Medikamentenrückstände: Noch keine speziellen Anlagen in Betrieb

Spezielle Abwasserfiltersysteme, um Rückstände von Medikamenten aus dem Abwasser herauszufiltern, sind heute in Luxemburg noch keine in Betrieb. Wie Umweltministerin Carole Dieschbourg (déi gréng) dem adr-Abgeordneten Jeff Engelen in einer parlamentarischen Anfrage darlegt, "laufen derzeit aber Vorbereitungen für die ersten Pilotprojekte". 

Source : Lëtzebuerger Journal
Publication date : 07/24/2019

 

Auch in neuen Kliniken und Altersheimen, wo mit einer hohen Konzentration von Medikamenten gerechnet wird, sind solche doppelten Systeme vorgesehen. "Dies erlaubt es, hoch belastete Abwasser separat zu erfassen und gezielt zu behandeln, um unter anderem Medikamentenrückstände herauszunehmen", heißt es aus de m Ministerium. 

Ferner weist die grüne Ministerin darauf hin, dass das „Luxembourg Institute of Science and Technology" (LIST) bereits bei den europäischen Interreg-Projekten "Pills" und "NoPills" mitgewirkt hat, bei denen es unter anderem um die separate Behandlung von Abwasser aus Krankenhäusern ging. 

CB

 

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