et «confirment que la méthode de surveillance des eaux est un système de préalerte efficace de la résurgence du&nbsp;virus dans la population».</p> https://www.list.lu/media/press/eaux-usees-la-presence-du-virus-saccentue/ Corona im Abwasser <p>Seit Beginn der Pandemie untersuchen Forscher des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) die Präsenz des Covid-19-Erregers im Abwasser. Durch die sogenannte Coronastep-Studie soll ein effektives Monitoringund Frühwarnsystem ermöglicht werden. Nun hat das Forscherteam seine jüngsten Ergebnisse veröffentlicht – für die Periode zwischen dem 25. Juni und dem 14. Juli.</p> <p>So sei das Virus seit dem 25. Juni wieder flächendeckend im Abwasser des Landes nachgewiesen worden. Dies decke sich mit der in diesem Zeitraum steigenden Zahl an Neuinfektionen und spreche für die Effektivität der Messmethode, so das LIST in einem Schreiben. Das Corona-Virus konnte in Proben aus Beggen, Bettemburg und Schifflingen nachgewiesen werden. Einzig die Probe aus Ulflingen war negativ.</p> <p><strong>Hohe Viruskonzentrationim Süden des Landes</strong></p> <p>Neben der Präsenz des Virus messen die Forscher auch die Viruskonzentration anhand charakteristischer RNA-Segmente. Diese könnte man als den genetischen Ausweis des Virus bezeichnen, so die Forscher. Besonders im Süden des Landes haben&nbsp;die Forscher einen steilen Anstieg der Werte ermittelt. Die höchsten Konzentrationen wurden dabei in den Kläranlagen in Bettemburg und Petingen festgestellt. Dort hat sich die Viruskonzentration seit Ende Juni fast verdreifacht. Andere Proben aus Hesperingen und aus dem Norden des Landes würden eine deutlich niedrigere Viruskonzentration aufweisen. Zudem seien die Werte dort zeitlich stabil.</p> <p>Die Forscher unterstreichen diesbezüglich, dass diese Messmethode noch verfeinert werden müsse und genaue Rückschlüsse auf die Virusverbreitung noch nicht möglich seien. Dennoch würden sich die Ergebnisse mit der klinischen Wirklichkeit decken.</p> <p><strong>P.S.</strong></p> https://www.list.lu/media/press/corona-im-abwasser/ Concentration accrue d'ARN Covid-19 dans presque toutes les eaux <p>Les derniers résultats de l'étude CORONASTEP+ à l'Institut des sciences et technologies du Luxembourg (LIST) indiquent la présence du SARS-CoV-2 dans la quasi-totalité des sites prélevés : de Bettembourg à Schifflange en passant par Beggen. Seuls les échantillons du site des Troisvierges apparaissent négatifs.</p> <p><strong>Les valeurs sont en corrélation avec l'augmentation des cas positifs</strong></p> <p>Depuis le 25 juin, une résurgence du SARS-CoV-2 est observée dans les eaux usées du pays. Cette évolution, constatée en amont de l’augmentation du nombre de cas positifs, confirme la forte sensibilité et l’intérêt de notre méthodologie pour la surveillance du coronavirus au Luxembourg.</p> <p>Le dernier rapport de l’étude montre également une forte augmentation de la concentration en ARN du SARS-CoV-2 dans les stations d’épurations du Luxembourg. En d’autres termes, des segments caractéristiques de la carte d’identité génétique de ce coronavirus sont retrouvés dans de plus fortes concentrations.</p> <p><strong>La méthode sera encore affinée</strong></p> <p>Les stations d’épuration de Bettembourg et de Pétange apparaissent les plus touchées, avec une augmentation quasi triplée de la concentration depuis juin. A l’inverse, les sites d’Hesperange et du Nord du pays voient une concentration moindre et plus stable au cours du temps. La méthode doit cependant encore être affinée afin de préciser la signification pouvant être tirée des variations de faible amplitude de concentrations en ARN du SARS-CoV-2.</p> <p>Ces observations corroborent l’évolution du nombre de cas confirmés par les tests cliniques réalisés à grande échelle au Grand-Duché et confirme que la méthode de surveillance des eaux est un système de pré-alerte efficace de la résurgence du virus dans la population.</p> <p>https://www.science.lu/fr/les-eaux-usees-comme-systeme-pre-alerte/concentration-accrue-darn-covid-19-dans-presque-toutes-les-eaux</p> https://www.list.lu/media/press/concentration-accrue-darn-covid-19-dans-presque-toutes-les-eaux/ Un chercheur du List remporte une chaire Pearl du FNR <p>Bonne pioche pour le Luxembourg Institute of Science and Technology. Sa nouvelle recrue arrivée en janvier dernier à la tête de l’unité Structural Composites du département Materials Research and Technology, M. Lopes, a séduit le Fonds national de la recherche dans l’attribution d’une chaire Pearl assortie d’un financement de près de 4 millions d’euros.</p> <p>Le projet élaboré par M. Lopes vise à développer la prochaine génération de matériaux et de structures composites ultralégers. En particulier les polymères renforcés de fibres (FRP) utilisés dans les secteurs automobile et aérospatial depuis un demi-siècle.</p> <p>«Dans un avenir durable, la légèreté est une qualité à rechercher dans tout produit fabriqué par l’Homme. Cela signifie une utilisation moindre des ressources, des transports moins énergivores et des émissions plus faibles», commente M. Lopes dans un communiqué.</p> <p>«En substance, la légèreté est synonyme d’un impact environnemental réduit. Notre projet, intitulé ‘Drivecomp’, vise à développer la prochaine génération de matériaux légers: des plastiques ultralégers renforcés de fibres, produits par la fabrication additive. Le projet vise les transports en général, et plus particulièrement les applications aéronautiques, pour lesquelles les structures légères ont l’impact économique et environnemental le plus élevé.»</p> <p>L’impression en 3D jouera un rôle déterminant dans la production de ces FRP. «‘Drivecomp’ surpassera la technologie actuelle afin de réaliser des matériaux artificiels renforcés de fibres avec un comportement hautement personnalisable», poursuit le Dr Lopes. «L’exploitation de ces possibilités permettra, par exemple, d’augmenter les performances structurelles de manière inédite, de réduire le poids des avions, de diminuer les coûts d’exploitation, d’augmenter l’efficacité des vols, d’accroître l’autonomie de vol, ainsi que de réduire l’impact sur l’environnement. Ces possibilités ne sont pas limitées au secteur aéronautique, mais peuvent également trouver des applications, par exemple, dans le secteur automobile.»</p> <p>Cette nouvelle chaire braque en tout cas des projecteurs avantageux sur le List. «La présence et le rayonnement internationaux du List dans le secteur des transports bénéficieront de manière significative des recherches du Dr Lopes», se réjouit Thomas Kallstenius , directeur général de l’institut de recherche public.</p> <p>«L’attribution de l’une des rares et prestigieuses chaires FNR Pearl est une forte reconnaissance de la qualité de ce nouveau projet. ‘Drivecomp’ tirera parti du rôle du List dans les initiatives nationales liées aux matériaux composites et au secteur spatial, et renforcera les collaborations avec les entreprises spécialisées dans ces domaines. Totalement en phase avec notre stratégie de recherche sur les matériaux, le projet ouvrira les portes d’autres secteurs d’application des structures composites légères tels que l’automobile, la marine et les énergies renouvelables.»</p> <p><strong>Camille Frati</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/chercheur-list-remporte-chaire</p> https://www.list.lu/media/press/un-chercheur-du-list-remporte-une-chaire-pearl-du-fnr/ “Resurgence of sars-cov2” in lux wastewater <p>The “resurgence” has been observed since 25 June, with a “sharp increase in…concentration” particularly in the south of the grand duchy, while “only samples from the Troisvierges site appear negative.”</p> <p>Levels of RNA concentrations of the virus have nearly tripled at wasterwater treatment facilities in Petange and Bettembourg, while the authors note that sites in the north of the grand duchy and in Hesperange “are seeing a lower and more stable concentration over time,” with a caveat: “the method still needs to be refined in order to clarify the significance that can concluded from small amplitude variations in Sars-CoV-2 RNA concentrations.”</p> <p>In the Coronastep initial findings, it was reported the virus has been in circulation in the grand duchy since 25 February. The wastewater study is “an effective pre-alert system of virus resurgence in the population”, according to List.</p> <p><strong>NATALIE A. GERHARDSTEIN</strong></p> <p>https://delano.lu/d/detail/news/resurgence-sars-cov2-lux-wastewater/211128</p> https://www.list.lu/media/press/resurgence-of-sars-cov2-in-lux-wastewater/ SARS-CoV-2 Detected in Wastewater across Luxembourg, Increased Presence in South <p>As of 14 July 2020, the latest results of LIST's CORONASTEP+ study indicated the presence of SARS-CoV-2 (COVID-19) in almost all of the sites sampled: from Bettembourg to Schifflange, as well as Beggen. Only samples from the Troisvierges site appeared negative.</p> <p>Since 25 June 2020, a resurgence of SARS-CoV-2 has been observed in the country's wastewater. This development, along with an increase in the number of positive cases, confirms the high sensitivity and interest in LIST’s methodology for coronavirus surveillance in Luxembourg.</p> <p>LIST’s latest report also showed a sharp increase in RNA (Ribonucleic acid) concentration of SARS-CoV-2 in treatment plants in Luxembourg. In other words, characteristic segments of the genetic identity card of this coronavirus are found in higher concentrations.</p> <p>The Bettembourg and Pétange wastewater treatment plants appeared to be the most affected, with an almost tripled increase in concentration since June. Conversely, the sites in Hesperange and in the north of the country have seen a lower and more stable concentration over time. However, the method still needs to be refined in order to clarify the significance that can be concluded from small amplitude variations in SARS-CoV-2 RNA concentrations.</p> <p>These observations corroborate the evolution of the number of cases confirmed by clinical tests carried out on a large scale in the Grand Duchy and confirm that water monitoring method is an effective pre-alert system of virus resurgence in the population, according to LIST.</p> <p>https://chronicle.lu/category/research-r-d/33484-sars-cov-2-detected-in-wastewater-across-luxembourg-increased-presence-in-south</p> https://www.list.lu/media/press/sars-cov-2-detected-in-wastewater-across-luxembourg-increased-presence-in-south/ Les eaux usées de Pétange marquées par le Covid <p>Conformément à la hausse des cas positifs détectée au Luxembourg, ces dernières semaines, l'analyse des eaux usées a délivré le même type de résultat. Le Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) a en effet confirmé, ce mardi, une augmentation de la présence du Covid-19 dans les eaux usées du Grand-Duché.</p> <p>Comme nous l'avait précisé, Jean-Paul Lickes, directeur de l’administration de la Gestion de l’eau, on ne parle pas ici du virus en lui-même, mais bel et bien de fragments d'ADN qui se trouvent dans les eaux usées résiduaires. Concrètement, le Covid-19 ne se trouve pas dans l'eau du robinet, mais ces résultats vont, eux aussi, dans le sens d'une potentielle seconde vague.</p> <p><strong>Bettembourg et Pétange passent au rouge</strong></p> <p>«À la date du mardi 14 juillet, les derniers résultats de l’étude CORONASTEP+ du LIST ont indiqué la présence du SARS-CoV-2 dans la quasi-totalité des sites prélevés: de Bettembourg à Schifflange en passant par Beggen. Seuls les échantillons du site des Troisvierges apparaissent négatifs», souligne le LIST, dans un communiqué, où la résurgence du Covid-19 est observée depuis le jeudi 25 juin.</p> <p>Alors que le nord du Grand-Duché et la station d'épuration d'Hesperange voient «une concentration moindre», on apprend également, grâce à ce nouveau rapport, que les stations d'épuration de Bettembourg et de Pétange sont les plus touchées par «des segments caractéristiques de la carte d'identité génétique de ce coronavirus». Sur ces deux sites en particulier, la concentration a quasi triplé depuis le mois de juin.</p> <p>http://www.lessentiel.lu/fr/luxembourg/story/les-eaux-usees-de-petange-marquees-par-le-covid-19-29517610</p> https://www.list.lu/media/press/les-eaux-usees-de-petange-marquees-par-le-covid/ Chacun son «vaccin» contre le cancer <p>La médecine personnalisée est née presque sans le savoir. En 1988, sous la direction de Francis S. Collins, médecin chercheur et directeur à l’époque du National Human Genome Research Institute (NHGRI) et des National Institutes of Health (NIH) aux États-Unis, le projet de génome humain change la donne.</p> <p>«L’histoire de la biologie a été transformée à jamais par l’audacieuse décision de lancer un programme de recherche qui caractériserait, jusqu’aux derniers détails, l’ensemble des instructions génétiques de l’être humain…», expliquera le scientifique une dizaine d’années plus tard . «Les scientifiques voulaient cartographier le terrain génétique humain, sachant que cela les conduirait à des connaissances précédemment inimaginables et de là au bien commun. Ce bien comporterait une nouvelle compréhension de l’apport de la génétique aux maladies humaines et l’élaboration de stratégies rationnelles pour minimiser ou prévenir complètement les phénotypes des maladies.»</p> <p>Demain, le Luxembourg pourrait se retrouver à la pointe de cette médecine personnalisée avec des transistors à effet biologique. Capables en temps réel d’établir un diagnostic chimique de nos cellules, ces très petits capteurs permettraient aux médecins d’adapter immédiatement le traitement du cancer ou de certaines maladies auto-immunes.</p> <p>Voire de détecter les OGM ou les dioxines dans le secteur agroalimentaire ou les agents de guerre biologique dans le secteur de la défense.</p> <p>Au Luxembourg Institute of Science and Technology, Cesar Pascual Garcia travaille sur Electromed, un laboratoire sur puce, en collaboration avec Elvesys, une start-up française qui construit des appareils de mesure des microfluides &nbsp;pour la recherche, et les universités de Copenhague (DK), de Pompeu Fabra (ESP), de Glasgow (Royaume-Uni) et de Twente (NL).</p> <p><strong>Des milliers de fois plus petits qu’un cheveu</strong></p> <p>Habituellement, les cellules sont extraites dans le cadre d’une biopsie et une sorte de «lavage» permet de séparer protéines et ADN après un passage en centrifugeuse.</p> <p>Avec les très petits capteurs (des milliers de fois plus petits qu’un cheveu), dans une puce, elle-même dans une sorte de «bain» de fluide contrôlé par un ordinateur, les chercheurs pourraient comparer les cellules malades et les cellules saines et voir quelles protéines ont quel impact négatif sur la cellule. La particularité du projet luxembourgeois est de permettre de créer des protéines «customisées» directement dans les capteurs pour agir correctement dans l’organisme.</p> <p>La situation sera unique pour chaque patient. Autrement dit, les chercheurs – ou les soignants quand les processus seront au point – pourront adapter le soin à chaque individu malade. «Si tout se passe comme prévu», explique le chercheur, soutenu d’abord par le Fonds national de la recherche et maintenant aussi par le Conseil européen de l’innovation, «nous pourrions imaginer que cette technologie soit utilisée d’ici 10 ans, mais il y a beaucoup de facteurs qui pourraient ralentir ou accélérer l’accès de patients à cette technologie», explique M. Garcia.</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/chacun-son-vaccin-contre-cance</p> https://www.list.lu/media/press/chacun-son-vaccin-contre-le-cancer/ Eaux usées : le virus détecté dès le 24 février <p>Le Luxembourg a intégré une alliance internationale pour analyser la présence du coronavirus dans les eaux usées. Après bon nombre de pays européens, les États-Unis, le Brésil ou encore l'Inde se sont joints à ce projet scientifique. « Nous avons développé une méthodologie efficace pour avoir une image de la prévalence potentielle du virus au sein de la population », résume le Pr Henry-Michel Cauchie, du Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST).</p> <p>Jeudi dernier, le chercheur engagé dans la taskforce Covid-19 a présenté les derniers résultats des échantillons collectés à l'entrée des stations d'épuration du pays. Le LIST s'est focalisé sur les stations de Beggen, qui traite les eaux usées de 140 000 personnes, et la station de Schifflange, qui voit arriver les eaux usées de 90 000 personnes.</p> <p><strong>La réémergence du Covid-19 se fait ressentir</strong></p> <p>D'emblée, le Pr Cauchie a pu confirmer une nouvelle qui avait déjà été énoncée ces dernières semaines : « Nous avons analysé des échantillons congelés en collaboration avec le Laboratoire national de santé. Il se confirme que le virus a été détecté dès le 24 février dans les eaux usées du pays. » La première infection officielle au coronavirus a été annoncée le 29 février. Il s'agissait d'un homme de retour d'un voyage en Italie.</p> <p>Depuis lors, la présence du virus dans les eaux usées a globalement suivi le nombre d'infections réelles. Lors de la première phase de déconfinement, les voyants étaient majoritairement au vert dans les eaux usées. « Depuis le 25 juin, on constate une réémergence du virus dans les échantillons analysés », note Henry-Michel Cauchie. Les stations suivantes sont concernées : Beggen, Bettembourg, Schifflange, Bleesbrück, Mersch, Pétange et Hesperange.</p> https://www.list.lu/media/press/eaux-usees-le-virus-detecte-des-le-24-fevrier/ Lutte contre le coronavirus : le LIST mène actuellement 8 projets de recherche <p>Ces multiples projets, tous soutenus par le Fonds National de la Recherche (FNR) Luxembourg, vont de l’élaboration de méthodes de détection du virus du COVID-19 à sa cartographie et son évolution dans la littérature scientifique en passant par le développement de graphiques de connaissances et d’outils d’aide à la prise de décision.</p> <p>L’ensemble des résultats des projets de recherche bénéficieront non seulement au Luxembourg, mais contribueront également à la recherche et à la prévention de la COVID-19 à travers le monde.</p> <p>Les détails et les liens de chaque projet - et les chercheurs en charge - sont présentés ci-dessous :</p> <p><strong>CORONASTEP+ - Suivre l'évolution du virus de la COVID-19 dans les eaux usées</strong></p> <p>Leslie Ogorzaly, coordinatrice du projet CORONASTEP+, dévoile l’intérêt du suivi de l’évolution du virus de la COVID-19 dans les eaux usées luxembourgeoises.</p> <p><em><strong>Plus de détails:</strong></em><br /> Français: https://tinyurl.com/CORONASTEP-f<br /> Anglais: https://tinyurl.com/CORONASTEP</p> <p><strong>CDCVA- Détecter la COVID-19 par une analyse de la toux et de la voix&nbsp;</strong></p> <p>Le chercheur principal Muhannad Ismael explique comment son équipe vise à fournir aux professionnels de santé un système de détection de la COVID-19 basé sur la signature vocale.</p> <p><em><strong>Plus de détails :</strong></em><br /> Français: https://tinyurl.com/CDCVA-fra<br /> Anglais: https://tinyurl.com/CDCVA-en</p> <p><strong>Viranostic - Détecter la COVID-19 au cours des premiers stades&nbsp;</strong></p> <p>Lors d’une infection par le nouveau coronavirus, un certain temps peut s’écouler avant que les patients ne développent et ne reconnaissent les symptômes. La recherche Viranostic consiste à les détecter dès les premiers stades de l'infection, dans certains cas avant l'apparition du moindre symptôme.</p> <p><em><strong>Plus de détails :</strong></em><br /> Français: https://tinyurl.com/Viranostic-f<br /> Anglais: https://tinyurl.com/Viranostic</p> <p><strong>ACTING NoW - Une« Tour de Contrôle Nationale» pour surveiller et prévenir l'effondrement de services essentiels</strong></p> <p>Le projet ACTING NoW vise à fournir au gouvernement et aux entreprises luxembourgeoises un outil d'aide à la décision. Basé sur les principes d'une « tour de contrôle », cet outil digitalisé s’apparente à un tableau de bord automatisé.</p> <p><em><strong>Plus de détails :</strong></em><br /> Français: https://tinyurl.com/ActingNow-f<br /> Anglais: https://tinyurl.com/ActingNow-e</p> <p><strong>TIGER - Détecter et cartographier la COVID-19 à travers le Luxembourg&nbsp;</strong></p> <p>Une part importante de la lutte contre l’émergence de la pandémie COVID-19 consiste en la détection et la cartographie. Des éléments sur lesquels se concentrent justement le projet de recherche TIGER ou «Towards an Integrated Geospatial pandemic Response system» du LIST.</p> <p><em><strong>Plus de détails :</strong></em><br /> Français: https://tinyurl.com/TIGER-f<br /> Anglais: https://tinyurl.com/TIGER-e</p> <p><strong>COLIBRI - Rendre la multitude de publications de recherche sur la COVID-19 accessible&nbsp;</strong></p> <p>La pandémie mondiale liée au COVID-19 a donné lieu à une multitude d'informations et de publications de recherche à travers le monde. Ainsi, comment trouver les informations dont nous avons besoin? C’est ici qu’intervient le projet de recherche COLIBRI.</p> <p><em><strong>Plus de détails :</strong></em><br /> Français: https://tinyurl.com/COLIBRI-f<br /> Anglais: https://tinyurl.com/COLIBRI-e</p> <p><strong>HKG4COVID - Tracer l'évolution de la COVID-19 avec des graphiques complets&nbsp;</strong></p> <p>La création de graphiques est un moyen clef pour obtenir un instantané de l’évolution du Coronavirus. Il s’agit précisément de l’objectif du LIST à travers le projet HKG4COVID.</p> <p><em><strong>Plus de détails :</strong></em><br /> Français: https://tinyurl.com/HKG4COVID-f<br /> Anglais: https://tinyurl.com/HKG4COVID</p> <p><strong>REBORN - Garantir une sortie de crise COVID-19 optimale grâce au Machine Learning&nbsp;</strong></p> <p>Comment concilier reprise économique et risque de nouvelle pandémie ? Jean-Sébastien Sottet dévoile l’importance du projet REBORN dans l’identification de mesures de déconfinement adéquates.</p> <p><em><strong>Plus de détails :</strong></em><br /> Français: https://tinyurl.com/REBORN-f<br /> Anglais: https://tinyurl.com/REBORN-e</p> <p>https://www.science.lu/fr/covid-19-luxembourg/lutte-contre-le-coronavirus-le-list-mene-actuellement-8-projets-recherche</p> https://www.list.lu/media/press/lutte-contre-le-coronavirus-le-list-mene-actuellement-8-projets-de-recherche/ Au Grand-Duché, le virus détecté dès le 24 février dans les eaux usées <p>Le Grand-Duché de Luxembourg a intégré une alliance internationale pour analyser la présence du coronavirus dans les eaux usées. Après bon nombre de pays européens, les États-Unis, le Brésil ou encore l’Inde se sont joints à ce projet scientifique. «Nous avons développé une méthodologie efficace pour avoir une image de la prévalence potentielle du virus au sein de la population», résume le Pr Henry-Michel Cauchie, du Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST).</p> <p>Jeudi dernier, le chercheur engagé dans la taskforce Covid-19 a présenté les derniers résultats des échantillons collectés à l’entrée des stations d’épuration du pays. Le LIST s’est focalisé sur les stations de Beggen, qui traite les eaux usées de 140 000 personnes, et la station de Schifflange, qui voit arriver les eaux usées de 90 000 personnes.</p> <p><strong>La réémergence du Covid-19 se fait ressentir</strong></p> <p>D’emblée, le Pr Cauchie a pu confirmer une nouvelle qui avait déjà été énoncée ces dernières semaines: «Nous avons analysé des échantillons congelés en collaboration avec le Laboratoire national de santé. Il se confirme que le virus a été détecté dès le 24 février dans les eaux usées du pays.» La première infection officielle au coronavirus a été annoncée le 29 février. Il s’agissait d’un homme de retour d’un voyage en Italie.</p> <p>Depuis lors, la présence du virus dans les eaux usées a globalement suivi le nombre d’infections réelles. Lors de la première phase de déconfinement, les voyants étaient majoritairement au vert dans les eaux usées. «Depuis le 25 juin, on constate une réémergence du virus dans les échantillons analysés», note Henry-Michel Cauchie. Les stations suivantes sont concernées: Beggen, Bettembourg, Schifflange, Bleesbrück, Mersch, Pétange et Hesperange.</p> <p>https://www.lavenir.net/cnt/dmf20200713_01490785/au-grand-duche-le-virus-detecte-des-le-24-fevrier-dans-les-eaux-usees</p> https://www.list.lu/media/press/au-grand-duche-le-virus-detecte-des-le-24-fevrier-dans-les-eaux-usees/ Comment le List travaille à l’hydrogène propre <p>Au Luxembourg, on n’a pas de pétrole, mais on a des idées. Même des idées qui pourraient un jour remplacer le pétrole. Comme l’hydrogène. L’hydrogène vert exactement, qui n’est pas produit à partir de produits pétroliers, mais à partir d’énergie renouvelable.</p> <p>Selon le plan que la Commission européenne a dévoilé ce mercredi , les investissements en Europe pourraient atteindre 180 à 470 milliards d’euros d’ici 2050 et, surtout, générer un chiffre d’affaires annuel de 630 milliards d’euros.</p> <p>Alors que le ministre de l’Énergie, Claude Turmes (Déi Gréng), confiait récemment que le Luxembourg commencerait par monter des accords avec le Portugal , capable de fournir ce carburant «new age» pour favoriser un verdissement du mix énergétique du pays, les chercheurs du Luxembourg Institute of Science and Technology (List) travaillent sur différents axes pour positionner le Luxembourg au centre de la carte mondiale.</p> <p><strong>Plusieurs finalités</strong></p> <p>Le carburant peut aussi bien servir dans le cadre de la mobilité, que ce soit pour nos voitures que pour des camions ou de gros bateaux, que dans un contexte industriel, où les procédés actuels sont gourmands en électricité et en chaleur.</p> <p>Si l’hydrogène pouvait être stocké correctement comme le CO2, les industriels pourraient les combiner pour se substituer à toute une série de carburants, tous issus du pétrole. L’initiative de la Commission européenne pose aussi le cadre pour une interopérabilité des systèmes dans cette perspective.</p> <p><strong>Source solaire</strong></p> <p>Il existe plusieurs manières de produire de l’hydrogène. À partir de produits pétroliers, mais cela ne fait pas avancer le schmilblick. Ou par électrolyse de l’eau, mais ça n’aide pas encore beaucoup, puisqu’il faut de l’électricité pour séparer le dihydrogène du dioxygène et que le coût de cet hydrogène est encore trop élevé d’un point de vue économique.</p> <p>D’autres utilisent la lumière du soleil avec un objectif: rendre la photosynthèse artificielle plus «efficace» que la photosynthèse du soleil. Cela permettrait en même temps de réduire le dioxyde de carbone présent dans l’atmosphère.</p> <p>C’est exactement ce que cherche à faire un éminent chercheur du département Recherche et technologies des matériaux du List, Nicolas Boscher, qui, en fin d’année, a obtenu une bourse de 1,9 million d’euros du Conseil européen de la recherche afin de créer des «polymères photocatalytiques assemblés à partir de dérivés de chlorophylle».</p> <p>Début avril, le List a signé un autre partenariat, pour quatre ans, avec la société française 3D-Oxides autour de nouveaux matériaux fonctionnels aux propriétés extraordinaires .</p> <p>«Ce qui est assez remarquable dans ce partenariat est la possibilité de renforcer notre stratégie globale au département Matériaux du List centrée sur le développement accéléré de nouveaux matériaux fonctionnels. Imaginez l’évaluation d’une dizaine de compositions chimiques différentes en une seule expérience, et le couplage entre la puissance de ces procédés de fabrication et la modélisation avancée par HPC de ces mêmes matériaux. Nous offrons tout cela sous un même toit!», relève Dr Damien Lenoble, directeur du département Matériaux du List.</p> <p>Les deux partenaires veulent fractionner de l’eau, c’est-à-dire la décomposer en oxygène et en hydrogène, via un nouveau matériau, le NaTaO3. Le List se dotera d’un équipement de dépôt de vapeur par faisceau chimique Sybilla 450, une machine unique qui peut traiter des substrats de diamètres allant jusqu’à 450mm, une taille qui permet de générer des photoélectrodes en grand nombre ou de taille suffisante pour des tests d’usage pertinents. Le projet Hephoto est confié à Bianca Rita Pistillo.</p> <p>Et comme le projet CleanH2 du Dr Boscher, il est soutenu par le Fonds national de la recherche, via le programme européen Bridges (autrefois Core-PPP) à hauteur de 400.000 euros.</p> <p><strong>Objectif 2026-2028</strong></p> <p>«Notre recherche sur des électrolyseurs à très forte efficacité doit aboutir entre 2026 et 2028», explique le directeur du département Matériaux du List, Damien Lenoble, à Paperjam. «Les technologies de rupture qui s’appuient sur la conversion photocatalytique directe de l’eau en oxygène et hydrogène sous irradiation solaire sont au cœur de notre recherche en matériaux et devraient aboutir vers des systèmes fonctionnels à forte maturité technologique vers 2030.»</p> <p>Il faudra ensuite utiliser cet hydrogène. «Cela s’appuie sur les technologies de pile à combustible qui restent encore beaucoup trop chères pour un déploiement à grande échelle et impliquent des familles de matériaux (catalyseurs rares, membrane, etc.) qui demandent une recherche active pour les remplacer ou améliorer l’efficacité globale des systèmes (Wh/kg/$)», explique-t-il encore. «Ces recherches, si elles aboutissent, seront dans un premier temps protégées par des brevets afin de pouvoir les valoriser par des licences auprès des industriels concernés ou par la création de spin-off.»</p> <p>Pour le patron du département, le List a commencé très tôt ces recherches, est reconnu au niveau européen et est connecté aux industriels du pays. «Je n’ai pas connaissance d’un potentiel écosystème avec les atouts du Luxembourg dans la Grande Région. Le Luxembourg a la taille critique pour faire en sorte que notre recherche s’intègre dans des prototypes pouvant être testés en environnement réel et pertinent pour valider l’usage de ces technologies… Avoir des technologies ‘made in Luxembourg’, une taille suffisante pour éprouver en réel (test bed) ces technologies et faire en sorte d’établir rapidement les cadres juridiques et fiscales de l’utilisation de l’hydrogène en tant que source complémentaire de son mix énergétique», conclut-il avec confiance.</p> <p><strong>Thierry Labro</strong></p> <p>https://paperjam.lu/article/comment-list-travaille-a-hydro</p> https://www.list.lu/media/press/comment-le-list-travaille-a-lhydrogene-propre/ Au front contre le coronavirus <p><em><strong>Comment le LIST a-t-il géré la crise du coronavirus ?&nbsp;</strong></em></p> <p>Comme une très large majorité d'institutions et d'entreprises, nous sommes passés en télétravail le 16 mars, en suivant les recommandations du gouvernement. A vrai dire, nous n'étions pas réellement préparés à un tel bouleversement de notre mode de travail. Nos départements IT et ressources humaines ont travaillé d'arrache-pied afin d'assurer la continuité de l'activité de nos collaborateurs à distance, ce qui nous à finalement permis de nous adapter très vite à cette nouvelle conjoncture.&nbsp;</p> <p>Lorsque surgit une crise telle que celle du Covid-19, il est indispensable que tous les organismes et institutions de recherche travaillent ensemble et collaborent. C'est bien là l'esprit du groupe Research Luxembourg au sein duquel se trouvent le LIST, le Luxembourg Institute of Health (LIH), le LISER (Luxembourg Institute of Socio-Economic Research), l'Université du Luxembourg, le Laboratoire National de Santé (LNS) et le Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB). Les ministères de l'Enseignement Supérieur et de la Recherche, de l'Economie et de la Santé, ainsi que les hôpitaux du pays forment les autres chaînes Taskforce Covid-19.&nbsp;</p> <p><em><strong>Quel est le travail des équipes de recherche et plus particulièrement celui du LIST?&nbsp;</strong></em></p> <p>Au sein de la Taskforce Covid-19, nous travaillons sur treize points clés tels que les études du nombre de cas de coronavirus au Luxembourg. Chacune des institutions se concentre davantage sur ses domaines d'expertise. Au LIST, nous nous focalisons notamment sur les solutions en matière d'e-santé, les applications pour tracer les personnes malades tout en respectant la vie privée de chacun et le RGPD (Règlement général sur la protection des données), la logistique et la chaîne d'approvisionnement pour l'alimentation, les médicaments, les masques, etc. Nous pourrions développer très rapidement une application de tracking si le pays le souhaitait.</p> <p>En d'autres termes, notre travail consiste à trouver des solutions et répondre aux questions ainsi qu'aux problématiques que le gouvernement soulève. Nous offrons ainsi aux décideurs politiques une vue globale de la situation pour qu'ils puissent prendre les bonnes décisions au bon moment. A l'aide de différentes analyses couvertes sous plusieurs perspectives, qu'elles soient sociales, logistiques, médicales ou encore économiques, nous travaillons avec nos partenaires au sein de Research Luxembourg sur plusieurs centaines de scénarios. Les décideurs ont donc toutes les clés en main pour prendre les bonnes décisions grâce à ces analyses qui mixent l'intelligence humaine et artificielle.</p> <p><em><strong>Le LIST est également parvenu à déceler les premiers cas de Covid-l9 au Luxembourg grâce à l'action "Coronastep". Pouvez-vous nous en dire plus?&nbsp;</strong></em></p> <p>Il est très difficile d'effectuer des tests sur toute la population de manière continue. Déjà bien avant l'arrivée du coronavirus, nous réalisions des analyses d'eaux usées provenant de stations d'épuration du pays pour y trouver des traces d'autres virus comme les Enterovirus, les Poliovirus ou les Norovirus. Nous avons à notre disposition des échantillons d'eau depuis avril 2019. Dès lors, nous avons entamé des tests qui nous ont permis de retrouver les premières traces de Covid-19 au sein du pays, mi-février à Schifflange.&nbsp;</p> <p>A notre connaissance, il s'agit de la première infection détectée au sein de la population luxembourgeoise. L'analyse des eaux usées s'avère donc complémentaire par rapport aux autres types de tests car elle permet de dévoiler les zones touchées pour y concentrer et y orienter davantage de tests par la suite. Les résultats sont disponibles en quelques jours.&nbsp;</p> <p>En plus de «Coronastep», nous travaillons sur sept autres projets financés par le Fonds National de la Recherche en lien avec le coronavirus. Ils sont présentés sur notre site list.lu à travers notre série sur les experts Covid-19 du LIST.&nbsp;</p> <p><em><strong>Selon vous, y aura-t-il un avant et après coronavirus ?&nbsp;</strong></em></p> <p>Oui, certains paradigmes changeront et amèneront avec eux leur lot d'opportunités. Nous avons réalisé que la collaboration entre les différentes entités est nécessaire pour parvenir à une société résiliente. Au LIST, nos missions sont axées sur le digital et la durabilité au sein d'une société. Celles-ci prennent encore plus de sens avec la crise du coronavirus car elles aident une multitude de secteurs comme celui de la santé.</p> <p>Le Luxembourg est un petit pays par sa superficie. Nous y voyons un réel avantage pour y effectuer des tests afin de construire une société résiliente, pour ensuite dupliquer notre savoir-faire à plus grande échelle dans d'autres pays. Le Luxembourg peut être considéré comme un modèle pour une telle société à venir.</p> https://www.list.lu/media/press/au-front-contre-le-coronavirus/ Der Wunderstoff <p>Die Idee, dass Wasserstoff der Energiespeicher der Zukunft sein soll, ist nicht gerade neu. Bereits 1839 ersann der britische Physiker William Robert Grove die Brennstoffzelle, in der Wasserstoff und Sauerstoff so miteinander reagieren, dass elektrische Energie freigesetzt wird. Auch der umgekehrte Prozess, Wasser mit Hilfe von elektrischem Strom in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu zerlegen, ist eine Idee des 19. Jahrhunderts: 1874 beschrieb Jules Verne in seinem Roman „Die geheimnisvolle Insel“ zum ersten Mal den „Elektrolyse“ genannten Vorgang einem Massenpublikum. Seither schwappen immer wieder kurzlebige Wellen der Begeisterung für die Technologie mit hohen Investitionen durch Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, die von Phasen der Ernüchterung abgelöst werden, wenn sich die Technologie dann doch nicht durchsetzen konnte. Der Hauptgrund dafür: Trotz massiver Investitionen in die Forschung ist es bisher nicht gelungen, die hohen Kosten zu senken.</p> <p><strong>Neuer Optimismus</strong></p> <p>Trotz des ausbleibenden Erfolgs macht sich aktuell neuer Optimismus in Bezug auf Wasserstoff breit. Politiker und Unternehmen erklären, dass sie für ihre Zukunftsplanung in den nächsten Jahren wieder verstärkt auf Wasserstoff setzen. Im Juni forderten einige EU-Länder, darunter Luxemburg, die EU-Kommission auf, eine Strategie für den Ausbau von Wasserstoffenergie vorzulegen. Auch im Strategiepapier zum Thema Energie und Klima, das das Energieministerium im Januar veröffentlichte, nahm Wasserstoff eine wichtige Rolle ein. Firmen investieren stark in die Technologie. So werden Volvo und Daimler bis Ende des Jahres ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, um gemeinsam Lastwagen mit Brennstoffzellen herzustellen.</p> <p>Der Hauptgrund, warum sich Wasserstoff wieder zum Hoffnungsträger in Sachen Energiewende mausert, liegt in der Dringlichkeit des Klimawandels. „Heute benötigen wir weltweit ungefähr 20 000 Terawattstunden Energie. Wenn der Bedarf so weiterwächst wie bisher, sind wir 2050 bereits bei 50 000 Terawattstunden. Mit der heute verwendeten Technologie würde das eine Temperatursteigerung von mehr als vier Grad Celsius bedeuten, mit potenziell katastrophalen Auswirkungen für den Planeten“, sagt Damien Lenoble, Direktor der Materialforschung am Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST).</p> <p>Aufgrund ihrer Vielseitigkeit könnte die Wasserstofftechnologie der zentrale Baustein sein, um die aktuellen Probleme der Energiewende zu meistern. An sonnigen und windigen Tagen erzeugen Wind- und Solaranlagen bereits heute mehr elektrischen Strom, als sofort verbraucht werden kann. Dieser könnte in Wasserstoff gespeichert und bei Bedarf in Brennstoffzellen wieder in Strom umgewandelt werden. Oder der Wasserstoff könnte mit entsprechenden chemischen Beimischungen genutzt werden, um Wohnungen zu heizen oder Schiffe und Flugzeuge anzutreiben. Um den Wasserstoff zu speichern oder zu transportieren, könnte man größtenteils die bestehende Infrastruktur des Gasnetzes anpassen und weiterverwenden.</p> <p>Der Hauptkonkurrent von Wasserstoff als Energiespeicher der Zukunft, die Batterie, hat allerdings einen entscheidenden Vorteil: Sie ist effizienter. Denn bei der Umwandlung von Strom und Wasserstoff und zurück geht jeweils viel Energie verloren. „Bei Batterien wird derzeit etwa 95 Prozent der erzeugten Energie gespeichert. Bei bestimmten Methoden erreicht man bei sehr hohen Temperaturen von etwa 500 Grad Celsius bei der Elektrolyse von Wasser einen Wirkungsgrad von etwa 70 bis 75 Prozent. Unter normalen Bedingen liegt dieser bei Sonnen- und Windenergie allerdings nur bei 15 bis 25 Prozent“, so Lenoble. „Als Übergangslösung macht Batterietechnologie also durchaus Sinn. Allerdings stoßen Sie damit bei einem breiten weltweiten Einsatz schnell an die Grenzen, weil dafür mit der aktuell verwendeten Technologie auf der Erde einfach nicht genügend sichere, günstige und ethische Quellen für Rohmaterialien sind, um genügend Batterien herzustellen“, so Lenoble. Das LIST arbeitet daher gerade an neuen Methoden, um Wasserstoff effizienter herstellen, lagern und einsetzen zu können. Die Forscher aus Luxemburg überprüfen die Machbarkeit eines neuen technischen Verfahrens, durch das Wasser durch Sonneneinstrahlung direkt in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten wird. Der Schritt der Umwandlung in elektrischen Strom mit seinen Effizienzverlusten würde also wegfallen. Im Wesentlichen wolle man das Grundprinzip der Fotosynthese kopieren, erklärt Lenoble.</p> <p><strong>Kopie der Fotosynthese</strong></p> <p>„Wir stehen mit diesem Projekt noch ziemlich am Anfang, aber die letzten Ergebnisse sind sehr vielversprechend“, so der Wissenschaftler. Im nächsten Schritt sollen verschiedene Materialkompositionen ausprobiert werden, um die Effizienz weiter zu verbessern. In zwei bis drei Jahren wollen wir die zwei bis drei meistversprechenden Materialien in ein geschlossenes System integrieren“, so Lenoble. Daneben hat das Team einen Prototypen für die nächste Generation von effizienteren Brennstoffzellen entwickelt. Wenn die Forscher bewiesen haben, dass das Gesamtverfahren funktioniert, wollen sie zur Vermarktung entweder ein Start-up gründen oder die Technologie an Industrieunternehmen auslizenzieren.</p> <p><strong>Reichweitenvorteile</strong></p> <p>Trotz der geringeren Effizienz könnten Brennstoffzellen batteriebetriebenen Fahrzeugen bald auch auf der Straße Konkurrenz machen. „Ich bin überzeugt, dass die Wasserstofftechnologie eine Zukunft im Bereich der Mobilität hat, insbesondere auf längeren Strecken“, sagt Anthony Auert, der Manager des Luxemburger Automobilclusters. „Die derzeit entwickelten batteriebetriebenen Elektromobilitätslösungen eignen sich für kurze Strecken: von zu Hause ins Büro oder zum Einkaufen.“ Für den öffentlichen Verkehr oder den Güterverkehr seien die elektrischen Optionen jedoch immer noch zu eingeschränkt. Vor allem in Bezug auf die Reichweite hätten die Brennstoffzellen auf Wasserstoffbasis Vorteile, so Auert. „Dort liegt die Reichweite nahe an der von Verbrennungsmotoren und die Ladezeit des Wasserstofftanks entspricht der eines vollen Kraftstofftanks“, sagt der Clustermanager.&nbsp;</p> <p>Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch Antonio Da Palma Ferramacho, Leiter der Mobilitätstechnologie beim Automobilclub ACL. „Elektro- und Brennzellenautos könnten sich ergänzen. Es könnte Sinn machen, dass man ein kleines Elektroauto für die Stadt hat und ein größeres Wasserstofffahrzeug für längere Strecken“, so der Ingenieur.</p> <p>Die geringere Reichweite hat auch physikalische Gründe, denn die Energiedichte von Batterien ist bei weitem nicht so hoch wie die von flüssigen Kraftstoffen. Daher ist in näherer Zukunft nicht damit zu rechnen, dass Autobatterien mit wesentlich verbesserten Reichweiten auf den Markt kommen. Batterien mit höherer Ladekapazität sind daher sehr groß und damit schwer. Für Anwendungen zum Beispiel in der Luftfahrt ist Batterietechnologie daher kaum zu gebrauchen. „Dort hat Wasserstoff einen großen Vorteil gegenüber Batterien, weil er leichter als Luft ist“, sagt Da Palma Ferramacho.</p> <p>Ein weiterer Pluspunkt für Wasserstoff ist, dass Energie ohne große Verluste über einen längeren Zeitraum gespeichert werden kann. „In einer Batterie verringert sich innerhalb von relativ kurzer Zeit die Menge der gespeicherten Energie, bei Wasserstoff hat man dieses Problem nicht“ so der Ingenieur. Gerade wenn die Energiewirtschaft zunehmend auf volatile Quellen wie Sonne und Wind setzt, kann das ein wichtiger Vorteil für den Wasserstoff sein.</p> <p>Dennoch dämpft Damien Lenoble vom LIST die Erwartungen. „Es gibt ein paar Bereiche, in denen die Technologie schon dabei ist, sich zu etablieren, aber ich glaube nicht an einen Durchbruch von Wasserstoff als Energieträger in den nächsten Jahren. Das ist eher innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre realistisch“, so der Forscher. Vorher gelte es noch einige technische Herausforderungen wie einen verbesserten Wirkungsgrad und eine höhere Sicherheit zu bewältigen.</p> <p><strong>THOMAS KLEIN</strong></p> https://www.list.lu/media/press/der-wunderstoff/ Dem Übeltäter auf der Spur <p>Analyse, Kartierung, Literatursammlung und vieles mehr – insgesamt acht Projekte des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) widmen sich derzeit dem Thema Corona. Alle werden vom Fonds National de la Recherche (FNR) unterstützt.</p> <p><strong>Coronastep+</strong>: Das Projekt von Virologin Leslie Ogorzaly hat den Nachweis von Sars-CoV-2 im luxemburgischen Abwasser zum Thema. Weitere Infos dazu unter: tinyurl.com/Coronastep-f</p> <p><strong>CDCVA</strong>: Wird es bald möglich sein, Infizierte auch anhand ihrer Stimme zu erkennen? An einem auf Audiosignatur basierenden System forscht derzeit Projektkoordinator Muhannad Ismael. Weitere Informationen dazu unter: tinyurl.com/CDCVA-fra</p> <p><strong>Viranostic</strong>: Viele Infizierte zeigen erst spät Symptome. Das Projektteam Viranostic versucht, die Infektion in den ersten Stadien erkennbar zu machen – manchmal schon vor dem Auftreten von Symptomen. Weitere Informationen zur Arbeit der Forscher Sivashankar Krishnamoorthy und César Pascual Garcia unter: tinyurl.com/Viranostic-f&nbsp;</p> <p><strong>ACTING NOW</strong>: Das Projekt will der Regierung und den Unternehmen ein Werkzeug zur Entscheidungshilfe in Bezug auf das Corona-Virus zur Verfügung stellen. Basierend auf den Prinzipien eines „Kontrollturms“, fungiert das Tool ähnlich einer automatisierten Instrumententafel. Weitere Infos unter: tinyurl.com/ActingNow-f</p> <p><strong>TIGER</strong>: Ein wichtiger Teil des Kampfes gegen die Covid-19-Pandemie sind die Erkennung und Kartierung des Virus. Das ist der Fokus des Projekts „Towards an Integrated Geospatial pandemic Response system“ (hin zu einem integrierten räumlichen PandemieReaktionssystem) – kurz: TIGER – von Ulrich Leopold. Weitere Details zum Projekt unter: tinyurl.com/TIGER-f.</p> <p><strong>COLIBRI</strong>: Die grassierende Pandemie hat zu einer Vielzahl an Informationen und wissenschaftlichen Publikationen geführt, die weltweit abgerufen werden können. Forscher Mohammad Ghoniem sucht nach einem Weg, wie man schnellstmöglich zu&nbsp;diesen spezifischen Informationen gelangen kann. Mehr dazu unter: tinyurl.com/COLIBRI-f</p> <p><strong>HKG4COVID</strong>: Die Erstellung von Diagrammen ist eine der wichtigsten Methoden, um Erkenntnisse aus der Wissenschaft aufzuarbeiten und um einen besseren Überblick über die neuesten Entwicklungen rund um das Corona-Virus zu erhalten. Dies ist der Schwerpunkt des Projekts, dessen Leitung Senior Researcher Cédric Priski übernommen hat. Weitere Informationen dazu unter: tinyurl.com/HKG4COVID-f</p> <p><strong>REBORN</strong>: Wie können die wirtschaftliche Erholung und das Risiko einer neuen Pandemie in Einklang gebracht werden? Forscher Jean-Sébastien Sottet zeigt die Bedeutung des Projekts bei der Ermittlung von angemessenen Maßnahmen zur Aufhebung der Einschränkungen. Weitere Informationen zum Thema unter: tinyurl.com/REBORN-f</p> https://www.list.lu/media/press/dem-uebeltaeter-auf-der-spur/ 8 LIST Research Projects Contributing to Fight against COVID-19 <p>The projects, which all benefit from backing from the Luxembourg National Research Fund (FNR), range from several COVID-19 virus detection schemes and analysis projects to mapping, literature aggregation, knowledge graph creation and a decision-making aid tool. The outcome of all research projects will benefit Luxembourg, but several of them will also extend beyond the borders to help in the quest for COVID-19 research and prevention around the world.</p> <p><strong>CORONASTEP+ - Monitoring evolution of COVID-19 virus in wastewater</strong>: The CORONASTEP+ project shows the value of monitoring the evolution of COVID-19 in Luxembourg wastewater.</p> <p><strong>CDCVA - Detecting COVID-19 by cough and voice analysis</strong>: this research team aims to provide health professionals with a COVID-19 detection system based on audio signature.</p> <p><strong>Viranostic – Detecting COVID-19 in the early stages</strong>: With the onset of COVID-19 infection, it can take some time before patients develop and recognise symptoms. Viranostic research is all about detection in the very early stages of infection, in some cases even before symptoms appear.</p> <p><strong>ACTING NoW – A “National Control Tower” monitoring and preventing collapse of essential services</strong>: The ACTING NoW project aims to provide the government and Luxembourg companies with a coronavirus decision-making aid tool. Based on the principals of a “control tower”, it acts as a digital tool similar to an automated dashboard.</p> <p><strong>TIGER - Detecting and mapping COVID-19 across Luxembourg</strong>: A major part of the battle against the onset of the COVID-19 pandemic is detection and mapping and that is exactly the focus of LIST's “Towards an Integrated Geospatial pandemic Response system” (TIGER) project.</p> <p><strong>COLIBRI - Making the mountains of COVID-19 research publications accessible</strong>: The global COVID-19 pandemic has resulted in mountains of information and research publications available worldwide, so how do you find specific coronavirus information needed? The COLBRI project tackles this issue.</p> <p><strong>HKG4COVID - Plotting COVID-19 evolution with comprehensive graphs</strong>: Creating graphs is key way of digesting knowledge and obtaining a snap shot of evolution of coronavirus. This is the focus of the HKG4COVID project.</p> <p><strong>REBORN - Guarantee optimal recovery from COVID-19 crisis thanks to Machine Learning</strong>: How do we reconcile economic recovery and the risk of a new pandemic? The REBORN project plays a key role in the identification of adequate deconfinement measures.</p> <p>https://chronicle.lu/category/research-r-d/33340-8-list-research-projects-contributing-to-fight-against-covid-19</p> https://www.list.lu/media/press/8-list-research-projects-contributing-to-fight-against-covid-19/ The hidden pesticides in agriculture <p>Collecting accurate data on pesticide use is important, because it helps farmers, researchers, and regulators increase agricultural production and also protect the environment from the adverse effects of pesticides. While in most countries we have reliable data on pesticides that are sprayed onto fields, we do not know a lot about the pesticides that are applied as seed coatings. And if farmers do not know what pesticides are on their seed, there is a potential for pesticide overuse.</p> <p>The use of pesticide-treated seeds has increased rapidly over the past decades, and the large majority of corn, wheat, soybean, and cotton fields are now planted with treated seeds. In many countries, the lack of information on the use of pesticidal seed treatments means that a significant portion of pesticide use is currently not captured in existing pesticide-use datasets, such as Eurostat’s data on <a href="https://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?dataset=aei_fm_salpest09&amp;lang=en" target="_blank">pesticide sales</a> or USDA’s data on <a href="https://www.nass.usda.gov/Surveys/Guide_to_NASS_Surveys/Chemical_Use/#data" target="_blank">agricultural chemical use</a>. This is particularly true for active ingredients that are applied mainly as seed treatments.</p> <p>I explored this topic with a team of researchers in an article recently published in BioScience entitled “<a href="https://academic.oup.com/bioscience/advance-article/doi/10.1093/biosci/biaa019/5805569" target="_blank">Sowing Uncertainty: What We Do and Don’t Know about the Planting of Pesticide-Treated Seed</a>.” We wanted to assess why existing pesticide-use datasets miss this important piece of the puzzle. Our hypothesis: survey questions were designed before the use of seed treatments became commonplace, and farmers often know more about the pesticides they apply to their fields than they do about the pesticides contained in the treated seeds they purchase.&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Pesticide seed treatment is underreported</strong></p> <p>We analysed farmer surveys conducted by the US Department of Agriculture, in which we found that in the United States only 84 percent of cotton growers, 65 percent of corn growers, 62 percent of soybean growers, 57 percent of winter wheat growers, and 43 percent of spring wheat growers provided the name of the seed treatment product used on their crops. In contrast, farmers were knowledgeable about the pesticides applied directly to crops in the field, since about 98 percent of farmers provided the names of the pesticide products they used.</p> <p>Lack of reporting of the pesticides applied directly to seeds is not limited to farmers in the United States. In the United Kingdom (UK), Fera is commissioned by the government to conduct one of the most in-depth surveys on pesticide usage, including seed treatments, providing <a href="https://secure.fera.defra.gov.uk/pusstats/surveys/index.cfm" target="_blank">data by active ingredient for 13 arable crops</a>. In the UK, seed treatments were used on 96% of wheat acres and 89% of spring barley acres in 2018, but farmers did not specify the seed treatment product on 12% and 22% of those acres, respectively. Not specifying the particular seed treatment product may not mean that farmers are unaware, as farmers may not store the seed treatment information in the same place as foliar applications and it may thus not be as readily available when answering a survey.&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>What are possible reasons for the underreporting of pesticidal seed coatings?</strong></p> <p>On both sides of the Atlantic, there are several possible reasons for the reduced response rate for survey questions on seed treatments. Whichever the case, lack of “ready” knowledge on the product that was applied is not surprising given that farmers often do not treat the seeds themselves but purchase pre-treated seeds from suppliers. Farmers are thus less involved in deciding the combination of active ingredients contained in the treatment than they are about deciding which pesticides to apply directly to their fields.</p> <p>Lack of data on pesticides applied as seed treatments is also the result of questions on seed treatments not being included in surveys of pesticide use by government agencies. For example, Eurostat provides data on the quantity of pesticides sold in EU member countries, but separate information on seed treatments is not included. Similarly, the federal government of Germany collects data on the <a href="https://www.bvl.bund.de/EN/Tasks/04_Plant_protection_products/03_Applicants/10_NotificationSalesExport/ppp_notificationSalesAndExport_node.html" target="_blank">pesticides sold into the domestic and export markets</a> and the active ingredients they contain, but pesticides applied as seed treatments are not reported. While the government of France collects data on the share of acres planted with treated seeds by crop (such as more than 92 percent of wheat, barley, corn, sugar beet, and linseed acres in 2017), information on the active ingredients contained in the seed treatments is not collected. The UK pesticide usage surveys mentioned above form the notable exception.</p> <p><strong>What is the situation in Luxembourg?</strong></p> <p>Since the 2012-13 growing season, the government of Luxembourg publishes <a href="https://agriculture.public.lu/dam-assets/statistiques/produits-phyto/matiere-active-pesticides-2013-2017.xlsx" target="_blank">annual data on pesticide use</a> by active ingredient for 10 crops, though seed treatments are not listed separately and not included in the case of imported treated seed.</p> <p>However, for the first time in 2019 and as part of its <a href="https://agriculture.public.lu/de/publications/pflanzen-boden/Pflanzenschutz/pan_reduzierung_psm.html" target="_blank">National Action Plan for Reducing Pesticide Use</a>, the government collected data from seed distributors on the active ingredients contained in the treated seed they imported and sold into the domestic and export markets. In contrast to farmer surveys, this does not allow linking the seed treatment information to particular areas of use and local environmental outcomes. The administration des services techniques de l'agriculture (ASTA) confirmed that seed is often imported from Germany, France, and Belgium, that many different combinations of active ingredients can be found on the seeds, and that standard seed treatments for imported seed can be quite different across these three countries. Since the EU banned the use of neonicotinoids, which are insecticides that are often applied as seed treatments, the seed treatments in Luxembourg contain mainly fungicides that protect the seed and the young plant from fungi.</p> <p><strong>A question of definition: What is considered a pesticide?</strong></p> <p>In other countries, pesticides applied as seed treatments have fallen through the cracks of government data collection efforts mainly because once the pesticide is coated onto a seed, the treated seed is no longer considered a pesticide. In the US, an EPA regulation (53 FR 15977) in 1988 exempted pesticide-treated articles, such as fungicide-treated paint, from the government’s definition of a pesticide and therefore also from pesticide registration and labelling requirements. Similarly, in the European Union, although the treatment of seeds with pesticides is considered a use of plant protection products, the sowing of treated seeds is not considered such a use (EC no. 1107/2009).</p> <p>One ramification of this exclusion of seed treatments from the definition of pesticides concerns the export trade of treated seeds. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/HTML/?uri=CELEX:32009R1107&amp;from=DE#d1e3104-1-1" target="_blank">Article 49 in regulation EC no. 1107/2009</a> allows treated seeds to be freely traded throughout the EU, such that it is permissible to plant treated seeds that were imported from other EU countries, even if the active ingredient contained in the treatment is not specifically registered for use in the country where the seed is planted.</p> <p><strong>Summary and outlook</strong></p> <p>Balancing the benefits and costs of pesticide use starts with accurate and complete data. As application methods have shifted from field spraying to seed coatings, data collection efforts have not kept pace, such that data on pesticide use are missing an increasingly important piece of the puzzle. And surveys that do ask farmers about the pesticides applied to their seeds produce less reliable data, because farmers are often unaware of the specific pesticide products applied to their seed. With its survey of seed distributors in 2019, Luxembourg is one of the first countries after the United Kingdom to systematically collect information on pesticides applied as seed treatments. For many other countries and for the EU overall, the lack of public data on pesticides applied as seed treatments makes the assessment of pesticide-related policies more difficult.</p> <p><strong>Claudia Hitaj</strong></p> <p><a href="https://www.science.lu/fr/pesticide-treated-seeds/hidden-pesticides-agriculture" target="_blank">https://www.science.lu/fr/pesticide-treated-seeds/hidden-pesticides-agriculture</a></p> https://www.list.lu/media/press/the-hidden-pesticides-in-agriculture/ John Cockerill dévoile une solution pour éliminer le coronavirus des eaux usées <p>"Nous sommes sortis du mode survie." C'est de cette façon, faisant écho à notre entretien daté du 22 mars dernier que Jean-Luc Maurange, le CEO de John Cockerill explique avoir repris un cours "presque normal" des activités. "Sur nos cinq pôles d'activités, la sidérurgie et les services industriels ont particulièrement souffert de la crise du coronavirus. La défense, l'énergie et l'environnement se portent bien", explique le patron depuis son bureau de Seraing.&nbsp;</p> <p>Et en guise de preuve de sa santé retrouvée, l'entreprise anciennement connue sous le nom de CMI dévoile son nouveau produit. Nom de code: Medix. Raison d'être: filtrer les eaux usées déversées par les hôpitaux afin d'en éliminer les résidus de produits pharmaceutiques qui les polluent. En préparation depuis près de cinq ans, cette solution développée en partenariat avec le Centre de recherche et d'expertise pour l'eau (Cebedeau), l’ULiège, le LIST (Luxembourg) et la PME Symbio et soutenue par le pôle de compétitivité wallon GreenWin, est aujourd'hui prête à la commercialisation. Et le timing de l'annonce est tout sauf anodin.</p> <p><strong>Anti-Covid-19</strong></p> <p>Si le constat à l'origine du projet est celui de la quantité alarmante de médicaments prescrits finissant dans les eaux usées, le lancement, en revanche, est directement lié à la crise du coronavirus. En effet, en plus de réduire de plus de 80% la présence de micropolluants dans l'eau grâce à des membranes successives de filtrage, Medix permet d'éliminer le virus des eaux usées.</p> <p>"Les molécules de SARS-CoV-2, responsables de la maladie Covid-19, sont de tailles équivalentes à celles des micropolluants filtrés par le produit. Dès lors, après quelques ajustements, nous avons conduit des tests additionnels et nous sommes rendus compte que notre solution éliminait 99,9% du virus présent dans les eaux usées", raconte Jean-Luc Maurange.En plus de ces résultats encourageants, l'entreprise espère que sa solution permettra de mesurer l’ampleur de la pandémie et de localiser les zones les plus touchées.</p> <p>Voilà donc une menace transformée en opportunité pour le groupe industriel. Et le produit est prêt à entrer dans sa prochaine phase, celle de la commercialisation. "Une station pilote a été installée successivement dans deux hôpitaux belges, tout d’abord à la clinique d’Hermalle sous Argenteau – en collaboration avec le groupement CHC de Liège – puis à partir de l’été 2019 à la Clinique Saint-Pierre d’Ottignies", expose Jean-Luc Maurange. "Nous sommes actuellement en discussion avec plusieurs hôpitaux belges, français et scandinaves pour une installation commerciale. Le coût estimé pour une installation de ce type oscille entre 500.000 et 1 million d'euro, ce qui est sensiblement inférieur à d'autres technologies", ajoute-t-il.&nbsp;</p> <p><strong>Prise de conscience réglementaire</strong></p> <p>Avec cette technologie essentiellement mécanique, ne reposant sur aucun ajout de produits chimiques, Jean-Luc Maurange espère bien appeler la réglementation à changer. "Nous devançons les règles établies au sujet du traitement des eaux usées. Cette technologie est à la pointe et prend le problème de la pollution des eaux à sa source. Cela dépasse le cadre réglementaire européen actuel. Nous espérons que cette prise de conscience poussera la réglementation à évoluer", indique le patron.</p> <p>"Aujourd’hui, bien que les nouvelles techniques scientifiques aient mis au jour des pollutions ignorées jusqu’alors, il n’existe encore aucune réglementation publique contraignant ou encourageant les acteurs du terrain à investir dans ces solutions", appuie-t-il encore.</p> <p><strong>MAXIME VANDE WEYER&nbsp;</strong></p> <p>https://www.lecho.be/dossiers/coronavirus/john-cockerill-devoile-une-solution-pour-eliminer-le-coronavirus-des-eaux-usees/10231071.html</p> https://www.list.lu/media/press/john-cockerill-devoile-une-solution-pour-eliminer-le-coronavirus-des-eaux-usees/ Surveillance du SARS-CoV-2 à l'aide d'échantillons d'eaux usées <p>Le mercredi 18 mai, le LIST a publié les premiers résultats concluants de l’étude CORONASTEP. L’objectif de l’étude est de documenter le plus précocement possible l’émergence ou la réémergence du virus au Luxembourg.</p> <p>La méthode de surveillance du virus dans les eaux usées s’avère très sensible, c’est-à-dire qu’elle est capable de détecter des quantités faibles de virus dans les échantillons analysés. Ainsi, des chercheurs du LIST ont pu déterminer que SARS-CoV-2 était déjà présent au Luxembourg fin février.</p> <p>Elle complète l’étude CON-VINCE, qui vise à tester des personnes asymptomatiques pour évaluer la propagation de COVID-19 au Luxembourg. Il s’agit aussi de se doter d’un outil complémentaire aux suivis classiques pour surveiller au plus près les effets du déconfinement.</p> <p>L'étude CORONASTEP est menée par les Docteurs Leslie Ogorzaly et Henry-Michel Cauchie du Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST).</p> <p><strong>Donner en temps réel l’état général de contamination d’une population de plus de trois cent mille personnes</strong></p> <p>La technique employée par le LIST permet de donner l’état général de la contamination d’une population de plus de trois cent mille personnes (c’est-à-dire du nombre de personnes reliées aux stations d’épuration échantillonnées) dans un délai d’une journée. Cette image globale de la contamination de la population ne se substitue pas aux informations obtenues par l’analyse d’échantillons humains, mais la complète. Elle sera en particulier utile pour détecter toute éventuelle ré-augmentation de la prévalence du COVID-19.</p> <p><strong>Le COVID-19 circulait au Luxembourg dès le 25 février 2020</strong></p> <p>Grâce aux échantillons d’eaux usées prélevés depuis avril 2019 dans le cadre d’une étude conjointe au LIST et au Laboratoire National de Santé (LNS), il a été possible de détecter des traces de génome du SARS-CoV-2 dès le 25 février 2020, c’est-à-dire avant que les premiers échantillons humains ne soient analysés. Durant la vague de contamination au Luxembourg de la mi-mars jusqu’à aujourd’hui, les courbes des concentrations en virus dans les eaux usées ont suivi au plus près la courbe des cas de COVID-19 positifs présentée sur le site du gouvernement.</p> <p><strong>Les échantillons d’eaux usées n’ont pas encore livré tous leurs secrets</strong></p> <p>Les virus sont présents dans des concentrations relativement faibles dans les eaux usées. Une phase de concentration de ces virus a donc lieu dans les laboratoires du LIST avant leur analyse. Les échantillons concentrés sont conservés au LIST et livreront encore d’autres secrets, notamment grâce à une collaboration qui devrait se mettre en place dans les semaines à venir avec le Luxembourg Institute of Health (LIH), l’Université de Luxembourg et le LNS.</p> <p>L’objectif sera de tenter de séquencer le génome complet des virus retrouvés dans les eaux usées afin de déterminer s’il existe d’éventuels variants génétiques du SARS-CoV-2 circulant dans la population luxembourgeoise. D’autres techniques d’analyse seront également testées pour élargir les capacités analytiques des eaux usées au Luxembourg.</p> <p>Par ailleurs, l’équipe multidisciplinaire qui s’occupe actuellement de la modélisation des données épidémiologiques dans la taskforce nationale COVID-19 se chargera d’analyser plus finement les relations avec les cas humains, leur localisation géographique et les données obtenues dans les eaux usées.</p> <p>L’ensemble des données scientifiques collectées constituent un support très utile pour suivre au plus près la décroissance du niveau d’infection de la population lors des étapes de déconfinement qui se déploient actuellement.</p> <p><strong>Une activité de longue date pour le LIST</strong></p> <p>Le groupe de microbiologie environnementale du LIST traque depuis plus de 10 ans les virus dans les eaux usées. Les travaux du LIST, notamment couplés aux données récoltées dans des échantillons de selles humaines par le LNS, ont permis de mieux comprendre la circulation de virus tels que les norovirus responsables des gastroentérites hivernales ou les entérovirus responsables d'un large spectre de symptômes bénins ou sévères (syndrome pieds-mains-bouche, angine, maladie respiratoire, diarrhée, cardiopathie, paralysie flasque aiguë ou encore méningite).</p> <p>L’étude CORONASTEP a été rendue possible grâce à la collaboration établie avec les syndicats d’épuration des eaux usées (SIDEN, SIDERO, SIDEST) du pays. Récemment, une partie des hôpitaux du pays, dont le Centre Hospitalier Emile Mayrisch (CHEM) et le Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL), ont également accepté de donner accès à leurs égouts pour traquer le virus au plus près des personnes infectées.</p> <p>De l’importance de constituer des réseaux de surveillance solides<br /> La reconstruction de la dynamique du virus dans les eaux usées luxembourgeoises grâce à des échantillons pris avant le début de la crise sanitaire met en évidence l’intérêt de poursuivre des programmes de surveillance des eaux usées sur le long terme. Le LIST s’associe d’ailleurs au niveau européen avec les principales équipes travaillant sur le sujet.</p> <p>Une collaboration avec ces équipes préexistait souvent avant la pandémie et s’est renforcée au cours des derniers mois avec l’objectif de constituer des réseaux de surveillance solides et pertinents qui pourront servir en cas de pandémie virale dans le futur.</p> <p><strong>Michèle Weber</strong></p> <p>https://www.science.lu/fr/etude-recherche-coronastep/surveillance-du-sars-cov-2-laide-dechantillons-deaux-usees</p> https://www.list.lu/media/press/surveillance-du-sars-cov-2-a-laide-dechantillons-deaux-usees/ Le plasma – le quatrième état de la matière – et ses applications possibles <p><em><strong>Simon, vous faites des recherches sur le plasma. Qu’est-ce que cela signifie exactement ?</strong></em><br /> <br /> Après le solide, le liquide et le gazeux, le plasma est le quatrième état de la matière. Ainsi, si vous exposez un gaz à une énergie suffisamment élevée, certains électrons se détachent de leur atome. Nous obtenons alors des noyaux chargés positivement, appelés ions, et des électrons libres chargés négativement. Le plasma est donc aussi un gaz, simplement composé de molécules de gaz neutres et de particules chargées.<br /> <br /> Nous utilisons ces particules chargées pour déclencher des réactions chimiques ou physiques ou pour produire de nouveaux matériaux dotés de nouvelles propriétés. D’une certaine manière, le plasma est proche d’une flamme ou d’un&nbsp;<a href="https://www.science.lu/fr/leclair-comme-grille-pain/combien-tranches-pain-pourrait-faire-griller-avec-lenergie-dun-eclair" target="_blank">éclair</a>, mais avec moins d’énergie.<br /> <br /> <em><strong>Comment le plasma est-il utilisé ?</strong></em><br /> <br /> Je travaille depuis huit ans chez&nbsp;<a href="https://www.science.lu/fr/recherche-pour-un-avenir-meilleur/le-list-concoit-des-technologies-intelligentes-pour-un-luxembourg-moderne" target="_blank">LIST</a>, au département dédié à la science des matériaux, dans le groupe « Plasma Process Engineering Group » (Ingénierie des procédés plasma) sur le développement des procédés plasma. Notre équipe mène des recherches concrètes sur le traitement des matériaux. Actuellement, nous utilisons des peptides naturels (un composé chimique organique qui résulte d’une combinaison de plusieurs acides aminés) provenant de plantes ou d’animaux et utilisons le plasma pour les lier aux surfaces des matériaux afin de leur conférer des propriétés particulières.<br /> <br /> <em><strong>Et quelles sont ces caractéristiques ?</strong></em><br /> <br /> C’est très variable. Nous développons des matériaux aux propriétés spéciales et uniques, par exemple en appliquant aux outils de découpe une couche extrêmement fine de matériau très dur. Nous faisons également des recherches sur les revêtements photocatalytiques capables de s’autonettoyer à la lumière du soleil. Nous travaillons en outre sur ce que l’on appelle les « systèmes anti-fouling », c’est-à-dire des revêtements qui empêchent le dépôt de biofilm (couches de matières collantes) ou de saleté. Autre projet, celui des revêtements non toxiques et super-hydrophobes qui rendent un matériau complètement hydrofuge. On parle d’effet lotus pour décrire ce phénomène.<br /> <br /> <em><strong>Il y a donc d’innombrables applications possibles...</strong></em><br /> <br /> Exactement. Et c'est ce qui le rend si intéressant pour l'industrie. Nous travaillons beaucoup avec des entreprises, comme p.ex. Goodyear. Les pneus sont composés de caoutchouc et de fils d'acier zingués. Le zinc a une très mauvaise adhérence avec le caoutchouc. Pour cette raison, les fils recouverts d'une couche de cuivre qui lui possède une très bonne adhésion avec le caoutchouc. L'une de nos tâches était de trouver un remplacement pour le cuivre précieux sans modifier les propriétés d'adhésion. Grace au procédé que nous avons mis au point, nous avons revêtu les fils d'une couche de matériau déposé gràce au plasma, ce qui a permis d'égaler et même de dépasser les performances cuivre-caoutchouc.<br /> <br /> Un autre projet concerne le traitement de vis d'implants dentaires avec du plasma. Ce traitement permet le dépôt d'un matériau qui empèche le développement des&nbsp;<a href="https://www.science.lu/fr/communaute-bacterienne/quelles-sont-les-bacteries-les-plus-importantes-lecosysteme" target="_blank">bactéries</a>&nbsp;tout en favorisant la croissance des cellules osseuses et la bonne implantation des implants dans la mâchoire. À l'aide du plasma, nous pouvons ainsi déposer des matériaux antibactériens, résistants à la corrosion ou adhésifs – selon les besoins.<br /> <br /> <em><strong>Et comment le matériau est-il traité avec le plasma ?</strong></em><br /> <br /> Il existe différentes méthodes – des applications sous vide élevé à la pression atmosphérique. En collaboration avec le Molecular Plasma Group (MPG), une start-up luxembourgeoise issue du LIST, nous développons divers procédés de plasma atmosphérique qui peuvent être directement appliqués à une ligne de production industrielle existante.<br /> <br /> Dans notre groupe, nous utilisons, entre autres, une torche à plasma. Il s’agit d’un dispositif qui génère un gaz ionisé similaire à une flamme de quelques centimètres de long, que nous utilisons ensuite pour traiter la surface du matériau. Ce dispositif à plasma est particulièrement adapté aux applications industrielles. En fait, la torche à plasma peut également être combinée avec un robot industriel, ce qui permet de traiter des pièces en 3D. Un tel robot à plasma peut donc être utilisé de différentes manières et peut être entièrement adapté aux besoins du client.<br /> <br /> <strong>Uwe Hentschel</strong><br /> <br /> <a href="https://www.science.lu/fr/recherche-list-quoi-sera-fait-lavenir/le-plasma-le-quatrieme-etat-matiere-ses-applications-possibles" target="_blank">https://www.science.lu/fr/recherche-list-quoi-sera-fait-lavenir/le-plasma-le-quatrieme-etat-matiere-ses-applications-possibles</a></p> https://www.list.lu/media/press/le-plasma-le-quatrieme-etat-de-la-matiere-et-ses-applications-possibles/ Virus was in lux wastewater days before 1st diagnosis <p>The first findings were reported in the Coronastep study, a collaborative piece of research with List’s environmental microbiology research group, published on 28 May.</p> <p>Researchers have been studying the country’s wastewater since April 2019 as part of a separate project. It shows that detection was even faster through wastewater testing than through national screening, since the state did not announce the infection of the first patient, who had recently returned from the severely-hit north of Italy, until 29 February. The latter prompted the government to create a pandemic crisis unit, resulting in severe lockdown measures two weeks later.</p> <p>The Coronastep monitoring and detection of coronavirus in water offers a general snapshot of the situation of the virus at a single water treatment station within a day of samples being taken. In its press statement, List stressed that the study was complementary to the Convince study, in which around 1,800 people are being monitored and regularly tested.</p> <p>Luxembourg is working to improve coronavirus monitoring by rollling out voluntary nationwide testing in a phased approach. Testing of wastewater can yield results even before a patient experiences symptoms, which is useful for patients who are asymptomatic. It is also expected to give early indicators if and when there is an uptick in cases as lockdown measures are further restricted. Further analysis of the samples planned for the coming weeks will also shed light on whether or not there is any genetic variants of the virus circulating in Luxembourg and could offer more geolocalised data.</p> <p>Currently, Luxembourg appears to have tamed the first wave. At the time of writing, official figures stated that 110 people had died in Luxembourg of covid-19 and there have been no new fatalities since Sunday 24 May. 35 people are currently in hospital and the Rt_eff rate was at 0.790.</p> <p>Early results of the Convince study suggest around 2% of the Luxembourg population has been infected and recovered from coronavirus, developing some level of immunity. It is basing its exit strategy on this data as well as on simulation modelling based on different variables. The lockdown was eased in several stages, starting with economic sectors such as construction where contact can be limited or better managed.</p> <p><strong>JESS BAULDRY</strong></p> <p>https://delano.lu/d/detail/news/virus-was-lux-wastewater-days-1st-diagnosis/210632</p> https://www.list.lu/media/press/virus-was-in-lux-wastewater-days-before-1st-diagnosis/ Testen, um einzudämmen <p>Seit Mittwoch sit